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Eine pornographische Beziehung
Une Liaison Pornographique (1999), BE/FR/LU Laufzeit 80 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 13.04.2000
6.5
Kritiker
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Moviemaster:Movie
von Frédéric Fonteyne, mit Nathalie Baye und Sergi López
Trotz des Titels hat der Film nichts mit Pornographie zu tun. Ein Mann und eine Frau lernen sich durch eine Anzeige in einer Zeitung kennen, mit Absicht, eine rein sexuelle Beziehung einzugehen. Doch dabei bleibt es nicht.
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Cast & Crew
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Kommentare (2) — Film: Eine pornographische Beziehung
8martin Tue, 15 Jan 2013 16:04:30 -0000
Kommentar löschenEine Frau (Natalie Baye) verwirklicht ihre sexuellen Träume über eine Kontaktanzeige. Er (Sergi Lopez) ist in dieser Hinsicht die Erfüllung schlechthin. Es ist nichts für Voyeure, denn der Titel ist irreführend. Man sieht nur eine Sexszene, die allerdings mit betonter Verzögerung und viel Gefühl. Von Anfang an machen beide getrennte Analysen. Man ahnt es ist nichts für die Ewigkeit.
Der Vergleich zu Chéreaus ‘Intimacy‘ – zwei Jahre später - drängt sich auf und läuft ins Leere. Wir erfahren nichts über die beiden. Sie leben ihren wöchentlichen Sex und sind überwältigt, ‘gefühlsverloren‘. Er wird zur Gewohnheit, Vertrautheit, sie denken über den Nachmittag hinaus. Es gibt Streit und Frust. Ein nächstes Mal ? – Vielleicht. Gespräche im Café streifen den philosophischen Bereich. Unpersönlich, nichts Privates, trotz einer Liebeserklärung. Ein Hotelgast stirbt, ein Hinweis? Das Ende, ein Missverständnis. Vertrauen konnte nicht entstehen. Sie meint, da ist immer noch etwas, aber was? Sex und Liebe sind zwei Paar Schuhe und nur mit diesen beiden kann man laufen, sonst humpelt man auf einem Bein. Die beiden Darsteller sind Klasse: sensibel, ehrlich, suchend…
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k4simir Sat, 05 Jan 2008 18:23:35 -0000
Kommentar löschenNun ich muss sagen, der Film ist schon sehenswert, aber nach dem Aufwand, den ich betrieben habe um ihn aufzutreiben, hätte ich doch mehr oder etwas anderes erwartet. Was kann ich dabei aber gar nicht genau sagen. Der Titel irritiert meiner Meinung nach am meisten. Die Beiden führen zwar eine "pornografische Beziehung", aber von Pornographie findet sich in diesem Film nicht die leiseste Spur (es gibt genau eine Sexszene). Der Film hat dafür andere Qualitäten. Er macht deutlich wie schwierig es ist Gefühle und Sexualität voneinander zu trennen und zeigt die Probleme die bei solchen "Sexgeschichten" meist unweigerlich zu Tage treten. Deswegen auch kein Happy-End.
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