Einer kam durch

The One That Got Away (1957), GB
Laufzeit 106 Minuten, FSK 6, Historienfilm, Drama, Kinostart 20.12.1957

admin edit edit group memberships sweep cache
5.8 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7 Community
38 Bewertungen
2 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Roy Ward Baker, mit Hardy Krüger und Michael Goodliffe

Der deutsche Kampfflieger Franz von Werra wird 1940 über England abgeschossen und gerät in Kriegsgefangenschaft. Trotz einiger Einschüchterung hat der Pilot von Anfang an nur einen Gedanken: Er will fliehen und zurück nach Deutschland! Mit allerlei Tricks gelingt ihm die Flucht auch zweimal fast, doch dann soll er in ein Gefangenenlager in Kanada verlegt werden. Von Werra muss schnell und entschlossen handeln, bevor er in der Wildnis verloren ist.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Einer kam durch

Kommentar schreiben
Sortierung

Einar

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ein guter und packender Gefangenenlager-Film, der selten im Lager spielt. Ein toll aufgelegter Hardy Krüger wird nahezu zu Von Werra - und man fiebert mit dem "Filmhelden" (auch wenn er ein Nazi ist) mit. Athmosphärisch dicht zeichnet der britische Film die Stationen der Flucht nach. Zu empfehlen!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hungerkünstler

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Der Film beruht auf iner wahren Begebenheit. Oberleunant von Werra war der einzige deutsche Kriegsgefangene, dem die Flucht während des 2. Weltkriegs aus England gelang. Sein Leben wurde dadurch allerdings verkürzt, denn er stürzte sechs Monate nach der Rückkehr in Deutschland mit seinem Flugzeug in die Nordsee ab.

Der Film schildert relativ spannend und gut inszeniert die Geschiche der letztendlich geglückten Flucht. Die überlangen takes waren für viele Filme der damaligen 50er Jahre typisch. Etwas störend ist auch die Darstellung der Verhöre in England, die fließend und mühelos zwischen den britischen Abwehroffieren und dem deutschen Flieger ohne Dolmetscher verlaufen.
Derartige Fluchtfilme gibt es ja mit den verschiedensten Vorzeichen (Amerikaner bzw. Franzosen in deutscher Gefangenschaft usw.). Der sicher beste ist Jean Renoirs "Die große Illusion".
Interessnt ist die Charakterdarstellung von Weimars. Im Verhör ist er kühl, beherrscht und clever, geht seinen etwas naiven Befragern nicht auf den Leim. Seine Fluchtpläne sind mutig bis heldenhaft(Flugzeugkaperung!). Auf den Strapazen der Flucht ist er sozusagen "hart wie Kruppstahl". Wer es nicht weiß, denkt an ein Drama deutscher Heldenverehrung. Aber nein, es ist ein britischer Film der Nachkriegsjahre!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben