Eins, zwei, drei

One, Two, Three (1961), US Laufzeit 115 Minuten, FSK 6, Historienfilm, Komödie, Kinostart 18.12.1961

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8.4
Kritiker
28 Bewertungen
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7.9
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1235 Bewertungen
46 Kommentare
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von Billy Wilder, mit Leon Askin und Ralf Wolter

Billy Wilders Komödie Eins, zwei, drei zeigt Gangster-Ikone James Cagney als cholerischen Coca-Cola-Manager, der in Westberlin gegen den kommunistischen Freund seiner Tochter sturmläuft.

C.R. MacNamara (James Cagney), ein amerikanischer Top-Manager in West-Berlin, soll auf die Tochter seines Chefs aufpassen, während sie in der Stadt Urlaub macht. Doch 24 Stunden bevor ihre Eltern kommen, um sie wieder abzuholen, findet MacNamara heraus, dass Scarlet heimlich einen feurigen Kommunisten aus Ost-Berlin geheiratet hat. Was nun? Klare Sache: Wenn er seine Karriere nicht ruinieren will, muss Mac im Eiltempo einen wilden Kulturbolschewiken in einen vorzeigbaren Schwiegersohn verwandeln. Und bevor man ‘Eins, zwei, drei’ sagen kann, droht sein furioser Plan schwere internationale Konflikte auszulösen; mit den Russen, den Deutschen und – am schlimmsten – mit seiner eifersüchtigen Frau!

Vollständige Handlung zu Eins, Zwei, Drei
C.R. MacNamara ist Leiter der West-Berliner Filiale des Coca-Cola-Konzerns und nimmt seine Arbeit sehr ernst. Der ambitionierte Amerikaner möchte in der Konzern-Hierarchie aufsteigen und plant daher nicht weniger, als die Vermarktung des koffeinhaltigen Getränkes bis weit hinter den Eisernen Vorhang. Unterstützt wird er bei seiner Arbeit nicht nur von seiner charmant-aufreizenden Sekretärin Ingeborg (Liselotte Pulver), sondern auch von seinem Assistenten Schlemmer (Hanns Lothar) und einer Schar demokratie-unerfahrener Büroangestellten.

Und es sieht ganz so aus, als ob er mit seinen Plänen Erfolg haben könnte, denn er steht bereits in Verhandlungen mit den Herren Peripetchikoff (Leon Askin), Mischkin (Peter Capell) und Borodenko (


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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (2) — Film: Eins, zwei, drei

Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...

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8.5Ausgezeichnet

"Any world that can produce the Taj Mahal, William Shakespeare, and Stripe toothpaste can’t be all bad."

Mit Schirm, Charme und Melone entwirft Regisseur und Autor Billy Wilder im historischen Kontext des Kalten Krieges eine schlagfertige Real-Satire und aristophanische Polit-Karikatur. So ist der gebürtige Österreicher zwar nie auch nur annähernd wertungsfrei, doch werden gleichermaßen Ost wie West, Links wie Rechts auf die hinterfragende Schippe genommen – Wilder wütet mit komödiantischem Geschick und niemand ist vor seinen bissigen Hieben sicher. Mit sichtlicher Freude demontiert er politische Ideale und Lebensstile, rechnet auf humoristische Art mit Korruption und Mitläufertum des deutschen Volkes ab, ohne sich allerdings mit erhobenem Zeigefinger über sie zu stellen.

Vor allem – aber nicht nur – aus damaliger Sicht dürfte EINS, ZWEI, DREI für ein mulmiges Bauchgefühl gesorgt haben, als der damals 55-Jährige gleichermaßen das kapitalistische Patriarchiat wie…

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Perry Simm

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10.0Herausragend

Ich weiß, man ist ziemlich allein, wenn man "Some Like It Hot" nicht für die beste Billy Wilder-Komödie oder gar die beste Komödie aller Zeiten hält. Und der Film hat ja auch seine Qualitäten. Aber mich persönlich haben andere Wilder-Filme mehr beeindruckt. Wenn es um seine Komödien geht, heißt mein Liebling "One, Two, Three" – eine wahre Hochgeschwindigkeits-Satire, mit einem geradezu im Sekundentakt feuernden Witzarsenal, mit dem man locker drei Komödien hätte füllen können und in der wirklich alles auf die Schaufel genommen wird: amerikanisch-kapitalistischer Größenwahn, kommunistische Ideale, bürgerliche Plattitüden, "deutsche" Tugenden, Geilheit, schlechte Musik, jugendliche Naivität, altvaterliche Überheblichkeit. Dazu gibt es ein herrliches Ensemble, bis in die Nebenrollen großartig, im Mittelpunkt Mr. Grapefruit James Cagney als Boss der Berliner Filiale des Coca Cola-Konzerns – eine perfekte Rolle für den alten Gangster.

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Kommentare (44) — Film: Eins, zwei, drei


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kidhan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich habe 115 Minuten lang durchgegrinst!

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MartinNolan

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Bewertung4.5Uninteressant

Turbulente Klamotte, die versucht mit einer zwar ambitionierten, dennoch missglückten Handlung und einem Heer an Klischees, die zeitgeschichtlichen Probleme (Kalter Krieg, Deutschlands nationalsozialistische Vergangenheit) ironisch aufzugreifen, jedoch sich mehr und mehr zu einer dümmlichen, hektischen Farce entwickelt. Definitiv ist „Eins, Zwei, Drei“ einer von Billy Wilders schwächeren Filmen, den man ohne schlechtes Gewissen vernachlässigen kann.

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TFX

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Nein! :(


MartinNolan

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Doch! :)


Audreyfan

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Bewertung9.0Herausragend

"Any world that can produce the Taj Mahal, William Shakespeare, and Stripe toothpaste can't be all bad."

Eins, zwei, drei, was für eine perfekte Komödie! In Zeiten, wo man oft genug nur den Kopf schütteln kann über sogenannte Komödien, mit zweideutigen Witzchen, flachen Storys, durchschnittlichen Wendungen und Endungen und lahmen Wortspielchen, tut es mehr als gut sich der anderen Sorte Komödie zuzuwenden. 
Und zwar der Sorte Komödie, die sich auch so nennen darf.
Die Komödien, die witzig sind und Spaß machen.
Die Komödien, die kritisieren, indem sich sich über alles lustig machen. 
Die Komödien, die sich den Klischees, Vorurteilen und Konventionen so geschickt bedienen, dass das Benutzen dieser etwas Positives wird.
Die Komödien, in denen ein Gag dem nächsten folgt wie ein riesiges Feuerwerk, ohne dass der Zuschauer müde wird, nur vielleicht etwas wund vom vielen Lachen.
Die Komödien, die nicht versuchen den Zuschauer davon zu überzeugen, dass die Protagonisten mit all ihren Fehlern, Stärken und Schwächen sympathisch sind, sondern schlicht und einfach Protagonisten haben, die mit all ihren Fehlern, Stärken und Schwächen sympathisch sind.
Die Komödien, die so schnell sind, weil ihre Protagonisten so schnell reden und nicht weil der Beat des Soundtracks so schnell ist.
Die Komödien, die gar keine poppigen Lieder brauchen, sondern einfach nur ein schönes Musikstück, das man zwar nicht kennt, das aber trotzdem zum Mitwippen einlädt. 
Die Komödien, die ihre Frauen auf dem Tisch tanzen lassen, ohne verurteilend zu wirken.
Die Komödien, in denen zwar alle ihre Rolle haben, aber in dieser so perfekt aufgehen, dass es gar keine Rolle mehr ist.
Die Komödien, die Product Placement, politische Situationen und eine Liebesgeschichte zu einer genialen Satire auf den Kapitalismus und Kommunismus verstricken.
Die Komödien, die mehr sind als Komödien, die tanzen und lachen und explodieren und schreien und so schrecklich viel Spaß machen, dass man sich wünscht sie würden nie enden. 
"Eins, zwei, drei" ist so eine Komödie

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longus69

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Bewertung9.5Herausragend

Großartiger Rundumschlag mit messerscharfen und raketenschnellen geschliffenen Dialogen und Pointen in bester Screwball-Manier bei dem alle Beteiligten des Kalten Krieges ihr Fett wegkriegen... Auch zu genießen ohne großartiges geschichtliches Hintergrundwissen ... aber viel besser ist mit... Zurecht nachhaltig zum Kultstatus gelangt...

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based_god

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Bewertung9.0Herausragend

Wahnsinnig lustig, intelligent, eloquent...

Die Geschichte um den Cola-Verkäufer, der sich gleichzeitig um Familienprobleme, seine Beförderung und die Tochter seines Vorgesetzten kümmern muss braucht keine drei Minuten um Fahrt aufzunehmen. Gut gesetzte Slapstick-Einlagen und Wendungen lassen den Film über die volle Laufzeit hinweg spannend wirken. Und wenn es dann politisch wird, wird man über die Aufmerksamkeit, die man dem Geschichtslehrer geschenkt hat, danken. Was kommt ist eine Sammlung an irre witzigen Szenen und Anspielungen rund um den jungen Kalten Krieg...

Eins, Zwei, Drei ist ein familientauglicher Klassiker, der bei Jung und Alt für gute Laune sorgen sollte. Bevor Langeweile aufkommt sind die zwei Stunden schon vorbei. Ein seltenes Glück bei Klassikern...

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based_god

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Danke an dieser Stelle nochmals an meinen Wichtel Chrisetoph...^^


Le Samourai

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Bewertung9.0Herausragend

Wow. Wilder schuf mit "One, Two, Three" die ultimative Satire über den Kalten Krieg, eine rasante, unglaublich witzige Komödie mit durchgehend perfektem Timing und einem Gag-Feuerwerk nach dem anderen. Erstaunlich, wie offen und gleichzeitig feingeistig er mit der Thematik umging, wenn man bedenkt, dass der Film mitten im Kalten Krieg kurz vor dem Mauerbau entstanden ist. Einer der schönsten Berlin-Filme überhaupt.
Jeder Dialog ist pures Gold:

Peripetchikoff: We have emergency meeting with Swiss Trade Delegation. They send us twenty car-loads of cheese. Totally unacceptable... full of holes.
--
C.R. MacNamara: Just between us, Schlemmer, what did you do during the war?
Schlemmer: I was in der Untergrund: the underground.
C.R. MacNamara: Resistance fighter?
Schlemmer: No, motorman. In the underground, you know, the subway.
--
Otto Ludwig Piffl: Is everybody in this world corrupt?
Peripetchikoff: I don't know everybody.
--
C.R. MacNamara: Cigarette? Cigar?
Peripetchikoff: Here, take one of these.
C.R. Macnamara: Thanks. Hm, 'Made in Havana'.
Peripetchikoff: We have trade agreement with Cuba. They send us cigars, we send them rockets.
C.R. Macnamara: Good thinking.
...
C.R. MacNamara: You know something? You guys got cheated. This is a pretty crummy cigar.
Peripetchikoff: Do not worry. We send them pretty crummy rockets.
--
... ... ...

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Le Samourai

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Hmm, schwer zu sagen. Anders.
Aber Strangelove hat auch 9 Punkte von mir bekommen.


Murray

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Unbeschwerter und mMn dadurch charmanter als Dr. Strangelove.


Flunsi

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Bewertung5.0Geht so

Alright, dann bewerten wir mal:
Nicht lustig, dafür hektisch mit flacher Story. Das mag ich gar nicht. 5 Punkte für den historischen Wert.

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Flunsi

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hat nicht meinen humor getroffen. oder vielleicht war ich einfach nicht in stimmung. auf jeden fall war es hektisch und das mag ich nicht. ;)


Aronofsky

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ich fand ihn auch zu hektisch.


FilmFan92

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Bewertung9.0Herausragend

"Is everybody in this world corrupt?"
"I don't know everybody!"

Sehr witziger, satirischer Film über den Kapitalismus und über den Kommunismus und über Ost-Berlin, über West-Berlin und über Coca Cola.
Sollte man in der Schule für den Geschichts-Unterricht als Lehrfilm in den Lehrplan aufnehmen.
Absolutes Highlight: Hanns Lothar als "Hackenknallender" Assistent Schlemmer.

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fueco

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Ich denke nicht, dass das geeignetes Lehrmaterial wäre,
das damalige Frauenbild war doch etwas verquer und sollte so Kindern und jungen Erwachsenen vielleicht eher nicht beigebracht werden ;)

Schlemmer war auch mein absoluter Favorit!


FilmFan92

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Ja da hast du definitiv Recht. In der Oberstufe könnte der Film aber sicherlich gezeigt werden :)


Cellmorbasg

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Bewertung9.0Herausragend

Horst Buchholz, Liselotte Pulver in einer Komödie von Billy Wilder - herzallerliebst! Star des Films ist aber uneingeschränkt James Cagney. Seine hektische Leidenschaft bei der Organisation eines eigentlich zum Scheitern verurteilten Versuchs das Resultat eines Liebesabenteuers einer ihm anvertrauten jungen Frau wieder einzufangen, ist herrlich anzusehen. Auch die vielen anderen Charaktere tragen zu einer erfrischend komischen Handlung bei, seine Frau, sein Chauffeur, sein Sekretär, die drei Russen und viele mehr. Ebenfalls hervorzuheben ist die Sprache, denn sie erhält einen wichtigen Platz in dem Film. Das Kauderwelsch aus Englisch und Deutsch bringt so viele zitierfähige Sätze hervor, dass man gar nicht mehr mitkommt. So viel Witz und Tempo wie man sie in einer Komödie von Billy Wilder gewöhnt ist, dazu als Schauplatz das geteilte Berlin, so dass wohl so ziemlich jede der beteiligten Nationen auf die Schippe genommen wird.

Und so kann auch ich nicht widerstehen: Sitzen machen und angucken ;D

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Teezy123

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ok, bin ich hier also wieder mal der Außenseiter, seis drum...
Aber bei diesem Film hatte ich wirklich Mühe, die Augen offen zu halten.
Palaver ohne Ende... hektisches Rumgelaufe á la Louis de Funes, nur nicht annähernd so gut... einen Punkt vergebe ich für die satirischen Querverweise auf Hitler und das ganze Gesocks...
Cagney war in unzähligen Rollen 1000 Mal besser als hier.
Das Drehbuch, wer mit wem und warum mag sonst zwar Wilders Spezialität sein.... hier hat er aber gründlich daneben gegriffen.
Fazit: Für mich... und bevor hier einige gleich wieder nen Herzinfarkt bekommen... ausschließlich nur für mich ist das einer der langweiligsten Komödien, die ich kenne.
Aber schaut sie Euch selbst an :-)

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RoosterCogburn

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Sorry, aber "Ahnung von Filme" oder "benötigte Intelligenz" dafür, ist in meinen Augen nicht der beste Ansatz. Die Beurteilung darüber, ob ein Film gut oder schlecht ist, ist doch etwas rein subjektives. Solange man im Kommentar seine Meinung äussert, ist das auch völlig in Ordnung so. Es geht doch hier schliesslich darum seinen eigenen Geschmack wieder zu geben und nicht sich dem der Masse anzupassen.
Also komm bitte nicht auf die Idee, dich im Vorfeld für deinen Filmgeschmack zu rechtfertigen.


Teezy123

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Tue ich sicher nicht, aber leider sehen das hier viele anders und sind nicht in der Lage mit einem normalen Umgangston zu akzeptieren, dass man anderer Meinung ist... und darum hab ich dann eben keine Ahnung oder was auch immer, ist mir doch eh latte :-)


Talamaur

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Bewertung6.0Ganz gut

Sowas von Hektisch... damals bestimmt nett aber heute... Oh je

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Markbln

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Bewertung10.0Herausragend

Ein aberwitziger Film mit aberwitzigem Tempo.
Intelligent, unterhaltsam und schnell. So muss eine perfekte Komödie sein.
Das verstehen die meisten deutschen Regisseure bis heute nicht.
Dass der Film bei seiner Uraufführung ein Flop war ist logisch - er spielte im geteilten Berlin kurz vor dem Mauerbau 1961. Zu der Zeit war die Sektorengrenze noch durchlässig, was entscheidend für die Handlung ist. Dass damals (besonders in Berlin) niemand über eine ironische Darstellung des sich abzeichnenden Kalten Kriegs lachen wollte, liegt auf der Hand. The critics were not amused! Die Bevölkerung noch weniger. Der Film floppte in Deutschland kolossal.
Als er 1985 wiederaufgeführt wurde, wurde er zum Publikumshit und gilt zurecht als einer der Besten von Billy Wilder. Diese Story an diesem Ort zu diesem Zeitpunkt so erzählen schafft nur ein Genie wie Billy Wilder.
Hotte Buchholz als Piffl ist einzigartig und Lilo Pulvers Säbeltanz unvergessen.
Eins,zwei,drei - ein Klassiker vor dem Herrn und einer der schönsten Berlinfilme überhaupt.

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Canis Majoris

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Bewertung10.0Herausragend

Cagney ist wirklich ein wunderbarer Schauspieler. Kann man hier begutachten.

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cpt. chaos

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Bewertung2.0Ärgerlich

Auch wenn ich womöglich unzählige Schmährufe ernten werde, aber in die allgemeinen Lobeshymnen kann ich beim besten Willen nicht mit einsteigen.

Was von der anstrengend-überdrehten und daher eher unwitzigen Satire an grenzenloser Lustigkeit übrigbleibt, macht der bescheidene Ton bzw. die mäßige Synchronisation zunichte. Womöglich ist es aber auch ganz einfach die völlig übertriebene Hektik, die die Gags untergehen lassen.
Horst Buchholz und Pamela Tiffin machen jedenfalls mehr als deutlich, dass das Schauspiel eine Kunst ist, deren Gabe nicht jedem Menschen gegeben ist, weshalb es auch Eisverkäufer und unzählige andere ehrbare Berufe gibt…

Allen Eisverkäufern auf diesem Planeten sei gesagt: War nicht so gemeint, ihr macht nen geilen Job, weiter so!!! :o)

Okay, vielleicht einigen wir uns auch einfach darauf, dass dieser Film nicht so ganz mein Ding ist und ich rein gar nichts verstanden habe, damit sich die Unmutsbekundungen in Grenzen halten… ;o)))

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Filmkenner77

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Bin deiner Meinung cpt. chaos. Wer meint, auf solche Weise provozieren zu müssen, betrachtet nicht die Engstirnigkeit seiner eigenen Haltung. Man muss auch andere Meinungen akzeptieren und respektieren. Dies gehört einfach zum guten Umgangston hier im Forum.


cpt. chaos

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@Filmkenner77: So sollte es eigentlich sein. Danke dir, für die allgemeine Klarstellung!:o)


hermia

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Bewertung9.5Herausragend

geniale Komödie, die den damaligen Zeitgeist wunderbar auf's Korn nimmt! ...und damals gab's auch schon Anglizismen :) Sitzen machen!

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Mimuschka

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Bewertung6.5Ganz gut

leider kann ich die allgemeine euphorie nicht teilen und war als billy-wilder-fan geradezu enttäuscht. vielleicht muss man einfach in der stimmung dazu sein, aber mich hat diese nervenzerreissende hektik stark genervt. von subtilität keine spur mehr, alle charaktere sind laut rufende, wild gestikulierende stereotype, die sich im eigentlich eher theater-typischen overacting zu übertreffen versuchen. dies war anscheinend so gewollt, um nationale klischees zu dekonstruieren, schießt aber in meinen augen weit übers ziel hinaus.
das beste negativbeispiel ist wohl horst buchholz der mich mit seinem überragend schlechten schauspiel fast in den wahnsinn getrieben hat. in seinen sprechpausen bewegt er ständig lautlos seinen mund, als wenn er den text der anderen im geiste mitspricht um zu wissen wann er wieder "dran" ist und sonst ist außer böse gucken und rumschreien auch nicht viel drin bei ihm.
die schier endlos wirkenden szene wo er zum kapitalisten umgewandelt werden soll ist evtl 2 minuten lang witzig, aber nach jeder der außufernden beschwerden, dass dieses oder jenes kleidungsstück oder irgendeine der unzähligen hygienemaßnahmen das proletariat verweichlichen würde, etc. wurde es für mich unerträglicher.
es gab trotzdem ein paar nette gags, lilo pulver rolles hat mir gefallen und weitgehend wurde ich ganz gut unterhalten, daher noch knappe 6.5 punkte. bisher aber von allen wilder-filmen der schlechteste!

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ash-williams

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Bewertung9.0Herausragend

Eins, Zwei, Drei ist eine der besten Wilder Komödie und da Wilder die besten Komödien der Filmgeschichte gemacht hat somit auch eine der besten Komödien der Filmgeschichte. Es ist herrlich, Witze im Sekundentakt, gute Figuren, tolle Darsteller, alles was eine Komödie ausmacht. Eine Komödie, die bei über 1 1/2 Stunden mit maximal ein oder zwei klamaukartigen Witzen auskommt und ansonsten fast nur auf Dialogwitz ausgelegt ist kann man sich heute während des Niedergangs der Komödien gar nicht mehr vorstellen. Für jeden der gerne lacht ist dieser Film die richtige Adresse, für jeden der in Zeiten von Hangover als "beste Komödie des Jahrzehnts" sehen will wie Komödien sein können ist dieser Film eine Offenbarung, für jeden der sehen möchte wie ein Meister aus einem sehr ernsten Thema die Widersprüche und Stupidität herauskitzelt um daraus ein Musterbeispiel für alle Satiren zu machen ist dieser Film ein Pflichtprogramm. Herrlich Mr. Wilder!

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stevenwolff

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Bewertung7.0Sehenswert

EIne wirklich gute Komödie.

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ElMagico

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ehrlich gesagt hatte ich Anfangs etwas Angst, dass "One,two,three" eine sehr einseitige Angelegenheit wird. Denn zu Beginn war, zumindest mir, noch nicht gänzlich klar, ob hier schon überdrehter Sarkasmus waltet oder ob dies nicht ein als Komödie verkleideter Pro-Amerikanischer Film ist. Aber zum Glück ist Billy Wilder ein Guter und nach einer gewissen Zeit bekommen die Amerikaner genauso ihr Fett weg, wie Russen und Deutsche. Dabei verzichtet Wilder komplett auf irgendwelche Feinheiten oder Nuancen, die 3 Parteien sind als pures Klischee dargestellt, sprich Turbokapitalisten, Sozialisten und Ex-Nazis. Wer sich an sowas stört, der hat mit "One, two, three" sicherlich keine Freude.
Wer dies aber Beiseite lassen kann, denn erwartet eine Bilderbuch-Komödie. Der Film startet von 0 auf 100, behält über 100 Minuten ein irrwitziges Tempo bei und hat eine Dichte an Gags und Situationskomik, dass einem Schwindelig wird. Und das Grossartige ist: Es sind zumeist keine dummen Schoten, das alles ist wirklich Witzig und ist vorallem vollkommen Durchdacht. Gerade die gegenseitigen Fotzeleien zwischen Amerikanern und Russen, bzw. Ostdeutschen, zeugen von Intelligenz und machen einfach Spass.
Es sind ein Haufen bekannter Deutscher Akteure zu Sichten, wobei mir hier Ralf Wolter am besten gefielt. Prinzipiell gibt es Schauspielerisch keine Ausfälle und auch wenn hier, schon aufgrund des rasanten Tempos von "One, two, three", jeder Akteur aufspielt als sei er auf Speed, gibt es doch keinerei Overacting. Szenenapplaus hierfür!
Zu keinem Moment eine wirkliche Aufarbeitung des Kalten Krieges, aber wenn man sich auf eine übersprudelnde Komödie zu diesem Thema einlassen kann, die trotzdem ihre intelligenten Seitenhiebe hat, dann sehe ich rein gar nichts, dass man an diesem Film aussetzen könnte.
Heutzutage würden aus all den Ideen, Dialogen und Gags 4 oder 5 mittelmässige Komödien gedreht...also lieber die hier schauen...lohnt sich!

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BigDi

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Bewertung9.0Herausragend

Wo bleibt sie nur heute, die Satire, welche in alle Richtungen austeilt und dabei in keiner Sekunde bieder, aufgesetzt oder langweilig wird? Hier wird nichts und niemand verschont und der Kalte Krieg verkommt zu eben dem mit Parolen ausgetragenen Schwanzvergleich, den er seit je darstellte. "Soviet missiles - Venus! American missiles - Miami beach!" versus "Any world that can produce the Taj Mahal, William Shakespeare, and Stripe toothpaste can't be all bad." und als Schlachtfeld das Zentrum des Landes der sicherlich Unbeteiligten ("Adolf who?"), aber dennoch stets zum Kampf Bereiten ("General alarm, complete mobilization!" - "Ah, like the good old days, yes, sir!"). Höchtes Tempo, höchste Dialogkunst, höchster Biss - so und nicht anders muss Satire sein, die selbst angesichts der größten Misere keine Angst und keinen Skrupel hat, die Lächerlichkeit dieser auf Zelluloid zu bannen.

"We must overproduce the West! - "I hear they got a new plan now. Instead of one woman taking nine months have a baby they gonna put nine women to work on it and do it in one month."

"You're back in the SS - Smaller Salary!"

"Maybe we voted for the wrong man." - "That couldn't happen in Russia." - "They don't make mistakes?" - "They don't vote."

And the list could go on and on...

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