Ken Folletts Eisfieber

Ken Folletts Eisfieber (2010), DE/IT/GB
Laufzeit 180 Minuten, FSK 12, Thriller

- Kritiker
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4.0 Community
50 Bewertungen
6 Kommentare
Ken Folletts Eisfieber - Bild 2616375
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von Peter Keglevic, mit Heiner Lauterbach und Tom Schilling

Aus dem Hochsicherheitslabor einer Biotechnologie Firma wird ein tödliches Virus entwendet. Zwar kann der Dieb gefunden werden, leblos und aus Nase und Ohren blutend, die Gefahr ist damit jedoch noch nicht vorüber: eine Bande skrupelloser Verbrecher ist ebenfalls auf der Jagd nach dem Virus. Supergau bei Oxenford Medical: ein Laborant hat aus dem Hochsicherheitslabor in der Nähe von Edinburgh ein Kaninchen entwendet, dass mit dem tödlichen Madoba-2 Virus infiziert ist. Nach dem grausamen Ansteckungstod des Diebes beginnt eine hektische Schadensbegrenzung. Toni Gallo, die Sicherheitschefin bei Oxenford, muss feststellen, dass der Diebstahl nur das Vorspiel zu einer noch größeren Katastrophe ist, denn nur wenige Tage später überfallen Verbrecher das Labor und stehlen das Virus. Als dann auch noch ein furchtbarer Schneesturm die Polizei zur Untätigkeit verdammt, nimmt Toni alleine die Verfolgung der Täter auf. Noch ahnt sie nicht, dass der Dieb aus dem engsten Familienkreis des Firmengründers Stanley Oxenford kommt. In dessen verschneitem Landhaus im schottischen Hochland entbrennt schließlich ein dramatischer Kampf, bei dem mehr auf dem Spiel steht als ein einzelnes Leben.


Cast & Crew


Kommentare (6) — Film: Ken Folletts Eisfieber

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RoosterCogburn

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Bewertung3.0Schwach

Ich habe diesen ZDF-Zweiteiler gesehen und kann eines mit Sicherheit behaupten. Auch wenn Teil 2 besser ist als Teil 1. Dies ist keine sehenswerte Fernsehproduktion!
Schon die eher lahme Romanvorlage Folletts erzählt von dem angelegten Familienzwist, der auf mich ziemlich belanglos wirkt. Der Film weitet dies unerträglich aus. Später werden die gängigen Zutaten einer üblichen Herz-Schmerz-Verköstigung gereicht. Eine erbgeile Tochter, ein notgeiler Schwiegersohn, das über allem schwebende Drama einer viel zu früh verschiedenen, treu sorgenden Mutter und Ehefrau.
Über das Niveau einer Gefühlsschmonzette mit seifiger Fahrstuhlmusik als Soundtrack, kommt diese Inszenierung nicht hinaus. Dem hervorragenden Matthias Brandt und der großartigen Anneke Kim Sarnau, die eine etwas andere Frauenfigur spielen darf (Eine degenerierte Über-Bitch namens Daisy. Eine sehnige Prügelmaschine, die reihenweise Kerle flachlegt), ist es zu verdanken das der Film nicht zum einschlafen verleitet.
Mein Fazit: Dann lieber ein echter Familienkrach. Ist bei weitem unterhaltsamer :)

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Sanylein

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Bewertung1.5Ärgerlich

Hab zwar nach der hälfte ausgeschaltet, aber ich denke das die meisten auch nicht länger durchgehalten hätten. Verstehe nicht warum man so einen unnötigen Film macht.

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Tytus

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wenn du schon nach der Hälfte ausschaltet muss der übel sein ;)


Waran

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Bewertung2.0Ärgerlich

Das Buch und der Film sind zwei unterschiedliche Welten, leider. Der Film verhunzt das Buch, Schade!

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MesmythCore

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Bewertung0.0Hassfilm

Es lebe die deutsche Film-Industrie!
Der 2. der "öffentlich Rechtlichen Sender" verwurstet den Thriller Follet's zu einer grottigen Beziehungskomödie mit "Darstellern" "in den besten Jahren". Zusammen mit Animal - Das Tier im Manne einer der schlechtesten Filme, die ich mir jemals angetan habe...

Typisch für Selfmade "Spielfime" des ZDF sind verschiedenste Klischees, die in nahezu jedem Film mit dem Stempel Made in Germany auftauchen:
da wären:
>Die erfolgreiche Bootlippenfrau, die einen Porsche fährt und ihre mindestens 200 Jahre alte Mutti zuhause hält.
>wie in jedem 2. ZDF Film: Irgend so ein Bubi, welcher (fast) ertrinkt, weil er nicht schwimmen kann und schoiße ist :)
>ein Hauptdarsteller, der mindestens 300 mal bei Promi-Dinner dabei war, anscheinend gut an seiner grottenschlechten "Schauspielerei verdient und zuviel Urlaubssonne genossen hat
>heftigster Splatter mit Tomatensoße und einer sorgfältig ausgewählten Kulisse, inklusive Plüschhasen
>irgend ein Hanswurst "ich-bin-so-toll-ich-spiel-Theater-und-deswegen-brüll-ich-jetz-rum (denn das ist Kunst)" "Künstler" für arme Ommis, die diesen noch anhimmeln, und der höchstwahrscheinlich in ein paar Tagen mit dem sympathischen Haupdarsteller und der Bootlippenfrau beim Promi-Dinner Ken-Follet-Special Nudelsuppe backt
>ein nerdiger Junge mit Mädchenstimme, der seine eigene billige Power-Point-Präsentation "gehackt" hat und deswegen als Computerspezialist eingesetzt wird
>weitere, von der Straße aufgegabelte Darsteller

Dazu die total unnötige Weihnachtsstory, die als eine Art Auflockerung oder Rahmenhandlung fungiert und die Kasse klingeln lassen soll und der lustige Versuch deutsche Städte und Gebäude wie aus England aussehen zu lassen.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

stalker

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Du hast echt Mut, sowas tatsächlich zu gucken. Respekt.


MesmythCore

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Danke sehr. Bei der eigensinnigen Qualität des Filmes hätte ich gerne auf meinen Mut verzichtet und wäre am liebsten kreischend und heulend davon gerannt.


Mattinella

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Bewertung0.0Hassfilm

Was ist das? ein schlechter rosamunde pilchner oder was? schrecklich! schon nach 3/4 stunden war es mir zu wider! eine schande für ein buch von einem der genialsten autoren der welt!

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ska-p_lyric

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vorgemerkt

Ich bin sehr gespannt, das Buch las ich vor einer Woche zu Ende.

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