Eiskalte Engel - Kritik

US 1999
Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 26.08.1999

Kritiken (3) — Film: Eiskalte Engel

Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves

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8.0Ausgezeichnet

Ein scharfsinniges und -züngiges Porträt der berühmt-berüchtigten „Generation X“, welches neben ironischem Witz vor allem mit seinem ikonischen Soundtrack punktet. It’s a bettersweet symphony, this life.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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8.0Ausgezeichnet

"Introduce her to your world of sex, drugs and...what else do you do?" -

Seinerzeit aus Gründen der Ökonomie als weitere Teeniekomödie mit Zielgruppenfokusierung Richtung BravoGirl vermarktet, präsentiert sich "Cruel Intentions" auch heute noch als leicht übersteuerte, aber doch erstaunlich bissige und treffsichere Satire auf Hedonismus und Abgebrühtheit der Epigonen der "Generation Bateman".
Roger Kumble inszeniert seinen Intrigantenstadl mit gebührender Distanz zu den Protagonisten, aber doch auch mit einem verschmitzten Augenzwinkern und zeitweise soetwas wie Mitleid.
Ähnliches lässt sich über den überraschend guten Cast sagen, der geschickt mit den Vorurteilen gegenüber den Rich-Kids aus Harvard und Co kokettiert, gleichzeitig aber nie in blanke Verachtung abrutscht, sondern es durchweg schafft, eine gewisse Grundsympathie zwischen den Leinwand-Figuren und dem Zuschauer entstehen zu lassen.

Eine rundum gelungene Neuinterpretation des alten Stoffes, die sich vor der wohl bekanntesten Adaption "Dangerous Liaisons" von Stephen Frears nicht zu verstecken braucht.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

horro

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Und wie das eine Parodie war; abgesehen davon eine recht gute - ist nicht einfach ein Werk des Barock in die Neuzeit umzusetzen und dazu noch zynisch.


philopee

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Mein Kommentar? :D

hehe, ja da müsste ich erstmal Einen schreiben... aber als ich "cruel intentions" sah ging ich mit der Vorstellung hinein, die mir mp aufgrund der sehr verfehlten Genrebezeichnungen gegeben hatte (Thriller, Romanze, Psychodrama, Erwachsenwerden, Erotikthriller) und war natürlich maßlos enttäuscht.

Auf dieses Weise kommt man dazu bei mir als Hassfilm abgestempelt zu werden. Und damit ist cruel intentions nur einer von dreien. :)


alviesinger: bummelkino

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1.0Ärgerlich

"Gefährliche Liebschaften" für die "GZSZ"-Generation, die talentfreies Schauspielern gewöhnt ist.

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Kommentare (98) — Film: Eiskalte Engel

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Shawnee

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Auch noch 1o Jahre später einer meiner Lieblinge. Allen voran Sarah Michelle Gellar die hier gekonnt ihrem Buffy-Image den Pflock ins Herz jagt, um die intrigante Stiefschwester aus dem Nebenzimmer der gehobenen Klasse präsentieren zu können.

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item

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Bewertung9.5Herausragend

Steht man auf intrige Spielchen der Oberklasse, mag man wunderschöne Herrenhäuser und Schlösser, traumhafte Autos und vor allem: Ist man nicht schon in einem «gereiften» Alter? Dann ist es sicher ein «must see». Auch interessant: Der Film zeigt sehr schön, wie reiche Kinder ohne ihr Elternhaus aufwachsen (müssen) und neben Drogen, Sex und Intrige leider wenig mit ihrer Zeit anfangen zu wissen, obwohl sie (so auch hier) unter Umständen sehr intelligent sind.

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FilmeGuckerAusBerlin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie wurde dieser Film in meiner Jugend vergöttert...
Tolle Schauspieler, gute Story und großartiger Soundtrack.

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Katdamon4

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Bewertung7.5Sehenswert

Toller Film, liebe solche Filme total :)
Spannend, packend und traurig.

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Iubar

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Grundsätzlich mag ich diese Art von Film nicht, aber ich hab mich dann doch irgendwie dazu durchgerungen, vor allem weil ich großer Placebo-Fan bin und diese den Titelsong gespielt haben. Aber ich muss sagen, ich war sehr positiv überrascht. Für mich kein typischer Teenie-Film, sondern ein ernster Film, bei dem man auch merkt, dass sich die Macher etwas dabei gedacht haben. Da auch die Schauspieler gut gespielt haben, fand ich den Film rundum gelungen. Auf jeden Fall wert gesehen zu werden, auch wenn man Genre nicht mag.

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TheDarkSide007

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Bewertung1.5Ärgerlich

Nachdem mir der Film von einer Freundin wärmstens empfohlen wurde, habe ich ihn dann doch mal geschaut. Prinzipiell hab ich ja nichts gegen "Teenie-Filme", der hier war mir allerdings einfach zu blöd.
Den Protagonisten konnte ich überhaupt nichts abgewinnen. Die Story fand ich einfach nur lahm und noch lahmer umgesetzt. Und die schauspielerischen Leistungen einiger Darsteller waren auch nicht gerade das Non-plus-ultra.

Fazit: Jedem das seine, aber ich mag den Film nicht.

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smartyx

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Durch den klasse Soundtrack ist dieser Film einer meiner Lieblingsfilme, auch wenn er inhaltlich und schauspielerisch nicht vor Herausforderungen strotzt.
- Spoileranfang -
Der Film ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass auch ein Film ohne Happy End in die Punkteklasse jenseits der 6 aufsteigen kann.
- Spoilerende -

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Surfer Rosa

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Bewertung5.5Geht so

Arrogant und sorglos ist der Lebenswandel der unmündigen amerikanischen Upper Class. Es wird aufgerissen und verführt, was das Zeug hält. Hier werden Probleme gelöst wie sie entstanden. Im Mittelpunkt des universellen Überflusses, das gefährlich schöne Überbiest Kathryn (Gellar) und, der ihr sexuell verfallene Stiefbruder Sebastian (Phillippe). Beide strotzen nur so vor Selbstbewusstsein und Eloquenz, strahlen aber berechnende und titelgebene Kälte auf ähnlich ambtionierten Niveau aus. Wobei sich die sexuelle Attraktivität und Attitüde, mit den Eigenschaften der rücksichtslosen, intriganten Yuppies ergänzen. Es ist den unausgereiften Schauspielkünsten zu schulden, dass die Charaktersprünge, zwischen einfühlsam und gefühllos, mehr schizophren anmuten, denn als zweifelhafte Stärken, den Filmfiguren anzurechnen sind. Der lächerliche und kaum nachvollziehbare Gesinnungswandel des männlichen Hauptcharakters schließt sich dem an, ist vielleicht kalkuliert plötzlich inszeniert, aber längst nicht so konsequent beschrieben wie sein vorangegangenes Bild. Clever wäre hier eine Implikation des Wandels in die „Cruel Intentions“ gewesen, welche lediglich dem weiblichen Gegenpart vorbehalten bleibt.
Es scheint ein Wettbewerb zwischen den Raubtieren zu laufen, der erheblich an Reiz verliert, als die Opfer des üblichen Beuteschemas eine zu kleine Herausforderung darstellen. Höhere Ziele sind die Folge und schließlich eine narzisstische Wette, die nur zu gewinnen ist, wenn das große Arsenal jener Niederträchtigkeiten ausgeschöpft wird, die so oft zum Erfolg verhalfen. Der Kampf endet, als Zugeständnis an das Zielpublikum, in wohliger Wärme. Der überraschende Endtwist fördert dagegen weder eine versteckte Moral zu Tage, noch ist er besonders stilvoll, sodass nur eine an den Haaren herbeigezogene Förderung der Dramatik und die Einspielung eines traurigen Popsongs als Motive zu erschließen sind. Der von mir mit Vorschlusslorbeeren bedachte Soundtrack, kann die hohen Erwartungen lediglich im Zuge der Anfangs – und der Schlusssequenz erfüllen. Mit einem guten Placebo - Stück und dem besten und bekanntesten Song der Band „The Verve“, kann man aber nicht besonders viel falsch machen.
Auf dem schmalen Grat der Satire, der den „Eiskalten Engeln“ durchaus angedichtet werden könnte, wankt der Film doch erheblich. Die hierfür nötigen harten, diskret platzierten Spitzen fehlen gänzlich und die, für eine Verzerrung nötigen, offenkundigen Schwächen der Charaktere, kommen erst spät und wenig authentisch konstruiert zum Vorschein. Auch die dringend nötige Empathie und psychologische Tiefe, welche in der Lage wäre, die Teenager als verstörte Scheidungskinder und Opfer einer verdorbenen, oberflächlichen Welt darzustellen, lässt Regisseur Kumble vermissen und so die Möglichkeit verstreichen, seinem Werk, neben unbestreitbarer Eleganz und Kurzweile, ein vielschichtiges und ambivalentes Antlitz zu verleihen. Kathryns schlussendliche banale Anerkennung von Einsamkeit und emotionaler Ohnmacht, kratzt nicht mal an der Oberfläche des Abziehbildes, dem ihre Figur entspringt. Das übermäßig affektierte Spiel Gelllars verstärkt diesen eindimensionalen Eindruck.
Eine dezente Überspitzung ist der Handlung und dem vermittelten Weltbild dennoch zu entnehmen. Die beiden Pro(An)tagonisten, besitzen alles Erstrebenswerte der traditionellen amerikanischen Konsumgesellschaft: Reichtum, Schönheit, Charisma, angeborene Intelligenz. Jene Attribute sind es auch, mit denen Sebastian seine größte Herausforderung, sein „Meisterstück“, mehr oder minder als unschuldiges, weibliches Abbild seiner Selbst beschreibt.
Annette, Sebastian, Kathryn und, als Bespiel, der vielen unbeteiligten Opfer, die in die rücksichtslosen Machenschaften hineingezogene Cecile - sie sind die perfektionierten Produkte des elitären Genpools, der angloamerikanischen Highsociety - ausgestattet mit unbegrenzter Bewegungsfreiheit, die ein lockeres Pendeln zwischen verschiedenen US -Staaten ermöglicht und damit eine höhere Stufe der Freiheit erreicht, die fast mit der vorherbestimmten Macht der smarten Gesichter vergleichbar ist. Assoziationen mit der seelischen Gewalt und psychischen Unberechenbarkeit des gelangweilten Yuppies, der seine Mitmenschen zu selbstsüchtigen Zwecken leiden lässt, werden aufgedrängt, scheinen aber eher zufällig und dem Aufzeigen erstrebenswerter Seiten eines selbstverliebten Lebensstandards zuträglich.
Das mit Wohlwollen als erotischer Thriller bezeichnete Werk, zeigt ein bemüht bissiges Bild einer verwöhnten, emotional abgestumpften und befremdlichen Jugend, dass seine Banalität, ebenso wie seine Protagonisten, hinter Glamour und schönem Schein verbirgt, spätestens im finalen Teil aber vor dem geblendeten Publikum ausbreitet.
So ist „Eiskalte Engel“ einer braven und bekömmlichen Karikatur der heranwachsenden High Society näher, als einer Satire dieser.

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Sozionaut

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Ein grazil formulierter Kommentar. Habe ich mit Freude gelesen.


Surfer Rosa

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Ich danke dir. :)


Ghost.

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich muss gestehen zu erst hatte ich so gut wie gar keine Erwartungen an den Film da ich mit Kitsch nichts anfangen kann und als ich erfuhr das Sarah Michelle Gellar in einer der Hauptrollen mitspielte war der Film für mich schon abgeschrieben um so mehr war ich positiv begeistert als ich den Film aus Langweile ansah auch wenn man die Story mittlerweile aus tausenden andern Teendramen kennt fand ich diese Umsetzung mit dramatischen ende am aller besten. Sogar Sarah Michelle Geller von der ich nicht viel halte hat mich echt überrascht. Diesen Film muss man gesehen haben.

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Hauserfritz

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Bewertung7.5Sehenswert

Ist schon 10 Jahre her als ich mir den Streifen reingezogen habe. War damals aber definitiv einer meiner Lieblingsfilme wobei ich damals auch noch nicht soviele Filme gesehen habe ;) Der Film ist einer der wenigen die mir aus früheren Zeiten gut in Erinnerung blieb !

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fabel

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Bewertung9.0Herausragend

Was auf dem ersten Blick wie ein mit Klischees verseuchtes und an Niveauarmut leidendes Teeniefilmchenn anmutet, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als eine überaus witzige und vielerorts missverstandene Persiflage auf die verwöhnte amerikanische High Society Jugend.
Regisseur Kumble versteht es hierbei wunderbar, die weitverbreiteten Vorurteile – oder Wahrheiten? - über den Nachwuchs der Reichen & Schönen in willkommen
überspitzter Form aufzureihen – und er vergisst nichts. Der obligatorisch beste schwule Freund ist dabei, ebenso wie Geigenunterricht, Reitstunden, teure Klamotten, dicke Autos, dicke Anwesen und zu coole Sonnenbrillen.
Auch die Charaktereigenschaften sind so angelegt, wie unser eins es sich vorstellt: von oben bis unten fies und verabscheuenswürdig. Sie haben einmal zu viel in Arroganz gebadet, leben in ihrer eigenen (Über-) Welt, sie sind was Besseres, der Rest Abschaum, die Welt außerhalb ihres eigenen Horizonts ist uninteressant, erst kommt man selbst, danach erst mal lange gar nichts. Heimtückisch, bösartig, eigenbrötlerisch, hochnäsig, solche Personen muss man hassen – denkste!
Die Krux an „Eiskalte Engel“ ist, dass man das einfach nicht kann. Die Wettgeschichte von Sebastian und Kathryn macht einfach viel zu sehr Spaß, als dass man ihnen die ein
oder andere Schandtat hätte übel nehmen können. Ob das vermeintliche Backgammon-Spiel im Altenheim oder einer der vielen flotten, oftmals nicht netten Sprüche, es ist unmöglich. Im Gegenteil – ich weiß, Schande über mein Haupt - : der Schabernack, den sie mit ihren Mitmenschen betreiben, hätte noch stundenlang weitergehen können, und ich wär nicht gelangweilt gewesen. Diese Tatsache ist vor allem den überaus sympathischen Akteuren um Ryan Phillippe und Sarah Michelle Gellar geschuldet. Sie schaffen es, aus ihren zum Hass verurteilten Figuren irgendwie liebenswerte Charaktere zu machen, von denen man sich gerne auch mal selbst um den Finger wickeln lassen würde.
So geht perfekte Satire: Irgendetwas Fragwürdiges wird hinterfragt, aber bevor diese Kritik in ideologisch begründete Abgründe abdriftet, erzeugt man eine gewisse Neigung zu dem eben noch so scharf Verurteilten. Das schafft Kumble vorzüglich. Man schüttelt den Kopf über das Leben der abgehobenen (sexsüchtigen?) Protagonisten, gleichzeitig findet man aber Gefallen an ihrem extravaganten Lebensstil, ihren äußerst gemeinen Aktionen und den Gestalten persönlich. Brillant!
Auch so brillant ist der nahtlose Übergang von Satire zum spannenden Thriller-Ende.
Das vorher scheinbar so gefühllose Arschloch Sebastian entdeckt etwas, was vorher für die Stiefgeschwister ein absolutes No-Go darstellte: die Liebe!

Damit beginnt nicht nur der unheimlich intelligente Schlussakkord eines unter Wert geschlagenen Animateurs der Lachmuskeln, nein, jetzt startet zugleich ein spannender Liebesthriller, der mit einem überzeugenden und furiosen Finale endet. Das eiskalte Gen der Geschwister Wir-sind-schlechte-Menschen wird durch die für sie bis dato völlige Unbekannte auf eine harte Probe gestellt. Wahre Gesichter und Absichten kommen zum Vorschein, der Streifen nimmt teils dramatische Wendungen. Das macht keinen Spaß mehr, das fesselt, das überrascht!

Ein unterschätztes Meisterwerk der guten Laune und tief greifenden Unterhaltung. Da steckt mehr hinter, als manch einer meint. Reduzieren ist out, „zwischen den Zeilen lesen“ ist angesagt.
Super!

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*frenzy_punk<3

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Der Kommentar ist SUPER!
Einer meiner Lieblinge. Hast du schön zusammengefasst :)


fabel

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Danke.:*


moviee

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Bewertung7.5Sehenswert

Alle drei Hauptdarsteller, Sarah Michelle Gellar (klasse), Ryan Phillippe und Reese Witherspoon haben mir sehr gut gefallen. Jeder verkörpert seine Filmfigur nahezu perfekt. Zwischenzeitlich dachte ich ist der Rest des Filmes ist sehr vorhersehbar, am Ende wurde ich jedoch vom Gegenteil überzeugt, sodass dieser Film mit einem sehr überraschenden Finale endet. "The Verve" mit "Bitter Sweet Symphony" passt einfach perfekt zu den letzten Szenen. Eiskalte Engel ist auf keinen Fall nur ein Frauenfilm.

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Wu-Tang-Sven

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Bewertung7.0Sehenswert

die Story ist spannend, allerdings meiner Meinung nach zu übertrieben umgesetzt. Besonders gut finde ich (Spoiler?!), dass am Ende das gute Gewissen zu einem tödlichen Preis gewinnt.

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duffy

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Bewertung3.0Schwach

Na, dann muss ich auch mal kurz.
Strunzbekloppte Teenieschmonzette mit lahmarschiger (und schon weitaus besser umgesetzter) Geschichte und ordentlich Leerlauf. Will auf Teufel komm raus verrucht und lasziv sein, scheitert aber gerade in den Punkten vor allem an den bräsigen Darstellern (alle wie sie da sind).
Nette musikalische Untermalung, die aber auch ohne den Film schon nett war. Stümperhafte Zeitverschwendung.

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duffy

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Stets zu Diensten. :)


moviereporter

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Nun ganz so schlecht fand ich den Film eigentlich nicht, schon allein wegen der niedlichen Witherspoon :)

aber im tiefsten Grunde hast du irgendwie doch recht - außerhalb der 15 haut der glaub ich keinen vom Hocker...


lukasminus

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Bewertung9.0Herausragend

Schritt 1: Ladet ein hübsches Mädchen zu euch nach Hause ein.
Schritt 2: Schaut zusammen Eiskalte Engel.
Schritt 3: .... hehe.

Ich liebe diesen Film.

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lukasminus

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Das liegt dann aber nicht an den Film, sondern an deinen - wie soll ich es nennen - "Qualitäten" :D


duffy

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Mit diesem Rotzfilm bekommt man gar nicht erst die Chance, irgendwelche Qualitäten unter Beweis stellen zu müssen. ;)


AnniManiac

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Bewertung7.0Sehenswert

Eiskalte Engel - Einer der hervorstechenden Teenie-Filme aus dem unüberschaubaren Gewuschel des Genres.

Grösstes Manko des Films vorab: Sarah Michelle Gellar. Sie ist für die Rolle der Kathryn ungefähr genauso gut besetzt, wie wenn man Käpt'n Iglo für Jack Sparrow besetzt hätte. Gellar spielt den verführerischen Vamp (heute würde man wohl "IT-Girl" sagen), der im Hintergund der Highschool-Idylle die Fäden kleiner Intrigen nach ihrem Vorteil zieht. OK - eines schafft sie mit Leichtigkeit: Unsympathisch wirken. Aber verführerisch??? Sie versprüht ungefähr soviel Erotik wie eine Klobürste. Da helfen auch zwei Zentimeter Schminke, ein übertrieben roter Lippenstift und "das kleine Schwarze" keine Sekunde drüber weg. Ganz ehrlich, ich habe mir selten von einer Frau etwas mehr gewünscht, als das sie ihre Klamotten anbehält und von mir aus auf Dämonenjagd oder sonstwohin, hauptsache irgendwo anders hin geht.

Zweites Manko: Reese Witherspoon. Sie soll die hübsche aber spröde und keusche Unschuld vom Lande verkörpern und dabei für den Zuschauer sympathisch und genauso auch anziehend und reizvoll wirken. Leider ist sie nicht gerade viel anziehender als Sarah Michelle Gellar. Auch diese Besetzung ist für diese Rolle ein Griff ins Klo.

Sehr gut besetzt ist, wie ich finde, Selma Blair als junges, behütetes Naivchen, das sich den ruchlosen Verführungen der beiden reichen Halbgeschwister hingibt und sichtlich Spaß daran hat. Sie spielt diese Rolle gut und glaubhaft, vorallem wenn man weiss, das sie damals schon 27 Jahre alt und mit Abstand die älteste der jungen Schauspieler war.

Zum Film:
Bedenkt man, das der Film als Teeniefilm mit entsprechend jungem (wohl überwiegend weiblichen) Zielpublikum angelegt ist, ist dabei ein solider, athmosphärisch gut gemachter Film herausgekommen, der zu seiner Zeit dem Zielpublikum neue Welten eröffnet hat. Das große Vorbild des Films ausser acht gelassen, bekommt der geneigte Zuschauer knapp 100 min. gute Unterhaltung durch eine interessante Story, ein dazu passendes Drehbuch und eine gute Regie - trotz (wie gesagt) zwei Fehlbesetzungen in den weiblichen Hauptrollen.
Einer der wenigen brauchbaren, nicht-nervigen Teenie-Filme, denn es wurde hier auf den amerika-üblichen platten Teenie-Klamauk und Fäkal-Humor fast gänzlich verzichtet, und stattdessen hat man dem Film eine schlüssige (wenn auch leicht übertriebene) Story gegönnt, die bis zum Schluss nicht langweilig wird.

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HollyBlue

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Bewertung9.0Herausragend

Super Film voller Intrigen und Hinterhalt.
Auch wenn der süße Ryan Phillippe anfangs ziemlich verlogen und fies war, berührte mich das Ende doch sehr.
Allesamt super Schauspieler!
Schöne Musik!

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SimaSu

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich nur ein weiterer unnötiger Teeniefilm. Aber der Soundtrack reißts irgendwie doch noch raus.

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angelmoonsoul

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Bewertung10.0Herausragend

Der Film ist total gut.
Top Schauspieler!
Reese Witherspoon und ihr Exmann Ryan Phillippe spielen sehr überzeugend.
Auch Sarah Michelle Gellar spielt sehr gut. Spannender Film, mit einem Enden, mit dem man nicht gerechnet hat!

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dustyOn3

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Wie fühlt sich "Eiskalte Engel" an? Ungefähr so, wie ein direkter Faustschlag mitten ins Gesicht des Zuschauers. Das hätte dann auch deutlich weniger gekostet. Diese 1 1/2 Stunden waren wirklich pure Verschwendung. Der Film passt irgendwie in das RTL - Nachmittagsprogramm für 14 jährige Teenies, die die Schule schwänzen.

Die Handlung (wenn man das so nennen darf), ist durchtrieben mit lahmen Witzen und anspruchslosem Geschwafel über Beziehungen, Sex und das vorwärts, rückwärts und dann wieder von vorne. Zudem ist die schauspielerische Leistung aller Akteure derart miserabel und der Soundtrack so nervend, dass man die gesamte Crew am liebsten pfählen möchte.

Die Logik lässt einfach zum wünschen übrig. Die Schwester bietet wegen einer bekloppten und kindischen Wette ihrem Bruder also an, dass die beiden zusammen in die Kiste steigen und er findet das auch noch geil? Ziemlich gestört, wenn ihr mich fragt.

Das Wort "Anspruchslosigkeit" bekommt dank diesem Film eine ganz neue Bedeutung.

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dracula007

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Es ist seine Steifschwester. Moralisch bedenklich aber in der Hinsicht nicht wirklich abartig. *KLUGSCHISS*


dustyOn3

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Ja, du hast Recht. Habe mir die Stelle noch einmal zu Gemüte geführt. Das ändetr trotzdem nichts an der Idiotie des Films.


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