El Cid

El Cid (1961), ES/IT/US Laufzeit 182 Minuten, Drama, Historienfilm, Kinostart 25.05.1962

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5.5
Kritiker
2 Bewertungen
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6.7
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103 Bewertungen
7 Kommentare
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von Anthony Mann, mit Charlton Heston und Sophia Loren

Spanien im 11. Jahrhundert: Die Mauren bedrohen die zersplitterten Königreiche der Iberischen Halbinsel. Der Ritter Rodrigo Diaz de Bivar, genannt El Cid, stemmt sich gegen die Gefahr. Seine Siege bringen ihm aber auch Feinde im eigenen Lager. Des Verrates bezichtigt und von der Verbannung bedroht, führt er sein Heer gegen die letzte Bastion der Mauren. Und eine Legende nimmt ihren Anfang.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: El Cid

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.0Ganz gut

Kaum dass er die Gewänder seines Judah Ben Hur abgelegt hat, schlüpft Charlton Heston, seit William Wylers mit "Oscars" aufgewogenem Meisterwerk beliebtester Monumental-Darsteller, in Rolle und Rüstung des spanischen Nationalhelden Rodrigo Diaz de Bivar, besser bekannt als El Cid. Anthony Mann verfilmt dessen verdrießliche Lebens- und Liebesgeschichte zu Zeiten der Reconquista 1961 als groß angelegtes Ausstattungsspektakel und inklusive aller dramaturgisch notwendigen Abweichungen von den überlieferten Fakten. Mitte des 11. Jahrhunderts, um das Jahr 1080, ächzt die iberische Halbinsel unter ihren maurischen Besatzern. Die Unterjochten verzetteln sich in Querelen, da erwächst den Spaniern ein tapferer Ritter mit dem Zeug zum wahren Helden.

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Kommentare (6) — Film: El Cid


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RoosterCogburn

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Bewertung7.0Sehenswert

Der epische Monumentalfilm gilt als Klassiker unter den Breitwandspektakeln. Er erzählt die Legende um den kastilischen Ritter Rodrigo Díaz de Vivar, der sich in der Neuzeit zum spanischen Nationalhelden entwickelte.
Dem Cid gelingt es, die spanischen Kriegsherren gegen die maurischen Besatzer zu einen und diese zurückzudrängen. Die Handlung erzählt wie er beim Kampf um die letzte besetzte Stadt zur übermenschlichen Legende wurde. Anthony Mann's dramatische Story erzählt drei Stunden lang über einen Helden. Ein Kämpfer, der alles für sein Heimatland gibt. Seine eigenen Bedürfnisse stellt er lieber hinten an und opfert sein Leben dem Königreich, im Kampf gegen die Mauren. Für ihn zählen nur: Ehre, Treue und Mut. Wer monumentale Historienfilme mag, dem könnte das Abenteuer-Epos "El Cid" durchaus gefallen.
Wer allerdings die historische Gestalt Rodrigo Díaz de Vivar hinterfragt und der Verfilmung einer Heldenlegende wirklich historische Relevanz abverlangt, für den ist dieser Film wohl nichts. Doch wer auf farbenprächtige und opulente Inszenierungen steht, dem wird hier einer abgehen. Die Kulisse ist ein wahr gewordener Traum, wunderschöne Burgen, tolle Kostüme und viel Liebe zum Detail, echte Schwerter und Massenszenen, die sich sehen lassen können. 1961 gab es noch zahllose Statisten und so rücken hier auch mal um die 1000 kostümierte Menschen auf und das ist eine Bildgewalt, die mich beim betrachten glatt umhaut.
Die Abzüge handelt sich "El Cid" bei seinem in die Länge gezogenen Intrigenspiel ein, was hier doch recht aufgesetzt und überflüssig wirkt. Außerdem gefällt mir nicht, dass die für die Handlung inszenierte Hassliebe zwischen Jimena und Rodrigo (El Cid) soviel Oberwasser bekommt. Und kitschig in Szene gesetzt wurden das Spiel zwischen Heston und der Loren auch recht häufig.

Der Fazit des Marshalls: Trotz einiger Defizite bleibt es für mich ein sehenswerter Klassiker unter den Monumentalfilmen.

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Andy Dufresne

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Allein der "Tote Ritt in die Unendlichkeit" ist schon 7 Punkte wert ;)


Filmkenner77

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Und dazu die Musik. Gänsehautgarantie!


emotionfreak

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

El Cid ist ja nun genau die Art Film(oder eine der Arten von Filmen), auf die ich total abfahre, nämlich ein großes Epos, mit großartigen Momenten, Emotionen und Romantik. Allerdings ist es hier stellenweise(nur stellenweise) sogar für mich etwas zu übertrieben, zu viel Kitsch und dergleichen. Wenn z.B El Cid schwer verletzt auf dem Sterbebett liegt, der König ihn um Verzeihung bitten will und Cid sich aufrafft und sagt:"Nein, mein König muss vor niemanden knien", dann finde ich das schon etwas überzogen. Außerdem wird mir der Protagonist zu sehr als Übermensch dargestellt. Aber nichts desto trotz gefiel mir dieses großartige Werk sehr gut, wie gesagt, genau solche Filme mag ich. Was gibt es sonst noch zu sagen. Ein interessantes Thema, der Geliebte muss den Vater der Geliebten töten, um seinen eigenen zu retten. Wie wird sich die Geliebte verhalten. Soundtrack ziemlich gut. Die Schauspieler. Charlton Heston verfügte sicherlich nicht über das ganz große schauspielerische Talent, aber er hat was, und war für diese, genau, wie für die eine oder andere Rolle einfach prädistiniert. Sophia Loreen hier nicht gerade vielseitig, eigentlich hatte sie die meiste Zeit über fast den gleichen Gesichtsausdruck drauf, aber das kam gut rüber und die Rolle verlangte es wohl so. Es gab einige schöne Liebesszenen mit romantischen Dialogen, ein paar wenige gut gemachte Actionszenen, und eine schöne Optik. Und natürlich diese großartigen, epischen Szenen.Z.B El Cid reitet von der Sonne beschienen durchs Tor und ein Erzähler kommentiert dies mit tollen Worten. Ah, so was lieb ich.
Man muß vielleicht einen Faible für solche Filme haben, um über kleine Schwächen hinwegsehen zu können und ihm mehr als 7,5 Punkte geben zu können, aber sehenswert auch für andere und Filmfans sollten dieses Werk mal gesehen haben.

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Spanien wird im 11. Jahrhundert von den Mauren bedroht. Als der König stirbt, entbrennt zwischen den beiden Brüdern ein erbitterter Kampf um die Thronfolge, der erst mit der heimtückischen Ermordung einer der beiden Königssöhne endet. El Cid kämpft zunächst für den neu ernannten König, fällt jedoch Jahre später in Ungnade und wird daraufhin verbannt. Ins Asyl folgen ihm unzählige Getreue. Er stellt eine Volksarmee auf, die unter Mithilfe eines maurischen Berberfürtsen, dem der spanische Volksheld Jahre zuvor das Leben schenkte, Valencia befreit.
Vereint mit den spanischen Truppen, zieht der inzwischen tödliche verwundete El Cid schließlich in seine letzte Schlacht, um die von der See her angerückte feindliche Übermacht, zurückzudrängen.

Anthony Mann inszenierte dieses farbenprächtige Monumentalwerk im Jahre 1961. Das ambitionierte Epos kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Liebesgeschichte zwischen El Cid (Charlton Heston) und Jimena (Sophia Loren) etwas zu vordergründig geraten ist, sodass u.a. die monatelange Belagerung Valencias zur Randnotiz verkommt.
Die nachfolgende Eroberung der Hafenstadt, sowie die finale Schlacht, als auch der Turnierkampf, zählen zu den nennenswerten Höhepunkten.

Ein Stück Zeitgeschichte, das man gewiss mal gesehen haben sollte, obwohl die knapp dreistündige Verfilmung einige Längen mit sich bringt.

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Brentano

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut gemachter Historien Film aus der Perspektive der Gewinner präsentiert, schön und opulent verfilmt. Auch wenn es ein Zerrspiegel der tatsächlichen Verhältnisse ist und sich Charlton Heston hier mal wieder zum Verteidiger der Sache des weißen, hier betont "christlichen" (also Geschäfts-versessenen) HERRenmenschen macht.

Sehr imposante Abschluss-szene, sie steht aber eher für den schon damals begonnenen Untergang des materialistisch orientierten Abendlandes, .. was wäre Spanien denn heute etwa ohne das "Cordoba" der "Araber"? (die zudem einen Großteil der Texte der griechischen Philosophen gerettet hatten, etc.?) ahso?

Spoiler:
Toter Ritter in prächtiger Rüstung reitet und reitet noch weiter, so wie "die Technik" derzeit das Abendland zum Abgrund reitet, ..

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Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Schöner Monumentalklassiker mit Starbesetzung. Ganz großes Kino!

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Bradbury

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Bewertung9.0Herausragend

Die Mär vom edlen Ritter und Paladin Rodrigo Díaz distanziert sich zwar von der historischen, umstrittenen Figur des Cid, liefert aber perfektes Historienkino mit einem charismatischen Charlton Heston und einer anmutigen Sophia Loren.

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