Das Fischkind

El niño pez (2009), ES/FR/AR
Laufzeit 96 Minuten, Thriller, Drama, Kinostart 07.01.2010

6.0 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.6 Community
31 Bewertungen
5 Kommentare
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von Lucía Puenzo, mit Inés Efron und Mariela Vitale

Lala, ein Mädchen aus dem reichen Vorortviertel von Buenos Aires, hat eine Liebesbeziehung zu Guayi, dem 20 Jahre alten Hausmädchen der Familie. Sie träumen davon, zusammen nach Paraguay abzuhauen, in Guayis Heimat am Ufer des Ypoá-Sees. Der Mord an Lalas Vater kommt ihnen dazwischen. Eine Flucht beginnt, über den Highway, der den Norden von Buenos Aires mit Paraguay verbindet. Während Guayi in einem Kinderheim festgehalten wird, wartet Lala in Ypoá auf ihre Freundin. Gerüchte sind dort über sie im Umlauf, von einer Schwangerschaft und der Legende eines Fischkindes, das die Ertrunkenen zum Grund des Sees führt. Ein Verbrechen kommt ans Tageslicht, das Guayi seit langem geheim hielt…

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Kritiken (2) — Film: Das Fischkind

Birte Luedeking: critic.de

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Das Fischkind ist ein schwer greifbares Exemplar eines Films. Eine kuriose Kreuzung aus Transparenz und Hintergründigkeit, Ausformulierung und Andeutung. Nach Puenzos Geschichte eines Zwitters ist diesmal ihre Inszenierung das seltene, mit sich kämpfende und faszinierende Mischwesen.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.0Ganz gut

Elegant fliessend verschachtelt Penzo im ersten Teil die Zeitebenen ineinander und schildert zärtlich und einfühlsam die Handlung zwischen Märchen und Realismus. In der zweiten Hälfte stürzt die Geschichte von Penzo dann allerdings in plumpe melodramatische Strukturen.

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Kommentare (3) — Film: Das Fischkind

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dbeutner

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Bewertung6.5Ganz gut

Inés Efron ist eines der (in meinen Augen) ganz seltenen Beispiele, dass Frauen mit langen Haaren besser aussehen können (vllt. waren sie auch nur nicht kurz genug). Ja, ist das alles, was mir als Kommentar zum Film haften blieb? Eigentlich schon. Bisschen dünne? Ja. Eben!

Ein Film, bei dem man sich fragt - warum musste da ein Film draus werden? Uninspiriert. "Visuell eindrucksvoll"? Mitnichten. Und die "Auflösung" liegt auch noch seit langem in der Luft. Ick weeß nich, dafür wurde Kino wirklich nicht erfunden...

Ach doch, eines fällt mir noch ein: Ich liebe es, wenn Zeitebenen gekonnt (!) verschachtelt werden, um so gekonnt (!) der Dramaturgie auf die Sprünge zu helfen. Und das Fischkind? Benutzt verschachtelte Zeitebenen... (genau, weder gekonnt noch gekonnt).

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christof.s

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Bewertung9.0Herausragend

Visuell eindrucksvoll, schön und ruhig erzählt, und sehr rätselhaft. Der Film lässt Vieles offen, nicht nur das (wie ich finde) wunderbare Ende, wo mit dem Wunsch (der Figuren und der Zuschauer) nach einem Happy End ironisch-poetisch gespielt wird. Kleines Detail: In der Buchvorlage ist laut Regisseurin (die auch den Roman geschrieben hat) der Hund Sérafín der Erzähler.

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emaka

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Bewertung1.0Ärgerlich

ich hab nicht verstanden wo das problem war? warum sind die beiden mädels nicht einfach weggezogen? also mir ist dieser film schleierhaft geblieben.

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