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El Topo
El Topo (1970), MX Laufzeit 125 Minuten, FSK 18, Western, Kinostart 28.02.1975
6.2
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Moviemaster:Movie
von Alejandro Jodorowsky, mit Alejandro Jodorowsky und Brontis Jodorowsky
In Alejandro Jodorowskys psychedelischem Western-Kunstfilm El Topo begibt sich der Regisseur als schwarz gekleideter Revolverheld in der Wüste auf eine Reise zu sich selbst.
Um seine Freundinnen zu beeindrucken und die Bewohner eines Dorfes zu rächen, nimmt es der Revolverheld mit den Vier Meistern der Wüste auf, doch seine Reise endet anders, als er erwartete.
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Cast & Crew
Drehbuch
Filmdetails El Topo
- Genre
- Western
- Handlung
- Kleinwüchsigkeit, Kultfilm, Mönch, Prostitution, Surrealismus, Symbolik
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Kritiken (1) — Film: El Topo
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDas erste klassische Midnight-Movie. Ein Kultfilm, ebenso anstrengend wie verstörend und gerade deswegen spannend.
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Kommentare (17) — Film: El Topo
Selcarnor Fri, 15 Mar 2013 17:28:19 -0000
Kommentar löschenDas wars. Das Thema >Alejandro Jodorowskys< hat sich jetzt endgültig für mich erledigt. Nach >Der heilige Berg< habe ich mir nun >El Topo< angesehen und kann nun sagen, dass mir die surrealen Welten dieses Regisseurs absolut nicht zusagen.
Viele Worte kann man dazu nicht verlieren. Keine Handlung die Sinn ergibt, sondern alles ist extrem kryptisch und verzerrt. Ein Spaghettiwestern ist dieser Film nur im weitesten Sinne, denn die schiere Menge an Symbolen und psychedelischen Szenen entfremden ihn mehr als genug. Neben christlichen Vergleichen, werden einem beim Schauen auch einige asiatische Weisheiten an die Birne gehauen, man sieht massig toter Tiere und andere unappetitliche Szenen, ein grauenhafter Sound sorgt für Ohrenschmerzen und nach einer einigermaßen interessanten ersten Hälfte wurde es für mich schlicht langweilig.
>Der heilige Berg< war mir zwar auch zu – sagen wir mal – Over the Top, hat mir aber immerhin gewisse Denkanstöße gegeben. Hier dagegen quälte ich mich nur dahin.
Ich mag die Atmosphäre nicht, ich mag das Storytelling nicht, die Bildgewalt ist auch nicht nach meinem Geschmack…
Nein, mit diesem Regisseur werde ich nicht mehr warm.
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Jek-Hyde Wed, 06 Feb 2013 20:16:09 -0000
Kommentar löschenDie Geschichte an sich wäre so genial gewesen, aber warum, WARUM, muss er unbedingt Tiere extra für den Film töten? Ich finde künstliche-tote-Tiere hätten dem Film nicht geschadet, aber nein, wir müssen echte Viecher töten! Vor allem so viele tote, weiße Karnickel! Damals war erst vor kurzen mein (weißes) Kaninchen gestorben! Warum musste dieser Drecksack die Tiere umbringen, mal ehrlich, wenn er gekonnt hätte, hätte er auch die Schauspieler mit scharfer Munition abgeknallt? und die ganze Behinderten die die beschissensten Rollen abbekommen lasse ich mal außen vor. Jedenfalls macht dass den Film schlecht. Jodorowsky ist damit für mich verreckt, der Penner kann doch nicht einfach reihenweise Tiere töten, so was geht echt nicht, da ist Schluss!
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schokone Thu, 14 Feb 2013 02:41:51 -0000
Antwort löschenIch empfehle dir Cannibal Holocaust. Dürfte dir gefallen.
Jek-Hyde Fri, 15 Feb 2013 22:05:22 -0000
Antwort löschenWegen der Schildkröte? Davon habe ich gelesen. Nein, ich denke Dr. Lecter bleibt mein Lieblingskannibale, er ist kultiviert, dass gehört zum Kannibalismus dazu, verstehst du, wie Rammstein gesungen hat: "Ist doch so gut gewürzt und so schön flambiert und so liebevoll auf Porzellan serviert, dazu ein guter Wein und zarter Kerzenschien, ja da lass ich mir Zeit, etwas Kultur muss sein!"
Du siehst, etwas Kultur muss sein. Vielleicht sollten wir mal essen gehen, ich kenne da so einen Laden >;-)
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Schwamm Fri, 08 Mar 2013 13:08:29 -0000
Antwort löschenStimme dir zu. Keine Ahnung wie der Film ist, deswegen bewerte ich ihn auch nicht, aber Tiere in echt töten für einen Film geht gar nicht.
Man sollte den Kerl einsperren.
Jek-Hyde Fri, 08 Mar 2013 21:33:31 -0000
Antwort löschenDas schlimmste ist, der Film wäre mit Tieratrappen und weniger ausgebeuteten Behinderten sogar recht okay, aber mit geht mir halt gegen die Prinzipien.
guantanamo_jay Fri, 19 Oct 2012 18:13:32 -0000
Kommentar löschenDie mexikanische Antwort auf "The Good, The Bad and The Ugly", auf LSD. Irgendwie so könnte man "El Topo" einordnen. Nur kann man hier viel weniger Charakterentwicklungen, Spannung und Action erwarten. Dass "El Topo" doch vielleicht gerade deshalb zu einem absoluten Klassiker des Kunstfilms gehört und als Pionier der Midnight Movies zählt, liegt vor allem darin begründet, dass man ein so interpretierbares Werk wohl nur selten im Genre der Western finden wird.
Wir begleiten einen bärtigen Mann in schwarz, der sich selbst "Gott" nennt durch die Wüste auf der Suche nach ein paar pervers gnadenlosen Revolverhelden, welche vergewaltigend, mordend und chaotisch durch die Länder ziehen. Diese erste Storyline ist aber doch schon nach 40 Minuten vorbei, nachdem der Mann in Schwarz , gespielt von Regisseur Alejandro Jodorowsky selbst, der Bande eindrucksvoll seine Überlegenheit beweist.
Im zweiten Abschnitt zieht er nun durch die Wüste, um die 4 großen Meister der Wüste zu töten. Warum er dies tut, ist weitgehend ungewiss, wie so ziemlich das Meiste in "El Topo". Die Motivationen der Charaktere sind an den Haaren herbei gezogen, die Story ist lose wie ein entknülltes Wollkneuel und Wenig macht so wie man es vielleicht gewohnt sein mag Sinn. Doch passt "El Topo" auch nicht in eine Reihe mit anderen Western, vielleicht nicht einmal mit anderen Filmen. Jardorowsky entfaltet hier eine Sinneswelt, die in ihrem Sog einzigartig ist. Er kombiniert christliche Symbolik, eine lehrreiche, fast philosophische Antiheldenreise, die vor allem durch die Meister in der Wüste getragen wird und einen übermäßigen Umgang mit Blut und Perversion so, dass Etwas Einzigartiges entsteht. Ein bisschen so wie bei einer Pizza mit Sardellen und Mangos hat man bei "El Topo" einfach das Gefühl, dass man da jetzt durch muss, damit man wenigstens sagen kann, dass man es geschafft hat. Ein Goldschatz für alle Filmanalytiker, für mich aber dann wohl doch nur eine große Kerbe in meinem Gürtel. 5,5 Punkte gibt es für einen Anti-Film, der doch nicht ohne Grund in die Geschichte einging und zu einem der Lieblingsfilme von David Lynch gehört. ´nough said!
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MrDepad Tue, 31 Jul 2012 00:45:00 -0000
Kommentar löschen"El Topo" von Alejandro Jodorowsky ist ein schwer konsumierbarer, surrealer Film, der mich leider nicht wirklich so begeistern konnte, wie ich es erhofft hatte. Eine stringente Story erwartet man vergeblich, der Streifen ist hauptsächlich ein surrealer Bilderrausch, der zunächst wie ein Western beginnt und dann später in nicht definierbare Genre-Gebiete abdriftet. Ich kann durchaus etwas mit unkonventionellen Stoffen anfangen, daher hat mir die erste Hälfte schon ziemlich gut gefallen. Atmosphärisch punktet der Streifen hier ordentlich, obwohl mich die Musik hier schon etwas gestört hat und mir einige Tier-Snuff-Szenen äußerst negativ aufgestoßen sind. In der 2. Hälfte geht der Film dann inhaltliche Wege, die mir gar nicht gefallen haben. Die meisten Szenen fand ich entweder albern oder langweilig, die Symbolik wurde auch viel uninteressanter und das Ganze hat sich einfach extrem hingezogen. Durch die gelungene erste Hälfte kann ich noch eine mittelmäßige Wertung vergeben, denn in der zweiten Hälfte bricht der Film für mich einfach völlig in sich zusammen.
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TFX Tue, 31 Jul 2012 00:49:13 -0000
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MrDepad Tue, 31 Jul 2012 00:55:06 -0000
Antwort löschenJa, hab den Kommentar über die App getippt und eigentlich schon die 5.5 angeklickt, weiß nicht wieso auf einmal 0.0 da standen :D
Hagen Hagen Wed, 04 Jul 2012 21:10:56 -0000
Kommentar löschenEs muss nur richtig krank und bescheuert sein, dann finden sich genug Leute, die es für Kunst halten.
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Markbln Wed, 06 Jun 2012 11:20:20 -0000
Kommentar löschenDas sollte man nicht einfach als "Film" beurteilen, das ist Kunst.
Anstrengend, prätentiös, anmaßend, größenwahnsinnig, überwältigend.
Es ist gut, dass es Irre wie Jodorowsky gibt, die ihren surrealen Kosmos der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. Der Mann lebt bis heute von diesem Werk, das die einen für gähnende Langeweile halten, die anderen für ein philosophisches Meisterwerk. Ich stehe nicht unbedingt auf Filme, für die ich ein Lexikon oder 12-bändige Enzyklopädien zur Entschlüsselung aller Metaphern brauche. Das hier ist jedoch nicht nur aus filmästhetischer Sicht von großem Reiz. Die Bilder entspringen dem Hirn eines einzigartigen Künstlers. Eigentlich ist das Theater oder Oper als Film.
Da die Dramaturgie keinem herkömmlichen Spannungsbogen folgt, erfordert das die volle Konzentration und ich verstehe, dass man das alles quälend findet. Entweder die Bilderwelt von Alexander Jodorowsky nimmt einem gefangen oder nicht.
Für mich kein Film, den ich nebenbei und schon gar nicht jede Woche schauen könnte.
Ich habe "El Topo" bis heute nur einmal komplett gesehen und zweimal abgebrochen. Werde meine Kopie aber demnächst auf jeden Fall nochmal einlegen und das genauer inspizieren. Es ist schade, dass sein Gigantomieprojekt "Der Wüstenplanet" nie realisiert wurde, stattdessen von David Lynch massakriert wurde.
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Teezy123 Sun, 22 Apr 2012 20:42:00 -0000
Kommentar löschenÖöööhm... also, ich glaube, so viele Drogen kann ich gar nicht zu mir nehmen, um diesem Schundwerk auch nur einen halben Punkt geben zu können.
Deplazierte Komikszenen, ein geradezu grauenhafter nervtötender Soundtrack und mit durch die Bank weg komplett untalentierten Darstellern.
Dazu ist der Film noch zäh wie Kaugummi, das einen jede Minute wie eine Stunde vorkommen lässt.
Die hier ab und an erwähnten Szenen verfehlen total ihre Wirkung , mal ganz abgesehen davon, dass sie beschissen gemacht sind.
Fazit: Eher reisse ich mir meine Zehennägel einzeln und mit Wurzel mit ner rostigen Zange raus, als dass ich mir auch nur jemals wieder eine Sekunde dieses unerträglichen Mülls antun werde.... D R E C K !!!!
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the traveler Fri, 13 Jan 2012 17:56:07 -0000
Kommentar löschenEl Topo. Eine wirre, surreale Odyssey. Traumartig treibt El Topo voran, ein langsamer, psychedelischer Bildersog. Ein fremdartiger Traum, voller Verwesung und Verstümmelung. Tierkadaver pflastern seinen Weg. Ich mag’s fremdartig. Aber mit diesen exploitativen Darstellungen von verwesenden Körpern, nackten Kindern und vor allem von Verkrüppelungen, stößt der Acid Western bei mir auch sauer auf. Nicht ständig – aber zu häufig habe ich Szenen, wie diese, wo ein kleines Mädchen mit Stumpfen, die wie Pinguinflossen aussehen, mühselig über den Boden humpelt, mehr als Schauwert empfunden statt als Expression. Entblößung statt Offenbarung. Oder ist Entblößung die Offenbarung? Wenn es so ist, ist sie bei mir im narkotisierenden Wüstensand versunken. Ich stehe auf Experimentelles, lasse mich gern von Filmen berauschen, wie El Topo das getan hat. Ich sehe diesen Acid Western keinesfalls als verlorene Zeit, auch mich hat er irgendwie bereichert und ich würde jedem Fan des Andersartigem empfehlen, sich mit El Topo auf diese nackte Reise zu begeben. Mir hat die Reise nicht so gut gefallen, aber sie war gewissermaßen faszinierend. Sie hat mir Bilder beschert, die ich niemals vergessen werde, so abstrus und wahnsinnig waren sie. Sie hatte mir auch etwas über Katharsis und Gewalt in der Gesellschaft zu erzählen, allerdings manchmal auf recht sperrige Weise, durch oben genannte Empfindungen bedingt. Vielleicht bin ich, der sich selbst als offen für alle möglichen Arten von Film betrachtet – immerhin bin ich auch ein Fan des Mitternachtskinos – hier an meine Grenzen gelangt. Vielleicht hat’s auch einfach nicht ganz meinen Geschmack getroffen. Aber El Topo ist ein Film, der Vieles sein kann und für Jeden wird dieser Trip anders sein, Jeder wird ihn anders, mit seinen eigenen Augen sehen – dadurch, dass El Topo so ungebunden und frei ist. Und deshalb kann es auch kein schlechter Film sein.
Also: Macht euch nackt, begebt euch auf die Reise mit El Topo und steht mit ihm seine mythischen Prüfungen durch. Ich warte so lange im Zimmer von Henry und Mary X.
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jollyroger Sun, 03 Apr 2011 14:05:17 -0000
Kommentar löschenEL TOPO ist ein famos inszenierter Action-Blockbuster der alten Schule, klassiches Popcorn-Kino vom Feinsten.
Ein sympathischer Cast, ein mitreißendes Drehbuch und nicht zuletzt die bombastische Verfolgungsjagd auf dem Highway zum Ende hin machen EL TOPO zum echten Geheimtip für einen gemütlichen DVD Abend.
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simvlacrvm Mon, 04 Apr 2011 07:49:38 -0000
Antwort löschenNette Anmerkung.
jollyroger Mon, 04 Apr 2011 08:00:04 -0000
Antwort löschenDuffy, das sehe ich nicht so. Auch wenn ich deinen Standpunkt nachvollziehen kann.
Shorty06 Wed, 09 Feb 2011 16:09:33 -0000
Kommentar löschenEl Topo von Alejandro Jodorowsky.
Ein extrem verschwurbelter Spaghetti-Western der surrealistischen Sorte.
El Topo, "der Maulwurf", ist ein Desperado mit übermenschlichen Fähigkeiten. Er zieht mit seinem Sohn durch die Wüste und erledigt böse Jungs. Doch als er sich entscheidet, eine junge Frau mitzunehmen, nimmt alles einen merkwürdigen Lauf...
Der chilenische Filmemacher Alejandro Jodorowsky beweist mit El Topo eindrucksvoll, dass sein Name für besondere Filme steht. Für "andere" Filme. Jodorowsky führt Regie, spielt die Hauptrolle, hat das Drehbuch beigesteuert und den Soundtrack eigenständig aufgenommen.
El Topo ist also alleine auf seinem Mist gewachsen. Wunderbare Bilder ergeben gemischt mit seltsamer, aber doch recht eingängiger Musik einen zweistündigen Rausch, wie man ihn sonst nicht erlebt.
Thematisch lassen sich extrem viele Bezüge zur Bibel, vorallem El Topo als Jesusfigur, aber auch andere mythologische Symbole finden. Doch ein Genuss ist El Topo bei weitem nicht, viele Szenen strengen den Zuschauer doch eher an.
El Topo ist ein Film, den man sich nicht mehrere Male antun muss, jedoch mindestens einmal erlebt haben sollte. Etwas bitter ist der Beigeschmack allerdings, wenn Jodorowsky für seine durchaus brachialen Bilder schätzungsweise 20-30 Kaninchen sterben lässt, Vögel erschießt und ein Schaf bei lebendigem Leibe häutet und kreuzigt. Mit dem Tierschutz nahm man es 1970 in Mexiko wohl nicht so genau.
Ziemlich krank, total verrückt, aber doch irgendwie beeindruckend und bedeutungsvoll.
„Die meisten Regisseure machen Filme mit ihren Augen. Ich mache Filme mit meinen Eiern.“
Oh Yeah...
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BigDi Sun, 19 Sep 2010 21:31:14 -0000
Kommentar löschenKein Anti-Western, sondern vielmehr ein Anti-Film, so ziemlich das, was man auch als fortgeschrittener Filmegucker als "krank" bezeichnet. Größenwahnsinnig, gewalttätig, perfide und schockierend und mit einer Wendung in der Mitte, die alles völlig aus den Bahnen wirft, herrlich. Eine cinematographische Droge aus einer Zeit, in der Drogen noch mehr waren als das Schmerzmittel einer im Überfluss versunkenen Gesellschaft.
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mikkean Wed, 16 Jun 2010 15:26:17 -0000
Kommentar löschen"El Topo" ist eine Kraft-Anstrengung der besonderen Art. Einerseits treffen hier klassischer Western und asiatische Philosophie aufeinander, verschmelzen zum Teil psychedelische Fieberträume mit knallhartem Blutvergießen. Selbst heute dürften sich Zuschauer fragen, ob sie das ganze hier komisch oder grottig finden sollen. Die Entscheidung ist jedem selbst überlassen. Aber etwas vergleichbares wird man kaum woanders sehen können.
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Arakune Wed, 16 Jun 2010 15:40:57 -0000
Antwort löschenVerdammt, ich weiß einfach nicht, wo ich diesen Film auftreiben soll! Nirgends finde ich ihn. Nichtmal bei Amazon scheint es ihn zu geben. Wo hast du ihn gesehen? ^^
Mr Lee Sun, 18 Apr 2010 11:17:28 -0000
Kommentar löschenEl Topo ist vielleicht "etwas" vergleichbar mit Dead Man von Jarmusch. Er ist genau wie Dead Man ein Western und doch irgendwie kein Western. El Topo möchte eigentlich nicht gefallen, will vor dem Kopf stoßen und provozieren. Der Film tut das zum einen in seiner sehr drastischen Gewaltdarstellung. Es sind aber nicht die Szenen mit der Gewalt, es sind die nicht gleich verständlichen Bilder die Jodorowsky dem Zuschauer vor dem Kopf haut. Aber dennoch alles was uns in diesen Film aufgetischt wird, ist der Faustschlag ins Gesicht der Gesellschaft. Der Regisseur kritisiert und macht aufmerksam, mit einer manchmal tiefgründigen Massage. So sind es die Gesellschaft, die Kirche, Sexualität die ihr Fett wegbekommen. El Topo ist kein einfacher Film, ein Film den man nicht vergisst, aber gesehen haben sollte.
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Mr Lee Sun, 18 Apr 2010 11:56:48 -0000
Antwort löschenIch heiße das auch nicht für richtig. Ich hatte vorher schon davon gehört. Dennoch sind es ja auch andere Szenen die die Gesellschaft kritisieren. Klar hätte man sich die Tierschlachtungen und Quälereien sparen können.
xtheunknown Mon, 22 Jun 2009 10:34:36 -0000
Kommentar löschenentweder man mag es sich surrealistisch berieseln zu lassen oder man philosophiert gerne. wer mit beidem nichts anfangen kann wird an dem film wohl kaum spass haben.
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derblonde Sat, 03 May 2008 12:30:18 -0000
Kommentar löschenNicht ganz so seltsam wie Jodorowskys Nachfolgefilm "Der heilige Berg". Aber wesentlich ansehnlicher!! Zum Ende hin leider langatmig. Trotzdem interessant. Und mal wieder eigenartig was Arte unter der Reihe Trashfilme so alles ausbuddelt. Man denke nur an La Bete.
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McAlloon Tue, 08 Jan 2008 22:33:57 -0000
Kommentar löschenSorry, aber mit dem Ding konnte ich fast garnichts anfangen. Interessant ihn endlich mal gesehen zu haben, aber ich war weniger schockiert, fühlte mich vielmehr von der Gedankenwelt des Films völlig ausgeschlossen und wartete somit den Ablauf der Ereignisse geduldig ab. Pluspunkte: Das Wüstenszenario verschaffte dem Film einige schöne surreale Bilder. Fazit: ich weiss nicht, welche Drogen ich nehmen muß, um diesem Film was abzugewinnen.
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Catweazle Fri, 03 Aug 2007 09:17:12 -0000
Kommentar löschenEine Art Meta-Western sozusagen, Selbstfindung und Reinkarnation inklusive. Mutet wie ein Drogentrip an und dürfte auch heute noch so einige Zuschauer aufgrund der schockierenden Bilder vom Sitz hauen. Wer mehr über El Topo und Jodorowsky wissen möchte, dem sei der Film Midnight Movies empfohlen. Marilyn Manson ist übrigens als Darsteller für ein Sequel angedacht.
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