Elephant

Elephant (2003), US
Laufzeit 81 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 08.04.2004

7.2 Kritiker
25 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
1259 Bewertungen
44 Kommentare
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von Gus van Sant, mit Matt Malloy und Timothy Bottoms

Ein Tag an einer ganz normalen US-Highschool: es dreht sich alles um Unterricht, Freunde, Klatsch und Tratsch, Klassenarbeiten, Sport und Gewalt. Für jeden bedeutet die Schule etwas anderes , Stress, Langeweile, Geborgenheit, Inspiration, Pflicht oder Gewalt.

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Kritiken (2) — Film: Elephant

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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4.0Uninteressant

Gus van Sant erweist sich als wagemutig, neugierig, bewegt von jugendlicher Entfremdung. Der Tod ist allgegenwärtig in „Elephant“, und jeder Zuschauer weiß, dass es in diesem Film um nichts anderes gehen wird: Eine Aura des Todes, des Gleichgültigen, des luftleeren Raumes umgibt die Teenager in diesem Mikrouniversum, aufgeladen mit Makrometaphern und Vorschlaghammersymbolik. Der formalen Kunstfertigkeit aus langen Einstellungen, unscharfen Hintergründen und umso schärferen Nahaufnahmen, aus ungeschnittener Shooter-Perspektive und lichtbetonten Settings, stehen hilflose Erklärungsversuche und Deutungsansätze gegenüber: Hitler im Fernsehen, Waffen übers Internet, schwule Annäherung unter der Dusche. Eine fatalistische Beiläufigkeit und eine Unbegreiflichkeit des Geschehens durchziehen den Film, machen ihn prätentiös, interessant, verstörend. Und in all seiner Undeutlichkeit auch besonders unnötig.

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Sebastian_85

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ahh Mr. Vincent war nur enttäuscht, dass die duschszene so kurz war :D


BigDi

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So wahr. (die Kritik)


alviesinger: bummelkino

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4.0Uninteressant

Van Sant macht's sich zu einfach: Viele Fragen aufwerfen, die Ängste schüren. Und fertig!

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Filmsuechtiger

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Besser behandelt wurde die Thematik im Film 2:37



Kommentare (42) — Film: Elephant

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Roldur

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Elephant lässt mich über die Psyche der Täter oder die Angst der Opfer genauso ratlos zurück wie zuvor. Er beschäftigt sich garnicht erst mit den Ursachen eines Amoklaufs (hier war die eindeutige Vorlage Columbine). Er bildet ab: Den Tagesablauf der Schüler in verschiedenen Rollen, der öde Schulalltag eben. Viel gesprochen wird auch nicht wir können uns alles denken, was es für mich nur eindringlicher gemacht hat, wärend wir z.B. eine der als Hauptcharakter eingeführten Personen über den Gang verfolgen (Fast schon in Videospiel Manier aus der Thrid Person Sicht) erfahren wir nur sporadisch etwas über das Leben der jeweiligen Person. Hinterfragt wird ebenfalls nicht, alles wird dem Zuschauer überlassen. Genau das ist es was "Elephant" für mich so eindringlich macht, das Gefühl du siehst das jetzt aber ändern kannst weder du noch irgendeine Person im Film etwas. Manchen mag die pure Darstellung nicht reichen aber ich glaube das will der Film auch garnicht. Er bietet nur Fläche zum Nachdenken und mitdenken an, jeder sieht die Personen die wir in diesen 78 Minuten verfolgen anders. So ist es mir zum Beispiel passiert die ziemlich unattraktive und verschwiegene Bibilothekarshilfe als Aussenseiter abzustempeln ohne den Hintergrund zu erkennen oder erfahren. Ich denke jeder wird Elephant anders sehn, jedenfalls hat er mir wieder dieses unangenehme Gefühl gegeben, das ich kurz nach Winnenden hatte, als das Thema im Fernsehn noch "in" war ;)

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noboddy

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Bewertung7.5Sehenswert

Vorneweg: Ich fand es sehr anstrengend diesen Film zu sehen. Daher kann ich auch gut verstehen, wenn er manchen nicht gefällt.
Gus van Sant hat hiermit ein Werk geschaffen, dass nicht kritisieren will, sondern auf eine eher dokumentarische Weise ruhig und doch spannend einen Tag im Leben einiger Teenager beschreibt.
Dabei werden auch belanglose Dinge behandelt, aber für mich macht genau das diesen Film aus. Es gibt keine Dialoge, die gestellt wirken. Alles ist unglaublich real.
Dass die beiden Protagonisten nicht allen üblichen Vorurteilen entsprechen, finde ich auch klasse. So spielt einer die schon zuvor im Hintergrund klingende Melodie von Beethovens Mondscheinsonate daheim auf dem Klavier während sein Kumpel auf dem Laptop einen Egoshooter spielt. Sie sind keine Einzelgänger. Sie scheinen gebildet, denn kurz darauf haben sie getauscht und einer liest jetzt während der andere spielt.
Trotz allem sind sie sich bewusst, was sie tun werden. Es ist keine Kurzschlusshandlung.
Meiner Meinung nach gibt dieser Film einen mehr oder weniger tiefen Einblick in die Psyche von Teenagern, und dies beweist dass diese viel tiefgründiger denken, als das so manche Teenie-Komödien suggerieren wollen.

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Tachitalili

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Bewertung3.0Schwach

*****Spoiler

3/4 des Films filmt die Kamera die Rücken einiger Schüler, die durch die langen Korridore schlendern. Identifizieren kann man sich mit ihnen nicht, da sind kaum Emotionen in ihren alltäglichen Handlungen, sie machen einen zombieartigen Eindruck, starre Gesichter, schlechtes Schauspiel.

Zwischendurch erfährt man auch folgendes über die zukünftigen Amokläufer:
1. Einer von ihnen spielt klassische Musik.
2. Sie spielen Ballerspiele. (*rolleyes*)
3. Sie bestellen Waffen via Internet und nehmen auch die Lieferung entgegen, welche ohne Ausweiskontrolle erfolgt. (??!!)
4. Während sie die Waffen auspacken, läuft im Fernsehen eine Hitler-Doku.
5. Sie üben das Schießen mit der Pumpgun (heißt die Waffe so?) und zwar, so wie ich das verstanden habe, in der eigenen Garage mitten in der Stadt. (?!)
6. Vor dem Attentat sprechen sie darüber, dass sie noch kein Sex hatten und fangen an, sich unter der Dusche zu küssen. (?!!)
7. Das wars. Mehr erfährt man nicht.

Der Amoklauf, ärgerliche Details:
- Viele die zu Opfern geworden sind, wurden im Vorhinein vorgestellt, einer nicht: ein Schwarzer, der zombieartig auf den Amokläufer schlendert, während dieser einen Lehrer bedroht. Und ratet mal, wer dann als erster erschossen wird?
- Ein Amokläufer erschießt unvermittelt seinen Mitamokläufer.

***********

Fazit: ärgerlicher Film. Ödnis, schlechtes Schauspiel. Ärgerliches Bild von den beiden Amokläufern. Die Kritiker sagen zu dem Film oft, er bietet keine Antworten. Dann hätte er aber auch darauf verzichten sollen, welche zu suggerieren.

Pluspunkte:
- Er bleibt im Gedächtnis, vielleicht gerade wegen seiner unbequemen konsumierunfreundlichen Machart.
- Natürlich ist es traurig.
(Aber es hätte auch herzzerreißend und Ich-heul-Rotz-und-Wasser sein können.)

Aber letzendlich bleibt er ein typischer Kunst-Film, den die Lehrer den Schülern im Unterricht zeigen können, um anschließend gemeinsam mehr oder minder gut ausgeschlafen über die Wirkung der Kunstform und die Killerspiele zu debattieren.

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Roldur

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*verstanden


Tachitalili

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@Roldur: Typischer Fall von Kommentar nicht verstanden.


Ichundso

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Bewertung9.0Herausragend

Vorneweg: Wenn es tatsächlich jemand schaffen könnte, Elephant zu sehen, ohne vorher zu wissen, worum es geht, sollte er diese Chance nutzen und am besten keine Kommentare - meinen eingeschlossen, lesen. Vorausgesetzt, er erwartet nicht alle fünf oder von mir aus auch alle dreißig Sekunden einen Schnitt.

"Am allerwichtigsten, hab Spaß, Mann!"

Die High School. Seltsamerweise gilt ein Film, der auf einer High School spielt, fast automatisch als Teenie-Film. Die Protagonisten sind Teenager? Tennie-Film. Und fast immer ist es eine Komödie.
Eine High School kann aber wie jeder andere Ort Schauplatz für die verschiedensten Handlungen sein. Witzige und traurige, ruhige und schnelle, jugendfreie und brutale.
Und gerade weil Gus van Sant eine Schule vollkommen fern von jeglichen Genre-Regeln inszeniert, liegt der ständige Zweifel in der Luft, die Ungewissheit, um was es in diesem Film überhaupt geht.
Elephant ist ein Meisterwerk der Atmosphäre, keine sorgfältig recherchierte Auseinandersetzung mit dem Thema. Er zeigt sinnlose Dinge so wie sie sind - sinnlos. Und darin besteht das eigentliche Grauen.

Zwei Reaktionen auf Dinge, die ich in anderen Kommentaren gelesen habe:
1. Elephant ist das, was er sein will, ein Film, der absolut keine Antworten gibt. Die paar Erklärungsversuche, die zu sehen sind, nehmen kaum mehr als ein paar Sekunden der Laufzeit ein und das Wichtige ist, sie befinden sich bereits am Ende des Prozesses. Soll heißen: Wir wissen nicht, wann und warum das Faible für Waffen aufkam, wie die Computerspiele begannen und vor allem haben wir keine Ahnung, warum zur Hölle sie unbedingt einen Massenmord begehen wollen. All das wissen wir nicht, wir bekommen lediglich ein paar Treppenstufen zu Gesicht, die sie auf dem Weg dorthin nehmen.
2. Elephant ist ganz bestimmt keine Kritik an irgendetwas modernem, erst recht nicht an der heutigen Jugend. Elephant kritisiert nicht, Elephant war 2003 aktuell, wird in zwanzig Jahren noch aktuell sein und wäre auch 1970 aktuell gewesen. Dass der Film irgendeine zeitgeschichtliche Message haben soll, erscheint mir vollkommen abwegig.

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KASAKA

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Ich habe deinen ersten Absatz beim Wort genommen und damals nach dem ersten Satz aufgehört zu lesen. Heute habe ich es endlich geschafft, den Film zu gucken und wollte dir Danken. Es war zwar wirklich nicht einfach, sich den gesamten Kommentaren respektive dem Informationsfluss zu entziehen aber wenn man es schafft, ist "Elephant" wirklich überraschend und fesselnd.
Deshalb nochmals Danke! :)


kahaujiko

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Bewertung3.5Schwach

naja naja der fim schwächelt in meinen augen an vielen ecken, vor allem in seiner inkonsequenz bezüglich der neutralen betrachtungsperspektive. wenn man gute filme zu diesem thema wie klass (sehr zu empfehlen, dann doch lieber den gucken) vorweg gesehen hat, enttäuscht dieser hier

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ash-williams

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Bewertung6.5Ganz gut

Elephant ist eine interessante, fast dokumentarische Herangehensweise an das Thema Amokläufe. Van Sant folgt den Schülern minutenlang mit der Kamera in herrlichen Plansequenzen, die eine gute Atmosphäre schaffen. Der Zuschauer wird sehr auf die Folter gespannt und durch die leicht verschachtelte, fast in Dauerschleife gehaltene Handlung erwartet man ab der Hälfte des Films, dass jeden Moment das Chaos ausbricht. Nach einer gewissen Zeit wünscht man sich sogar, dass endlich etwas passiert. Hier ist van Sant eine herrliche Manipulation des Zuschauers gelungen. Besonders schwach ist jedoch die Charakterzeichnung der beiden Täter. Diese pseudopsychologische Ansätze von van Sant stoßen einem sauer auf. Videospiele, Hitler und dann auch noch schwul...das kann nur ein Amokläufer werden. So bleibt Elephant ein interessanter Film mit einigen guten Ansätzen und schöner Machart, eine Charakterstudie mit psychologisch sinnvollen Ansätzen ist er jedoch kaum.

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BigDi

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Bewertung5.0Geht so

"Elephant" wäre wirklich gut, wenn er wirklich keine Antworten liefern würde und das Geschehen komplett unkommentiert ließe. Das tut er aber nicht: Seine Dramaturgie ist gestellt, seine Figuren leben nicht in diesem gezeigten Universum, sondern erfüllen nur ihre Rollen in einem Puzzle um das Ereignis, und der Blick der Kamera scheint einem immer wieder "Siehst du, da!" sagen zu wollen. Das Verhalten einiger Menschen zum Schluss reißt die letzte Illusion von Echtheit, wie sie dennoch in einigen Momenten gelungen heraufbeschworen wird, wenn der Film keine Pointierungen zustande kommen lässt, leider endgültig auseinander. Gus van Sant geht es eben nicht um das Ereignis, sondern um den Zuschauer, weswegen seine Ambition scheitert. Die wunderbare Inszenierung lässt dennoch keine niedrigere Wertung zu.

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Begbie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Film der zwar keine Antworten liefert, aber eine unglaubliche Intensität besitzt und dem Zuschauer genug Freiraum bietet, sein eigenes Bild zu entwerfen. Der Film mag sicher nicht für jeden geeignet sein, aber wer sich auf lange, unkommentierte Kamerafahrten einlassen kann, bei dem u.a. ein Schüler begleitet wird, wie er durch den Schulgang geht, könnte mit einem filmtechnisch perfekt inszenierten Film belohnt werden, der ihn so schnell nicht wieder loslässt.

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Marti DiBergi

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Bewertung7.0Sehenswert

In langen, sehr langen Trackshots werden Momente eines Highschool-Tages aus verscheidenen Blickwinkeln erlebt. Dabei ist die Kameraführung und die Schärfe der Umgebung bei jedem Charakter anders, sodass wir allein durch die Regie viel über die Schüler lernen.
Doch reicht das alles um den Zuschauer dazu zu bringen, etwas in den Film zu investieren, wenn es darauf ankommt? Der Zuschauer muss eine Menge mitbringen, damit dieser Film einen Wert bekommt. Und gerade da scheinen sich die Geister zu scheiden. Ob van Sand bei dem Versuch, den geneigten Zuschauer zu animieren scheitert, muss jeder für sich selbst entscheiden. Bei mir hat der Film seine Wirkung nicht verfehlt, auch wenn ich gestehen muss dass "Elephant" eine ganze Menge Arbeit war.

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J!GS4W

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dass ein Film nicht nur auf den Unterhaltungswert abzielen sollte, sondern nun einmal auch ein Stück Kunst ist, scheint vielen nicht klar zu sein, die den Film aufgrund seines Erzähltempos oder der Geschichte missverstehen und schlecht bewerten. Van Sant stellt ein grandioses Zeugnis zweier Amokläufer dar und weiß mit der scheinbaren Länge seines Filmes ganz langsam Spannung aufzubauen. Man fühlt sich gleich zu Beginn wie in einer anderen Welt, die aber vollkommen natürlich dargestellt ist. Die Oberflächlichkeit und das Dahinplätschern der Highschool-Zeit und die Tatsache, dass die beiden Mörder vollkommen ungebildet zu sein scheinen, aber melancholisch "Fur Elise" auf dem Keyboard klimpern und in der Dusche miteinander rumknutschen, ist hier wohl mehr eine Interpretation der Ursachen- und Verhaltensstudie. Im Großen und Ganzen aber überraschend überzeugend.

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J!GS4W

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Aber nagut, hast mich überzeugt, für die Duschszene gehe ich um 0,5 nach unten.


doctorgonzo

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Ach, darum ging es mir garnicht. Ich wollte das nur erwähnen.


LuckyPunk

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Bewertung5.5Geht so

"Ein solcher Film muss und darf keine Antworten liefern!"- Das ist sicherlich richtig.

Fraglich bleibt trotzdem: Hat dieser Film jeglichen Mehrwert? Eine erkenntnisleitende Funktion ist nicht vorhanden, neue Ansätze ebenfalls nicht...
Gus van Sant begnügt sich lediglich damit, bekannte Klischees aufzuwärmen, sie nüchtern nebeneinander zu stellen und das alles in einen minimalistischen (zugegebenermaßen ziemlich ansprechenden) Arthouse-Mantel zu hüllen...achja...ein kryptischer Titel darf nicht fehlen. Nennen wir dieses Potpourri aus gedanklichem Vakuum doch einfach mal...hmm...ELEPHANT! Ja, daran kann sich die Filmgemeinde sicherlich die Zähne ausbeißen!!!

Spätestens nach der zweiten Betrachtung wird klar: Elephant ist ein Film, den die Welt eigentlich nicht gebraucht hat. Sinnentleertes Arthousegedusel. Hier hätte ein wenig Mut gut getan.

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Mr. White

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Bewertung3.5Schwach

Ein Tag auf einer Highscool. Probleme, Diskussionen, Hinterhältigkeiten und ein Amoklauf. Viel Stoff, den man zu einem sehr spannenden Film zusammenfließen hätte können. Doch leider ist die Ruhe in dem Werk außer Kontrolle geraten. Man wollte versuchen, einen ganz normalen, friedlichen Tag auf einer Schule darzustellen und bemerkte nicht, dass trotz vieler täglicher Probleme es auch stinklangweilig sein kann.

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Filmar

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Bewertung4.5Uninteressant

Es dauerd mehr als die Hälfte des Filmes dass der FIlm anläuft. Im Endspurt wird er aber ziemlich gut und spannend. Für ungeduldige Menschen nicht zu empfehlen!

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essence

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i like elephants

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Tyler__Durden

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist nicht unbedingt die Intention des Film eine Geschichte zu erzählen die ein detailliertes Zeitzeugnis eines Amoklaufes darstellt. In der ersten Stunde geht es hauptsächlich nur darum eine vertraute Welt zu erstellen, das täglich langweilige Leben wiederzugeben welches in jedem Moment die Saat für ein unerklärliches Ereignis bereit hält. Da ist es klar oder sogar notwendig das die Charaktere nicht unbedingt die best ausgearbeiteten sind oder Klischees das Licht des Tages erblicken. Kritik zu diesen Aspekten scheint den Punkt vollkommen misszuverstehen. Hier sind keine Antworten zu bekommen. Nicht die Homosexualität oder Hitler im TV war schuld. Die Realität werkelt auf sinnloseren Ebenen. Formell ist das auch mal wieder für mich als Fan von Long Shots eine Spielwiese. Leute die mit der Tatsache das die Kamera Personen Minuten lang durch Korridore folgt nichts anfangen können werden auch mit "Elephant" nichts anfangen können. Mir hat es wie sonst auch sehr gefallen da es mich zumindest immer auf eine sehr natürlich weise in den Film transportiert.
"Elephant" ist ein Emotional höchst authentisches Erlebnis und der zugleich beste Film zur Thematik.

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David_Lynch

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hier eine wirklich gute Review von professionellen Kritikern:
http://www.youtube.com/watch?v=s0Fyo-l8crg

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Klopper

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein normaler Tag an einer US-Highschool mit den normalen Problemen. Die Lästermädchen lästern und kotzen anschließend im Schlankheitswahn ihr Essen wieder aus. Jungs und Mädels verabreden sich. Das häßliche Entlein meidet ängstlich und schüchtern die anderen Schüler. Alex kommt zu spät, weil er sich erst noch um seinen alkoholkranken Vater kümmern musste. Alles wie immer. Alles wie im Cliché. Alles so wahr.
Doch dann betreten Eric und Elias in Kampfanzügen die Schule, entsichern ihre Waffen und eröffnen das Feuer.

Amokläufe sind natürlich ein heikles Thema, da sich die sogenannten Experten um die Ursachen streiten. Gus van Sant verzichtet deswegen auch konsequent darauf, seinen Tätern ein Motiv zu geben. Sie spielen Killerspiele, sehen Hitler im Fernsehen, sind wohlmöglich homosexuell. Zumindest Eric scheint außergewöhnlich intelligent zu sein, spielt sehr gut Klavier, hört Beethoven. Was der Zuschauer daraus macht, bleibt ihm überlassen. Wer sich einen Punkt rauspickt, ist selbst schuld. In eine Ecke gedrängt, wird man sicher nicht.

Eine richtige Geschichte hat "Elephant" nicht. Laiendarsteller gehen ihren üblichen Schulbeschäftigungen nach, was glaubhaft geschieht. Der Film wirkt eher dokumentarisch. Die Kamera läuft den Darstellern buchstäblich hinterher. Oft darf man sich lange an den Rückansichten der Teenies erfreuen. Dabei laufen sie sich gegenseitig öfters über den Weg, was durch die episodische Erzählweise besonders herausgestellt wird, da sich hier viele Szenen aus wechselnden Perspektiven wiederholen.

Der Film ist sehr ruhig, durch die Thematik allein natürlich eher traurig. Der Amoklauf ist alles andere als actionbetont, sondern sehr nüchtern. Wieder einmal gilt: Wer auf extrem ruhige Filme, in denen auch mal ein paar Minuten nichts passiert, nicht klarkommt, lässt "Elephant" links liegen. Allen anderen sei hier der wohl beste mir bekannte Film zum Thema Amoklauf empfohlen. Neben "Falling Down" natürlich, auch wenn der ganz andere Töne anschlägt.

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stuforcedyou

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Bewertung9.0Herausragend

Nun gut, die klischeehafte Inszenierung kann einem schon übel aufstoßen, doch im großen und ganzen ist "Elephant" ein detaillierter Blick über die Schulter des modernen Wahnsinn der heutigen Jugend und wer auch nur ein wenig hier die Augen und Ohren auf macht entdeckt jede Menge Kleinigkeit die so interessanten Diskussionen einleiten (können). Kein Film für zwischendurch aber auf jeden fall ein sehenswerter, cineastischer Denkanstoss.

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mikkean

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Ein großartiger Film, der jemand außenstehenden den Schrecken einer derartigen Bluttat beklemmend nahe bringt.


Shorty06

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"Ein detailierter Blick über die Schulter...."
Großartig xD


Shorty06

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Bewertung10.0Herausragend

Elephant von Gus Van Sant. Elephant thematisiert das Massaker an der Littleton Highschool. Erklärungen werden nicht gegeben. Erklärungsversuche werden auch nicht wirklich unternommen. Es geht um Atmosphäre. Wie kam es dazu? Was erlebten Schüler dieser Highschool an diesem Tag? Gleich zu Beginn des Films wird uns gezeigt, dass dies ein besonderer Tag ist. Es liegt in der Luft. Gus Van Sant lässt uns verschiedenen Schülern folgen. Ob sie relevant für die Handlung sind ist unwichtig. Er stellt uns die Charaktere nicht vor, sondern lässt uns ,im wahrsten Sinne des Wortes, Zeit mit ihnen verbringen. Wir kennen die Personen nicht, dennoch wachsen sie uns ans Herz. Bei der Darstellung der Täter wird kein mahnender Finger erhoben. Es wird nur dargestellt. Hätte das ganze verhindert werden können? Man erfährt es nicht. Wir sehen nur die Umstände, unter denen die Schüler aufwachsen. Über diesen Film kann, und sollte diskutiert werden.
Und am Ende bleibt nur Beethovens Mondscheinsonate...

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M_A_X

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Bewertung2.5Ärgerlich

Törööö!

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