Elephant
US 2003
- Genre
- Sozialdrama
- Zielgruppen
- Teenie-Film, Über 18 (Gewalt), Über 18 (Anzügliche Sprache)
- Inhalt
Ein Tag an einer ganz normalen US-Highschool: es dreht sich alles um Unterricht, Freunde, Klatsch und Tratsch, Klassenarbeiten, Sport und Gewalt. Für jeden bedeutet die Schule etwas anderes , Stress, Langeweile, Geborgenheit, Inspiration, Pflicht oder Gewalt.
- Cast
- Matt Malloy, Timothy Bottoms, Alex Frost, Eric Deulen, John Robinson, Elias McConnell, Jordan Taylor — Mehr
- Regisseure
- Gus van Sant
- Autor
- Gus van Sant
- Laufzeit
- 81 Minuten
- Ort
- Kleinstadt, Schule
- Handlung
- Auto, Außenseiter, Beste Freunde, Brutalität, Bulimie, Coming out, E-Mail, Erziehung, Explosion, Freund, Freundin, Gewalt an der Schule, Gewaltausbruch, Gewehr, Homosexualität, Homosexueller Kuss, Klassenzimmer, Lehrer, Lehrer-Schüler-Beziehung, Massaker, Massaker an der Columbine Highschool, Massenmord, Pistole, Psychopath, Pubertät, Punk, Schießerei, Schusswunde, Sprengstoff, Student, Toilette, Tussi, Verantwortungsbewusstsein, Videospiel, Webseite
- Stimmung
- Hart
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Kritiker — Sehenswert 7.1
Der Film Elephant wurde von 16 Kritikern bewertet.
alviesinger: Frankfurter Stadtkurier
Van Sant macht's sich zu einfach: Viele Fragen aufwerfen, die Ängste schüren. Und fertig!
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Kommentare — Sehenswert 7.0
Der Film Elephant wurde von 677 Mitgliedern bewertet.
Bandrix 2010/02/06 11:27:48
Ja, Gus Van Sant ist ein schwieriger Regisseur. Zudem nimmt er sich hier eines kontrovers diskutierten Themas an.
Überzeugt er? Reißt der Film mit? Ist er spannend? Schürt er Emotionen?
Leider nein.
Die meiste Zeit verbringt der Film damit die Rücken der Darsteller zu filmen, muss schon sagen, sehr interessant.
Das wäre ja nicht schlimm, würde der Film wenigstens einen Spannungsbogen besitzen. Doch das tut er leider nicht. Es gibt hin und wieder Szenen in denen Spannung aufkommen will. Das wird dann jedoch verhindert durch entweder schlechte Laiendarsteller oder der seltsamen Regie.
Van Sant springt zwischen den verschiedenen Storys der Charakter hin und her. Mal die Amokläufer, dann wieder ein Pärchen, hier ein Fotograf und andere. Daran krankt der Film etwas. Er zeigt einem in seiner kurzen Laufzeit so viel, dass man sich gar nicht mit einem der Charakter identifizieren kann. Anstatt sich vielleicht nur auf drei, vier Personen zu beschränken werden einem acht vorgestellt. Die Vorbereitungen der Amokläufer werden in fünf Minuten abgeklärt, Hintergründe ausgespart, nur Fragen werden aufgeworfen. Das ist mir für solch eine Art von Film einfach zu wenig!
Und wenn es dann richtig losgeht und die Schüler einer nach dem anderen drauf gehen, passiert das ganze so nebenbei und so schnell, dass man gar nicht schockiert sein kann. Einzig und allein die Schlussszene erzeugt noch einmal Spannung und zeigt wie gestört der bewaffnete Schüler wirklich ist. Doch unterm Strich ist das zu wenig.
Fazit: Ein experimentierfreudiger Regisseur verzettelt sich bei ernstem Thema und schafft es so, dass der Zuschauer keine emotionale Bindung herstellen kann.
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Tyler 2010/02/06 11:31:56
"Die meiste Zeit verbringt der Film damit die Rücken der Darsteller zu filmen, muss schon sagen, sehr interessant." :D:D:D:D:D
Wirklich sehr schön geschrieben! Obwohl ich das eher so interpretiere, das man erst gar keine emotionale Bindung herstellen soll..aber ich guck ihn mir dann gern nochmal an um mich eines Besseren belehren zu lassen^^
Tyler 2010/02/06 11:50:39
ich sagte ja bereits, Brüderchen, über diesen Fetisch deinerseits müssen wir uns nochmal ernsthaft unterhalten :D
Tyler 2010/02/06 12:10:19
na aber mal ernsthaft: das würde ich NIE tun (jedenfalls nicht bei dir) und jeder der auch nur auf den Gedanken kommt das bei dir zu tun...dem werde ich einen netten Besuch abstatten... :D
Tyler 2010/02/06 12:56:37
na aber!! Jeder der dir auch nur ein Haar krümmt oder dir auf irgendeine Art wehtut wird in meiner persönlichen Hölle schmoren!
Bandrix 2010/02/06 18:46:57
Auf das du sie ewig mit einem bestimmten Gegenstand penetrieren wirst! ;)
Iwan Goratschin 2010/01/13 19:10:41
Da gibt es weitaus bessere Filme zu dem Thema.
Wie konnte nur so ein filmtechnisch belangloses Werk mit einem Filmpreis belohnt werden.
Aber die Filme von "Gus van Sant" haben mich noch nie "vom Hocker gerissen", sondern meist hochgradig angeödet.
Wie auch schon anderweitig erwähnt, war die einzige ergreifende Szene, als der Blonde seinen Vater vor der Schule wohlbehalten antraf.
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pfeffer 2009/12/16 22:11:21
Die Wolken, man achte auf die Wolken.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Aufgabe 2009/12/17 22:45:54
du hast recht. die wolken... ich persönlich liebe ja das spiel am anfang total...
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