Ging es in „Elizabeth“ noch um die frühen Jahre der Königin, so steht in „Elizabeth: Das goldene Königreich“ die Machterhaltung der Regentin im Fokus des Interesses. Gefahr droht sowohl von Innen, als auch von Außen. Die Königin soll Opfer eines Attentats werden, von dem Maria Stuart, schottische Königin und Cousine Elizabeths, profitieren würde da sie Elizabeth auf den englischen Thron folgen würde. Derweil rüstet sich Spanien mit seiner Armada um England herauszufordern. Auch wenn sich der Plot somit auf die historisch bekannten Tatsachen beruft, historische Korrektheit sollte man auf keinen Fall erwarten. Würde ich den Film an Hand dieses Kriteriums bewerten müssen, er wäre Schrott. Wenn zum Beispiel der Freibeuter Walter Raleigh (Clive Owen) als Entdecker Amerikas stilisiert wird, ist das zum Totlachen.
Walter Raleigh wurde bei diesem Film nie als Entdecker stilisiert. Eher als jemand, der dort war und eine Kolonie gegründet hat. Und das Walter Raleigh diese Kolonie gegründet hat, ist historisch durchaus korrekt. Einzig seine Beteiligung in der Schlacht ist historisch nicht belegbar. Fazit: Erst Lesen, dann meckern, so ist es ein wenig peinlich...
ELIZABETH - DAS GOLDENE ZEITALTER ist kurzweilig, campy, ein bisschen over the top, aber in aller Extravaganz und persönlicher Handschrift, der gelungene Versuch, eine entfernte, historische Figur zur Zeitgenossin zu machen. Und die Bilder sind prächtig. Man sieht es sehr gern.
Der Begriff "Kostümdrama" bekommt hier eine ganz neue Bedeutung: dies ist wirklich (nur) ein Drama der Kostüme. Da bleibt keine Luft zum Atmen, kein Raum für echte Figuren. Und die Quintessenz des Films, die Sehnsucht nach einem echten, einfachen Leben, verpufft.
Als vor neun Jahren „Elizabeth“ in die Kinos kam, war die Welt zum ersten Mal begeistert von der großartigen, noch kaum bekannten Cate Blanchett in der Hauptrolle. Vielen geht das heute noch so, nicht zuletzt Regisseur Shekhar Kapur. Dessen Fortsetzung „Elizabeth – Das goldene Zeitalter“ (ab 20.12.) ist jedenfalls nichts anderes als eine einzige Anbetung der Australierin
Leider schwächer als der erste Teil. Nicht nur historisch unkorrekt (damit könnte man leben), sondern auch ohne Spannung. Im Grunde eine recht lahme moderne Liebesgeschichte, in das 16. Jahrhundert transportiert. Einzig sehenswert die großartige Cate Blanchett.
Der Film erreicht ein weiteres Mal eine Epic, die nur wenige Filme erreichen. Die Schlachtszene ist kurz, aber das ist auch gut so, denn das Hauptaugenmerk sollte eher auf den Intrigen und auf der Königin sein. Ein wenig schwächer als Elizabeth ist er trotzdem, einfach deswegen, weil die Intrigen nicht ganz so interessant gesponnen sind. Clive Owen macht zwar eine gute Figur, aber sein Charakter ist eher schwach gezeichnet, liegt jedoch weniger an ihm. Ansonsten läuft es auch dieses Mal wieder eiskalt den Rücken hinunter, wenn Elizabeths Sprache voll zum Ausdruck kommt.
Charakterdarstellung: 9 Punkte
Story: 6 Punkte
Atmosphäre: 10 Punkte
Gesamt: 8,5 Punkte
WoW... ein Historienschinken mit opulenten Bildern und großartigen Schauspielern! Der Film unterhält über seine gesamte Länge - Unterhaltung garantiert!
Cate Blanchett lässt einen wie schon im ersten Teil gebannt auf den Bildschirm blicken, aber der Rest ist leider ziemlich unspannend und historisch überhaupt nicht korrekt. Da wird dann schon mal eine Liebesgeschichte dazugedichtet und die Seeschlacht am Schluss ist leider alles andere als packend gefilmt. Vielleicht kann der in einigen Jahren gemachte dritte Teil die Reihe ja wieder nach oben bringen...
War leider überhaupt nicht mein Fall. Mag ja sein, dass einige Leute auf die Intrigen und Ränkespiele der Königin stehen, doch ich wäre fast eingeschlafen. Letzlich möchte ich noch mcköstje für seine Empfehlung für diesen Film danken wir haben uns ja alle köstlich amüsiert *schnarch*...
Also mir hatte der Film sehr gut gefallen.
Cate Blanchett hatte mir aber auch ständig Gänsehaut eingejagt (im positiven Sinne) und ich bin eh ein Fan von so historischen Dingern.
Leider hab ich nicht den ersten Teil gesehen, aber das wird noch erledigt^^
Es ist wahr das manche historische Begebenheiten nicht wirklich aufgeschlüsselt worden, was einfach an der Masse des Geschehenen und die Kürze eines Filmes liegt, oder schlichweg nicht wahrheitgemäß dargestellt sind ( was ja auch zu gute der Story kommt) Aber jeglixhe Authenzität fehlt dem FIlm sicher nicht, man kann in kurzen Episoden die Zerissenheit Elisabeths erkennen, die ihre Cousine Maria Stuart nicht umbringen will und es doch wiederum möchte. Elisabeth hat sich mit eindeutigen Entscheidungeen schwer getan und so ist es in einem Film unheimlich schwer so einen Charakter dazustellen, der noch mit unzähligen äußeren Faktoren zusammen spielt, wenn doch viele Filmemacher mit Liebe zum Publikum mit Schwarz- Weiß Denken und Klischées arbeiten. An sich war der Film gut und es müssen immer Kompromisse gemacht werden, wenn Hollywood sich geschichtlichen Themen nähert.
Die Messlatte hing natürlich sehr hoch. Leichtigkeit und Witz des ersten Films kommen hier nur ansatzweise zum Tragen, kein Wunder, dreht sich doch im Wesentlichen die Handlung um entsandte Attentäter und die drohende Armada der inquisitorischen Spanier. So ist das Ganze einfach ein durchschnittlicher Historienfilm geworden.
Hach...ich liebe ja solche bildergewaltigen Kostüm Epos! :-)
Und dieser Film macht alles aus, was mein Herz begehrt.
Angefangen von der rauen englischen Landschaft, den prachtvollen Kostümen bis hin zu der zarten Liebesgeschichte, die in diesem Historiendrama mein romantisches Herz berührt. :-)
Und noch was fasziniert mich an diese Art von Film: Jene gewähle und ausgesuchte Sprache, die man zu dieser Zeit auf seiner Zunge trug! ;-) Aber der Film hat ebenso Witz, wie Ironie...
Cate Blanchett spielt hier wieder einfach göttlich und wirkt genauso überzeugend, wie zu ihrer Zeit in "Der Herr der Ringe!"
Die hübsche blondgelockte Nebendarstellerin "Abbie Cornish" hat was von Kate Winslet und Clive Owen ist hier einfach nur unglaublich sexy! *grins*
Ich bin very amused!
P.S: Die anderen Teile von Elisabeth habe ich nicht gesehen! Das hier ist mein Erster!!!
Tolle Bilder, monströse Musik, eine im wahrsten Sinne bleiche Königin. Kaum ein roter Faden zu erkennen.Habe mir den ersten Film nochmals angeschaut udn die Unterschiede sind gewaltig. Nebenfiguren sind in der Fortsetzung reine Chargen, die Königin ewig zerrissen. Übrigens warum stirbt Maria Stuart nochmal? Die Schlacht gegen die Armada ist absolut uninteressant, da ohnehin nix außer Rauch und schönen Bildern zu sehen ist. Also warum ist sie überhaupt im Film zu sehen (vielleicht weil man merkte, der Film brauchte mehr Action). Äußert enttäuschend.
"Elizabeth" die Erste gesehen - zugegebener Weise hatte ich bei diesem nun eine gewisse Erwartungshaltung, aber "Teil I" lag zeitlich gesehen zu weit weg, um einen Vergleich zu starten. Was "Das goldene Königreich" an sich angeht, übertrifft er meine Erwartungshaltung bezüglich der Ausstattung. Aber was den Rest angeht, herrscht Orientierungslosigkeit: Wunderbare Darsteller (Cate Blanchett!, Clive Owen, Geoffrey Rush!) mit einem enormen Potential verlaufen sich in der Kompliziertheit der Dramaturgie. Überfordert mit der bedeutungsbelasteten Historie, sah ich keine resolute Haltung seitens des Regisseurs in Richtung von Emotionalität. Trotzdem: Sehenswert.
Dumm und pathetisch. Kein Film, mehr kitschiges Posieren und Fotografieren. Pearl Harbor für Intellelle. Ein Punkt für Blanchet. Klasse Schauspielerin.
(Weiß gar nicht, wie Kino King Knut da auf 6 Punkte kommt.)
Eine wunderschöne Cate Blanchett. Samantha Morton nicht mit ihrer stärksten Figureninterpretation. Ansonsten Trash. Aber sehr, sehr teurer und aufwendiger Trash. Schade. In dem geschichtlichen Stoff steckt doch so viel Potential.
Ausstattungskino, Requisitenkino - monumental. Aber kein Seelenkino, nicht mal Historienkino. So ist die echte Armada nicht an Brandschiffen, sondern an widrigen Winden und an der überlegenen Wendigkeit der englischen Schiffe gescheitert. Elizabeth ist mit Raleigh am Kamin zu sehen, nie aber beim Regieren.
Ein Film mit einem mächtigen Problem: dem Inhalt. Die Story? Kann so nicht gewesen sein. Elisabeth und Raleigh? Kann so nicht gewesen sein. Die Armada? War so nicht. Die Queen, die aussieht wie Jeanne d´Arc? War so nicht. Tausend kleine Kleinigkeiten? Waren so nicht. Oder doch? War das alles doch so? Wo ist die Wirklichkeit dieses Films, was will er uns denn zeigen? Mit anderen Worten: Da wir nicht wissen, ob alles damals so war oder eben nicht, wissen wir gar nichts. Ergebnis: Es ist und bleibt ein Kostümfilm. Nur die Fassade wirkt, kein Inhalt, keine Botschaft. Cate Blanchett wirkt - aber nur ein paar Minuten lang. Wer also schöne Bilder sehen will, ist hier richtig. Wer wissen will, was 1588 wirklich geschah, hat keine Chance. Überflüssig!
So gern ich Clive Owen mag, mehr Geschichte und Politik und weit weniger Schnulze hätte es ruhig sein können. Das frau über ihren Status als jungfräuliche bzw. Zwangssingle-Königin nicht immer begeistert ist, wundert kaum. Wer gibt jedoch gerne Macht ab, vor allem an so einen dahergesegelten Piraten? Hätte ich auch nicht. In dem Liebesfrust- und Eifersuchtsdrama wird das Stuart-Mädel so nebenher geköpft und die Spanische Armada beinahe im Zeitraffer versenkt. Scheint ja auch nicht schwer gewesen zu sein, die Katholiken haben sich ja offenbar nur mit Beten verteidigt. A propos, ist der spanische Phillip nicht der lustigste Filmkasper seit langem? Nur am gottesfürchtig Rumheulen und o-beinig Watscheln... Da es bei ihr obligatorisch erwähnt gehört: Blanchett ist natürlich grandios. Warum regieren eigentlich Australier das historische Britenreich? Blanchett, Rush, Cornish- bald Bana als Henry VIII, Elizabeths Vati. Stimmt, die Aussies gab es so zur Tudor-Zeit ja noch gar nicht.
Grosses Kino. Tolle Kulisse, Kostüme, Landschaften, Mrs. Blanchett ist grandios. Ein absolut guter Historienfilm, wer so etwas gut findet, wird mit diesem Film bestens unterhalten.
cate Blanchett ist toll - und der Film nicht schlecht. Ein opulentes Machwerk mit grandiosen Bildern. Das die Handlung historisch nicht korrekt ist, ist daher nebensächlich.
Kritiker — Ganz gut 6.1
Der Film Elizabeth - Das goldene Königreich wurde von 14 Kritikern bewertet.
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Ging es in „Elizabeth“ noch um die frühen Jahre der Königin, so steht in „Elizabeth: Das goldene Königreich“ die Machterhaltung der Regentin im Fokus des Interesses. Gefahr droht sowohl von Innen, als auch von Außen. Die Königin soll Opfer eines Attentats werden, von dem Maria Stuart, schottische Königin und Cousine Elizabeths, profitieren würde da sie Elizabeth auf den englischen Thron folgen würde. Derweil rüstet sich Spanien mit seiner Armada um England herauszufordern. Auch wenn sich der Plot somit auf die historisch bekannten Tatsachen beruft, historische Korrektheit sollte man auf keinen Fall erwarten. Würde ich den Film an Hand dieses Kriteriums bewerten müssen, er wäre Schrott. Wenn zum Beispiel der Freibeuter Walter Raleigh (Clive Owen) als Entdecker Amerikas stilisiert wird, ist das zum Totlachen.
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kom4 2009/10/27 07:53:14
Walter Raleigh wurde bei diesem Film nie als Entdecker stilisiert. Eher als jemand, der dort war und eine Kolonie gegründet hat. Und das Walter Raleigh diese Kolonie gegründet hat, ist historisch durchaus korrekt. Einzig seine Beteiligung in der Schlacht ist historisch nicht belegbar. Fazit: Erst Lesen, dann meckern, so ist es ein wenig peinlich...
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
ELIZABETH - DAS GOLDENE ZEITALTER ist kurzweilig, campy, ein bisschen over the top, aber in aller Extravaganz und persönlicher Handschrift, der gelungene Versuch, eine entfernte, historische Figur zur Zeitgenossin zu machen. Und die Bilder sind prächtig. Man sieht es sehr gern.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Der Begriff "Kostümdrama" bekommt hier eine ganz neue Bedeutung: dies ist wirklich (nur) ein Drama der Kostüme. Da bleibt keine Luft zum Atmen, kein Raum für echte Figuren. Und die Quintessenz des Films, die Sehnsucht nach einem echten, einfachen Leben, verpufft.
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patrickh: unclesallys*s, Style & the ...
Als vor neun Jahren „Elizabeth“ in die Kinos kam, war die Welt zum ersten Mal begeistert von der großartigen, noch kaum bekannten Cate Blanchett in der Hauptrolle. Vielen geht das heute noch so, nicht zuletzt Regisseur Shekhar Kapur. Dessen Fortsetzung „Elizabeth – Das goldene Zeitalter“ (ab 20.12.) ist jedenfalls nichts anderes als eine einzige Anbetung der Australierin
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Kommentare — Ganz gut 6.6
Der Film Elizabeth - Das goldene Königreich wurde von 689 Mitgliedern bewertet.
Jan Terzky 2009/12/25 19:55:25
Leider schwächer als der erste Teil. Nicht nur historisch unkorrekt (damit könnte man leben), sondern auch ohne Spannung. Im Grunde eine recht lahme moderne Liebesgeschichte, in das 16. Jahrhundert transportiert. Einzig sehenswert die großartige Cate Blanchett.
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kom4 2009/10/27 07:48:34
Der Film erreicht ein weiteres Mal eine Epic, die nur wenige Filme erreichen. Die Schlachtszene ist kurz, aber das ist auch gut so, denn das Hauptaugenmerk sollte eher auf den Intrigen und auf der Königin sein. Ein wenig schwächer als Elizabeth ist er trotzdem, einfach deswegen, weil die Intrigen nicht ganz so interessant gesponnen sind. Clive Owen macht zwar eine gute Figur, aber sein Charakter ist eher schwach gezeichnet, liegt jedoch weniger an ihm. Ansonsten läuft es auch dieses Mal wieder eiskalt den Rücken hinunter, wenn Elizabeths Sprache voll zum Ausdruck kommt.
Charakterdarstellung: 9 Punkte
Story: 6 Punkte
Atmosphäre: 10 Punkte
Gesamt: 8,5 Punkte
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GunSpeed 2009/10/12 14:30:17
WoW... ein Historienschinken mit opulenten Bildern und großartigen Schauspielern! Der Film unterhält über seine gesamte Länge - Unterhaltung garantiert!
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Bandrix 2009/07/12 14:00:29
Cate Blanchett lässt einen wie schon im ersten Teil gebannt auf den Bildschirm blicken, aber der Rest ist leider ziemlich unspannend und historisch überhaupt nicht korrekt. Da wird dann schon mal eine Liebesgeschichte dazugedichtet und die Seeschlacht am Schluss ist leider alles andere als packend gefilmt. Vielleicht kann der in einigen Jahren gemachte dritte Teil die Reihe ja wieder nach oben bringen...
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Homer16 2009/05/19 19:48:49
War leider überhaupt nicht mein Fall. Mag ja sein, dass einige Leute auf die Intrigen und Ränkespiele der Königin stehen, doch ich wäre fast eingeschlafen. Letzlich möchte ich noch mcköstje für seine Empfehlung für diesen Film danken wir haben uns ja alle köstlich amüsiert *schnarch*...
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mcköstje 2009/04/17 12:03:21
Gute schauspielerische Leistung der Protagonisten.Der Film an sich ist leider total langweilig.
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LittleBlackStar 2009/02/12 14:26:08
Also mir hatte der Film sehr gut gefallen.
Cate Blanchett hatte mir aber auch ständig Gänsehaut eingejagt (im positiven Sinne) und ich bin eh ein Fan von so historischen Dingern.
Leider hab ich nicht den ersten Teil gesehen, aber das wird noch erledigt^^
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Kubrick_obscura 2008/06/09 13:37:58
Unspektaulärer Historienschinken mit einer großartigen Besetzung.
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elli fratelli 2008/06/01 21:17:32
Es ist wahr das manche historische Begebenheiten nicht wirklich aufgeschlüsselt worden, was einfach an der Masse des Geschehenen und die Kürze eines Filmes liegt, oder schlichweg nicht wahrheitgemäß dargestellt sind ( was ja auch zu gute der Story kommt) Aber jeglixhe Authenzität fehlt dem FIlm sicher nicht, man kann in kurzen Episoden die Zerissenheit Elisabeths erkennen, die ihre Cousine Maria Stuart nicht umbringen will und es doch wiederum möchte. Elisabeth hat sich mit eindeutigen Entscheidungeen schwer getan und so ist es in einem Film unheimlich schwer so einen Charakter dazustellen, der noch mit unzähligen äußeren Faktoren zusammen spielt, wenn doch viele Filmemacher mit Liebe zum Publikum mit Schwarz- Weiß Denken und Klischées arbeiten. An sich war der Film gut und es müssen immer Kompromisse gemacht werden, wenn Hollywood sich geschichtlichen Themen nähert.
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maslobojew 2008/04/29 09:54:40
Die Messlatte hing natürlich sehr hoch. Leichtigkeit und Witz des ersten Films kommen hier nur ansatzweise zum Tragen, kein Wunder, dreht sich doch im Wesentlichen die Handlung um entsandte Attentäter und die drohende Armada der inquisitorischen Spanier. So ist das Ganze einfach ein durchschnittlicher Historienfilm geworden.
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Flick 2008/04/29 09:24:22
Hach...ich liebe ja solche bildergewaltigen Kostüm Epos! :-)
Und dieser Film macht alles aus, was mein Herz begehrt.
Angefangen von der rauen englischen Landschaft, den prachtvollen Kostümen bis hin zu der zarten Liebesgeschichte, die in diesem Historiendrama mein romantisches Herz berührt. :-)
Und noch was fasziniert mich an diese Art von Film: Jene gewähle und ausgesuchte Sprache, die man zu dieser Zeit auf seiner Zunge trug! ;-) Aber der Film hat ebenso Witz, wie Ironie...
Cate Blanchett spielt hier wieder einfach göttlich und wirkt genauso überzeugend, wie zu ihrer Zeit in "Der Herr der Ringe!"
Die hübsche blondgelockte Nebendarstellerin "Abbie Cornish" hat was von Kate Winslet und Clive Owen ist hier einfach nur unglaublich sexy! *grins*
Ich bin very amused!
P.S: Die anderen Teile von Elisabeth habe ich nicht gesehen! Das hier ist mein Erster!!!
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wolf260366 2008/01/26 13:03:14
Tolle Bilder, monströse Musik, eine im wahrsten Sinne bleiche Königin. Kaum ein roter Faden zu erkennen.Habe mir den ersten Film nochmals angeschaut udn die Unterschiede sind gewaltig. Nebenfiguren sind in der Fortsetzung reine Chargen, die Königin ewig zerrissen. Übrigens warum stirbt Maria Stuart nochmal? Die Schlacht gegen die Armada ist absolut uninteressant, da ohnehin nix außer Rauch und schönen Bildern zu sehen ist. Also warum ist sie überhaupt im Film zu sehen (vielleicht weil man merkte, der Film brauchte mehr Action). Äußert enttäuschend.
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FrauMaier 2008/01/19 16:14:45
Schön anzusehen, inhaltlich dünn, die Perücken helfen über einige Längen nicht hinweg, aber ich habe mich schon unansehnlicher gelangweilt.
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anami 2008/01/11 01:56:11
"Elizabeth" die Erste gesehen - zugegebener Weise hatte ich bei diesem nun eine gewisse Erwartungshaltung, aber "Teil I" lag zeitlich gesehen zu weit weg, um einen Vergleich zu starten. Was "Das goldene Königreich" an sich angeht, übertrifft er meine Erwartungshaltung bezüglich der Ausstattung. Aber was den Rest angeht, herrscht Orientierungslosigkeit: Wunderbare Darsteller (Cate Blanchett!, Clive Owen, Geoffrey Rush!) mit einem enormen Potential verlaufen sich in der Kompliziertheit der Dramaturgie. Überfordert mit der bedeutungsbelasteten Historie, sah ich keine resolute Haltung seitens des Regisseurs in Richtung von Emotionalität. Trotzdem: Sehenswert.
Kommentar gefällt mir Antworten
Bendemann 2008/01/05 15:02:48
Dumm und pathetisch. Kein Film, mehr kitschiges Posieren und Fotografieren. Pearl Harbor für Intellelle. Ein Punkt für Blanchet. Klasse Schauspielerin.
(Weiß gar nicht, wie Kino King Knut da auf 6 Punkte kommt.)
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Nevenka 2008/01/05 14:45:18
Eine wunderschöne Cate Blanchett. Samantha Morton nicht mit ihrer stärksten Figureninterpretation. Ansonsten Trash. Aber sehr, sehr teurer und aufwendiger Trash. Schade. In dem geschichtlichen Stoff steckt doch so viel Potential.
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keepon 2008/01/04 23:45:51
Ausstattungskino, Requisitenkino - monumental. Aber kein Seelenkino, nicht mal Historienkino. So ist die echte Armada nicht an Brandschiffen, sondern an widrigen Winden und an der überlegenen Wendigkeit der englischen Schiffe gescheitert. Elizabeth ist mit Raleigh am Kamin zu sehen, nie aber beim Regieren.
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Mambila 2008/01/03 11:26:21
Ein Film mit einem mächtigen Problem: dem Inhalt. Die Story? Kann so nicht gewesen sein. Elisabeth und Raleigh? Kann so nicht gewesen sein. Die Armada? War so nicht. Die Queen, die aussieht wie Jeanne d´Arc? War so nicht. Tausend kleine Kleinigkeiten? Waren so nicht. Oder doch? War das alles doch so? Wo ist die Wirklichkeit dieses Films, was will er uns denn zeigen? Mit anderen Worten: Da wir nicht wissen, ob alles damals so war oder eben nicht, wissen wir gar nichts. Ergebnis: Es ist und bleibt ein Kostümfilm. Nur die Fassade wirkt, kein Inhalt, keine Botschaft. Cate Blanchett wirkt - aber nur ein paar Minuten lang. Wer also schöne Bilder sehen will, ist hier richtig. Wer wissen will, was 1588 wirklich geschah, hat keine Chance. Überflüssig!
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ovgucker 2008/01/03 09:47:19
Etwas überdreht, kitschig und pathetisch, aber wegen Cate Blanchett unbedingt sehenswert. Auch die Kameraführung ist klasse.
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Sonse 2008/01/02 12:05:30
So gern ich Clive Owen mag, mehr Geschichte und Politik und weit weniger Schnulze hätte es ruhig sein können. Das frau über ihren Status als jungfräuliche bzw. Zwangssingle-Königin nicht immer begeistert ist, wundert kaum. Wer gibt jedoch gerne Macht ab, vor allem an so einen dahergesegelten Piraten? Hätte ich auch nicht. In dem Liebesfrust- und Eifersuchtsdrama wird das Stuart-Mädel so nebenher geköpft und die Spanische Armada beinahe im Zeitraffer versenkt. Scheint ja auch nicht schwer gewesen zu sein, die Katholiken haben sich ja offenbar nur mit Beten verteidigt. A propos, ist der spanische Phillip nicht der lustigste Filmkasper seit langem? Nur am gottesfürchtig Rumheulen und o-beinig Watscheln... Da es bei ihr obligatorisch erwähnt gehört: Blanchett ist natürlich grandios. Warum regieren eigentlich Australier das historische Britenreich? Blanchett, Rush, Cornish- bald Bana als Henry VIII, Elizabeths Vati. Stimmt, die Aussies gab es so zur Tudor-Zeit ja noch gar nicht.
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Punk 2007/12/26 22:28:17
Grosses Kino. Tolle Kulisse, Kostüme, Landschaften, Mrs. Blanchett ist grandios. Ein absolut guter Historienfilm, wer so etwas gut findet, wird mit diesem Film bestens unterhalten.
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hwg 2007/12/23 20:24:36
cate Blanchett ist toll - und der Film nicht schlecht. Ein opulentes Machwerk mit grandiosen Bildern. Das die Handlung historisch nicht korrekt ist, ist daher nebensächlich.
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