Emmas Glück
Emmas Glück (2006), DE Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 17.08.2006
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von Sven Taddicken, mit Jördis Triebel und Jürgen Vogel
Emma (Jördis Triebel) lebt als einsame Schweinezüchterin auf dem runtergewirtschafteten Hof ihrer Vorfahren. Sie schlachtet ihre Tiere auf ganz eigene Art: Bis zum letzten Moment behandelt sie sie liebevoll, der finale Schnitt hat etwas Zärtliches. Den fehlenden Mann ersetzt sie durch den herrlich vibrierenden Sattel ihres alten Mofas. Aber die Sehnsucht bleibt. Max (Jürgen Vogel) ist ein neurotischer Vegetarier und Ordnungsliebhaber, der niemals etwas Unüberlegtes tut. Bis er erfährt, dass er tödlich an Krebs erkrankt ist. In einer Kurzschlussreaktion klaut er seinem Freund und Arbeitgeber Hans einen Ferrari und viel Geld. Von Hans gejagt, findet Max’ Flucht aus seinem alten Leben ein jähes Ende – und zwar just auf Emmas Hof, auf dem der Ferrari nach einer wilden Verfolgungsjagd zerschellt. Emma ist entzückt: Sie versteckt den bewusstlosen, aber appetitlichen Mann in ihrem Bett und das Geld im Stall. Als Max erwacht, erschrickt er vor dem schmutzigen Hof und der starken Frau. Erst allmählich ergibt er sich Emmas Werben und erkennt, dass er sein persönliches Paradies gefunden hat. Gemeinsam können sie sogar den aufgebrachten Hans beschwichtigen – doch ihr Glück ist kurz und Max’ Ende unausweichlich. Schließlich macht er es den Schweinen nach und vertraut sich Emmas zarten Künsten an…
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Cast & Crew
-
Sven Taddicken
-
Jördis Triebel
-
Jürgen Vogel
-
Hinnerk Schönemann
-
Martin Feifel
-
Karin Neuhäuser
-
Nina Petri
Regie
Schauspieler
-
Claudia Schreiber
-
Ruth Toma
- Genre
- Melodram
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Dorf
- Handlung
- Autounfall, Bauernhof, Diebstahl, Flucht, Gestohlenes Geld, Gesundheitsprobleme, Große Liebe, Hochzeit, Krankenhaus, Krebs, Nackte Frau, Polizei, Roman, Schulden, Schwarzgeld, Schwein, Sehnsucht, Sex, Sterbehilfe, Sterben und Tod, Traktor, Ungeselligkeit, Ungleiches Paar, Versteck
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst, Romantisch, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Emmas Glück
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Kritiken (2) — Film: Emmas Glück
Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschen"Emmas Glück" stellt auf erfrischende Art und Weise die immer noch vorherrschenden Rollenbilder auf den Kopf. Während Emma selbstbestimmt ihre Sexualität ausleben will, ist es Max, der durch seine Krankheit geschwächt, Schutz und Halt sucht und beides dank Emma schließlich auch findet. Jördis Triebel gibt ein überzeugendes Kinodebüt. Burschikos und zupackend ...
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Uwe Mies: Westdeutsche Allgemeine Zei...
Kommentar löschenJürgen Vogel und mehr noch die sensationelle Entdeckung Jördis Triebel, die bislang nur ausgewiesenen Bühnenkennern ein Begriff sein konnte, spielen ihre Rollen mit einer intensiven Hingabe, die tief berührt und traumwandlerisch sicher den Grat zwischen Krokodilstränen und echten Gefühlen meistert.
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Kommentare (18) — Film: Emmas Glück
Kommentar schreibenAndy Dufresne 2011/07/01 05:57:56
Kommentar löschenEin Film der wie ein modernes Märchen erzählt ist...
Zur Handlung nur kurz: ein krebskranker Mann (Jürgen Vogel) landet unabsichtlich bei einer jungen,eigensinnigen Bäuerin (Überragend:Jördis Triebel) auf dem Hof und die beiden,sehr unterschiedlichen Charaktere,finden für kurze Zeit ihr Glück und ein ein versöhnliches (wenn auch verstörendes) Ende für den Mann...
Wie gesagt,es ist eher märchenhaft erzählt und ich finde es unpassend wenn man einer solchen Herangehensweise vorwirft nicht Realistisch zu sein.
Der Film ist eine Allegorie,eine Metapher auf die Verlorenheit und die Unsicherheit des Einzelnen und auf die beruhigende und Wärme strahlende Kraft der Liebe.
Die Schauspieler sind alle leicht überzeichnet (vor allem der Dorfpolizist,der von seiner Reputation her an Clancy Wiggum erinnert) aber ich finde das dies nicht stört sondern die Märchenhaftigkeit unterstreicht.Ein Märchen braucht das, es wäre total unpassend wenn hier Wesen unterwegs wären die die Nüchternheit und Ernsthaftigkeit der Darsteller von "das siebte Siegel" oder von "Magnolia" hätten.
Ein wirklich schöner Film, wie ein warmer Herbstag,von dem man weiß das es einer der Letzten sein wird und das bald der harte unsentimentale Winter vor der Tür steht...
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Discostu 2011/05/07 14:11:35
Kommentar löschenNette in schönen Bildern gefilmte Tragikomödie, die sowohl das Leben auf dem Bauernhof als auch das Thema der Sterbehilfe leider nur in schönen sonnigen Bildern verherrlicht, anstatt sich ernstlich damit auseinanderzusetzen.
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Kreischling 2011/04/13 16:18:07
Kommentar löschenDer Film ist ja nicht so die Bombe, allerdings gibt es auf der DVD auch noch einen Kurzfilm und der ist wirklich toll: "Schäfchen zählen" heißt er. Alle Anschuldigungen an die Deutsche Bahn werden durch die Erinnerung an dieses kleine Kunststück von einem breiten Grinsen verdrängt ... Dafür 10 Punkte!
Es wäre schön, wenn andere Filme normaler Länge sich ein Beispiel an ihm nehmen und die Story nicht auswalzen, sondern enden lassen würden, wie sie auch in der Wirklichkeit enden würde.
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kamerakind 2011/03/30 12:29:17
Kommentar löschenWunderbar herzlicher Film der sich selbst, seine Botschaft und seine Schauspieler nicht zu ernst nimmt und gerade deshalb glaubwürdig daherkommt. Für mich sonst eigentlich viel zu nervbärbelich, gefällt mir Jürgen Vogel hier sehr gut. Sein Spiel des Todkranken überzeugt und ist gerade im Wechsel mit Jördis Triebel sehr rührend. Die von anderen erwähnten "krassen" Szenen sind perfekt gesetzt um den Film und den Zuschauer aus seiner manchmal kitschigen Rührseligkeit zu ziehen. Chapeu!
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freakualizer 2011/03/29 23:19:34
Kommentar löschenWunderschön traurige Romanze, die Sven Taddicken in tollen Bildern ruhig erzählt, mit einem unerwartet krassen Ende. (Kloss im Hals nicht ausgeschlossen!)
Da ich die Romanvorlage nicht kenne, kann ich nichts negatives an diesem Film finden. Jürgen Vogel spielt gewohnt gut, wird in punkto darstellerischer Leistung allerdings von Jördis Triebel übertroffen. Mit ihr werde ich mir demnächst mehr ansehen..
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fredvang 2010/07/31 15:00:12
Kommentar löschengeht zu Herzen ohne kitschig zu werden
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Schlegel 2009/10/26 23:29:02
Kommentar löschenDie Haltung des Films habe ich letztlich nicht verstanden. Hat er überhaupt eine? Doch nicht etwa: Menschen sind Schweine. Ich meine das gar nicht sarkastisch, wäre froh, wenn es mir jemand erklären könnte. Das geheuchelte Spiel von Jürgen Vogel ist allerdings unerträglich.
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Ivy 2009/10/04 01:15:21
Kommentar löschenDer rührenste Film, den ich kenne.
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Oberlaender 2009/08/31 00:42:46
Kommentar löschenEin sehr schöner Film, welcher einen in die heile Welt von Emma entführt und in der selbst der Tod seine Grausamkeit verliert. Die Tötungsszenen mit den Schweinen, die Charakterisierungen, die Bilder, die Musikwahl, das Schauspiel und das Ende fand ich genial. Emma ist eine Frau zum Träumen. =-)
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Mesokosmos 2009/08/09 13:52:14
Kommentar löschenHinnerk Schönemann spielt den naiven, geistig zurückgebliebenen Dorfpolizisten zu überspitzt, weshalb der Einfluss seiner Person in dem Film zu konstruiert wirkt.
Jördis Triebel spielt herrlich authentisch und sprüht nur so vor Liebe. Großartige schauspielerische Leistung.
Jürgen Vogel schätze ich als Schauspieler. Jedoch viel es mir teilweise schwer seine Rolle als Todkranken abzukaufen, da fehlten vllt die richtigen Regieanweisungen.
Dennoch ein durchaus sehenswerter Film, aber auch nicht mehr.
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digifan 2008/09/20 08:41:45
Kommentar löschenEin schöner Liebesfilm, der durch die Krankheit des Hauptdarstellers eine schwere Note erhält.
Die Deftigkeit der Tötungen von Tier und (schließlich auch Mensch) verstören jedoch erheblich und haben mich letztlich unentschieden zurückgelassen.
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8martin 2008/09/10 17:13:35
Kommentar löschenWenn ein todkranker Autoverkäufer, seinem Kumpel viel Schwarzgeld gestohlen hat und eine hochverschuldete, einsame Bäuerin zusammentreffen, wäre das ein Stoff für eine romantische Schmonzette. Doch der Film ist alles andere. Die Bilder in warmen Herbstfarben vorwiegend braun, gelb und ocker gehalten zeigen Hessisch-Sibirien von seiner schönsten Seite. Und die Diskrepanz zwischen den beiden Welten von Max und Emma könnte nicht größer sein. Sie verlieben sich in einander, gestehen sich ihre Diebstähle und genießen ihr Glück. Aber wie das so ist mit dem Glück – es ist nicht von Dauer und Emma setzt ihrem Glück auch noch eigenhändig ein Ende. Wer den Schock, wie sie das macht, verkraftet, kann sich eventuell noch mit der Frage der Sterbehilfe gedanklich auseinander setzen.
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annaberlin 2008/05/05 16:43:33
Kommentar löschenGanz nett, kann man sich anschauen, v.a. wenn man Jürgen Vogel als Schauspieler mag. Aber die charakterliche Entwicklung des KFZ-Mechanikers ist dann doch etwas zu linear gestaltet und die Liebesgeschichte wirkt allzu kitschig. Dem Regisseur muss man aber ein gewisses Talent für die Inszenierung lassen und trotz der Mankos bleibt der Film noch sehenswert.
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Tytus 2010/06/13 22:45:51
Antwort löschenhehe ich wollte fast das gleiche schreiben und auch mit "Ganz Nett"Anfangen XD
Xpander 2008/02/27 17:45:01
Kommentar löschenschnarch.... ich schlaf ein. Hab ich schonmal sensibler in Junimond gesehen. Man nimmt Jürgen Vogel auch nicht unbedingt den Krebskranken ab.
Wenn ihr unbedingt auf deutsche filme steht... bitte zieht ihn euch rein. Ich hol ihn mir nur noch wenn es gar nichts mehr in der Videothek gibt.... noch nicht mal in der Pornoabteilung!
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lucie 2008/01/13 18:31:16
Kommentar löschenSchade, dass so ein Film, mit diesen tollen schauspielerischen Leistungen so unbekannt geblieben ist
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father911 2007/12/29 19:03:59
Kommentar löschenSehr schön gespielt. Emma als waffengewaltige, gummistiefel-beschuhte Dorftante. Max als von der Arbeitswelt Genervter in Endzeit-Stimmung. Genial der Einfall, ihn das "unwuchtige Mopped" reparieren zu lassen <grins> .. als "Ersatz" springt der KFZ-Mechaniker dann ja glücklicherweise selber ein. An dem Filmende würd ich gern etwas nörgeln. Folgerichtig stirbt Max unterm Eichenbaum wie die armen Schweine vor ihm. Aber glaubwürdig kommts mir nicht rüber - rein gefühlsmäßig denke ich nicht, daß jemand zu dieser sehr direkten Art von Sterbehilfe bereit ist. Aber ich bin ja auch ein Stadtmensch, der auch keine Schweine killt .... ich geh' einfach in den Supermarkt, wenn ich Fleisch essen will. <grins>
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alter.native 2007/12/27 16:38:23
Kommentar löschenDie Story hat mir gut gefallen, tolle Schauspielerleistungen. Das Ende war mir, verstehend wie es gemeint ist, doch etwas zu plakativ.
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keepon 2007/12/09 09:57:40
Kommentar löschenDie Schauspieler sind sehr gut, die Geschichte aber ziemlich konstruiert. Wer Märchen mag, ist hier gut bedient.
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