Ender's Game - Das große Spiel

Ender's Game (2013), US Laufzeit 114 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Actionfilm, Kinostart 24.10.2013


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von Gavin Hood, mit Asa Butterfield und Harrison Ford

Ender’s Game ist eine Adaption des gleichnamigen Science-Fiction-Romans von Orson Scott Card mit Harrison Ford und Asa Butterfield in den Hauptrollen.

Handlung von Ender’s Game
Die Frage, ob es Leben in den Tiefen des Weltalls gibt, wird für die Erdenbewohner auf fatale Weise beantwortet: Die Formics, eine insektoide Alien-Rasse mit einem den Ameisen ähnlichen Sozialverhalten, im Volksmund Buggers genannt, sind über die Erde hergefallen und haben ihn größtenteils verwüstet. 70 Jahre ist die letzte Attacke her, die nächste nur eine Frage der Zeit. Um sich optimal vorzubereiten und überhaupt eine Chance zu haben, werden durch die internationale Flotte von überall die intelligentesten Kinder rekrutiert und auf einer Weltraumstation, die als Trainingscamp fungiert auf den Ernstfall vorbereitet. Die geschieht auf spielerische Weise; die Einsätze werden Level-artig simuliert unter Anweisung versierter Lehrer. Einer der Besten und Härtesten ist Colonel Hyrum Graff (Harrison Ford). Der neue Jahrgang an Rekruten setzt sich aus einigen viel versprechenden Kindern zusammen, doch Ender Wiggin (Asa Butterfield) ragt heraus, auch wenn sich sein taktisches Talent erst einmal beweisen muss. Aller Anfang ist schwer, doch die Zeit ist knapp…

Hintergrund & Infos zu Ender’s Game
1977 schrieb Orson Scott Card eine Kurzgeschichte namens Ender’s Game, die er im Laufe der Jahre weiter ausbaute und als Roman 1985 veröffentlichte (eine überarbeitete Version erschien 1991). Ender’s Game wurde mit renommierten Preisen wie dem Nebula Award oder dem Hugo Award bedacht. Erst 2010 wurde allerdings mit dem Erwerb der Rechte am Buch eine Verfilmung erwogen.

Als Regisseur wurde der Südafrikaner Gavin Hood verpflichtet, der mit dem Oscar-prämierten Tsotsi (Bester Fremdsprachiger Film 2006) nachhaltig auf sich aufmerksam machte und mit X-Men Origins: Wolverine 2009 seinen ersten Blockbuster anpeilte. Ender’s Game ist seine erste Produktion seitdem. Einer der Produzenten von Ender’s Game ist mit Alex Kurtzman der Drehbuchautor eines anderen Science-Fiction- Films der die Invasion der Menschheit durch Aliens behandelt, Edge of Tomorrow.

Mit Ender’s Game spielt Asa Butterfield nach Hugo Cabret bereits seine zweite Titelrolle. Zuvor war er zudem in Der Junge im gestreiften Pyjama zu sehen. Neben weiteren Jungdarstellern wie Abigail Breslin (Little Miss Sunshine) und Hailee Steinfeld (True Grit) wird der potentielle Start eines neuen Franchises (immerhin gibt es weitere Romane von Orson Scott Card) von den Schauspieler-Veteranen Harrison Ford (Krieg der Sterne) und Ben Kingsley (Gandhi) unterstützt. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Ender's Game - Das große Spiel
Genre
Endzeitfilm, Abenteuerfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film
Zeit
Zukunft
Ort
Raumschiff, Weltraum
Handlung
Alien, Ausbilder, Ausbildung, Außerirdische Phänomene, Außerirdische Technologie, Außerirdischer, Bombardement, Bruder, Bruder-Schwester Beziehung, Doppeltes Spiel, Dystopie, Ernst, Feind, Feindschaft, Fremde Lebensform, Genozid, Hartes Training, Held, Invasion, Invasion aus dem All, Jugendliche, Jugendlicher, Junge, Junge Leute, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kind, Kind und Jugendlicher, Kinder, Kindheit, Krieg im All, Laser, Laserschwert, Laserwaffe, Leben und Tod, Mentor, Militär, Militärakademie, Militärische Ausbildung, Männlicher Held, Raumstation, Reise in die Zukunft, Roman, Schlacht, Schwester, Selbstbewusstsein, Soldat, Spiel, Spiele, Spieler, Tod, Training, Tätowierung, Zerstörung
Stimmung
Ernst, Spannend
Zielgruppe
Teenie-Film
Tag
Jugendbuch
Verleiher
Constantin Film
Produktionsfirma
Chartoff Productions, Digital Domain, Digital Domain Media Group, K/O Paper Products, Kurtzman Orci Paper Products, Odd Lot Entertainment, OddLot Entertainment, Summit Entertainment, Taleswapper

Kommentare (140) — Film: Ender's Game - Das große Spiel


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mp304

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film hält dem Militarismus einen Spiegel vor und stellt die Kriegsmaschinerie und ihre Endkonsequenz bloß, wie man es besser nicht machen könnte; der Hauptprotagonist wurde missbraucht für eine furchtbare Tat, die er mit Wissen um die wahren Umstände seines Spiels nicht begangen hätte. Und ohne ihn wäre es wohl nie zu einem Sieg über die Formics gekommen. Es ist ein Film über eine unbarmherzige und fehlgeleitete Obrigkeit, und er deckt Mittel und Strategien auf um Menschen zum töten zu manipulieren. Ein kleiner Hoffnungsschimmer liegt in der bitteren Erkenntnis der Kinder über ihren Missbrauch und dessen furchtbare Folgen und der Frage Enders an sich selbst am Ende des Films, ob seine Eigenschaften wohl auch zu etwas konstruktivem taugen und er, was deutlich Reifung seines Charakters in die richtige Richtung zeigt, sich der überlebenden Formic stellt und Wiedergutmachung anbietet. So offenbart dieser Film in Wahrheit eine Antikriegsprämisse und bietet die Möglichkeit, aus dem Gesehenen etwas für das Leben zu lernen. In Anbetracht der Drohnenproblematik ein wichtiger Film, der sich an das richtige Publikum wendet, denn wer drückt den Knopf, wenn eine Drohne Menschen in die Luft sprengt?

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mp304

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??? findest du das zuweit hergeholt?


mp304

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um was geht es denn?


HaudenLukas

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Bewertung1.0Ärgerlich

Militarismus auf spielerischer Art zum kennen lernen. Ist dies Hollywoods letzter verbliebener Strohhalm um noch mal richtig Kasse zu machen? Propaganda im Militärjugendstyle nach sachdienlicher orthografischer Vorlage, dient Ender´s Game inhaltlich dazu die gesellschaftlichen Zwänge hinter sich zu lassen und im besten Sinne jedem rotzfrechen Gör oder Feind, ordentlich die Fresse zu polieren. Wenn die Gesellschaft am Ende ist, bleibt die letzte Lösung die Unschuldigen an sich zu ziehen und mit gedrillten Wortlaut die Exkremente aus dem Hintern zu schreien. Willkommen in Hollywoods neustem Versuch, die Massen zu mobilisieren und mit einer ideologisch äußerst fragwürdigen Coming of Age Variante mit derart schalem Beigeschmack anzulocken das nicht nur das Moralin angesäuerte Finale einen Würgereflex erzeugt. Die quälenden Filmminuten lassen eigentlich nur eine Erkenntnis zu:
Manchmal ist das Wort doch mächtiger als das Schwert.

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lieber_tee

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Ja, nach einer Vorlage eines homophoben Mormonen, dessen Buch-Reihe als Anschauungsmaterial für Militär-Strategie-Schulungen fungiert.


HaudenLukas

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@Kartoffelsalat: Vielleicht sollte man sich auch mit den Texten auch auseinander setzen bevor man kritisiert. Dann würde Dir auffallen das mir durchaus bewusst war das dies eine Buchverfilmung ist. (Sollte Dir dieser Umstand Probleme bereiten zu erkennen, an welchen Stellen meines Textes eine Aussage getroffen wurde, kannst Du es ja gerne erneut versuchen oder mich nett fragen). Die inhaltlichen Aussage der Niederschrift von Orson Scott Card bzw des Films wird aber mit oder ohne Wissen darüber, irgendwie kein deut besser.


Polyphem

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Bewertung5.0Geht so

Tigerentenclub kombiniert mit Star Trek und einer Prise Full Metal Jacket:

Was für eine Kindheit, kaum im Stimmbruch stellt sich schon die Frage: Alien-Völkermord oder gute Nachbarschaft mit den Aliens? Im zukünftigen intergalaktischen Konkurrenzkampf um Rohstoffe droht permanent die Ausrottung durch eine gegnerische Spezies, die innerhalb von 50 Jahren überhaupt nicht näher erforscht worden zu sein scheint. Man war offenbar zu beschäftigt aufwändige Videospiele für die Frischlinge zu produzieren. Immerhin wird das die Zocker unter uns trösten: Unser Zeitverbreib wird mal die Rettung der Zivilisation bedeuten!

Ein knabenhafter Führer soll also die Menschheit zum Endsieg führen. Das ist schwer für ihn ohne Facebook auszuhalten, daher probt er direkt einen Aufstand, wenn die Kommunikation vom Feldwebel unterbrochen wird. Man gibt hier trotz einer erfahrenen, kampferprobten oberen Heeresleitung, nach ein paar Tagen Crashkurs, einem Kind mit Versagensängstens nicht nur die "MD500" mit "70 Milliarden Dollar purer Zerstörung" in die Hand, sondern gleich das gesamte Schicksal der Menschheit. Erwachsene, die den Feind schon zurückschlagen konnten, sind halt einfach nicht mehr en vouge, schliesslich wurde bereits in "After Earth" aufs junge Gemüse gesetzt.

Was die Vernichtung von Leben angeht, sind wir Menschen akut äußerst routiniert, wie die Atommüll-, Plastikmüllberge in den Weltmeeren und gerodete Regenwälder belegen. Der Film scheint das irgendwie mit großem Selbstmitleid in den üblichen Computeranimationen zu reflektieren. Kingsley, Ford und ein paar solide Szenen heben dieses Werk in den Durchschnitt, was gemessen an den 110 000 000 Dollar Produktionskosten enttäuschend ist.

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FilmFreak2K13

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Bewertung5.5Geht so

War ganz nett. Die Effekte konnten sich sehen lassen und die Umsetzung bzw. das Setting machte schon was her.

Mir ging jedoch irgendwie der Aufstieg Enders vom „Frischling“ zum Kommandanten etwas zu schnell. Klar, es handelt sich hier um eine Romanverfilmung und im Buch wird sich wohl mehr Zeit damit gelassen, dennoch war die Entwicklung zu schnell; Hey, der Junge ist ein guter Stratege und lässt sich nicht gerne was sagen. Geben wir ihm einen eigenen Squad.“ Auch fand ich die Schauspielerische Leistung von Asa Butterfield nicht so toll. Der Junge blieb die ganze Zeit über immer irgendwie emotionslos und kühl. Fast schon distanziert. Auch Harrison Ford schien sich nicht ganz klar zu sein in welche Richtung er seine Figur darstellen möchte. Mal ist er der Förderer von Ender dann wieder irgendwie ein richtiger Arsch. Wahrscheinlich war dies sogar gewollt. Ich empfand es halt nur als etwas Zwiegestalten und leicht gelangweilt.

Der Rest der Darsteller ist nicht weiter erwähnenswert. Es wurde das Beste aus den Figuren rausgeholt was ging.

Während der ersten Hälfte war noch alles Bunt und lustig. Doch diese Training/Ausbildung wirkte dann doch schon etwas gestreckt. Dafür wurde es dann düsterer und Ernster und auch das Ende war jetzt so nicht erwartet gewesen. Oder um marcowski zu zitieren: „Der Film wird da interessant, wo er aufhört.“

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HorrorClown

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Bewertung7.0Sehenswert

Überraschend gut für einen scifi-film mit vorwiegend sehr jungen Schauspielern. Im Normalfall bedeuten Kids auf dem Cover nichts gutes aber bei ender's game ist das nicht der fall. Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut wenn auch Harrison Ford eher gelangweilt wirkt. Effekte sind top, Story unterhaltsam, Acting gut. Fazit definitiv sehenswert

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Moe Szyslak

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Bewertung5.0Geht so

So langweilig und uninteressant die ersten beiden Drittel des Films waren, so gut und düster war das letzte Drittel, was mich den Film im Endeffekt recht schwer bewerten lässt. Eigentlich hatte ich ihn geistig schon längst abgeschrieben, diese elend langgezogenen und öden Trainingsszenen voller Klischees waren phasenweise richtig furchtbar anzusehen und ziemlich ermüdend. Hauptcharakter Ender war auch nicht unbedingt jemand, den man gut leiden konnte, ebenso wie alle anderen Charaktere. Zudem hatte ich auch immer das Gefühl, dass man da sehr viel gestrafft hat, die Ausbildungsgeschichte machte immer wieder Sprünge, die oftmals nicht nachvollziehbar waren bzw bei denen man sich immer seinen Teil dazu denken musste (Buch habe ich nicht gelesen). Und just in dem Moment, als man froh war, dass der Film nicht mehr allzu lang dauert, macht er zusammen mit der Geschichte auf einmal einen heftigen Sprung nach vorne. Es wurde wesentlich düsterer, es kam ganz schön beklemmende Endzeitsstimmung auf, die Weltraumsszenen waren nicht nur optisch stark sondern auch mitreißend gemacht und die ein oder andere mehr oder weniger schockierende Wendung gabs zum Ende hin auch noch. Also das hat mir dann doch richtig gut gefallen, konnte aber die Langeweile vorher dann doch nicht mehr wettmachen und das Gefühl nicht nehmen, dass da mit einer anderen Umsetzung und Herangehensweise ein richtig guter Film draus hätte werden können.

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marcowski

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Bewertung4.0Uninteressant

Starship Troopers für Arme, äh, Kinder - langatmiges Bootcamp-Geplänkel für ein nicht ganz überraschendes aber übergewichtiges Ende. Mit anderen Worten: Der Film wird da interessant, wo er aufhört.

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shazad.khokhar

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Bewertung5.5Geht so

Ein mittelmäßiger Scifi Film, der irgendwie nie wirklich großartig Spannung erzeugen konnte, da zu viel Wert auf der typischen Ausbildung á la USA gelegt wurde. Die Schauspieler wie Harrison Ford und Ben Kingsley wirken ein wenig unterfordert, wobei Ben Kingsley mit dem Tattoo sogar Ähnlichkeiten zu Eric Bana aus Star Trek aufkommen lies. Ich hätte mir bei dem Film vielleicht etwas mehr Tiefgang in den Charakteren gewünscht und ein wenig mehr Action, wobei das gezeigte nicht schlecht aussah.
Also im Großen und Ganzen ist es ein guter Film für zwischendurch, aber nichts weltbewegendes.

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THEMASTER

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Bewertung6.5Ganz gut

Sehr mittelmäßig
die weltraumszenen sind sehr gut gelungen im gegensatz zu denn militärischen drill in dem film das mir garnicht gefällt wie an den meisten ami filmen (muss das immer sein)

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lok

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Bewertung4.5Uninteressant

Optisch sehr beeindruckend, der Rest langweilig und langatmig. Schade!

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Corien

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Bewertung5.0Geht so

Schade ! Wäre der Film für eine ältere Zielgruppe gedreht worden, hätte er sicherlich gut werden können. Man hat das Gefühl die Story wurde mit Butter bestrichen und in Häppchen geschnitten, damit sie auch in jeden Mund passt und ja nichts daneben geht. So kommt es natürlich auch, dass man den sicherlich als "cool" geplanten Twist schon erkennt, bevor der Drehbuchautor selbst davon wusste.
Als Kind hätte mich der Film vielleicht begeistert!

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Tiger Wutz

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Bewertung7.0Sehenswert

Ganz gut, v.a. getragen durch gute Schauspieler, wird aber leider nicht ganz der Buchvorlage gerecht. Es wurde zwar ein Handlungsstrang komplett weggelassen, um den es nicht schade ist, dafür wurde aber die Ausbildung von Ender und die vielen Trainingskämpfe, die er durchstehen mußte, sehr stark verkürzt dargestellt. Was mir gar nicht gefiel war der Schluß, dessen Twist im Buch wesentlich besser rüber kam.
Unter'm Strich immer noch besser als das meiste andere aus dem SciFi-Einheitsbrei.

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Patrick_Seestar

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Bewertung5.0Geht so

Bisschen zu geradlinig und militärisch für meinen Geschmack, es wird nie wirklich gefährlich für Ender und die moralischen Konflikte, verständlich, aber nicht stark genug rübergebracht. Immer noch am Besten zum Thema: Starship Troopers!

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rainewardo

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Bewertung6.0Ganz gut

Filme mit literarischer Grundlage gibt es heutzutage wie Sand am Meer. Da gibt es die brillianten Verfilmungen ("Der Herr der Ringe"), die missratenen Versuche ("Dragonball" - zwar Anime, aber immerhin "literarische Vorlage") und die durchweg mittelmäßigen. "Ender's Game" zählt zu letzterem.

Rückblickend ist der Film mal etwas origineller und entwickelt sich tatsächlich als andere Filme, aber es ist der viel zu langatmige Vorlauf, der stört, bis man überhaupt weiß, welche Richtung der Film gehen will. Die Einführung und Rekrutierung des jungen Ender ist viel zu schnell abgehandelt, weshalb kaum Sympathien entwickelt werden können. Bemüht wird sich durch emotionaler Ebnung (verschenkt: Abigail Breslin), aber gelingt nur mäßig. Nervig ist hingegen, dass Ender alles beim ersten Mal gelingt und nicht mal große Probleme hat aufzusteigen, einfach, weil es die Handlung so erfordert.

Die Darsteller waren durchweg passabel, Ben Kingsley hat aus seiner limitierten Rolle einiges herausgeholt. Trotzdem hat mir ein anderer Nebendarsteller deutlich besser gefallen: Harrison Ford.
Ich selbst bin ein großer Fan von Mr. Ford, der zwar schon deutlich bessere Filme gemacht hat, aber hier durchaus autoritär und für die Handlung noch realistisch herüberkommt, auch wenn seine Rolle an eine Militär-Karikatur grenzt.

Einzig eine überraschende Wendung im letzten Drittel hat den Film von der Unterdurchschnittlichkeit bewahrt, über die ich hier nicht mehr verraten will. Jedoch wäre dieser durch emotionales Mitgefühl für die Titelrolle nur deutlich wirksamer gewesen!

Störend hingegen sind die Versuche, einen guten Science-Fiction-Film zu machen, jedoch dann bei anderen Vorlagen zu klauen (Starship Troopers, 1984, Matrix - um nur einige zu nennen...). Der Film soll augenscheinlich zum Nachdenken anregen, viele Elemente sind durchaus interessant, jedoch wurden sie scheinbar nur kurz angemerkt, weil sie interessant waren - und spielen somit für den Fortgang der Handlung keine große Rolle mehr (Einzig: das gedankliche Videospiel verdient besondere Erwähnung!)

Fazit: Solide Science-Fiction mit einem guten Harrison Ford, die leider zu bemüht daherkommt und dank des Twists im letzten Drittel von der Bedeutungslosigkeit verschont bleibt.

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Daymare

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Bewertung6.0Ganz gut

Das originelle Ende hat bei mir noch einiges rausgerissen. Darüber hinaus ist "Ender's Game" aber annehmbares Effekt-Kino geworden. Kein Must-See, aber durchaus mit einigen interessanten Ansätzen versehen.

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ChristianKrassus

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Bewertung7.0Sehenswert

Ender's Game überzeugt vor allem mit beeindruckenden Effekten und einen epischen Soundtrack, der von Transformers-Komponist S. Jablonsky nicht hätte besser sein können.
Leider fehlt es dem Film immer wieder an emotionalem Tiefgang.
Die Prügelszenen zwischen Butterfield und seinen Kontrahenten machen eher
einen zweifelhaften als gelungen Eindruck (Asa kommt einfach viel zu Psycho
rüber für seine Rolle), seine emotionalen Probleme werden dem Zuschauer eher mittelmäßig vor Augen geführt & überhaupt kann die Story nur selten wirklich überzeugen. Da kann auch die Anti-Kriegs-Moral gegen Ende des Films nicht mehr wirklich viel retten.
Insgesamt hat Ender's Game daher also das Zeug zu einem guten Unterhaltungsfilm.
Doch ein Hit wird der Streifen aber dadurch leider nicht.
Schade.

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MarBrom

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Bewertung4.0Uninteressant

Ender Wiggin kommt als sechsjähriger Junge auf die Raumstation um dort für den Kampf gegen die Krabbler vorbereitet zu werden. Sein älterer Bruder war zu brutal, seine ältere Schwester zu weich. Da die IF das genetische Potenzial der Eltern interessant fanden, gaben sie die Erlaubnis für ein Dritt (Drittgeborenes). Er verabscheut Gewalt und findet sich immer wieder in einer Situation in der er diese anwenden muss um in der Schule zu bestehen. Die Lehrer unterstützen diese kalkulierte Gewalt. Ender ist ein Stratege, welcher sich Taktiken überlegt um gegnerische Formationen auseinander zu nehmen, in dem er versucht diese zu verstehen. Die Schule verändert für ihn extra die Regeln, damit er nicht immer gewinnen kann, unmögliche Szenarien, die er dennoch löst. Dafür wird er ausgebildet. Fast gleichwertig sind Alai, welcher mit ihm auf die Schule kommt und Bean, welcher drei Jahre später dazu kommt. Zu diesem Zeitpunkt wird Ender Kommandant Drachengruppe, ein völlig unerfahrener Haufen, in dem er niemanden kennt und alle einschätzen muss und er gewinnt dennoch...

Na, kommt euch bis dahin der Film schon bekannt vor? Mir nicht.

Nach dem Tod von Bonzo wird Ender auf die Kommandoschule versetzt. Diese ist auf einem geheimen Stützpunkt auf Eros, einem Asteroiden in der Nähe der Umlaufbahn von Mars. Ender bekommt heraus, dass die Erde nach zwei Angriffen nicht mehr warten möchten, sie werden offensiv. Seit Jahrzehnten reisen Kampfschiffe zu den Kolonialwelten und der Heimatwelt der Krabbler. Durch den Verkürzer, eine Erfindung der Menschen kommuniziert man ohne Zeitverlust, diese Kampfeinheiten soll Ender kommandieren.
Auf Eros kämpft er nicht mehr in Spielen, sondern in Simulationen gegen den Computer. Nachdem Ender alles durchgespielt hat und sich nicht mehr entwickeln kann, tritt Mazor in sein Leben. Nun entwirft Mazor die Programmierung der Simulation und damit kommt auf ihn eine anpassungsfähige Simulation zu. Zumindest dachte Ender dies. Durch die Häufigkeit der Simulationen bekommt Ender starke Alpträume, die hin bis zur Verweigerung von Essen gehen, aber er rafft sich immer wieder auf. Die Simulationen entpuppen sich am Ende als tatsächliche Manöver, in denen Enders damaligen Freunde seine Zugführer sind, mit welchen er bis zum letzten Kampf nur per Funk kommuniziert.
Ender gewinnt den letzten Kampf, zerstört den Heimatplaneten und somit die Krabbler.

Nachdem Sieg ist Ender ein Held, aber die Erde ist keine Option mehr für ihn, auf der Erde beginnt ein neuer Krieg, die einen wollen Enders Genie, die anderen seinen Tod. Sein Bruder, der zu diesem Zeitpunkt durch einen perfiden Plan und Hilfe seiner Schwester die Macht über die Erde erlangt hat löst diesen Krieg, will sich aber mit dem Ruhm von Ender auch öffentlich an die Spitze bringen. Seine Schwester hat darauf keine Lust und zusammen mit Ender fliegt sie davon auf einen von den Krabblern kolonisierten Welt, die Politik der Menschen ist expansionsfreudig geworden. Ender wird Gouverneur auf diesem Planeten und entdeckt eine Landschaft, welche der Landschaft in dem Computerspiel der Raumschule so ähnlich ist, dass es kein Zufall sein kann. Die Krabbler haben dies für ihn erschaffen, aber warum und wie?

Durch den Verkürzer, durch diesen konnten die Krabbler nach der ersten "Simulation" mit Ender in seinen Träumen kommunizieren. Sie sahen seinen wahres Ich, seine Möglichkeiten, sein Unwillen zu morden. Die Krabbler wollten ihm sagen, dass sie das Interesse an der Erde verloren hätten, sie nicht von einer intelligenten Rasse ausgingen, da sie so anders ist als die eigene. Sie setzten alles auf eine Karte und baten Ender, (ihren Vernichter) um Hilfe. Ender fand eine Larve mit einer Königin.
Er wurde zum Sprecher der Toten und veröffentliche ein Buch, welche die Menschen nachdenklich stimmte. Die Larve schmuggelte er mit seiner Schwester zu einer verlassenen Krabblerkolonie und sorgte für ihr Überleben.

Man hätte aus der Story so viel machen können und dann sah ich den Film.
Meine einzige Frage war, warum?

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gunslinger

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Bewertung7.5Sehenswert

Habe erst recht viel schlechtes über den Film gehört, fand ihn aber garnicht so schlecht.
Klar die Ideen sind nicht neu aber bei welcher buchverfilmung sind sie das schon? Am besten lässt sich der Film wohl als eine Mischung aus Battle Royal und Startship Troopers beschreiben.
Der innere Zwist von ender wird gut dargestellt und ist recht vielschichtig.
Es wird sehr gut der alten Konflikt eingegangen ob der Einsatz von Kindern im Krieg den Sieg wert ist oder nicht. Macht es wirklich Sinn um jeden Preis zu gewinnen, wenn man dabei seine eigenen Prinzipien über den Haufen wirft und wie sehen es die Kinder selber? Glaubt man dem was einem gesagt wird und vernichtet möglicherweise eine unschuldige Rasse oder forscht man nach und riskiert die eigene Vernichtung?
Wie gesagt, alles nix neues aber trotzdem gelungen kombiniert und auf die Leinwand gebracht.

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spanky

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Bewertung0.0Hassfilm

Eine Ansammlung von Unsympathen versucht aus einem noch viel unsympathischeren Haufen von Egokindern eine Killerelite heranzuzüchten, um ein paar Alien-Insekten in die Flucht zu schlagen. Dazu ein wenig Messias-Subtext und fertig ist so eine Art Starship Troopers für ADHS-Patienten mit asozialer Ader. Ein Teenie-Trainingscamp im All, wie Full Metal Jacket für Daddel-Kids. Zum Abschalten.

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joachim.reinhardt.16

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Ja, selten so viele Arschlochkinder auf einem Haufen gesehen. ;-)


mikeman

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spoiler: Allein der Titel des Films hat mir die Wendung schon früh verraten.


Ironmalte

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Bewertung3.0Schwach

Klischeehaftes, stereotypisches Bild eines hochbegabten Superrekruten. Nur hier eben von einem 12 Jährigen verkörpert. Auffallend viele Aspekte schlagen in die Kerbe frühpubertierender Geschmäcker: Den älteren Bruder übertrumpfen, sich das Mädchen angeln, überdimensionale Videospiele und Lasertag spielen und so. Und als es am Ende moralisch wird(Spoiler), ob es nun richtig war die Ameisenaliens zu killen, ist das einfach der käsige Overkill - Was hätten sie denn sonst tun können? Facebookfreundschaftsanfrage?
Die Weltraumsimulationen machen da noch am meisten Spaß.
- Wenn man zur Zielgruppe gehört, bestimmt eine Sichtung wert -

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