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Ender's Game - Das große Spiel

Ender's Game (2013), US Laufzeit 114 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Actionfilm, Kinostart 24.10.2013


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5.2
Kritiker
23 Bewertungen
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6.2
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1374 Bewertungen
143 Kommentare
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von Gavin Hood, mit Asa Butterfield und Harrison Ford

Ender’s Game ist eine Adaption des gleichnamigen Science-Fiction-Romans von Orson Scott Card mit Harrison Ford und Asa Butterfield in den Hauptrollen.

Handlung von Ender’s Game
Die Frage, ob es Leben in den Tiefen des Weltalls gibt, wird für die Erdenbewohner auf fatale Weise beantwortet: Die Formics, eine insektoide Alien-Rasse mit einem den Ameisen ähnlichen Sozialverhalten, im Volksmund Buggers genannt, sind über die Erde hergefallen und haben ihn größtenteils verwüstet. 70 Jahre ist die letzte Attacke her, die nächste nur eine Frage der Zeit. Um sich optimal vorzubereiten und überhaupt eine Chance zu haben, werden durch die internationale Flotte von überall die intelligentesten Kinder rekrutiert und auf einer Weltraumstation, die als Trainingscamp fungiert auf den Ernstfall vorbereitet. Die geschieht auf spielerische Weise; die Einsätze werden Level-artig simuliert unter Anweisung versierter Lehrer. Einer der Besten und Härtesten ist Colonel Hyrum Graff (Harrison Ford). Der neue Jahrgang an Rekruten setzt sich aus einigen viel versprechenden Kindern zusammen, doch Ender Wiggin (Asa Butterfield) ragt heraus, auch wenn sich sein taktisches Talent erst einmal beweisen muss. Aller Anfang ist schwer, doch die Zeit ist knapp…

Hintergrund & Infos zu Ender’s Game
1977 schrieb Orson Scott Card eine Kurzgeschichte namens Ender’s Game, die er im Laufe der Jahre weiter ausbaute und als Roman 1985 veröffentlichte (eine überarbeitete Version erschien 1991). Ender’s Game wurde mit renommierten Preisen wie dem Nebula Award oder dem Hugo Award bedacht. Erst 2010 wurde allerdings mit dem Erwerb der Rechte am Buch eine Verfilmung erwogen.

Als Regisseur wurde der Südafrikaner Gavin Hood verpflichtet, der mit dem Oscar-prämierten Tsotsi (Bester Fremdsprachiger Film 2006) nachhaltig auf sich aufmerksam machte und mit X-Men Origins: Wolverine 2009 seinen ersten Blockbuster anpeilte. Ender’s Game ist seine erste Produktion seitdem. Einer der Produzenten von Ender’s Game ist mit Alex Kurtzman der Drehbuchautor eines anderen Science-Fiction- Films der die Invasion der Menschheit durch Aliens behandelt, Edge of Tomorrow.

Mit Ender’s Game spielt Asa Butterfield nach Hugo Cabret bereits seine zweite Titelrolle. Zuvor war er zudem in Der Junge im gestreiften Pyjama zu sehen. Neben weiteren Jungdarstellern wie Abigail Breslin (Little Miss Sunshine) und Hailee Steinfeld (True Grit) wird der potentielle Start eines neuen Franchises (immerhin gibt es weitere Romane von Orson Scott Card) von den Schauspieler-Veteranen Harrison Ford (Krieg der Sterne) und Ben Kingsley (Gandhi) unterstützt. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Ender's Game - Das große Spiel
Genre
Endzeitfilm, Abenteuerfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film
Zeit
Zukunft
Ort
Raumschiff, Weltraum
Handlung
Alien, Ausbilder, Ausbildung, Außerirdische Phänomene, Außerirdische Technologie, Außerirdischer, Bombardement, Bruder, Bruder-Schwester Beziehung, Doppeltes Spiel, Dystopie, Ernst, Feind, Feindschaft, Fremde Lebensform, Genozid, Hartes Training, Held, Invasion, Invasion aus dem All, Jugendliche, Jugendlicher, Junge, Junge Leute, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kind, Kind und Jugendlicher, Kinder, Kindheit, Krieg im All, Laser, Laserschwert, Laserwaffe, Leben und Tod, Mentor, Militär, Militärakademie, Militärische Ausbildung, Männlicher Held, Raumstation, Reise in die Zukunft, Roman, Schlacht, Schwester, Selbstbewusstsein, Soldat, Spiel, Spiele, Spieler, Tod, Training, Tätowierung, Zerstörung
Stimmung
Ernst, Spannend
Zielgruppe
Teenie-Film
Tag
Jugendbuch
Verleiher
Constantin Film
Produktionsfirma
Chartoff Productions, Digital Domain, Digital Domain Media Group, K/O Paper Products, Kurtzman Orci Paper Products, Odd Lot Entertainment, OddLot Entertainment, Summit Entertainment, Taleswapper

Kritiken (19) — Film: Ender's Game - Das große Spiel

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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3.0Schwach

[...] „Enders Game“ hingegen fehlt das vitale Interesse am eigenen Sujet, was sich dadurch offenbart, dass der futuristischen Welt, in der sich das Geschehen positioniert, nicht durch imposante, detaillierte Schauwerte definiert, sondern einzig durch sterile und entseelte Fotografien abschreckt. Passend zu dieser visuellen Starre steht Hauptprotagonist Ender (Asa Butterfield, „Hugo Cabret“), dessen distanzierte Haltung zum Zuschauer bis zu einem gewissen Level zwar aus Sicht der Vorlage unentrinnbar war, sich in dieser vehementen Unnahbarkeit aber mehr als störend erweist. Nicht nur ist das Schauspiel Butterfields von unfreiwilliger Komik gezeichnet, auch Enders Funktion als Eskorte gestaltet sich so lustlos wie ermüdend für den Zuschauer.

Apropos ermüdend: Neben Asa Butterfield wurde ein gewisser Harrison Ford in den Cast von „Enders Game“ gezerrt. Warum Ford sich die „Ehre“ gab seine versteinerte Mine zur Verfügung zu stellen, ist eines der ganz großen Mysterien des Kinojahres 2013. War es das Geld? Pure Langeweile? Oder hatte er Streit mit seiner Frau und suchte Zuflucht auf dem Set zu „Ender’s Game“ und wurde ohne sein Wissen ins Kostüm des Colonel Hyrumm Graff gesteckt? Wir können nur mutmaßen. [...]

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Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times

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7.0Sehenswert

Ender's Game ist ein Film, den junge Menschen lieben werden und ältere vielleicht auch. [...] Er ist nicht anspruchsvoller als notwendig und hat neben seinen starken Special Effects eine Anzahl faszinierener Problemthemen zu bieten.

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IgnatiyVishnevetsky: A.V. Club / Roger Ebert IgnatiyVishnevetsky: A.V. Club / Roger Ebert

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6.0Ganz gut

Ender's Game ist ein dicht erzählter, un-bombastischer Science Fiction Film, der das Pech hat recht sich recht eng an die Romanvorlage von Orson Scott Card zu halten.

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ChrisCabin: Slant Magazine ChrisCabin: Slant Magazine

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4.0Uninteressant

Die Charaktere ist kaum mehr als ihre Geschlechter-Stereotypen [...] Das verleiht jeder Beziehung eine kalte Schematik und jedes Gespräch ist einzig und allein dazu da, die Handlungseckpunkte zu verdeutlichen.

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Peter Debruge: Variety Peter Debruge: Variety

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7.0Sehenswert

Riskant, aber die Romanadaption Ender's Game funktioniert doch und liefert wichtige pädagogische Botschaften über Toleranz, Empathie und Bewältigung von Stress und Belastung.

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Peter Uehling: Berliner Zeitung Peter Uehling: Berliner Zeitung

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5.5Geht so

Wer älter als 14 Jahre alt ist, möchte vermutlich doch genauer wissen, was er von einer solchen Welt zu halten hat, was er mit dem ironiefreien Pathos [...] anfangen soll.

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Tellus Co.

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Ich schließ mich dem an... Das meiste das hier Kritik genannt wird sind jetzt endlich einfach nur unprofessionelle abwertende Beleidigungen. Das meiste hier ist einfach nur schwach und selbst verliebt. Dafür muss man kein Redakteur oder Autor werden.. So ein Bullshit könnte auch mein kleiner Hund hin bekommen, sofern ich ihm beibringe meine Tastatur zu bedienen. Wenn man sich für den Film interessiert sollte man nicht zu viel auf die Kritiken geben, sondern einfach mal sich die Zeit nehmen und auf den Film eingehen. Viel Spaß dabei, ich für meinen Teil fand ihn große Klasse. Sehr sympathische Protagonisten, ziemlich moralkritische Geschichte, offenes, überraschendes Ende und das ganze begleitet mit einem sehr guten, fast epische Soundtrack. Die Atmosphäre kam dabei also auch nicht zu kurz :)


MrModicum

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Da hat wohl jemand den Film nicht zu Ende gesehen


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Starship Troopers meets Gamer - in einem Mischmasch das oft langweilt und sich erstaunlicherweise traut nicht eine einzige sympathische Figur zu entwickeln. War Asa Butterfield als Hugo nicht umwerfend, bestand seine Rolle doch einzig aus kulleräugig zu schauen, ist es hier schwer auszumachen was er genau spielen soll.

Ender ist ein eiskalter Psychopath mit Killerinstinkt, der immer dann wenns zu spät ist beginnt seine Aktionen zu hinterfragen ohne daraus aber etwas zu lernen. Er guckt oft mit feuchten Kulleraugen in die Gegend, aber auch wenn die Kamera gefühlt ein Drittel des Films nur Nahaufnahmen seines Gesichts zeigt - wirkliches Innenleben oder Mimik mag sie nicht entdecken. Ender wird weder nachvollziehbarer noch sympathischer.

Wobei das schauspielerisch größte Trauerspiel keineswegs der Jungstar ist, sondern Harrisson Ford der jedesmal entnervt aufzustöhnen scheint, wenn die Kamera mal wieder auf ihn gerichtet ist. Ein sehr müder alter Mann, der nicht im Ansatz versteht dem Ausbilder irgendeine Persönlichkeit zu geben. Er sagt seine Texte auf und scheint selbst nicht zu verstehen, was er da brabbelt. In seinem Gesicht spiegeln sich keine Emotionen, keine Regung außer dem Wunsch nach dem erlösenden "Cut!". Der Mann der zwei der größten SciFi-Ikonen genial verkörperte löst hier nur noch den Wunsch aus, man möge ihn doch in Ruhe lassen und nicht weiter quälen.

Gegen Ford wirkt Ben Kingsley schon beinah als quirliger Springsinsfeld der dem Film zumindest für ein paar Momente ein bißchen Drive gibt. Denn Enders Game hängt über weite Strecken extrem durch. Einerseits hechelt er von Station zu Station der Ausbildung, aber gleichzeitig passiert sehr wenig. Die Figuren bleiben blaß, die Kulissen trist und das Training in der Schwerelosigkeit ist optisch halb so aufregend wie eine Lavalampe mal kräftig zu schütteln.

Das einige der Planeten-Szenen künstlicher aussehen, als die Computerspiel-Szenen in der Ender als Rennmaus Flitzi herumwuselt, helfen übrigens auch nur bedingt in die verquaste Welt des Films einzutauchen, die gegenüber der Romanvorlage so reduziert wurde, dass sich kaum erkennen lässt wie diese Gesellschaft funktionieren soll. Wir bleiben im Dunkeln, nichts wird ausgeführt, die Aliens nicht und die Menschen noch weniger.

Der Regisseur der uns vorher Kinoperlen wie den ersten Wolverine-Film oder Kickboxer Teil Bläh gebracht hat, weiß nichts auszuformulieren, keine Ideen zu entwickeln. Mag die Romanvorlage (die in vielen Militärschulen auf dem Leseplan steht) adoleszente Masturbationsphantasie sein, in der Blogger die politische Herrschaft übernehmen und zockende, ungefickte Schwächlinge die Größten und Mächtigsten sind und in der ein juveniler Aushilfs-Hitler zum Genozid verführt wird - von all dem kruden Zeug bleibt im Film wenig. Soweit es ging wurde Cards Vorlage für das Kino entpolitisiert. Doch nicht nur die politischen Nebenplots oder das inzestuöse Verhältnis zu Enders Schwester (die von beiden Brüdern umworben wird) bleibt auf der Strecke, auch alle Anflüge moralischer Auseinandersetzung mit dem Killerspiel wirken wie Nachdrehs die in holprigen Off-Monologen intoniert nicht eben Wahrhaftigkeit versprühen. Der Spagat einen Massenmörder der schon als Kind Klassenkameraden umbringt letztlich als moralisch integere Figur zu schildern, ihn von jeder Sünde reinzuwaschen weil er ja getäuscht und verführt wurde - das hat trotzdem einen sehr miesen Beigeschmack.

Es reicht den Film zu sehen, es braucht nicht die Auseinandersetzung mit den rechts-außen Ideologien des Romanautoren Orson Scott Cards (von dem sich sowohl Verleih wie Schauspieler wie Drehbuchautoren eiligst distanziert haben) um Enders Game fragwürdig und nicht zuletzt öde zu finden. Denn egal was nach dem Rettet die Ameise-Ende kommt, es wird nicht Enders Shame oder Enders Blame sein, sondern Enders Lame.

Und bitte lasst Ford endlich in den verdienten Ruhestand. Es macht keinen Spaß zu sehen, wie er sich vor die Kamera quält.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Kingpin77

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C_C, ich habe den Film gestern gesehen und denke, ich kann dich beruhigen. Er besitzt zwar nicht die Tiefe des Romans, hält sich aber eng an die Vorlage und bleibt ihrem Geist treu. Ender steht hier eindeutig als ein Opfer des Systems dar und wird keineswegs zur faschistischen Heldengestalt hochstilisiert.


JoeKramer

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Danke! Perfekt zusammengefasst!


PeterOsteried: Gamona.de PeterOsteried: Gamona.de

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8.0Ausgezeichnet

Vielschichtiger Science-Fiction-Kriegsfilm, der es sich bei der Figurenzeichnung nicht leicht macht, sondern dem Roman gerecht wird.

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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5.5Geht so

Ender's Game berührt im Verlauf der Handlung eine Vielzahl Fragen, wartet jedoch auch mit ein paar nahezu überflüssigen Familiendrama-Plattitüden auf. [...] Wieder mal wurde reichlich Potenzial verschwendet.

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C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit

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4.5Uninteressant

Leider sind einige Ereignisse allzu platt und unlogisch, bis eine stimmige Wendung das Grundmotiv "Spiel vs. Realität" sinnvoll abschließt.

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Petra Schrackmann: Outnow.ch Petra Schrackmann: Outnow.ch

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6.5Ganz gut

Nicht zuletzt der packende Schluss kann absolut überzeugen und macht den etwas langsamen Mittelteil locker wett.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

Neben seiner unbestrittenen handwerklichen Qualität bietet Ender's Game die seltene Möglichkeit im Kino einen hochinteressanten, komplexen SF-Stoff zu erleben, der mal nicht als kleine Independent-Produktion, sondern im Blockbuster-Format daherkommt.

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Sabine Metzger: Radio Köln Sabine Metzger: Radio Köln

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4.0Uninteressant

Die ganze Starpower bleibt letztlich wirkungslos. Denn Gavin Hood hetzt derart durch die kühl inszenierte Geschichte, dass die Schauspieler kaum Gelegenheit haben, einmal tiefer in ihren Figuren zu schürfen.

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Birgit Roschy: echo online, epd Film Birgit Roschy: echo online, epd Film

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7.0Sehenswert

Klinisch kühl und durchdesignt, wirkt der futuristische Thriller mal wie ein glamouröses Computerspiel, mal wie ein packendes Charakterdrama [...]. Patriotisch oder protofaschistisch? Gavin Hoods Film liefert keine wohlfeilen Antworten.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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7.5Sehenswert

Wer diesen Film als martialischen Werbe-Streifen für die US Army missversteht, hat nicht genau hingeschaut. [...] Für Kinder zu martialisch und komplex [...], für Jugendliche und Erwachsene aber ein spannendes und forderndes Science-Fiction-Drama.

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José Garcia: Textezumfilm

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5.0Geht so

„Ender’s Game“ beeindruckt durch die gelungene Verknüpfung von Bühnenbild, Schnitt und Kameraführung insbesondere in den Szenen im erwähnten Battle Room. Die Vorliebe für technische Raffinessen treibt aber auch seltsame Blüten, so etwa in einer Szene, in der Oberst Graff die Soldaten per Videokonferenz auf einer riesigen Leinwand unterrichtet... und dabei in einem benachbarten Raum sitzt. Zur epischen Dimension der Weltraumschlachten trägt insbesondere auch die bombastische Orchestermusik von Steve Jablonsky bei, die allerdings in eindrucksvolle Chöre für die Szenen in der Schwerlosigkeit umschlägt. Die Inszenierung erinnert jedoch zu sehr an bekannte Genrefilme, um etwas wirklich Originelles zum Science-Fiction-Genre beizutragen. Selbst das etwas überraschende Ende, das ziemlich dreist zu einem Fortsetzungsfilm überleitet, nimmt sich als eine Variation von Wolfgang Petersens „Enemy Mine – Geliebter Feind“ (1985) aus. Interessant an „Ender’s Game – Das große Spiel“ ist jedoch besonders das Zusammenwirken von Harrison Ford, der mit seinen Rollen als Han Solo in der ursprünglichen „Star Wars“-Trilogie (1977–1983) und als Rick Deckard in Ridley Scotts „Blade Runner“ (1982) zu einem der profiliertesten Schauspieler im Fantasy-Science-Fiction-Genre wurde, mit einer neuen Generation von 1996–1997 geborenen Schauspielern: Asa Butterfield, der nach „Der Junge mit dem gestreiften Pyjama“ (2008) und „Hugo Cabret“ (2011) bereits seine dritte Hauptrolle spielt, die in ihrem Debüt „True Grit“ (2011) Kritiker und Publikum begeisternde Hailee Steinfeld und Abigail Breslin, die Enders Schwester Valentine verkörpert, gelten zurecht als vielversprechende Jungschauspieler.

Erstaunlich kritiklos werden in „Ender’s Game“ jedoch moralische Fragen behandelt. Wurde bereits bei der Verfilmung von „Die Tribute von Panem“ die Ausbildung von jungen Menschen zu Tötungsmaschinen als bedenklich angesehen, so ist dies in Gavin Hoods Film noch gesteigert. Dass es sich beim „Präventiv“-Schlag um einen regelrechten Völkermord handelt, wird kaum thematisiert. Dass Ender auf die Aussage von Oberst Graff („Wir haben gewonnen. Das ist das Einzige, was zählt“) kontert: „Wie wir gewinnen, das ist das Einzige, was zählt“, scheint einfach zu wenig, um die verharmlosende Art, mit solch komplexen Fragen umzugehen, wettzumachen.

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Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.de

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3.0Schwach

Was bleibt, ist eine austauschbare Roman-Adaption, die ihrer unfassbar faszinierend Thematik in keinem Moment gerecht wird. Dafür beschwört Steve Jablonskys Score in bester Transformers-Manier episches Schlachtengetümmel gemäß den audiovisuellen Standards einer Post-Star-Wars-Episode-III-Ära im leblos künstlichem Weltraum herauf. Wenn sich die menschliche Flotte im Kollisionskurs mit der übermächtigen Alien-Armee befindet, ergibt der explosive sowie detaillierte Bilderreigen auf der großen Leinwand durchaus Sinn. Dennoch schwebt rückblickend betrachtet eine solch berauschende Sequenz ohne jegliche Erdung im wirren Geschehen – knapp an der unerträglichen Schmerzensgrenze zum dreisten Selbstzweck. Dementsprechend lässt Ender's Game nur erahnen, welch überwältigendes Werk sich hinter der eindimensionalen Fassade verbringt. Gavin Hood hat es ärgerlicherweise jedoch nicht entdeckt.

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VisitorQ

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hätt ich den doch bloß ausgelassen. habe mich wunderprächtig gelangweilt.


J.Mayrhofer: DVD-Forum.at J.Mayrhofer: DVD-Forum.at

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7.0Sehenswert

Zur optischen Pracht blüht Ender's Game während der simulierten Weltraumgefechte auf. [...] leider nimmt sich der Film zu ernst und geht völlig naiv, durch die kindlich bunte Optik sogar verharmlosend, an ernste Themen wie Kindersoldaten heran.

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HellGreetings

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@C_C, wenn alle Kritiker so falsch liegen mit ihren Interpretationen, kannst du uns ja erklären, was die eigentliche Intention von "Ender's Game" ist. :)


C_C

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ich habe nur das Buch gelesen. Lass mich den Film sehen, dann sehen wir weiter.


Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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Die Tagline hat gesprochen! http://bitcast-a-sm.bitgravity.com/slashfilm/wp/wp-content/images/Enders-Game-poster.jpg XD

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VisitorQ

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o_O



Kommentare (124) — Film: Ender's Game - Das große Spiel


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Ironmalte

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Bewertung3.0Schwach

Klischeehaftes, stereotypisches Bild eines hochbegabten Superrekruten. Nur hier eben von einem 12 Jährigen verkörpert. Auffallend viele Aspekte schlagen in die Kerbe frühpubertierender Geschmäcker: Den älteren Bruder übertrumpfen, sich das Mädchen angeln, überdimensionale Videospiele und Lasertag spielen und so. Und als es am Ende moralisch wird(Spoiler), ob es nun richtig war die Ameisenaliens zu killen, ist das einfach der käsige Overkill - Was hätten sie denn sonst tun können? Facebookfreundschaftsanfrage?
Die Weltraumsimulationen machen da noch am meisten Spaß.
- Wenn man zur Zielgruppe gehört, bestimmt eine Sichtung wert -

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Baumkopf Holzfaust

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Bewertung4.0Uninteressant

Hm. Ich teile nicht ganz die Propagandakritik der "Filmanalyse", muss aber doch sagen, dass dieser Film nicht gerade in meine Top Ten gehört. Es ist reichlich müßig sich eine Meinung zu diesem Film zu bilden, wenn man nicht "Starship Troopers" kennt. Den der ist quasi die gleiche Nummer. Insektenartige Aliens überfallen die Erde, die baut eine Verteidigung auf und will die Brutstätte der Weltraumkäfer (oder in diesem Fall eher Gottesanbeterinnen) zerstören.

Die Motivation, Zehnjährige zu Offizieren auszubilden hat sich mir nicht so ganz erschlossen. auch nicht, worum es eigentlich geht und warum *spoiler* niemand einen Kommunikationsversuch unternommen hat.

Insgesamt klemmt der Film bei mir zwischen mangelnder Originalität, unglaublicher Banalität und einem wenig überzeugenden Twist am Ende. Wie gesagt, eine zehnminütige Hassnummer würde ich daraus jetzt nicht basteln, wie es die werte "Filmanalyse" für nötig hielt (trotzdem gut gemacht, vielen Dank) aber für mich hängt das Ding zwischen "überflüssig" und "Seltsam".

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JupiterKallisto

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe mir zum Film keine Kritiken durchgelesen, da mich der Trailer sehr interessiert hat keine Kritik meine Meinung beeinflussen sollte. Deshalb verstehe ich viele der Kritiken auf diversen Seiten nicht. Ok, ich kenne die Buchvorlage nicht und kann somit nicht sagen ob der Film gut adaptiert wurde, das ist klar. Aber mich hat Ender’s Game total überrascht – und dies im positiven Sinne. Der Hauptcharakter, Ender Wiggin, ist meiner Meinung nach mit Asa Butterfield absolut perfekt besetzt. Seine Mimik und seine Ausstrahlung ist absolut grandios und man hat das Gefühl, als ob er bereits seit Jahrzehnten im Hollywood-Geschäft tätig sei. Auch die anderen Schauspieler müssen sich keines Falls verstecken. Sowohl die jungen Schauspieler wie Abigail Breslin, welche bereits in “Little Miss Sunshine” und “Beim Leben meiner Schwester” glänzte und Hailee Steinfeld, bekannt aus “True Grit”, als auch die Schauspiel-Pioniere Harrison Ford, bekannt aus den “Indiana Jones”-Filmen und Ben Kingsley, welcher erst kürzlich in “Der Medicus” brillierte, zeigen schauspielerische Leistungen auf höchstem Niveau. Die Geschichte selbst gefällt mir gut, sie ist nahezu konstant spannend, hat aber immer wieder kleine Unterbrüche in denen es auch tiefer geht, um Menschlichkeit und darum, was recht ist und was unrecht. Die Spezial Effekte können sich im vergleich zu anderen Filmen echt sehen lassen, sie wirken echt und nicht künstlich. Die Szenen im All, vor allem auch jene, in denen die kleinen Soldaten schwerelos durch den Raum fliegen, sind ruhig und gut gedreht. Regisseur Gavin Hood, welcher auch das Drehbuch verfasst hat, hat einen spektakulären Science-Fiction-Knüller herausgebracht, der sich direkt in meine Liste der besten Filme katapultiert hat.

Fazit: Bildgewaltige SciFi-Action mit herausragenden Schauspielern.

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Daisetsu510

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Grundidee des Films gefällt mir sehr gut. Ein Genie welches seines gleichen sucht und selbst komplexe Rätsel und Aufgaben gut löst. Ein geborener Stratege.
Leider finde das der Film sich nicht genug Zeit lässt die Geschichte zu erzählen. Die Ausbildung wirkt abgehackt wie der ganze Film.
Persönlich finde ich das die Charaktere um Ender und natürlich er selbst ruhig älter sein könnten dann könnte man die Charakter tiefgründiger machen und es würde für mich diesen Kinderfilmflaire verlieren.
Aber ansonsten kann man ihn sich ruhig mal ansehen!

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Bourbon

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Bewertung4.0Uninteressant

Zu Anfang: Ich habe Science-Fiction-Romans von Orson Scott Card nicht gelesen! Nun zum Film: Bekanntlich wird in Filmen, deren Vorlage ein Buch, Comic oder Spiel ist, an verschiedenen Stellen etwas geändert, um diesen sehensweter zu gestalten. Wieso zum Teufel hat man sich nicht mehr auf die Formics oder die Kriege und Kämpfe konzentriert? Es hätte den Film in meinen Augen zu einem besseren Science-Fiction-Film gemacht, da man mehr Abwechslung, Acion und Thriller geboten bekommen hätte. Wieso nenne ich genau diese drei Punkte? Ganz einfach: Weil diese im Großen und Ganzen fehlen! Ender Wiggin ist ein herausragender Charakter, der den Film prägt und durch sein Handeln den Film sein gewisse etwas gibt. Der Rest der Charaktere waren eher unwichtige Nebendarsteller. Und eintönig sind diese auch noch. Hier hätte man mehr Balance einbringen können. So wurde vor allem der Anfang interessant sowie die Sitaution, in der sich die Menschheit befindet. Ebenfalls das Ende, weil man gehofft hat, dass man nun endlich mehr zu Gesicht bekommt. Aber pap­per­la­papp. Gerade wo es wieder spannend wird, schließt das Ende des Films an. Anfang, Ende, nun der Hauptteil: Langweilig, vorhersehbar und unabwechslungsreich. Gut, die ersten Szenen waren noch interessant, da es etwas Neues war. Aber dies hat sich immer wieder wiederholt. Und das hat der Zuschauer auch zu spüren bekommen. So lange hat sich ein Film noch nie angefühlt. Lächerlich war ebenso das Militätgehabe sowie einige bestimmte Szenen.

Fazit: "Ender's Game - Das große Spiel" verschenkt Potential. Vor allem in Bereichen wie Abwechslung, Action und Thriller. Das fast der ganze Film auf dem Raumschiff stattfindet und es immer die gleichen Abläufe gibt, hat dem Film den ausschlaggebenden negativen Punkt gegeben. Man hat sich mehr Tiefe gewünscht.

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zmpfl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Überraschend gut!
Da ich mittlerweile recht allergisch auf mehr oder minder offene Mlitär-"Reklame" (im Besonderen amerikanischer) reagiere, hatte ich hier Schlimmes befürchtet.
Der Film beschränkt sich hier dankenswerterweise auf eine recht nüchterne Sichtweise des Militäralltags ohne allzu grosses Kamaradschaftgeseiere, unreflektiertes Alphatierchengehabe und ähnlichem.
Vielleicht wurde ich aber auch nur durch diverse Pluspunkte abgelenkt.....;):

- Grandiose Optik -
Jede Weltraumszene, die Schlachten und das Rumgefliege in der Schwerelosigkeit entsprachen meiner höchsteigenen Definition von geil.

- Story und Umsetzung -
Interressante Geschichte mit guten Schauspielern spannend erzählt.
Ob es diesen Epilog jetzt unbedingt so gebraucht hätte,....mh..., tut der Geschichte aber keinen Abbruch.

Als SF/Space Opera Fan wurde ich hervorragend bedient.

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lieber_tee

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Ah, noch ein Aprilscherz oder ist heute Gegenteiltag? :)


zmpfl

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Wenn, dann letzteres.
Bin davon ausgegangen dass Du Recht hast, wurde aber eines Besseren belehrt, that's Life.
Es sind halt bloß 47% "Nähe"....;)


Kill_Diether

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Bewertung7.5Sehenswert

Wem Harry Potters Ausbildung und Rivalitäten zwischen den Schülern auf Hogwart gefallen haben, der wird auch mit der Space-Schule von Harrison Ford was anfangen können. Bis auf ein paar dramaturgische Ausrutscher ist die Phantasy-Story, zusammen mit der coolen Optik, gute SiFi-Unterhaltung. Sogar schauspielerisch spielt Ender's Game fast durchgehend in der Oberliga. Ein paar Luschen gibt es dazwischen, was jedoch die überzeugende Leistung vom Teenager-Hauptdarsteller, immer wieder ausbügelt. Leider ist das Ende sehr generisch, so dass es auch jede andere Schlussfolgerung hätte sein können. Außer es ist noch ein zweiter Teil vorgesehen, dann würde das zurecht Gebogene irgendwie so halt, irgendwann so sein können.

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hellonearth

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Bewertung5.5Geht so

Eine grundsätzlich interessante Story, der man leider sofort -auch ohne das Buch gelesen zu haben- anmerkt, dass einiges aus der Vorlage weg gekürzt wurde.
Vieles wirkt überhastet, besonders die Übergänge zwischen Enders Ausbildungsphasen. Die an sich guten Schauspieler bekommen durch diese Eile kaum Raum, um ihren Charakteren etwas tiefe zu verleihen, stattdessen sieht man sich mit einem Haufen von grob umschriebenen Stereotypen konfrontiert.
Unterhalten kann Ender's Game dennoch, denn die Hauptstory schafft es die vielen Mängel -zumindest etwas- in den Hintergrund zu rücken. Punkten kann der Film außerdem durch seine Optik, gerade die Endschlacht lässt so einige SciFi-Konkurrenz so alt aussehen, wie sie wirklich ist.
Dennoch wird man hier das Gefühl nicht los, dass einiges an Potential verschenkt wurde. Mein Interesse wurde trotzdem geweckt - zumindest für die Buchvorlage. Orson Scott Cards Werk wird in naher Zukunft wohl einen Platz auf meinem Kindle finden.

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satyrrrr

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Bewertung6.5Ganz gut

Freilich, rollt man ein Schild mit den Worten Ford und Kingsley vor die Tür, dann spielt der rollende Rubel natürlich eine Rolle. So rollt man dann einfach mit einer Popcorn-Maschine so lange über die Moral der Geschichte, bis diese ihre untergeordnete Rolle gefunden hat und der Film an die Kinos ausgerollt werden kann. Box office said.

Lässt man also die, zur Latenz reduzierte, Militarismus-Kritik außen vor, so bleibt genau dies übrig: Man wird von einem filmischen Feuerwerk von höchster handwerklicher Qualität nieder gerollt. Intellektuell richtet sich das Werk, Oberflächlich betrachtet, eher an Vollzeit-Videospieler, die sich hier selbst wiedererkennen dürfen. Ford und Kingsley rufen routiniert ihre Leistungen ab, welche jedoch durch das stark nivellierte, mit einigen Anleihen gespickte, Script schnell auf Grenzen stossen. Erfreulich ist aber zu bemerken, das Asa Butterfield seinen weiteren weg macht und sicher künftig noch mehr von sich hören lassen wird. Die Hauptrolle spielen aber dennoch eindeutig die Computergrafiker, denn es gibt ordentlich was auf die Optik, was wirklich sehenswert ist. Auch auf der Audio-Ebene gibt es ein passendes Feuerwerk, Steve Jablonsky lieferte einen stimmigen Militär-Apokalyptischen Endzeit-Score ab, wirklich höhrenswert.

Alles in allem ein ziemlich mechanisch wirkendes Werk und auch, wenn man diese Haptik als gewolltes Stilelement zu Grunde legt, bleibt die Aussage des Films einfach stark auf der Strecke, oder besser gesagt, die Aussage startet erst gar nicht mit dem Film. Als Zuschauer möchte man sich da einfach nur noch die knapp 2 Stunden lang von den bunten Farben und Bildern überrollen lassen, bis auf den Neocortex alles abschalten und entspannen - und genau deswegen ist der Streifen trotz allem immer noch sehenswert.

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swatch84

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film hat mich überrascht. Fand ihn eigentlich sogar gut. Kann man auf jedenfall sich angucken.

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merowinger99

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Bewertung6.5Ganz gut

Also ich habe jetzt das Buch nicht gelesen, also kann ich nicht beurteilen, inwiefern der Film der Buchvorlage entspricht, aber mich hat dieser Film doch eigentlich schon ganz gut unterhalten.

Da habe ich schon deutlich schlechtere Science-Fiction gesehen.

Ausserdem bin ich nun ziemlich stolz auf mich, da ich mir mal einen Film trotz schlechten Kritiken angeschaut hab und nun positiv überrascht bin ^^.

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Rukus

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Bewertung3.0Schwach

Wer am Anfang des Films an den alten versoffenen Haudegen aus Independence Day denken musste, möge jetzt die Hand heben. Okay, diejenigen, die ihre Hände noch unten haben, haben einen der beiden Filme nicht gesehen.

Dieses "das kenn ich doch irgendwoher"-Gefühl hat mich irgendwie den ganzen Film hinweg begleitet, als hätte sich quasi ein Brainbug in meinem Gehirn eingenistet. Ganz genau, ich spiele hier auf Starship Troopers an, denn irgendwie erinnert mich unheimlich viel von dem, was ich hier zu sehen bekommen habe, an genau diesen Film. Der ganz unterschwellige faschistoide Grundtenor, die entmenschlichten Käfergegner, totale Kontrolle und Vormachtstellung des Militärs ... Der größte Unterschied zwischen beiden Werken sind aber nicht die Kindersoldaten oder das Effektbudget, es ist die Tatsache, dass Verhoeven ein sehr unterhaltsames und auf den Punkt satirisches Werk geschaffen hat.

Die Romanvorlage war mir nicht bekannt, bis ich nach der Sichtung des Films ein wenig zu den Ender-Romanen recherchiert habe. Die Unterschiede zur Romanfassung lasse ich hier mal als Kritikpunkt außen vor. Als der Film entstand, wäre die Geschichte mit der Westerweiterung des Warschauer Paktes mehr als unpassend gewesen. Stand heute dürfte Putin sich darüber nicht mehr beschweren. Aber das ist ein anderes Thema. Ein Thema ist höchstens, dass der Film die komplette Story deutlich vereinfacht. Es hat tatsächlich etwas von einem Videospiel, wie sich Ender die Karriereleiter hinauf "levelt". Die gesamte Geschichte läuft sehr geradlinig ab. Die angeschnittenen emotionalen Aspekte werden schnell weggewischt oder garnicht erst richtig verfolgt. Das ist stilistisch und erzählerisch einfach schlecht gemacht.

Technisch ist der Film ganz nett anzusehen, und die Zero G Ballerspiele machen schon was her, aber wirklich besonders sind sie nicht. Das gilt auch für die Charaktere, die wenig bis garkeine Tiefe besitzen. Wohlwollend könnte ich das als Stilelement betrachten, da die Charaktere so austauschbar wirken, wie die Kindersoldaten im Film sind. Aber es ist langweilig. Als dann irgendwann der große Ausbilder-Guru auftaucht, dachte ich noch, dass jetzt endlich mal was in Gang kommt, aber Pustekuchen. Weiterhin Langeweile. Dass einige Szenen ganz nett in selbige gesetzt wurden, bringt den Film leider auch nicht viel weiter. Es war meist hübsch anzusehen, was da präsentiert wurde, aber es kam nichts rüber.

ACHTUNG SPOILER

So richtig mies war dann das Ende. Eine verkappte Katharsis für den kleinen Ender, der gerade praktisch eine komplette Spezies ausgerottet hat? Wow, das nenn ich mal eine Wende. Nicht, dass das überraschend gekommen wäre. Die ganze Zeit über zermartert sich Smarty sein Köpfchen, ob die Feinde vielleicht doch nicht so schlimm sind, nur um dann einfach weiter Krieg zu spielen. Wieso finde ich das nur so unglaublich unglaubwürdig? Oder wieso frage ich mich, weshalb keiner die Königin auf dem Planeten entdeckt hat, wo die Menschen ihren Stützpunkt errichtet haben? Ich mein ja nur. Es ist bekannt, dass die Viecher ohne Königin nicht funktionieren, und als man keine Königin gefunden hat, fragt sich keiner, was da los ist? Als eines dieser faschistoiden Militärgroßhirne hätte ich den kompletten Planeten umgepflügt, um die Königin zu finden. Aber gut, Milität und denken, das ist schon fast ein lässlicher Fehler des Films. Völliger Brainfuck oder Brainbug, wie ihr wollt, ist aber, dass Ender bereits auf der Station im Erdorbit offenbar eine geistige Verbindung zu der Königin bzw. den Käfern haben soll. Telepathie über Lichtjahre hinweg? Sorry, das kann ich einfach nicht ernst nehmen. Hier verliert der Film mich völlig.

SPOILER ENDE

Fazit:
Über weite Strecken ist der Film zumindest effekttechnisch ganz nett inszeniert. Die Story hingegen ist insgesamt betrachtet ziemlich für die Tonne. Falls die Romane sich nicht massiv von diesem Werk absetzen, muss ich mich fragen, wieso sie so hochgejubelt und mit Preisen bedacht wurden. Muss eine schlechte Zeit für SciFi-Romane gewesen sein. Fakt ist, dass mir Heinlein bzw. Verhoeven hier weit mehr zusagen. Dass das US Marine Corps Ender's Game als Lektüre für Unteroffiziere und Offiziersanwärter empfiehlt, spricht Bände. Was den Film angeht, hat er das gleiche Problem, wie Avatar - es kommt mir alles so verdammt bekannt vor. Es war, als hätte ich mindestens die Hälfte des Films schonmal gesehen. Es bleibt zu hoffen, dass uns aufgrund des schlechten Box Office Ergebnisses weitere Ausflüge in Enders Welt erspart bleiben. Das Geld und die übrigen Ressourcen wären in diversen anderen Projekten deutlich besser aufgehoben. Ich weiß nicht, ob bzw. man den Film besser machen könnte, denn er ist einfach schwach, und genau so bewerte ich ihn auch. Wobei ... doch, ich weiß, wie man ihn besser machen könnte. Man ersetzt die DVD durch eine von Starship Troopers! ;)

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d3af

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Bewertung4.5Uninteressant

-Spoiler-

Der Film ist ne einzige Fremdschamorgie und dazu noch einschläfernd langweilig!
Da sind so viele Szenen drin, wo sich der Regisseur wohl gedacht hat: "Verdammt, das kommt sicherlich RICHTIG cool rüber" aber es ist einfach nur peinlich und lächerlich. Dieses ganze übertriebene möchtegern Militär-Gehabe, das würde selbst in nem Film mit Erwachsenen (so wie es dargestellt wird) lächerlich rüberkommen aber mit diesen kleinen pissigen Hackfressenkindern ist das einfach der Gipfel der Peinlichkeit.
Drill-Sergeant: "Ich werde nie vor dir salutieren!" Ender: "Doch werden sie!" Drill Sergeant: "Niemals!" und später kommt er in Enders Raum und schaut ihn ganz heroisch in die Augen und salutiert vor ihm....Aaaaawwww! Die ganze Szene wird aufgebauscht wie in so nem mega patriotischen Roland Emmerich-Film, nur dass es in Enders Game noch 10 mal schlechter ist.
Und solche Szenen kommen da am laufenden Band ich hatte da echt regelmäßig n Schauer aufm Rücken... vor Fremdscham.
Wie lächerlich das einfach aussieht, wenn sie mit ihren kleinen Power-Ranger-Strampelanzügen durch dieses billig beleuchtete Plastikstudio laufen und dabei Boot-Camp-Lieder singen. Wie peinlich dieser kleine Kackzwerg einfach nur ist, der den Bösen Rivalen Gonzo oder Bonzo (oder wie auch immer) mimen soll und gnadenlos am overacten ist. Wie hardcore schlecht sowieso die ganzen Schauspieler sind!
Harrison Ford der alte Tattergreis irrt durch die Szenen als wüsste er gar nicht in was für nem Film er da gelandet ist. Wirkt teilweise ziemlich deplatziert und mit diesem Barett aufm Kopf schon geradezu albern. Außerdem ziemlich schlechte Performance von ihm imo, war wohl einfach nur schnelles Geld.
Der einzige der ganz i.O. war, war Asa Butterfield, u. Ben Kingsley sowieso immer (aber der hatte ja nur ne kleine Rolle). Den Rest konnte man verbrennen.
Außerdem, was sollte dieses behinderte Weltraum-Quidditch?! Zwei verfickte Drittel von diesem kack Film gehen für den Scheiß drauf! Was soll sowas?
Im Trailer schön die geilen CGI-Schlachten zeigen (der einzige Grund wieso ich mir diesen Kinderzirkus überhaupt angesehen habe) und dann stellt sich raus, dass das nur dieser Propaganda-Film am Anfang und die 5 Min Schlacht am Ende sind. Dazwischen nur irgendwelche Vorschul-Zankereien! -.-
Ich hasse generell Filme mit Kinderrollen die "auf erwachsen" machen. Das wirkt halt immer unfreiwillig komisch. JA ich weiß, ich hab das schon gecheckt, dass das nun mal Kinder sind die auf den Krieg vorbereitet werden und ich hab auch gar nichts dagegen, im gegenteil, ich find die Grundidee eigentlich ziemlich nice. Aber trotzdem; wie die sich verhalten und wie das filmisch rübergebracht wird ist halt total unpassend! Bei Kickass hat mich das z.B. überhaupt nicht gestört. M.M. nach ein Beispiel für nen guten Film wo Kinder gegen das Böse kämpfen ohne dass das ganz irgendwie armselig wirkt.
Auch wird gar nicht klar, wie er sich denn nun den Respekt der anderen verschafft hat. Erst ist er der kleine Spast und auf einmal sagt er "Ihr habt ihn gehört! geht jetzt schlafen!" HÄ?!
Und am nächsten Tag setzen sich alle zu ihm an den Tisch, gefilmt von oben begleitet von einem epischen Chorus.. WAS DEM FICK?!
oder die Szene wo er mit seiner Schwester redet... müssen die erstmal mit so nem komischen Floß mit Aufbau und futuristischem Paddel auf den See raus um sich zu unterhalten. Schön in warmen Farben gehalten, derber Kitsch.
Das Ei der Königin liegt natürlich 100 Meter von deren Hauptbasis entfernt in so ner kleinen Höhle "Moment ich geh mal eben vor die Tür und hol das" is klar.
Das einzige was mir ganz gut gefallen hat war das Ende. Erstens ist es die einzige Stelle im Film die einen ein bisschen überrascht und zweitens werden da dann ganz interessante Fragen dadurch aufgeworfen: Wollten die Aliens evtl. wirklich ne friedliche Lösung? Ausrottung einer ganzen Spezies und auch der Verrat an Ender, also dass sie ihm nicht gesagt haben, dass es gar keine Übung ist.
Muss man sich mal vorstellen, der hat da millionen Menschen draufgehen lassen um die Superwaffe zu beschützen, wie krass das sein muss wenn man das im Nachhinein so gesagt bekommt "Jo war übrigens alles echt". Im Grunde aber einzige Lösung, weil sonst hätte er wohl nie so kalkuliert und stumpf alles geopfert nur um zum Ziel zu gelangen. Hätte gern irgendwie noch mehr über die Alienrasse und deren Intentionen erfahren.
Dass er dann aber im Anschluss als Admiral nach Lust und Laune durchs Weltall schippern darf um die Spezies wieder aufzubauen für die man gerade alles geopfert hat um sie auszuradieren ist wiederum total schwachsinnig. K.A. wie das im Buch ausgeführt wird...
P.S.
Was ich allerdings gar nicht nachvollziehen kann ist, dass so viele Leute hier dem Film vorwerfen dass er kriegsverherrlichend sei bzw. Militärpopaganda.
Wenn man den Film zu Ende schaut sagt doch gerade die Botschaft am Ende was ganz anderes aus...

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glacios

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Genauso hab ich mich während dem Film auch gefühlt. Das ist peinlicher als die Wetten Dass-Sendungen von Markus Lanz.

In einem stimme ich allerdings nicht zu: Asa Butterfield, oder wie der Kackwicht auch immer heißen mag, war mit Abstand der Schlimmste. Allein die Szene am Anfang, wo das Gerippe den 10 Jahre älteren Bully halbtot prügelt ist dermaßen lächerlich, dass ich vor Fremdscham im Boden hätte versinken können.


d3af

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:D


Aufgabe

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Bewertung1.0Ärgerlich

enders game! schon klar. gibt ne "literatur"vorlage. aha. wirkt wie ne spiele-app fürs iphone. für 4.99. oder so. für kinder. hm. voll unnütz. bah.

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Jaime_Ginstik

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Bewertung7.5Sehenswert

Gute Science Fiction war noch nie wirklich massentauglich. Aber schön zu sehen, dass sie immer noch Beachtung findet. Auch, oder gerade wenn diese kontrovers ist. ;-)
Das Buch kenne ich nicht, aber ein anderes des Autors. Und dazu noch so einige andere (Hard-)Sci-Fi-Romane der 70/80er. Thematik, Stil und Zeichnung der Figuren entsprechen dem Genre-üblichen und wurden filmisch erstaunlich gut umgesetzt.
Fazit: Für SF-Liebhaber fast ein Muss, für alle anderen gibt's ja noch die Eject-Taste.

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RoosterCogburn

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein beinah dreißig Jahre alter, mehrfach ausgezeichneter Science-Fiction-Roman diente dem Drehbuchschreiber als Vorlage. In der Besetzung sind neben bekannten Alt-Stars auch vielversprechende (sogar oscarnominierte) Jungdarsteller zu sehen. Das sind doch eigentlich gute Grundvoraussetzungen oder irre mich?
Der Film bietet auch 'ne tolle Optik und kann visuell beeindrucken. Aber die Handlung ist letztendlich zusammengeschustert bis zum geht nicht mehr. Alles mehr oder minder schon da gewesen. Das geht schon damit los das unser Protagonist DER Auserwählte ist. Nur ER kann die letzten Menschen retten. Frage an die Gemeinde: Aus welchem klassischen Sci-Fi-Film kennen wir die Nummer? Richtig. Und selbst dieser hat den Plot nicht erfunden, aber populär gemacht. Dann ist die ganze Wichse so wahnsinnig militaristisch aufgebaut. „Ja, Sir. Nein, Sir. Jawohl,Sir – Nach dem ich mir einen von der Palme gewedelt hab, melde ich mich gehorsamst ab, Sir. Wird gemacht, Sir.“ Boah, zum aus der Haut fahren die Scheiße. Und das soll FSK 12 sein? Obwohl, wahrscheinlich der durchschnittliche 13jährige von heute würde die Propaganda-Kacke ignorieren und voll auf die stupide Geschichte abfahren.

Aber jeder der das Teenagerdasein verlassen hat und beim Stuhlgang nicht auch das Hirn mit runter gespült hat, dem fällt auf was einem hier für Mumpitz geboten wird und wie mies sich sämtliche Schauspieler anstellen. Das ist nur agieren, jedoch kein „acting“. Dann sind die Figuren selbst vollkommen unglaubwürdig. Eine Horde 11 bis 14-jähriger wird in eine Art Boot Camp dazu ausgebildet mit milliardenschweren Waffen rum fuchteln zu können um auf Aliens loszugehen, die uns (in der Zukunft) vor fünf Jahrzehnten einmal angegriffen haben?! So etwas prinzipiell bescheuertes. Hat der Autor der Buchvorlage das sich wirklich genauso ausgedacht? Ich will nicht mit Realismus anfangen, das hat hier nichts zu suchen, aber das ist einfach unglaubwürdig. Vor allem scheint in der Zukunft niemand etwas dagegen zu haben. Jeder findet das prima das Kinder in den Krieg ziehen. So ist der Mensch aber nicht gestrickt. Und dann wartet man ja auf die „Kampfhandlungen“. Na gut, dann zeig mal wie die das machen. Wer darauf hofft, das die Kinder mit Raumanzügen in coole Raumgleiter steigen und im Weltraum was abliefern, ist auf dem Holzweg. Die delegieren bloss. Im Endeffekt sieht das genauso aus als wenn ich der Tochter meiner Nachbarin beim zocken am PC zuschaue und ist genauso „unterhaltsam“. Und zum Schluss zieht man noch die Notbremse um die faschistischen Tendenzen und die verlogene Konstruktion etwas in den Hintergrund zu rücken. Ender hinterfragt das getane.

Ärgerliche Adaption eines bekannten Military-SF Romans, in dem die glaubwürdige Beschreibung militärischer Konflikte und die kritische Auseinandersetzung mit Krieg und seinen Folgen, gar nicht filmisch umgesetzt wird.

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RoosterCogburn

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Danke. Schön das nicht nur ich das so sehe. Habe gerade dein treffendes Kommentar gelesen (und geliket). Was mir gar nicht passt, ist das die Schwerpunkte dieser Adaption so verschoben worden sind. Auch wenn icch die Vorlage nicht selbst gelesen hab, doch wenn ich denen Glauben schenken darf, die diese kennen, dann ist diese differenzierter. Wie ich im letzten Absatz schrieb, sie setzt mit dem Krieg und seinen Folgen auseinander. "Ender's Game" hingegen grenzt an einer Glorifizierung, wenn die letzten 20 bis 30 Minuten nicht wären.


lieber_tee

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Ja, ich gehe sogar noch weiter. Gerade diesen "Umschwung" im letzten Teil des Films finde ich sehr zwiespältig und ärgerlich. Siehe mein Text.


fujay

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Bewertung6.0Ganz gut

War ganz gut, doch. Auch wenn die Aussage dieses Filmes nicht neu ist. Gute Effekte, nette Story, teils gute Schauspieler. War okay...

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mckwwa666

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film ist an sich sauber gemacht, aber in meinem Alter tue ich mich schwer mit kleinen Kindern als Identifikationsfiguren. Irgendwie braucht man das aber bei so einer Art Film.

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gehtdinixan

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Sitz gerade vor diesem schwachsinnigen, extrem langweiligen und total fehlbesetzen Machwerk...
Was für ein Verbrechen...
Harrison Ford, völlig fehlbesetzt...Ben Kingsley ebenso...ein haufen dummer Kids...
Mich wundert nur, dass Filme wie Runner Runner abslout miese Kritiken bekommen, aber so ein Haufen pupertierender Müll gut davonkommt...
Absolut unterirdisch mit einer Pseudobotschaft.
Aber so sans die User..
A bissl vermeintlichen Tiefgang, Diskussionsstoff und schon zeigen die Daumen nach oben..
Pure Zeitverschwendung und zeit zum Abschalten..

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JoeKramer

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Bewertung3.5Schwach

2 x eingenickt... Freunde von Star Trek - Nemesis werden allerdings einen großartigen Film sehen. ;)

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