Endstation Mond

Destination Moon (1950), US
Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 10.06.1951

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von Irving Pichel, mit John Archer und Warner Anderson

Dieser Science-Fiction-Film über eine Reise zum Mond stammt aus einer Zeit, als eine Reise zu unserem Trabanten tatsächlich im wahrsten Sinne noch Science Fiction (wissenschaftliche Fiktion) war. Es geht um eine Expedition zum Mond, die von einem Privatmann finanziert wird, weil er als echter Amerikaner will, daß die USA vor den Russen auf dem Mond landen. Auf dem Mond angekommen errichten die Astronauten eine Basisstation, haben aber höchstwahrscheinlich nicht mehr genug Treibstoff um jemals wieder zur Erde zurückkehren zu können.


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Bewertung8.5Ausgezeichnet

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Tja, jetzt nicht mehr.

Bin über den alten, ja fast schon uralten, Streifen durch René Walter von Nerdcore.de gekommen.
Jetzt liegt der schon länger in meinem Downloadordner rum (hey ich hab den nicht wie ein böserböser Filesharer, sagen wir, ich hab ihn mir nur "ausgeborgt". Das ist doch viel netter^^), jetzt muss ich mir den auch mal angeschaut haben.

Einerseits bin ich ja nicht der Typ der wirklich auf so alte Schinken steht. Keine Ahnung warum, auch wenn ich Cineast (ich hasse dieses Wort) bin, aber irgendwie ist das anstrengend.
Andererseits haben solche Sci- Fi Filme die weit vor meiner Zeit (bin ja noch ein junger Spund) gedreht wurden schon etwas.
Thats so nerdy. Das einfach richtiger Prä- Nerd- Porn.

Ganz kurz zum Plot (Spoiler Alarm!):
Forscher wollen per Rakete zum Mond (Aber nicht per Spaceshuttelversion von heute sondern mit so einer richtig alten Rakete).
Das blöde daran, die Regierung will nichts zahlen. Also nehmen sie sich private Geldgeber vor.
Nach einem Woddy Woodpecker Film, ja kein Scheis. Die schauen wirklich Cartoons
Wobei es ein etwas anderer Woddy ist als den wir heute kennen.
Heute hämmert er Löcher in Bäume, früher bekam er eine Schrotflinte in die Hand gedrückt und schoss sich damit zum Mond.
Kurzum, nach ner halben Stund fliegen sie zum Selbigen. Machen ein paar Spacewalks. Lande auf ihm, haben zwischendurch ein "Apollo 13 Problem", werden dadurch beinah wahnsinnig, und lösen es in bester Montgomery „Scotty“ Scott Manier.
Tja, DAS, waren noch Männer^^.
Irgendwann machen sie sich dann doch wieder auf den Rückweg, und zwar in letzter Sekunde.
Bevor sie landen steht noch fett über der ganzen Leinwand:
This is
THE END
of the Beginning
und dann isses auch schon vorbei.

Wie schon vorher erwähnt, ist es für mich ein bisschen anstrengend alte Schinken an zu schauen.
Außer es gibt so geniale Sprüche, wie etwa:

Wow, the geography books are right! (über die "Rundheit" unseres Planeten).

Look, i just decided, i don´t wanna go towards this thing. lets go home. (Kurz vor der Landung)

I don´t think we should stay any longer here. And you know why?
Yeah, no beer, no babes, no baseball. (Kurz nach der Landung)

Whats this? I don´t know. Maybe radium?
Then you can blow up the moon too. (Beim rumforschen auf dem Mond)

Alles gemixt mit Woddy Woopecker der in richtiger Yankeetradition mit einer Schrottflinte rumhantiert. Das waren noch Zeiten.
Hell yeah!

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