Equilibrium - Kritik

US 2002 Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Science Fiction-Film, Kinostart 09.07.2003

  • 7 .5
    odie.holzmann 29.03.2015, 14:29 Geändert 29.03.2015, 16:06

    Nach Matrix und V wie Vendetta einer meiner Lieblingsendzeitfilme.
    Die Story war nach meinem Geschmack, die Kampfszenen waren allererste Sahne und Bale ist inzwischen wohl so was, was man eine sichere Bank nennt. Darstellerisch am besten gefiel mir allerdings Sean Bean, der leider wie in so vielen Filmen den zu frühen Filmtod erleiden mußte.
    Fazit: Philosophisch angehauchter Endzeitstreifen nach meinem Geschmack

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    • 7

      Dieser Film hat wirklich ein Prequel verdient :)

      • 7

        Nett ausgestattete SF. "Bürger die Prozium nehmen". Sehenswert.

        • 9

          Wow! Überraschende Wendungen und wieder mal ein sagenhafter Christian Bale, der mich bereits in anderen Filmen wie 'Prestige' überzeugt hat. Zugegeben, manchmal kommen einem doch ein paar Ungereimtheiten auf, aber das bringt die extrem problematische Thematik mit sich! Und endlich mal eine Finalszene, in der nicht jedes Klischee bedient wird! :) Insgesamt ein sehr gelungener Film, der von der Story und nicht unbedingt von grandioser Musik oder Effekten lebt!

          • 7 .5

            Vorhersage: 7.5
            Bewertung: 7.5

            • 8

              Der Film verdient von der Idee und der Story ne 9. Trotzdem gibt es Dämpfer: Warum sollte der eigene Sohn seinen Vater verraten?
              Warum dauert ein Endkampf mit einer Schusswaffe länger als ein Endkampf mit einer Katana?
              Die Einbüssung gilt einigen Logikfehler, was aber nicht heisst, dass der Film nicht sehenswert ist.

              • 9 .5

                Ein genialer Film, der so noch nicht da war und keineswegs bei "Matrix" zu sehr klaut. Wir sehen ein totalitäres System, das Emotionen verbietet, und einen treuen Kämpfer dieses Systems, der zu denken beginnt.
                Christian Bale in seiner - meiner Meinung nach - besten Rolle bisher (und hierin schliesse ich auch Batman 5 ein).
                Die Kampfszenen sind genial umgesetzt und in dieser Machart und Qualität noch nicht vorher gesehen worden. Keine matrixhaften SlowMo-Effekte und keine easternartige Seilakrobatik, sondern vielmehr eine sehr innovative Mischung plus X. Die Atmosphäre des Films stimmt von Anfang bis Ende und ist regiemässig perfekt umgesetzt.

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                • 9
                  CrimsonK 09.01.2015, 14:51 Geändert 09.01.2015, 16:06

                  Equilibrium für mich einer der Mutterfilme für moderne oder besser gesagt klassische Dystopien.

                  Während die neue Generation sogenannter Young-Adult-Filme sich vermehrt düsterer Zulunftsszenarien bedient um ihre Schönheitsidealschauspieler und das zugehörige productplacement in Szene zu setzen und tiefgreifende gesellschaftliche Probleme entweder in einem Intro, von einem Sidekick oder einer Stimme aus dem Off zügig erklären lassen, damit man sich doch schneller den wichtigeren Dingen zuwenden kann, wie z.B. für welchen Prinz Charming sich die Heldin denn nun entscheidet und welches Outfit oder Waffe denn am besten aussieht, so findet man in Equilibrium die Probleme auf den Punkt gebracht.

                  Was die meisten dieser Art Film gemeinsam haben sind:
                  Ein Totalitäres übergeordnetes Überwachungsorgan.
                  Eine blinde und / oder verängstigte Gesellschaft die als homogene Masse agiert.
                  Eine Untergrund-Rebellen-Helden Truppe.

                  Equilibrium ist Grau in Grau. Kein Schnickschnack. Keine schönen Menschen.
                  Die gesamte Welt ist steril, ja selbst der Kampfstil ist durch und durch funktional.
                  Eigentlich müssten alle Menschen in dem Film wie Zombieroboter agieren, doch Kurt Wimmer hielt das nicht für filmisch umsetzbar und gab seinen Schauspielern minimale emotionale Freiheiten. Eine Kostprobe wie eigentlich jeder zu sein hat ist Christian Bales Sohn im Film, der perfekt aufzeigt was von einem Menschen ohne Emotionen übrig bleibt.

                  Es bedarf nicht immer eines Führers oder religiösen Kultes um Menschen und besonders ihre Emotionen, ihre Gedanken und ihren täglichen Ablauf zu kontrollieren.
                  Es genügt doch schon den Menschen vorzugaukeln das sie einen eigenen Willen haben solange sie ihn auch fleißig online mitteilen. Du kannst tun was - und sein wer du willst, solange ihr euch an unsere Regeln haltet und gebraucht sowie verbraucht was wir euch vorgeben.
                  In Equilibrium werden Emotionen durch eine Institution künstlich unterdrückt. In der Realität werden Emotionen durch Institutionen künstlich hervorgerufen.
                  Also wo in unserem Zeitalter der Massenindividualität liegt genau der Unterschied zum Helden von Equilibrium, der jeden Tag aufsteht, grau mit grau trägt, konsumiert was ihm vorgegeben wird, einfach nur funktioniert um nicht negativ aufzufallen.
                  Im Film ist man auffällig wenn man seinen Schreibtisch umgestaltet und die Dinge ein wenig individueller ausrichtet. Nur weil man möglichst bunt und ausgefallen ist, sich mit allerlei Dingen brüstet die man nicht braucht, gekauft von Geld, welches man nicht besitzt, nur um Leuten zu gefallen die man nicht mag, heisst das nicht, dass man nicht genauso manipuliert wird wie der average guy. Ganz im Gegenteil.

                  In Equilibrium sind Spiegel erlaubt aber sobald der Rahmen Verzierunen hat, wird er zerstört. Und das unterscheidet Equilibrium von seinen modernen Nachfolgern, denn dort ist der Spiegel und seine Funktion, nämlich das was wir darin erkennen sollen, unwichtig geworden und der Zuschauer wird durch das reichliche drumherum geblendet anstatt genau hinzuschauen.

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                  • 7

                    Die Idee der Notwendigkeit einer gefühllosen Gesellschaft ist natürlich faszinierend und damit schafft es der film auch zu unterhalten. Tatsächlich hatte ich beim Sehen in manchen Momenten schon das Gefühl, dass wir gar nicht so weit von einer solchen Gesellschaft entfernt wären, bzw. schon einmal dicht daran waren (man beachte die vielen Vergleiche zum NS-Regime). Dennoch tun sich zeitweise besonders in Hinblick auf die entstehenden Gespräche der Charaktere schon einige Logiklöcher auf. Bei genauerer Überlegung müsste der absolute Gehorsam und die Motivation dem Regime bedingungslos zu dienen ebenfalls ein Gefühl auslösen. Ansonsten würde die Gesellschaft, denke ich, in absoluter Motivationslosigkeit enden und das System würde so nicht funktionieren. Darauf wird leider nur in Ansätzen eingegangen.
                    Lässt man jedoch diese philosophischen Gedanken beiseite fesselt Equilibrium auf jeden Fall! Die Inszenierung ist in vielen Punkten gelungen. Allein die Gestaltung der Räumlichkeiten ist geschickt gewählt und lässt viele reale Bezüge zu. Die musikalische Begleitung mit viel elektronischen Sounds ist ebenfalls interessant gewählt. Dabei spielen alle Schauspieler solide. Besonders sticht natürlich der geniale Christian Bale heraus!! Die Action erinnert dann doch sehr an Matrix!!
                    Zusammenfassend: gute Unterhaltung mit einer netten futuristischen Idee, die bei genauerer Überlegung jedoch etwas bröckelt. Auf jeden Fall sehenswert, wenn auch kein muss.

                    7/10

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                    • 6 .5

                      Oft wird Equilibrium mit Matrix verglichen und das ist falsch. Matrix gefällt mir zwar weitaus besser, aber Equilibrium hat seinen ganz eigenen Touch was das Genre angeht. Leider ist der Film nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte, aber er ist trotzdem zu gebrauchen und unterhält auf ganzer Strecke.

                      • 7 .5

                        Der bessere Matrix ;)

                        Wobei man beide Filme nicht vergleichen kann. Fälschlicher weise wird Equilibrium oft als Matrix Klon bezeichnet. Was nicht stimmt, den die Handlung ist eine völlig andere während Matrix doch sehr abgespact war, und von Esoterikzitaten nur so wimmelte bot Equilibrium eine eher *authentischere* Zukunftvision die sich bei Orwell bediente.
                        Auch der Look ist ein völlig anderer, Matrix hat den Look eines Cyberpunk Films (wo er maßgeblich an der Gründung beteiligt war) Equilibrium seines Zeichens wirkt düsterer und architektonisch eher altmodisch. Barocke Innengestaltungen erinnern eher ein wenig an die Renaissance (nur halt ohne deren prunkvollen Bildern und Einrichtungen)
                        Ich finde diesen Film hier weit besser als *besagtes* Vorbild aber ein paar Dinge seitens Logik in der Story und der Charakterdarstellung kaufe ich dem Film nicht ab. Christian Bale wirkt nicht wie jemand der keine Gefühle hat, dem bei seinem Blick kommt eher mehr Aggresion herüber als den Gefühlskälte, auch in der Handlung gibt´s die ein oder andere Panne.
                        Dennoch nichts desto trotz eine sehenswerte Dysotpie die von der ersten Minute an mit einer spannenden Story punktet die viele fesselnde Momente bietet. Der wuchtige und passende Score untermalt das Geschehen jederzeit passend. Der Look sieht extrem geil aus und ich kann nicht verstehen wieso der Film in den USA so gefloppt ist. Schon allein die Gun Kata die extra für den Film erfunden wurde lohnt den DVD Kauf.

                        Fazit:
                        Ein fesselnder, anspruchsvoller Science Fiction Film mit geiler Musik und Aufmachung. Es gibt zwar inhaltliche Mängel und die Mimik des hauptdarstellers passt nicht so immer zu einem gefühllosem Roboter aber dafür entschädigen die vielen Pluspunkte, und die geniale GUN KATA. :)

                        Ein paar Jahre später drehte der Regisseur Ultraviolet, die in jeder Hinsicht rundere Version dieser Dark Future Alternative. :)

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                        • 7 .5

                          gute Idee, welche sehr gut und atmosphärisch umgesetzt wurde
                          Christian Bale spielt auch hervorragend

                          • 6

                            Ganz nettes emotionsloses utopisches Spektakel in dem die neue Kampfsport Technik Gun Gata erstmals eingeführt wurde.

                            4 Jahre später wird der derselbe Regisseur Milla Jovovich mit der selben Kampftechnik in dem Film Ultraviolet in Szene setzen. Und hier sieht das ganze für mich auch viel ästhetischer aus.

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                            • 6

                              Die billige Antwort auf Matrix

                              Ich bin ganz ehrlich; die Kampfszenen in Equilibrium haben den Action-Liebhaber in mir befriedigt. Aber - das ist auch schon fast alles. Während die gesamte Aufmachung des Filmes - Kostüme, Setting, Stimmung - von ihrer Art her stark an den Film "The Matrix" erinnert, ist die Story dahinter zu schwach und undurchdacht, als dass man den Film nicht als Geldeintreiber beschreiben könnte.
                              Wenn Menschen tatsächlich keine Emotionen fühlen würden, würde es zu einem Totalstillstand kommen, da die Emotionen den Antrieb des Menschen bilden. Ohne zumindest das Gefühl von Angst oder Pflicht würden Kampfeinheiten wie die in Equilibrium unter keinen Umständen zustande kommen. Die gesamte Aussage des Filmes ist flach und stereotypisch.
                              Zu meiner Unterhaltung haben die Actionszenen beigetragen, aber in der Zeit hätte ich mir lieber zum zehnten Mal die Matrix angeguckt.

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                              • 8 .5

                                Was wäre eine Welt, in der Gefühle verboten sind? In der Bilder Leonardo Da Vincis verbrannt werden, weil sie als Auslöser von Gefühlen eingestuft wurden? In der es verboten ist, einen Film zu schauen, da das Bildmaterial Gefühle entfachen kann?

                                In „Equilibrium“ geht es genau darum. Nach dem 3. Weltkrieg, bei dem die menschliche Rasse beinahe ausgelöscht wurde, werden Gefühle verboten. Die Überlebenden müssen täglich eine Dosis Prozium einnehmen, die verhindert, dass Gefühle überhaupt entfacht werden können.

                                Ein schockierender Gedanke!

                                Die Idee hat eine Menge filmisches Potenzial. Und das nutzt Kurt Wimmer in jeder Sekunde in vollen Zügen aus! Technisch auf dem allerhöchsten Niveau, schauspielerisch besetzt mit großen Namen Hollywoods und storytechnisch unglaublich stark, da ich wirklich (und das ist selten) keine Ahnung hatte, auf was für ein Ende der Film hinaus will! Hinzu kommt noch, dass die Story fast ohne Kitsch und Klischees auskommt, und sowas sehe ich außerordentlich selten in den neueren Science-Fiction Filmen!

                                Für jeden Fan des Sci-Fi Genres fast schon ein moderner Klassiker! Doch auch wenn man eher dem alten Sci-Fi-Kino zugewandt ist und Filme wie "Der Tag, an dem die Erde stilllstand" verehrt; Equilibrium ist fast für jede Zielgruppeabsolut sehenswert!

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                                • 7 .5

                                  Anspruchsvoller und gut besetzter SF-Thriller über einen totalitären Staat, der das Aufflammen von Gefühlen, in welcher Form auch immer mit dem Tode bestraft.
                                  Der Film ist verhältnismässig ruhig erzählt. Action-Sequenzen sind sehr dosiert. Diese haben es dafür allerdings umso mehr in sich. An Spannung und Dramatik mangelt es Equilibrium jedoch zu keiner Zeit.Die vorhandenen Logik-Schnitzer werden sehr gut kaschiert was auch Christian Bale zu verdanken ist denn er spielt einfach ganz
                                  grossartig auf.
                                  Die Kleriker, die Elite-Einheit für des Aufspüren von Rebellen des Systems, verbieten jegliche Form von Gefühl und bestraft diese hart. Beim Zuschauer jedoch dürften während und nach der Sichtung gewisse Gefühlsausbrüche aufgekommen sein.

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                                  • 7

                                    “Sie existieren, um ihre Existenz fortzuführen. Worin liegt da der Sinn?”

                                    Kurt Wimmers Film ist ein atemberaubender Mix aus vielen Genre-Vorbildern (MATRIX, 1984) gelungen. Auf Logik wird nicht immer Rücksicht genommen, was aber durch eine tolle Atmosphäre und einer packenden Insznierung wieder wett gemacht wird.

                                    Als sensationell muss man die Action-Szenen loben. Die für den Film entwickelte Gun-Kata ist schon ein Eye-Catcher, und lässt das Herz jedes Action-Fans etwas schneller schlagen. Das Finale ist eine herrliche Schlachtplatte (jetzt weiß ich auch wieder wo von das Finale aus WANTED inspiriert wurde).

                                    Christian Bale mag ich eigentlich immer, souverän ist er auch hier allemal. Trotzdem ist EQUILIBRIUM kein Film großen Schauspiels, sondern ein toll fotografierter und sehr stimmiger Actioner.

                                    Die Anspielung auf die Zeit des Nationalsozialismus ist natürlich mehr als offensichtlich. Das Symbol der Herrscher sieht fast aus wie ein Hakenkreuz. Die übermächtigen Kleriker sind die Waffen SS. Der “Führer” wird “Vater” genannt. Ständig wird Propaganda publiziert. Gedreht hat Wimmer übigens viel in Bauten aus dieser Zeit. Dem Berliner Flughafen Tempelhof oder dem Olympiastadion. Zusammengebracht mit CGI lassen sich diese aber kaum erkennen.

                                    Fazit: Für schlappe 20 Millionen Dollar gedreht, ist Kurt Wimmer hier ein optisch sensationelles Stück Action-Sci-Fi-Kino gelungen. Geiler Streifen!

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                                    • 7 .5
                                      MetalFan92 31.05.2014, 21:04 Geändert 06.11.2014, 22:11

                                      Coole Story mit einer brillianten Umsetzung.
                                      Ich liebe Christian Bale und finde den Film einfach Klasse.

                                      • 7 .5

                                        Natürlich ist ein Hundewelpe der Inbegriff menschlicher Emotionalität.

                                        Na, schlecht war er wirklich nicht. Absolut sehenswert.

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                                        • 8

                                          "In den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts brach ein 3. Weltkrieg aus. Die Jenigen von uns, die überlebten wussten, dass die Menschheit einen vierten nie überleben würde und dass unsere eigene explosive Art einen Risikofaktor darstellt. Also schufen wir eine neue Gesetzesabteilung: Den Grammatom Kleriker. Dessen einzige Aufgabe die Auskundschaftung und Ausrottung der wahren Quelle menschlicher Grausamkeiten ist: seine Fähigkeit etwas zu fühlen."

                                          Dystopische Endzeitstimmung, düstere Optik, eine klasse Story über eine emotionslose Gesellschaft (sprechen wir eigentlich von der Zukunft oder von uns???;-)) und ein genialer Christian Bale, machen diesen effektvollen Actionfilm im Stile von "Matrix" zu einem Muss für Liebhaber dieses Genres.
                                          Natürlich gibt es hier und da mal eine Unstimmigkeit und etwas zu viel Science-Fiction, aber diesem Film schadet es überhaupt nicht, denn man weiß was auf einen zukommt.

                                          "Immer im Training, Kleriker. Deswegen sind Sie der Beste".
                                          "Ich bin nur besser als andere"

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                                          • 4

                                            Eine gefühllose Welt ist meiner Meinung nach nicht umsetzbar ... Bale ist lecker wie immer ;)

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                                              In einer betongrauen düsteren Zukunft existiert eine gefühllose Gesellschaft. Wer fühlen will, lebt gefährlich und wird von den Klerikern gejagt und geötet.
                                              Bale spielt superb. Da zuckt keine Wimper... ;-).

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                                              • 7

                                                Irgendwie ist die Sache mit den Drogen nicht glaubhaft rübergebracht. Ich vergesse auch manchmal Medikamente im richtigen Leben. Was aber noch wichtiger ist: Ein Mensch ohne Emotionen ist weder "funktionstüchtig" noch irgendwie produktiv oder kreativ oder zu irgendwas "brauchbar". Mit Zombies lässt sich kein Staat machen, auch kein totalitärer. Ein Soldat ohne Hass oder Angst, wie soll das gehen?
                                                Die Schauwerte und das Schauspiel sind allerdings sehr fein.

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                                                  eine Pistolen Kata....wie geil ist das den....

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                                                  • 6

                                                    Spannendes und unterhaltsames Remake von "1984". Was, stimmt nicht? Steht nirgends? So könnte man es aber sehen - die Story ist selbst im erweiterten Kern dieselbe, wie auch die Allegorie zu den Nazis: wenn die gewonnen hätten, wäre womöglich so eine Welt herausgekommen, in der alles und jeder überwacht ist und in der Gefühle/Liebe verboten sind, in der man aus der eigenen Familie verraten wird, usw. "Equilibrium" kommt daher wie eine Interpretation des Stoffes von George Orwell mit ein paar Freiheiten und nimmt eigene Züge erst bei den Nebensächlicheiten an (tägliche Dosis, etc.). Dazu kommen Fantasy-Action-Einlagen der Kampfkunst, die den Plot aufpolieren - wie töte ich soviele bewaffnete Gegener wie möglich aus kurzer Distanz und springe durch den Raum, ohne selbst getroffen zu werden? Dann die Logiklöcher. Z.B. die tägliche Dosis mit einer dicken Nadel in den Hals - da müsste doch jeder nach ein paar Wochen aussehen wie ein Streuselkuchen. Oder die anscheinend nicht beantwortbare, aber alles entscheidende Frage danach, wer die Dosis nicht nimmt - das sollte doch mit einem einfachen Urin- oder Bluttest herauszufinden sein. Oder sind die Mächtigen nicht einmal in der Lage ihr eigenes "Doping-Mittel" aufzuspüren? (SPOILER:) Im für meinen Geschmack unpassenden Happy End driftet die über weite Strecken zu recht auf Anspruch setzende Story in Fantasy-Action à la Marvel ab (SPOILER ENDE). Nicht so ganz mein Ding, aber wer düstere Zukunftsvisionen gepaart mit Fantasy-Action sehen will und dem egal ist, wieviel hier von einem verdienten Klassiker ohne Würdigung abgekupfert wurde (dafür 1 Punkt Abzug), dürfte voll auf seine Kosten kommen.

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