Equilibrium - Kritik

Equilibrium

US · 2002 · Laufzeit 107 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Thriller, Science Fiction-Film · Kinostart
  • 5 .5

    Ich habe mir den Film gerade nochmal angesehen und meine Bewertung um 1 Punkt auf 5,5 gesenkt. Christian Bale hat mir trotzdem gut gefallen.

    • 6

      "Equilibrium" hat sich dank interessanter Grundidee und gekonnter Inszenierung einer Zukunftswelt einen Namen gemacht. Die Gefühle und Emotionen ecken in dem Streifen gekonnt an der sterilen und standartisierten Welt an und inszenieren somit eine Version der zukünftigen Gesellschaft, wie man sie sich vor dem Film wahrscheinlich noch nicht ausgemalt hatte. Bis man sich die Frage stellt, wie nah die Welt manchmal an genau dieser Version anzudocken scheint mit all ihren Standards und Verboten. Hier will ich jedoch nicht weiter abschweifen, denn das tut der Film auch nicht. Und ich werde an dieser Stelle auch nicht zu philosophisch oder tiefgründig werden, denn das macht der Film leider auch nicht. Stattdessen profitiert er brav von seinem stabilen Gerüst der Idee und Inszenierung und natürlich von Christian Bale, der, wenn wir schon beim Thema sind, natürlich einen sehr hohen Standard (der Schauspielkunst) vertritt und wie gewohnt überzeugt.
      An vielen Ecken und Enden wünscht man sich jedoch etwas mehr Tiefgang, etwas spektakulärere Kämpfe und sieht viel Potential, das man umfangreicher und intensiver hätte nutzen können.

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      • 6

        Ein totalitärer Weltenstaat geht aus den Trümmern des Dritten Weltkriegs hervor und verordnet dem gemeinen Volk die regelmäßige Medikamenteneinnahme, um deren Emotionen vollständig zu unterdrücken, damit zukünftige Kriege quasi im Keim erstickt werden.

        „Equilibrium“ erinnert während der Action-Szenen sicherlich nicht ganz ungewollt an den SciFi-Kassenschlager „Matrix“. Des Weiteren mit einer ansprechenden Geschichte im Gepäck, einer äußerst korrekten Truppe vor der Kamera (Christian Bale, William Fichtner, Sean Bean und Emily Watson) und auch optisch macht das Ganze durchaus was her. So werden schließlich die wohlverdienten Punkte eingefahren, wenngleich es für den ganz großen Wurf nicht ganz reicht.

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        • 7

          Wenn man ein Auge zudrückt und die etwas dämliche Schießkoreografie ignoriert ist der Film ganz gut.

          • 7

            Stylischer SiFi-Film mit einem intensiv spielenden Christian Bale. Ob Menschen ohne Emotionen wirklich nur gut sind glaube ich nicht, daher konnte mich die Story nicht so ganz überzeugen. Das haben die gut inszenierten Kampfszenen wieder etwas wettgemacht. "Equilibrium" ist für alle SiFi-Fans auf jeden Fall einen Blick wert.

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            • 7 .5

              „Equilibrium“ erfreut sich unter vielen Science-Fiction-Fans einer überaus großen Beliebtheit. Kein Wunder, denn der Film ist einfach unglaublich stilvoll, verfügt über großartige Action, eine super Besetzung, tolle Kulissen und einen gelungenen Score. Dem gegenüber steht leider eine nicht ganz so logische Geschichte, der auch der nötige Tiefgang fehlt.
              Ein totalitäres Regime hat alle Emotionen dank einer Droge ausgemerzt und damit auch alle Kriege und Konflikte der Menschheit beendet. Diese Vorstellung einer Dystopie klingt auf den ersten Blick sehr faszinierend und auch gar nicht mal so fern ab einem möglichen Szenario für unsere Realität. Doch erweist es sich bei näherem Hinsehen als unlogisch. Emotionen sind nun mal der Antrieb des Menschen, eine Gesellschaft ohne Emotionen würde nicht funktionieren. Darüber lässt sich aber durchaus noch leicht hinwegsehen, um Spaß mit dem Film zu haben. Was schwerer wiegt, ist dann die nur inkonsequent umgesetzte Emotionslosigkeit. Viele der Figuren zeigen nämlich sehr wohl Emotionen. Sei es der gegnerische Kleriker, der von Ehrgeiz zerfressen ist und Schadenfreude zeigt, oder andere Figuren, die dezente Freude ausstrahlen bzw. fluchen. Dazu geht „Equilibrium“ durch seine Ausrichtung als Actionfilm in seiner Thematik leider nicht weit genug in die Materie und lässt wie auch im schnell abgehandelten Finale wirklich eine Menge Potenzial liegen.
              Die Action ist es dann aber, die tatsächlich so manche Schwäche verzeihen lässt. Die große Stärke liegt in der unglaublich gelungenen Inszenierung des sogenannten „Gun-Kata". Die Kampfchoreographien sind schnell, dynamisch und sehen schlicht fantastisch aus. Es ist etwas einzigartiges, dass ich so in dieser Form noch nicht gesehen habe. Am Ende mag es kein gänzlich glaubwürdiger Film sein, aber dafür einer mit enormem Unterhaltungswert.

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              • 9

                Ich fand den Film einfach genial.
                Christian Bale spielt hier so geil das ich den Film richtig feier, alleine diese Dystopie, dunkel, brutal emotionslos, alles ist mit an Board, da hat sich der Film bei mir eine satte 9 Punkte verdient. Einer der Filme die hätten noch länger laufen können meiner Meinung nach, denn das Thema war so ansprechend und als ich auf die Zeit achtete hing ich dort "Oh mann, gleich ist der Film ja wieder zu Ende ... schade." Habe drei Filme im An und Ver gekauft und bekam Equilibrium kostenlos oben drauf ... prima Investition.

                5
                • 8

                  Toller, stylischer Steampunk-Actioner mit herausragender Optik, geilen Shoot-Outs, einem guten Christian Bale, stimmigem OST und einer interessanten Idee.

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                  • 6 .5
                    dbeutner 01.11.2015, 15:43 Geändert 01.11.2015, 21:03

                    Equilibrium hat selbst wenig mitzuteilen; inhaltlich bedient man sich ein bisschen hier (Fahrenheit 451) und da (Brave New World etc pp), den Rest füllt man mit Action auf, die sich ebenfalls an Drittwerken (Matrix) orientiert.

                    Das Ergebnis sieht meistens zumindest interessant aus, kann aber nie über die fehlende inhaltliche Tiefe (und ich erwarte keineswegs tiefste Philosophie, aber doch etwas mehr als das gebotene Nichts bzw. Vorhersehbare) hinwegtäuschen. Die Actioneinlagen verlängern nur, begeistern aber mich zumindest gar nicht. Kamen mir gefühlt eher wie Werbeunterbrechungen vor - "oh, jetzt das schon wieder".

                    Christian Bale spielt eher routiniert, aber gut. Wirkliche internationale Aufmerksamkeit hatte der gute Mann - der hier immerhin schon 16 Jahre Schauspielkarriere hinter sich hatte - bereits zwei Jahre zuvor mit American Psycho auf sich gezogen, der auch sonst auf allen Ebenen (gerade auch Bale!) deutlich stärker war.

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                    • 6 .5

                      mir gefällt die action besser...story ist zwar nicht verkehrt aber auch nichts dickes

                      • 9

                        Sehr sehr geil.
                        Kurt Wimmer hätte mit Ultraviolett so weiter machen sollen, er kann es doch.
                        Hier habe ich Christian Bale zum ersten mal richtig wahrgenommen und war mir sicher das wird ein Grosser.

                        • 9

                          Christian Bale ist zu meinen Lieblingsschauspieler geworden. Dieser Film bietet Action ohne Ende! Düster, spannend und extrem gut gemacht.

                          • 7 .5

                            Von der Action und Kameratechnik auf jeden fall genial. Story ganz gut eigentlich, aber man hätte es noch ein bisschen besser ausbauen können.

                            • 10

                              Hier stimmt einfach mal alles!

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                              • 6

                                Kein Vergleich mit Matrix, aber dennoch eine nette Unterhaltung.

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                                • 8

                                  Ich bin kein expliziter Action-Fan. Ehrlich gesagt, konnte ich nicht einmal mit den "Stirb langsam"-Filmen je etwas anfangen - ich fand sie immer unglaublich langweilig.

                                  Equilibrium ist für mich daher lange Zeit ein Film gewesen, den man nicht unbedingt gucken muss, bis eines Tages einfach nichts besseres im Fernsehen lief.

                                  Der Film hat mich sehr überrascht, denn die philosophische Prämisse dieser Distopie ist erstaunlich klug erarbeitet und der Held (Bale) durchläuft eine glaubhafte und plausible Transformation.

                                  Die Action-Szenen sind pures "Eye-candy" wie man so schön sagt; die Choreografien sind an Ästhetik kaum zu überbieten, sodass ich sie unheimlich gern gesehen habe. Die fiktive Kampfsportart bezieht Schusswaffen als ganzheitliches Kampfgerät mit ein, Tritt-, Schlag- und Klingen-Techniken gehören aber genauso zum Standardarsenal.

                                  Das heißt nicht, dass der Film ohne obligatorische Schwächen auskommt, die das Genre so mit sich bringt; die Kampfeinlagen haben des öfteren nicht wirklich viel mit physikalischen Gesetzen zu tun und Endzeit-Stories haben eigentlich immer ein oder zwei Ungereimtheiten. Hier stößt es allerdings deutlich weniger sauer auf, denn bei so schönen Kämpfen kann ich ein Auge zudrücken und die Ungereimtheiten treten deutlich seltener auf als bei man anderem Film mit ähnlicher Grundlage.

                                  Diesen Film würde ich Fans von "V wie Vendetta" und ähnlichen Filmen empfehlen, sowie Leuten, die auf ästhetische Kampfsporteinlagen stehen.

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                                  • 7 .5
                                    Der Staudenprinz 29.03.2015, 14:29 Geändert 29.03.2015, 16:06

                                    Nach Matrix und V wie Vendetta einer meiner Lieblingsendzeitfilme.
                                    Die Story war nach meinem Geschmack, die Kampfszenen waren allererste Sahne und Bale ist inzwischen wohl so was, was man eine sichere Bank nennt. Darstellerisch am besten gefiel mir allerdings Sean Bean, der leider wie in so vielen Filmen den zu frühen Filmtod erleiden mußte.
                                    Fazit: Philosophisch angehauchter Endzeitstreifen nach meinem Geschmack

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                                    • 7

                                      Nett ausgestattete SF. "Bürger die Prozium nehmen". Sehenswert.

                                      • 9

                                        Wow! Überraschende Wendungen und wieder mal ein sagenhafter Christian Bale, der mich bereits in anderen Filmen wie 'Prestige' überzeugt hat. Zugegeben, manchmal kommen einem doch ein paar Ungereimtheiten auf, aber das bringt die extrem problematische Thematik mit sich! Und endlich mal eine Finalszene, in der nicht jedes Klischee bedient wird! :) Insgesamt ein sehr gelungener Film, der von der Story und nicht unbedingt von grandioser Musik oder Effekten lebt!

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                                        • 7 .5

                                          Vorhersage: 7.5
                                          Bewertung: 7.5

                                          • 8

                                            Der Film verdient von der Idee und der Story ne 9. Trotzdem gibt es Dämpfer: Warum sollte der eigene Sohn seinen Vater verraten?
                                            Warum dauert ein Endkampf mit einer Schusswaffe länger als ein Endkampf mit einer Katana?
                                            Die Einbüssung gilt einigen Logikfehler, was aber nicht heisst, dass der Film nicht sehenswert ist.

                                            • 9 .5

                                              Ein genialer Film, der so noch nicht da war und keineswegs bei "Matrix" zu sehr klaut. Wir sehen ein totalitäres System, das Emotionen verbietet, und einen treuen Kämpfer dieses Systems, der zu denken beginnt.
                                              Christian Bale in seiner - meiner Meinung nach - besten Rolle bisher (und hierin schliesse ich auch Batman 5 ein).
                                              Die Kampfszenen sind genial umgesetzt und in dieser Machart und Qualität noch nicht vorher gesehen worden. Keine matrixhaften SlowMo-Effekte und keine easternartige Seilakrobatik, sondern vielmehr eine sehr innovative Mischung plus X. Die Atmosphäre des Films stimmt von Anfang bis Ende und ist regiemässig perfekt umgesetzt.

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                                              • 7

                                                Die Idee der Notwendigkeit einer gefühllosen Gesellschaft ist natürlich faszinierend und damit schafft es der film auch zu unterhalten. Tatsächlich hatte ich beim Sehen in manchen Momenten schon das Gefühl, dass wir gar nicht so weit von einer solchen Gesellschaft entfernt wären, bzw. schon einmal dicht daran waren (man beachte die vielen Vergleiche zum NS-Regime). Dennoch tun sich zeitweise besonders in Hinblick auf die entstehenden Gespräche der Charaktere schon einige Logiklöcher auf. Bei genauerer Überlegung müsste der absolute Gehorsam und die Motivation dem Regime bedingungslos zu dienen ebenfalls ein Gefühl auslösen. Ansonsten würde die Gesellschaft, denke ich, in absoluter Motivationslosigkeit enden und das System würde so nicht funktionieren. Darauf wird leider nur in Ansätzen eingegangen.
                                                Lässt man jedoch diese philosophischen Gedanken beiseite fesselt Equilibrium auf jeden Fall! Die Inszenierung ist in vielen Punkten gelungen. Allein die Gestaltung der Räumlichkeiten ist geschickt gewählt und lässt viele reale Bezüge zu. Die musikalische Begleitung mit viel elektronischen Sounds ist ebenfalls interessant gewählt. Dabei spielen alle Schauspieler solide. Besonders sticht natürlich der geniale Christian Bale heraus!! Die Action erinnert dann doch sehr an Matrix!!
                                                Zusammenfassend: gute Unterhaltung mit einer netten futuristischen Idee, die bei genauerer Überlegung jedoch etwas bröckelt. Auf jeden Fall sehenswert, wenn auch kein muss.

                                                7/10

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                                                • 6 .5

                                                  Oft wird Equilibrium mit Matrix verglichen und das ist falsch. Matrix gefällt mir zwar weitaus besser, aber Equilibrium hat seinen ganz eigenen Touch was das Genre angeht. Leider ist der Film nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte, aber er ist trotzdem zu gebrauchen und unterhält auf ganzer Strecke.

                                                  • 7 .5

                                                    gute Idee, welche sehr gut und atmosphärisch umgesetzt wurde
                                                    Christian Bale spielt auch hervorragend