Equilibrium - Kritik

US 2002 Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Science Fiction-Film, Kinostart 09.07.2003

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Kritiken (3) — Film: Equilibrium

Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

Ein Film in dem (jedenfalls zum Teil) keine Emotionen dargestellt werden dürfen? Warum zum Teufel haben nicht Channing Tatum und Kirsten Stewart die Hauptrollen bekommen?!
Ich würde mich darüber jetzt aufregen aber ich habe ja brav meine Dosis Librium zu mir genommen und empfinde also nichts. Wenn ich aber was empfinden würde, würde ich mich drüber freuen das man sich doch für Christian Bale, Taye Diggs (und für eine kurze Zeit Sean Bean, dem ich gerne noch länger zugeschaut hätte) entschieden hat. Denn wer solch schwere Rollen meistern kann ist nicht umsonst in dieser Branche und das dann auch noch so erfolgreich (damit lenke ich den Fokus auf Bale, der eine Wahnsinns-Performance abgelegt hat). An sich ist die Story innovativ, meine Augen haben soetwas in der Art noch nicht gesehen, doch jetzt, nachdem ich den Film mal wieder gesehen habe, musste ich doch erschreckend viele Parallelen zu "In Time" entdecken(Gesellschaft wurde neu geformt ; Ein Mann will das ganze stürzen und, und, und...bis auf das verschieden Grundgerüst(Zeit beherrscht das Leben; Emotionen beherrschen das Leben) ähneln sie sich mehr als man anfangs denkt).

Das Logikfehler auftauchen war abzusehn, ist für mich aber auch vollkommen verständlich und da kratz ich jetzt auch nicht jede Macke aus der kleinsten Ritze, das man das nicht perfekt umgesetzt kriegt war klar und zu viele Fehler sinds jetzt auch nicht. Wobei man sagen muss das die meisten Fehler, die man während des laufendem Films entdeckt, zum Ende hin wieder logisch erscheinen, also erstmal abwarten bevor man urteilt.
"Equilibrium" ist Adolf Hitlers Eroberungsfeldzug im Endstadium. Naja, wäre. Das Stadium in dem er alles erobert hat und er der "Herr der Welt" geworden ist. Jedenfalls könnte man sich das so ungefähr vorstellen, zugegebenermaßen mit Menschen die noch Gefühle haben. Es ist wahrscheinlich ein gewagter Vergleich, und dennoch finde ich diese Metapher an sich passend, auf der ganzen Welt würde es nur einen - ich benutze das Wort einfach mal - Führer geben, an sich herrscht überall Frieden, Krieg existiert nicht, Rebellen jedoch gibt es. Ist ein Vergleich mit Fehlern, aber soll ja auch nur der drastischen Gegenüberstellung dienen. Obwohl die Dikatur und diese (zum verwechseln ähnliche) Fahne dies unterstützen.
Angereichert wird "Equilibrium" mit rasanter und sehr nett anzuschauender Action die jedoch etwas zu kurz kommt, diese Choreos waren nämlich der Wahnsinn.
Oder ganz kurz gesagt: Ich nicke kalt, ohne meinen Mundwinkel zu verziehen, wenn mich einer fragt ob der Film was taugt und man ihn sich anschauen könnte.

"Doch wenn ich arm bin, habe ich nur meine Träume.
Die Träume breite ich aus vor Deinen Füßen.
Tritt leicht darauf, tritt auf meine Träume.
Und du, träumst du nicht auch?"

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SamRamJam

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Toll geschrieben. Obwohl mich der Film eher an eine modernisierte Version von ''Fahrenheit 451'' erinnerte...


Mr.Film

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Danke :) Deswegen auch "aus meiner Sicht", nach ein bisschen Recherche habe ich auch entdekct das "Fahrenheit 451" gar nicht so unähnlich sein soll.


sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

Interessanter Grundidee und viel optisch gut in Scene gesetzer Action fehlt etwas die durchgängige Spannung.

Was für die Männerrunde, wenn gerade kein Fußball im Fernsehen kommt.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

terraNova

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Wie gut das ich kein Fußball mag, daher passt der Film wohl immer :)

Wenn zu wenig Spannung da ist, dann fehlt wohl eher das Verständnis für den Film bzw. dessen Bedeutung. Danke, tschüss.


Rukus

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Für ne ordentliche Männerrunde fallen mir auf Anhieb ein paar Dutzend bessere Filme ein.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Tolle Optik in einem stylishen Fahrenheit451-RipOff mit gewaltigen logiklöchern

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FilmFuzzi

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Ganz sicher nicht


IGU

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Hast du auch Beispiele für diese "Löcher"?



Kommentare (172) — Film: Equilibrium


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mckwwa666

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Bewertung7.0Sehenswert

Irgendwie ist die Sache mit den Drogen nicht glaubhaft rübergebracht. Ich vergesse auch manchmal Medikamente im richtigen Leben. Was aber noch wichtiger ist: Ein Mensch ohne Emotionen ist weder "funktionstüchtig" noch irgendwie produktiv oder kreativ oder zu irgendwas "brauchbar". Mit Zombies lässt sich kein Staat machen, auch kein totalitärer. Ein Soldat ohne Hass oder Angst, wie soll das gehen?
Die Schauwerte und das Schauspiel sind allerdings sehr fein.

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Zak

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Bewertung9.0Herausragend

eine Pistolen Kata....wie geil ist das den....

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getreidekuchen24

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein schöner Film mit guter Besetzung ,Christian Bale bringt seine Emotionsleere sehr gut rüber.
Insgesammt fehlt mir perönlich ein bisschen mehr Tiefe.

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RoboMaus

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Bewertung6.0Ganz gut

Spannendes und unterhaltsames Remake von "1984". Was, stimmt nicht? Steht nirgends? So könnte man es aber sehen - die Story ist selbst im erweiterten Kern dieselbe, wie auch die Allegorie zu den Nazis: wenn die gewonnen hätten, wäre womöglich so eine Welt herausgekommen, in der alles und jeder überwacht ist und in der Gefühle/Liebe verboten sind, in der man aus der eigenen Familie verraten wird, usw. "Equilibrium" kommt daher wie eine Interpretation des Stoffes von George Orwell mit ein paar Freiheiten und nimmt eigene Züge erst bei den Nebensächlicheiten an (tägliche Dosis, etc.). Dazu kommen Fantasy-Action-Einlagen der Kampfkunst, die den Plot aufpolieren - wie töte ich soviele bewaffnete Gegener wie möglich aus kurzer Distanz und springe durch den Raum, ohne selbst getroffen zu werden? Dann die Logiklöcher. Z.B. die tägliche Dosis mit einer dicken Nadel in den Hals - da müsste doch jeder nach ein paar Wochen aussehen wie ein Streuselkuchen. Oder die anscheinend nicht beantwortbare, aber alles entscheidende Frage danach, wer die Dosis nicht nimmt - das sollte doch mit einem einfachen Urin- oder Bluttest herauszufinden sein. Oder sind die Mächtigen nicht einmal in der Lage ihr eigenes "Doping-Mittel" aufzuspüren? (SPOILER:) Im für meinen Geschmack unpassenden Happy End driftet die über weite Strecken zu recht auf Anspruch setzende Story in Fantasy-Action à la Marvel ab (SPOILER ENDE). Nicht so ganz mein Ding, aber wer düstere Zukunftsvisionen gepaart mit Fantasy-Action sehen will und dem egal ist, wieviel hier von einem verdienten Klassiker ohne Würdigung abgekupfert wurde (dafür 1 Punkt Abzug), dürfte voll auf seine Kosten kommen.

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sachsenkrieger

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film ließ mich zum Fan von Christian Bale werden und ich habe es bisher nicht bereut. Wenn man bei Bale allerdings sagen muss, das er einen der momentan genialsten deutschen Synchronsprecher hat, der ja auch viele Hörbücher phantastisch "vertont" hat (z.B. Stephen King).

Für die Rolle des Klerikers Preston ist Bale prädestiniert und füllt sie mit seiner speziellen Mimik(ry) genial aus. Er trägt den Film nahezu im Alleingang trotz einiger guter Nebendarsteller. Die Story mag der ein oder andere für absurd halten, für mich war es o.k. und Logikschwächen (welcher Film hat sie nicht?) wurden locker durch die für einen "B-Movie" grandiosen Kampfszenen ausgeglichen.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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florian-stern

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sehr düstere Zukunftsvision, kühl und hart inszeniert. Neben Christian Bale in einer seiner beeindruckendsten Rollen sind u.a. William Fichtner (mein Lieblingsschauspieler) und Dominic Purcell (ebenfalls wie Fichtner in Prison Break zu sehen!) Schauspieler des Films. Die eiskalte düstere Musik und die Choreografie der extra einstudierten Kampfkunst sowie der kühle Look des Filmes tun ihr übriges, um das spannende Skript zum Leben zu erwecken.

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Magnesium

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Habe mir den mal angeschaut und fand ihn ganz Ok!
Erinnert mich stark an "Matrix",Verzweigungen sind vorhanden,nur das Christian Bale am Ende des Films sein Lächeln wiedergefunden hat.Und " Keanu Reeves" hatte am Ende nichts mehr zu Lachen!

Visuell düster grau gezeichnete Zukunftsvison mit schönen Effekten in einer moralisch zerstörten Welt!


Lili 9ochefort

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Science Fiction Actionfilm Equlibrium wandelt auf den Spuren von 1984, Logans Run und George Lucas ThX 1138 und kann diesen Meisterwerken nicht das Wasser reichen, oder sagen wir die Geschichte ist zwar gut in der Theorie bietet aber als Umsetzung rein von einigen Logikmängeln doch ein paar Kritikpunkte.
Ich finde man hätte hier nachbessern müssen, und den Stoff vertiefen, so bleibt Equilibrium weitestgehend ein zwar guter Film aber eher oberflächlich. Das selbe Problem findet sich beiden Schauspielern ich meine nicht das Christian Bale oder Sean Bean schlecht wären aber so recht überzeugen konnte mich ihr Spiel von Zeit zu Zeit nicht wirkte nicht immer stimmig.
Der Rest stimmt aber, der kühle fahle Look gibt dem Film eine stimmige Atmosphäre, die GUN KATA die extra für diesen Film entwickelt wurde ist eine Martial Art Kampfkunst mit Waffen und gibt dem Grammaton Kleriker die besten Voraussetzungen als absolute EIN MANN ARMEE durch zu marschieren, und ich finde neben Matrix sah Action im Hollywood Style noch nie so gut aus, (oder sagen selten,..)
Regiseur Kurt Wimmer drehte ein paar Jahre später Ultraviloet und dort perfektionierte er seinen Stil sei es Optik oder Fighting Style und Ultraviolet wirkte trotz einfacheren Geschichte in sich schlüssiger und runder.

Fazit:
Gute Idee, etwas unausgereift erzählt und nicht immer glaubwürdig gespielt, aber der Look und vor allem die GUN KATA drücken einem in den Sitz. :)

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twentyfour

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Bewertung6.5Ganz gut

Für diesen kühlen Si Fi Film wurde extra eine neue Kampftechnik entwickelt die sich Gun Kata nennt, eine Kampfsportart die an Kung Fu angelehnt ist und die im Zusammenspiel mit Schusswaffen blitzschnelle akropatische Bewegungen abverlangt. Sieht in dem Film noch ungewöhnlich und auch manchmal etwas komisch aus. 4 Jahre später wird Erfinder und Regisseur Kurt Wimmer dieselbe Technik deutlich verfeinert in Ultraviolet anwenden, mit seiner weiblichen Hauptrolle Milla Jovovich ästhetisch und sexy in Szene gesetzt.

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Gabe666

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine interessante Mischung aus durchgestyltem Actionfilm und dystopischem Thriller. "Equilibrium" verwendet in der Gestaltung seiner Zukunftsvision zahlreiche Versatzstücke aus anderen bekannten Dystopien: aus "Schöne Neue Welt" stammt die Idee einer Gesellschaft, in der allen Drogen verabreicht werden, dass Bücher (und hier auch Kunstwerke, Einrichtungsgegenstände und sogar Menschen) verbrannt werden, kennt man aus "Fahrenheit 451", der allgegenwärtige, von einer Propaganda-Maschinerie nahezu gottgleich hochstilisierte Diktator (an dessen tatsächlicher Existenz jedoch Zweifel angebracht sind) erinnert an den "Großen Bruder" aus Orwells "1984"; passend dazu heißt er hier "Vater". Nebenbei gibt es noch beeindruckende Schießereien im "Matrix"-Stil zu sehen. Regisseur und Drehbuchautor Kurt Wimmer gelingt es jedoch, das alles zu einem funktionierenden Ganzen zusammenzufügen.
Nebenbei ist auch der Hauptdarsteller toll. Mimischer Minimalismus mag hier bei diesem Stoff ja geradezu vorausgesetzt sein, aber auch Gefühlskälte muss glaubwürdig rüberkommen. Christian Bale gelingt es jedenfalls, die Wandlung des Charakters seiner Figur auf äußerst intensive Weise darzustellen. Sein Spiel ist nuanciert, aber dennoch beeindruckend.
Die restlichen Darsteller waren eher mittelprächtig. Es erscheint einem schon etwas seltsam, wenn man bei den "Sinnestätern" wenig Gefühle sieht, bei den indoktrinierten Bürgern jedoch Gemütsregungen erkennt. Taye Diggs ist seine Schadenfreude zu sehr anzusehen. Sean Bean als Bales erster Partner ist nicht schlecht, aber hier kommt er seiner Verpflichtung als "wandelnder Spoiler" schon sehr früh im Film nach. Hätte ihn gerne länger gesehen. Außerdem mutet es etwas merkwürdig an, wenn Bale in den Szenen mit seinem Filmsohn von diesem zur Schnecke gemacht wird.
Auch ansonsten ist der Film nicht frei von Mängeln: der Showdown wirkt etwas zu überhastet (besonders das "Duell" zwischen Bale und Diggs war viel zu schnell vorbei) und das Finale fast schon übertrieben kitschig. Außerdem erscheint es auch unlogisch, wenn Bale in aller Öffentlichkeit andere Verhaltensweisen als der Rest zeigt und das niemandem auffällt. Oder wenn er den versteckten Raum mit den ganzen verbotenen Gegenständen findet, die Schallplatte abspielt und dabei so lange unbemerkt bleibt, obwohl im ganzen Gebäude Polizisten sind.
Was den Film dennoch sehenswert macht, sind sein philosophischer Unterbau und die Sozialkritik. Wenn auf den riesigen Bildschirmen Hitler und Stalin als Warnung vor grausamen Regimes zu sehen sind, aber die Architektur der futuristischen Stadt und die gleichgeschaltete Bevölkerung sowie der repressive Umgang der Regierung mit Abweichlern an den deren Regimes erinnert, führt sich die Gesellschaft im Grunde selbst ad absurdum.
[SPOILER: Erst Recht, als man am Ende erfährt, dass der Diktator, bei dem es sich garnicht um den, in Wahrheit längst verstorbenen "Vater" handelt, die wichtigste Regel selbst nicht einhält, nämlich seine Droge nicht nimmt und Gefühle zeigt und Kunstwerke besitzt, während er dem Rest der Bevölkerung diese vorenthält.]
In erster Linie ist "Equilibrium" natürlich ein Actionfilm, aber die interessante Grundidee regt zum Nachdenken an. Sind Emotionen wirklich die Ursache allen Übels? Wäre eine Welt ohne sie möglich? Wäre das vielleicht sogar eine bessere Welt?
Das hier ist also eindeutig nicht "Style over Substance", sondern sozusagen "Style with Substance". Was man von Wimmers nachfolgendem Film "Ultraviolet" leider nicht behaupten konnte.

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Lydia Huxley

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Macht ja nix, dass die Bezeichnung nicht von dir stammt. Hast es aber schön erklärt und passend eingesetzt :)
Stimmt, wäre ein interessantes Szenario: Die Menschheit ohne Emotionen. N-tv bringt doch immer tolle Szenario-Dokus z.B. wie man den Todesstern nachbaut oder die Erde ohne Menschen aussehen würde. Vielleicht könnte man denen das Thema mal vorschlagen!^^


MovieMonster

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Hab den Film jetzt gesehen und kann deinem obigen Kommentar 100% zustimmen. Schade, daß die Actionszenen so kitschig waren... und ja, auch schade daß Sean Bean schon so früh Feierabend machen mußte. ;)


zachine

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Bewertung7.5Sehenswert

Ja, passt schon. Die Story hat Potential, die Matrix-artige Action ist auch OK. Aber doch sehr vorhersehbar.

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Grambambuli

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Bewertung9.0Herausragend

Ein B-Movie, der hochkarätigen Filmen zeigt, wo der Hammer hängt.
Sean Bean stirbt zwar wieder einmal, aber Christian Bale in einer dystopischen Zukunft, so ganz in weiß, samt Gun-Kata... und dem Soundtrack von einem Zimmer-Lehrling, mannomann, da will man nix anderes mehr.

Da hilft nur noch Max Payne 2 installieren und die Hall of Mirrors-Mod runterladen.

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Chibs

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Lieblingsfilm :D Und mal ehrlich ? was ist die Welt ohne Gefühle?? Es gibt nichts wichtigeres als das. Wie Dupont-Darsteller Angus MacFadyen in einem Interview sagte, dass wir ohne Emotionen eine Gefahr für uns selber sind, stimmt voll und ganz.
Aber ich muss einem hier Recht geben. Kurt Wimmer verpasst an manchen Stellen die Geschichte zu intensivieren! Aber der Film ist toll!! (wenn auch voller Fehler ;D)

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frank-br

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist inzwischen schon etwas in die Jahre gekommen, wirkt aber trotzdem von den Aufnahmen her noch immer sehr gut. Die Story war interessant. Über die Action kann man sich streiten (gegen Ende vielleicht zu übertriebene "Kampfszenen"), aber grundsätzlich ein unterhaltsamer Streifen.

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nilswachter

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Bewertung3.0Schwach

Als Parabel auf den Nationalsozialismus zu platt, plakativ und unbeholfen; als Plädoyer für Kunst und Menschlichkeit zu gewalttätig und widersprüchlich. Was bleibt, ist ein drittklassiger, mässig spannender Actionreisser, der für die Kampf- und Schusssequenzen offensichtlich bei Matrix abgeschaut hat, ohne auch nur annähernd die Qualität dessen Aufnahmen zu egalisieren. Selten wurde eine grundsätzlich interessante Ausgangslage so konsequent gegen die Wand gefahren.

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Philipp Ebert

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Es geht nicht um den Nationalsozialismus sondern um das Prinzip oligarchischen Kollektivismus der den meisten totalitären Regimen inne wohnt.
Geklaut wurde eher bei 1984, Fahrenheit 451, Wir, THX 1138....und so weiter als bei einem speziellen Regime.
Natürlich ohne wirklich die Qualität eine dieser Vorlagen außer der letzten zu erreichen.


-m-

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zwischen Genialität und Peinlichkeit. Gefallen hatte ich aber an dem Aufbau der Geschichte, der nicht so klischeebeladen ist. Trotzdem verschenkt Kurt Wimmer mehrere Möglichkeiten, das Thema zu intensivieren.

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ready2fall

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Bewertung3.0Schwach

Zum Glück wird uns gleich zu Beginn erklärt worum es überhaupt geht. Gefühle und Emotionen führen zu Kriegen, diese gefährden den Fortbestand der Menschheit und müssen somit abgeschaltet werden, was wiederum das Ende des Menschen als Individuum bedeutet.
Equilibrium fühlt sich mit seinen düsteren, glatten, sterilen Bildern anfangs an wie ein 1984 von Christopher Nolan, ehe er später immer mehr ins lächerliche abdriftet. Kurt Wimmer bemüht sich um technische Perfektion, vergiftet seinen Film damit aber leider.
Es bleibt für den Zuschauer keine Zeit für eigenes Nachdenken, eine Botschaft wird einem mit banaler Symbolik ins Gesicht geklatscht.
Dabei versucht Equilibrium ein tiefgründiges, interessantes Thema zu erzählen, bleibt jedoch an der Oberfläche hängen und flüchtet sich immer wieder in ermüdendes Geballer. Zum Ende hin bleibt einem selbst überlassen ob man sich über den dämlichen Quatsch ärgern oder darüber lachen möchte.
Equilibrium ist genauso glatt wie Christian Bales Frisur und letztlich so interessant wie sein Regisseur.

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puppetmasterSD

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Bewertung7.5Sehenswert

Eigentlich ein geiler Film ,dessen große Schwäche es ist das er eben leider nur einmal funktioniert. Bei einem zweiten ansehen, jahre später, fand ich ihn tot langweilig.

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Dj Rise

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Bewertung9.0Herausragend

Doch weil ich arm bin, habe ich nur meine Träume.
Die Träume breite ich aus vor deinen Füßen. Tritt leicht darauf, Du trittst auf meine Träume.“
Equilibrium, symbolisiert die angestrebte emotionale Gleichmüdigkeit
Zum Wohle der Menschheit eliminiert ein totalitäres Regime mit Drogen und Gehirnwäsche alle Gefühlsregungen. Verstöße werden durch die ‚Kleriker‘ geahndet. John Preston ist einer von ihnen bis er seine Pillen vergisst und selbst zum ‚Sinnestäter‘ wird !
Bale zeigt hier in diesen düsteren Sic Fie Epos was für ein hervorragender Schauspieler ist er verkörpert den Charakter den er spielt so authentisch das man sich gleich nach der ersten Minuten ihn in hinein versetzten kann was zu Atmosphäre des Films beiträgt ! : )

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Drehmumdiebolzen

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Bewertung7.5Sehenswert

Manchmal gibt es Filme, die allein durch die Präsenz des Hauptdarstellers gewaltig aufgewertet werden. Besonders dann, wenn der Rest aus Nebenrollen besteht, die als Stichwortgeber dem Star gekonnt die Bälle zuspielen.
Genau das ist der Fall bei Christian Bale in Kurt Wimmers Sci-Fi-Action Dystopie "Equilibrium".

Als "Grammatonkleriker" John Preston nimmt er uns an die Hand und entführt in diesen kalten, sterilen Kosmos. Man geht gemeinsam auf eine emotionale Reise mit den klassischen Höhen und Tiefen, und "Bat(e)man" Christian Bale lässt uns das mit jedem Minimum seines Könnens in Form von nuancierter Gestik und Mimik hautnah miterleben, was umso bemerkenswerter ist, da es sich schließlich um ein komplett buchstäblich gefühlloses Szenario handelt. Sein Spiel ist sowohl vollkommen ausdruckslos als auch gleichzeitig von einer unter die Haut kriechenden Intensität.

Insbesondere in der ersten, sehr stimmungsvoll inszenierten Hälfte des Films findet Wimmer immer wieder kleine, recht intime Momente wie beispielsweise bei der Entdeckung eines "Sinnestäter"-Verstecks, wo belangloser Krimskrams wie eine Schneekugel ein wahrer Schatz, eine Hoffnung sein kann, an die man sich als Zuschauer unweigerlich klammert und in der einem Beethoven vom Grammophon genauso unwirklich vorkommt wie zuletzt Christoph Waltz in "Django Unchained".
Im zweiten Akt überwiegen dann aber zusehends klaffende Logiklöcher und Kurt Wimmers durchgestylte "Over the Top" Regie, besonders in den absolut wahnwitzigen Gun-Kata Actionszenen, die wie eine etwas zu gewollte Anbiederung an den "Matrix" Kult wirken. Das möchte dann auch so gar nicht zu der ansonsten bislang solide erzählten Handlung passen. Unterstützt wir das noch durch einen konfusen, aber wirkungsvollen Score von Klaus Badelt, der ebenfalls als eindeutige Don Davis Anleihe anzusiedeln ist.

Die Gefechte sind schon wahre Hingucker, nichtsdestotrotz steht man hierbei dauerhaft hauchdünn an der Bordsteinkante zum waschechten Trash, was aber natürlich auch dem bescheidenen Budget geschuldet ist.
Mit wachsender Laufzeit zieht auch beim Finale sehr die Brutalität an im letzten großen Action-Setpiece,was ein wenig an das Château aus "Matrix Reloaded" erinnern mag, der aber erst ein Jahr später in die Kinos kam.
Das wollte dem Film hierzulande nicht gelingen, was umso mehr erstaunt (wurde er doch größtenteils am Potsdamer Platz in Berlin gedreht und hat doch sogar Anatole Taubman einen Winz-Cameo).
Die Story selbst ist ganz nach Künstlerart schon recht dreist zusammengeklau(b)t, funktioniert aber trotzdem noch ganz passabel, da sie nie im bloßen Zitate-Regen der großen Vorbilder wie François Truffauts Klassiker "Fahrenheit 451" untergeht.
Reichlich oberflächlich wird dann die Sache mit dem Widerstand etwas abgefrühstückt; muss sie doch nur als wunderbares Alibi für die nächste Gaga-Gun-Kata Action herhalten. Weniger wäre hier mehr gewesen und mehr weniger.
Abgesehen von Christian Bale sticht in den wenigen gemeinsamen Szenen noch Emily Watson darstellerisch heraus; der eher unbekannte Taye Diggs und Obermotz Angus Macfayden machen ebenfalls einen guten Job.

Fazit: "Equilibrium" ist ein grundsolider Sci-Fi Thriller, der sich zwar mit seinen betont coolen Zugeständnissen an den Mainstream bisweilen selbst in die Quere kommt, aber dennoch mit herrlich überdrehter B-Movie Action und einer vergleichweise simplen Story, die von einem großartigen Christian Bale mühelos getragen wird, gut zu unterhalten weiß.

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Drehmumdiebolzen

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;)
Seltsamerweise wird der in manchen Cinephilo-Subkulturen regelrecht gefeiert, was dann aber auch übertrieben ist.
Ja, nur für die Bullet Time war wohl die Kohle nicht da^^


HimmelHoch

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Sehr treffend ausgedrückt!


Julian1860

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film hat eine ,wie ich finde, wahnsinnig fesselnde Story bei der leider etwas Potential verschenkt wurde. Christian Bale als zuerst grausamen Diener des "Staates" und anschließend als Befreier von Gefühlen, Emotionen und schließlich der ganzen Menschheit kann man einfach nicht schlecht finden!
Leider kommt für mich die Auflösung etwas zu früh bzw. ist sie ein wenig zu kurz geraten.

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