«Erin Brockovich» ist in erster Linie eine Bühne für Julia Roberts, die als gleichsam schlagfertiges und verzweifeltes Energiebündel ihre Meisterleistung ablieferte und dafür verdientermassen einen Oscar erhielt. Ermöglicht wird ihr dieser glanzvolle Auftritt aber vor allem durch die starken Nebendarsteller sowie das präzise Drehbuch von Susannah Grant und die unsentimental schnörkellose und dadurch extrem wirkungsvolle Inszenierung von Regisseur Steven Soderbergh.
Richtig schön herzlich und unaufdringlich wird hier auf einer wahren Begebenheit ruhend die Geschichte einer Frau erzählt, die mit ihren hartnäckigen Nachforschungen einen Umweltskandal rund um das Unternehmen PG&E zum Vorschein brachte. Detailverliebt und mit großer Mühe von Steven Soderbergh inszeniert, gewann "Erin Brockovich" verdient mehrere Golden Globes und Oscars, die auch die wunderbaren Leistungen der Haupt- und Nebendarsteller ehren. Man kann ja Julia Roberts so viel kritisieren wie man will, aber hier muss man sich wirklich eingestehen, dass sie die perfekte Besetzung für die Hauptfigur ist, denn als "Erin Brockovich" kann Roberts gekonnt ihre Sympathien zeigen und mit viel Tempo und Temperament ihre brillante, zauberhafte und sexy Seite zum Vorschein bringen. Richtig schönes und angenehmes Drama!
der film hat mir gefallen, julia roberts hat die rolle auch ganz gut verkörpert, allerdings finde ich die darstellung nicht oscar würdig. es war natürlich keine miese leistung, aber dass sie dafür SO ausgezeichnet wird.. naja, darüber lässt sich streiten.
Wieder einmal ein gelunger Film mit Julia Roberts - und einer netten Geschichte. Das Gute gewinnt auch hier einmal wieder - anscheinend verdient. Ich weiß allerdings nicht ganz, auf welchem Fuß ich stehen soll denn der Film scheint mir doch ein bisschen zu viel zu verschönern.
Sehr guter Film!
Gegen Julia Roberts kommt dann eben doch keiner an. Ich muss sagen, dass mich der Film stark beeindruckt hat, die Story ist grundsätzlich spannend und durchdacht.
Die Nebendarsteller versüssen den Film nochmals.
Grosses Kino, Spannung und wirklich gute Schlussszene.
Top!
Das sehe ich etwas anders! "Die Nebendarsteller versüssen den Film nochmals.
Grosses Kino, Spannung und wirklich gute Schlussszene. " kann ich unterschreiben.
Allerdings bietet Roberts (wie gewohnt) keinerlei besonderen Akzente, die deutlich machen, dass nur sie diese Rolle hätte spielen können!
Sehr funktionale, konventionelle Inszenierung eines Schema-F-Umwelt-Gerichts-Thrillers, der dennoch auf überraschend vielen Ebenen funktioniert. Vielleicht ist es das Wissen, dass diese Frau tatsächlich exisitiert. Vielleicht ist es Julia Roberts, die wohl jede einzelne der 126 Minuten mit ihrer Leinwandpräsenz ausfüllt.
Was auch immer es ist - Erin Brockovich ist ein anrührender, bewegender Film, der mit subtilerer Regie und weniger Klischees in Ausstattung, Kostüm und Setdesign durchaus auch zu was wirklich großem hätte werden können. Den Funken Genialität stiehlt Soderbergh mit einem "Rocker" Aaron Eckhard, der natürlich vor lauter Metall am Körper klimpert überall, mit einem rettenden Informanten in letzter Minute, der natürlich erst mal aussieht, als wolle er Erin vergewaltigen und mit der vielfältigen Nutzung von Farbfiltern, von denen sich der Herr Regisseur einfach nicht zu trennen vermag (Traffic!!).
Spannende Geschichte, nette Nebendarsteller, gut eingefangene Atmosphäre, ein cool hippiemäßiger Musterknabe und Quasi-Familenpapa Aaron Eckhart und ein schön brummiger Albert Finney sind die Pluspunkte dieses Biopic-Umweltdramas (Tolles Genre hab ich da grad erfunden).
Dagegen stehen die rührselige Umsetzung und eine Julia Roberts, die zwar ihre Rolle einigermaßen glaubhaft rüberbringt, aber insgesamt so austauschbar bleibt wie ein DSDS Kandidat.
Zum ersten:
Die 4 Punkte sind lediglich für die Leistung von Julia Roberts.
Zum zweiten:
Der Film war langweilig und uninteressant für mich zumindest.
Da kann man in der Zeit auch besseres tun :-)
Einen ordentliche Portion Frauenpower verpackt in eine spannende Geschichte und besetzt mit einigen der besten Schauspieler Hollywoods. Der Oscar war verdient Mrs. Roberts.
Nein, nein! Julia Roberts ist nicht gut und der Film langweilig. Zumindest ist der Film sauber gedreht und das Thema sicherlich brisant und wert, verfilmt zu werden (dies erklärt meine Punktevergabe). Aber: Geht lieber ein sauberes Glas Wasser schlürfen, als den hier zu sehen...
authentisch und spannend!
auch wenn mich erin wohl teilweise etwas genervt hätte wenn ich mit ihr hätte arbeiten müssen. hat mich dafür um einige nette filmzitate bereichert ;)
Selten so eine tolle Besetzung gesehen. Derbe und gleichzeitig so liebevoll hat man Julia Roberts noch nie gesehen und hat ihr zu recht den Oscar eingebracht. Dieser Film lebt durch Sie. SCHÖN!
Erin Brockovich - Kritik
US 2000 Laufzeit 137 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 06.04.2000
Kritiken (1) — Film: Erin Brockovich
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Erin Brockovich» ist in erster Linie eine Bühne für Julia Roberts, die als gleichsam schlagfertiges und verzweifeltes Energiebündel ihre Meisterleistung ablieferte und dafür verdientermassen einen Oscar erhielt. Ermöglicht wird ihr dieser glanzvolle Auftritt aber vor allem durch die starken Nebendarsteller sowie das präzise Drehbuch von Susannah Grant und die unsentimental schnörkellose und dadurch extrem wirkungsvolle Inszenierung von Regisseur Steven Soderbergh.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (27) — Film: Erin Brockovich
Kommentar schreibenmoviee 2011/12/27 05:44:24
Kommentar löschenRichtig schön herzlich und unaufdringlich wird hier auf einer wahren Begebenheit ruhend die Geschichte einer Frau erzählt, die mit ihren hartnäckigen Nachforschungen einen Umweltskandal rund um das Unternehmen PG&E zum Vorschein brachte. Detailverliebt und mit großer Mühe von Steven Soderbergh inszeniert, gewann "Erin Brockovich" verdient mehrere Golden Globes und Oscars, die auch die wunderbaren Leistungen der Haupt- und Nebendarsteller ehren. Man kann ja Julia Roberts so viel kritisieren wie man will, aber hier muss man sich wirklich eingestehen, dass sie die perfekte Besetzung für die Hauptfigur ist, denn als "Erin Brockovich" kann Roberts gekonnt ihre Sympathien zeigen und mit viel Tempo und Temperament ihre brillante, zauberhafte und sexy Seite zum Vorschein bringen. Richtig schönes und angenehmes Drama!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Magnolia 2011/06/10 21:09:56
Kommentar löschender film hat mir gefallen, julia roberts hat die rolle auch ganz gut verkörpert, allerdings finde ich die darstellung nicht oscar würdig. es war natürlich keine miese leistung, aber dass sie dafür SO ausgezeichnet wird.. naja, darüber lässt sich streiten.
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FloHuu 2011/02/23 10:18:24
Kommentar löschenSolider Film mit starken Nebendarstellern!
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doctorgonzo 2011/02/23 13:07:15
Antwort löschenJa, leider aber ohne gute Hauptdarstellerin...
Dorothee Hillwalker 2010/12/12 02:31:39
Kommentar löschenWieder einmal ein gelunger Film mit Julia Roberts - und einer netten Geschichte. Das Gute gewinnt auch hier einmal wieder - anscheinend verdient. Ich weiß allerdings nicht ganz, auf welchem Fuß ich stehen soll denn der Film scheint mir doch ein bisschen zu viel zu verschönern.
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Scipio 2010/08/23 17:55:50
Kommentar löschenJulia Roberts in einem Film - war bis dato für mich "der" Grund, einen Film NICHT anzuschauen, u. a. wegen "Pretty Women".
Dieser Film hat das komplett geändert.
"Erin Brockovich" ist von der ersten Minute bis zum genialen Finale ein unvergessliches Filmerlebnis.
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mirae 2010/07/30 03:40:56
Kommentar löschenSehr guter Film!
Gegen Julia Roberts kommt dann eben doch keiner an. Ich muss sagen, dass mich der Film stark beeindruckt hat, die Story ist grundsätzlich spannend und durchdacht.
Die Nebendarsteller versüssen den Film nochmals.
Grosses Kino, Spannung und wirklich gute Schlussszene.
Top!
Kommentar gefällt mir 1 Antworten
doctorgonzo 2010/07/30 11:57:01
Antwort löschenDas sehe ich etwas anders! "Die Nebendarsteller versüssen den Film nochmals.
Grosses Kino, Spannung und wirklich gute Schlussszene. " kann ich unterschreiben.
Allerdings bietet Roberts (wie gewohnt) keinerlei besonderen Akzente, die deutlich machen, dass nur sie diese Rolle hätte spielen können!
dae-su 2010/04/05 13:16:26
Kommentar löschenSehr funktionale, konventionelle Inszenierung eines Schema-F-Umwelt-Gerichts-Thrillers, der dennoch auf überraschend vielen Ebenen funktioniert. Vielleicht ist es das Wissen, dass diese Frau tatsächlich exisitiert. Vielleicht ist es Julia Roberts, die wohl jede einzelne der 126 Minuten mit ihrer Leinwandpräsenz ausfüllt.
Was auch immer es ist - Erin Brockovich ist ein anrührender, bewegender Film, der mit subtilerer Regie und weniger Klischees in Ausstattung, Kostüm und Setdesign durchaus auch zu was wirklich großem hätte werden können. Den Funken Genialität stiehlt Soderbergh mit einem "Rocker" Aaron Eckhard, der natürlich vor lauter Metall am Körper klimpert überall, mit einem rettenden Informanten in letzter Minute, der natürlich erst mal aussieht, als wolle er Erin vergewaltigen und mit der vielfältigen Nutzung von Farbfiltern, von denen sich der Herr Regisseur einfach nicht zu trennen vermag (Traffic!!).
Dafür ist Albert Finney Gold, as usual.
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doctorgonzo 2010/03/16 16:13:39
Kommentar löschenSpannende Geschichte, nette Nebendarsteller, gut eingefangene Atmosphäre, ein cool hippiemäßiger Musterknabe und Quasi-Familenpapa Aaron Eckhart und ein schön brummiger Albert Finney sind die Pluspunkte dieses Biopic-Umweltdramas (Tolles Genre hab ich da grad erfunden).
Dagegen stehen die rührselige Umsetzung und eine Julia Roberts, die zwar ihre Rolle einigermaßen glaubhaft rüberbringt, aber insgesamt so austauschbar bleibt wie ein DSDS Kandidat.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
MajorBju 2010/02/28 00:56:03
Kommentar löschenWow. Super Film, der manchmal ein bisschen abgedrochen wirkt, aber trotzdem spannend ist.
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Zausel 2010/01/08 18:44:00
Kommentar löschenZum ersten:
Die 4 Punkte sind lediglich für die Leistung von Julia Roberts.
Zum zweiten:
Der Film war langweilig und uninteressant für mich zumindest.
Da kann man in der Zeit auch besseres tun :-)
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TheJoker 2009/09/11 01:15:59
Kommentar löschenInteressante Story, super gespielt - Verdienter Oscar für Julia Roberts!
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Haze 2009/05/16 02:42:23
Kommentar löschenEinen ordentliche Portion Frauenpower verpackt in eine spannende Geschichte und besetzt mit einigen der besten Schauspieler Hollywoods. Der Oscar war verdient Mrs. Roberts.
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guggenheim 2009/05/12 15:08:43
Kommentar löschenNein, nein! Julia Roberts ist nicht gut und der Film langweilig. Zumindest ist der Film sauber gedreht und das Thema sicherlich brisant und wert, verfilmt zu werden (dies erklärt meine Punktevergabe). Aber: Geht lieber ein sauberes Glas Wasser schlürfen, als den hier zu sehen...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Nemsis 2009/03/28 20:00:04
Kommentar löschenNah nicht Top, auch ein reiner Labberfilm, denoch klasse, wie sie sich durchsetzt in diesen dummen Bürokratensystem.
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tin 2009/02/06 17:26:21
Kommentar löschenauthentisch und spannend!
auch wenn mich erin wohl teilweise etwas genervt hätte wenn ich mit ihr hätte arbeiten müssen. hat mich dafür um einige nette filmzitate bereichert ;)
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Cpt. Wurst 2009/01/26 19:41:52
Kommentar löschenEin bisschen Lahm.
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karin1011 2009/01/05 05:49:15
Kommentar löschenguter film
gutes thema und julia roberts ist einfach klasse
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Amanda_Ripley 2009/01/04 15:30:31
Kommentar löschenSelten so eine tolle Besetzung gesehen. Derbe und gleichzeitig so liebevoll hat man Julia Roberts noch nie gesehen und hat ihr zu recht den Oscar eingebracht. Dieser Film lebt durch Sie. SCHÖN!
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BananenJoe 2008/12/30 01:28:11
Kommentar löschenGut inszeniertes Drama mit einer kämpferischen Julia Roberts die überzeugt.
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Shyamalan 2008/12/24 12:08:36
Kommentar löschenRegisseur Steven Soderbergh (Oceans Eleven) verhalf der 'ewigen' Pretty Woman Julia Roberts zu einem Imagewechsel-und ihrem ersten Oscar!
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