Es geht um Alles
Es geht um Alles (2008), DE Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Kinostart 15.05.2008
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3 Kommentare
Keine
von Nina Pourlak,
Der aus Armenien stammende amtierende Box Weltmeister im Mittelgewicht Arthur Abraham ist ein wirklich symphatischer und gewitzter Zeitgenosse. Er wird “King Arthur” genannt und gilt als einer der besten Boxer dieser Zeit. Sein Trainer, Ulli Wegner, aus der DDR stammend, ist ebenfalls eine Legende und wird wegen seiner Anforderungen an Disziplin und Leistungsbereitschaft “der General” genannt. “Es geht um Alles” erzählt die berührende Geschichte eines Zusammenfindens der Kulturen und Charaktere in einem harten Geschäft. Dabei verteilt dieser Film ebenso kraftvolle wie authentische Geraden mitten in die Auseinandersetzungen zwischen Trainer und Boxer. Trainer Wegner versucht aus einem jungen Gewinner eine Persönlichkeit zu schmieden und kennt die Härten des Profiboxsports. Arthur Abraham ist der gefeierte Held im Ring und nicht ohne Stolz. Während Arthur Abraham nach dem Sieg in seiner Heimat Armenien wie ein König gefeiert wird, ist sein Trainer der einzige Ehrenbürger von Penkun, der kleinsten Stadt von Mecklenburg-Vorpommern. Er sagt, dies sei der größte Titel den er je errungen habe.
Der Film startet am 15.Mai 2008 in den deutschen Kinos.
Handlung
Erste Erfolge im Radsport
Avetik Abrahamjan, besser bekannt als Arthur Abraham (Arthur Abraham ), wurde 1980 in Armenien geboren. Erste sportliche Erfolge konnte er im Radsport verzeichnen. Mit dem Umzug nach Deutschland widmete er sich mehr dem Boxsport, mit dem er schnell seinen Durchbruch feierte. Im Amateurbereich gewann er erste Titel.
Mit Boxen zum Erfolg
Nach dem sein jetziger Trainer Ulli Wegner (Ulli Wegner ) sein Potential erkannte, erhielt Abraham 2005 eine der größten Chancen seiner Karriere. In Leipzig kämpfte er um den Weltmeistertitel der IBF gegen Kingsley Ikeke, erfolgreich. Seitdem hat er seinen Weltmeistergürtel mehrfach verteidigt.
Die Dokumentation erzählt zeigt Trainer und Boxer hautnah, beim Training, bei den Wettkämpfen, aber auch in privaten Minuten. Dabei zeigt er sowohl der sympathischen Züge der beiden Sportler las auch die Härte des Boxsports auf.
Abraham lebt heute mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder in Berlin.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes zum Film
Weitere Informationen im Internet
Zusammenstellungen von Film-Kritiken, Trailer auf film-zeit.de (deutsch)
QuellenPresseheft des Verleihs
Cast & Crew
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Nina Pourlak
Regie
Schauspieler
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Nina Pourlak
- Genre
- Dokumentarfilm
- Ort
- Armenien
- Handlung
- Boxen, Boxer, Boxkampf, Trainer, Training, Weltmeister, Weltmeisterschaft
- Mitmachen
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Kritiken (1) — Film: Es geht um Alles
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenEtwas zu naiv und mit zu viel Respekt hat sich Regisseurin Nina Pourlak ihren beiden Objekten der Observation genähert. So zementiert sie hier lediglich ein paar altbekannte Box-Klischees, hat inhaltlich jedoch nicht viel mehr zu bieten als ein kurzer Porträt-Einspieler, wie er vor der TV-Übertragung eines wichtigen Kampfes gezeigt wird.
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Kommentare (2) — Film: Es geht um Alles
Kommentar schreibenJonni 2008/05/19 11:17:54
Kommentar löschenNina Pourlak und Sebastian Lempe ist mit Hartnäckigkeit und Hingabe ein Dokumentarfilm-Juwel gelungen, das viel mehr als nur einen Blick hinter die Kulissen der Boxwelt liefert. Mit dem gewitzten, selbstironischen Arthur Abraham und dem Trainerfuchs Uli Wegener begeben sie sich auf eine Reise über Trainer/Schüler Verhältnisse, Freundschaft und zwei Menschen aus völlig unterschiedlichen Kulturen, die durch den Boxsport zueinander gefunden haben. Witzig und bewegend gleichzeitig.
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Jowi 2008/05/16 10:48:49
Kommentar löschen"Ein Film übers Boxen? Kannste vergessen!" Obwohl der Verleiher so deutlich abgeraten hatte, haben sich Nina Purlak und Sebastian Lempe an das Projekt gewagt.Über Monate haben sie mit Kamera (Lempe) und Ton (Juri von Krause) den Boxer Arthur Abraham und seinen Trainer Uli Wegner auf der Rückkehr in den Ring nach dem spektakulären Kampf mit gebrochenem Kiefer begleitet. Szenen aus dem Training, den erfolgreichen Kämpfen wechseln sich ab mit stillen Beobachtungen: Was ist das für eine Beziehung zwischen Boxer und Trainer, zwischen dem durchaus emotionalen Armenier mit dem charmanten Lächeln und dem stoischen, erfahrenen und verschlossenen Deutschen? Es sind die stillen Szenen, in denen der Film seine Dichte, seine Stärke entwickelt. Besonders hier bewirken Kamera und Ton eine eigenartige Intimität. Da zeigt das Gesicht des Trainers plötzlich die väterliche Liebe, die er nicht wahrhaben will. Obwohl also sehr viel geboxt wird, ist es kein "Film übers Boxen". Es ist en Film aus einem besonderen Milieu, über besondere Menschen, über die Entwicklung einer besonderen Beziehung. Es wäre schade, wenn nur Boxfans ihn sehen würden.
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