Es geschah am hellichten Tag
Es geschah am hellichten Tag (1958), CH/ES/DE Laufzeit 99 Minuten, FSK 12, Kriminalfilm, Kinostart 09.07.1958
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von Ladislao Vajda, mit Heinz Rühmann und Sigfrit Steiner
In einem Wald wird ein totes Mädchen gefunden. Zwei ähnliche Morde konnte die Polizei bisher nicht aufklären. Der Hausierer Jacquier wird der Tat verdächtigt, doch Kommissar Matthäi ist von seiner Unschuld überzeugt. Matthäi mietet eine Tankstelle und holt die junge Frau Heller und ihre Tochter Annemarie als Lockvogel ins Haus. Schon bald wird Annemarie von einem Fremden angesprochen.
Cast & Crew
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Ladislao Vajda
-
Heinz Rühmann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Oberleutnant Matthäi
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Sigfrit Steiner
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Siegfried Lowitz
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Michel Simon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jacquier
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Heinrich Gretler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizeikommandant
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Gert Fröbe
Regie
Schauspieler
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Berta Drews
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Schrott
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Ewald Balser
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Prof. Manz
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María Rosa Salgado
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Heller
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Anita von Ow
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Annemarie Heller
-
Max Werner Lenz
-
Friedrich Dürrenmatt
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Hans Jacoby
-
Ladislao Vajda
- Genre
- Polizeifilm
- Zeit
- 1990er Jahre, 1995
- Ort
- Zürich
- Handlung
- Ermittlung, Gefängniszelle, Kindermörder, Klassiker, Kommissar, Kriminalinspektor, Mord, Mordverdacht, Mädchen, Mörder, Polizei, Psychiatrie, Verdächtiger, Wald
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Es geschah am hellichten Tag
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Kritiken (1) — Film: Es geschah am hellichten Tag
C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)
Kommentar löschenDie Thematik des Kindsmissbrauches war und ist ein verwerfliches gesellschaftliches Problem, deren ermittlungstechnische Bekämpfung durch die Opfer als Lockvogel Dürrenmatt hier ethisch hinterfragt. Das Aufeinandertreffen zweier so starker Charaktere wie Rühmann und Fröbe gibt diesem traurigen Thema einen starken Ausdruck, der den Gegensatz von Gut und Böse bzw. nicht zuletzt durch Fröbes Korpulenz Schwäche und Stärke widerspiegelt. Dieser Gegensatz zieht sich bis zum dramatischen Ende, das doch ein Happy End ist, durch den Film.
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Kommentare (39) — Film: Es geschah am hellichten Tag
Kommentar schreibendoenef 2012/01/24 09:44:54
Kommentar löschenEin brillanter und extrem sympathischer Film, den man immer wieder sehen kann, mit einer genialen schauspielerischen Leistung von Gerd Fröbe, die für das Produzententeam Albert R. Broccoli und Harry Saltzmann ausschlaggebend gewesen sein soll, um ihn mit der Rolle des Goldfinger im wohl populärsten Bondfilm aller Zeiten zu betrauen.
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Pygar 2011/10/27 00:35:25
Kommentar löschenMisogynie als logische Konsequenz eines unterdrückten Daseins und Mord als Erlösung um die Balance wieder herzustellen. Der Zweck heiligt hier aber nicht nur die Mittel des Bösen, sondern verleitet auch das nicht ganz so »Gute«, um der versäumten Pflichterfüllung, einem gegebenen Versprechen oder dem Dienst am Allgemeinwohl nachzukommen. Verbrechensbekämpfung und Verbrechen (jeweils aus Leidenschaft) unterscheiden sich dabei lediglich im Resultat, denn auf sämtliche zur Verfügung stehende Hilfsmittel wird unbarmherzig zurückgegriffen und die daraus resultierenden Vorteile werden schamlos ausgespielt. Eine Ausgangslage, die ein stetiges Aufeinandertreffen zahlreicher Gegensätze geradezu anbietet. Und auch wenn in der versöhnlichen, beinahe zurückhaltenden Umsetzung des Rätsels samt einfacher Lösung, menschliche Abgründe nur grob umrissen werden, die elegante Ausschmückung des moralischen Anliegens, gestaltet sich ebenso spannend wie vornehm.
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based_god 2011/10/15 14:11:59
Kommentar löschenEiner der besten Krimis der Filmgeschichte.
Auch heute noch, mehr als 50 Jahre nach erscheinen fesselt diese Dürrenmatt-Adaption wie wahnsinnig. Man leidet mit und hofft inständig, dass der Mörder gefasst wird. Was auch toll in Erinnerung bleibt ist die wahnsinnige Orchestrierung mancher Szenen.
Ein Film den jeder mal gesehen haben sollte. Besser nicht in der finsteren Nacht gucken...
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hoffman587 2011/10/12 15:31:25
Kommentar löschen"Und ich soll jetzt alle diesen Wäsche durchsuchen? Ich soll einen Blutfleck finden?! Was geht das mich an, wenn der eine Halunke den Anderen tötet?!"
"...Ein Kind wurde getötet, ein 8 Jähriges Mädchen..."
Jedem sollte wohl die Vorlage "Das Versprechen" von Friedrich Dürrenmatt bekannt sein, die er nachdem Drehbuchentwurf (mit einigen starken Abänderungen) von dem ersten Film "Es geschah am helllichten Tag" (Dürrenmatt war auch übrigens hier gegen den Titel) aus dem Jahre 1958 von Ladislao Vajda schrieb. Heute ein echter Klassiker des deutschen Kriminalfilms, der sich mit einer für die damalige Zeit recht gewagtem Thema nähert.
Die Story hier erstmal an sich pädagogisch angehaucht, die Moral mag so für einige allgegenwärtig sein, beschäftigt sich mit dem Thema Kindermord und bringt so reichlich Interesse ins Spiel, besonders in Hinsicht auf die Täterbeschreibung des Ganzen, eigentlich recht schlicht, aber hierbei spannend umgesetzt, in gewisser Weise für die damalige Zeit schockierend (auch wenn dies etwas reißerisch klingt): Ein Triebtäter tötet ein junges Mädchen, insgesamt drei Opfer hat er bereits gefordert, in der Schweiz. Der Kommissar Matthäi ermittelt. Und geht dabei ein großes Risiko ein. Sein Plan: Er möchte "Der Bestie" einen "Köder" servieren. Ein Köder in der Form eines Lockvogels, die kleine Annemarie.
Was man für für die Besetzung brauchte waren große Namen und die überrascht durchaus auf den ersten Blick, denn wen mag man da entdecken? Ja richtig, den eher komödiantisch veranlagten, in Bezug auf seine Filmographie, Heinz Rühmann, da zum Beispiel "Der Feuerzangenbowle". Nun mag dieser hier in seiner ernsten Rolle des engagierten Kommissar Matthäi überraschen. Er zeigt die ganze Bandbreite seines Könnens. Brillant und nicht zu abgehobenen verkörpert er seine Rolle, man spürt die Menschlichkeit des Protagonisten.
Und als Triebtäter, infantil und gleichzeitig diabolisch böse, als Zauberer. Die Legende: Gert Fröbe, noch heute kann ich sein Schauspiel nur als fantastisch, unglaublich oder elektrisierend beschreiben, in höchsten Tönen sollte man ihn loben. Verleiht mir immer wieder Gänsehaut ihm beim spielen zu zusehen. Ein echtes Erlebnis könnte man sagen. Allein seine Präsenz unfassbar. Ganz groß als als psychopathischer Täter "Schrott". Eine Top-Besetzung auf beiden Seiten der Medaille, den auch die anderen Akteure wissen kurzum zu überzeugen.
Dazu noch eine ausgezeichnete Regiearbeit, stets spannend erzählt, für mich dabei über die ganze Laufzeit mehr als einfach nur fesselnd, bis zum Schluss. Lobenswert auch die ungeschönte Wahrheit, die gezeigt wird. Wie gesagt für die damalige Zeit erstaunlich. Aber natürlich mit typischen Krimi-Elementen angereichert, so wie auch mit interessanten psychologischen Aspekten. An sich mit den einfachsten Mitteln wird Spannung erzeugt, sehr raffiniert inszeniert.
Weiterhin eine klasse Kamera, die erstmal sehr saubere ausgearbeitete Bilder liefert, selbst heute noch haben sich nichts von ihrer Intensität und Kraft verloren. Bis heute bleiben einige Sequenzen im Gedächtnis, wahrscheinlich für eine lange Zeit. Vergessen werden sollte selbstredend auch nicht die atmosphärische Stimmung des Ganzen, alles funktioniert für mich [wie damals (bei der ersten Sichtung, nein das war nicht in den 50ern) ] hier perfekt. Besser als ich es am Anfang noch geglaubt hätte.
Und auch die Charaktere wissen an sich [teilweise] zu überzeugen, da man dem Werk hier doch einiges vorwerfen könnte, nicht immer ganz logisch handelt die ein oder andere Person, man mag da am besten an das Ende (was an sich eh zu abrupt daherkommt) denken. Naja das stimmt schon alles, doch diese kleinen Schnitzer kann sich das Werk bei mir durchaus erlauben, da diese Schwächen an anderer Stelle wettgemacht werden, also für mich jedenfalls. Immerhin wurde die Täterperson recht authentisch gehandhabt, was auch hätte anders kommen können. Des weiteren noch exzellent geschriebene Dialoge. Letztendlich bleibt das Drehbuch eben die Vorlage zu Roman, wo eben Dürrenmatt einiges änderte, auch hier könnte man noch mal auf das Ende des Ganzen zu sprechen kommen, aber wir wollen ja nicht allzu sehr spoilern, wenn ich das nicht bereits getan habe. Man möge es mir an der Stelle verzeihen.
Zudem noch eine exquisit komponierte musikalische Untermalung, sehr passend gemacht, dabei wird sie kraftvoll und dramatisch eingesetzt. Was dann noch zusätzlich an den Nerven zerrt.
Zum Schluss möchte ich dann einfach nur sagen, dass "Es geschah am helllichten Tag" für mich ein leibhaftiger Klassiker des deutschen Films ist, bei mir immer wieder gern sehen, ob jung, ob alt. Es bleibt ein nervenzerrendes, meisterhaftes Stück Kriminalfilm, noch heute erstklassig, und mit den genial aufspielenden Rühmann und Fröbe verziert. Einfach stark.
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mikkean 2011/10/10 02:08:42
Kommentar löschenNach Jahren wieder mal ganz gesehen und da schlägt der Zauber auch schon zu oder sollte ich sagen der Zauberer? Was dieser Film zur deutschen Leinwand-Geschichte beigetragen hat, ist schon beeindruckend. Ein echt packender Krimi-Stoff, die Thematik mit den Kindermorden nagt heute so stark wie damals an den Nerven und der moralischen Vernunft. Bahnbrechend, dass so etwas schon derart dicht vor über vierzig Jahren aufgearbeitet wurde. Mit dem Stoff leistete Friedrich Dürrenmatt Pionier-Arbeit, selbst wenn es psychologisch gesehen ein klein wenig naiv war, anzunehmen, dass jemand nur jemand mit eigenen Kindern so ein grausiges Verbrechen nie begehen könne. Ist aber auf jeden Fall zu entschuldigen, denn "Es Geschah Am Hellichten Tag" ist für mich vor allem der Film, mit dem ich Heinz Rühmann am liebsten in Verbindung bringe. Nichts gegen die Drei Von Der Tankstelle, Die Feuerzangenbowle oder den Mann im Mond - alles wohlverdiente Klassiker der Unterhaltung. Aber einen Rühmann muss schon hoch angerechnet werden, dass er hier einen zwar intelligenten, teilweise aber auch ambivalenten Helden gibt. Einen, dem am Ende nichts weiter bleibt, als einen reizvollen Köder nach der Bestie auszuwerfen? Sean Penn ergründete in seiner Fassung des Stoffes das ganze vielleicht düsterer und grimmiger, aber in meinen Augen verdient gerade Rühmann den allerhöhsten Respekt für einen optisch noch gelackten Helden. Einen, der dem damaligen Nach-Kriegs-Publikum die Abgründe der menschlichen Psyche näherbrachte, antsatt nur zu unterhalten. Und was wäre wohl abgründiger als der ebenso unvergessliche Gert Fröbe als stammiger Herr Schrott, einerseits der nette Zauberer, dann wahrlich eine Bestie. Sein Killer begeht unsagbares, ist aber auch immer wieder als gezwungenes, dominiertes Wesen zu erleben. Ein erwachsener Mensch von großer Statur, der doch verkrampft ist und von seiner reichen Frau verbal und psychisch malträtiert wird. So groß und kräftig kann jemand erscheinen und dabei ist er doch selbst emtional gelähmt bis unterentwickelt. Fabelhaft jedenfalls, wie Fröbe dieser Figur Kontur verleiht, ein erschreckend packendes Zeugnis größter Schauspiel-Kunst. Und das oft in kurzen, aber prägnanten Szenen, fantastisch. Von seiner wagemutigen Handlung, dem ländlichen Setting im Schweizer Grenz-Gebiet und vielen Momenten, die nicht nur im deutschen Kino Geschichte schrieben, ein Meilenstein. Anbetungswürdig, wozu der deutsche Film in der Lage war und sein kann, wenn er nur will.
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filmschauer 2011/10/04 18:17:50
Kommentar löschenWenn mit Heinz Rühmann und Gert Fröbe zwei Schwergewichte des deutschen Kinos in einem Film aufeinandertreffen, ist dieser wohl immer einen Blick wert. "Es geschah am hellichten Tag" nach einer Friedrich-Dürrenmatt-Vorlage kann nicht nur diese beiden Argumente gewinnbringend für sich verbuchen, sondern weiß auch inhaltlich für Zündstoff zu sorgen. Hier vermischen sich einerseits relativ fröhliche Heimatfilmgefühle in Bild und Ton mit einer grauenvollen Serie an Kindermorden. Eine Mischung, die trotz etwas behäbigen Anlaufs besonders gen Ende eine recht dramatische Spannbreite an Emotionen und moralischem Handeln bereithält. Rühmann gibt den hartnäckigen und auch selbstlosen Ermittler, der anhand kleinster Anhaltspunkten die Spur immer weiter verfolgen kann und dabei ein ziemlich riskantes Spiel eingeht. Fröbe hingegen glänzt durch eine sehr affektierte Art und bleibt mit eher wenigen Filmminuten doch lange im Gedächtnis. Natürlich erahnt man, wie es ausgehen wird und auch die unterschwellige Pädagogik ist nicht schwer zu entschlüsseln. Aber im Kontext des 1958er Produktionsjahres sollte man "Es geschah am hellichten Tag" mal gesehen haben, vielleicht gerade weil solch ein Stoff heutzutage sicherlich anders aussehen würde.
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kronenhummer 2011/10/03 17:42:33
Kommentar löschen„Es geschah am hellichten Tag“ ist düster und spannend inszeniert und so atmosphärisch sehr dicht geraten. Aber er ist nun einmal auch durch die Denk- und Verhaltensweisen der 50er Jahre geprägt –und die war mir ehrlich gesagt doch etwas zu einfach und einseitig, wobei ich hier keineswegs die klassischen Charaktere „Gut vs. Böse“ meine, sondern vielmehr die letztendliche Ermittlung und Stellung (eine tatsächliche Überführung fehlt mir hier) des Täters. Denkweisen wie der Ausschluss von Männern mit eigenen Kindern als mögliche Täter sind, wie man heute sieht, leider zu einfach gehalten.
Dass die schauspielerischen Leistungen über diese Kritikpunkte erhaben sind und die Inszenierung wahrlich stimmig ist, steht natürlich außer Zweifel.
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guggenheim 2011/10/03 17:25:17
Kommentar löschenNatürlich ist "Es geschah am hellichten Tag" noch immer ein richtig guter Film, da ändern auch die Jahrzehnte, die dieses Werk mittlerweile auf dem Buckel hat, nichts dran. Nur wird man das Gefühl nicht los, dass dann und wann die Einfallslosigkeit und die Tendenz zur Zuschauerschonung ein wenig regiert hat. -- Kleine Spoiler folgen -- Das Ende ist arg knapp geraten, zudem setzt es der unrealistischen Handlungsweise der Mutter die Krone auf, ist sie dem Kommissar am Ende doch dankbar, obwohl er ihr Kind zuvor in Lebensgefahr gebracht hat. Nie flippt sie aus, sondern scheint Verständnis für diese Taktik aufzubringen. Da kann ein Film 150 oder 5 Jahre alt sein, aber eine Mutter hat immer anders reagiert und wird auch immer anders reagieren.
Aber abgesehen davon ist "Es geschah am hellichten Tag" natürlich ein einflussreiches und absolut sehenswertes Werk.
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russel 2011/10/03 17:42:03
Antwort löschen´das versprechen´mit nicholson gefällt mir besser. es ist düsterer, ohne happy end.
guggenheim 2011/10/03 17:52:13
Antwort löschenGeht mir auch so...
peterpit 2011/10/03 17:56:03
Antwort löschen"Das Versprechen" ... schon vorgemerkt, danke!
Filmkenner77 2011/10/03 19:57:49
Antwort löschenNee, "Das Versprechen" war meiner Meinung nach langatmiger. Das Ende war allerdings dort besser.
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guggenheim 2011/10/03 20:12:08
Antwort löschenSchwer zu vergleichen, aber eben das andere Ende lässt ''Das Versprechen'' mMn als beste Verfilmung hervorgehen.
russel 2011/10/03 20:16:26
Antwort löschensehe ich auch so...das ende ist total verstörend...
Dezibelchen 2011/10/03 17:24:38
Kommentar löschenIch muss sagen, ich bin äußerst positiv überrascht.
Der Film kam gerade im Fernsehen und ich wollte schon weiterschalten, als ich las, dass der Film auf einer Vorlage von Dürrenmatt beruht, den ich sehr mag. Und da dachte ich ich versuche es einfach mal, auch wenn ich alte Schwarz-Weiß Filme eigentlich nicht mag.
Und nach ein paar Minuten saß ich gebannt auf der Couch und hab den Film voller Spannung verfolgt. Die Atmosphäre ist dicht, beklemmend und spannend und die Geschichte glaubhaft erzählt und gespielt. Mir hat der Film sehr gut gefallen und ich bin froh, dass ich den Versuch gewagt habe.
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hakudererste 2011/09/12 22:11:50
Kommentar löschenKlasse Film, gute Thematik, das Schwarz-Weiß tut dem Film keinen Abbruch wie man zunächst denken könnte, toll inszeniert mit einem mehr als nur herausragenden Gert Fröbe!
Ein Klassiker der durchweg überzeugt!
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swissroland 2011/08/19 05:16:24
Kommentar löschender einzige film von rühmann der ned nur erträglich ist, sondern sogar genial! Bei rühmann sonstigem mülll bekomm ich normal nur pickel und ausschlag
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stevenwolff 2011/08/13 13:42:10
Kommentar löschenGrundsätzlich habe ich so meine Probleme mit sehr alten Filmen. Sie wirken allzuoft kalt und die Stories sind oft doch eher langweilig umgesetzt. Aber bei diesem Film ist es glücklicherweise anders. Die Story ist gut umgesetzt und es kommt nie Langeweile auf. Insbesondere Heinz Rühmann und Michel Simon wissen zu gefallen. Werde ich mir wieder ansehen.
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TinaCocaine 2011/01/24 01:12:23
Kommentar löschenDer Film ist voller atmosphärischer Spannung, die Thematik finde ich spitzenmäßig, die Story ist super, die Schauspieler sind vorzüglich, der Mörder ist einfach nur ekelerregend und die Musik ist erstklassig. Ein Klassiker genau so, wie er mir gefällt! Ich würde nur empfehlen, den Film keinen Kindern zu zeigen, ich weiß nämlich noch, was ich danach für Alpträume hatte, als ich den mit 8 oder so mal gesehen habe...
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Xebeche 2010/10/26 20:17:48
Kommentar löschenSicher einer der besten Filme Rühmanns in einer für ihn so ungewohnt ernsthaften Rolle. Dass er auch das kann, hat er hier bewiesen. Gert Fröbe läuft ihm jedoch den Rang ab, was zugegebenermaßen auch an seiner gleicherweise verachtens- wie bemitleidenswerten Rolle liegt. Spannende und auch gefühlvolle Darstellung einer zeitlosen Problematik, ein bisschen Krimi, viel Detektivfilm, ein bisschen Thriller und ein Schuss Drama. Sollte man gesehen haben!
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mikkean 2010/10/27 00:01:10
Antwort löschenEiner der deutschen Filme, spannend, nicht eindimensional - eigentlich genauso radikal gedacht wie Lang's "M" - der Mörder ist ebenso Bestie wie geschundenes Tier. Schön, dass er heute noch begeistern kann.
Xebeche 2010/10/27 01:17:17
Antwort löschenUnd so wird's hoffentlich bleiben!
Filmkenner77 2010/09/30 16:44:33
Kommentar löschenKlassiker des deutschen Nachkriegsfilms mit einem brillanten Fröbe und einem ebenso guten Rühmann.
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Sigmund 2010/09/29 16:51:57
Kommentar löschenEin feines, sorgfältig erzähltes, exquisit gespieltes Kriminalstück. Für die damalige Zeit zudem verblüffend freigeistig und ungeschönt. Nur das aufgesetzte, konventionelle "Wohlfühlende" des Films will sich nicht recht einfügen. Kein Wunder, wenn man bedenkt, wie massiv es sich von dem erschütternden (aber sehr viel tiefer gehenden) Ende von Dürrenmatts zugrunde liegender Erzählung "Das Versprechen" unterscheidet.
Dürrenmatts Drehbuch und seine Romanerzählung erschienen offenbar ungefähr gleichzeitig – doch zwingend im Sinne der dramaturgischen Dichte der Geschichte ist nur das Ende des Romans. Ungewöhnlich für einen Künstler seines Ranges: die etwas traurige Kompromisshaftigkeit, die einen schnell an die heute gängige Fernsehredakteur-Weichspülerei erinnert. Gabs also auch damals schon. Hm. Ein eher bitterer Trost.
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Filmkenner77 2010/09/30 16:55:21
Antwort löschenZitat aus Wikipedia: "Das Versprechen (1958) ist ein Kriminalroman des Schweizer Autors Friedrich Dürrenmatt, der aus seiner Drehbuchvorlage zum Film Es geschah am hellichten Tag entstand. Dürrenmatt war mit dem Film und seinem Ende durchaus zufrieden (allerdings nicht mit dem Titel, der offenbar nicht von ihm stammte), wollte jedoch die Geschichte jenseits ihrer pädagogischen Funktion weiterdenken."
Dem Film bzw. dem Regisseur kann man demnach nicht vorwerfen, dass man sich für ein versöhnlicheres Ende entschied, da das Ende der Literaturvorlage, die aus dem Drehbuch resultierte, noch nicht vorlag. Das der Film ein versöhnliches Ende hat, ist sicherlich auch den damaligen Sehgewohnheiten geschuldet. "Das Versprechen" mit Jack Nicholsen beinhaltet das Ende der Romanerzählung. Ob es besser funktioniert, mag jeder für sich selbst entscheiden. Der Film als ganzes funktioniert meiner Meinung nach jedenfalls nicht besser.
Sigmund 2011/02/03 12:52:18
Antwort löschengut zu wissen, danke
fabel 2010/09/15 22:11:40
Kommentar löschenOldie but Goldie !!!
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*frenzy_punk<3 2010/09/05 01:39:44
Kommentar löschenladislao vajda verfilmte dürrenmatts "es geschah am hellichten tag" mit imposanter musik, die die spannung steigert und dem zuschauer eine gänsehaut nach der anderen auf die haut jagt. rühmann spielt wie gewohnt perfekt, ebenso berta drews, die auch eine lobenswerte inszenierung bot. der film ist nicht nur ein klassiker, sondern auch ein spannender krimi. auch wenn dem zuseher die lösung schon schnell auf der hand liegt, hält die spannung an. die charaktere lassen es zu, sich in sie hineinzuversetzen, vajda schockt genau im richtigen moment, der showdown verschlägt einem den atem. ein grandioser film, der noch heute schockiert, da er ein wirklich wichtiges thema behandelt.
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Scipio 2010/07/13 20:29:34
Kommentar löschenFür mich ist das der beste deutsche Film den kenne.
Dieser Film und Gerd Fröbe hätten den Oskar verdient gehabt.
Weiss jemand warum nicht?
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cpt. chaos 2010/05/07 18:07:36
Kommentar löschenDer beste deutsche Nachkriegsfilm, in dem für mich der eigentliche Star, der Landstreicher - mitreißend von Michel Simon gespielt - ist, der im Verhör regelrecht zusammenbricht, als würde es ums nackte Überleben gehen.
Aber selbstverständlich tragen auch Heinz Rühmann und Gerd Fröbe zum guten filmischen Gelingen bei.
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