Es war K'einmal im Märchenland

Happily N'Ever After (2006), US
Laufzeit 87 Minuten, FSK 0, Fantasyfilm, Animationsfilm, Kinostart 22.11.2007

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- Kritiker
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von Paul J. Bolger, mit George Carlin und Freddie Prinze Jr.

Es war einmal … alles in Ordnung im Märchenland: Cinderella tanzt auf dem Ball, Rapunzel lässt ihr Haar herunter und Dornröschen schlummert einem dicken Kuss entgegen. Fehlt also nur noch: “Und wenn sie nicht gestorben sind …” Doch dann kommt es zu einem winzigen Zwischenfall: Der kluge Zauberer, der die Waage zwischen Gut und Böse immer ausbalanciert, macht Urlaub und überträgt seinen Praktikanten Munk und Mambo die Verantwortung. Durch einen folgenschweren Fehler bekommt Cinderellas böse Stiefmutter Frieda den Zauberstab des Weisen in ihre Hand. In diesem Moment steht das Märchenland Kopf, denn die Stiefmutter will alle Macht an sich reißen und endlich mal die Bösewichte gewinnen lassen – ein Happyend soll es fortan nicht mehr geben! Dadurch spielt Cinderella (ihre Freunde nennen sie Ella) plötzlich in einer ganz neuen Liga. Statt ewig darauf zu warten, dass der attraktive Prinz sie rettet, wacht sie plötzlich aus ihrem romantischen Traum auf, denn sie muss Frieda das Handwerk legen und das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wieder herstellen. Nicht nur ihr bester Freund unterstützt sie bei dieser tollkühnen Aktion, sondern auch eine kleine Gruppe bunt zusammen gewürfelter Zwerge, eine Fee – und Munk und Mambo nicht zu vergessen. Wird Ella das Märchenland retten? Und entdeckt sie die Liebe endlich da, wo sie sie am wenigsten vermutet? Sie blickt in eine wahrhaft Grimm-ige Zukunft.

Handlung

Der weise Zauberer (George Carlin ) wacht darüber, dass im Märchenland alles wie niedergeschrieben abläuft. Als er in Urlaub geht, bringen seine Praktikanten Munk (Wallace Shawn) und Mambo (Andy Dick) alles durcheinander. Fortan übernimmt die böse Stiefmutter Frieda (Sigourney Weaver) die Geschicke des Landes und alle Geschichten nehmen einen falschen Verlauf.

Auf dem Schloss findet ein großer Ball statt, denn der eingebildete Prinz (Patrick Warburton) sucht eine Prinzessin zum Heiraten. Ella (Sarah Michelle Gellar), die von der bösen Stiefmutter und ihren leiblichen zwei Töchtern herumkommandiert wird, schafft es, auf den Ball zu gelangen und dem Prinzen zu begegnen, in den sie verliebt ist. Aber dann tritt Friedas böser Zauber in Kraft und alles geht schief.

Der Prinz macht sich auf die Suche nach der unbekannten Prinzessin, Ella macht sich auf die Suche nach dem Prinzen, weil er das Märchenland retten soll, und Tellerwäscher Rick (Freddie Prinze Jr.) macht sich auf die Suche nach Ella, in die er schon lange verliebt ist. Zu guter letzt verfolgt Frieda ihre Stieftochter, um zu verhindern, dass das Märchenland befreit wird.

Am Ende muss der Zauberer alles wieder richten, Ella erkennt ihre wahre Liebe und ale Märchen enden wieder wie gewohnt mit einem Happy End.

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Deutsche Website zum Film

Informationen zur 3D Animationstechnik auf Wikipedia

Deutschsprachige Seite zur Geschichte der Animation

Quelle: Presseheft

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Es war K'einmal im Märchenland

Rochus Wolff: freier Journalist

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3.5Schwach

Eine Parodie auf Märchenfilme à la Disney? Wer dabei an Shrek denkt, liegt nicht ganz falsch - aber der deutsche Animationsfilm Es war k'einmal im Märchenland bewegt sich mehr auf vertrautem Terrain als das grüne Schwergewicht.

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Kommentare (4) — Film: Es war K'einmal im Märchenland

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sweetForgiveness

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Bewertung1.5Ärgerlich

"Es war K'einmal im Märchenland" soll eine Satire an Märchen sein. Dies könnte vielleicht Funktionieren wäre die Geschichte nicht total lieblos und eigentlich Märchentypisch. Die Charaktere haben weder eine persönlichkeit noch sind sie wirklich gut animiert. Die Gehilfen des Zauberers Munk und Mambo sehen so aus als wären sie irgendeinem Computerspiel entsprungen und hätten vergessen das zusätzliche Leben einzusammeln. Der einzige Lichtblick dieses Films scheint der "Held" Rick zu sein, der den Film irgendwie noch am laufen hält. Beim schauen hatte ich wirklich das starke Bedürfniss abzuschalten. Nur die letzten 2 Minuten sind recht schön geworden, aber sind auch nicht so weltbewegend, dass man sich dafür erst durch den Rest des Filmes quälen muss. Außerdem ist der Satz "Das ist kein Ende sondern ein Anfang" auch aus der letzten Ecke der Kiste für schnulzige Sprüche in Filmen rausgeholt.
Bitte überlasst die Märchen in Zukunft Disney.

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1oOwaCk

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Bewertung3.5Schwach

Hatte mir echt mehr erwartet. Ist wohl eher ein Film für Kinder. Schade.. die Story war gut, leider wurde es nicht gut umgesetzt.

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AgentGuhl86

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein märchenkritisches Märchen...wow....sowas gibts. So werden Themen diskutiert, wie das zu jedem Märchen gehörende Happy End, mit dem Nachteil, dass die Nebenfiguren selten was davon haben. Oder wie steht es um die Naivität von Märchencharakteren? TOTAL NAIV: es muss immer der Prinz sein, der alle rettet...auch wenn der ne totale Niete ist. Diese ganzen Sachen bringen durch die Hintertür ein bisschen Anspruch mit sich. Das Märchenland ist ganz niedlich animiert, die Geschichte ist okay. Kann man sich mal anschauen, allerdings ist das kein Film, der so sehr lang im Gedächtnis verweilen wird.

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Fatzenbolt

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Bewertung5.0Geht so

Happily N'ever After kann in manchen Szenen schon überzeugen (ich find z.B. Rumpelstilzchen und das Baby klasse), auch die Idee, dass alle Märchen ein schlechtes Ende nehmen ist ein interessanter Ansatz. Dass das ganze ein wenig wie Shreck (nur schlechter animiert) daher kommt ist noch nicht mal schlimm, aber a) ist der Metaplot weder originell noch lustig (warum geht der Magier nach Schottland? Muss ich jetzt lachen?) Und b) passiert sonst einfach kaum ein netter Gag. Für Kinder sicher ok, und die Hauptcharaktere sind ganz passabel, aber richtig Rund ist der Streifen einfach nicht. Schade.

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