Everybody's Fine - Kritik

Everybody's Fine

US · 2009 · Laufzeit 99 Minuten · FSK 6 · Drama, Komödie · Kinostart
Du
  • 5 .5

    Der Film hätte mehr Tempo vertragen können...trotz guter Story plätschert der Film vor sich hin.Schade.

    • 7 .5

      Ein wirklich langsames, unaufgeregtes, sehr trauriges, gut besetztes und super geschriebenes Drama, welches auch ein paar wunderschöne Momente liefert.
      Der Film berührt und nimmt einen mit. Super Film!

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      • 5
        RoboMaus 07.02.2017, 08:32 Geändert 08.02.2017, 08:37

        Robert de Niro als einsamer Rentner, dem die Familie abhanden gekommen ist: er lädt seine vier erwachsenen Kinder mit Anhang zum großen Grillabend ein, doch alle sagen kurzfristig mit faulen Ausreden ab. So sucht er einen nach dem anderen auf und entdeckt, dass ihr Leben nicht dem Bild entspricht, das sie ihm über die Jahre gezeichnet haben.....

        Die Idee ist interessant und berührend, doch die Umsetzung ist träge. Auf den Überraschungsbesuchen passiert nichts, außer dass die Geschwister versuchen, ihn mit Smalltalk und Belanglosigkeiten abzuwimmeln, um ihre kleinen, unangenehmen Geheimnisse zu kaschieren. Zugegeben wird nur, was sich ohnehin nicht mehr verbergen lässt. Daran ist im Grunde nichts Besonderes: wohl kaum jemand gibt gerne zu, dass er Eheprobleme oder sonstige Schwierigkeiten hat und lässt sich als 35-40Jähriger von Daddy hinterfragen. Kein Wunder, dass niemand zum Grillabend kommt.

        Mir erscheint diese Geschichte etwas zu pathetisch und verklärend, darauf konstruiert, in zweifelhafter Weise Mitleid mit dem alten Mann zu erzeugen, der von seinen Kindern angelogen wird. Doch Hand auf's Herz: wer würde seinem hinterherschnüffelnden Dad die eigenen Probleme auf die Nase binden?

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        • 8

          Der seit kurzem verwitwete etwas vereinsamt lebende Witwer (Robert De Niro) will seine vier erwachsenen Kinder (Kate Beckinsale, Drew Barrymore, Sam Rockwell) endlich wieder mal zusammen an einen Tisch kriegen, aber sie können allesamt nicht kommen und sagen ihm einer nach dem anderen mit Vorwand ab. Also macht er sich kurzerhand auf die Reise und möchte allen seinen Kindern eben einen Überraschungsbesuch abstatten. Und bei dieser Reise stellt er nun fest, dass er seine Kinder weit weniger kennt, als er dachte.

          Sehr gefühlvolles Drama, das eine berührende Atmosphäre schafft und einen filmtragenden De Niro nochmals in Spielkraft früherer Tage zeigt. Parallelen zu "About Schmidt" - zumindest in der Ausgangslage - tun sich tatsächlich auf. Man kann schon mal ein Taschentuch bereit halten, aber nicht wegen Traurigkeit, sondern weil es einfach schön ist und einen emotional erfasst, wenn Menschen doch noch zusammenfinden; etwas, das in vielen Familien so leider nicht möglich ist, Weihnachten hin oder her.

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          • 4

            Remake von Giuseppe Tornatores »Stanno Tutti Bene« (1990). »Everybody's Fine« ist das Drama um einen Witwer, der seine vier erwachsenen Kinder besucht und feststellen muss, dass er von deren wirklichen Lebenssituationen keine Ahnung hat. [Rainer Gansera]

            • 9

              Ganz starker Film, leider die Nebenrollen nicht perfekt umgesetzt für meinen Geschmack, ansonsten eine Wertung am Anschlag!

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              • Jake und sein Team verschwenden keinen Gedanken ans Draußen oder an die Zukunft. Auch keinen ans Erwachsenwerden – vielleicht ist es das, was diesen Film über das Erwachsenwerden so reizvoll macht. [Katrin Nussmayr]

                • 8

                  Starkes Familiendrama mit leisem Humor, dass besonders durch Robert De Niro mit einer seiner besten Leistungen der vergangenen Jahre getragen wird. Leider sind die Nebenfiguren, also seine "Kinder" (Beckinsale, Rockwell, Barrymore), nur unzureichend gezeichnet, obwohl sie durchaus größeres Potenzial besitzen.

                  Fazit: Empfehlenswertes Schauspielkino, dass allerdings nicht die Meisterklasse des ähnlich gelagerten "About Schmidt" erreicht.

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                  • 7

                    ein privater road trip der zu tränen rührt...wirklich ein kleiner feiner film wonach es allen gut geht

                    3
                    • 6 .5

                      Gefühlsbetonte Familiengeschichte mit einem meiner absoluten Lieblingsdarsteller Robert De Niro als Vater. Teils ein wenig einfach gestrickt, teils geht der Film in die Tiefe. Ich fand am Film ganz schön gemacht, dass der Kloß hier manchmal im Hals sitzt, obwohl der Grund dafür nicht offensichlich gezeigt wird. Kann man ruhig mal gucken.

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                      • 6 .5

                        Everybody's Fine. Mag der Zuschauer danach nicht behaupten, da der Film doch sehr auf die Tränendrüse drückt, dabei aber meistens sehr unaufrdinglich wirkt.

                        Ich hatte aufgrund des Titels, des Covers und aufgrund von Sam fuckin Rockwell mit etwas lockerem gerechnet. Trotzdem "ganz gut".

                        • 7 .5

                          Robert de Niro schafft es also doch noch in guten Filmen zu spielen ;-)
                          Habe hier und da Vergleiche mit About Schmidt gehört und ich muss mal gegen den Strom schwimmen und sagen dass mir Everybody´s Fine besser gefällt als About Schmidt.
                          Robert de Niro hier zu mögen und teilweise auch Mitleid zu empfinden ist sehr einfach, der Kerl ist einfach zu sympathisch und zu gut.
                          Stellenweise hat mich der Film auch an Klick mit Adam Sandler erinnert mit der ganzen Vater-/Familienthematik.
                          Emotionen pur, sowas mag der Papa doch! =)

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                          • 10

                            bin froh diesen film durch zufall entdeckt zu haben. eine kleine tiefsinnige und berührende filmpraline!
                            der trailer gibt nicht ansatzweise dass wieder, worum es eigentlich geht und was für ein toller film dahinter steckt. habe jetzt danach das wohlige gefühl mit meiner familie an einem tisch sitzen zu wollen... ps: taschentücher bereithalten.

                            • 9
                              razzo 11.01.2014, 19:41 Geändert 21.05.2015, 19:48

                              Der beste De Niro im neuen Jahrtausend.

                              Auch wenn der gute Bob mittlerweile einen Film nach dem anderen raushaut, mit guten Hauptrollen hat er sich in den letzten Jahen leider sehr zurückgehalten. Da war nicht viel. Umso schöner, dass er hier sein Talent nicht verschwendet, sondern in einem exzelenten Drama namens ''Everybody's Fine'' voll ausspielt. Es ist zwar nicht mehr die große Bühne vergangener Tage, aber eine absolut würdige.

                              Man sollte nur nicht den Fehler machen und sich von diesem fan­ta­sie­losen Cover blenden lassen. Keine Ahnung wer das verbrochen hat, aber der Film ist alles andere als eine beliebige Mainstream-Komödie. Es ist ein ruhiges Drama, das zwar seine heiteren Momente hat, doch in erster Linie eine tragische Familiengeschichte erzählt.

                              Die Geschichte um Frank Goode. Ein einfacher Mann, ein harter Arbeiter, der sein ganzes Leben geschuftet hat, um seiner Familie ein gutes, sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Nun ist die Arbeit getan, die vier Kinder erwachsen und im ganzen Land verteilt. Die Frau ist verstorben und seine eigene Gesundheit lässt ihn auch im Stich. Alles was ihm bleibt ist ein großes leeres Haus und Einsamkeit. Nicht mal die Kinder besuchen ihn. Kann das alles sein?

                              Nein, denkt sich Frank und macht sich selber auf die Reise. Er will einfach wissen, ob es allen gut geht.

                              Eine Familie kann stark wie ein Baum sein, aber jeder Baum hat seine zerbrechlichen Zweige. ''Everybody's Fine'' ist ein ehrlicher Blick auf dieses sensible Geäst aus unerfüllten Erwartungen, Enttäuschungen, Lügen und Wahrheiten. Im Grunde geht es hier um die Sehnsucht nach den Kindern, nach Familie. Nicht nach der heilen und perfekten, einfach nach Familie. Man kann sie sich nicht aussuchen und es ist vieles nicht so wie man es sich wünscht, aber ohne sie fehlt uns ein großer Teil zum Glück.

                              Wunderbarer Film und ein wunderbarer Robert De Niro, der seiner Figur ein ehrliches und charismatisches Profil verleiht. Auf dezente, zurückhaltende Weise, aber immer noch mit dieser faszinierenden De Niro Magic, die man nur noch selten in guten Rollen bewundern darf. Mehr davon bitte. Die Nebenrollen der Kinder können mit dem Meister (natürlich) nicht mithalten, fügen sich trotzdem gut im Film ein. Sam Rockwell hats schauspielerisch sowieso voll drauf. Kate Beckinsale und Drew Barrymore machen ihre Sache ordentlich, auch wenn zwei Darstellerin mit weniger Hollywood-Glamour vielleicht etwas besser gepasst hätten.

                              Aber gut, das ist Meckern auf sehr hohem Niveau. Der Film ist große Klasse und sei jedem ans Herz gelegt, der lebensnahes Emotionskino liebt. Hier bekommt ihr nicht nur einen grandiosen De Niro, sondern auch ein bewegendes Drama und ein tragisch-schönes Familienerlebnis, das berührt und zu denken gibt. Schließlich haben wir alle Familien, sind Eltern oder Kinder.

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                              • 8

                                Ein sehr Rührender Film!!und der beste de niro seit langem!!

                                • 9

                                  Das ist noch emotionales Kino. Ein Film, der zum Nachdenken über die eigne Rolle als Vater und auch als Sohn anregt.
                                  Wie schrieb hier jemand? "... und danach hat man das Bedürfnis selbst mal wieder seine Eltern anzurufen." Besser kann man es nicht ausdrücken.

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                                  • 9

                                    Sehr berührend, melancholisch und herzergreifend. Robert de Niro ohne Knarre,Mafia, Cop Marke oder sonstigem Anflug von Action. Er ist einfach nur ein verwitweter Vater der seine erwachsenen Kinder quer durch die Staaten besuchen geht. Für die Papas unter uns wird das zu einer echten emotionalen Herausforderung. Lehrreich und schmerzhaft zugleich. Die Szene mit dem Brief gegen Ende des Films hat ungefähr die gleiche Einschlagskraft, wie der Abschuss von Bambis Mutter.

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                                    • 9

                                      Sehr rührend - ich hätte nicht gedacht dass ich gegen Ende hin so feuchte Augen hätte. - Eine schöne Erinnerung an Liebe und Familie hat mir der Film zurückgebracht. Jetzt fühl ich mich leichter und entspannter für den heutigen, vielleicht alles bedeutenden Tag.

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                                      • 7 .5

                                        Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Hier gleich mehrfach.

                                        * Robert de Niro endlich wieder in einer HAUPTrolle (und damit meine ich wirklich HAUPT, alle fünf Buchstaben groß geschrieben)
                                        * Robert de Niro endlich wieder in Hochform (nicht "Höchst-", aber mittlerweile ist auch selbst "Hoch-" nicht mehr der Regelfall)
                                        * Robert de Niro endlich wieder in einem Film, der ansatzweise (oder gar mehr) mit der Klasse seines Frontactors mithalten kann

                                        "Everybody's Fine" ist ein RoadMovie der besonderen Art. Ein Rentner - ein Witwer! - der seine Kinder im gesamten Land besucht, weil sie es nicht zu ihm geschafft haben. Die Gründe erfährt man nach und nach erst später. Achtung, kleiner Spoiler: Frank (de Niro) erwartet, dass alle seine Kinder große Karriere gemacht haben. Doch ihre Leben sind nicht nur eitel Sonnenschein und haben auch ihre Schattenseiten, die sie vor ihren Vater aber geheim gehalten haben, um seine Gefühle zu schonen.

                                        Ein sehr berührender Film, und vor allem realistisch. Ganz alltägliche Situationen, insbesondere älterer einsamer Menschen (Witwer Frank), werden ohne Kitsch, aber sehr sensibel behandelt. Für Frank ist es eine Reise zur Selbsterkenntnis, dass er seine Kinder zum Erfolg getrieben hat. Und sie ist eine Offenbarung - für uns und für Frank.
                                        Die Kommunikationsprobleme von Eltern mit ihren Kindern. Wie sie diese zum Erfolg antreiben wollen. Und wie sie das persönliche Glück, die freie Entscheidung, nicht unbedingt sofort sehen und dieses gelten lassen wollen.

                                        Im Grunde ist "Everybody's Fine" ein solider 7.0-Film. Aber die Tatsache, dass es endlich mal wieder ein toller de Niro-Streifen war - und dass ich mir ein paar Tränchen verdrücken musste - werten ihn um ein Minimum auf, so dass ich letztendlich eine 7.5 im Kästchen stehen habe!
                                        Durchaus verdient, wenn man Story und Umsetzung sieht. Die Erzählkraft der Bilder hat hier einen hohen Stellenwert. Die Symbolik der Drähte, die Grundlage von Frank's Opferbereitschaft für seine Kinder, zieht sich durch den Film, wie ein roter Faden (man achte nur auf das Bild am Ende).
                                        Ein warmherziger, gefühlvoller Film. Kein Feel-Good-Movie. Aber eine Geschichte mitten aus dem wahren Leben!

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                                        • 7

                                          Eine angenehm unaufgeregte Erzählweise trifft auf sehr toll eingefangene Szenerien, wunderbare Musik und die Schauspielernamen sprechen einerseits für sich, andererseits sind sie passend besetzt in diesem Drama um den Sinn von Familie, Ehrlichkeit und der Frage, welche Botschaften man seinen Kindern mit auf ihren Weg geben kann, bevor sie eventuell keine Zeit mehr für einen haben.
                                          Wie schon in anderen Rezensionen anklang: Es gilt die Empfehlung, die sonst eher für "etwas andere" Filme gilt: Taschentücher bereithalten :)

                                          • 8

                                            sehr leise erzählt,gute Schauspieler(allen voran Robert De Niro) und eine echt traurige Auflösung, bei der die eine oder andere Träne fließt(bei mir zumindest).
                                            Lohnt sich, obwohl eher unbekannt!!!

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                                            • 8

                                              Die geliebte Frau viel zu früh verstorben, die mittlerweile erwachsenen vier Kinder schon lange ausgezogen und in allen Bundesstaaten der USA verteilt ...
                                              Alles, was dem Rentner Frank Goode (Robert De Niro) bleibt, ist das wunderschöne, große Haus und der gepflegte Garten, inklusive trister Einsamkeit, die sich immer mehr in ihm breit macht !!
                                              Als ihm seine vier Kinder zu einem gemeinsamen Familientreffen allesamt aus angeblicher Zeitnot absagen, beschließt Frank kurzum, sich auf dem Weg zu machen und all seine vier Kinder überraschend zu besuchen, und das auf Abraten seines Leibarztes !!
                                              "Everybody's Fine" ist wieder mal ein Film über Sehnsüchte, Einsamkeit und Verlustängsten !! Regisseur Kirk Jones ("Lang Lebe Ned Devine!") schuf in wunderschönen, leisen Bildern einen kleinen, zum Teil melancholischen Road Trip über einen Mann, der nach dem Tod seiner Frau versucht, einfach den Kindern wieder näher zu kommen, um längst in Vergessenheit geratene Vatergefühle neu aufleben zu lassen !!
                                              Das dieses Rezept aufgeht und zum Teil auf berührende Art und Weise Nahe geht, liegt allerdings besonders an einer großartigen One-Man-Show des großen Robert De Niro, der hier auf bemerkenswerte Weise wieder mal sehr facettenreich aus dem Vollen seines schauspielerischen Repertoire's schöpft !!
                                              Da bleiben selbst Darsteller wie Kate Beckinsale, Drew Barrymore oder ein Sam Rockwell hier auch wirklich nur Nebendarsteller !!

                                              Allen geht's gut ... aber manchmal sollte man den Dingen trotzdem mal auf den Zahn fühlen, egal wie schwer die Wahrheit wiegt !!

                                              Fazit: Tolle und berührende, kleine Tragikomödie über Familie und Einsamkeit mit einem wieder mal herausragendem De Niro !!

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                                              • 7 .5

                                                Auch wenn die Story etwas melnacholisch erscheint, erfüllte mich der Film trotzdem mit Freude.
                                                Das liegt nicht unbedingt an der Story selbst, die etwas schleppend verläuft, aber alleine Robert De Niro holt schon eine Menge aus dem Film heraus.

                                                Im Endeffekt ist es zwar das altbekannte Lied, dennoch ist diese ruhige Aufarbeitung mit De Niro ein Genuss.

                                                Wenn dann, besonders zum Schluss, der Zuschauer in die Gefühlswelt mit einbezogen wird, ist es iregendwie ein beunruhigendes und behagliches Gefühl zugleich.

                                                Über die volle Dauer macht es einfach Spaß, was vor allem am grandiosen Cast liegt.

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                                                • 7

                                                  Also die Bezeichnung "Komödie" ist bei diesem Film eine völlige Fehleinschätzung, es handelt sich um ein Familien-Drama, lustig ist an der Geschichte nichts. Es ist dennoch ein anrührender Film mit einer wichtigen, kleinen Botschaft und danach hat man das Bedürfnis selbst mal wieder seine Eltern anzurufen;)

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                                                  • 8

                                                    Ein wirklich sehr schöner, melancholicher, trauriger Film. Es steht das im Mittelpunkt, was im Grunde genommen, das allerwichtigste auf der Welt ist: Die Familie. Hinterlässt bei mir viele Denkanstösse, viele Dinge sollt man einfach tun und nicht nur immer von anderen erwarten:-)

                                                    ?a=5541&i=2&e=1&c=0780511&c0=movpa krit