Everybody's Fine - Kritik

US 2009 Laufzeit 99 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 18.03.2010

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Kritiken (6) — Film: Everybody's Fine

José Garcia: Textezumfilm

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6.0Ganz gut

Die verschiedenen Episoden von „Everyboy’s Fine“ werden sowohl von Bildern, die Franks Einsamkeit verdeutlichen, als auch von den Gesprächen zusammengehalten, die dessen Kinder miteinander führen. Diese machen diese Einsamkeit ebenso deutlich, denn was sie untereinander besprechen, verschweigen sie dem Vater. Zwar überzeugt Robert de Niros zurückgenommene Darstellung, die komödiantische und schmerzvolle Züge subtil miteinander verbindet. Zwar berührt der leicht melancholische Film insbesondere in den Begegnungen zwischen Vater und jedem einzelnen Kind. Die gegen Ende überhandnehmende, Hollywood-typische Überdeutlichkeit, die dem Zuschauer kaum Raum für die eigene Vorstellungskraft Platz lässt, schmälert jedoch den Gesamteindruck von „Everybody’s Fine“.

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Christian Alt: NEGATIV

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6.5Ganz gut

Everybody’s Fine ist zwar ein leicht durchschaubarer, aber dennoch sehr berührender und trauriger Film. Ein Film, bei dem man nach dem Abspann das dringende Bedürfnis verspürt, doch noch einmal mit seinen Eltern, die man ohnehin viel zu selten anruft, zu telefonieren.

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Thorsten Funke: critic.de

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Frank Goode ist de Niros beste Rolle seit einiger Zeit. Man sieht in seinem Gesicht zwar immer mal wieder die typischen Manierismen aufleuchten, aber insgesamt nimmt er seinen expressiven Stil sehr zurück und wirkt als gescheiterter Vater überzeugend. Dennoch ist Everybody’s Fine kein guter Film. Dafür ist er zu vorhersehbar.

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sushi25: movie-fan.de

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4.0Uninteressant

Trotz gutem Cast hadert der Film mit dem trägen Drehbuch. Die Idee, die erwachsenen Kinder von Frank Goode bei manchen Szene aus seinem Blickwinkel tatsächlich mit Kindern zu besetzten ist allerdings gut. Vermutlich sind wir alle - aus der Sicht unserer Eltern - immer noch Kinder, egal wie groß und erwachsen wir werden.

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Andi Shiva

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Das war's dann aber leider auch schon :-/


Xander8112: Xanders Blog

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6.5Ganz gut

Unsere Außenstelle in Berlin meinte:
[...]
Der Film fängt sehr heiter an und verläuft dann mehr und mehr ins Tragische mit viel Rührseligkeit, da man anfangs mehr Mitleid mit Frank (Robert DeNiro) hat, was sich gegen Ende wieder etwas relativiert, wenn er seine Kinder mit ihren Lügen konfrontiert. Ein netter Film, sehr amerikanisch, sehr familienbezogen.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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6.5Ganz gut

Das geduldige Tempo und die leise Enttäuschung, welche die Kinder ob ihres Lebens empfinden – Enttäuschung, von der sie befürchten, dass Dad sie teilen wird – gibt keinen Stoff für kathartische Konfrontationen. Der künstliche und melodramatische dritte Akt scheint abrupt und aus der Rolle fallend. […] Immerhin, Robert deNiro verlässt sein über-komisches Alter Ego bei Ben Stiller, macht Frank zu einem Mann, den wir weder bemitleiden, noch beschuldigen – einen ruppigen Vater, der sich seiner eigenen strengen Kindheit nicht mit Freuden erinnert.

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Kommentare (39) — Film: Everybody's Fine


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Big T.

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Bewertung7.5Sehenswert

Robert de Niro schafft es also doch noch in guten Filmen zu spielen ;-)
Habe hier und da Vergleiche mit About Schmidt gehört und ich muss mal gegen den Strom schwimmen und sagen dass mir Everybody´s Fine besser gefällt als About Schmidt.
Robert de Niro hier zu mögen und teilweise auch Mitleid zu empfinden ist sehr einfach, der Kerl ist einfach zu sympathisch und zu gut.
Stellenweise hat mich der Film auch an Klick mit Adam Sandler erinnert mit der ganzen Vater-/Familienthematik.
Emotionen pur, sowas mag der Papa doch! =)

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pischti

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Besser als "About Schmidt"? Ich bin skeptisch, aber ich merk ihn mir mal vor ^^


Big T.

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Persönliches Empfinden! Allerdings habe ich About Schmidt auch zuletzt vor 2 oder 3 Jahren gesehen, keine Ahnung also ob mein Empfinden immer noch aktuell ist :D


vivibifi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

bin froh diesen film durch zufall entdeckt zu haben. eine kleine tiefsinnige und berührende filmpraline!
der trailer gibt nicht ansatzweise dass wieder, worum es eigentlich geht und was für ein toller film dahinter steckt. habe jetzt danach das wohlige gefühl mit meiner familie an einem tisch sitzen zu wollen... ps: taschentücher bereithalten.

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razzo

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Bewertung9.0Herausragend

Der beste De Niro im neuen Jahrtausend.

Auch wenn der gute Bob mittlerweile einen Film nach dem anderen raushaut, mit guten Hauptrollen hat er sich in den letzten Jahen leider sehr zurückgehalten. Da war nicht viel. Umso schöner, das er hier sein Talent nicht verschwendet, sondern in einem exzelenten Drama namens ''Everybody's Fine'' voll ausspielt. Es ist zwar nicht mehr die große Bühne vergangener Tage, aber eine absolut würdige.

Man sollte nur nicht den Fehler machen und sich von diesem fan­ta­sie­losen Cover blenden lassen. Keine Ahnung wer das verbrochen hat, aber der Film ist alles andere als eine beliebige Mainstream-Komödie. Es ist ein ruhiges Drama, das zwar seine heiteren Momente hat, doch in erster Linie eine tragische Familiengeschichte erzählt.

Die Geschichte um Frank Goode. Ein einfacher Mann, ein harter Arbeiter, der sein ganzes Leben geschuftet hat, um seiner Familie ein gutes, sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Nun ist die Arbeit getan, die vier Kinder erwachsen und im ganzen Land verteilt. Die Frau ist verstorben und seine eigene Gesundheit lässt ihn auch im Stich. Alles was ihm bleibt ist ein großes, leeres Haus und Einsamkeit. Nicht mal die Kinder besuchen ihn. Kann das alles sein?

Nein, denkt sich Frank und macht sich selber auf die Reise. Er will einfach wissen, ob es allen gut geht.

Eine Familie kann stark wie ein Baum sein, aber jeder Baum hat seine zerbrechlichen Zweige. ''Everybody's Fine'' ist ein ehrlicher Blick auf dieses sensible Geäst aus unerfüllten Erwartungen, Enttäuschungen, Lügen und Wahrheiten. Im Grunde geht es hier um die Sehnsucht nach den Kindern, nach Familie. Nicht nach der heilen und perfekten. Einfach nach Familie. Man kann sie sich nicht aussuchen und es ist vieles nicht so wie man es sich wünscht, aber ohne sie fehlt uns ein großer Teil zum Glück.

Wunderbarer Film und ein wunderbarer Robert De Niro, der seiner Figur ein ehrliches und charismatisches Profil verleiht. Auf dezente, zurückhaltende Weise, aber immer noch mit dieser faszinierenden De Niro Magic, die man nur noch selten in guten Rollen bewundern darf. Mehr davon bitte. Die Nebenrollen der Kinder können mit dem Meister (natürlich) nicht mithalten, fügen sich trotzdem gut im Film ein. Sam Rockwell hats schauspielerisch sowieso voll drauf. Kate Beckinsale und Drew Barrymore machen ihre Sache ordentlich, auch wenn zwei Darstellerin mit weniger Hollywood-Glamour vielleicht etwas besser gepasst hätten.

Aber gut, das ist Meckern auf sehr hohem Niveau. Der Film ist große Klasse und sei jedem ans Herz gelegt, der lebensnahes Emotionskino liebt. Hier bekommt ihr nicht nur einen grandiosen De Niro, sondern auch ein bewegendes Drama und ein tragisch-schönes Familienerlebnis, das berührt und zu denken gibt. Schließlich haben wir alle Familien, sind Eltern oder Kinder.

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kobbi88

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Ja, fantastischer Film. Und toller Kommentar :)


razzo

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thx Kobbi


metroid82

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr Rührender Film!!und der beste de niro seit langem!!

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Growlf

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Bewertung9.0Herausragend

Das ist noch emotionales Kino. Ein Film, der zum Nachdenken über die eigne Rolle als Vater und auch als Sohn anregt.
Wie schrieb hier jemand? "... und danach hat man das Bedürfnis selbst mal wieder seine Eltern anzurufen." Besser kann man es nicht ausdrücken.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung7.5Sehenswert

Vom Konzept her ist Everybodys fine so aufgebaut wie der großartige Streifen ,,About Schmidt", ein verwitweter alter Mann weiß mit seinem Leben nichts mehr richtiges anzufangen und beginnt einen Roadtrip um seine Kinder zu besuchen. Bei Everybodys Fine hat man wie bei About Schmidt einen ausgezeichneten Schauspieler als Hauptrolle, Robert De Niro, der in diesem Film zwar nicht die beste Rolle seiner Karriere abliefert, den Zuschauer aber durch eine seltene, fast schon verletzliche wirkende Performance überrascht.(Seine beeindruckendsten Rollen hat dieser Mann wirklich in Gangsterfilmen vollbracht)
Die Handlung bei diesem Streifen wirkt teilweise etwas konstruiert und der Film zeichnet sich bis zum Ende hin, durch nichts besonderes aus, da das positivste eigentlich Robert De Niro bleibt, mit dem der Zuschauer den Film über mitfühlt, so dass man es hier doch noch mit einem gelungenem Drama zu tun hat. Das Ende des Films hat bei mir noch einen sehr guten Eindruck hinterlassen, obwohl einige Kritiken diesen Höhepunkt des Dramas als zu kitschig bezeichneten.
Dank De Niro ist der Film ,,Everybody`s fine" durchaus sehenswert und er hat es nicht ganz verdient so unbekannt zu sein auch wenn es aus diesem Genre einige bessere Filme gibt.

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CHF

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Dann muss ich AS nochmal refreshen. Das Musical von Les Miserables ist auf jeden Fall mehr als sehenswert. Da der Streifen bei dir nur 6.5 erreicht, werde ich mir den Gang ins Kino schenken. Dann warte ich lieber die DVD ab.


The Freewheelin Fonda

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Also as auf jeden fall noch mal ansehen! Grade der anfang und das ende sind sehr intensiv! Auch wenn du im nachhinein ef sicher noch besser finden wirst! Aber les miserables war schon ein guter film nur hat mich nicht ganz gepackt da ich dieses genre filmisch echt nicht so mag.


CHF

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr berührend, melancholisch und herzergreifend. Robert de Niro ohne Knarre,Mafia, Cop Marke oder sonstigem Anflug von Action. Er ist einfach nur ein verwitweter Vater der seine erwachsenen Kinder quer durch die Staaten besuchen geht. Für die Papas unter uns wird das zu einer echten emotionalen Herausforderung. Lehrreich und schmerzhaft zugleich. Die Szene mit dem Brief gegen Ende des Films hat ungefähr die gleiche Einschlagskraft, wie der Abschuss von Bambis Mutter.

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demien.bartok

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr rührend - ich hätte nicht gedacht dass ich gegen Ende hin so feuchte Augen hätte. - Eine schöne Erinnerung an Liebe und Familie hat mir der Film zurückgebracht. Jetzt fühl ich mich leichter und entspannter für den heutigen, vielleicht alles bedeutenden Tag.

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demien.bartok

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Der Trailer gibt übrigens überhaupt nicht die Melancholie wieder, die in dem Film steckt. Er ist zusammengestückelt zum Trailer einer mittelmäßigen Screwball-Komödie-


Einar

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Bewertung7.5Sehenswert

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Hier gleich mehrfach.

* Robert de Niro endlich wieder in einer HAUPTrolle (und damit meine ich wirklich HAUPT, alle fünf Buchstaben groß geschrieben)
* Robert de Niro endlich wieder in Hochform (nicht "Höchst-", aber mittlerweile ist auch selbst "Hoch-" nicht mehr der Regelfall)
* Robert de Niro endlich wieder in einem Film, der ansatzweise (oder gar mehr) mit der Klasse seines Frontactors mithalten kann

"Everybody's Fine" ist ein RoadMovie der besonderen Art. Ein Rentner - ein Witwer! - der seine Kinder im gesamten Land besucht, weil sie es nicht zu ihm geschafft haben. Die Gründe erfährt man nach und nach erst später. Achtung, kleiner Spoiler: Frank (de Niro) erwartet, dass alle seine Kinder große Karriere gemacht haben. Doch ihre Leben sind nicht nur eitel Sonnenschein und haben auch ihre Schattenseiten, die sie vor ihren Vater aber geheim gehalten haben, um seine Gefühle zu schonen.

Ein sehr berührender Film, und vor allem realistisch. Ganz alltägliche Situationen, insbesondere älterer einsamer Menschen (Witwer Frank), werden ohne Kitsch, aber sehr sensibel behandelt. Für Frank ist es eine Reise zur Selbsterkenntnis, dass er seine Kinder zum Erfolg getrieben hat. Und sie ist eine Offenbarung - für uns und für Frank.
Die Kommunikationsprobleme von Eltern mit ihren Kindern. Wie sie diese zum Erfolg antreiben wollen. Und wie sie das persönliche Glück, die freie Entscheidung, nicht unbedingt sofort sehen und dieses gelten lassen wollen.

Im Grunde ist "Everybody's Fine" ein solider 7.0-Film. Aber die Tatsache, dass es endlich mal wieder ein toller de Niro-Streifen war - und dass ich mir ein paar Tränchen verdrücken musste - werten ihn um ein Minimum auf, so dass ich letztendlich eine 7.5 im Kästchen stehen habe!
Durchaus verdient, wenn man Story und Umsetzung sieht. Die Erzählkraft der Bilder hat hier einen hohen Stellenwert. Die Symbolik der Drähte, die Grundlage von Frank's Opferbereitschaft für seine Kinder, zieht sich durch den Film, wie ein roter Faden (man achte nur auf das Bild am Ende).
Ein warmherziger, gefühlvoller Film. Kein Feel-Good-Movie. Aber eine Geschichte mitten aus dem wahren Leben!

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wailer-greg

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine angenehm unaufgeregte Erzählweise trifft auf sehr toll eingefangene Szenerien, wunderbare Musik und die Schauspielernamen sprechen einerseits für sich, andererseits sind sie passend besetzt in diesem Drama um den Sinn von Familie, Ehrlichkeit und der Frage, welche Botschaften man seinen Kindern mit auf ihren Weg geben kann, bevor sie eventuell keine Zeit mehr für einen haben.
Wie schon in anderen Rezensionen anklang: Es gilt die Empfehlung, die sonst eher für "etwas andere" Filme gilt: Taschentücher bereithalten :)

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summerwine-lee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

sehr leise erzählt,gute Schauspieler(allen voran Robert De Niro) und eine echt traurige Auflösung, bei der die eine oder andere Träne fließt(bei mir zumindest).
Lohnt sich, obwohl eher unbekannt!!!

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Chris12zero

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die geliebte Frau viel zu früh verstorben, die mittlerweile erwachsenen vier Kinder schon lange ausgezogen und in allen Bundesstaaten der USA verteilt ...
Alles, was dem Rentner Frank Goode (Robert De Niro) bleibt, ist das wunderschöne, große Haus und der gepflegte Garten, inklusive trister Einsamkeit, die sich immer mehr in ihm breit macht !!
Als ihm seine vier Kinder zu einem gemeinsamen Familientreffen allesamt aus angeblicher Zeitnot absagen, beschließt Frank kurzum, sich auf dem Weg zu machen und all seine vier Kinder überraschend zu besuchen, und das auf Abraten seines Leibarztes !!
"Everybody's Fine" ist wieder mal ein Film über Sehnsüchte, Einsamkeit und Verlustängsten !! Regisseur Kirk Jones ("Lang Lebe Ned Devine!") schuf in wunderschönen, leisen Bildern einen kleinen, zum Teil melancholischen Road Trip über einen Mann, der nach dem Tod seiner Frau versucht, einfach den Kindern wieder näher zu kommen, um längst in Vergessenheit geratene Vatergefühle neu aufleben zu lassen !!
Das dieses Rezept aufgeht und zum Teil auf berührende Art und Weise Nahe geht, liegt allerdings besonders an einer großartigen One-Man-Show des großen Robert De Niro, der hier auf bemerkenswerte Weise wieder mal sehr facettenreich aus dem Vollen seines schauspielerischen Repertoire's schöpft !!
Da bleiben selbst Darsteller wie Kate Beckinsale, Drew Barrymore oder ein Sam Rockwell hier auch wirklich nur Nebendarsteller !!

Allen geht's gut ... aber manchmal sollte man den Dingen trotzdem mal auf den Zahn fühlen, egal wie schwer die Wahrheit wiegt !!

Fazit: Tolle und berührende, kleine Tragikomödie über Familie und Einsamkeit mit einem wieder mal herausragendem De Niro !!

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Pardus

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überlege schon ewig mir den anzuschauen, konnt mich bisher aber nicht überwinden, da ich dachte der film wär lahm. nach deinem comment werd ich den wohl doch bald in angriff nehmen :-)


Chris12zero

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:-) Danköö !!
Zumindest ist "Everybody's Fine" auf jeden Fall sehenswert, auch wenn's hier weitestgehend melancholisch zu geht !! ;-)


DerMarvin

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Bewertung7.5Sehenswert

Auch wenn die Story etwas melnacholisch erscheint, erfüllte mich der Film trotzdem mit Freude.
Das liegt nicht unbedingt an der Story selbst, die etwas schleppend verläuft, aber alleine Robert De Niro holt schon eine Menge aus dem Film heraus.

Im Endeffekt ist es zwar das altbekannte Lied, dennoch ist diese ruhige Aufarbeitung mit De Niro ein Genuss.

Wenn dann, besonders zum Schluss, der Zuschauer in die Gefühlswelt mit einbezogen wird, ist es iregendwie ein beunruhigendes und behagliches Gefühl zugleich.

Über die volle Dauer macht es einfach Spaß, was vor allem am grandiosen Cast liegt.

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Yvonne_Kol

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Bewertung7.0Sehenswert

Also die Bezeichnung "Komödie" ist bei diesem Film eine völlige Fehleinschätzung, es handelt sich um ein Familien-Drama, lustig ist an der Geschichte nichts. Es ist dennoch ein anrührender Film mit einer wichtigen, kleinen Botschaft und danach hat man das Bedürfnis selbst mal wieder seine Eltern anzurufen;)

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Begbie

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fand ihn auch ganz gut...so unerwartet - vor allem wenn man den Trailer kennt


Yvonne_Kol

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Ganz genau, der Trailer und das DVD-Cover wurden auf "lustig" getrimmt, was total unpassend und eigentlich schade ist, denn dadurch verfehlt der Film total sein Zielpublikum...


Delonghi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wirklich sehr schöner, melancholicher, trauriger Film. Es steht das im Mittelpunkt, was im Grunde genommen, das allerwichtigste auf der Welt ist: Die Familie. Hinterlässt bei mir viele Denkanstösse, viele Dinge sollt man einfach tun und nicht nur immer von anderen erwarten:-)

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Mervit

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Bewertung6.5Ganz gut

ein ganz einfacher Film, gut umgesetzt. :)
Amüsant anzuschauen.

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nanoo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einfühlsam. Rührend. Und Robert De Niro überzeugt angenehm unaufdringlich.

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Kill_Diether

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Bewertung6.5Ganz gut

Sehr gut gespielt von allen Schauspielern. Auch die Dramaturgie, die Dialoge, die Beziehungen, alles für sich genommen wirklich gut. Störend ist jedoch für welche Moral und Gesellschaftsform hier Sympathien geweckt werden. Bestes Beispiel ist das Weihnachtsfest, welches im Familienkreise die perfekteste Harmonie und die höchste anzustrebende Erfüllung für alle sein soll. Und alles ist, mindestens für das kommende Jahr, gut.

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Padder

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr emotionales und gut gespieltes Familiendrama über einen Vater der erkennt, dass die heile Welt seiner Kinder gar nicht so makellos ist wie es ihm immer vorgegaukelt wurde. Robert De Niro zeigt in diesem Drama seine ganze Klasse!

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peterpit

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein sehr sentimentaler Film, berührt und zieht auch etwas runter. Zeigt aber wie wichtig die Familie eigentlich ist. Hat mich auch im nachhinein etwas mehr berührt als ich mir selbst zugeben wollte, aufgrund jeglicher Reaktionen der Eltern bzw. des Vaters.

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