Everybody's Fine - Kritik

US 2009 Laufzeit 99 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 18.03.2010

Kommentare zu Everybody's Fine

  • 7 .5
    Big T. 08.07.2014, 13:11

    Robert de Niro schafft es also doch noch in guten Filmen zu spielen ;-)
    Habe hier und da Vergleiche mit About Schmidt gehört und ich muss mal gegen den Strom schwimmen und sagen dass mir Everybody´s Fine besser gefällt als About Schmidt.
    Robert de Niro hier zu mögen und teilweise auch Mitleid zu empfinden ist sehr einfach, der Kerl ist einfach zu sympathisch und zu gut.
    Stellenweise hat mich der Film auch an Klick mit Adam Sandler erinnert mit der ganzen Vater-/Familienthematik.
    Emotionen pur, sowas mag der Papa doch! =)

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    • 10
      vivibifi 06.07.2014, 23:36

      bin froh diesen film durch zufall entdeckt zu haben. eine kleine tiefsinnige und berührende filmpraline!
      der trailer gibt nicht ansatzweise dass wieder, worum es eigentlich geht und was für ein toller film dahinter steckt. habe jetzt danach das wohlige gefühl mit meiner familie an einem tisch sitzen zu wollen... ps: taschentücher bereithalten.

      • 9
        razzo 11.01.2014, 19:41

        Der beste De Niro im neuen Jahrtausend.

        Auch wenn der gute Bob mittlerweile einen Film nach dem anderen raushaut, mit guten Hauptrollen hat er sich in den letzten Jahen leider sehr zurückgehalten. Da war nicht viel. Umso schöner, das er hier sein Talent nicht verschwendet, sondern in einem exzelenten Drama namens ''Everybody's Fine'' voll ausspielt. Es ist zwar nicht mehr die große Bühne vergangener Tage, aber eine absolut würdige.

        Man sollte nur nicht den Fehler machen und sich von diesem fan­ta­sie­losen Cover blenden lassen. Keine Ahnung wer das verbrochen hat, aber der Film ist alles andere als eine beliebige Mainstream-Komödie. Es ist ein ruhiges Drama, das zwar seine heiteren Momente hat, doch in erster Linie eine tragische Familiengeschichte erzählt.

        Die Geschichte um Frank Goode. Ein einfacher Mann, ein harter Arbeiter, der sein ganzes Leben geschuftet hat, um seiner Familie ein gutes, sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Nun ist die Arbeit getan, die vier Kinder erwachsen und im ganzen Land verteilt. Die Frau ist verstorben und seine eigene Gesundheit lässt ihn auch im Stich. Alles was ihm bleibt ist ein großes, leeres Haus und Einsamkeit. Nicht mal die Kinder besuchen ihn. Kann das alles sein?

        Nein, denkt sich Frank und macht sich selber auf die Reise. Er will einfach wissen, ob es allen gut geht.

        Eine Familie kann stark wie ein Baum sein, aber jeder Baum hat seine zerbrechlichen Zweige. ''Everybody's Fine'' ist ein ehrlicher Blick auf dieses sensible Geäst aus unerfüllten Erwartungen, Enttäuschungen, Lügen und Wahrheiten. Im Grunde geht es hier um die Sehnsucht nach den Kindern, nach Familie. Nicht nach der heilen und perfekten. Einfach nach Familie. Man kann sie sich nicht aussuchen und es ist vieles nicht so wie man es sich wünscht, aber ohne sie fehlt uns ein großer Teil zum Glück.

        Wunderbarer Film und ein wunderbarer Robert De Niro, der seiner Figur ein ehrliches und charismatisches Profil verleiht. Auf dezente, zurückhaltende Weise, aber immer noch mit dieser faszinierenden De Niro Magic, die man nur noch selten in guten Rollen bewundern darf. Mehr davon bitte. Die Nebenrollen der Kinder können mit dem Meister (natürlich) nicht mithalten, fügen sich trotzdem gut im Film ein. Sam Rockwell hats schauspielerisch sowieso voll drauf. Kate Beckinsale und Drew Barrymore machen ihre Sache ordentlich, auch wenn zwei Darstellerin mit weniger Hollywood-Glamour vielleicht etwas besser gepasst hätten.

        Aber gut, das ist Meckern auf sehr hohem Niveau. Der Film ist große Klasse und sei jedem ans Herz gelegt, der lebensnahes Emotionskino liebt. Hier bekommt ihr nicht nur einen grandiosen De Niro, sondern auch ein bewegendes Drama und ein tragisch-schönes Familienerlebnis, das berührt und zu denken gibt. Schließlich haben wir alle Familien, sind Eltern oder Kinder.

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        • 8
          metroid82 12.12.2013, 18:17

          Ein sehr Rührender Film!!und der beste de niro seit langem!!

          • 9
            Growlf 24.07.2013, 22:19

            Das ist noch emotionales Kino. Ein Film, der zum Nachdenken über die eigne Rolle als Vater und auch als Sohn anregt.
            Wie schrieb hier jemand? "... und danach hat man das Bedürfnis selbst mal wieder seine Eltern anzurufen." Besser kann man es nicht ausdrücken.

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            • 7 .5
              The Freewheelin Fonda 01.03.2013, 21:46

              Vom Konzept her ist Everybodys fine so aufgebaut wie der großartige Streifen ,,About Schmidt", ein verwitweter alter Mann weiß mit seinem Leben nichts mehr richtiges anzufangen und beginnt einen Roadtrip um seine Kinder zu besuchen. Bei Everybodys Fine hat man wie bei About Schmidt einen ausgezeichneten Schauspieler als Hauptrolle, Robert De Niro, der in diesem Film zwar nicht die beste Rolle seiner Karriere abliefert, den Zuschauer aber durch eine seltene, fast schon verletzliche wirkende Performance überrascht.(Seine beeindruckendsten Rollen hat dieser Mann wirklich in Gangsterfilmen vollbracht)
              Die Handlung bei diesem Streifen wirkt teilweise etwas konstruiert und der Film zeichnet sich bis zum Ende hin, durch nichts besonderes aus, da das positivste eigentlich Robert De Niro bleibt, mit dem der Zuschauer den Film über mitfühlt, so dass man es hier doch noch mit einem gelungenem Drama zu tun hat. Das Ende des Films hat bei mir noch einen sehr guten Eindruck hinterlassen, obwohl einige Kritiken diesen Höhepunkt des Dramas als zu kitschig bezeichneten.
              Dank De Niro ist der Film ,,Everybody`s fine" durchaus sehenswert und er hat es nicht ganz verdient so unbekannt zu sein auch wenn es aus diesem Genre einige bessere Filme gibt.

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              • 9
                CHF 27.02.2013, 23:30

                Sehr berührend, melancholisch und herzergreifend. Robert de Niro ohne Knarre,Mafia, Cop Marke oder sonstigem Anflug von Action. Er ist einfach nur ein verwitweter Vater der seine erwachsenen Kinder quer durch die Staaten besuchen geht. Für die Papas unter uns wird das zu einer echten emotionalen Herausforderung. Lehrreich und schmerzhaft zugleich. Die Szene mit dem Brief gegen Ende des Films hat ungefähr die gleiche Einschlagskraft, wie der Abschuss von Bambis Mutter.

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                • 9
                  demien.bartok 08.02.2013, 04:16

                  Sehr rührend - ich hätte nicht gedacht dass ich gegen Ende hin so feuchte Augen hätte. - Eine schöne Erinnerung an Liebe und Familie hat mir der Film zurückgebracht. Jetzt fühl ich mich leichter und entspannter für den heutigen, vielleicht alles bedeutenden Tag.

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                  • 7 .5
                    Einar 20.01.2013, 23:23

                    Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Hier gleich mehrfach.

                    * Robert de Niro endlich wieder in einer HAUPTrolle (und damit meine ich wirklich HAUPT, alle fünf Buchstaben groß geschrieben)
                    * Robert de Niro endlich wieder in Hochform (nicht "Höchst-", aber mittlerweile ist auch selbst "Hoch-" nicht mehr der Regelfall)
                    * Robert de Niro endlich wieder in einem Film, der ansatzweise (oder gar mehr) mit der Klasse seines Frontactors mithalten kann

                    "Everybody's Fine" ist ein RoadMovie der besonderen Art. Ein Rentner - ein Witwer! - der seine Kinder im gesamten Land besucht, weil sie es nicht zu ihm geschafft haben. Die Gründe erfährt man nach und nach erst später. Achtung, kleiner Spoiler: Frank (de Niro) erwartet, dass alle seine Kinder große Karriere gemacht haben. Doch ihre Leben sind nicht nur eitel Sonnenschein und haben auch ihre Schattenseiten, die sie vor ihren Vater aber geheim gehalten haben, um seine Gefühle zu schonen.

                    Ein sehr berührender Film, und vor allem realistisch. Ganz alltägliche Situationen, insbesondere älterer einsamer Menschen (Witwer Frank), werden ohne Kitsch, aber sehr sensibel behandelt. Für Frank ist es eine Reise zur Selbsterkenntnis, dass er seine Kinder zum Erfolg getrieben hat. Und sie ist eine Offenbarung - für uns und für Frank.
                    Die Kommunikationsprobleme von Eltern mit ihren Kindern. Wie sie diese zum Erfolg antreiben wollen. Und wie sie das persönliche Glück, die freie Entscheidung, nicht unbedingt sofort sehen und dieses gelten lassen wollen.

                    Im Grunde ist "Everybody's Fine" ein solider 7.0-Film. Aber die Tatsache, dass es endlich mal wieder ein toller de Niro-Streifen war - und dass ich mir ein paar Tränchen verdrücken musste - werten ihn um ein Minimum auf, so dass ich letztendlich eine 7.5 im Kästchen stehen habe!
                    Durchaus verdient, wenn man Story und Umsetzung sieht. Die Erzählkraft der Bilder hat hier einen hohen Stellenwert. Die Symbolik der Drähte, die Grundlage von Frank's Opferbereitschaft für seine Kinder, zieht sich durch den Film, wie ein roter Faden (man achte nur auf das Bild am Ende).
                    Ein warmherziger, gefühlvoller Film. Kein Feel-Good-Movie. Aber eine Geschichte mitten aus dem wahren Leben!

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                    • 7
                      wailer-greg 07.01.2013, 00:18

                      Eine angenehm unaufgeregte Erzählweise trifft auf sehr toll eingefangene Szenerien, wunderbare Musik und die Schauspielernamen sprechen einerseits für sich, andererseits sind sie passend besetzt in diesem Drama um den Sinn von Familie, Ehrlichkeit und der Frage, welche Botschaften man seinen Kindern mit auf ihren Weg geben kann, bevor sie eventuell keine Zeit mehr für einen haben.
                      Wie schon in anderen Rezensionen anklang: Es gilt die Empfehlung, die sonst eher für "etwas andere" Filme gilt: Taschentücher bereithalten :)

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                        summerwine-lee 21.01.2012, 19:07

                        sehr leise erzählt,gute Schauspieler(allen voran Robert De Niro) und eine echt traurige Auflösung, bei der die eine oder andere Träne fließt(bei mir zumindest).
                        Lohnt sich, obwohl eher unbekannt!!!

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                          Chris12zero 01.12.2011, 22:03

                          Die geliebte Frau viel zu früh verstorben, die mittlerweile erwachsenen vier Kinder schon lange ausgezogen und in allen Bundesstaaten der USA verteilt ...
                          Alles, was dem Rentner Frank Goode (Robert De Niro) bleibt, ist das wunderschöne, große Haus und der gepflegte Garten, inklusive trister Einsamkeit, die sich immer mehr in ihm breit macht !!
                          Als ihm seine vier Kinder zu einem gemeinsamen Familientreffen allesamt aus angeblicher Zeitnot absagen, beschließt Frank kurzum, sich auf dem Weg zu machen und all seine vier Kinder überraschend zu besuchen, und das auf Abraten seines Leibarztes !!
                          "Everybody's Fine" ist wieder mal ein Film über Sehnsüchte, Einsamkeit und Verlustängsten !! Regisseur Kirk Jones ("Lang Lebe Ned Devine!") schuf in wunderschönen, leisen Bildern einen kleinen, zum Teil melancholischen Road Trip über einen Mann, der nach dem Tod seiner Frau versucht, einfach den Kindern wieder näher zu kommen, um längst in Vergessenheit geratene Vatergefühle neu aufleben zu lassen !!
                          Das dieses Rezept aufgeht und zum Teil auf berührende Art und Weise Nahe geht, liegt allerdings besonders an einer großartigen One-Man-Show des großen Robert De Niro, der hier auf bemerkenswerte Weise wieder mal sehr facettenreich aus dem Vollen seines schauspielerischen Repertoire's schöpft !!
                          Da bleiben selbst Darsteller wie Kate Beckinsale, Drew Barrymore oder ein Sam Rockwell hier auch wirklich nur Nebendarsteller !!

                          Allen geht's gut ... aber manchmal sollte man den Dingen trotzdem mal auf den Zahn fühlen, egal wie schwer die Wahrheit wiegt !!

                          Fazit: Tolle und berührende, kleine Tragikomödie über Familie und Einsamkeit mit einem wieder mal herausragendem De Niro !!

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                          • 7 .5
                            DerMarvin 31.10.2011, 14:06

                            Auch wenn die Story etwas melnacholisch erscheint, erfüllte mich der Film trotzdem mit Freude.
                            Das liegt nicht unbedingt an der Story selbst, die etwas schleppend verläuft, aber alleine Robert De Niro holt schon eine Menge aus dem Film heraus.

                            Im Endeffekt ist es zwar das altbekannte Lied, dennoch ist diese ruhige Aufarbeitung mit De Niro ein Genuss.

                            Wenn dann, besonders zum Schluss, der Zuschauer in die Gefühlswelt mit einbezogen wird, ist es iregendwie ein beunruhigendes und behagliches Gefühl zugleich.

                            Über die volle Dauer macht es einfach Spaß, was vor allem am grandiosen Cast liegt.

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                            • 7
                              Yvonne_Kol 10.07.2011, 17:47

                              Also die Bezeichnung "Komödie" ist bei diesem Film eine völlige Fehleinschätzung, es handelt sich um ein Familien-Drama, lustig ist an der Geschichte nichts. Es ist dennoch ein anrührender Film mit einer wichtigen, kleinen Botschaft und danach hat man das Bedürfnis selbst mal wieder seine Eltern anzurufen;)

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                              • 8
                                Delonghi 11.06.2011, 11:59

                                Ein wirklich sehr schöner, melancholicher, trauriger Film. Es steht das im Mittelpunkt, was im Grunde genommen, das allerwichtigste auf der Welt ist: Die Familie. Hinterlässt bei mir viele Denkanstösse, viele Dinge sollt man einfach tun und nicht nur immer von anderen erwarten:-)

                                • 6 .5
                                  Mervit 31.05.2011, 15:57

                                  ein ganz einfacher Film, gut umgesetzt. :)
                                  Amüsant anzuschauen.

                                  • 8
                                    nanoo 13.01.2011, 01:06

                                    Einfühlsam. Rührend. Und Robert De Niro überzeugt angenehm unaufdringlich.

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                                    • 6 .5
                                      Kill_Diether 09.01.2011, 16:19

                                      Sehr gut gespielt von allen Schauspielern. Auch die Dramaturgie, die Dialoge, die Beziehungen, alles für sich genommen wirklich gut. Störend ist jedoch für welche Moral und Gesellschaftsform hier Sympathien geweckt werden. Bestes Beispiel ist das Weihnachtsfest, welches im Familienkreise die perfekteste Harmonie und die höchste anzustrebende Erfüllung für alle sein soll. Und alles ist, mindestens für das kommende Jahr, gut.

                                      • 7 .5
                                        Padder 17.12.2010, 13:29

                                        Sehr emotionales und gut gespieltes Familiendrama über einen Vater der erkennt, dass die heile Welt seiner Kinder gar nicht so makellos ist wie es ihm immer vorgegaukelt wurde. Robert De Niro zeigt in diesem Drama seine ganze Klasse!

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                                        • 7
                                          peterpit 26.11.2010, 09:06

                                          Ein sehr sentimentaler Film, berührt und zieht auch etwas runter. Zeigt aber wie wichtig die Familie eigentlich ist. Hat mich auch im nachhinein etwas mehr berührt als ich mir selbst zugeben wollte, aufgrund jeglicher Reaktionen der Eltern bzw. des Vaters.

                                          • 8
                                            Jason Bourne 02.09.2010, 18:01

                                            Bewertung ( 8,0 ) Sehr guter Film. Emotionale tiefe und gute Schauspieler. Allen voran Rober De Niros Leistung lohnt das ansehen.

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                                              metal1bob 02.09.2010, 17:43

                                              Sehr einfühlsamer, herzlicher und melancholischer Film, der sich liebevoll um seine Charaktere kümmert und zum Nachdenken anregt. Das alltägliche Thema wird ohne Spektakel erzählt und berührt gerade wegen der bodenständigen Umsetzung. Robert De Niro trägt den Film mit einer tollen Leistung, aber auch die Rollen seiner Kinder sind top besetzt.

                                              • 6 .5
                                                johnboy1979 27.08.2010, 20:17

                                                Nun, auch mir hat die Thematik des Verschweigens und der Dekonstruktion der äußerlichen Welt gefallen. Die Neigung das vorzugeben, was die Außenwelt von einem erwartet, ist groß. Zu seinem eigenen Weg zu stehen, ist demgegenüber um so schwerer. Dieser grundlegende Konflikt wird dem Zuschauer vor allem durch die gute Arbeit der Akteure authentisch nahe gebracht. Ich will hier keinen hervorheben, da sich auch keiner- ja auch Bobby nicht- zwingend in den Vordergrund spielt; vielmehr ergibt der Cast ein harmonische Einheit. Schön ist auch, dass der leise Witz und der nüchterne Stil den Film davor bewahrt in eine Schmonzette abzugleiten.

                                                • 6 .5
                                                  Chewbacca 27.08.2010, 19:31

                                                  Ein gealterter Robert De Niro zeigt abermals seine ganze Kunst als Frank Goode, der kurzer Hand beschließt seine 4 Kinder (Drew Barrymore, Kate Beckinsale, Sam Rockwell) zu besuchen, die quer über die USA verteilt leben. Dabei gerät er in ein wahres Roadmovie und merkt, dass die heile Welt, die ihm präsentiert wird nur aufgesetzt ist, denn alles ändert sich und jeder der 4 hat seine eigenen Probleme.

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                                                  • 7 .5
                                                    Kevin2803 24.08.2010, 16:52

                                                    Sehenswerter Film mit guten Darstellern und einer berührenden Story.