Evil
The Girl Next Door (2007), US Laufzeit 90 Minuten, FSK 18, Kriminalfilm, Horrorfilm, Drama
4 Bewertungen
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262 Bewertungen
34 Kommentare
Keine
von Gregory Wilson, mit Blythe Auffarth und Daniel Manche
Sommer 1958: In einer kleinen, ruhigen amerikanischen Vorstadt lebt der 12-jährige David, dessen Nachbarn, gerade zwei Mädchen bei sich aufgenommen haben: Megan und ihre jüngere Schwester Susan. Bei einem Autounfall haben sie gerade ihre Eltern verloren und leben nun bei ihrer psychisch etwas labilen Tante Ruth. David freundet sich mit dem älteren der beiden Mädchen an und verliebt sich in sie. Er bemerkt, dass die Anwesenheit der Mädchen im Nachbarhaus bald zu Missgunst und Abneigung bei der Tante führt. Ruths Feindseligkeit den Mädchen gegenüber eskaliert von verbalen Attacken zu körperlichen Übergriffen. Das Schockierende ist, dass auch die drei kleinen Söhne der Tante involviert zu sein scheinen. David beginnt, der Sache auf den Grund zu gehen – eine Entscheidung, die sein Leben für immer verändern soll.
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Cast & Crew
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Gregory Wilson
-
Blythe Auffarth
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Meg Loughlin
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Daniel Manche
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Moran
-
Blanche Baker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ruth Chandler
-
Graham Patrick Martin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Willie Chandler Jr.
-
Benjamin Ross Kaplan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Donny Chandler
-
Austin Williams
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ralphie Chandler
Regie
Schauspieler
-
Daniel Farrands
-
Philip Nutman
- Genre
- Kriminalfilm, Horrorfilm, Drama
- Handlung
- Folter, Frauenmörder, Verbrechen
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Evil
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Kritiken (3) — Film: Evil
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenSieht okay aus, gute Ausstattung, Darsteller sind kompetent, ein richtiger Film eben und kein Trash.
Aber das ist es ja: Dahinter steckt dieselbe alte kinky "willste mal sehen, wie wir ein junges hübschen Mädchen zur Sau machen"-Sensationsgeilheit aus der Hölle. Und dann so tun, als hätte man was zu erzählen, erzählt aber in Wirklichkeit nichts. Der Film ist verantwortungslos und verlogen - ein aus dem Ruder gelaufenes Machwerk.
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Quills 2011/05/26 19:47:35
Antwort löschenBeruht allerdings auf einer wahren Begebenheit und sollte daher auch so beurteilt werden.
damneDarling 2011/05/28 06:40:42
Antwort löschenverlogen ist er dennoch, schönt er viele dinge zum "gutem" b.z.w eher zum weniger grausamen. das mädchen aus dieser wahren begebenheit stand niemand bei, für sie setzte sie keiner ein, alle haben beim foltern mitgemacht, und das mit einer sadistischen freude das es einem kalt den rücken runter läuft bei dem gedanken zur gleichen spezies zu gehören.
Quills 2011/05/28 11:13:18
Antwort löschenFilme werden immer dramaturgisch aufgearbeitet, das ist nichts Neues. Verlogenheit gibt es für mich in fast keinem Stoff...Die menschliche Fantasie ist leider grenzenlos und alles, was Menschen auf der Leinwand verbrochen haben, ist bereits tausendfach passiert.
Für mich sind alle "empörten" Urteile verlogen.
damneDarling 2011/05/28 18:29:31
Antwort löschenich las hier schon viele kommentare sämtlicher couleur zum film, aber "empört" im eigentlichen sinne hat sich meiner meinung nach niemand;)
Julio Sacchi 2011/06/02 18:17:57
Antwort löschenDer Film beruht keinesfalls auf einer wahren Begebenheit, sondern auf einem Roman von Jack Ketchum, der das wahre Geschehen ausbeutet und sensationsgeil mit Vergewaltigungen "anreichert". Der bessere Film zur wahren Geschichte: AN AMERICAN CRIME.
Quills 2011/06/05 01:38:31
Antwort löschenWeder die Drehbuchautoren von "Evil", noch von "American Crime" waren anwesend. Aber das nur nebenbei...
Weshalb Ketchum das wahre Geschehen ausbeutet, will sich mir auch nicht wirklich erschließen, schließlich hat er einen Horrorroman geschrieben, der Ähnlichkeiten höchstens andeutet. So grausam es klingen mag: Sylvia Likens hat kein Patent auf den Tod in einem dunklen Keller durch die Hand von Pflegemutter oder Nachbarskinder. Natürlich "darf" ein Autor jene Ereignisse als Inspiration nutzen, um Literatur (und damit FIKTION) zu erschaffen. In diesem speziellen Fall distanziert sich Ketchum ja nun auch deutlich genug.
Ebenso der Film. An keiner Stelle wird ausgesagt, dass es sich um Sylvia Likens handelt. Im Gegenteil: Der Schluss ist pure Fiktion und damit eine komplett andere Ausdeutung aller Geschehnisse.
Hauptsache es wird sich empört, nicht wahr?
damneDarling 2011/06/05 02:01:43
Antwort löschenund wieder frag ich (mich): wer ist empört hier? ist das nur dein lieblingswort oder steht das in irgend einem engeren sinn zu den kommentaren.
Julio Sacchi 2011/06/05 09:39:32
Antwort löschenQuills, Dein letztes Posting lässt in Verbindung mit Deinem ersten ("Beruht allerdings auf einer wahren Begebenheit und sollte daher auch so beurteilt werden.") auf akute Schizophrenie schliessen.
Übrigens war ich bei der Weltpremiere des Films in Texas, und weder Ketchum noch die Macher haben sich von irgendwas distanziert. Für Bunsenbrennergags war allerdings noch Zeit. Da muss ich mich nicht empören, da muss ich kotzen.
Quills 2011/06/05 16:44:11
Antwort löschenMein erster Kommentar bezog sich auf dein Werturteil zu dem Film, mein zweiter auf dein Werturteil zu dem Roman. Sind nämlich zwei verschiedene Paar Schuhe, auch wenn du das gerne mal wild zusammenwürfelst ;)
Im Roman selbst hat Ketchum sich eindeutig distanziert, da er weder reale Namen, noch reale Ereignisse beschreibt und nennt. Ähnlichkeiten sind natürlich vorhanden, aber das ist nun mal häufiger so.
Inwiefern er also das Geschehen ausbeutet, ist mir noch immer nicht klar.
Im Film selbst distanzieren sich die Macher ebenfalls, denn ich persönlich habe kaum etwas von dem wahren Fall in ihm wiedergefunden, außer vielleicht die grobe Rahmenhandlung, was natürlich noch immer sehr viel Schrecken verbreiten kann, wenn man sich jene durch den Kopf gehen lässt während des Filmes.
Schön, dass du auf der Weltpremiere warst. Schade, dass dir der Humor der Filmemacher nicht zusagte. Vielleicht mag dein persönliches Urteil deshalb extrem sensibler Natur gewesen sein, weil du irgendwie selbst in den Fall involviert warst. Das würde erklären, weshalb du hier so wild herumkotzen musst (verbal und real).
So lange die Filmemacher auf der Premiere nicht Sätze fallen lassen haben wie:" Der Film zeigt ja die wahre Geschichte von Sylvia Likens und wir alle fanden gerade diese Bunsenbrennerszene so endgeil.", ist für mich alles in Butter. So lange bleibt "Evil" für mich ein gelungener Horrorfilm, der seine Kraft und Intensität auch aus dem Schrecken zieht, dass sich ein ähnlicher Fall tatsächlich ereignet hat. Trotzdem kann ich mich allerdings gut unterhalten lassen, denn die Realität im Film verfolgt andere Ziele, als die Realität im Leben.
Und zu dem anderem Einwurf: Empörung bedeutet für mich das moralische Entrüsten über Ereignisse, die einen sonst am Arsch vorbei gehen. Passiert sehr häufig. Hauptsache man hat mal gesagt, wie krass entsetzt man ist. Dass genau DAS die beste Werbung für den Film ist, wird gerne mal verdrängt. Und das ist in meinem Augen peinliche Empörung.
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damneDarling 2011/06/05 23:26:07
Antwort löschenich definiere empörung anders, ansonsten wäre das gegenteil ja sich permanet über dinge aufregen / beschweren/ beklagen/ betrauern die längst passiert und unabänderbar sind.
Julio Sacchi 2011/06/07 12:48:15
Antwort löschenKeinen Bock auf die Polemik und auch nicht auf völlig widersprüchliche "Thesen".
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenExploitation-Variante des thematisch und schauspielerisch anspruchsvolleren Films "An American Crime". Leider sind die Charaktere in "Evil" aka "The Girl Next Door" katastrophal überzeichnet und das anfängliche Drama entpuppt sich nach der Hälfte der Produktion als ein unappetitlicher Folterporno, der von den wahren Begebenheiten abschweift und sogar noch eine überflüssige Vergewaltigungsszene erfindet und sie natürlich auch einbauen muss - ein fortwährend krampfhafter Versuch ein schwaches Drehbuch durch intensive Brutalität und Skandalisierung auszugleichen.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenSehr heftiger Film und auch besser als "An American Crime", allerdings ist das Buch schon ein Stück besser, obwohl der Film schon na dran ist, bis aufs Ende, dass im FIlm komplett anders ist.
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Kommentare (31) — Film: Evil
Kommentar schreibenOliver0403 2012/04/26 16:35:42
Kommentar löschenWährend ich diese Zeile schreibe, läuft im Hintergrund das "Making of" der DVD; denn das brauche ich jetzt einfach nach diesem Film; und die Tränen sind weggewischt.
Ich bin erschüttert, über das was ich da eben gesehen habe. Die Thematik "based on a true Story" macht die ganze Sache nicht besser, sondern eher noch schlimmer. Der Film ist für mich ähnlich intensiv wie "Martyrs", auch wenn diesem eine völlig andere Handlung zugrunde liegt.
*Spoiler*
Was der Film vor Allem zeigt ist, wie unglaublich grausam erwachsene Menschen und auch Kinder sein können. Was hat denn Meg getan, dass sie sowas erleben muss? Das Verhalten der Tante ist einfach nur krank und das die Kinder mitmachen ist der Gipfel des Ganzen. "The Girl next Door" ist ein Beispiel dafür, dass es keine ausgeprägten Gore Effekte benötigt um zu erschüttern und richtig gut zu unterhalten.
Ich muss den Film erstmal sacken lassen und schaue mir das "Making of" zu Ende an.
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loveissuicide 2012/01/28 22:40:08
Kommentar löschenDen Film hab ich schon vor einem Jahr oder so gesehen, ich bewerte und kommentiere ihn heute, nachdem ich "An American Crime" gesehen habe. Auf Einzelheiten kann ich nicht mehr eingehen, ich kann mich aber erinnern, dass mich der Film ziemlich mitgenommen hat, deswegen die sehr hohe Wertung. Im direkten Vergleich mit "An American Crime" ist "The Girl next door" jedoch zweitgereiht.
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Zimtmond 2012/01/19 15:03:01
Kommentar löschenMeine Freundin schaute sich diesen Film an und erzählte mir davon. Sie sagte, ich solle ihn mir auf keinen Fall anschauen, weil er so grausam ist, dass sie weinen musste. Wie das immer so ist, wenn man etwas nicht machen soll, wird man neugierig...und natürlich schaute ich ihn mir an.
Aber wie bewerte ich etwas, dass auf einen wahren Fall beruht und mich dermaßen mitnahm, dass ich ihn auf keinen Fall nochmal gucken möchte? Ich weiß nicht. Ich fand es sehr schwer ihn zu Ende zu schauen. Mir ging das sehr nahe. Für mich war das überzeugend geschauspielert. Besonders die Ruth hat in mir richtige HASSGEFÜHLE hochkommen lassen.
Wer mit sowas umgehen kann, sollte sich den Film ansehen. Wer nicht, glaubt mir lasst es bleiben. die Folter wird wirklich viel zu viel gezeigt. Es ist wirklich schlimm.
_______
Ich habe "An American Crime" allerdings nicht gesehen und hab somit auch keine Vergleichsmöglichkeit, welcher von beiden nun besser gelungen ist.
____
Bitte verzeiht mir, wenn dieser Kommentar zu dem Film nicht so gut ist, aber ich habe das noch nicht so oft gemacht :)
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casique 2012/01/08 15:23:57
Kommentar löschendie realität ist heftiger als jeder horror film,,,,,
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horro 2012/01/07 22:47:23
Kommentar löschenAuch Jack Ketchum hat sich die wahre Geschichte der erschütternden Ereignisse um das Mädchen Sylvia Likens als Vorlage für einen heftigen Roman vorgenommen. Nachdem mit "An american crime" die Geschichte ziemlich tatsachengetreu aber auch zum Teil mit viel Pathos verfilmt wurde, wagt sich hier Gregory Wilson an die Umsetzung von Jack Ketchum's Roman, die sich erwartungsgemäss mehr in Sachen Horrordarstellungen übt und wie die Romanvorlage nur noch lose an die Tatsachenberichte anknüpft. Stephen King hat diesem Film mit der Aussage „Der erste wirklich schockierende amerikanische Film, den ich seit Henry: Portrait of a Serial Killer vor 20 Jahren gesehen habe" zu einiger Beachtung verholfen. Auch diese Version hier hat ihre bewegenden und nachdenklichen Momente, meist ist aber alles auf ziemlich drastische psychische und vor allem physische Misshandlung ausgelegt. Ausserdem werden die heuchlerischen und verschrobenen Weltanschauungen sowie das falsche Frauenbild der Fünfzigerjahre recht klischeehaft dargestellt. Ob nun diese Story oder die sehr viel authentischere Verfilmung mit Ellen Page besser gefällt, ist sicher subjektiv; auf jeden Fall können beide Filme auf ihre Weise recht gut überzeugen.
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sikkmeidack 2012/01/07 23:49:38
Antwort löschenyepp, Geschmackssache... für mich ist dies die beste Verfilmung. Ruth wird hier sehr gut inszeniert.
horro 2012/01/07 23:57:21
Antwort löschenja die Alte ist wirklich echt gruslig und schürt so richtig schön Hassgefühle ... allerdings war Catherine Keener in "An american crime" in dieser Beziehung auch nicht übel.
sikkmeidack 2012/01/08 00:19:14
Antwort löscheneither or, neither nor... Ketchum´s Romane haben fast allesamt Potential und hier hat man´s adäquat umgesetzt...
lieber_tee 2012/01/08 00:37:58
Antwort löschenhorro, gute Einschätzung beider Filme und toll das du diesen harten Stoff anschaust...
sikk, Ketchum ist der bessere, moderne, innovativere Stephen King. Ich mag beide...
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horro 2012/01/08 00:54:49
Antwort löschen@sikky: so langsam werde ich richtig warm mit Ketchum, immer schön parallel die Bücher und dazu die Verfilmungen ... macht spass - hab gesehen dass du "The Lost" von ihm gut fandest ... ein recht spezieller Film, aber durchaus einen Versuch wert
@lieber_tee: Es macht hier sicher etwas aus, dass die Geschichte so in etwa stattgefunden hat, hab mich vor ein paar Jahren auch ein bisschen schlau gemacht dazu und war ob der vielen Berichte fast erschüttert. Weniger die Brutalität, das passiert leider oft auf der Welt, sondern die Passivität der Gemeinschaft liessen mich zweifeln. Beide Filme fangen diesen Aspekt ganz gut ein; wenn auch "An american crime" sich etwas mehr mit den ganzen Umständen auseinander setzt.
lieber_tee 2012/01/08 01:05:47
Antwort löschenYes, "An American Crime" trifft das Thema weniger reißerisch. Der hat bei mir immer noch "Gänsehaut-Garantie".
medre 2011/12/02 01:47:03
Kommentar löschenMuss "*:Toffifee:*" Recht geben. Der Film war im Vergleich zu "An American Crime" einfach nur beschissen. Keine überzeugende Darsteller, keine Emotionen, einfach nur plump dahin gespielt, die ganzen Taten ohne Sinn und die Vergewaltigungsszene einfach nur übel und sowas von unnötig.
Der schlechteste Film den ich seit langem gesehen habe. Pfui!
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*:Toffifee:* 2011/08/27 20:20:48
Kommentar löschenKein Vergleich zu "An American Crime".Die Schauspieler waren alle samt mies(ganz besonders Meg's kleine Schwester Susan).Keine Spannung,keine Musik,keine besonders cleveren Dialoge,keine Motive zu dieser Tat.Es geschieht alles einfach so,ohne auch nur einmal näher auf die Charaktere einzugehen.Die Folterszenen waren schlimm anzusehen,haben in mir aber so gut wie nichts ausgelöst,weil mir Meg einfach vollkommen fremd war.Ganz anders bei "An American Crime" was mich emotional sehr aufgewühlt und teilweise auch verstört hat und dass,obwohl so gut wie nie Blut vergossen wird.Zudem finde ich es eine Frechheit,dass die Macher von "Evil" behaupten,dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht.Sylvia M. Likens wurde nie vergewaltigt und man hat ihr auch nicht auf den Bauch "Fuck me" eingeritzt.Vieles wurde einfach mal hinzugedichtet,viele Tatsachen verdreht,damit der Entertaiment-Faktor steigt und der Zuschauer auch schön angewidert ist.Aber meiner Meinung nach,ist DAS genau der falsche Weg um Menschen dieses brisante Thema zu vermitteln.Zu verdeutlichen,was das arme Mädchen über Wochen für Qualen,Demütigungen und Todesängste ausstehen musste.
Aber ums jetzt kurz zu machen:für mich ist "Evil" einfach nur ein trashiger,geschmackloser,uninteressanter,perverser Klamauk,den man nie hätte verfilmen sollen.
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*:Toffifee:* 2011/08/27 22:05:04
Antwort löschenKleine Korrektur xD.Ich meine natürlich,"in" den Bauch eingeritzt und nicht "auf"(Zeile 13).
budni 2011/08/09 23:01:06
Kommentar löschenDer Film hat mich nicht richtig packen können - ich hatte zwar einige "omfg"-Momente, allerdings so richtiges Mitgefühl oder ähnlich hatte ich eher weniger... Ein wenig mehr intensives Einarbeiten in die Motive der Frau wären wünschenswert gewesen. So weiß man zwar aus den echten Quellen diese grundsätzlich, allerdings ist das im Film nicht so rübergekommen... Knapp vorbei! Gut war er aber dennoch... Und alle die sowas krank finden, sollten sich vielleicht von dem Genre fern halten.
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magic-dream 2011/08/07 19:24:26
Kommentar löschenKrank Krank einfach Krank!! oO
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fleischmuffin 2011/04/15 20:03:36
Kommentar löschenDer Film fing ziemlich stark an, aber baute durch die viel zu harten Gewaltszenen und der Grausamkeit der jungen Täter in meinen Augen auch wieder stark ab. In meinen Augen sprengt dieser Film, der auf wahren Begebenheiten beruht, Tabugrenzen und hätte einfach nie verfilmt werden sollen. Ansonsten bieten die Schauspieler eine ordentliche schauspielerische Leistung.
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Miami Twice 2011/03/29 16:30:37
Kommentar löschenDas Buch hat mich tagelang beschäftigt, der Film ist auch keine leichte kost und ich finde ihn packender als "An American Crime" der ja die gleiche wahre Geschichte erzählt.
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nikl 1987 2011/02/19 16:34:10
Kommentar löschenAlso das Buch ist auf jeden Fall besser. Der Film ist an sich auch nicht schlecht ,wenn man das von so einer Art Film überhaupt sagen kann, jedoch blendet er immer dann ab, wenn es droht, zu unangenehm zu werden. Das Buch hingegen hält schonungslos drauf und enthält noch eine Vielzahl an Szenen mehr, die an die Schmerzgrenze und darüber hinaus gehen. Beim Lesen des Buches habe ich mir immer wieder überlegt, ob ich wirklich weiterlesen möchte, da es schon sehr detailliert beschrieben wird und kein Blatt vor den Mund nimmt. Beim Film kommt dieses Gefühl nur bedingt auf. Ob das gut oder schlecht ist, muss jeder selbst entscheiden, aber mich lässt das Gefühl nicht los, dass dadurch versucht wurde, den Film einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Vor allem das Ende unterscheidet sich vom Buch und scheint auch sehr zusammengestaucht worden zu sein, so als hätte man plötzlich keine Lust mehr gehabt.
SPOILER: Und warum schleppt der Polizeibeamte erst die Schwester nach oben, wo Meg doch am dringendsten Erste Hilfe benötigt? Aber nein, es muss ja scheinbar noch eine dramatische Szene eingebaut werden, deshalb lässt man sie in den letzten Minuten ihres Lebens noch mit David sprechen und dann verrecken, obwohl sich schon längst um sie gekümmert werden hätte können, denn Hilfe ist ja bereits im Haus. Zufällig kommt der Polizist auch erst wieder, als der dramatische Dialog zwischen Meg und David abgeschlossen ist und sie gestorben ist. Is klar. SPOILER ENDE
Naja, mein Tipp: erst das Buch lesen, das wie so oft besser ist und dann entscheiden, ob man den Film noch sehen möchte. Ohne Wissen um den Inhalt des Buches mag der Film vermutlich mehr überzeugen, mit ist es ein eher schlechter Versuch, das Buch auf Zelluloid zu bannen.
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Pigmalion 2011/02/05 18:07:26
Kommentar löschenEine höchst fragwürdige Literaturverfilmung aus den 80ern die schon durch das Prädikat "nach einer wahren Begebenheit" entwertet wird. Auch wenn eine Genrezuordnung durch Horror, Drama und Krimielemente erschwert wird artet der Streifen bald zu einen Torture Porn im Stile von Hostel aus. Gore - und Splatterfans gehen allerdings leer aus, der Film lebt von den Szenen die nicht gezeigt werden denn die Kamera hält nicht bis zum Schluss drauf. Doch ich will den Streifen nicht völlig zerreissen, die bedrückende Gänsehautathmosphäre ist äußerst stimmig und die darstellerischen Leistungen können sich sehen lassen. Doch verglichen mit der Romanvorlage verblasst das Werk und das melodramatische Ende mutet etwas grotesk an.
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Mr. White 2011/01/30 11:25:29
Kommentar löschenEs gibt Filme, über die denkt man nicht weiter nach, nachdem man sie geguckt hat. Andere Filme jedoch hinterlassen beim Zuschauer ein Gefühl im Magen und verfolgen und beschäftigen einen noch einige Tage weiter. Genau so ein Film ist "Evil". Denn der Film drückt auf die richtigen Stellen des Zuschauers, damit ein schwammiges Gefühl in diesem auftritt.
Ohne viel detaillierte Blut-, Gore- und Splatterszenen baut der Film trotzdem eine Atmosphäre des Terrors auf, die mit viel psychischer Rafinesse auf den Zuschauer einwirkt. Denn die brutalst angedeuteten Folterszenen werden nur im Off vernommen, worüber man aber teils froh sein kann. Eigentlich möchte man keine weiteren detaillierten Einstellungen Szenen und auch wenn einige Stellen teils sehr abrupt enden, graut der Zuschauer sich in seiner Fantasie weiter.
Tyrann der Geschichte ist die Ziehmutter, die mit absoluter Boshaftigkeit voranschreitet und keine Gnade zu kennen scheint. Die Darstellerin Blanche Baker spielt diesen Part mit solcher Grausamkeit, dass man schon fast Angst bekommt, was die Atmosphäre regelrecht perfektioniert. Die Kinderdarsteller spielen ihren Part ebenso recht überzeugend, auch wenn diese etwas pseudo-cool daherkommen.
Ansehen lohnt sich!
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Hauserfritz 2011/01/05 13:11:41
Kommentar löschenSeeeehr geschmackssache..... Einerseits ist der Film durchwegs interessant und spannend, aber andererseits geht er ziemlich unter die Gürtellinie. Sehr brutaler Film (wenig blut, aber psychisch brutal) und für meinen Geschmack schon fast zu heftig. Ich hab mir schon an die 1000 Horrorfilme angesehen, aber der hier war der erste wo ich ab und zu weggucken musste. Psychischer Terror ist oft schlimmer als standard blutgefliesse und wenns dan noch bei einem ca. 12 Jahre alten Mädchen ist...
sehenswert, aber zu heftig 5.5/10
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Särahchen 2010/08/15 21:21:03
Kommentar löschenDer Film schafft Etwas, was nicht viele Filme schaffen und zwar, regt er das wie ich es nennen mag "Kopfkino" an. Ein Film der es wirklich schafft einen zu fesseln und einen später nicht so einfach wieder loslässt. Es fließt kaum Blut, es wird nicht viel gezeigt von dem was passiert (Vergewaltigung, Verstümmelung und das brennen mit einer heißen Nadel), jedoch wird man fast schon dazu gezwungen, sich vorzustellen, was dieses arme Mädchen dort für Qualen aussteht !. Normalerweise lasse ich mich nicht beeindrucken von diesem "basierend auf einer wahren Geschichte" aber dieses Mal muss ich sagen, ist mir dieser Satz im Gedächtnis geblieben. Alles in allem ein Film der fesselnder nicht sein könnte, mit einem Ende auf das keiner hofft.
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bobo-lemon 2010/05/17 22:24:37
Kommentar löschenLest das Buch! Wie alle Ketchum-Verfilmungen absolut daneben...
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McAlloon 2010/04/16 00:30:50
Kommentar löschenNachdem ich das Buch von Jack Ketchum gelesen hatte fühlte ich mich, als wenn mir jemand mit voller Kraft in den Magen geschlagen hätte. Ich habe daher nur wenig Lust herauszufinden, ob die Verfilmung seiner Vorlage gerecht wird.
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wiedererkennbar 2010/07/31 10:15:41
Antwort löschenDie Verfilmung kannst du dir sparen. Kommt an das Buch nicht heran. Wie könnte sie auch? Das Buch ist tatsächlich das "Böseste", was ich je gelesen habe. Erschreckend, dass alles auf wahren Begebenheiten basiert.
Dori89 2010/04/15 23:42:43
Kommentar löschenAlso ich habe zuerst das Buch gelesen und war sehr gespannt als ich den Film dazu entdeckte.
Jedoch ist wie in den meisten Fällen das Buch eindeutig besser...Der Film konnte einfach nicht die selbe Spannung und Atmosphäre rüberbringen. Leider..
Trotdem ein jaaa..hmmm.. guter Film ;)
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zombienation 2010/03/13 10:37:59
Kommentar löschenDieser Film ist einfach nur Pervers und Ekelhaft! Es gibt ja ein paar nette Folterfilmchen, aber das hier... nee, nee, das geht gar nicht! Das ist der erste Film wo ich wirklich bereut habe, das ich ihn mir angesehen habe!
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