Excision
Excision (2012), US Laufzeit 81 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Drama, Komödie
8 Bewertungen
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259 Bewertungen
49 Kommentare
Keine
von Richard Bates Jr., mit Annalynne McCord und Traci Lords
In Excision versucht sich AnnaLynne McCord als Teenagerin durch die Untiefen der Pubertät zu kämpfen – was manchmal auch recht blutige Auswüchse nehmen kann.
Im Mittelpunkt von Excision steht das Highschool-Mädchen Pauline. Pauline (Annalynne McCord) als Außenseiterin zu bezeichnen, wäre noch untertrieben. Der Mangel an Freunden und ihre dominante Mutter (Traci Lords) macht Pauline besonders empfänglich für ihre Fluchten in Fantasievorstellungen von ihrer Zukunft. So wünscht sie sich nichts sehnlicher als Medizin zu studieren – und ihre Unschuld zu verlieren. Ihre Vosrtellungen werden mehr und mehr zum blutigen Wahn. Und am Ende ist nicht mehr sicher, was real ist und was nicht.
Hintergrund & Infos zu Excision
Excision (zu dt. Abtrennung) ist das Spielfilmdebüt von Richard Bates Jr. und basiert auf dem gleichnamigen Kurzfilm, den der Regisseur bereits 2008 gedreht hatte. Für Excision, der seine Premiere auf dem Sundance Festival 2012 feierte, erhielt Richard Bates Jr. auf einem anderen Festival, dem Boston Underground Festival, den Preis als Bester Regisseur.
Mit Excision beweist AnnaLynne McCord Mut zur Hässlichkeit. So ist sie den meisten eher als blonde Beverly-Hills-Schönheit Naomi Clark aus der Serie 90210 bekannt, für deren Darstellung sie auch für den Teen Choice Award nominiert war.
Die extrem blutige schwarze Komödie Excision ist gespickt mit einer Vielzahl renommierter Akteure. so geben sich neben Traci Lords auch Malcolm McDowell, Marlee Matlin und selbst John Waters die Ehre. (EM)
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Cast & Crew
- Genre
- Horrorfilm, Drama, Satire
- Ort
- Fantasiewelt
- Handlung
- Chirurg, Jungfräulichkeit, Nekrophilie, Tagtraum
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Kritiken (3) — Film: Excision
Stefan Volk: film-dienst Stefan Volk: film-dienst
Kommentar löschenDie Figurenzeichnung [wirkt] recht unausgegoren. Distanz und oberflächliche Wahrnehmung, die sich in We need to Talk About Kevin als inszenierter Mangel, als zwischenmenschliche Wunde niederschlagen, verkehren sich hier durch den veränderten Blickwinkel zu einer inszenatorischen Schwäche. Doch auch wenn die krude Collage aus Außenseiterdrama und Horrorsatire am Ende nicht ganz aufgeht, bleibt der irritierende Flirt mit Underground und Mainstream auch in seinem Scheitern noch außergewöhnlich reizvoll.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] „Excision“ ist ein subversiver Wellenritt durch das Innenleben eines pubertierenden Mädchens, das inständig nach Akzeptanz fleht, aber durch die Prüderie der amerikanischen Engstirnigkeit keinen Halt in ihrer Situation findet. Und auch wenn Richard Baker Jr. in der metaphorischen Narration ab und an in plakativer Art und Weise übertreibt und das eigentlich nicht zentral positionierte Ziel der kontroversen Provokation zu sehr in den Mittelpunkt stellt, anstatt das emotionale Chaos von Pauline weiterhin zu sezieren, ist „Excision“ doch ein sensitiver und einträglicher Film, der mit ästhetischer Grenzüberschreitung durchaus etwas bewirkt und diesen nicht nur als Selbstzweck verkauft – Die Sexualethik in Bezug auf die amerikanische Engherzigkeit verträgt die grotesken Backpfeifen doch immer noch am besten.
Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] Indem sich der Film konsequent den Absonderlichkeiten seiner Hauptfigur verschreibt, sympathisiert er auf recht einfallslose Art mit dem gestörten Traumkosmos einer spleenigen High-School-Schülerin. Dennoch entwickelt „Excision“ gerade aus seinen pervertierten Adoleszenzbildern vom Sex im Menstruationsblut, saftigen Herpes-Knutschattacken und gefüllten Tampons in Großaufnahme einen Reiz, der ihn wie das dunkle Gegenstück zu gängigen Teenager-Filmen übers Erwachsenwerden wirken lässt. Fazit also: Buchstäblich Geschmackssache.
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Kommentare (46) — Film: Excision
Pharazon Thu, 16 May 2013 18:08:36 -0000
Kommentar löschenOhne Spoiler.
Da ist er nun, nach langer Zeit des zitterndes wartens. Gebannt verfolgte ich Kinostarts und suchte nach diesem Film, doch leider vergeblich. Erst durch meinen Kumpanen Poor Boy" bekam ich mit, das es diese Perle nun schon auf DVD gibt. Also wurde er noch am selben Abend bestellt.
Nachdem ich den film jetzt OV gesehen habe, bin ich sehr hingerissen. Von 4 bis 10 ( Lieblingsfilm ) war alles drin. Schweren Herzens hab ich mich für die 7 entschieden. Doch warum ?
Excision will viel sein. Comming of Age, Drama, Satire, schwarze Komödie und Horror, aber nichts davon fruchtet wirklich. Viele Genres werden zwar angesprochen und das auch durchaus gelungen, aber es wird den einzelnen Handlungssträngen einfach nicht genug Zeit gewidmet, so das man lange nicht weiß, worauf der Film eigentlich hinauswill.
Und ehrlich gesagt: Ich weiß es immer noch nicht. Viele Facetten der Familie um Pauline werden angesprochen und gezeigt und einiges Berührt auf vielen Ebenen: Die Todkranke Schwester, der gebeutelte Ehemann und die herrische Ehefrau, die doch auch nur die Liebe ihrer Famile will.
Letzten Endes bleibt der Eindruch dieser Zerissenheit, die es mir unmöglich macht zu sagen, ich säße gefesselt vor dem Bildschirm, was ich als echten Kritikpunkt ansehe.
Andererseits; und hier komme ich zu den richtig dicken Pluspunkten: McCord die mir vorher nichts sagte, liefert hier eine hammermäßige Leistung ab und ich kaufe ihr jede einzelne verdammte Szene ab, wobei sie in den surrealen Traum-Sequenzen vollends auffährt. Ganz großes Lob, und ich werde sie im Auge behalten.
Wo wir schon bei den Träumen sind: Oscar-Reife Bildkomponisation! Eine stillisierte Optik wie ich sie schon lange nicht mehr sah, und Detaills die so versteckt platziert sind, das sie mir erst nach dem 3. Durchlauf auffielen ( wie zum Beispiel die Familien-Fernsehrunde) Cleveres Spiel mit Farben und Blut, das dieser Film stellenweise ( vor allem in Traum und Fantasie-Sequenzen ) an ein Kunstwerk erinnert. Daumen hoch.
Überrascht war ich ebenfalls von Frau Lords, von der ich nicht viel erwartet habe, nachdem ich sie gegooglet hatte, aber die bistige, distanzierte Mutter verkauft sie einem sehr glaubwürdig, im gegensatz zu ihrem Film-Ehemann, der allenfalls als Lacher für zwischendurch punkten kann.
Das alles ist aber nicht besonders schlimm, liegt das Augenmerk doch zum einen auf der Psysche von Pauline ( hier hätte ich mir mehr Klarheit erhofft ) und ihrer Beziehung zu ihrer Schwester, welche allerdings gut gezeichnet wurde.
Das Ende allerdings schockt einen dann doch, und man sitzt während des Geschehens und er Vorbereitungen dazu mit einen ungläubigen ( das macht sie jetzt doch nicht wirklich, oder ?) Gesicht und hofft das alles nur eine weitere Fantasie war.... Ob man richtig lag oder nicht, verrate ich nicht. Spoilern mag ich dann doch nicht :)
Es bleibt ein Optisch brillianter Film mit zwei starken Frauen ( McCord und Lords ) aber auch Schwächen bei den Nebencharakteren und der Story, die sich nicht entscheiden mag, wohin sie den gehen soll.
Toller Film, den ich nicht zum letzten Mal gesehen haben werde.
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Poor Boy Thu, 16 May 2013 20:22:37 -0000
Antwort löschenGern doch ;),hab nur ne knappe halbe Stunde gesehen und all die negativen Sachen die Du erwähnst sind sozusagen Schuld daran das ich mich für ein Uninteressant entschieden habe.
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Pharazon Thu, 16 May 2013 20:23:33 -0000
Antwort löschenAch Filme verdienen es, das man sie ganz schaut. Manchmal wird man am Ende überrascht :D
Poor Boy Fri, 17 May 2013 03:27:08 -0000
Antwort löschenDa bin ich anders gestrickt,ein Film muss mich fesseln oder soweit interessant sein das ich wissen will wie er endet.Ist ja auch egal,ich hab noch einige Filme vor mir die eine Sichtung verlangen und meine Geduld ist kurz :D
nathalie.koenen Mon, 06 May 2013 09:01:39 -0000
Kommentar löschenIch bin mir nicht sicher, wie ich den Film kommentieren soll. Er ist gelungen, zweifelsohne, aber irgendwie ist er merkwürdig.
Eine großartige Leistung der Hauptdarstellerin, die als hässliches Entlein wirklich überzeugen kann.
Das Ende ist genial.
Ein Mix aus verschiedenen Filmrichtungen, etwas verstörend und wirklich gut gemacht.
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Niotq Wed, 24 Apr 2013 22:45:53 -0000
Kommentar löschenJOHN WATERS SPIELT EINEN VERDAMMTEN PFARRER. Und wider Erwarten explodiert dabei nicht einmal das Universum. Das ist vielleicht die verblüffendste Tatsache dieses an verblüffenden Dingen alles andere als armen Debutfilmes von Richard Bates Jr., der auch noch sein eigenes Drehbuch geschrieben hat. Und insbesondere, wenn man sich ansieht, wie gekonnt das Ganze inszeniert ist und auf wie vielen Ebenen dieser Film zu funktionieren versucht (und es zumeist auch wunderbar schafft), ist das schon sehr, sehr beeindruckend. Verblüffend eben.
Auch die restliche Wahl der Schauspielerriege ist einige Erwähnungen wert, so sorgt die tolle Hauptdarstellerin Annalynne McCord zumeist für die optische Aufwertung von US-Hochglanzserien, die bigotte wandelnde Unausstehlichkeit von Mutter ihres Filmcharakters gibt die ehemalige skandalträchtige Pornodarstellerin Traci Lords, Malcolm McDowell ist ein Mathematiklehrer, und Jeremy Sumpter hatte sich das mit der großen Karriere vielleicht auch ein bisschen anders vorgestellt, nachdem er mit seiner halbnackten "Peter Pan"-Interpretation vor etlichen Jahren so viele Mädchenherzen für sich gewinnen konnte.
Dieses illustre Kabinett führt uns durch die Geschichte des soziopathischen Teenagers Pauline an der Borderline zum Borderline, der es fast schon zu genießen scheint, überall anzuecken, wo er nur kann. Von der Mutter wird sie verachtet, vom Vater ist auch nicht viel zu erwarten, nur die an Mukoviszidose - die Lungenkrankheit, bei der nach und nach alles verschleimt - erkrankte Schwester hält zu ihr. Eigentlich möchte Pauline ja Chirurgin werden, aber daran glaubt niemand mehr so richtig. Die Provokationen von ihrer Seite werden immer radikaler und münden schließlich in einem etwas verstörenden Finale, das auf die ständigen meist sexuell konnotierten Fantasie- und Traumsequenzen der Protagonistin, die sich wunderbar einfügen, doch noch einiges draufsetzt. Ich verrate hier WEIT weniger als der DVD-Klappentext, der den abschließenden Twist völlig ungeniert ausplaudert. Bitte nicht lesen.
Ich freue mich sehr, dass nicht nur mir deutliche Parallelen zu Lucky McKees Debutfilm "May" aufgefallen sind, in dem sich eine vereinsamte junge Frau ihren Traummann aus Körperteilen ihrer Mordopfer zusammensetzt. Auch dieser funktionierte auf mehreren Ebenen, ganz ähnlich wie "Excision", als klassischer Horrorfilm, als drastisches Drama über eine einsame Seele, die zu unorthodoxen Methoden greift, dieser Einsamkeit ein Ende zu setzen, und auch als Komödie - nur waren es bei "May" eher satirische Anflüge, die Teeniefilmklischees durch den Kakao zogen, wohingegen "Excision" über einen wirklich erfrischenden, wirksamen Dialogwitz verfügt, insbesondere, wenn Pauline ihre Mutter zum wiederholten Male mit ihren lakonischen Kommentaren verbal überrumpelt.
Gewagte Theorie: Neben all dem ist "Excision" aber möglicherweise auch noch ein bewusst gehörig überzeichnetes, aber vielleicht auch ein wenig zum Nachdenken anregendes Teenagerporträt. Gerade bei Paulines bereits angesprochenen sexuellen Fantasien, die eine österreichische Filmseite höflich als "nicht wirklich mehrheitsfähig" beschrieb, fragt man sich, ob derlei wirre Gedanken an der Grenze zur Perversion (gut, gelegentlich auch schwer drüber) nicht ein wenig häufiger beim durchschnittlichen Jugendlichen in der westlichen Welt auftauchen - man bedenke nur all die hormonellen und emotionalen Irrungen und Wirrungen so einer Zeit - als manch einer meinen möchte. Ich mag mich ansonsten gar nicht lange mit Realismusfragen aufhalten, da Bates seinen Schwerpunkt wohl eher nicht darauf gelegt hat, ein glaubhaftes Psychogramm zu erschaffen, aber das wären meine zwei Cent dazu.
"Excision" ist ein beeindruckendes Regiedebut, das optisch außergewöhnlich daherkommt und die für mich genau richtige Ladung Shock Value mit überwiegend herrlichem Humor verbunden und obendrein noch ein gelungen konsequentes Ende bereitgehalten hat. Hat meinen Geschmack getroffen.
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mary84 Tue, 16 Apr 2013 12:09:36 -0000
Kommentar löschen"Excision" ist eine abartige Mischung aus Psychodrama und schwarzhumorigem Horror. Auch wenn der Streifen inhaltlich ein wenig schwächelt und unübersehbare Mängel vorherrschen, überzeugt das Szenario auf eine eigene Art und Weise. Der Film wird getragen von der sehr gut aufspielenden Hauptdarstellerin AnnaLynne McCord, die hier viel Mut zur Hässlich- und Absonderlichkeit unter Beweis stellt, und man bekommt hier zudem einen bitterbösen Humor, schockierende u. eklige Szenen sowie krasse Traumvisionen mit einem gewissen Perversheitsgrad serviert. Auch wenn der Feinschliff eindeutig noch fehlt und sich die ein oder andere Länge einschleicht (deshalb auch nur 7,5) kommt man als Fan von Filmen abseits des Mainstreams nicht um diesen Streifen herum.
"Excision" ist anormal, makaber und weiß stellenweise durchaus zu schockieren.
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the assassin 666 Sat, 13 Apr 2013 21:32:28 -0000
Kommentar löschenExcision war ein Film mit dem ich nichts bis wenig anfangen konnte. Zum einen wirkt die Story zu sehr auf bizarr un dkrank getrimmt das es nur mehr wikrlich bemüht wirkt un dschon nihct überzeugen kann, zum anderen fehlt der Hauptdarstellerin jegliche Sympatie oder ähnliches. So abgedrehte Charaktere gibt es in Horrorfilmen zu Hauf aber selten konnte ich mit einer Figur so wenig anfangen wie mir ideser hier. In Ginger Snaps bsw. waren die Schwester mir viel sympatischer, auch Carrie konnte ich zeitweilig verstehen, aber da hier,... nein,... irgendwie ein krudes Machwerk das mich so gar nicht ansprach,...
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Poor Boy Sun, 14 Apr 2013 08:14:42 -0000
Antwort löschenDanke für die Worte die mir einfach nicht einfallen wollten,weswegen ich auf ne Bewertung verzichte :D aber da Du hast genau ausgedrückt was mir auch nicht gefallen hat.
ShayaNova Sat, 13 Apr 2013 16:31:06 -0000
Kommentar löschennach dem trailer hatte ich mehr erwartet. die thematik war gut, die schauspieler auch, nur die ausführung fand ich mangelhaft. das ganze war irgendwie ein tampon zuviel und bekam dadurch so einen touch of feuchtgebiete. schade drum.
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Poor Boy Sat, 13 Apr 2013 16:39:17 -0000
Antwort löschenstimme zu,von mir gibts nur 4 Punkte
EvertonHirsch Fri, 12 Apr 2013 09:24:38 -0000
Kommentar löschenDer Anfang hat bei mir wirklich das Interesse an dem Film gewinnen lassen. Die Gedanken und Träume eines Teenagers, die besser unausgesprochen bleiben, der Umgang mit den Mitmenschen aufgrund des Außenseiterdaseins und der widerwilligen Annahme der Rolle.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass sich die anfänglichen Interessen und Träume langsam zu Obsessionen steigern, so dass eine klare Entwicklung Paulines zu dem Menschen, der sie am Ende des Filmes ist, zu erkennen ist. Im Film ging mir das etwas zu schnell und ist so für mich nicht recht nachvollziehbar, da es doch ein sehr großer Schnitt ist, den sie da vollzieht. Etwas mehr Länge hätte dem Film sicher gut getan, oder zumindest etwas offenere Grenzen zwischen Realität und ihrer Fantasie, so dass eben die Entwicklung Paulines im jeweiligen Kopf des Betrachters von statten geht.
Annalynne McCord hat allerdings einen sehr dämonischen Blick und Gang in petto, klasse Leistung.
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MrZUPER Sun, 07 Apr 2013 21:33:44 -0000
Kommentar löschenKrank.
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JackoXL Sat, 06 Apr 2013 17:57:40 -0000
Kommentar löschenRegisseur und Autor Richard Bates Jr. drehte mit "Excision" die Langfassung seines gleichnamigen Kurzfilms von 2008. Irgendwie macht sich das bemerkbar, denn die Geschichte, wenn auch hier nur in kompakten 75 Minuten (ohne Abspann) erzählt, wirkt oft etwas gestreckt.
Das "Excision" eher in die Horror-Genre-Schublade gesteckt wird, bezieht sich wohl in erster Linie auf Paulines blutige-abstrackten Traumbilder, die Geschichte an sich lässt sich viel mehr der Coming-of-Age Sparte zuordnen, tangiert lange den Bereich der schwarzen Komödie und endet relativ tragisch. Diese Mischung ist gar nicht schlecht, zeichnet es Filme doch oft aus, wenn sie sich nicht eindeutig festlegen lassen. Das lässt sich über "Excision" auch sagen, das Pendeln zwischen den Genres funktioniert recht gut und sorgt für Interesse, da die Grundstimmung nie einzementiert und für den Zuschauer somit unvorhersehbar bleibt. Schöner wäre es gewesen, wenn sich das auch über die finale Pointe sagen ließe, denn die deutet sich schon viel zu früh an. Als Überraschungseffekt wäre es sicherlich etwas effektiver gewesen (mal abgesehen von dem Unding des deutschen Verleihs, dieses durch die Inhaltsangabe auf der Hülle schon zu verraten).
Wirklich lobenswert ist Bates handwerkliche Umsetzung, seine Bildsprache ist stark. Nicht nur, aber speziell, in den bizarren Traumsequenzen, in denen sich der Film seine 18er Freigabe durch die FSK verdient. Da schöpft Bates aus den Vollen, weiß aber auch den restlichen Film durch gute Einstellungen und Bilder sehr ansprechend zu verkaufen. Die Darsteller geben sich ebenfalls große Mühe, besonders Hauptdarstellerin AnnaLynne McCord, mit Mut zur Hässlichkeit, und Traci Lords in der Rolle ihrer biestigen Mutter können voll überzeugen. In den Nebenrollen gibt es zahlreiche bekannte Gesichter wie John Waters, Malcolm McDowell, Marlee Matlin oder Ray Wise, die aus ihren eher nebensächlichen Parts aber nicht viel machen können.
Letztendlich ein durchaus interessanter und optisch toll umgesetzter Teenie-Film der anderen Art, der sein Potenzial aber nicht voll ausschöpft und daran krankt, seine kurze Laufzeit nicht immer sinnvoll zu nutzen. Manchmal sollten Kurzfilme auch welche bleiben, das hat schon seinen Grund.
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Boogers666 Sat, 06 Apr 2013 18:44:29 -0000
Antwort löschenWas hältst du, abgesehen von der Vorhersehbarkeit, vom Ende ?
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JackoXL Sat, 06 Apr 2013 19:06:40 -0000
Antwort löschenGut, konsequent, aber hinterlässt durchaus Fragezeichen, die nicht hätten sein müssen.
Boogers666 Sat, 06 Apr 2013 21:08:26 -0000
Antwort löschenDas macht für mich den ganzen Film aus, sein extrem offenes Ende ;)
DonChris Fri, 05 Apr 2013 18:23:43 -0000
Kommentar löschen"Excision" ist rein genremäßig schlecht einzuordnen, er ist nicht wirklich Horror, schon gar nicht Komödie und auch nicht wirklich ein Drama, vielmehr einfach ein Teeny-Film (auch wenn es dieses Genre ja im Grunde nicht gibt ;) ). Für mich liegt dort auch das größte Problem des Films, da er dadurch reichlich unentschlossen und irgendwie auch nicht konsequent genug wirkt. Auf der anderen Seite kann ich es natürlich nur gut heißen, wenn ein Film mal unkonventionelle Wege geht und eines ist "Excision" definitiv - speziell. Außerdem darf man nicht vergessen das es sich hierbei um das Debüt des Regisseurs Richard Bates Jr. handelt, was ich recht beachtlich finde.
Sicherlich geht es thematisch um die Pubertät und die allseits beliebten angespannten Eltern-Jugendlicher Verhältnisse, doch der Film verfolgt einen sehr interessanten Ansatz. Nämlich den des geisteskranken Verstandes. So ist es so das unsere Protagonistin durch kranke Phantasien voller Blut, nackter Körper, Sex und Verstümmelungen heimgesucht wird.
Was wirklich in ihr vor geht kann sich wohl niemand vorstellen. In der Highschool wird sie durch ihre etwas burschenhafte Figur und ihr weniger hübsches Aussehen verspottet, zu Hause steht ihre Schwester im Mittelpunkt und es ist recht offensichtlich das sie nicht verstanden wird. So kommt es das man an der einen Stelle als Betrachte mit Unverständnis reagiert und an der anderen Stelle hat man fast schon Mitleid. Sie selbst möchte Chirurgin werden und geht vor ihrem geistigen Auge schon chirurgische Eingriffe an den Kollimationen durch.
Richard Bates Jr. schildert aber nicht nur die Probleme des Tenny-Daseins, sondern versucht auch darzulegen, wie schwer es für Eltern ist, immer tolerant dem eigenen Kind gegenüber zu sein, auch wenn sich dieses vollkommen irrational verhält. Die häusliche Idylle bröckelt dabei im Film mehr und mehr.
Bates übertreibt an der ein oder anderen Stelle etwas, dennoch kann man von einem gelungenen Kinodebüt sprechen. Die Geschichte ist interessant und die Hauptfigur ist ein mal ganz anders als gewohnt, nicht zuletzt hatte mich auch das Finale überzeugt.
Sieht man also von ein paar Fehlern ab, ist der Film durchaus zu empfehlen - wenn auch nur für Freunde des etwas spezielleren Films.
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Volker Kanopka Wed, 03 Apr 2013 18:47:11 -0000
Kommentar löschenEin kleines fieses Filmchen der besonders durch die Darsteller glänzt. Hab mich vor der sonst so hübschen Darstellerin echt geekelt (oder ich werde weich^^). Ob ich hier einen Horrorfilm gesehen habe würde ich verneinen eher einen Psychothriller mit großen Drama Anteil.
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Boogers666 Tue, 02 Apr 2013 16:45:36 -0000
Kommentar löschen"Carrie" meets "Donnie Darko", "Stephen King" meets "David Cronenberg", Psychohorror meets Coming-of-Age Story... ja "Excision" (dt: "Entfernung") ist ein sehr außergewöhnliches Stück FilmKunst, denn von der ersten Sekunde an gibt es keine Bezugsperson, keine Person, kein Charakter zu dem man Sympathien entwickeln könnte. Klar, gibt es immer wieder die ein oder andere Szene bei der man durchaus Mitleid mit den Personen empfindet aber wirklichen leiden kann man sie doch nicht. Eine äußerlich abstoßende Hauptperson Pauline (oscarreif: Annalynne McCord), eine sterbenskranke Schwester, ein total überforterder Vater und eine Mutter (ebenfalls grandios: Traci Lords) die nur eine ihre Töchter lieben kann. Dementsprechend nimmt diese sehr außergewöhnliche Geschichte ihren Lauf, Pauline bekommt psychotische Träume von Sex mit Toten, von explodierenden Embryos und von reichlichen Litern Kunstblut. In der Schule fällt sie aus der Reihe sie hat keine Freunde und wirkt auf alle abstoßend. Doch die fehlende Liebe ihres Umfeldes hält sie nicht davon ab ihren Traum zu folgen und Chireugin zu werden. Und die bisher schon skurrile Geschichte wird immer skuriller: Sex mit Menstruationsblut, wilde Herpes-Küsse, sezieren von toten Vögeln, schlucken von Brechwurzelextrakt, und psychotische Anfälle inklusive dem allabendlichen Beten zu Gott (der ja womöglcih gar nicht existiert). Der Filmtitel stellt prinzipiell stellvertretend für den ganzen Film "Entfernung", ja der Film entfernt sich so ziemlich jeder moralischen und sittlichen Norm und zeigt uns die andere Seite der Medallie, die Seite von gestörten Jugendlichen, die jegliche Hilfe verweigert bekommen, jeder Hilferuf bleibt unerhört. Als Zuschauer fragt man sich was Pauline denn noch tun muss damit ihre Eltern ihr endlich helfen. Und wie es im echten Leben auch wäre, verläuft die bisher zumindest teils belanglose Geschcichte immer konsequneter bis es am Ende zu Eskalation und damit zur Katastrophe kommt, die man womögliche hätte verhindern können. "Excision" ist ein Film den man gesehen haben sollte und gehört jetzt schon zu meinen diesjährigen Favourites aus diesem Genre, denn der Film entfernt sich wie gesagt so weit von den Normen, das er durchaus auch als abstoßend und ekelerregend bezeichnet werden darf, aber trotzdem hat er mich zutiefst berührt und auch verstört, was hauptsächlich auch an einem der verstörensten Ende liegt, die ich seit langem gesehen habe.
Einzigartig, Großartig, Verstörend, Abartig, Ekelhaft, Brutal, Lusitg , Zynsich, Zeitkritisch, Bewegend, Traurig oder am Ende doch einfach nur "entfernt"
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Deathpool Tue, 02 Apr 2013 17:28:19 -0000
Antwort löschenJetzt bin ich doch neugierig geworden^^
Schöner Kommi
Boogers666 Tue, 02 Apr 2013 19:07:15 -0000
Antwort löschendanke :)
HxC_Moe Sat, 30 Mar 2013 15:43:12 -0000
Kommentar löschenEin äußerst unangenehmer Film. Mit guten Darstellern, aber irgendwas hat mich an dem Film gestört. Vielleicht lags an den seltsamen Traumsequenzen auf die ich mir irgendwie keinen Reim machen konnte oder an den extrem unsympathischen Hauptdarstellern (bis auf die kleine Schwester, die war Okay) oder vielleicht dass sich der Film nicht entscheiden konnte ob er nun nur Coming-Of-Age, Komödie oder doch lieber Gore-Horror sein wollte - war alles etwas wirr zusammengebastelt. Dennoch nicht schlecht, aber hat mich auch nicht vom Hocker gehauen.
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lieber_tee Fri, 29 Mar 2013 00:08:15 -0000
Kommentar löschen"Kann man sich mit einer Geschlechtskrankheit anstecken, wenn man Sex mit einem Toten hat?"
Eine etwas spät adoleszenzierende 18jährige ist gefangen in ihrem inneren und äußeren Wahnsinn. Ein Käfig aus kleinbürgerlicher Enge, gefühlsgestörter Mutter, handlungsarmen Vater und todkranker Schwester. Die Highschool besteht nur aus Jungfrau-blutleckenden Deppen, Muschi-orientierten Zicken und dogmatischen Moralmonstern. Wenn eigener Ekel und nekrophile Todesfaszination zu einer Masturbationsphantasie werden holt die dysfunktionale "Carrie" zu einem blutrünstig-helfenden Befreiungsschlag aus.
Coming-of-Age-Farce in (Menstruation-) Blut, die ihre Borderline-und Außenseiterthematik, zwischen einfühlsam und ausbeuterisch für surreal bebilderte Gewaltexzesse mit krassen Karikaturen nutzt und gerne jeden subtilen Ansatz stilvoll-grell überzeichnet.
In den Nebenrollen mit Grenzkino-Schauspieler/innen (Ray-Twin-Peaks-Wise, Malcolm-Calligula-McDowell, Roger-Hostel2-Bart und John Waters) treffend besetzt und in den Hauptrollen grandios gegen den Strich gebürstet (Annalynne-90210-Mc Cord und Tracy-Porno-Lords).
Der exquisite Bilderrausch ist eine Pietà des Grauens und Abseitigkeiten, ein melancholisch-trauriges Familiendrama mit grotesk-bösen Humor.
Regisseur Richard Bates Jr. fixiert das Ekelkino mit starrem Auge an, er wiederholt seine Themen immer und immer wieder, so das aus der gemächlichen Gangart fast nur noch Stillstand entsteht.
Wenn die pathologische Hormonverirrung in eine fetischistische Allmachtsphantasie endet schreit der Film nach Empathie, die mir allerdings bei zu wenig gefühlter Identifikation verwehrt blieb.
Erkaltetes Grenzkino
um jeden Preis.
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niceeddy Fri, 29 Mar 2013 00:47:14 -0000
Antwort löschenJetzt fällt mir auch ein, woher ich den Vater kannte..thx
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uncut123 Fri, 29 Mar 2013 01:18:44 -0000
Antwort löschenwie stehst du zu ende?
lieber_tee Fri, 29 Mar 2013 01:41:58 -0000
Antwort löschen"Wenn die pathologische Hormonverirrung in eine fetischistische Allmachtsphantasie endet schreit der Film nach Empathie, die mir allerdings bei zu wenig gefühlter Identifikation verwehrt blieb."
...und nicht überraschend, innerhalb des Films nachvollziehbar.
pixie123 Wed, 27 Mar 2013 20:38:10 -0000
Kommentar löschen„Excision“ will schocken, aber nicht verstören. Anders lässt sich diese Beimischung seichten Teenie-Humors nicht erklären, die sich leider besonders im Spiel der Darstellerriege manifestiert. Wäre man das Thema ernsthafter angegangen, hätte der Film ein richtig guter Psycho-Schocker werden können. Für die kranke Story bleiben trotzdem noch gute 7 Punkte :)
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einSchluss Tue, 26 Mar 2013 11:17:05 -0000
Kommentar löschenMit äußerst souveränen Stilmitteln und einer gewaltigen, harten Bildsprache zwischen klinischer Ästhetik, plastischem Hard-Gore und stimmungsdetaillierten Aufnahmen erschafft der Film einen verstörenden und teilweise grenzüberschreitenden Eindruck, der sich mit seiner Kraft nachhaltig vom Malstrom der belanglosen Wühltisch-B-Ware abhebt..
Für mich ein expressives Kunstwerk, das mit seiner einschneidend starken Visualität und einem sich grotesk entwickelnden Inhalt sicherlich lange in Erinnerung bleibt.
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Chris12zero Tue, 26 Mar 2013 17:51:56 -0000
Antwort löschenKlasse beschrieben, jetzt bin ich noch heißer drauf den auch endlich mal zu sehn!! ;)
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einSchluss Tue, 26 Mar 2013 19:25:37 -0000
Antwort löschenDanke und dann man tau :)
jollyroger Tue, 26 Mar 2013 22:07:24 -0000
Antwort löschenBin auch schon ganz gespannt auf den..:)
SpikeRT66 Tue, 26 Mar 2013 10:44:18 -0000
Kommentar löschenSchwieriger Film...
Das Thema an sich ist natürlich wenig originell. Wir haben einen offensichtlich gestörten Teenager und Eltern, die das Problem nicht erkennen oder nicht erkennen wollen. Allerdings sticht der Film durch seine Konsequenz und Härte durchaus aus der Mass heraus. Zudem spielt AnnaLynne McCord ihr Rolle als Pauline wirklich gut.
Das Problem ist aber, dass wir als Zuschauer nicht verstehen wieso Pauline so dermaßen gestört und Realitätsfern ist. Klar, die strenge Mutter, die ganz offensichtlich die kleine Schwester mehr liebt, wird ihren Teil dazu beitragen, genauso wie der völlig überforderte Vater. Aber das alleine kann es nicht sein.
Dadurch wirkt auch das Ende (welches man als aufmerksamer Zuschauer übrigens schon 3 Meilen gegen den Wind riechen kann) irgendwie unglaubwürdig. Der Film hat gezeigt das Pauline gestört ist, aber das die am Ende so abdreht passt irgendwie auch nicht ganz.
Aber trotzdem durchaus interessanter und ungewöhnlicher Film.
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uncut123 Tue, 26 Mar 2013 15:26:23 -0000
Antwort löschenie strenge Mutter, die ganz offensichtlich die kleine Schwester mehr liebt...ja aber am ende tut sie (wohl aus liebe) ja was gutes für die schwester...und sie liegen sich ja beide in den armen und weinen
siXer Thu, 28 Mar 2013 00:21:36 -0000
Antwort löschenDu widersprichst dich selbst
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SpikeRT66 Thu, 28 Mar 2013 06:42:12 -0000
Antwort löschenWieso?
uncut123 Thu, 28 Mar 2013 12:11:48 -0000
Antwort löschenrt66 frag ich mich auch grade...ne begründung wär schon nett!
ihre-herrlichkeit Tue, 26 Mar 2013 08:53:34 -0000
Kommentar löschenDas war ja mal eine total überzogene und unverhältnismäßige Sicht auf eine Borderline-Störung. Zum Einen sehen ihre Träume aus wie aus einem hochglanz-Fotoshooting für die Edel-Gothicszene, zum Anderen kann sie mit so einem familiären Hintergrund, ohne Verdacht auf Missbrauch und Verwahrlosung, kaum so ein ausgeprägtes, beinahe psychotisch anmutendes Borderline-Muster zeigen. Ihre Rache an die Mitschülerinnen fällt verhältnismäßig sanft aus, weshalb das Ende umso bescheuerter wirkt. Das war albern und absolut nicht nachvollziehbar. Die 5 Punkte gibt es jedoch für die Originalität sowie die Skurillität der Erzählweise.
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niceeddy Tue, 26 Mar 2013 14:33:39 -0000
Antwort löschenIch denke nicht, dass es Pauline um Rache geht und schon gar nicht in der Schlussszene
ihre-herrlichkeit Tue, 26 Mar 2013 16:56:35 -0000
Antwort löschenIch sagte auch nicht, dass es ihr in der Schlussszene um Rache ging, sondern als ihre Mitschülerinnen ihr Haus beschmiert haben und sie eine von ihnen angreift.
niceeddy Tue, 26 Mar 2013 18:15:09 -0000
Antwort löschenAuch das werte ich nicht als Rache, sondern als kalkulierten Hilfeschrei, sie fordert ja mehrfach sowohl beim Schuldirektor als auch bei ihrer Mutter professionelle Hilfe ein, vermutlich in Vorahnung der Katastrophe.
ihre-herrlichkeit Tue, 26 Mar 2013 20:56:40 -0000
Antwort löschenEine Katastrophe in dem Ausmaß war aber nicht vorherzusehen. Und wenn ich wütend irgendwo reinstürme und den Kopf des Täters gegen ein Schließfach schlage, nachdem er mir Schaden zugefügt hat, sehe ich das durchaus als Rache.
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einSchluss Wed, 27 Mar 2013 01:27:21 -0000
Antwort löschen*pop in* ... sie fordert die professionelle Hilfe aber doch nicht ein, um sich tatsächlich zu verändern, sondern provoziert damit ihre Eltern, stellt eine scheinbar unerfüllbare Aufgabe, um Liebe und Aufmerksamkeit abzuprüfen, weil ihr erster Gott, das Geld mangelt. Sie zieht sich dann in die Opferrolle zurück und schaut, was sie angerichtet hat.
niceeddy Wed, 27 Mar 2013 10:57:56 -0000
Antwort löschenhmm, ich denke schon, dass sie Hilfe fordert. Klar bringt sie auch provokante Aktionen, um überhaupt ( und wenn es negative ist)die Aufmerksamkeit ihrer Mutter zu bekommen. Aber sie spürt schon, dass ihre Phantasien immer mehr aus dem Ruder laufen und sie die Kontrolle verliert.
freakualizer Mon, 25 Mar 2013 17:46:51 -0000
Kommentar löschen„WTF? Traci Lords?“
- Dachte ich mir, als ich in der Darstellerliste gecheckt habe, welchen Film ich mir da eigentlich ansehe. Ausgerechnet die Spießermama wird von (der bisher einzig offiziellen minderjährigen) Pornoqueen (der 1980er) verkörpert. Mensch, hab ich lange überlegt, woher ich sie kenne… Zum Film:
Mir hat die eigenwillige, kompromisslose Herangehensweise und Umsetzung des Themas gefallen. Solche oder ähnliche Gedankenmuster, bzw. Verhaltensweisen sind bei pubertierenden, psychisch und sozial wackeligen Außenseitern für mich durchaus vorstellbar.
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Vic Mackey Mon, 25 Mar 2013 15:15:47 -0000
Kommentar löschenEigentlich wollte ich zu "Excision" gar nichts mehr schreiben, so mancher Kommentar hier trifft es genau auf den Punkt. Aber verdammt, seitdem ich Richard Bates' niederschmetterndes Regiedebüt gesehen habe, schwirrt es mir im Kopf rum, wollen manche Bilder da einfach nicht mehr raus. Es ist lange her, dass ein Film so eine Wirkung bei mir gezeigt hat, mir so einen Schlag versetzt hat. Dabei ist "Excision" trotz splattriger Momente kein Horrorfilm, eher eine äußerst bizarre Coming of Age-Story, eine zynische Satire auf sexuelle Prüderie und nicht zuletzt ein brutales Psychodrama. Annalynne McCord, eigentlich eine wahre Schönheit (zu sehen u.a. in "Nip/Tuck"), zeigt Mut zur Hässlichkeit und brilliert in der Rolle der Pauline, deren größter Traum es ist, einmal Chirugin zu werden, sich in immer blutigere Tagträume flüchtet und immer weiter dem Wahsinn verfällt. Durch ihr größtenteils bösartiges Umfeld wird der Zuschauer eine Zeit lang geschickt auf ihre Seite gezogen, bis zu einem gewissen Grad leidet man mit ihr, lacht über ihre zynische, dreiste Art und schaut fassungslos dabei zu, wie all ihre Hilferufe ungehört bleiben, bis es zum Schluss zur Katastrophe kommt. Ohne allzuviel zu spoilern, schon ewig nicht mehr hat mich ein Filmende so verstört zurückgelassen. Dabei kommt dieses gar nicht mal so unerwartet, lange Zeit deutet sich an, worauf das Ganze hinausläuft, und doch hofft man bis zuletzt, dass man sich irrt. Pauline's Wahnsinn wird verdeutlicht durch ihre bizarren Träume, die wirklich verstörend und sehr blutig in Szene gesetzt wurden, schön, dass die FSK das so durchgewunken hat. Neben McCord überrascht vor allem Tracy Lords, sonst eher bekannt für ihre Arbeiten im Bereich des Entspannungsfilms, als überaus strenge, prüde Mutter, die mit ihrer Tochter heillos überfordert ist. Lords zeigt eine wirklich tolle Leistung, die ich ihr nicht im geringsten zugetraut hätte. Auch die Nebenrollen sind mit Malcolm McDowell, Ray Wise und John Waters namhaft besetzt.
Kein Film für reine Horrorfans oder schwache Nerven, wer aber schwere Kost nicht scheut, der bekommt mit "Excision" ein kontroverses, kompromisslos-schockierendes Drama, das noch lange nach dem Abspann nachwirkt!
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MrDepad Mon, 25 Mar 2013 15:24:18 -0000
Antwort löschen....Tracy Lords, sonst eher bekannt für ihre Arbeiten im Bereich des Entspannungsfilms...
Made my Day! :D :D
MaxN91 Mon, 25 Mar 2013 16:18:05 -0000
Antwort löschenlol
JackoXL Mon, 25 Mar 2013 18:18:47 -0000
Antwort löschenSchräg: Der Durchschnitt liegt hier bei 6, mein Dashboard feiert den unglaublich ab...den muss ich sehen! :D
niceeddy Mon, 25 Mar 2013 19:35:56 -0000
Antwort löschenMeistens ein gutes Omen
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Vic Mackey Mon, 25 Mar 2013 22:20:45 -0000
Antwort löschen@MrDepad: Ist doch wahr.. ;)
@Jacko: Der lohnt sich wirklich, bin auf deine Meinung gespannt.
AnnFlow Sun, 19 May 2013 09:30:09 -0000
Antwort löschenAlso ich muss sagen, die Leistung der Schauspieler, die ganze Stimmung des Films und die Psychologie dahinter, haben mich überzeugt! Allerdings muss ich sagen, dass die Splatter Szenen, ihre Traumsequenzen, dem Film nicht unbedingt weiterhelfen. Meiner Meinung nach, hätte man das nicht so explizit zeigen müssen, denn so hätte das Ende - die Lungentransplantation mehr Schockwirkung gehabt.