eXistenZ

eXistenZ (1999), US
Laufzeit 97 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 18.11.1999

7.6 Kritiker
37 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
2453 Bewertungen
63 Kommentare
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von David Cronenberg, mit Jennifer Jason Leigh und Jude Law

In der Zukunft sind die Designer interaktiver Spiele an der Macht. Spieler messen sich in einer VR-Welt, die von der realen Welt kaum noch zu unterscheiden ist.

Eine Game-Community trifft sich in einer abgelegenen Kirche, um das neueste Spiel von Designerin Allegra Geller (Jennifer Jason Leigh) zu testen, welches die Grenzen zwischen Spiel und Realität verwischen soll. Das neue Videospiel wird mittels einer Nabelschnur unmittelbar in das “Biopod” genannte Rückenmark eingestöpselt. Der Spieler erlebt so eine virtuelle Realität, die keine Erfahrungsverluste der Realität gegenüber einbüßt. Teilweise ist nicht mehr feststellbar, ob sich das Erlebte tatsächlich ereignet oder nur konstruiert ist.

Ein Gegner des Spiels verübt mittels einer schleimigen Knochenpistole, aus der Zähne gefeuert werden, einen Anschlag auf Allegra, aber zusammen mit dem Leibwächter Ted Pikul (Jude Law) kann sie flüchten. Die beiden beschließen durch einen Test zu überprüfen, ob das Computerprogramm bei dem Anschlag beschädigt wurde. Dazu muss Allegra das Spiel mit jemand, “der freundlich ist” in die Spielwelt eintreten. Das Pärchen gerät dabei in ein verschlungenes Netz verschiedener Realitätsebenen, sodass es immer schwieriger wird, zwischen Spiel und Realität zu unterscheiden. Mehrere Male ist Allegras Leben in Gefahr, keine der Spielfiguren scheint das zu sein, was sie ist. Pikul, der zum ersten Mal ein solches Spiel spielt, wirkt angesichts seines Game-Charakters immer verwirrter.

Als Allegra und Ted erwachen, aber einen infizierten Controller aus der virtuellen Realität mitgenommen zu haben scheinen, wird ihnen klar, dass die Grenzen zwischen Realität und virtueller Realität nun immer mehr verwischen. Ein Soldat stürmt den Raum und will Allegra töten, da er sich als “Freund der Realität” bezeichnet. Allegra erschießt ihren Freund Kiri (Ian Holm) und Ted zielt daraufhin auf Allegra – anscheinend war auch Ted von Anfang an ein Feind Allegras. Sie lässt jedoch seinen Biopod explodieren, was ihn tötet. Plötzlich erwachen alle Game-Charaktere in der Kirche.

Der Seminar-Leiter (Christopher Eccleston ) befragt jeden einzelnen nach seinen Erfahrungen mit dem Spiel Transcendenz, welche sie soeben gespielt haben. Allegra und Ted geben sich als Pärchen aus und beantworten ebenso die Fragen. Anschließend erschießen sie den Seminar-Leiter jedoch, da sie sich als Gegner des Spiels outen. Als sie jedoch die Waffe auf einen chinesischen Mitspieler richten, weiß dieser – ebenso wie der Zuschauer – nicht mehr, ob sich die Charaktere noch in der virtuellen Realität oder in der Wirklichkeit befinden.

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Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: eXistenZ

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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8.5Ausgezeichnet

"eXistenZ...is not just a game" -

Die Historie verläuft selten gerecht, die Filmgeschichte sowieso nicht, und so ist es auch wenig verwunderlich, dass „eXistenZ“ nur ein paar Monate nach „Matrix“ in den Feuilletons zwar ähnlich lobend besprochen wurde, an den Kinokassen gegen die Fetisch-Fantasie aus dem Hause Wachowski aber keinen Stich holen konnte.

Dies wäre sicherlich zu verkraften, würde Cronenbergs vorletzter Film vor seiner Hinwendung zum Realen in seiner Rezeption, nicht immer wieder von jenem Vergleich, der wie ein schwarzer Schatten über dem Werk hängt, eingeholt:

Dabei ist es letztendlich eine erzwungene Parallele, die man zwischen obigen Filmen konstruiert hat, denn verabschiedet man sich von der Simplifizierung, die beide Werke auf die Koexistenz einer realen, und einer virtuellen Welt herunterzubrechen, offenbart sich eine ganz andere Ausgangssituation: „eXistenZ“ generiert seine Unterdrückermechanisen nicht aus einer überbordenden…

Kritik im Original 29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 21 Antworten

dOLHIN

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@ es geht nicht um träume sondern um ein spiel
btw der film ist genial :D


Movie-Man

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@dOLHIN: was soll dieser behinderte Kommentar?


SiameseAlex: SiameseMovies

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8.0Ausgezeichnet

„eXistenZ“ funktioniert am besten, wenn man zuvor noch nichts davon gehört hat. Keine Kritik, keine Darsteller, kein Regisseur, keinen Inhalt. Lediglich die Tagline „Du bist das Spiel“ bzw. „Play it. Kill it. Live for it.“ sollte herangezogen werden, um auf eine kritische Auseinandersetzung mit der Identität in einem gewissen Kontext hinzuweisen. Einmal in diesen eingetaucht spielt der Film mit seiner subtilen Atmosphäre, die einen hohen Grad an Aufmerksamkeit vom Zuschauer abverlangt, um daraus Interpretationen zu generieren. Dagegen weiß er durchaus auch mit Elementen des Film Noir zu unterhalten. Zwar wird dabei auf künstliche CGI-Effekte verzichtet, aber dennoch Formen des Ekels auf unterschiedliche Weise provoziert. Im Vordergrund steht vielmehr eben nicht zu wissen, wie es weitergeht oder ob es weitergeht. Dies ist die allumfassende Frage vor einem wirklich fulminanten Schluss, der einen selbst - in der Fiktion - ungebremst vor die schwarze Wand des Abspanns knallen lässt, ähnlich wie dieser Text an jener Stelle endet, wo er grade erst anzufangen scheint.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

TheCorey: MovieMaze

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8.0Ausgezeichnet

Der Erklärung nach soll „eXistenZ“ wohl eher eine Idee, als ein richtiges Spiel sein, da an einer Stelle zumindest impliziert wird, dass das Spiel jedes Mal unterschiedlich aufgebaut ist/wird. Als eine Handlungspassage erfolgreich bewältigt wird, beginnen die beiden Protagonisten in der Simulation in eine weitere Simulation abzutauchen. Hier finden sich weitere Hinweise, dass Cronenbergs Geschichte vielschichtig konstruiert ist.

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sushi25: movie-fan.de

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5.0Geht so

Vielleicht liegts daran, dass ich kein Horror mag, jedenfalls hat mir der Film nichts gegeben, zu verworren und ekelig.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.5Ausgezeichnet

Der Zuschauer muß sich treiben lassen. Anspruchsvoll ist das schon, aber nicht unnötig kompliziert. Denn im Gegensatz zu den erwähnten Filmen [MATRIX oder DARK CITY] stehen nicht neueste Digital-Tricks im Vordergrund, sondern Poesie, Witz und Stilgefühl. Die Bildsprache Cronenbergs erinnert jenseits aller unverkennbaren Eigenwilligkeit manchmal an ein Videospiel, über weite Strecken aber auch an die edle Düsternis des Film Noir. Ganz klassisch eben.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.5Ausgezeichnet

Wie sagte ein Kollege in den USA damals: "The thinking mans Matrix." Passt.

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Kommentare (57) — Film: eXistenZ

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Hagen Hagen

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Bewertung7.0Sehenswert

Eklig, aber gut.

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senker

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Bewertung0.0Hassfilm

Bäh! Was für ein Mist! Nach dem mit dieser Film als genial und revolutionär angekündigt wurde, war die Erwartungshaltung vielleicht doch etwas zu hoch. Ich kann auch die vielen Lobpreisungen nicht verstehen und die Vergleiche mit wirklich guten Streifen zu diesem Thema. Es ändert auch die hochkarätige Besetzung nichts daran, das ich nach 5 Minuten schlagartig keine Lust mehr hatte weiterzuschauen (Schwabbelcontroller!) direkt danach Zahnpistole und leuchtendes Knethandy. Virtuelle Realität oder nicht. Chinesisch Essen gehen möchte man dann auch eine Weile nicht mehr. Die ganze Szenerie wirkt wie von ein paar durchgefallenen Studenten der Filmhochschule. Selbst der hier noch am meisten kritisierte Horror und Ekel ist komplett verhunzt und lächerlich. Und der Schlusstwist nach dem Motto "War wohl doch nur ein Traum" bzw. "virtuelle Realität", bzw. "andere Bewustseinsebene" ist genauso abgegriffen wie einfallslos. Ja super. Aber stimmt wohl schon, ich kann mit der Cronenberg'schen "Brillianz" nichts anfangen und komme mir um die Zeit betrogen vor. Schade drum.

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Kloppo09

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Du hast dein Augenlicht nicht verdient!geh in die Ecke und schäm dich!


senker

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Nach etwa einem Monat in der Ecke und entsprechender Kontemplation komme ich nun zu folgendem Schluss: Hassfilm ist vielleicht übertrieben, aber "völligen Quark" habe ich als Option nicht gefunden.


Movie-Mike

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Schlusstwist erklärt, warum der Film am Anfang so schlecht war. Meiner Meinung nach mutig, da man riskiert, dass der Zuschauer einfach am Anfang schon abschaltet. Hebt den ganzen Film um mindestens einen Punkt an. Ich werd ihn mir auf jeden Fall noch ein zweites Mal anschauen...

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_Garfield

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Bewertung7.5Sehenswert

Bereits wenn uns seltsam anmutende, offensichtlich aus biologischer Masse bestehende Wesen als „Gamepads“ präsentiert werden, erweist sich „eXistenZ“ als ein typischer Cronenberg-Streifen: Ekel ist ein wiederkehrendes Motiv, auf inszenatorische Mätzchen wird weitgehend verzichtet und die Darsteller wurden – sorgsam ausgewählt – wieder einmal zu Höchstleistungen angetrieben. Thematisch, wie auch stilistisch orientiert sich Cronenberg deutlich an der Faszination der Videospiele und der damit zusammenhängenden Mechanik, spinnt diesen Gedanken konsequent weiter und entwirft seine Idee von einer virtuellen Realität. Diese wird uns als exakte Abbildung der Wirklichkeit präsentiert und so erinnern uns lediglich sich wiederholende Bewegungsabläufe verschiedener Spiele-Charaktere daran, dass sich unsere Hauptprotagonisten noch immer in einem Videospiel befinden. Zunehmend fällt eine Unterscheidung der Realitäten schwerer und Cronenberg offenbart uns eindrucksvoll die Problematik einer virtuellen Realität: Was passiert, wenn wir nicht mehr unterscheiden können zwischen sensorischem Input und tatsächlicher Realität? Wenn die Grenzen zwischen den Realitäten verschwimmen und uns die Wirklichkeit nicht mehr genügt? Cronenberg liefert uns mögliche Antworten in einem Finale, welches neben einem anständigen Schluss-Twist auch über die nötige Konsequenz verfügt. Dennoch vermag „eXistenZ“ nicht durchweg mitzureißen, gerade der Mittelteil hat zunehmend unter der recht spannungsarmen Inszenierung zu leiden und nimmt erst mit dem Aufkommen inhaltlicher Brisanz wieder einiges an Fahrt auf. Dies ist in soweit schade, da „eXistenZ“ im Portfolio Cronenberg's die bis dahin interessanteste Thematik vorzuweisen hatte und bei angemessener Inszenierung und dem Setzen einiger Akzente sicherlich noch einiges an Wirkung und Intensität hinzugewonnen hätte. Dass sich dieser Umstand nicht weiter auf das Filmerlebnis als solches ausgewirkt hat, hängt in erster Linie mit dem überraschend gut harmonierendem Darsteller-Gespann Law/Leigh zusammen. Mit der richtigen Mischung aus ironischem Augenzwinkern und notwendiger Ernsthaftigkeit trösten diese über die ein oder andere Unzulänglichkeit hinweg. Schlussendlich gelingt Cronenberg in einer Symbiose aus erzählerischer Routine, inhaltlicher Raffinesse und darstellerischem Können ein durchaus unterhaltsamer Cyber-Thriller, sodass man „eXistenZ“ zweifelsfrei in den Kreis jener Filme zählen sollte, die man gesehen haben muss.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Jenny von T

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Da unterschreibe ich jeden Satz. Von der Grundkonzeption her einer der besten Cronenbergs, von der Umsetzung her aber sicher nicht...


_Garfield

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Vielen lieben Dank euch dreien! :)


Ichundso

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Bewertung7.0Sehenswert

Es gibt Filme, bei denen der Schlusstwist einen überrascht. Es gibt welche, bei denen einem kurz vor dem Ende der Gedanke kommt, dass es vielleicht ja so und so ist. Bei weniger guten Filmen erahnt man den Twist oft schon in der Mitte, im Fall von Shutter Island oder The Number 23 sogar in der ersten halben Stunde.

eXistenZ (muss man das eigentlich so bescheuert schreiben?) war der erste mir bekannte Film, bei dem ich das Ende bereits nach dem Lesen der ersten Sätze der Moviepilot-Inhaltsangabe kannte. In der Inhaltsangabe steht: "Das neue Videospiel wird mittels einer Nabelschnur unmittelbar in das "Biopod" genannte Rückenmark eingestöpselt. Der Spieler erlebt so eine virtuelle Realität, die keine Erfahrungsverluste der Realität gegenüber einbüßt. Teilweise ist nicht mehr feststellbar, ob sich das Erlebte tatsächlich ereignet oder nur konstruiert ist."
Ich las das und dachte mir, dass der Film wahrscheinlich auf eine gewisse Art endet. Und als er es dann wirklich tat, war ich dann doch etwas enttäuscht, dass diese so langweilige Pointe einem als das große Ding verkauft wird.

Das Drehbuch ist mehr oder weniger austauschbar, was den Film dennoch sehenswert macht, ist die hervorragende Ästhetik. Der Film kann eine großartige Regie und einen Haufen undurchsichtiger Nebendarsteller aufweise und merkwürdigerweise waren es die Nebenfiguren, die mich mehr interessierten als die beiden Hauptcharaktere. Ob ich auch hier enttäuscht wurde, sage ich aus spoilertechnischen Gründen lieber nicht.

Trotz allem bleibt "eXistenZ" im Gedächtnis und das nicht nur wegen der Zahnpistolen-Szene. Denn die Unsicherheit und Ungewissheit, die die Spieler empfinden, lässt Cronenberg auch den Zuschauer spüren. Und das ist durchaus eine Leistung.

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fkfilmkritik

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Sie müssen es spielen, um herauszufinden warum man es spielt."
Puh, endlich bin ich nach nach 3 Tagen mal wieder dazu gekommen mir einen Film anzuschauen und was für einen. Mein erster von David Cronenberg. Auch einer dessen Filmographie jetzt wohl öfter mal durchgestöbert wird (wäre nett wenn mir jemand etwas empfehlen würde). Manchmal klingt so ein Film ja schon interessant, wenn man statt "Existenz" einfach mal "eXistenZ" schreibt. Was hier erschaffen wird ist ein grandios strukturierter und fein makaberer Cyber-Thriller. Die Erzählung verläuft dabei am Anfang noch etwas rätselhaft, aber enorm schnelllebig, dass man sich sofort perfekt unterhalten fühlt ohne irgendwann mal geistig unterfordert zu werden. Ganz im Gegenteil. Schön verschanzt und immer verschachtelter präsentiert sich dieses brillante Spiel. Visuell war dem Film der andere Cyber-Thriller "Matrix" natürlich klar überlegen jedoch müssen sich die Wachowski-Brüder geschlagen geben wenn es um die verzwickte Verwirrung verschiedener Traum - in diesem Fall Spiel-Ebenen geht. So ist "eXistenZ" vollkommen zu Unrecht an den Kassen gescheitert und wurde unglücklich von "Matrix" in´s Abseits gestellt. Der Ekelfaktor zieht sich dabei wie ein langer Schleimfaden durch den Film, ist aber keinesfalls unnötig. Ich finde solch schleimige Sci-Fi-Elemente ja immer ganz schick, wie merkwürdig das auch jetzt immer klingen mag.

"eXistenZ" ist wie ein Trip. Wie ein Erlebnis. Wie ein Abenteuer. Eine durch und durch gelungene und spannende Reise durch Spielereien zwischen verschiedenen Ebenen. Man sah dem Regisseur an, dass er Spaß dabei hatte das Ganze zu einer immer interessanter werdenden Geschichte zu verankern.

"Und wie ist jetzt das Gefühl- Welches Gefühl? -Dein echtes Leben, wie fühlt es sich an?
-Es kommt mir so... so unecht vor."

17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

fkfilmkritik

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Ich auch. Jemand redet hier vom "Clockwork Orange" der 80er *Hände reib*


BigDi

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"Videodrome" ist wirklich beste - "Naked Lunch" ein super Tripfilm - "Shivers" ist einer der coolsten alternativen Zombiefilme, wenn auch etwas spröde.


Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film brauchte für mich anfangs einen Moment, um so richtig in Fahrt zu kommen, da mir nicht sofort klar war, worauf das Ganze hinauslaufen würde, hat sich dann aber zunehmend gesteigert und konnte mich spätestens ab dem Augenblick, in dem das Spiel losging, vollends begeistern und komplett in seinen Bann ziehen.

Durchweg sehr schleimig und schön eklig, ist "eXistenZ" ein spannender, intelligenter Thriller, der nicht nur mit fantastischen Darstellern aufwarten kann, sondern in seinem Verlauf zudem die ein oder andere interessante Wendung zu bieten hat und am Schluss mit einem hervorragenden Mindfuck zu überraschen weiß.

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cannibal83

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Bewertung7.0Sehenswert

Mitunter der widerlichste Film den ich je gesehen habe. Wer aber diverse Innereien und Schleimiges erträgt, wird mit einer spannenden Handlung und einem netten Twist entschädigt.

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summerwine-lee

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Abgefahrener Hirnfick mit tollen Darstellern, der im selben Jahr wie Matrix herauskam und in eine ähnliche Kerbe haut, aber die Konkurrenz zu Matrix nicht scheuen braucht und zu Unrecht irgendwie in Vergessenheit geraten ist.

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The_Comedian

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Bewertung7.5Sehenswert

Der ewige Vergleich mit ´Matrix´ hinkt, tatsächlich ist ´eXistenZ´ eher mit Christopher Nolan´s ´Inception´ in Relation zu setzen, da elementare Auseinandersetzungen der Menschen mit dem eigenen Bewusstsein im Vordergrund stehen, abseits völlig krotesker Realität / Irrealität - Welten und höherer Wesen mit übernatürlichen Bestimmungen. Tatsächlich geht es in David Cronenberg´s verschachteltem Cyber-Film-Noir um den Menschen selbst, seine Sehnsucht nach neuen, unbekannten, vielleicht sogar gefährlichen Erlebnissen abseits des trostlosen Alltags und der Auseinandersetzung mit den eigenen, dunklen Trieben und Gelüsten. ´eXistenZ´ wirkt dabei jedoch aus heutiger Sicht wie eine Blaupause dessen, was Christopher Nolan rund zehn Jahre später perfektionieren sollte. Die Hauptunterschiede liegen in den Punkten Emotionalität und Dynamik. So setzt Nolan auf atemberaubende Effekte in seinen Traumwelten, sowie auf eine besondere, emotionale Bindung vorallem zu di Caprio´s Charakter, dessen Leben und Schicksal ausführlich behandelt wird. Es handelt sich dabei um den explizit hervorgehobenen Erzählstrang, welcher parallel zur in all seiner Komplexität stattfindenden Grundidee der interaktiven Träume stattfindet. Komplex erscheint auch Cronenberg´s ´Gameplay´, jedoch gelingt keine emotionale Bindung zu den Hauptdarstellern, was vielleicht auch so gewollt ist, denn Menschen waren, sind und bleiben Menschen, mit all ihren Fehlern, Schwächen und niederen Beweggründen. Dieser Umstand offenbart sich proportional-steigernd über die Laufzeit, welche leider gespickt wird mit sinnfreien Leerläufen des farblosen Duos Law & Leigh, oder auch ´Weichei und Pickelface´, die es nicht schaffen, den Zuschauer über die komplette Distanz zu fesseln, zumal die oben erwähnte Dynamik in Form von phantasievollen, technischen Effekten ebenfalls ausbleibt und sich Ideenarmut im Hinblick auf den gestaltenden Aufbau des Grundkonzeptes offenbart, im Gegensatz zur allgegenwärtigen, schwindelerregenden Komplexität von ´Inception´. Der rasante Schlußakkord in der letzten Viertelstunde entschädigt jedoch mit seinen intelligenten Wendungen, hin zur eigentlichen Botschaft des Filmes, zur Genüge. Zum Schluß noch ein versöhnlich gemeinter Satz an alle ´Hirngefickten´ da draußen, welche sich zu ´eXistenZ´ und/oder ´Inception´ um den Verstand diskutieren, ob nun besser, schlechter oder unvergleichlich: Je nach Blickwinkel, und unter Berücksichtigung der eigenen Erwartungshaltung, fällt die Bewertung dieser beiden Filme aus, der Konsenz findet sich jedoch im ununterdrückbaren Drang der Menschheit nach dem Unbekannten, dem Magischen, dem übersinnlichen Sinn der eigenen... Existenz!

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The_Comedian

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... nachvollziehbar:-) Das meinte ich mit Blickwinkel & Erwartungshaltung, ich denke auch, daß es darauf ankommt, welchen der beiden Filme man zuerst gesehen hat. Ergibt sich bei dir ein längerer Bezug zu ´eXistenZ´?


guggenheim

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schon "Videodrome" von Cronenberg fand ich zumindest interessant, auch wenn mir diese verspulte Story von Zeit zu Zeit Kopfschmerzen bereitet hat. Da ist "eXistenZ" bei aller Komplexität wesentlich straighter, was an sich kein Merkmal für einen besseren Film ist, aber doch bedeutet, dass "eXistenZ" zugänglicher ist. Wenn man jedoch wenig für Schleimiges, Ekliges und unterschwellig Sexuelles übrig hat, dann wird es grundsätzlich schwer, David Cronenberg-Filme zu mögen...

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fabel

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So mag ich meinen Guggi.:)


altessockenfach

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schleimig und eklig? Nach Repo Men kann mich nichts mehr überraschen.


ash-williams

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Bewertung3.0Schwach

eXistenZ ist ein Sci-Fi Thriller aus dem Hause Cronenberg, der weder spannend noch tiefsinnig ist. Die gezeigte Zukunftvision ist weder düster noch einfallsreich. Cronenbergs komische sexuelle Andeutungen auf die Spielewelt bezogen sind einfach nur lächerlich. Die Schauspieler liefern eine solide Leistung ab, die jedoch nicht im Gedächtnis bleibt. Das Ende soll wohl eine Art Cliffhanger darstellen und den Zuschauer verblüfft zurück lassen, ich war jedoch nur froh, dass der Film endlich vorbei ist. Nicht gut Herr Cronenberg.

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xtom1973

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Bewertung9.0Herausragend

großes, intelligentes Kino!

Für offene Menschen, die sich mitnehmen lassen auf diesen Trip und sich von dem etwas aussergewöhnlichen Drumherum nicht abschrecken lassen.

Das war seit sehr langer Zeit mal ein Film, der mich wirklich mitgenommen hat und der ausserdem noch sehr viele andere Aspekte beinhaltet, zum Beispiel eine mögliche, fast schon recht realistische Zukunft der Computerspiel-Welt. Wenn auch zeitlich noch etwas entfernt.

Ich möchte wetten, daß sie sich am Schluss immer noch im Spiel befanden!

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Movie-Man

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@Sigrun: danke, nett zuhören. Jetzt hab ich mal in dein Profil geschaut und frage mich: was ist denn electronic body music? Da fasst du doch nicht einen Stromdraht an oder? ;) kleiner Joke aber vttl. kannst es ja mal erklären was das ist.


Sigrun

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Merci! Ich schreib dir zu EBM mal eine PM. Ist ja kein Film :o)


horstkevin

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich verstehe es nicht. Warum wird der Film so gut bewertet? Muss ich zwangsläufig auf Sci-Fi stehen? *SPOILER* Total absurd ist mal dieser zerschmolzene Schwabbeltittencontroller mit riesen Nippeln, da hab ich schon sofort keinen Bock mehr gehabt. Man freut sich auf einen Thriller und dann kommt da so ein Unfug, der einem von Anfang an jegliche Freude und Motivation nimmt, den Film weiter zu gucken. Einziger Anlass war die Erwähnung eines überraschenden Endes, und ja, es kam...aber es war nicht so das mir die Falten aus dem Sack geblasen wurden, um das mal ganz salopp auszudrücken. Und um mal auf den Matrix-Vergleich einzugehen (welcher zweifelhaft ist), zwischen diesen Filmen liegen Welten. Egal.
Die schauspielerischen Leistungen halten sich stark in Grenzen und der ganze Film wirkt einfach nur billig, von der Story bis zu den Effekten. Gewiss kein leichtes Unterfangen diesen Film zu Ende zu gucken. Laufzeit sei Dank, habe ich es geschafft.
Keine Empfehlung von mir!

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horstkevin

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Ja, dessen bin ich mir bewusst! Ich steh einfach nicht auf solchen Quatsch, aber ich will ihn euch auch gar nicht schlecht reden. Ich habe mich wohl schlichtweg im Genre vergriffen!


senker

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Das hat mit dem Genre nichts zu tun, ich liebe Science-Fiction. Und beim Schwabbeltittencontroller hatte ich auch direkt keine große Lust mehr. Vom Knethandy und der Zahnpistole mal ganz abgesehen. Uh, Grotte!


Baumkopf Holzfaust

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Bewertung5.0Geht so

Och joh. Hat also Cronenberg auch einen Beitrag zu "Realität in der Realität in der Realität" geschrieben. Was solls. Kann man sich ansehen, insbesondere wenn man gerade eine Diät machen will. Man kanns auch lassen.

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de-han-kim

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Cronenberg in höchstform. Imho, einer der "most surprising" film-endings in film history:)

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Movie-Man

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da will ich von dir gleich nen Spoiler anfordern. Hier ist meine Variante des Endes:

ein wenig ist diese Diskussion, ob sich die Protagonisten am Ende im Spiel befanden (oder nicht), für mich unverständlich. Wenn du erst in der Realität bist, dann weißt du ja, das ist die Realität. Ok, jetzt tauchst du in das Spiel hinein... das kann man ja mit einem Traum vergleichen: du fängst zu träumen an (wobei wir jetzt irgendwie bei Inception landen). Egal wie intensiv der Traum (das Spiel) ist, wenn du aufwachst (bzw. wenn das Spiel endet), dann weißt du ja, du bist wieder in der Realität. Ein Zitat aus Inception welchen annähernd diese Tatsache beschreibt: "it's only when we wake up that we realize that something was actually strange" ***ACHTUNG SPOILER ANFANG***Deswegen finde ich die Frage "sagt mir die Wahrheit, sind wir immer noch im Spiel?" sinnlos. Die Realität kann das nicht sein, sonst würden es die Protagonisten merken. Es kann eigentlich nur so sein, dass sich alle noch im Spiel befinden. Interessant ist, dass bei der Szene als der Spielentwickler erschossen wird, die Leute herum nicht reagieren, warum? Entweder sie sind im Spiel (im Spiel gabs ja auch solche ähnliche Situationen) oder sie sind vom Spiel immer noch so "gelähmt" bzw. das Spiel wirkt auf die Leute in der Realität immer noch so stark nach. ***SPOILER ENDE*** Ich denke eher, die Protagonisten sind in der Cronenberg'schen Version des Nolan'schen LIMBUS, aber okey... wer hat Gegenbeweise?? :-)


Dead_Eye_Dodo

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr geile Ansätze und vor allem als Gamer durchaus sehenswert. Schmunzeln musste ich vor allem in der Restaurant Szene, in der ein Charakter den "Questgeber" scheinbar grundlos tötet, eben weil es geht. Ich fühlte mich irgendwie an meine ersten Erfahrungen mit Gothik 2 erinnert... aber ich schweife ab. Fakt ist, dass der Film zwar viele gute Ansätze hat, aber mindestens genau so viel verschenkt. Man sollte über ein zeitgemäßes "Remake" nachdenken, ich würd's gern sehn!

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kampfgnomus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

eXistenZ hat, passend zu seinen eigenen Regeln, auch seine ganz eigene Stimmung. Ein Schleier des Nichtwissens liegt über dem ganzen Film und unterstützt die Thematik der Virtual Reality. Diese wurde erstaunlich einfallsreich umgesetzt, fernab von Klischees und Mainstream. Auch ein Jahrzehnt nach seinem Erscheinen funktioniert er noch prächtig. Natürlich ist das Ganze sehr typisch für Cronenberg inszeniert; wir treffen auf allerhand komische Kauze, ranzige Kreaturen und schleimige Körperteile. Mittendrin sind der verängstigte Jude Law und die lethargische Jennifer Jason Leigh, die als Spieler auf der Flucht durchaus überzeugen.
Eine gewisse Inspiration kann Inception kaum leugnen. Manchmal wartet man nur darauf, dass Jude Law seinen Kreisel herausholt, um zu schauen, ob er sich noch im Spiel befindet. Ein Glück hören die Gemeinsamkeiten bei der Frage nach der Realität und den verschiedenen Ebenen dieser auf. eXistenZ ist unvorhersehbar, erfrischend anders und teilweise einfach komplett abgedreht. Ein Film, über den man sicher sehr viel diskutieren kann, der aber in sich geschlossen doch plausibler ist, als er es vielleicht sein möchte. Einzigartig eigenartig. Und mal ehrlich, wer findet als alter Zocker die Vorstellung von so einem Spiel nicht irgendwie reizvoll?

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bEN125

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Bewertung5.5Geht so

Ja, was soll ich zu dem Film sagen... schauspielerisch überzeugte mich Jude Law nicht wirklich, da er keine herausragenden Akzente setzen konnte. Die Hauptdarstellerin wird wohl nie zu meinen lieblingsschauspielern zählen. Der Film an sich hat mit seiner leicht trashigen Sci-Fi Art einen gewissen Charme den ich gerne schätze. Es muss nicht immer alles im perfekten Hollywoodstyle "durchanimiert" sein. Jedoch finde ich, dass Cronenberg in diesem Machwerk nicht sein Meisterstück abgeliefert hat. Die Spannung baut sich meiner Meinung nach zu spät auf und dauert zu kurz an, da in der ersten Hälfte des Films keine richtige Atmosphäre aufkommt.
Reinschauen kann man trotzdem mal auch wenn der Film nicht an Matrix oder Inception rankommt.

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george.taylor

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Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich gut aber irgendwie auch komisch. Irgendwas fehlt.

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