The Expendables - Kritik

US 2010 Laufzeit 103 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Kinostart 26.08.2010

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Kritiken (35) — Film: The Expendables

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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7.0Sehenswert

[...] Was erwartet man also aus atmosphärischer Sicht von so einem Film. Natürlich ist man mit der Hoffnung an den Streifen gegangen, dass zumindest zu einem Teil das wohlige Gefühl wieder aufkommt, welches man bei Gedanken an Klassiker wie Phantom Commando, Delta Force oder – aus naheliegenden Gründen – natürlich auch Rambo hat. Und was soll ich sagen? Zum Teil gelingt es The Expendables auch wirklich gut, dieses Feeling wieder zum Vorschein zu bringen. Der Film ist, gelinde gesagt, stumpf und Stallones Regie trägt nicht gerade dazu bei, einen anspruchsvollen Streifen daraus zu machen. Es steht ganz klar die Action gepaart mit einigen markigen One-Linern (die leider nur bedingt zünden) im Vordergrund, die Handlung selber ist austauschbar, wirkliche Spannung kommt auch nicht auf, da im Grunde genommen alles doch ziemlich vorhersehbar ist. Aber das sind halt die 80er. Oftmals hat man leider den Eindruck, das Uns-Sylvester The Expendables vor allem auch aus dem Grund gemacht hat, sich selbst noch einmal in Szene setzen zu können. [...]

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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7.0Sehenswert

[...] Zwar ist die Action nicht ganz so brachial und brutal wie in John Rambo, aber es werden schon eine ganze Menge böser Buben, schätzungsweise 400, über den Jordan geschickt. Und da fliegen dann auch schon mal Körperteile durch die Gegend. Insgesamt kann man die Action als sehr gelungen und äußerst dynamisch bezeichnen, auch wenn es in ein oder zwei Szenen zum Einsatz von computergeneriertem Blut kommt. Auf technischer Seite gibt es ebenfalls wenig zu beanstanden. [...]

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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7.5Sehenswert

The Expendables ist etwas besonderes, wenn auch in erster Linie unter dem Gesichtspunkt das es kein Film geschafft hat so viele Actionstars gemeinsam vor die Kamera zu bringen. Wer Stallone, Statham, Lundgren und Co. bisher gerne bei der Arbeit zugesehen hat wird auch diesen Film mögen.

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JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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6.5Ganz gut

"The Expendables", Action auf die alte Art. Heutzutage werden für 300 Millionen Dollar CGI-Roboter aufeinander losgelassen, milchgesichtige Bubis zu Actionhelden gemacht, alles muss immer noch politisch korrekt sein, Lovestorys werden eingestreut und die holde Weiblichkeit darf natürlich auch zeigen, dass Mädels sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Actionkino will gar nicht mehr so primitiv, sexistisch, brutal und reaktionär sein. "The Expendables" schon.

Die Story ist dünner als Toilettenpapier von der Autobahnraststätte, der Bodycount maßlos, es gibt nur gut und böse, der Zweck heiligt die Mittel, immer feste druff. Emanzipation hat für 2 Stunden mal Pause, Frauen sind zum Retten da oder müssen durch eine Demonstration der puren Männlichkeit mal darauf hingewiesen werden, wer die dicksten Eier hat. Testosteron liegt nicht in der Luft, man steht bis zum Hals drin. Es werden gesichtlose Schurken umgemäht wie im Egoshooter und dazu coole bis saublöde Sprüche rausgehauen, die Grenzen sind da fließend.

So was kann natürlich nicht irgendwer, und da heute nur noch Lappen rumlaufen, macht Opa Sly das eben selber. Nochmal frisch aufgespritzt und den alten Knautschkörper durchtrainiert schreitet er zur Tat. Der einzige aktuelle Macho-Knüppel Jason Statham wurde mit an Bord geholt, Jet Li als Mann für die Martial-Arts-Momente, sonst dürfen seine alten Kumpels ran, von denen einige bestimmt schon bei ihm wohnen. Gerade die, Dolph Lundgren und Eric Roberts, sind die absoluten Highlights im Cast. Offensichtlich wirklich dankbar für diese Chance, scheinen sie den Witz des Films am besten verstanden zu haben und überspitzen ihre Rollen derartig, dass es eine Freude ist.

"The Expendables" ist durch seinen altbackenen Stil, seine Primitivität und seine Sinnlosigkeit wie ein frischer Wind mit dem sympathischen Geruch von Mottenkugeln. Gerade weil das Ganze durchgehend mit einem Augenzwinkern versehen ist, macht er Laune. Blöd, knackig und unterhaltsam. Allgemein ganz gut, in der richtigen Gesellschaft und Situation bestimmt auch viel mehr.

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

jacker

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Judas = du das
blödes Handy getippe...


JackoXL

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Judas find ich schön. :D


kobbi88: Die Drei Muscheln

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5.5Geht so

Ok, ne wirklich gute Story kann man von diesem Film sicher nicht erwarten, tiefgehende Charakterzeichnungen auch nicht. Es ist halt ein Action-Film. Und von dieser Action gibt es reichlich.
ABER: die Actionszenen sind höchstens Mittelmaß und oft einfach nur sehr merkwürdig und beinahe schon lächerlich, die Dialoge haben weder den Witz, noch die Coolness von anderen Action-Filmen und Sly sollte sich überlegen, ob er mit so einem Gesicht nicht lieber einen neuen Chucky-Film dreht. Statham bleibt durchschnittlich, da hat man schon deutlich Besseres gesehen und Dolph Lundgren…naja. Lediglich Jet Li bleibt mir positiv in Erinnerung.
Das waren jetzt überwiegend negative Punkte, warum also keine entsprechend schlechtere Wertung? Naja, er wird einfach nie richtig langweilig, es passiert halt einfach immer irgendwas. Und dann is da noch die Szene in der Kirche… Arnie, Sly und Bruce… meiner Meinung nach die beste Szene im Film (und Arnie und Sly BEIDE von Thomas Danneberg gesprochen, klingt witzig!)

Fazit: man kann ihn einmal sehn, reicht aber dann auch

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Paolo Colella

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Jet Li fand ich am schlechtesten. Er wird nur vermöbelt, wenn man ihn endlich sieht. Aber unbedingt den Directors Cut schauen, ist viel besser, auch von den Charakteren her.


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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4.0Uninteressant

Es mutet fast schon wie ein Meta-Gag an, dass eine der größten Ikonen des 80er-Jahre-Actionfilms eine Art Retro-Actionfilm dreht und dabei die Königsdisziplin - richtig, die Action - fast durch die Bank weg in den Sand setzt. Überhaupt, Action, es dauert schon verdammt lang bis „The Expendables“ halbwegs in die Gänge kommt, „The Talkatives“ wäre ein treffenderer Titel gewesen, aber selbst dann ist überwiegend kalte Dusche als Erektion angesagt: Stallone, der hier, nebenbei bemerkt, aussieht wie ein Puffbesitzer aus Neuköln, versucht mit aller Macht modern zu wirken und sich den (zu) oft angewandten, aber selten mit wahrer Könnerschaft ausgeführten „participatory viewer“-Kamerastil zu eigen zu machen, findet aber nie einen Rhythmus. Das Geballer und Gekloppe wirkt, bis auf kleine, kurze Zufallstreffer, überwiegend hilflos eingefangen, was besonders ärgert wenn Martial Arts-Experten wie Jet Li und Gary Daniels angeheuert werden, aber kaum Gelegenheit erhalten, ihre anbetungswürdigen Fähigkeiten zu demonstrieren. Wenn’s nicht gerade rumst, herrscht leider überwiegend Leerlauf: Das Zusammentreffen von Stallone, Willis und Schwarzenegger wird mit unfassbar lahmen Selbstkommentaren (Schwarzenegger hat jetzt keine Zeit mehr für Dschungel-Abenteuer – Brüller!) komplett versenkt, das Beziehungstamtam von Statham dient offenbar nur der Laufzeitstreckung und das oft arg infantile Geblödel geht meistens in die Hose, vor allem der Dialog über Körpergrößen ist fremdschämig bis zum Mars. Apropos Geblödel: Das Stallone in seinem überwiegend humorigen Film eine fiese Waterboarding-Szene unterbringt hinterlässt einen extrem schalen Nachgeschmack auf der Zunge. Sonnenschein im finsteren Tal gibt’s dennoch: Eric Roberts freut sich sichtlich sein Antlitz mal wieder in einen echten Film halten zu dürfen, Lundgren ist zuverlässig wie immer und Mickey Rourke bringt als Einziger in einer überraschend rührigen Szene so etwas wie Seele in diesen trotz allem Krawall ziemlich leblosen Film, der auch eher wie eine Aneinanderreihung von Szenen als wie ein homogenes Ganzes wirkt. Nächstes Mal wäre sowas wie ein Drehbuch echt nicht schlecht.

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Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

[...]
Muss man sich schämen, bei solchen Filmes Spaß zu haben? Nur soviel Handlung wie irgendwie nötig (Böser Diktator in irgendeinem Land, rettungswürdige Frau, naja, und echte Männer, die das angehen), mehr Dialoge, als vielleicht gut wären („Du hast geblutet, und ich hab geblutet. Ich möchte neben einer Frau sterben, aber nicht für eine Frau“) und schlechte Computereffekte, die der „handgemachten“ Action mehr schaden als helfen. Ganz objektiv: Der Film ist nicht gut. Aber auch: Der Film macht, bedenkt man was er sein will, auch durchaus Spaß.

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Ein_Filmfan

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ja echt. schäm dich. Ich hab im Kino auch nicht hingesehn!


Theclub

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aaahhhhhh xD


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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3.5Schwach

[...] „The Expandables“ geht dorthin, wo alles in Schutt und Asche gelegt werden muss. Ein wenig Sentimentalität darf es dann auch sein. Denn eine Story verlangt sie; denn damit hat man Prokura für den weiteren Ablauf des Films erlangt. [...]

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facepalm

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Wat?


Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

Gelungene Action, jede Menge Testosteron, coole Sprüche ohne jeglichen Anspruch = The Expendables. Für mich besonders reizvoll war die interessante Besetzung, wobei ich immer schwankte zwischen "Oh Mann, ist Stallone faltig geworden" und einem Grinsen wegen dem ganzen Badabumm.... Alles in allem sehenswert und unterhaltsam, wenn man die Ansprüche ganz runterschraubt, zumal der Film durchaus einige selbstironische Untertöne bereithält.... P.S. Mickey Rourke ist die coolste Sau ever.... ;-)

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number_22

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War das nicht der ganze Sinn des Films? Ein 80er Jahre Actionfilm Revival? Hat Sly doch immer genauso betont!


Kill_Diether

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Ja, aber ich hätte mehr Selbstironie und irgendetwas erwartet was einen mehr vom Hocker reißt. Nicht einen Aufguss der schon seinerzeit billig-dumm-langweiligen Äktschenstreifen für Mucki und seine Schlucki. Dabei mag ich schon Action-Filme, aber das drumherum soll nicht nur als überflüssige Füllmasse, sondern spannungsaufbauend wirken. Rambo 1 war ja gut, genau wie Rocky 1...aber die folgenden Teile; nur für die Knete. Expendables ist auch sowas wie ein 4. ausgelutschter Teil.


Corsovilla: SchönerDenken

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7.0Sehenswert

Ein testosteronhaltiger Spaß: Eine Reise in die Achtziger: “City Cobra” als Ensemblefilm – in sozusagen filmhistorischer Originalbesetzung. Genretypisch dämlich, genretypisch kurzweilig. (Mehr im Podcast)

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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6.0Ganz gut

Harte Männer, große Waffen und ein Eimer Popcorn. Die ideale Mixtur für einen anspruchslosen Kinoabend. „The Expendables“ will eigentlich nicht mehr sein als ein Actionfest. Eine lärmende, rüde Materialschlacht mit einem Cast, der sich wirklich sehen lassen kann. Doch leider schickt Sylvester Stallone im deutlich regressiven Mittelteil des Films den Großteil seiner Kollegen in die Pause und macht den Film lieber allein mit Jason Statham, der mit einer Lovestory für unnötiges Füllmaterial sorgt, unsicher. Im Finale, das man(n) durchaus als Feuersturm bezeichnen kann, gibt es jedoch ein Wiedersehen. Aber auch hier schleicht sich eine grobe, inszenatorische Fehlentscheidung ein: Die Wackelkamera. Warum Stallone die Kampfszenen so gedreht hat, als ob er Jason Bourne und Regisseur Paul „Immer klauen die mein Stativ“ Greengrass Konkurrenz machen wollte, bleibt mir ein Rätsel. Die Nahkämpfe waren teilweise eine undefinierbare Ansammlung von hektischen Schnitten und Schwenks und alles andere als mitreißend. Von einem Actionfilm, der als Old School angepriesen wurde, hätte ich etwas anderes erwartet.
„The Expendables“ ist laut, brutal, chauvinistisch, dumm, wild und dadurch das Stallone die meiste Zeit versucht zwanghaft ernst zu bleiben auch irgendwie ungewollt komisch. Auf den Actionolymp schafft es die Söldnertruppe aber nicht, dafür braucht es dann doch etwas mehr als nur Starpower.

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phoenix409

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Damit nimmst du mir so einiges vorweg... ;)


Mr.Film: City of Cinema

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7.0Sehenswert

Wirklich gut gemacht. Zum einem finde ich die Besetzung hammer, zum anderem ist der Film ala "Rambo". Das Gedärme und Glieder fliegen werden habe ich bei Sly gehofft. Sehr gut gemachter Film mit viel Action.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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5.5Geht so

Die älteren Herren wollen es nochmal wissen. Es sei ihnen gegönnt. Sylvester Stallone, seit „Rocky Balboa“ und „John Rambo“ auf das Aufwärmen vergangener Ruhmestaten spezialisiert, hat die naheliegende Idee der Non-plus-ultra-Actionstar-Besetzung endlich in die Tat umgesetzt. Mit „The Expendables“ – eine Art „Kindsköpfe“ für das Action-Genre – gibt er den Fans das Geschenk, das sie sich gewünscht haben. Mit einem starken oder auch nur guten Film hat das wenig zu tun, aber das muss die Zielgruppe gar nicht jucken. [...]

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Bandrix: City of Cinema

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7.5Sehenswert

Die 80er sind wieder da!
Zumindest im Kino.
„The Expendables“ rauscht über sein Publikum hinweg wie ein Vulkan, ein Tsunami und eine gottverdammte Lawine zusammen.
Hier gibt es ordentlich Krawall, nichts mit Schnulze und Weiber sind hier bestenfalls Randfiguren.
Ich sitze also im Kino, neben mir meine besten Kumpels. Alle schon völlig aufgeregt und aufgekratzt, feuchte Hände inklusive. Wir lassen die Werbung und die Trailer über uns ergehen. Das Kino füllt sich und ist nun auch bis in die erste Reihe voll besetzt.
Vielleicht eine handvoll Frauen, der Rest grölende Männer aller Altersstufen.
Endlich beginnt der Film und Sly schenkt uns einen gewaltigen und hoffnungsvollen Auftakt.
Er bietet uns gleich zu Anfang Knarren jeder erdenklichen Art und Form, Revolver, Messer, Schlägereien, Spannung, Krawumms, eine badass Gruppe und ein vibrierendes Handy.
Das Kino feiert, klatscht und lacht, die Stimmung ist ausgelassen. Desto ausgefallener der Kill, desto größer der Applaus.
Die fünf mit reingezwungenen Frauen können einem wirklich Leid tun, denn jeder männliche Zuschauer hat sein Hirn spätestens an der Kasse abgegeben und gegen ein Kinoticket eingelöst.
Sylvester Stallone hält sein Versprechen und liefert uns 90 Minuten astreine Action, die nur ganz selten von CGI unterstützt wird. Sonst gibt es ordentlich Kloppe mit klasse Choreographien, harten Schlägen und jeder Menge Blut und umherfliegenden Körperteilen. Meine Güte, geht hier die Post ab!
Hin und wieder gönnt uns der Regisseur auch mal eine Pause.
Zeit um das Team vorzustellen.
Wo fange ich hier nur an?
Am besten mit Sly selbst. Er hat es immer noch drauf. Auch wenn sein Mundwinkel merkwürdig hängt, passt er wie angegossen in die Rolle des Söldneranführers. Seine Stunts wird er im nächsten Teil wohl nicht mehr selbst ausführen, hat sich ja beim Dreh den Hals gebrochen. Jason Statham, der am meisten Screentime bekommt, wirft seine Messer immer in die richtige Richtung und präsentiert so eindrucksvolle Todesszenen. Einfach göttlich!
Jet Li kommt etwas zu kurz, kann aber auch einige Lacher für sich verbuchen. Als kleiner Mann hat man es eben auch schwer.
Dolph Lundgren macht einen fantastischen Job und langt noch einmal kräftig zu. Armer Li.
Terry Crews, der zu seiner riesenhaften Wumme eine engere Beziehung pflegt, als mit jedem Menschen.
Randy Couture, der uns erklärt, wie es zu seinen Blumenkohlohren gekommen ist. Mein Beileid.
Mickey Rourke, der als Einziger auch eine emotionale Szene zeigen darf und das auch sehr überzeugend rüberbringt.
Jetzt komme ich natürlich zum heiligen Gral des Filmes, zur besten Szene des ganzen Filmes, die mir fast eine Ejaculatio praecox beschert.
Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis zusammen in einer Szene. ZUSAMMEN! VOR! DER! KAMERA!
Absoluter godmode und für das Kinopublikum ein Grund zum abfeiern. Sly und Arnie werfen sich noch ein paar knackige Oneliner an den Kopf und ich fühlte mich wie zu besten Actionfilmzeiten.
Die Story ist kurz. Aber wen interessiert das bitte? Außer ein paar der werten Kritiker und Leuten, die ohne Vorwissen ins Kino marschiert sind.
Pech gehabt!
Fazit: Ich für meinen Teil wurde königlich unterhalten, verdammt, das war geil!
PS: Sollte Brittany Murphy nicht hier ihren letzten Auftritt haben? Sie ist mir nicht aufgefallen. Wenigstens war Charisma Carpenter mal wieder auf der Leinwand, auch was schönes!

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guggenheim

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Seid ihr eigentlich total wahnsinnig?! :D


Bandrix

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Also praktisch die Anspielung auf eine Anspielung der Anspielung? :D
@guggi: latent crazy bin ich doch nur... :D


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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[...]Dass „The Expendables“ auch dabei im belanglosen Leerlauf vor sich hin dümpelt, nichts und gar nichts von Interesse und Besonderheit zeigt, ist in der nächsten Szene jedoch schlagartig vergessen – denn nun gibt’s Besonderes. In einer Kirche holt sich Barney Ross die Rahmendaten des potenziellen nächsten Auftrags ab und hier treffen sie aufeinander, die geballten Fäuste der 1980er Jahre. Sylvester Stallone – Bruce Willis – Arnold Schwarzenegger – Gemeinsam. Vor. Der Kamera. Sinn und Gehalt der Szene, in der Willis als geheimnisvoller Mr. Church den Auftrag zu vergeben hat und Schwarzenegger als eine Art Konkurrent von Stallone ebenfalls darum antritt? Gleich Null, aber verdammt nochmal: mehr out-of-this-world-Übermegastarpower kann man nicht vor eine Kamera packen, da stehen sich DIE Ikonen des Actionfilms im Dreieck gegenüber, einzig Mel Gibson fehlt noch an der Orgel. Reduziert man diesen magischen Moment auf drei Schauspieler, die ihre Rollen spielen (was natürlich so gut wie unmöglich ist), dann kommt der cool-herablassende Willis deutlich am besten weg, Stallone und Schwarzenegger hingegen kloppen sich ein paar für den Film total irrelevante Sprüche um die Ohren, als stünden sie mitten in den 80ern vor einem Produzenten und buhlten um eine Hauptrolle[...]

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isinesunshine: isinesunshine.de

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9.0Herausragend

Von vornherein ist Stallones lang erwartete Söldneraction (immerhin fast 2 Jahre Wartezeit sind bis zum Release am Donnerstag vergangen), die mit dem geballtesten Action-Cast aller Zeiten auffährt, nur etwas für Fans. Wer 80er-Action nicht abgewinnen kann und die beteiligten Schauspieler schon im Voraus für hirnlose Hau-Drauf-Kerle hält, sollte einen großen Bogen um den Film machen. Fans werden nicht enttäuscht – im Gegenteil.

[...]

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Es mutet fast rührend an, wie ernst Stallone sich und den ganzen testosterongeschwängerten Heldenpathos heute noch nimmt. Hemmungslos beschwört er die Zeit, in der schwitzende Muskelmänner mit Riesenknarren noch nicht ironisch gebrochen waren. Das modernste an "The Expendables" sind vielleicht die bunten Tattoos, die nun die verschwitzen Muskelberge zieren. Stallone ist der Obermacker in seinem ausgelassenen Jungs-Film. Jason Statham, Jet Li und die anderen dürfen gern mitspielen, aber nicht zu viel Screentime für sich beanspruchen. Einzig Schwarzenegger, der für einen gelungenen Kurzauftritt vorbeischaut, scheint inzwischen eine ironische Distanz zu seinem alten Image zu haben. Zum Weiterlesen auf den Link klicken!

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.5Ganz gut

Langatmig oder gar -weilig wird es [...] nie, dafür weiß der erneut in Dreifachfunktion [...] verantwortlich zeichnende Stallone auch viel zu gut, welche Knöpfe er wann zu drücken hat. Letztendlich bleiben daher auch nur ein paar relevante Fragen übrig, die man sich bei so einer Art Film stellen kann: Macht das ganze Spektakel nun also Spaß? - Antwort: Aber unbedingt. Handelt es sich um eine bahnbrechende Erneuerung des Genres? - Sicher nicht. Und muss man davon noch mehr haben? - Nö, aber dieser eine Ausflug ins genauso nostalgische wie brutale Männerkino war halt mal wieder das, was man von Stallone erwarten darf. Genau: Kompromisslos und konsequent.

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Mr Vincent Vega: Kino-Zeit, Perlentaucher, D...

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7.0Sehenswert

[...] Klar sieht Stallone ein bisschen aus wie eine Drag Queen, das Gesicht ein einziges Bombenfeld aus Botox und Kajal. Klar auch, dass Lundgren nicht mehr ganz als sexy Universal Soldier durchgeht. Selbst der deutlich jüngere Jet Li ist ganz plötzlich sichtbar in die Jahre gekommen. Das ist schon ein echter Bunch alter Säcke hier, manche besser gealtert, manche kaum, manche undefinierbar. Das geht auch im Film nicht ohne Ironie, auch nicht ohne den ein oder anderen vielleicht doch etwas unwürdigen Witz. Über den zu kleinen Li oder den zu großen Lundgren, zum Beispiel. Aber die Dialoge sind dennoch der Knaller, und wenn Schwarzenegger reichlich augenzwinkernd anmerkt, dass er nun besseres zu tun habe, als in den Dschungel zum Spielen zu gehen, dann kommentiert sich der Film ausreichend clever selbst. [...]

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Mr Vincent Vega

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Ach Julio, nur weil's dir der Film nicht richtig besorgt hat, musste doch jetzt nicht überall rumpöbeln. Du bist auch immer noch der weltexklusivste No.1-Action-Fan auf Erden und mein Sexgott sowieso. So what? It's just a film.


Julio Sacchi

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It coulda been a contender!


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Was er bei den Actionszenen aber immer noch gut wegtäuschen kann, gelingt ihm beim Dreh und Angelpunkt des Films nicht. Denn The Expendables ist eine Mogelpackung. Es gelingt ihm in keinem Moment, die an sich verlockende Prämisse wirklich in die Tat umzusetzen. Es wäre natürlich geil einen Film mit allen legendären Actionhaudegen zu sehen, die nochmal gemeinsam den Jungspunden zeigen wo der Bartel die Bazooka holt, doch die Besetzung ist im Grunde ein Testament an das gescheiterte Konzept. Die echten Stars Arnold und Bruce sind – auch wenn es die Werbung anders verkauft – natürlich nur als kurze Cameos zu sehen. Das war bekannt.

Aber auch die restliche Truppe glänzt hauptsächlich durch Abwesenheit. Und seien wir mal ehrlich: Steve Austin, Randy Couture und Eric Roberts sind nicht wirklich Actionlegenden, selbst dann nicht wenn man die Messlatte recht niederig bei Dolph Lundgren anlegt. Wo ist Van Damme? Wo ist Cynthia Rothrock und wo ist bitte Chuck Fucking Norris?

Es fehlen die wirklichen Action-Ikonen und selbst die die Stallone zusammengebracht hat, sind eher ein Taschenspieler-Trick, als wirklich im Film. Mickey Rourke hat einen Extended-Walk-On-Part der in der Mittagspause von Iron Man gedreht zu sein scheint. Die anderen haben drei Sätze in zwei Lagerhallen und verschwinden dann mal für den halben Film, um zum Finale nochmal durchs Bild zu laufen. Man merkt dem Film deutlich an, dass Stallone je nach Unterzeichnungsstand des Casts das Drehbuch mit der heißen Nadel noch schnell ergänzt hat.

Wie Jet Li ist doch dabei? Dann müssen wir schnell noch eine Szene mit ihm reinschreiben. Ach Dolph Lundgren macht mit? Schnell einen Kampf in einer Lagerhalle eingebaut. Es scheint als wäre der Film zu Beginn als reines Stallone & Statham-Vehikel geplant gewesen. Sie sind es die die dürre und ziemlich doofe Handlung dominieren. Nie will sich das Gefühl eines Teams einstellen, nie wird klar, was die anderen eigentlich dabei sollen. Gut sie fahren auf Motorrädern herum am Anfang und hängen bei Rourke herum, aber selbst dort wirkt es oft als seien einzeln gefilmte Takes zusammenmontiert worden. Die Expandables sind kein Team, keine verschworene Gemeinschaft, sie sind genau genommen nichtmal wirkliche Action-Klischee-Charaktere, weil sie einfach keinen Charakter haben. Da ist keiner von Format eines John McClane, John Rambo oder Chev Chelios – sie sind der Kleine Asiate, der Typ mit den Blumenkohlohren, der Schwarze aus Dexter und der große Blonde mit dem faltigen Gesicht der guckt als hätte er gerade nen Nierenstein ausgepinkelt. Die Chance das Thema Alter zu thematisieren und ironisch aufzuarbeiten, verpasst Stallone genauso wie irgendeine Form der echten Gruppendynamik zu etablieren.

Der Film bleibt die Stallone und Statham-Show – was zwar durchaus in ihren Szenen funktioniert, aber auch zeigt, wer actionmässig heutzutage die Hosen anhat. Statham beherrscht seine Szenen souverän, während Stallone zwar für sein Alter immer noch erstaunlich fit ist, sich aber doch spürbar mehr anstrengen muss um wirklich cool rüberzukommen. Die Story ist so banal und an der grenze zur Nichtexistenz, dass sie selbst Bloodsport und ähnliches noch unterbietet. Ohne dabei jedoch mit dieser Schwäche zu kokettieren. Für einen Film mit einer so grundlegend ironischen Prämisse nimmt sich der Film ziemlich ernst. Er ist nichtmal als bewusste Reminiszenz an die alten Actionheuler inszeniert, er zitiert nicht bewusst deren Klischees und Peinlichkeiten sondern spult sie lediglich ab. Vor 10 Jahren und ohne die rettenden Cameos von Bruce und Schwarzenegger wäre der Film wohl nie ins Kino gekommen und wäre nicht die letzte große (und zugegeben spassige Actionszene) mit der zusammenstürzenden Schurkenfeste, es wäre ein durch und durch banaler Direct-to-Video-Heuler, der sich auch von den Schauwerten nicht mit dem messen kann, was Statham in seinen Solofilmen ansonsten abliefert.

So bleibt er leider nur ein relativ durchschnittliches, wenn auch nicht wirklich schlechtes, Alterswerk, das die Versprechungen seiner Grundidee nie wirklich einlöst und mit dem Gefühl zurücklässt, mal wieder deutlich weniger bekommen zu haben, als die Verpackung versprach.

Mag sich das ausgehungerte Publikum sich auch in Erwartung des ultimativen Testosteronrausches in künstliche Extase schaukeln, bleibt am Ende doch eher ein Spezi als ein Starkbier über. Und davon werden nur die betrunken, die ganz, ganz fest dran glauben.

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Co-Pilot

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Sag mir einen besseren Schauspieler (Ex-Wrestler) ausser D.Johnson der nicht Steve Austin heisst...


sebastian.kohl.16

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Bill Goldberg, John Cena (okay The Marine war Müll aber 12 Runden war ganz passabel) und seit neuesten auch randy Orton


Josef Engels: Die Welt Josef Engels: Die Welt

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6.5Ganz gut

Das Schöne und zugleich Tragische an „The Expendables“ ist, dass sich die Figuren der Albernheit ihrer Rituale durchaus bewusst sind. Sie pflegen sie, weil sie außer der Arbeit, die sie seelisch, körperlich und sozial deformiert, nichts haben. Wer gewissermaßen immer auf Montage ist (weil er mal wieder irgendwo auf der Welt Leute umbringen muss), kann kein vernünftiges Privatleben pflegen. Es ist das Drama des Schwerstarbeiters. Die „Expendables“ verstehen es mit einer gewissen Portion Galgenhumor zu nehmen.

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Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel

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8.0Ausgezeichnet

Dass die grenzwertig brutale Mischung aus knochenzersplitternden Mann-gegen-Mann-Kämpfen und pyrotechnischem Dauergeballer mit maximalem Bodycount dennoch eine eigene grelle Komik besitzt, liegt nicht zuletzt an der betont selbstironischen Inszenierung der altersmüden Recken. [...]
Erstaunlich zwar, aber die Abwesenheit von darstellerischer Raffinesse stört keineswegs. Gerade die hüftsteife Dynamik der Actionszenen, die maulfaulen Dialoge, der mimische Minimalismus aller Beteiligten erzeugen eine Grundstimmung des Authentischen, die nicht nur die retardierenden Momente des Films gut trägt, sondern auch den grotesk überzogenen Kampfsequenzen eine erdige Restglaubwürdigkeit verleiht. In gewisser Weise ist dies Stallones Tarantino-Moment: ein cooles, bluttriefendes, sich selbst überhöhendes und zugleich dekonstruierendes Machwerk mit reichem cineastischen Zitatapparat.
Trotz der in den USA beachtlichen Einspielergebnisse ist kaum zu befürchten, dass „The Expandables“ eine Renaissance des Söldnerfilm-Genres einleiten wird, dessen grottenschlechte Massenware im Gefolge von Klassikern wie „Die Wildgänse kommen“ oder „Das dreckige Dutzend“ vor Jahrzehnten in den Ramschregalen der Videotheken verschwunden ist. Doch in Zeiten, in denen sich Actionfilme immer mehr von der naturgesetzlichen Plausibilität ihrer Protagonisten lösen, trifft Stallones altmodisches Körperkino einen Nerv und funktioniert als singulärer Brachialspaß mit Risiken und Nebenwirkungen ganz hervorragend.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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6.0Ganz gut

Nicht List und Taktik sind vonnöten, sondern Kraft, Muskelstärke und schwere Kaliber - und nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. Ein "Expendable" marschiert einfach durch, und ist er zurückgeblieben, wurde er eben auch einmal verhauen.

Diese No-Nonsense-Politik spielt den alten Kraftlackeln mit Sicherheit zu. Sie verleiht ihnen den Schein des Aufrichtigen und Ehrlichen, das erhöht ihre Sympathiewerte auch für eine jüngere Generation. Stallone selbst hat von der Wirkkraft der analogen Mittel gesprochen, der körperlichen Mühe, die in einer zunehmend computerunterstützten Filmwelt noch als echtes Handwerk zählen würde. Doch die Körper der Helden sprechen eine andere Sprache. Denn die Anstrengung, die es sie kostet, ihr altes Fleisch ansehnlich zu verpacken, ist ihnen an jeder Ader anzusehen. Das färbt ihre grotesken Körper mit einem eigenwilligen Pathos ein. Mickey Rourke hat mit The Wrestler einen ganzen Film darüber gemacht.

In dieser Hinsicht ist The Expendables auch ein Film über die Mühen des Älterwerdens im Entertainment-Komplex. Wer nichts Neues dazulernt, muss seine alten Stärken verwalten lernen - mit etwas Glück steht einem der Zeitgeist dabei hilfreich zur Seite. Die alten Haudegen müssen also tun, was sie können - auch im Pensionsalter. Und wir müssen uns den Action-Helden als glücklichen Menschen vorstellen.

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Daniel Haas: Spiegel.de Daniel Haas: Spiegel.de

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7.5Sehenswert

Der Firnis der Erschöpfung und Nostalgie liegt über diesem Film. Zwar wird geballert und gesprengt, was das Zeug hält, aber das sind letztlich nur Plot-Eskapaden und Schauwerte. Die Geschichte der Söldner, die eine fiktive Bananenrepublik aufmischen und einem korrupten CIA-Mann das Handwerk legen, ist Nebensache. Viel spannender ist, wie ein B-Movie sich dank kinogeschichtlich aufgeladener Charaktere zum Alterswerk mausert. [...]
"The Expendables" ist letztlich ein selbstreflexiver Film, der wie jeder halbwegs ordentlich gemachte Blockbuster als eskapistischer Zirkus zu genießen ist, aber eben auch als Kommentar zu einer bestimmten Generation von Darstellern und ihren Images. Dass Stone und Rourke in einer Szene tränenfeuchte Augen haben, weil einer dem andern eine rührende Geschichte über einen Kriegseinsatz erzählt, ist in dieser Perspektive ein Stück Trauerarbeit auch über den eigenen Werdegang. Aus den einstigen Megastars sind Figuren geworden, die zwar weiterhin Arbeit finden auf der Leinwand, deren Status aber zwischen Freak, Künstler und Knallcharge changiert.

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Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze

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4.5Uninteressant

Schwerfällig erzählt, hölzern gespielt, mit schablonenhaften Figuren, unterforderten Darstellern, dümmlichen Dialogen, einer abgegriffenen Handlung und einer unfreiwillig komischen Inszenierung, mal ganz zu schweigen vom beiläufigen Rassismus und Sexismus, benötigt The Expendables vor allem das nostalgisch verklärte Wohlwollen seines Zielpublikums, um noch halbwegs als »guilty pleasure« durchzugehen.

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Nils Bothmann: Schnitt Nils Bothmann: Schnitt

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8.5Ausgezeichnet

Ein unheimlich kurzweiliger Film von Genreveteranen für Fans, ein Film aus dem Genre und gleichzeitig über das Genre, eine herrlich altmodische Materialschlacht, die durch ihre Implikationen, Insidergags [...] gleichzeitig postmodern aufgeladen ist. Ob The Expendables deshalb ein Klassiker von der Größe eines Stirb langsam oder Lethal Weapon ist, darüber kann man sich streiten – aber selbst wenn nicht, dann hat er diesen Status nur ganz, ganz knapp verfehlt.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.0Ganz gut

Die Geschichte um fiese Drogenhändler, willfähige Diktatoren und deren gegen die Barbarei kämpfende Töchter ist simpel gestrickt und wird überraschungsfrei abgespult. Denn es geht hier natürlich in erster Linie um die Action – und davon gibt’s genug: Ein wenig Martial Arts-Gekicke von Jet Li, vollen Körper- und Fausteinsatz von Stallone, fliegende Messer von Statham sowie großkalibrige Wummen und reichlich Sprengstoff vom Rest des Teams. So spritzt das - leider zu eindeutig digital kreierte - Blut literweise und bei den unzähligen Leichen, über die die Expendables pausenlos gehen, stellt man irgendwann das Mitzählen ein. Für Fans der gealterten Haudegen in jedem Fall ein gelungenes Revival in Form eines billig produzierten, dafür umso brutaleren B-Movies, bei dem man eigentlich nur noch Steven Seagal, Jean Claude van Damme und Chuck Norris vermisst.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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8.5Ausgezeichnet

Dass Sylvester Stallone es vor allem in den letzten Jahren verstanden hat, erfolgreiche Fortsetzungen zu inszenieren, das zeigten allein "Rocky Balboa" und zuletzt "Rambo", die im zwei-Jahres-Abstand in die Kinos kamen und auf die nun "The Expendables" folgt – in gewisser Hinsicht ebenfalls eine Fortsetzung. Stallones jüngstes Werk, das war schnell klar, sollte an die Tradition des alten Actionkinos, das völlig ohne technische Spielereien auskam und seine Blütezeit in den 1980er Jahren hatte, anknüpfen und dieses quasi mit einem Best-Of fortführen. Bereits die Besetzung des Filmes liest sich dabei mehr als Intertextualität denn als eine bloße Zusammenkunft von Genregrößen. Dabei setzt Stallone aber nicht nur auf filmische, sondern auch auf popkulturelle Größen vergangener Tage. So finden sich dann beispielsweise auch Wrestler 'Stone Cold' Steve Austin, UFC-Fighter Randy Couture oder NFL-Profi Terry Crews im Film, die filmisch zwar eher Amateure sind, aber das Bild vom sportlichen, muskelbepackten, gestählten Mann perfekt in den restlichen Cast transponieren – man achte auch besonders auf die Namen ihrer Figuren.

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Filmering: Filmering.at

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7.5Sehenswert

Stallone weiß genau was er zu machen hat. Der Soundtrack gibt den Takt vor und die Bilder tanzen mit. The Expendables ist genau der Old-School Actionausflug auf den man sich als Anhänger der 80er Jahre Action gefreut hat. Der alte Hase Stallone sammelt eine Horde an Stars und zeigt wie viel Charme ein moderner Jungsfilm haben kann, bei dem die Helden cool, die Bösewichte abgrundtief schlecht und die Action krachend ist. Der Film mischt die klassische inhaltliche Struktur der 80er Jahre mit einer modernen Technik und viel handgemachter Action. Wer sich darauf einlässt bekommt einen schwer unterhaltsamen Testosteronkracher geboten, der es versteht das Buddy-Gefühl der 80er Jahre Action aufkommen zu lassen und auch eine gehörige Prise Nostalgie mitbringt. An die kreative Kraft der Meisterwerke dieser Zeit, wie Stirb Langsam oder Predator, kommt der Film zwar, dank eines mangelnden Spannungsbogens, nicht ran, aber seinen Zweck als krachende Männerunterhaltung erfüllt The Expendables in jeder Sekunde. Freunde des 80er Jahre Actionkinos sollten keine Sekunde lang zögern. The Boys are Back in Town tönt es über dem Abspann, mehr ist nicht hinzuzufügen.

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alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

Bang, Zack, Buff – betont altmodisch und dem Titel entsprechend räumen „The Expendables“ kräftig auf. Faltige Gesichter, abbruchreife Schuppen, abbröckelnde Farbe an der Häuserwand – Stallone überstrapaziert sein Konzept bisweilen. Ansonsten ist „The Expendables“ weder clever noch innovativ, sondern reines Old School-Gekloppe und lautes Geballer, das vom Rambo-Rocky exzellent inszeniert wurde. Kein Hochglanz, ohne schräge Kamerafahrten und auch kein feinsinnig choreographiertes Kugel-Ballett – nein, hier geht es nach einer schlichten Hackordnung – Action, Füller, Action – immer voll auf die Zwölf. Nett ist dabei, dass die Füllermomente manchmal durch hochkarätige Gastauftritte zu einem sympathischen Fanboy-Geschenk geraten. Und du meine Güte: Was die Produktion in den letzten 20 Minuten alles in die Luft jagt, dürfte ja fast schon beispiellos sein - und leider auch etwas eintönig. Denn im Grunde ist Stallones Dreamteam-Prügelwerk eigentlich nur ein von Genre-Nostalgikern glorifizierter aber recht substanzloser Action-Film, dessen übertriebene Brutalität in manchen Szenen ungewollt den Parodielevel der Jim Abrahams und Pat Proft-Parodie „Hot Shots 2“ erreicht. Davon einmal abgesehen unterhält „The Expendables“ den geneigten Fan – und zwar nur den – königlich. Somit kann die Chose gerne in Serie gehen. Es gibt ja noch genügend Klopperhelden aus der Vergangenheit, die sich höchstwahrscheinlich etwas Geld dazu verdienen wollen/müssen.

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Mike Beilfuß: Cinema Musica, Film-Dienst,... Mike Beilfuß: Cinema Musica, Film-Dienst,...

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5.0Geht so

Die einzelnen Kampf- und Actionszenen bewegen sich zwischen augenzwinkerndem Humor und bierernster Brutalität, zwischen aufwändiger Spaß-Inszenierung mit B-Movie-Charakter und moderner Schnellschnittoptik. Es sind solche Widersprüche, die den Film zu einem recht unausgegorenen Ganzen macht. Obendrein überfordert sich Stallone schauspielerisch mitunter selbst, wenn er sich nicht nur als schlagkräftigen Haudegen, sondern als melancholisch-müden Einzelkämpfer inszeniert. [...] Mit dieser Ebene überfrachtet Stallone seinen Stoff allerdings, auch weil er sich von der wohltuenden Direktheit der Filme entfernt, die er herbeizitieren will.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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7.5Sehenswert

Das Lustige ist, dass die Expendables nicht wirklich einen Plan haben. Der „Plan“ ist folgender: Sie tauchen einfach auf und greifen die Männer des Generals an mit Fäusten, Messern und sehr großen Waffen. Doch es ist die Art wie Stallone inszeniert - jeder Stoß mit der Machete und jede unbarmherzige Salve von Kugeln ist inszeniert mit einer unbestreitbaren... Überzeugung.
Es gibt keine Videoüberwachungsszenen, keine computergesteuerten Waffen oder digitalen Glanz. The Expendables hat dieses Zeug nicht, weil Stallone nicht auf diese Weise denkt. Und doch, indem er bei seinen primitiven Waffen bleibt, hat er einen Film gemacht, der nicht nur ordentlich kracht, sondern der so exotisch wirkt, wie irgendetwas aus dem Grindhouse.

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Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times

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6.0Ganz gut

Mit seiner Symphonie aus Muskeln, Kugeln, Tattoos und Zigarren ist The Expendables so entschieden Old School, dass seine feurige Action und erfrischenden Explosionen nicht in der wirklichen Welt stattfinden, sondern auf einer mythischen südamerikanischen Insel names Vilena. […] Wie überflüssig ist The Expendables? Das hängt davon ab, wer du bist und warum du fragst.[...] Wenn du eine altmodische, pausenlose Zerstörungsorgie sehen willst, mit Stars, so altehrwürdig, dass „Die Ledernacken“ ein guter Alternativtitel gewesen wäre, dann sind Kritiken hier eh überflüssig. Und wenn du so etwas nicht sehen willst, wird keine Kritik deine Meinung ändern können.

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Armond White: New York Press Armond White: New York Press

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4.0Uninteressant

The Expendables ist grundsätzlich keine schlechte Idee. Er hätte funktionieren können – vielleicht als ein Kommentar auf Hollywoods entbehrliche Haltung über Aussehen, Jugend, Würde und die Screen Actors Guild. […] Aber es findet sich dort nichts von Tarantinos respektvoller Genreform oder seiner allseits bekannten Vorliebe, vergessene Schauspieler wiederzubeleben. […] Mit Stallone’s Neigung zu brutalem Schmalz, kann die Hoffnung unserer Filmfans auf eine solche Verjüngung nicht erfüllt werden. The Expendables ist drittklassig.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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5.0Geht so

Macht er Spaß? Einigermaßen. Aber es hätte eben auch eine Riesenladung Spaß sein können. Stattdessen muss man froh sein um die 12-Kaliber Automatik-Schrotflinten-Splitter und die unfreiwilligen Lacher, wobei ich das Gefühl habe, das diese beabsichtigt unbeabsichtigt waren.

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Keith Uhlich: Time Out New York Keith Uhlich: Time Out New York

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4.0Uninteressant

Die Keine-Gefangenen Brutalität von Stallones letztem Rambo findet sich auch hier, aber die Idee hinter diesem Körper-spritzendem Nostalgie Trip ist ungeformt und abgestanden. […] Einige Teile von The Expendables – die Art etwa, wie sich eine Feuerspur in Ross' Augen spiegelt – stechen hervor wie gewandte Ausdrücke in einem gescheiterten Sonett. Die definitive Ode an unsere gealterte 80er Jahre Actionriege aber, muss erst noch geschrieben werden.

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Kommentare (535) — Film: The Expendables


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Hugo1975

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bester Film!!! Beste Schauspieler!!! Beste Action!!!
Wer diesen Film ernst nimmt, ist selber Schuld:-) Wer die Action und Comedy nicht mag auch!!!
Am besten mit den besten Kumpels und einem Kasten Bier schauen und ich verspreche einen lustigen Filmabend.

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LittleGreenMan

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Bewertung7.0Sehenswert

Sylvester Stallone, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Mickey Rourke, Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger Sylvester Stallone, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Mickey Rourke, Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger
All diese Namen vereint in einem einzigen Film! Wow! Was soll man da noch sagen. Da schlagen Herzen höher, denn hier sind Männer noch Männer und Frauen die zerbrechlichen hilflosen beschützendwerten Putzlappen, die sie sein sollen! Ein romantischerer Film als dieser kann ja kaum existieren.
Und tatsächlich, dieser Film, der ohne homoerotische Romantik auskommt beweist dennoch, dass ein Mann kein Mann ist, wenn er kein Herz besitzt, für seine Kameraden, für seine Waffe, für jede Menge Testostheron und Explosionen!
Was für ein Film. Ich habe das Gefühl, schwul zu werden, ohne mich meiner Gefühle für echten Männerschweiß zu schämen. Nach diesem Film, der mir die Augen geöffnet hat, fühle ich mich ohne einer guten 9mm nur wie ein halber Mann.
Coole Sprüche, witzige Dialoge und von allem, das einen Mann gefällt etwas. Jetzt sitze ich in meinen Shorts da, zische mein drittes Bier und entsichere meine neu erworbene Smith & Wesson 500. Herrlich!

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DutchSchaefer

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Bewertung6.0Ganz gut

Das erste Treffen der Action-Giganten ist ein Film, der an jeder Ecke massig Potential verschenkt. Der Cast ist natürlich sehr gut, wird aber nicht sonderlich gut eingesetzt. Jeder bekommt hier seinen eigenen Moment, in dem er Präsenz zeigen soll, allerdings wirken manche Szenen aufgesetzt und so, als ob man irgendwie die Laufzeit des Films pushen wollte. Das Pacing wirkt auch nicht sonderlich ausgereift und der Erzählfluss kommt öfters stark ins Stocken. Probleme gibt es aber nicht nur im Drehbuch, sondern auch in der Regie. Dies macht sich zumindest in den Actionszenen stark bemerkbar und um diese geht's in dem Film ja schließlich. Die Action ist ziemlich hektisch geschnitten und man verliert schnell die Übersicht. Es gibt viele Filme, die dies weit aus schlimmer gemacht haben ("Ein Quantum Trost" wurde dadurch komplett kaputt gemacht), aber trotzdem nerven Shaky Cam und schnelle Schnitte in Actionszenen sehr, außer man macht es richtig, wie bei den "Bourne"-Filmen, oder auch bei "96 Hours". Auch Kampfszenen sind nicht sonderlich gut inszeniert. Als Hommage an die Actionfilme der 80er funktioniert der Film, wegen dieses nervigen Stilmittels, nur spärlich. Ebenso aufgrund der Effekte. Die CGI-Effekte sind stellenweise ziemlich schlecht. Das wäre nur halb so schlimm, wenn nicht alles mit CGI gemacht worden wäre, was man nur machen könnte. Statt auf Kunstblut und echte Pyroeffekte zu setzten, werden hier Blutspritzer, Feuer und Explosionen schnell und halbgar aus dem Rechner gezaubert. Auch in Sachen Humor funktioniert der Film als Hommage überhaupt nicht. Ständig gibt es One-Liner zu hören, die einfach nicht funktionieren. Versucht der Film witzig zu sein, geht das ganz mächtig in die Hose. Auch die Szene mit Stallone, Schwarzenegger und Willis kommt einfach nicht so witzig rüber, wie sie gerne sein würde.
Aber natürlich weis der Film auch durchaus zu unterhalten. Die Action ist, trotz ihrer Schwächen in der Inszenierung, nicht schlecht und es macht Spaß Stallone & Co. zuzusehen. Schade aber, dass der Film so unglaublich schwerwiegende Schwächen hat.

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Gabe666

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Von den vier Actionfilmen über Spezialeinheiten aus dem Jahr 2010 war "Expendables" der einzige, der nicht auf einer Vorlage basiert. Stattdessen handelt es sich hier um ein ambitioniertes Retro-Actionfest mit dem bis dahin wohl beeindruckendsten All-Star-Cast, der je vor einer Kamera versammelt wurde (was die beiden Nachfolger dann nochmals übertreffen sollten).
Sylvester Stallone brachte für seine Wiederbelebung der 80er und frühen 90er sowohl altbewährte Haudegen als auch aufstrebende Talente zusammen. Neben ihm selbst in der Hauptrolle sieht man den in den frühen 2000ern seine größten Erfolge feiernden Jet Li, den momentan immer noch angesagten Jason Statham, den früheren Footballer und ewigen Nebendarsteller Terry Crews und die beiden Wrestler Randy Couture und Steve Austin. Außerdem ermöglichte er den beiden ehemaligen Kinostars Dolph Lundgren und Eric Roberts, die ansonsten eigentlich nur noch in Direct-to-DVD-Billigfilmen rumlungern, hiermit ein kleines Comeback. Der Kampfsportler und ebenfalls nur im Direct-to-DVD-Segment anzutreffende Schauspieler Gary Daniels hat ebenfalls eine Nebenrolle. Und zuletzt sind mit Mickey Rourke, Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger persönlich drei Wegbegleiter Stallones dabei, die jedoch, anders als der Rest der Besetzung, nicht so viel zu tun kriegen.
Von der Inszenierung her könnte der Film durchaus aus den 80ern stammen. Es gibt ein Minimum an Story, das lediglich als Aufhänger für die brutalen Actionszenen dient, Klischees soweit das Auge reicht und dumme Sprüche am laufenden Band. Und das ist in dem Fall allesamt positiv gemeint. Die One-Liner sitzen, die Kämpfe sind gut choreographiert und man merkt den Beteiligten den Spaß an, den sie beim Drehen hatten. Besonders die Wortgefechte zwischen Stallone und Statham sind sehr unterhaltsam. Und die kurze Szene, in der Stallone, Willis und Schwarzenegger erstmals gemeinsam auftreten und die gedreht wurde, als letzterer noch Gouverneur von Kalifornien war, dürfte bei jedem Actionfan für ein Grinsen sorgen.
ABER, und das schreibe ich wirklich nicht gerne, gibt es auch so einiges, was an dem Film einfach nur beschissen ist.
Zuerst einmal: was soll dieser übertriebene Einsatz von CGI?? Bei so gut wie jeder Schießerei oder Klopperei spritzt mächtig viel Blut rum - aber nein, das ist kein Kunstblut, sondern stammt ausnahmslos aus dem Rechner. Und CGI-Blut sieht einfach mal beschissen aus. Verzeiht meine Wortwahl, aber so ist es einfach. Vor allem, wenn es in so übertriebenen Fontänen animiert wird.
Dass man sich zu dieser Lösung entschloss, lag wohl daran, dass man Geld beim Dreh sparen wollte, denn leider sind Computertricks heutzutage billiger als handgemachtes Make-Up und Splatter-Effekte. Aber verflucht noch mal - das sollte doch ein Old-School-Actionfilm werden, und so teuer kann es doch auch nicht sein, einfach mal ein paar Liter Kunstblut zu besorgen! Hat mich sehr enttäuscht.

[SPOILER: So wurde irgendwie auch der Tod von Eric Roberts' Charakter am Ende ruiniert. Als Sly auf ihn ballert, spritzen albern wirkende computeranimierte Blutfontänen aus seiner Brust, die dazu noch nicht einmal synchron zu den Schussgeräuschen auf das Bild gelegt wurden. Und die Messerklinge, die dann aus seiner Brust hervortritt, ist zu allem Übel ebenfalls nur mit dem Rechner erstellt wurden. Ein Armutszeugnis!]

Und leider beschränkt sich der CGI-Einsatz nicht nur auf die Splatter-Effekte. Neben CGI-Blut bekommt man beim Showdown nämlich auch CGI-Feuer zu sehen und das sieht noch unechter und lächerlicher aus. Und als sei das noch nicht genug, ist auch der explodierende und einstürzende Palast des Bösewichts am Ende ziemlich offensichtlich computergeneriert. Nun gut, hier zieht das Argument mit dem begrenzten Budget. Ein Set aufzubauen und dann in die Luft zu jagen, kostet schon nicht gerade wenig. Aber die Effekte hier sind so primitiv geraten, dass der Film dadurch auch ziemlich trashig wirkt. Und das meine ich hier leider nicht im positiven Sinne!
Dann nimmt er sich auch irgendwie zu ernst. Bei dem Titel erwartet man eigentlich nichts anderes als eine witzige Ballerorgie, was auf viele Szenen auch tatsächlich zutrifft. Der Film hat aber auch einen nicht gerade geringen Drama-Anteil, der nicht so recht dazu passen will. Manche Szenen wirken zudem redundant, wodurch sich das Geschehen etwas zu sehr in die Länge zieht. Und einige Charaktere (allen voran Dolph Lundgren als durchgeknallter Schwede Gunnar) hätten durchaus mehr Screentime verdient gehabt. Im Falle von Mickey Rourke fand ich zudem, dass er auch eine Action-Szene hätte bekommen sollen. Sein Charakter hat hier zwar damit abgeschlossen, aber ich hätte ihn schon gern um sich Ballern oder Messer auf Feinde schleudern sehen. Man hätte ja eine Rückblende einbauen können.
Nichtsdestotrotz macht "Expendables" trotz dieser Abstriche im Gesamtbild immer noch sehr viel Spaß. Der Showdown, bei dem jeder "Expendable" seinen großen Auftritt bekommt, ist wirklich klasse gemacht. Besonders Terry Crews, der mit seiner fetten Wumme alles niedermäht, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das CGI-Feuer nervt zwar, aber es wurde glücklicherweise auch viel auf die altmodische Weise in die Luft gejagt und das sieht immer klasse aus. Die Kämpfe sind auch sehr gut choreographiert, besonders Slys Keilerei mit Steve Austin , bei der auch viele Wrestling-Moves ausgeführt worden, hat richtig Laune gemacht. Dazu wird der Film auch mit einem tollen Score von Brian Tyler untermalt und hat auch mehrere gute Soundtrack-Titel von u.a. Creedence Clearwater Revival und Thin Lizzy.
Übrigens existiert dieser Film in zwei offiziellen Schnittfassungen: der Kinoversion und dem Extended Director's Cut. Der EDC ist der Kinofassung dabei ganz klar vorzuziehen. Zusätzliche Action gibt es zwar nicht und an einer Stelle wurde sogar eine Gewaltszene zensiert, aber dafür wirkt der Film insgesamt runder. Neben einem neuen Vorspann, der mit dem tollen, sehr atmosphärischen Lied "Sinner's Prayer" von Sully Erna unterlegt ist (dessen Text von den Protagonisten in diesem Film und der ersten Fortsetzung zitiert wird), wurden zahlreiche Szenen umgeschnitten oder anders angeordnet (was auch den Actionszenen spürbar gut tut) und zudem die nervigen CGI-Sequenzen während des Showdowns größtenteils reduziert. Am wichtigsten ist aber, dass auch viele zusätzliche Handlungselemente hinzugefügt wurden, die zwar einzeln meist nur einige Sekunden dauern, aber die Charaktere interessanter machen. Insbesondere Dolph Lundgren als Gunnar Jensen hat mehr Profil verliehen bekommen und wirkt nicht mehr so psychopathisch wie in der Kinofassung. Eric Roberts darf am Ende auch eine längere Rede halten, die seinem Charakter ein klein wenig mehr Tiefe verleiht. Und es wurden auch viele witzige Sprüche hinzugefügt, die den Film gleich noch etwas unterhaltsamer machen. In Dolph Lundgrens Fall ist das der Aspekt, dass er sich als Wikinger sieht, was für ein paar zusätzliche Schmunzler bei mir sorgte.
Was ich aber besonders cool finde, ist, dass der Showdown hier mit dem Song "Diamond Eyes" der Hardrock-Band Shinedown unterlegt wurde (dessen Text ebenfalls von den Protagonisten in den ersten beiden Filmen - zum dritten kann ich noch nichts sagen - zitiert wird) wodurch die Szene noch mehr Laune macht und man dazu richtig abgehen kann. Das war wirklich sowas von geil! Ist schon überraschend, was für einen Unterschied eine andere Musikwahl bei einer Szene machen kann.
Aber dass man für den Abspann Thin Lizzys "The Boys Are Back In Town" ebenfalls durch dieses Lied ersetzen musste, leuchtet mir nun wirklich nicht ein. "Diamond Eyes" ist zwar schneller und härter als Thin Lizzys Klassiker, aber ich finde, zum Ende hätte letzteres besser gepasst (da es auch vom Text her gut zu den Charakteren passt). Zumal man "Diamond Eyes" ja sowieso schon im Film hört.
Sei's drum, die Fassung macht dennoch weitaus mehr Laune. Die im Kino gezeigte gefällt mir aber nach wie vor auch noch und ich bin froh, beide in meinem Besitz zu haben. Wofür ich sie mir übrigens nicht beide einzeln gekauft habe. In der Limited Edition sind beide Filme auf zwei DVDs (oder Blu-Rays, je nachdem, was man kauft) enthalten und das zum Preis von nur einer Disc. Kann ich nur empfehlen, sich zuzulegen, vor allem, da die Kinofassung noch deutlich mehr Extras zu bieten hat (der EDC dafür drei exklusive Features).
Insgesamt also ein sehr unterhaltsamer Actionfilm mit coolen Sprüchen und guter Musik, dem ein wenig mehr Selbstironie aber durchaus gut getan hätte.
Übrigens fiel mir auf, dass der Darsteller unter all diesen nicht gerade für ihr immenses Schauspieltalent bekannten Akteuren (ausgenommen vielleicht Stallone, Willis, Roberts und Rourke), der seinen Gesichtsausdruck am wenigsten veränderte, tatsächlich Jet Li war. Ich hätte ja eher mit Schwarzenegger gerechnet. ;-D

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BenAffenleck

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Puuuh, komplett gelesen. Super Kommentar, da ich EXP 1 eigentlich ganz genau so sehe. Nach der Erstsichtung hatte der gerade mal 6 Punkte eingesackt. Viele Effekte gingen mir auf den Sack, Computer Blut, lächerlich übertriebene Gewalt, vieles einfach scheiße geschnitten oder gefilmt.

Als der erste Eindruck gesackt war, hat sich EXP 1 nach der dritten Sichtung langsam nach oben gerackert.

Am geilsten finde ich noch immer, wenn die den Bootsanleger hoch jagen. Herrlich.

Werde mich dann auch noch mal um den EDC kümmern. Scheint sich ja durchaus zu lohnen.


dominik.weiss.509

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

richtig cooler film !!!

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MaceWindu1998

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Bewertung5.0Geht so

#enthält SPOILER zu Kill-Szenen#

Nachdem ich vor einigen Monaten bereits einen Kommentar zu Teil 2 geschrieben, werde ich jetzt, da Expendabless 3 im Kinoprogramm steht, mal einen Kommentar zu Teil 1 der Reihe verfassen. Und um es vorweg zu nehmen; ich finde ihn nicht ansatzweise so gut wie die Fortsetzung!

Mein Problem mit dem Film ist nicht etwa die Action, welche doch ziemlich cool ist, auch nicht die Musik, die Hammergeil ist, und noch weniger der geniale Cast! Mein Problem liegt in Sachen Brutalität! Ich hab nichts dagegen, wenn Körper explodieren, oder jemand mit einer Shotgun den Kopf weggeschossen bekommt. Aber ich habe ein Problem, wenn das spritzende Blut so künstlich und computeranimiert aussieht, das einem beim zusehen übel wird! Wie haben denn die 80er-Jahre Actionfilme das gemacht? Handgemacht mit Blutpäckchen und Pyrotechnik! Kein „CGI-Gewichse“!
Gut, hab ich mir gedacht, schauste jetzt mal drüber hinweg, die Action ist ja immer noch geil, die Sprüche stimmen und der Film macht im Großen und Ganzen noch Spaß …
Die Betonung liegt auf „noch“. Denn der Film macht ab der Szene keinen Spaß mehr, wo Steve Austin in einer Feuerflamme verbrennt und das Feuer aussieht wie in einer Animation vor 20 Jahren! In welchem Jahrhundert leben wir eigentlich? Doch das ist nicht das schlimmste! Das kommt nämlich, als (ich glaube es war) Statham Eric Roberts ein Messer ins Herz rammt, Stallone auf ihn ballert und Robert dann auf der Stelle hüpfend stirbt.

Dennoch, der Film macht, insbesondere am Anfang, spaß und unterhält durchaus. Doch wenn man jetzt irgendwas Logisches erwartet sollte man was anderes schauen. Sorry an alle Fans des Films, aber Teil 2 finde ich um Längen besser, nicht zuletzt wegen JCVD und Chuck Norris!

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MaceWindu1998

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Danke :)


Troublemaker69

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Gerne :)


helge.luhrs

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ganz klar einfach nen Männerfilm, wo die Altstars zeigen was se noch können. Anfang einer guten filmserie, die hoffentlich noch viele Nachfolger hat. War positiv überrascht. Harte Action und dazu kernige lustige Sprüche, so mag ich es.

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Spike1990

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe mir heute im Vorfeld von "Expendables 3" noch mal den ersten Teil der Reihe reingezogen und muss zugeben, dass ich doch ein bisschen zu hart mit dem Film ins Gericht gegangen bin. Ich korrigiere die Bewertung ein Stück nach oben und vergebe 7/10 Punkte. Die unbeholfenen Oneliner haben doch einen gewissen Charme und die Actionszenen sind, gemessen an dem Budget, auch sehr gelungen. Fazit: Gelungene Einführung in die Welt der sympathischen Söldnertruppe.

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Troublemaker69

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich war damals direkt etwas enttäuscht, bei dem Cast hatte ich ein wenig mehr erwartet.
Natürlich ist The Expendables kein schlechter Film, aber auch kein ausgezeichneter, wie ich es erwartet hätte, ist viel mehr solide Unterhaltung.
Die Action ist gut gemacht, aber mir fehlt ein wenig die Selbstironie, die dann der geniale zweite Teil aufweist, selbstverständlich ist sie auch schon vorhanden, aber eben noch nicht so ausgeprägt.
Während The Expendables ein guter Actionfilm ist, ist der zweite Teil überragend und im Endeffekt so, wie ich den ersten erwartet hätte.
Hier gibt es leider noch ein paar Längen und auch nicht jeder Spruch trifft direkt ins Schwarze.
Gerade am Anfang kam es mir ein wenig so vor, als hätten sich die Darsteller noch nicht so in ihre Rollen hineingelebt, aber zum Ende hin scheinen sie immer mehr an Spielfreude hinzugewinnen und zum Schluss wird der Film doch noch teilweise richtig gut, halt so wie der zweite von Anfang an ist. Der hier ist viel mehr ein Einleitung für eine ausgezeichnete Fortsetzung.
Coolness ist hier natürlich trotzdem jede Menge mit dabei, nicht nur die Sprüche, sondern auch die Schießereien machen wahnsinnig viel Spaß.

Unterm Strich ist The Expendables ein guter Actionstreifen, der aber noch etwas Ausbaubedarf hatte, dieses Grundpotential nutzte zum Glück die Fortsetzung und baute es dementsprechend zu einem herausragenden Actionkracher mit sehr viel Humor aus. Trotzdem kann man hier nichts falsch machen, trotz einiger Längen kommt man nie ins Gähnen und für jede Menge Unterhaltung ist auch gesorgt
Fast alle Actionfans werden den hier schon gesehen haben, aber sollte den jemand tatsächlich jemand noch nicht gesichtet haben, dann sollte er das schleunigst nachholen, kann man nichts mit falsch machen. Gerade für einen Männer Abend ist der hier optimal...

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MaceWindu1998

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Uh, danke, wird folgen, wenn der Film schon ein paar Wochen draußen ist :) Kannst ja schonmal mit den anderen beiden anfangen :D


Troublemaker69

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Werde ich machen =)


howartwollowitz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Action Elite+ Handgemachte Effekte+Witz+guten Subtext=geniales Film Erlebnis das einen richtig gut unterhält.

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NewNemo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die alten Action Heroen mal wieder auf der Leinwand zu sehen. Kernige Story, einige gute Onliner und knallharte Typen mit dem Herzen auf dem rechten Fleck - klar, sowas gibts nur im Film oder Comic aber genau DAFÜR sind solche Charaktere gemacht. Gute Actionunterhaltung, die das Bier noch besser munden lässt und man geht zufrieden aus dem Film.

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machete_dont_text

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Bewertung9.5Herausragend

anno 2011 wären es auf jeden fall die 10 punkte gewesen, allein schon weil sly so einen gigantischen haufen actionikonen zusammengetrommelt hat. weil ex2 jedoch noch einen drauf setzt, muss ich leider einen halben punkt abziehen

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Maniac

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Man nehme die Elite des Action-Kinos, eine oder zwei Hände voll Humor, jede Menge Blei,
schnelle Autos und ein Messer, schmeisst alles in einem Topf, rührt kräftig durch und fertig. Das Ergebnis ist ein actiongeladener Kracher der eigentlich alles hat was ein solcher Film haben muss.
Schiessereien, Explosionen, Verfolgungsjagten, nen tollen Cast und was ganz wichtig ist damit die Sache auch nicht bierernst rüberkommt, coole Sprüche.
^^^^^^^^^^^Leichter Spoiler^^^^^^^^^^^^^^^^
^
Arni: Hey, wir sollten mal was essen gehen !
Stallone: Sehr gern, wann ?
Arni: In 1000 Jahren.
Stallone: Zu früh !
^
^^^^^^^^^^^^Spoiler ende^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Für ganz nach oben auf meiner Scala hat es dann aber trotzdem nicht gereicht denn ehrlich gesagt habe ich mir von diesem Star-Aufgebot sogar noch etwas mehr erhofft.
Vielleicht bin ich aber mit der Zeit auch einfach zu anspruchsvoll geworden.
Eins ist sicher. Das die "alten Säcke" es immer noch drauf haben ,haben sie hiermit voll und ganz bewiesen.
Etwas wehmütig ist mir aber auch wenn ich sehe das die Spuren der Zeit in den Gesichtern meiner Helden so langsam nicht mehr weg zu denken sind.

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Milano90

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der 1. ist klar besser als teil 2.


manuel.luger.3

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Ich behaupte genau das Gegenteil, aber gut, jeder muss für sich selbst entscheiden.


SilverDagger1992

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Bewertung6.0Ganz gut

Mein Kommentar basiert auf dem von Sylvester Stallone angefertigten Director's Cut!

Mit "The Expendables" lockt uns der gute Sly mit einer ganz bestimmten Prämisse. Ein krachender Esemble-Actioner soll es sein mit allen Legenden der goldenen 80er und 90er. Eine Reminiszenz an die guten alten Action-Filme in denen noch muskelbepackte Heroes, sich durch die Gegner ballerten und dabei immer einen Cheesy One-Liner auf den Lippen hatten. Was dabei herauskam war nicht das, was man dem Zuschauer versprochen hatte. Statt den großen Action-Allstars, bekam man lediglich Jason Statham, Jet Li und Dolph Lundgren für das Projekt, was für die Versprechungen ziemlich mager ist. Man hat noch mit Bruce "Yippie-Ka-Yeah" Willis und Arnie "Get Into De Choppa" Schwarzenegger geworben, die schauen aber lediglich für einen, wenn auch amüsanten, Cameo vorbei. Terry Crews, Randy Couture, Steve Austin, Eric Roberts und Mickey Rourke, sind nicht wirklich Action-Helden.
Der Plot ist natürlich Nebensache. Es geht ja bei so einem Tribute-80's-Film um Action, Action, Action und coole Sprüche. Dieses Retro-Party-Feeling alter Tage löst Stallone ebenfalls nicht ein. Die Action ist zwar ordentlich, dennoch gehen der Rambo-Star und sein Gefolge hier viel zu ernst zu Werke und versuchen teilweise aus einem als Action-Orgie angelegten Film ein Charakter-Drama zu machen. Das ist löblich aber der Sinn wurde verfehlt, da die Darsteller, vielleicht mit Außnahme von Rourke, nicht fähig sind so etwas auch gut rüberzubringen. Wenn ich mir einen als Action-Fest mit Action-Legenden angelegten Film ansehen will, möchte ich nicht die Schattenseiten eines Söldner-Lebens mitgeteilt bekommen, ich will auch nicht Sylvester Stallone und Mickey Rourke dabei lauschen, wie sie über den Sinn ihres Daseins sinieren. Somit versucht Sly aus seinem Film mehr zu machen als er eigentlich ist und enttäuscht die Fans, die sich auf das versprochene gefreut haben. Und das mit der Ernsthaftigkeit funktioniert nur bedingt. Denn Stallone mit Mitte 60 dabei zuzusehen, wie er durch Setting springt kann man nicht mehr ernst nehmen. Trotz allen Punkten ist der Film ordentlich inszeniert. Gerade die Choreographien sind relativ gut und das Finale lässt noch mal die Nostalgie erwachen. Die Darsteller machen ihre Arbeit passabel, wobei der Großteil etwas im Hintergrund beibt, weil man sich mehr auf Stallone und Statham konzentriert. Der Director's Cut ist hier klar die bessere Fassung. Er ist einfach runder und hat einen besseren Fluss, als die Kinofassung. Gerade die Musikauswahl ist im DC viel besser.

"The Expendables" ist eigentlich eine Mogelpackung. Die Versprechen löst Stallone nicht ein und präsentiert ein Action-Vehikel, mit einem, für seine Visionen, mageren Cast und zuviel Ernsthaftigkeit und künstlichem Tiefsinn. Trotzdem kann der Film unterhalten, da die Action total in Ordnung geht und Stallone den Film ganz gut inszeniert hat.

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Clamio

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Bewertung9.5Herausragend

Grandioser Actionfilm

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B.Snyder

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Bewertung7.0Sehenswert

Bei ,,The Expendables" bekommt man alles was man bei diesem Cast vermuten kann. Knallharte Action, derbe Sprüche und einen coolen Charakter nach dem anderen. Leider hat man meiner Meinung nach verpasst eine gute Story rund um die Charaktere zu schreiben. Deswegen steht die Interaktion der Schauspieler im Vordergrund. Und die ist wirklich hervorragend. Stallone und Statham machen einfach Spaß und hervorheben möchte ich Dolph Lundgren der einfach hervorragend spielt. Am Ende kommt ein Film heraus bei dem man einfach abschalten und die Action genießen sollte.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung6.0Ganz gut

Sehr schade dass mich "The Expendables" trotz seines Staraufgebotes nicht komplett überzeugen konnte, irgendwie wirkte diese 80er Wiederbelebung mir teilweise etwas zu gewollt, etwas zu einfallslos und insgesamt sehr aufgesetzt, wozu noch eine nötige Prise Selbstironie etwas zu kurz kam.
(Der Arniegastauftritt war für mich einer der wenigen guten Lacher)

Man kann sich "The Expandables" schon geben, wenn man Bock auf einen kurzweiligen Actioner hat, er macht einem ja auch Spaß, die Besetzung macht was aus ihren Rollen, die Actionszenen sind ganz cool gemacht aber im Gesamtpacket wirkt der Film doch irgendwo sehr austauschbar und belanglos, wenn Stallone mit seiner Söldnertruppe Jagd auf Diktatoren macht.

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Friedsas

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Teil zwei ist ne richtig gute Granate geworden wo kein Stein mehr auf dem anderen bleibt und wirklich alle super geniale Witze reißen :D mit chuck Norris auftritt zum brüllen! :D


The Freewheelin Fonda

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Glaube auch das mir der zweite Teil mehr zusagen wird, hab viel Positives über den gehört :)


manuel.luger.3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nach dem ersten langen Trailer zu Expendables 3 hatte ich sofort Bock mir wieder mal die beiden Vorgänger vorzunehmen.
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Wo soll man hier eigentlich nur anfangen, ich versuchs mal mit der story und dem Cast.
Ein kleiner Inselstaat wird von einer totalen Pussy regiert. Die Aufgabe der Expendables ist es... Ach scheiß doch auf story, die braucht sowieso keiner, solange man diesen super Cast bestaunen darf.. !!!
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Somit sind wir schon beim Cast angekommen... Uchh, das ging aber schnell.
Das Gespann Sylvester Stallone und Statham ist ja wohl der Oberhammer, wenn sie sich gegenseitig die Wuchteln zuschieben und Seite an Seite den erbitterten Kampf antreten, gibts wirklich Null zu meckern. Die Besetzung, eine Mischung aus Oldies und frischem Blut Ala Sly, Lundgren, Rourke(zwar leider nur kurz zu sehen aber auch in dieser kleinen Rolle zu überzeugen weiß), Jet Li, Statham ..etc. muss ich wohl nicht noch näher drauf eingehen.. !! Der beste Actioncast ist es zwar nicht, den gabs erst in Teil 2 aber gut, hiermit wurde der Grundstein für eines der geilsten Franchises gelegt.. !!
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Jetzt noch kurz zur Action.
Es beginnt gleich mal mit einem "Zu Tief" von Lundgren und das ganze Spektakel endet mit einem 20 minütigen blutigen, rasanten und bombastischen Gemetzel. Dazwischen gibts vl ein bisschen Leerlauf aber auch dieser hat mich gut unterhalten, denn hier gab es um so mehr Humor. Auch ohne eine Verfolgungsjagd kam der Film natürlich nicht aus, ein paar Kloppereien, viel Blei, viel Blut und eine absolut verdiente FSK 18 runden dieses Highlight ab.
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Großes Kompliment an Mr. Stallone der hier als Barney Ross überzeugen darf, das Drehbuch geliefert hat, außerdem am Regiestuhl Platz genommen hat und hier wirklich sein ganzes Herzblut reingesteckt hat. Die beiden Teile sind für mich schönste Liebeserklärung an den Actionfilm der 80er und 90er und auch deren Darstellern.
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Unbedingt ansehen Leute.. !!
Hab übrigens den Directors Cut gesehen, läuft ca. 114 Minuten.

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Lydia Huxley

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Da gibt's nichts geileres, Manuel :) Außer Statham versaut mal wieder die Stimmung, weil er 'ne SMS bekommt :D


manuel.luger.3

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Nicht jeder darf das, aber Statham schon.. !!


BenAffenleck

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Bewertung7.0Sehenswert

Irgendwie habe ich mich lange vor THE EXPENDABLES gedrückt. Nicht vor der Sichtung (die erste ist schon etwas länger her), sondern davor, ihn gut zu finden. Mittlerweile ist er ganz okay, einen Schub gab es auch nochmal, als ich mir die Doku "INFERNO" auf der Blu Ray angesehen habe. In dem Film steckt schon eine Menge von Sly's Herzblut drinn. Und sowas weiß ich wohl zu würdigen. Als Darsteller, Regisseur und Drehbuchautor hatte er auch jede Menge arbeit, das ist wohl mal sicher. Und wie oft die Jungs sich zusammenflicken lassen mussten, geht auf keine Kuhhaut mehr. Abschürfungen, Platzwunden, Entzündungen von den tagelang choreographierten Fights. Echt zum Schmunzeln. Aber halt geile handgemachte Action.

Die Story ist natürlich Wahnsinn, überzeugt durch mehrere sensationelle Twists und hätte auch auf jeden Fall den Drehbuchoscar bekommen müssen (.....Ja).

Der vernichtenste Kritikpunkt ist eigentlich die visuelle Umsetzung der Körperaction. Die Kamera ist zu oft zu nah dran, die Schnitte zu schnell. Das Ergebniss ist natürlich Tempo. Dafür sieht man leider von den Fights zu wenig. Oftmals nur schnelle Bewegungen und das wars. Schade.

Fazit: Ein moderner Action-Film, getrimmt auf alte Schule. Der Cast macht Laune, Bier und Chips sind ein Muss, und den Rest erledigt die Schwerkraft.

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Bubo

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@Ben: Aber Schatz, der Eiter passt doch zu keinem meiner drölfmillionen Kleidchen...(kreisch). Wie auch immer, ich gönn mir diese Woche noch Expendables 2...so als natürlicher Heilprozess!


BenAffenleck

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@Bubo: Dann hoffe ich, das du High Heels im Military-Look hast (kreisch) und dazu ein närrisches Baskenmützchen welches farblich mit deinem viel zu großen Flatterschal abgestimmt ist (kreischnochmehrhyperventilierfallinohnmacht).
Ich denke mit EXP 2 hast du dir selber ein gutes Rezept ausgestellt.


Laserdance

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Bewertung3.0Schwach

Lange habe ich auf den Film gewartet. Endlich mal wieder ein Action Film der alten Machart.
Und bei der Besetzung was kann da schief gehen. Nun habe ich den Film gesehen und ich weiß es.

Der Film fängt wirklich erwartungsvoll an. Launige Sprüche, harte Kerle. Als dann die erste Action losbricht, bekam ich aber doch ein langes Gesicht. Ein Old School Action Film und die Action ist dann nach dem Motto, mal sehen wie viele Schnitte wir in 1 Minute reinbekommen.

Wie man sieht eine menge, bzw wie man eben nix sieht. Dabei ist die Action gar nicht mal unhart, wenn einem gleich der Oberkörper weggeschossen wird. Aber sonst sieht man so gut wie kaum was.

Nun geht die Action erst mal zurück ein Paar Sprüche etwas Leerlauf kommt auf. Mein Gesicht wird immer länger. Die nächste Action kommt dann irgendwann und tja, Zoink, bum krach. Gegner sind hin. Viel gesehen hat man nicht. Alles geht im 2-3 Sekunden Stakkato. Nachher noch eine riesen Explosion. Die in dem Ausmaß auch eher lächerlich wirkt.

Irgendwann habe ich mich gefragt warum sind eigentlich die anderen da. Dann kam auch Jet Li mal zum Einsatz. Na ja der Kampf mit Dolph Ludgreen hat wieder das Problem. Rums Lundgreen hält sich den Kopf. Krach Li keine Ahnung, zu sehen war nix. Wieder ein Krach Lundgreen fällt nach hinten stößt sich den Kopf.

Als es dann langsam zum Finale kommt, war es mir ehrlich gesagt auch schon egal. Close Ups, 2-3 Sekunden Szenen. Ok Härte war da keine Frage, aber alles in Sekunden Bruchteilen. Es kommen gefühlt 600 Mann um aber es ließt mich vollkommen kalt.

Also der Film war eine herbe Enttäuschung. Erwartet hatte ich einen Old School Action Film. Old waren nur die Schauspieler. Was man sich dabei gedacht hat. Einen alten Action Film machen zu wollen und dann eine Bourne Verschwörung Action zu machen. Wird wohl nur Stallone wissen. Oder wollte man vermeiden das die Opas noch was zeigen?.

Also ich vergebe 30%. Ich weiß viele werden das anders Sehen nur, ich wüsste, nicht warum ich mehr geben soll. Ein Action Film muss keine sinnvolle Story haben, aber wenn dann die Action nicht zündet, dann hat der Film ein Problem. Und wenn man einen Old Scool Action Film erwartet und bekommt ein Bourne verschnitt ist man im falschen Film.

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