The Expendables - Kritik

US 2010 Laufzeit 103 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Kinostart 26.08.2010

  • 8

    Stalone hatte großartige Idee und konnte sie im Stile eines klassischen Actionsfilms umsetzen. Läuft der Film in der Kinofassung noch leicht unrund, klappt es im Director's Cut eine ganze Ecke besser. Vor allem musikalisch.
    Die Handlung ist recht banal, aber wie schon gesagt ein klassisches Actionkino der 80er Jahre.
    Das große Castfeuerwerk gibt es zwar noch nicht, aber Stallone, Lundgren, Statham und Li waren ein guter Start. Die Cameos von Schwarzenegger und Willis kommen recht unterhaltsam rüber, aber sind leider etwas kurz.

    Ein toller Film der den Weg für einen grandiosen 2. Teil ebnete

    • 7

      The Expendables ist "Die Wildgänse kommen" mit einer grossen Portion Selbstironie; zweckfreie Kultivierung von Äktschn! Der Cast bei den Wildgänsen gefiel mir allerdings besser. The Expendables ist leicht verdaulich, hat ein paar eindrucksvolle Actionszenen und nimmt sich selbst nicht ernst, weshalb er ein kurzweiliges Sehvergnügen bietet. Für den zusammengerauften Cast darf man Sly gratulieren, für seine schauspielerische Leistung weniger. Bei allem Respekt vor seinem nach wie vor durchtrainierten Körper: als ich Sly sah, dachte ich zuerst, das liebe Monster aus den Goonies hat sich aber über all die Jahre gut gehalten! Echt jetzt, lass das mit dem Bügeleisen und dem Glätten der Gesichtsfalten! Und vor allem lass beim nächsten Dreh jemanden den Part des gefühlvollen Damenretters spielen, der wenigstens noch die Mund- und Augenwinkel bewegen kann, bitte! Ach ja, einen Pluspunkt gibt's für Statham: "das nächste Mal lass ich den Ball weg!"

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      • 8
        soulem79 02.03.2015, 08:28 Geändert 09.03.2015, 09:37

        was erwartet einen, wenn eine action-ikone eine ballerparty feiert, all seine kumpels einlädt und das ergebnis ein filmcover ist, von
        dem einen so ziemlich alles was in den 90er und 2000er jahren im actionbereich rang und namen hatte, angrinst. ganz klar: eine seichte melodramatische liebeskomödie mit metaphernem tiefgang und interpretationsbedarf bis in
        die tiefen abendstunden. ähhhhm, nein!
        natürlich gibt es hier nur eine meinung: es muss erstmal richtig was auf´s maul geben. hier muss blei fliegen bis der fernseher zerspringt.
        ein trockener, plumper spruch muss hier unmittelbar auf den nächsten folgen und der streifen sollte vor selbstironie nur so platzen.
        wenn man es nun noch schafft das (action-)feeling der 80er und 90er auf die leinwand zu bekommen ohne es dabei altbackend wirken zu lassen, sondern frisch und modern, dann hat man schon irgendwie eine art meisterwerk geschaffen.
        und was soll ich sagen. wer auf 90er typische action aus hollywood steht und davon auch nicht genug bekommt, der kommt um "expendables" wirklich
        nicht herum. im gegenteil hier bekommt er/sie ein extra dickes sahnehäufchen serviert, das alle register zieht und sämtliche klischees bedient. kurz: hier gibt es alles was man als actionfan will.
        dieser film ist soetwas wie die krönung einer ganzen actionfilm-epoche.
        das einzig negative argument was bei mir in bezug auf diesen film ziehen könnte, ist das man sich diesen stil des actionfilms satt geschaut hat. und man einfach genug davon hat. aber wie kann man davon genug haben? mein appetit ist mit der sichtung dieses films auf jeden fall wieder gut angestiegen. so freue ich mich auf teil 2 und 3 und bekomme auch direkt wieder lust auf einige klassiker aus diesem genre.
        alleine schon für eine szene in der sich arnold schwarzenegger, bruce willis und sylvester stallone (in einer kriche!) gegenseitig neckische kommentare
        zu werfen, muss jeder fan des 80er und 90er actionkinos einen extrapunkt geben.
        ich zähle das actiongenre nicht zu meinen allerliebsten und bin teils auch von "plumper rummballerei" gut gesättigt.
        aber: alles unter einer 8er Wertung wäre hier für mich fehl am Platz.
        sarkastische sprüche, richtig gute action- und kampfszenen und ein (action-)cast vom feinsten bekommen von mir 8 punkte.

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        • 9

          Ein richtig Cooler Oldschool Actioner ,vollgepackt mit Stars mit denen ich aufgewachsen bin,dazu ein kurzweiliger Plot, der voller Ironie und richtig harter und cooler Action ist.
          Sly Stallone mußte es schon selbst in die Hand nehmen, um der Kinowelt zu zeigen das es ihn noch gibt. Krawummmmmmmm...
          KULTFILM!

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          • 10

            Ich weiß nicht welcher Teil besser ist 1 oder 2 aber beide sau geil

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              Alle Testosteron gesteuerten, voll gepumpten, Schauspieler, die zum Teil schon Reif für die Rente zu sein schein, in einem Film.
              Das konnte für mich nur eins heissen: TRASH

              • 0

                Ich vergebe nun wirklich nicht leichtfertig 0 Punkte und bin auch actionreichen Filmen nicht abgeneigt, aber diesem Film kann ich nun wirklich und absolut gar nichts abgewinnen. Die Sprüche find ich platt, die Handlung nicht existent. Eigentlich ist es nur Machogehabe und viel Geballer um nichts. Auch der Cast fällt hier nicht positiv ins Gewicht, denn von diesem Star-Ensemble hätte ich nun wirklich mehr erwartet. Ich bereue, diesen Film bis zum Ende geschaut zu haben (was nur daran liegt, dass ich unvollendete Dinge nicht mag). Ehrlich gesagt bin ich auch etwas erstaunt, dass der Streifen so viele Fans hat...

                • 10
                  twentyfour 22.01.2015, 17:41 Geändert 22.01.2015, 17:42

                  Sylvester Stallone und Jason Statham.

                  Der Beginn einer fruchtbaren Männerfreundschaft.

                  Teil 1 des Söldner-Spektakels ist ein nettes Gipfeltreffen zwischen A-und B-Movie Stars vergangener Action Film Tage.

                  Die Vorhut Quasi. Die Kavallerie rückte dann in Teil 2 an.

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                  • 7

                    Klasse Old School!

                    • 8

                      Richtig guter und brutaler Actionfilm der bis auf ein paar Schwächen mich trotzdem überzeugt hat

                      • 7 .5

                        Ganz guter Actioner der Herrn Stallone, Lundgren, Li und Statham. Auch wenn ich gerne hier auch noch mehr von Arnie und Brucie gesehen hätte als ein zwar kurzer aber gut gemachter Cameo Auftritt. Aber da haben die Fortsetzung ja Abhilfe geschafft.

                        • 8 .5

                          Weltklasse-Action-Schauspieler, die einen super Actionfilm liefern!
                          Brutal gutes Hollywood-Kino!

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                          • 4

                            Nein, tut mir leid. Der Film gefällt mir wirklich nicht gut... Natürlich ein Weltklasse Cast, aber das allein reicht eben nicht für einen guten Actionfilm.
                            Die Story ist so 0815 und mitnehmen kann er mich auch nicht.
                            Das es deutlich besser geht zeigt sich in Teil 2, der doch um weiten besser ist.

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                            • 9 .5

                              Moderner Actionfilm im Steale der 80er. HAMMER

                              • 7

                                Nicht nur, dass THE EXPENDABLES ein vorzüglicher, prächtiger Actionfilm ist, er ist auch ein Film über die Branche: Die mehr oder weniger geglückten Gesichtslandschaften von Dolph Lundgren, Sly Stallone, Mickey Rourke, Arnold Schwarzenegger und Eric Roberts stehen ganz für sich. Sie sind die Wahrzeichen von persönlich oder beruflich gescheiterten, gebrochenen Existenzen, die jetzt noch mal ganz und gar aufdrehen wollen. Und wenn Mickey Rourke auf einmal von seinem erlebten Schmerz als Söldner berichtet, dann erzählt er eigentlich über seinen Werdegang in Hollywood und über den hohen Preis, den man zahlen muss, über den Rest Seele, den man verliert und das hat plötzlich ganz viel Kraft und Tragik. Und im Finale, da platzt dem Actionfan dann endgültig der Hosenstall. Eine Mordsgaudi, ein Overkill im besten Sinne.

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                                • 9 .5

                                  topppppp

                                  • 10

                                    Jetzt seit doch mal alle Ehrlich dieser Film ist einfach Klasse, Unterhaltsam von der 1 bis zur letzten Minute und das ist etwas was ich mir von so einem Genre film erhoffe.

                                    • 2 .5

                                      Es ist traurig zu sehen, wie sich meine Helden aus vergangen Zeiten zum Affen machen.
                                      Botoxgesichtige, Schönheitsoperationsopfer spielen ganz harte Typen.
                                      Traurig.... Früher war mir egal, ob ein Darsteller Talent hat, oder nicht. Heute ist das pure Lächerlichkeit. Story? Nein... Anspruch? Nein.... Humor? Nein.... Testosteron geschwängerter Abgesang auf das Action Genre. Völliges Ärgernis, welches nichts anderes ist als Lebenszeitverschwendung.

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                                      • 8

                                        Bester Film!!! Beste Schauspieler!!! Beste Action!!!
                                        Wer diesen Film ernst nimmt, ist selber Schuld:-) Wer die Action und Comedy nicht mag auch!!!
                                        Am besten mit den besten Kumpels und einem Kasten Bier schauen und ich verspreche einen lustigen Filmabend.

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                                        • 7

                                          Sylvester Stallone, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Mickey Rourke, Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger Sylvester Stallone, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Mickey Rourke, Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger
                                          All diese Namen vereint in einem einzigen Film! Wow! Was soll man da noch sagen. Da schlagen Herzen höher, denn hier sind Männer noch Männer und Frauen die zerbrechlichen hilflosen beschützendwerten Putzlappen, die sie sein sollen! Ein romantischerer Film als dieser kann ja kaum existieren.
                                          Und tatsächlich, dieser Film, der ohne homoerotische Romantik auskommt beweist dennoch, dass ein Mann kein Mann ist, wenn er kein Herz besitzt, für seine Kameraden, für seine Waffe, für jede Menge Testostheron und Explosionen!
                                          Was für ein Film. Ich habe das Gefühl, schwul zu werden, ohne mich meiner Gefühle für echten Männerschweiß zu schämen. Nach diesem Film, der mir die Augen geöffnet hat, fühle ich mich ohne einer guten 9mm nur wie ein halber Mann.
                                          Coole Sprüche, witzige Dialoge und von allem, das einen Mann gefällt etwas. Jetzt sitze ich in meinen Shorts da, zische mein drittes Bier und entsichere meine neu erworbene Smith & Wesson 500. Herrlich!

                                          • 6

                                            Das erste Treffen der Action-Giganten ist ein Film, der an jeder Ecke massig Potential verschenkt. Der Cast ist natürlich sehr gut, wird aber nicht sonderlich gut eingesetzt. Jeder bekommt hier seinen eigenen Moment, in dem er Präsenz zeigen soll, allerdings wirken manche Szenen aufgesetzt und so, als ob man irgendwie die Laufzeit des Films pushen wollte. Das Pacing wirkt auch nicht sonderlich ausgereift und der Erzählfluss kommt öfters stark ins Stocken. Probleme gibt es aber nicht nur im Drehbuch, sondern auch in der Regie. Dies macht sich zumindest in den Actionszenen stark bemerkbar und um diese geht's in dem Film ja schließlich. Die Action ist ziemlich hektisch geschnitten und man verliert schnell die Übersicht. Es gibt viele Filme, die dies weit aus schlimmer gemacht haben ("Ein Quantum Trost" wurde dadurch komplett kaputt gemacht), aber trotzdem nerven Shaky Cam und schnelle Schnitte in Actionszenen sehr, außer man macht es richtig, wie bei den "Bourne"-Filmen, oder auch bei "96 Hours". Auch Kampfszenen sind nicht sonderlich gut inszeniert. Als Hommage an die Actionfilme der 80er funktioniert der Film, wegen dieses nervigen Stilmittels, nur spärlich. Ebenso aufgrund der Effekte. Die CGI-Effekte sind stellenweise ziemlich schlecht. Das wäre nur halb so schlimm, wenn nicht alles mit CGI gemacht worden wäre, was man nur machen könnte. Statt auf Kunstblut und echte Pyroeffekte zu setzten, werden hier Blutspritzer, Feuer und Explosionen schnell und halbgar aus dem Rechner gezaubert. Auch in Sachen Humor funktioniert der Film als Hommage überhaupt nicht. Ständig gibt es One-Liner zu hören, die einfach nicht funktionieren. Versucht der Film witzig zu sein, geht das ganz mächtig in die Hose. Auch die Szene mit Stallone, Schwarzenegger und Willis kommt einfach nicht so witzig rüber, wie sie gerne sein würde.
                                            Aber natürlich weis der Film auch durchaus zu unterhalten. Die Action ist, trotz ihrer Schwächen in der Inszenierung, nicht schlecht und es macht Spaß Stallone & Co. zuzusehen. Schade aber, dass der Film so unglaublich schwerwiegende Schwächen hat.

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                                            • 8
                                              Gabe666 30.08.2014, 17:10 Geändert 13.12.2014, 01:56

                                              Von den vier Actionfilmen über Spezialeinheiten aus dem Jahr 2010 war "Expendables" der einzige, der nicht auf einer Vorlage basiert. Stattdessen handelt es sich hier um ein ambitioniertes Retro-Actionfest mit dem bis dahin wohl beeindruckendsten All-Star-Cast, der je vor einer Kamera versammelt wurde (was die beiden Nachfolger dann nochmals übertreffen sollten).
                                              Sylvester Stallone brachte für seine Wiederbelebung der 80er und frühen 90er sowohl altbewährte Haudegen als auch aufstrebende Talente zusammen. Neben ihm selbst in der Hauptrolle sieht man den in den frühen 2000ern seine größten Erfolge feiernden Jet Li, den momentan immer noch angesagten Jason Statham, den früheren Footballer und ewigen Nebendarsteller Terry Crews, den MMA-Fighter Randy Couture und den Wrestler Steve Austin. Außerdem ermöglichte er den beiden ehemaligen Kinostars Dolph Lundgren und Eric Roberts, die ansonsten eigentlich nur noch in Direct-to-DVD-Billigfilmen rumlungern, hiermit ein kleines Comeback. Der Kampfsportler und ebenfalls nur im Direct-to-DVD-Segment anzutreffende Schauspieler Gary Daniels hat ebenfalls eine Nebenrolle. Und zuletzt sind mit Mickey Rourke, Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger persönlich drei Wegbegleiter Stallones dabei, die jedoch, anders als der Rest der Besetzung, nicht so viel zu tun kriegen.
                                              Von der Inszenierung her könnte der Film durchaus aus den 80ern stammen. Es gibt ein Minimum an Story, das lediglich als Aufhänger für die brutalen Actionszenen dient, Klischees soweit das Auge reicht und dumme Sprüche am laufenden Band. Und das ist in dem Fall allesamt positiv gemeint. Die One-Liner sitzen, die Kämpfe sind gut choreographiert und man merkt den Beteiligten den Spaß an, den sie beim Drehen hatten. Besonders die Wortgefechte zwischen Stallone und Statham sind sehr unterhaltsam. Und die kurze Szene, in der Stallone, Willis und Schwarzenegger erstmals gemeinsam auftreten und die gedreht wurde, als letzterer noch Gouverneur von Kalifornien war, dürfte bei jedem Actionfan für ein Grinsen sorgen.
                                              ABER, und das schreibe ich wirklich nicht gerne, gibt es auch so einiges, was an dem Film einfach nur beschissen ist.
                                              Zuerst einmal: was soll dieser übertriebene Einsatz von CGI?? Bei so gut wie jeder Schießerei oder Klopperei spritzt mächtig viel Blut rum - aber nein, das ist kein Kunstblut, sondern stammt ausnahmslos aus dem Rechner. Und CGI-Blut sieht einfach mal beschissen aus. Verzeiht meine Wortwahl, aber so ist es einfach. Vor allem, wenn es in so übertriebenen Fontänen animiert wird.
                                              Dass man sich zu dieser Lösung entschloss, lag wohl daran, dass man Geld beim Dreh sparen wollte, denn leider sind Computertricks heutzutage billiger als handgemachtes Make-Up und Splatter-Effekte. Aber verflucht noch mal - das sollte doch ein Old-School-Actionfilm werden, und so teuer kann es doch auch nicht sein, einfach mal ein paar Liter Kunstblut zu besorgen! Hat mich sehr enttäuscht.

                                              [SPOILER: So wurde irgendwie auch der Tod von Eric Roberts' Charakter am Ende ruiniert. Als Sly auf ihn ballert, spritzen albern wirkende computeranimierte Blutfontänen aus seiner Brust, die dazu noch nicht einmal synchron zu den Schussgeräuschen auf das Bild gelegt wurden. Und die Messerklinge, die dann aus seiner Brust hervortritt, ist zu allem Übel ebenfalls nur mit dem Rechner erstellt worden. Ein Armutszeugnis!]

                                              Und leider beschränkt sich der CGI-Einsatz nicht nur auf die Splatter-Effekte. Neben CGI-Blut bekommt man beim Showdown nämlich auch CGI-Feuer zu sehen und das sieht noch unechter und lächerlicher aus. Und als sei das noch nicht genug, ist auch der explodierende und einstürzende Palast des Bösewichts am Ende ziemlich offensichtlich computergeneriert. Nun gut, hier zieht das Argument mit dem begrenzten Budget. Ein Set aufzubauen und dann in die Luft zu jagen, kostet schon nicht gerade wenig. Aber die Effekte hier sind so primitiv geraten, dass der Film dadurch auch ziemlich trashig wirkt. Und das meine ich hier leider nicht im positiven Sinne!
                                              Dann nimmt er sich auch irgendwie zu ernst. Bei dem Titel erwartet man eigentlich nichts anderes als eine witzige Ballerorgie, was auf viele Szenen auch tatsächlich zutrifft. Der Film hat aber auch einen nicht gerade geringen Drama-Anteil, der nicht so recht dazu passen will. Manche Szenen wirken zudem redundant, wodurch sich das Geschehen etwas zu sehr in die Länge zieht. Und einige Charaktere (allen voran Dolph Lundgren als durchgeknallter Schwede Gunnar) hätten durchaus mehr Screentime verdient gehabt. Im Falle von Mickey Rourke fand ich zudem, dass er auch eine Action-Szene hätte bekommen sollen. Sein Charakter hat hier zwar damit abgeschlossen, aber ich hätte ihn schon gern um sich Ballern oder Messer auf Feinde schleudern sehen. Man hätte ja eine Rückblende einbauen können.
                                              Nichtsdestotrotz macht "Expendables" trotz dieser Abstriche im Gesamtbild immer noch sehr viel Spaß. Der Showdown, bei dem jeder "Expendable" seinen großen Auftritt bekommt, ist wirklich klasse gemacht. Besonders Terry Crews, der mit seiner fetten Wumme alles niedermäht, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das CGI-Feuer nervt zwar, aber es wurde glücklicherweise auch viel auf die altmodische Weise in die Luft gejagt und das sieht immer klasse aus. Die Kämpfe sind auch sehr gut choreographiert, besonders Slys Keilerei mit Steve Austin , bei der auch viele Wrestling-Moves ausgeführt wurden, hat richtig Laune gemacht. Dazu wird der Film auch mit einem tollen Score von Brian Tyler untermalt und hat auch mehrere gute Soundtrack-Titel von u.a. Creedence Clearwater Revival und Thin Lizzy zu bieten.
                                              Übrigens existiert dieser Film in zwei offiziellen Schnittfassungen: der Kinoversion und dem Extended Director's Cut. Der EDC ist der Kinofassung dabei ganz klar vorzuziehen. Zusätzliche Action gibt es zwar nicht und an einer Stelle wurde sogar eine Gewaltszene zensiert, aber dafür wirkt der Film insgesamt runder. Neben einem neuen Vorspann, der mit dem tollen, sehr atmosphärischen Lied "Sinner's Prayer" von Sully Erna unterlegt ist (dessen Text von den Protagonisten in diesem Film und der ersten Fortsetzung zitiert wird), wurden zahlreiche Szenen umgeschnitten oder anders angeordnet (was auch den Actionszenen spürbar gut tut) und zudem die nervigen CGI-Sequenzen während des Showdowns größtenteils reduziert. Am wichtigsten ist aber, dass auch viele zusätzliche Handlungselemente hinzugefügt wurden, die zwar einzeln meist nur einige Sekunden dauern, aber die Charaktere interessanter machen. Insbesondere Dolph Lundgren als Gunnar Jensen hat mehr Profil verliehen bekommen und wirkt nicht mehr so psychopathisch wie in der Kinofassung. Eric Roberts darf am Ende auch eine längere Rede halten, die seinem Charakter ein klein wenig mehr Tiefe verleiht. Und es wurden auch viele witzige Sprüche hinzugefügt, die den Film gleich noch etwas unterhaltsamer machen. In Dolph Lundgrens Fall ist das der Aspekt, dass er sich als Wikinger sieht, was für ein paar zusätzliche Schmunzler bei mir sorgte.
                                              Was ich aber besonders cool finde, ist, dass der Showdown hier mit dem Song "Diamond Eyes" der Hardrock-Band Shinedown unterlegt wurde (dessen Text ebenfalls von den Protagonisten in den ersten beiden Filmen - zum dritten kann ich noch nichts sagen - zitiert wird) wodurch die Szene noch mehr Laune macht und man dazu richtig abgehen kann. Das war wirklich sowas von geil! Ist schon überraschend, was für einen Unterschied eine andere Musikwahl bei einer Szene machen kann.
                                              Aber dass man für den Abspann Thin Lizzys "The Boys Are Back In Town" ebenfalls durch dieses Lied ersetzen musste, leuchtet mir nun wirklich nicht ein. "Diamond Eyes" ist zwar schneller und härter als Thin Lizzys Klassiker, aber ich finde, zum Ende hätte letzteres besser gepasst (da es auch vom Text her gut zu den Charakteren passt). Zumal man "Diamond Eyes" ja sowieso schon im Film hört.
                                              Sei's drum, die Fassung macht dennoch weitaus mehr Laune. Die im Kino gezeigte gefällt mir aber nach wie vor auch noch und ich bin froh, beide in meinem Besitz zu haben. Wofür ich sie mir übrigens nicht beide einzeln gekauft habe. In der Limited Edition sind beide Filme auf zwei DVDs (oder Blu-Rays, je nachdem, was man kauft) enthalten und das zum Preis von nur einer Disc. Kann ich nur empfehlen, sich zuzulegen, vor allem, da die Kinofassung noch deutlich mehr Extras zu bieten hat (der EDC dafür drei exklusive Features).
                                              Insgesamt also ein sehr unterhaltsamer Actionfilm mit coolen Sprüchen und guter Musik, dem ein wenig mehr Selbstironie aber durchaus gut getan hätte.
                                              Übrigens fiel mir auf, dass der Darsteller unter all diesen nicht gerade für ihr immenses Schauspieltalent bekannten Akteuren (ausgenommen vielleicht Stallone, Willis, Roberts und Rourke), der seinen Gesichtsausdruck am wenigsten veränderte, tatsächlich Jet Li war. Ich hätte ja eher mit Schwarzenegger gerechnet. ;-D

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                                              • 8

                                                richtig cooler film !!!

                                                • 7 .5

                                                  #enthält SPOILER zu Kill-Szenen#

                                                  Nachdem ich vor einigen Monaten bereits einen Kommentar zu Teil 2 geschrieben, werde ich jetzt, da Expendabless 3 im Kinoprogramm steht, mal einen Kommentar zu Teil 1 der Reihe verfassen. Und um es vorweg zu nehmen; ich finde ihn nicht ansatzweise so gut wie die Fortsetzung!

                                                  Mein Problem mit dem Film ist nicht etwa die Action, welche doch ziemlich cool ist, auch nicht die Musik, die Hammergeil ist, und noch weniger der geniale Cast! Mein Problem liegt in Sachen Brutalität! Ich hab nichts dagegen, wenn Körper explodieren, oder jemand mit einer Shotgun den Kopf weggeschossen bekommt. Aber ich habe ein Problem, wenn das spritzende Blut so künstlich und computeranimiert aussieht, das einem beim zusehen übel wird! Wie haben denn die 80er-Jahre Actionfilme das gemacht? Handgemacht mit Blutpäckchen und Pyrotechnik! Kein „CGI-Gewichse“!
                                                  Gut, hab ich mir gedacht, schauste jetzt mal drüber hinweg, die Action ist ja immer noch geil, die Sprüche stimmen und der Film macht im Großen und Ganzen noch Spaß …
                                                  Die Betonung liegt auf „noch“. Denn der Film macht ab der Szene keinen Spaß mehr, wo Steve Austin in einer Feuerflamme verbrennt und das Feuer aussieht wie in einer Animation vor 20 Jahren! In welchem Jahrhundert leben wir eigentlich? Doch das ist nicht das schlimmste! Das kommt nämlich, als (ich glaube es war) Statham Eric Roberts ein Messer ins Herz rammt, Stallone auf ihn ballert und Robert dann auf der Stelle hüpfend stirbt.

                                                  Dennoch, der Film macht, insbesondere am Anfang, spaß und unterhält durchaus. Doch wenn man jetzt irgendwas Logisches erwartet sollte man was anderes schauen. Sorry an alle Fans des Films, aber Teil 2 finde ich um Längen besser, nicht zuletzt wegen JCVD und Chuck Norris!

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                                                  • 8

                                                    Ganz klar einfach nen Männerfilm, wo die Altstars zeigen was se noch können. Anfang einer guten filmserie, die hoffentlich noch viele Nachfolger hat. War positiv überrascht. Harte Action und dazu kernige lustige Sprüche, so mag ich es.