The Expendables - Kritik

US 2010 Laufzeit 103 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Kinostart 26.08.2010

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Kritiken (35) — Film: The Expendables

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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7.0Sehenswert

[...] Was erwartet man also aus atmosphärischer Sicht von so einem Film. Natürlich ist man mit der Hoffnung an den Streifen gegangen, dass zumindest zu einem Teil das wohlige Gefühl wieder aufkommt, welches man bei Gedanken an Klassiker wie Phantom Commando, Delta Force oder – aus naheliegenden Gründen – natürlich auch Rambo hat. Und was soll ich sagen? Zum Teil gelingt es The Expendables auch wirklich gut, dieses Feeling wieder zum Vorschein zu bringen. Der Film ist, gelinde gesagt, stumpf und Stallones Regie trägt nicht gerade dazu bei, einen anspruchsvollen Streifen daraus zu machen. Es steht ganz klar die Action gepaart mit einigen markigen One-Linern (die leider nur bedingt zünden) im Vordergrund, die Handlung selber ist austauschbar, wirkliche Spannung kommt auch nicht auf, da im Grunde genommen alles doch ziemlich vorhersehbar ist. Aber das sind halt die 80er. Oftmals hat man leider den Eindruck, das Uns-Sylvester The Expendables vor allem auch aus dem Grund gemacht hat, sich selbst noch einmal in Szene setzen zu können. [...]

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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7.0Sehenswert

[...] Zwar ist die Action nicht ganz so brachial und brutal wie in John Rambo, aber es werden schon eine ganze Menge böser Buben, schätzungsweise 400, über den Jordan geschickt. Und da fliegen dann auch schon mal Körperteile durch die Gegend. Insgesamt kann man die Action als sehr gelungen und äußerst dynamisch bezeichnen, auch wenn es in ein oder zwei Szenen zum Einsatz von computergeneriertem Blut kommt. Auf technischer Seite gibt es ebenfalls wenig zu beanstanden. [...]

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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7.5Sehenswert

The Expendables ist etwas besonderes, wenn auch in erster Linie unter dem Gesichtspunkt das es kein Film geschafft hat so viele Actionstars gemeinsam vor die Kamera zu bringen. Wer Stallone, Statham, Lundgren und Co. bisher gerne bei der Arbeit zugesehen hat wird auch diesen Film mögen.

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JackoXL: Die Drei Muscheln

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6.5Ganz gut

"The Expendables", Action auf die alte Art. Heutzutage werden für 300 Millionen Dollar CGI-Roboter aufeinander losgelassen, milchgesichtige Bubis zu Actionhelden gemacht, alles muss immer noch politisch korrekt sein, Lovestorys werden eingestreut und die holde Weiblichkeit darf natürlich auch zeigen, dass Mädels sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Actionkino will gar nicht mehr so primitiv, sexistisch, brutal und reaktionär sein. "The Expendables" schon.

Die Story ist dünner als Toilettenpapier von der Autobahnraststätte, der Bodycount maßlos, es gibt nur gut und böse, der Zweck heiligt die Mittel, immer feste druff. Emanzipation hat für 2 Stunden mal Pause, Frauen sind zum Retten da oder müssen durch eine Demonstration der puren Männlichkeit mal darauf hingewiesen werden, wer die dicksten Eier hat. Testosteron liegt nicht in der Luft, man steht bis zum Hals drin. Es werden gesichtlose Schurken umgemäht wie im Egoshooter und dazu coole bis saublöde Sprüche rausgehauen, die Grenzen sind da fließend.

So was kann natürlich nicht irgendwer, und da heute nur noch Lappen rumlaufen, macht Opa Sly das eben selber. Nochmal frisch aufgespritzt und den alten Knautschkörper durchtrainiert schreitet er zur Tat. Der einzige aktuelle Macho-Knüppel Jason Statham wurde mit an Bord geholt, Jet Li als Mann für die Martial-Arts-Momente, sonst dürfen seine alten Kumpels ran, von denen einige bestimmt schon bei ihm wohnen. Gerade die, Dolph Lundgren und Eric Roberts, sind die absoluten Highlights im Cast. Offensichtlich wirklich dankbar für diese Chance, scheinen sie den Witz des Films am besten verstanden zu haben und überspitzen ihre Rollen derartig, dass es eine Freude ist.

"The Expendables" ist durch seinen altbackenen Stil, seine Primitivität und seine Sinnlosigkeit wie ein frischer Wind mit dem sympathischen Geruch von Mottenkugeln. Gerade weil das Ganze durchgehend mit einem Augenzwinkern versehen ist, macht er Laune. Blöd, knackig und unterhaltsam. Allgemein ganz gut, in der richtigen Gesellschaft und Situation bestimmt auch viel mehr.

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

jacker

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Judas = du das
blödes Handy getippe...


JackoXL

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Judas find ich schön. :D


kobbi88: Die Drei Muscheln

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5.5Geht so

Ok, ne wirklich gute Story kann man von diesem Film sicher nicht erwarten, tiefgehende Charakterzeichnungen auch nicht. Es ist halt ein Action-Film. Und von dieser Action gibt es reichlich.
ABER: die Actionszenen sind höchstens Mittelmaß und oft einfach nur sehr merkwürdig und beinahe schon lächerlich, die Dialoge haben weder den Witz, noch die Coolness von anderen Action-Filmen und Sly sollte sich überlegen, ob er mit so einem Gesicht nicht lieber einen neuen Chucky-Film dreht. Statham bleibt durchschnittlich, da hat man schon deutlich Besseres gesehen und Dolph Lundgren…naja. Lediglich Jet Li bleibt mir positiv in Erinnerung.
Das waren jetzt überwiegend negative Punkte, warum also keine entsprechend schlechtere Wertung? Naja, er wird einfach nie richtig langweilig, es passiert halt einfach immer irgendwas. Und dann is da noch die Szene in der Kirche… Arnie, Sly und Bruce… meiner Meinung nach die beste Szene im Film (und Arnie und Sly BEIDE von Thomas Danneberg gesprochen, klingt witzig!)

Fazit: man kann ihn einmal sehn, reicht aber dann auch

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Paolo Colella

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Jet Li fand ich am schlechtesten. Er wird nur vermöbelt, wenn man ihn endlich sieht. Aber unbedingt den Directors Cut schauen, ist viel besser, auch von den Charakteren her.


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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4.0Uninteressant

Es mutet fast schon wie ein Meta-Gag an, dass eine der größten Ikonen des 80er-Jahre-Actionfilms eine Art Retro-Actionfilm dreht und dabei die Königsdisziplin - richtig, die Action - fast durch die Bank weg in den Sand setzt. Überhaupt, Action, es dauert schon verdammt lang bis „The Expendables“ halbwegs in die Gänge kommt, „The Talkatives“ wäre ein treffenderer Titel gewesen, aber selbst dann ist überwiegend kalte Dusche als Erektion angesagt: Stallone, der hier, nebenbei bemerkt, aussieht wie ein Puffbesitzer aus Neuköln, versucht mit aller Macht modern zu wirken und sich den (zu) oft angewandten, aber selten mit wahrer Könnerschaft ausgeführten „participatory viewer“-Kamerastil zu eigen zu machen, findet aber nie einen Rhythmus. Das Geballer und Gekloppe wirkt, bis auf kleine, kurze Zufallstreffer, überwiegend hilflos eingefangen, was besonders ärgert wenn Martial Arts-Experten wie Jet Li und Gary Daniels angeheuert werden, aber kaum Gelegenheit erhalten, ihre anbetungswürdigen Fähigkeiten zu demonstrieren. Wenn’s nicht gerade rumst, herrscht leider überwiegend Leerlauf: Das Zusammentreffen von Stallone, Willis und Schwarzenegger wird mit unfassbar lahmen Selbstkommentaren (Schwarzenegger hat jetzt keine Zeit mehr für Dschungel-Abenteuer – Brüller!) komplett versenkt, das Beziehungstamtam von Statham dient offenbar nur der Laufzeitstreckung und das oft arg infantile Geblödel geht meistens in die Hose, vor allem der Dialog über Körpergrößen ist fremdschämig bis zum Mars. Apropos Geblödel: Das Stallone in seinem überwiegend humorigen Film eine fiese Waterboarding-Szene unterbringt hinterlässt einen extrem schalen Nachgeschmack auf der Zunge. Sonnenschein im finsteren Tal gibt’s dennoch: Eric Roberts freut sich sichtlich sein Antlitz mal wieder in einen echten Film halten zu dürfen, Lundgren ist zuverlässig wie immer und Mickey Rourke bringt als Einziger in einer überraschend rührigen Szene so etwas wie Seele in diesen trotz allem Krawall ziemlich leblosen Film, der auch eher wie eine Aneinanderreihung von Szenen als wie ein homogenes Ganzes wirkt. Nächstes Mal wäre sowas wie ein Drehbuch echt nicht schlecht.

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Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

[...]
Muss man sich schämen, bei solchen Filmes Spaß zu haben? Nur soviel Handlung wie irgendwie nötig (Böser Diktator in irgendeinem Land, rettungswürdige Frau, naja, und echte Männer, die das angehen), mehr Dialoge, als vielleicht gut wären („Du hast geblutet, und ich hab geblutet. Ich möchte neben einer Frau sterben, aber nicht für eine Frau“) und schlechte Computereffekte, die der „handgemachten“ Action mehr schaden als helfen. Ganz objektiv: Der Film ist nicht gut. Aber auch: Der Film macht, bedenkt man was er sein will, auch durchaus Spaß.

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Ein_Filmfan

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ja echt. schäm dich. Ich hab im Kino auch nicht hingesehn!


Theclub

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aaahhhhhh xD


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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3.5Schwach

[...] „The Expandables“ geht dorthin, wo alles in Schutt und Asche gelegt werden muss. Ein wenig Sentimentalität darf es dann auch sein. Denn eine Story verlangt sie; denn damit hat man Prokura für den weiteren Ablauf des Films erlangt. [...]

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facepalm

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Wat?


Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

Gelungene Action, jede Menge Testosteron, coole Sprüche ohne jeglichen Anspruch = The Expendables. Für mich besonders reizvoll war die interessante Besetzung, wobei ich immer schwankte zwischen "Oh Mann, ist Stallone faltig geworden" und einem Grinsen wegen dem ganzen Badabumm.... Alles in allem sehenswert und unterhaltsam, wenn man die Ansprüche ganz runterschraubt, zumal der Film durchaus einige selbstironische Untertöne bereithält.... P.S. Mickey Rourke ist die coolste Sau ever.... ;-)

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number_22

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War das nicht der ganze Sinn des Films? Ein 80er Jahre Actionfilm Revival? Hat Sly doch immer genauso betont!


Kill_Diether

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Ja, aber ich hätte mehr Selbstironie und irgendetwas erwartet was einen mehr vom Hocker reißt. Nicht einen Aufguss der schon seinerzeit billig-dumm-langweiligen Äktschenstreifen für Mucki und seine Schlucki. Dabei mag ich schon Action-Filme, aber das drumherum soll nicht nur als überflüssige Füllmasse, sondern spannungsaufbauend wirken. Rambo 1 war ja gut, genau wie Rocky 1...aber die folgenden Teile; nur für die Knete. Expendables ist auch sowas wie ein 4. ausgelutschter Teil.


Corsovilla: SchönerDenken

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7.0Sehenswert

Ein testosteronhaltiger Spaß: Eine Reise in die Achtziger: “City Cobra” als Ensemblefilm – in sozusagen filmhistorischer Originalbesetzung. Genretypisch dämlich, genretypisch kurzweilig. (Mehr im Podcast)

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

Harte Männer, große Waffen und ein Eimer Popcorn. Die ideale Mixtur für einen anspruchslosen Kinoabend. „The Expendables“ will eigentlich nicht mehr sein als ein Actionfest. Eine lärmende, rüde Materialschlacht mit einem Cast, der sich wirklich sehen lassen kann. Doch leider schickt Sylvester Stallone im deutlich regressiven Mittelteil des Films den Großteil seiner Kollegen in die Pause und macht den Film lieber allein mit Jason Statham, der mit einer Lovestory für unnötiges Füllmaterial sorgt, unsicher. Im Finale, das man(n) durchaus als Feuersturm bezeichnen kann, gibt es jedoch ein Wiedersehen. Aber auch hier schleicht sich eine grobe, inszenatorische Fehlentscheidung ein: Die Wackelkamera. Warum Stallone die Kampfszenen so gedreht hat, als ob er Jason Bourne und Regisseur Paul „Immer klauen die mein Stativ“ Greengrass Konkurrenz machen wollte, bleibt mir ein Rätsel. Die Nahkämpfe waren teilweise eine undefinierbare Ansammlung von hektischen Schnitten und Schwenks und alles andere als mitreißend. Von einem Actionfilm, der als Old School angepriesen wurde, hätte ich etwas anderes erwartet.
„The Expendables“ ist laut, brutal, chauvinistisch, dumm, wild und dadurch das Stallone die meiste Zeit versucht zwanghaft ernst zu bleiben auch irgendwie ungewollt komisch. Auf den Actionolymp schafft es die Söldnertruppe aber nicht, dafür braucht es dann doch etwas mehr als nur Starpower.

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phoenix409

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Damit nimmst du mir so einiges vorweg... ;)


MovieMonster

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'Paul „Immer klauen die mein Stativ“ Greengrass' - LOL !

Klasse Kommentar. ;)


Mr.Film: City of Cinema

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7.0Sehenswert

Wirklich gut gemacht. Zum einem finde ich die Besetzung hammer, zum anderem ist der Film ala "Rambo". Das Gedärme und Glieder fliegen werden habe ich bei Sly gehofft. Sehr gut gemachter Film mit viel Action.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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5.5Geht so

Die älteren Herren wollen es nochmal wissen. Es sei ihnen gegönnt. Sylvester Stallone, seit „Rocky Balboa“ und „John Rambo“ auf das Aufwärmen vergangener Ruhmestaten spezialisiert, hat die naheliegende Idee der Non-plus-ultra-Actionstar-Besetzung endlich in die Tat umgesetzt. Mit „The Expendables“ – eine Art „Kindsköpfe“ für das Action-Genre – gibt er den Fans das Geschenk, das sie sich gewünscht haben. Mit einem starken oder auch nur guten Film hat das wenig zu tun, aber das muss die Zielgruppe gar nicht jucken. [...]

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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[...]Dass „The Expendables“ auch dabei im belanglosen Leerlauf vor sich hin dümpelt, nichts und gar nichts von Interesse und Besonderheit zeigt, ist in der nächsten Szene jedoch schlagartig vergessen – denn nun gibt’s Besonderes. In einer Kirche holt sich Barney Ross die Rahmendaten des potenziellen nächsten Auftrags ab und hier treffen sie aufeinander, die geballten Fäuste der 1980er Jahre. Sylvester Stallone – Bruce Willis – Arnold Schwarzenegger – Gemeinsam. Vor. Der Kamera. Sinn und Gehalt der Szene, in der Willis als geheimnisvoller Mr. Church den Auftrag zu vergeben hat und Schwarzenegger als eine Art Konkurrent von Stallone ebenfalls darum antritt? Gleich Null, aber verdammt nochmal: mehr out-of-this-world-Übermegastarpower kann man nicht vor eine Kamera packen, da stehen sich DIE Ikonen des Actionfilms im Dreieck gegenüber, einzig Mel Gibson fehlt noch an der Orgel. Reduziert man diesen magischen Moment auf drei Schauspieler, die ihre Rollen spielen (was natürlich so gut wie unmöglich ist), dann kommt der cool-herablassende Willis deutlich am besten weg, Stallone und Schwarzenegger hingegen kloppen sich ein paar für den Film total irrelevante Sprüche um die Ohren, als stünden sie mitten in den 80ern vor einem Produzenten und buhlten um eine Hauptrolle[...]

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isinesunshine: isinesunshine.de

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9.0Herausragend

Von vornherein ist Stallones lang erwartete Söldneraction (immerhin fast 2 Jahre Wartezeit sind bis zum Release am Donnerstag vergangen), die mit dem geballtesten Action-Cast aller Zeiten auffährt, nur etwas für Fans. Wer 80er-Action nicht abgewinnen kann und die beteiligten Schauspieler schon im Voraus für hirnlose Hau-Drauf-Kerle hält, sollte einen großen Bogen um den Film machen. Fans werden nicht enttäuscht – im Gegenteil.

[...]

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Es mutet fast rührend an, wie ernst Stallone sich und den ganzen testosterongeschwängerten Heldenpathos heute noch nimmt. Hemmungslos beschwört er die Zeit, in der schwitzende Muskelmänner mit Riesenknarren noch nicht ironisch gebrochen waren. Das modernste an "The Expendables" sind vielleicht die bunten Tattoos, die nun die verschwitzen Muskelberge zieren. Stallone ist der Obermacker in seinem ausgelassenen Jungs-Film. Jason Statham, Jet Li und die anderen dürfen gern mitspielen, aber nicht zu viel Screentime für sich beanspruchen. Einzig Schwarzenegger, der für einen gelungenen Kurzauftritt vorbeischaut, scheint inzwischen eine ironische Distanz zu seinem alten Image zu haben. Zum Weiterlesen auf den Link klicken!

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.5Ganz gut

Langatmig oder gar -weilig wird es [...] nie, dafür weiß der erneut in Dreifachfunktion [...] verantwortlich zeichnende Stallone auch viel zu gut, welche Knöpfe er wann zu drücken hat. Letztendlich bleiben daher auch nur ein paar relevante Fragen übrig, die man sich bei so einer Art Film stellen kann: Macht das ganze Spektakel nun also Spaß? - Antwort: Aber unbedingt. Handelt es sich um eine bahnbrechende Erneuerung des Genres? - Sicher nicht. Und muss man davon noch mehr haben? - Nö, aber dieser eine Ausflug ins genauso nostalgische wie brutale Männerkino war halt mal wieder das, was man von Stallone erwarten darf. Genau: Kompromisslos und konsequent.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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7.0Sehenswert

[...] Klar sieht Stallone ein bisschen aus wie eine Drag Queen, das Gesicht ein einziges Bombenfeld aus Botox und Kajal. Klar auch, dass Lundgren nicht mehr ganz als sexy Universal Soldier durchgeht. Selbst der deutlich jüngere Jet Li ist ganz plötzlich sichtbar in die Jahre gekommen. Das ist schon ein echter Bunch alter Säcke hier, manche besser gealtert, manche kaum, manche undefinierbar. Das geht auch im Film nicht ohne Ironie, auch nicht ohne den ein oder anderen vielleicht doch etwas unwürdigen Witz. Über den zu kleinen Li oder den zu großen Lundgren, zum Beispiel. Aber die Dialoge sind dennoch der Knaller, und wenn Schwarzenegger reichlich augenzwinkernd anmerkt, dass er nun besseres zu tun habe, als in den Dschungel zum Spielen zu gehen, dann kommentiert sich der Film ausreichend clever selbst. [...]

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Mr Vincent Vega

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Ach Julio, nur weil's dir der Film nicht richtig besorgt hat, musste doch jetzt nicht überall rumpöbeln. Du bist auch immer noch der weltexklusivste No.1-Action-Fan auf Erden und mein Sexgott sowieso. So what? It's just a film.


Julio Sacchi

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It coulda been a contender!


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Was er bei den Actionszenen aber immer noch gut wegtäuschen kann, gelingt ihm beim Dreh und Angelpunkt des Films nicht. Denn The Expendables ist eine Mogelpackung. Es gelingt ihm in keinem Moment, die an sich verlockende Prämisse wirklich in die Tat umzusetzen. Es wäre natürlich geil einen Film mit allen legendären Actionhaudegen zu sehen, die nochmal gemeinsam den Jungspunden zeigen wo der Bartel die Bazooka holt, doch die Besetzung ist im Grunde ein Testament an das gescheiterte Konzept. Die echten Stars Arnold und Bruce sind – auch wenn es die Werbung anders verkauft – natürlich nur als kurze Cameos zu sehen. Das war bekannt.

Aber auch die restliche Truppe glänzt hauptsächlich durch Abwesenheit. Und seien wir mal ehrlich: Steve Austin, Randy Couture und Eric Roberts sind nicht wirklich Actionlegenden, selbst dann nicht wenn man die Messlatte recht niederig bei Dolph Lundgren anlegt. Wo ist Van Damme? Wo ist Cynthia Rothrock und wo ist bitte Chuck Fucking Norris?

Es fehlen die wirklichen Action-Ikonen und selbst die die Stallone zusammengebracht hat, sind eher ein Taschenspieler-Trick, als wirklich im Film. Mickey Rourke hat einen Extended-Walk-On-Part der in der Mittagspause von Iron Man gedreht zu sein scheint. Die anderen haben drei Sätze in zwei Lagerhallen und verschwinden dann mal für den halben Film, um zum Finale nochmal durchs Bild zu laufen. Man merkt dem Film deutlich an, dass Stallone je nach Unterzeichnungsstand des Casts das Drehbuch mit der heißen Nadel noch schnell ergänzt hat.

Wie Jet Li ist doch dabei? Dann müssen wir schnell noch eine Szene mit ihm reinschreiben. Ach Dolph Lundgren macht mit? Schnell einen Kampf in einer Lagerhalle eingebaut. Es scheint als wäre der Film zu Beginn als reines Stallone & Statham-Vehikel geplant gewesen. Sie sind es die die dürre und ziemlich doofe Handlung dominieren. Nie will sich das Gefühl eines Teams einstellen, nie wird klar, was die anderen eigentlich dabei sollen. Gut sie fahren auf Motorrädern herum am Anfang und hängen bei Rourke herum, aber selbst dort wirkt es oft als seien einzeln gefilmte Takes zusammenmontiert worden. Die Expandables sind kein Team, keine verschworene Gemeinschaft, sie sind genau genommen nichtmal wirkliche Action-Klischee-Charaktere, weil sie einfach keinen Charakter haben. Da ist keiner von Format eines John McClane, John Rambo oder Chev Chelios – sie sind der Kleine Asiate, der Typ mit den Blumenkohlohren, der Schwarze aus Dexter und der große Blonde mit dem faltigen Gesicht der guckt als hätte er gerade nen Nierenstein ausgepinkelt. Die Chance das Thema Alter zu thematisieren und ironisch aufzuarbeiten, verpasst Stallone genauso wie irgendeine Form der echten Gruppendynamik zu etablieren.

Der Film bleibt die Stallone und Statham-Show – was zwar durchaus in ihren Szenen funktioniert, aber auch zeigt, wer actionmässig heutzutage die Hosen anhat. Statham beherrscht seine Szenen souverän, während Stallone zwar für sein Alter immer noch erstaunlich fit ist, sich aber doch spürbar mehr anstrengen muss um wirklich cool rüberzukommen. Die Story ist so banal und an der grenze zur Nichtexistenz, dass sie selbst Bloodsport und ähnliches noch unterbietet. Ohne dabei jedoch mit dieser Schwäche zu kokettieren. Für einen Film mit einer so grundlegend ironischen Prämisse nimmt sich der Film ziemlich ernst. Er ist nichtmal als bewusste Reminiszenz an die alten Actionheuler inszeniert, er zitiert nicht bewusst deren Klischees und Peinlichkeiten sondern spult sie lediglich ab. Vor 10 Jahren und ohne die rettenden Cameos von Bruce und Schwarzenegger wäre der Film wohl nie ins Kino gekommen und wäre nicht die letzte große (und zugegeben spassige Actionszene) mit der zusammenstürzenden Schurkenfeste, es wäre ein durch und durch banaler Direct-to-Video-Heuler, der sich auch von den Schauwerten nicht mit dem messen kann, was Statham in seinen Solofilmen ansonsten abliefert.

So bleibt er leider nur ein relativ durchschnittliches, wenn auch nicht wirklich schlechtes, Alterswerk, das die Versprechungen seiner Grundidee nie wirklich einlöst und mit dem Gefühl zurücklässt, mal wieder deutlich weniger bekommen zu haben, als die Verpackung versprach.

Mag sich das ausgehungerte Publikum sich auch in Erwartung des ultimativen Testosteronrausches in künstliche Extase schaukeln, bleibt am Ende doch eher ein Spezi als ein Starkbier über. Und davon werden nur die betrunken, die ganz, ganz fest dran glauben.

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Co-Pilot

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Sag mir einen besseren Schauspieler (Ex-Wrestler) ausser D.Johnson der nicht Steve Austin heisst...


sebastian.kohl.16

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Bill Goldberg, John Cena (okay The Marine war Müll aber 12 Runden war ganz passabel) und seit neuesten auch randy Orton


Josef Engels: Die Welt Josef Engels: Die Welt

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6.5Ganz gut

Das Schöne und zugleich Tragische an „The Expendables“ ist, dass sich die Figuren der Albernheit ihrer Rituale durchaus bewusst sind. Sie pflegen sie, weil sie außer der Arbeit, die sie seelisch, körperlich und sozial deformiert, nichts haben. Wer gewissermaßen immer auf Montage ist (weil er mal wieder irgendwo auf der Welt Leute umbringen muss), kann kein vernünftiges Privatleben pflegen. Es ist das Drama des Schwerstarbeiters. Die „Expendables“ verstehen es mit einer gewissen Portion Galgenhumor zu nehmen.

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Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel

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8.0Ausgezeichnet

Dass die grenzwertig brutale Mischung aus knochenzersplitternden Mann-gegen-Mann-Kämpfen und pyrotechnischem Dauergeballer mit maximalem Bodycount dennoch eine eigene grelle Komik besitzt, liegt nicht zuletzt an der betont selbstironischen Inszenierung der altersmüden Recken. [...]
Erstaunlich zwar, aber die Abwesenheit von darstellerischer Raffinesse stört keineswegs. Gerade die hüftsteife Dynamik der Actionszenen, die maulfaulen Dialoge, der mimische Minimalismus aller Beteiligten erzeugen eine Grundstimmung des Authentischen, die nicht nur die retardierenden Momente des Films gut trägt, sondern auch den grotesk überzogenen Kampfsequenzen eine erdige Restglaubwürdigkeit verleiht. In gewisser Weise ist dies Stallones Tarantino-Moment: ein cooles, bluttriefendes, sich selbst überhöhendes und zugleich dekonstruierendes Machwerk mit reichem cineastischen Zitatapparat.
Trotz der in den USA beachtlichen Einspielergebnisse ist kaum zu befürchten, dass „The Expandables“ eine Renaissance des Söldnerfilm-Genres einleiten wird, dessen grottenschlechte Massenware im Gefolge von Klassikern wie „Die Wildgänse kommen“ oder „Das dreckige Dutzend“ vor Jahrzehnten in den Ramschregalen der Videotheken verschwunden ist. Doch in Zeiten, in denen sich Actionfilme immer mehr von der naturgesetzlichen Plausibilität ihrer Protagonisten lösen, trifft Stallones altmodisches Körperkino einen Nerv und funktioniert als singulärer Brachialspaß mit Risiken und Nebenwirkungen ganz hervorragend.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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6.0Ganz gut

Nicht List und Taktik sind vonnöten, sondern Kraft, Muskelstärke und schwere Kaliber - und nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. Ein "Expendable" marschiert einfach durch, und ist er zurückgeblieben, wurde er eben auch einmal verhauen.

Diese No-Nonsense-Politik spielt den alten Kraftlackeln mit Sicherheit zu. Sie verleiht ihnen den Schein des Aufrichtigen und Ehrlichen, das erhöht ihre Sympathiewerte auch für eine jüngere Generation. Stallone selbst hat von der Wirkkraft der analogen Mittel gesprochen, der körperlichen Mühe, die in einer zunehmend computerunterstützten Filmwelt noch als echtes Handwerk zählen würde. Doch die Körper der Helden sprechen eine andere Sprache. Denn die Anstrengung, die es sie kostet, ihr altes Fleisch ansehnlich zu verpacken, ist ihnen an jeder Ader anzusehen. Das färbt ihre grotesken Körper mit einem eigenwilligen Pathos ein. Mickey Rourke hat mit The Wrestler einen ganzen Film darüber gemacht.

In dieser Hinsicht ist The Expendables auch ein Film über die Mühen des Älterwerdens im Entertainment-Komplex. Wer nichts Neues dazulernt, muss seine alten Stärken verwalten lernen - mit etwas Glück steht einem der Zeitgeist dabei hilfreich zur Seite. Die alten Haudegen müssen also tun, was sie können - auch im Pensionsalter. Und wir müssen uns den Action-Helden als glücklichen Menschen vorstellen.

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Daniel Haas: Spiegel.de Daniel Haas: Spiegel.de

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7.5Sehenswert

Der Firnis der Erschöpfung und Nostalgie liegt über diesem Film. Zwar wird geballert und gesprengt, was das Zeug hält, aber das sind letztlich nur Plot-Eskapaden und Schauwerte. Die Geschichte der Söldner, die eine fiktive Bananenrepublik aufmischen und einem korrupten CIA-Mann das Handwerk legen, ist Nebensache. Viel spannender ist, wie ein B-Movie sich dank kinogeschichtlich aufgeladener Charaktere zum Alterswerk mausert. [...]
"The Expendables" ist letztlich ein selbstreflexiver Film, der wie jeder halbwegs ordentlich gemachte Blockbuster als eskapistischer Zirkus zu genießen ist, aber eben auch als Kommentar zu einer bestimmten Generation von Darstellern und ihren Images. Dass Stone und Rourke in einer Szene tränenfeuchte Augen haben, weil einer dem andern eine rührende Geschichte über einen Kriegseinsatz erzählt, ist in dieser Perspektive ein Stück Trauerarbeit auch über den eigenen Werdegang. Aus den einstigen Megastars sind Figuren geworden, die zwar weiterhin Arbeit finden auf der Leinwand, deren Status aber zwischen Freak, Künstler und Knallcharge changiert.

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Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze

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4.5Uninteressant

Schwerfällig erzählt, hölzern gespielt, mit schablonenhaften Figuren, unterforderten Darstellern, dümmlichen Dialogen, einer abgegriffenen Handlung und einer unfreiwillig komischen Inszenierung, mal ganz zu schweigen vom beiläufigen Rassismus und Sexismus, benötigt The Expendables vor allem das nostalgisch verklärte Wohlwollen seines Zielpublikums, um noch halbwegs als »guilty pleasure« durchzugehen.

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Nils Bothmann: Schnitt Nils Bothmann: Schnitt

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8.5Ausgezeichnet

Ein unheimlich kurzweiliger Film von Genreveteranen für Fans, ein Film aus dem Genre und gleichzeitig über das Genre, eine herrlich altmodische Materialschlacht, die durch ihre Implikationen, Insidergags [...] gleichzeitig postmodern aufgeladen ist. Ob The Expendables deshalb ein Klassiker von der Größe eines Stirb langsam oder Lethal Weapon ist, darüber kann man sich streiten – aber selbst wenn nicht, dann hat er diesen Status nur ganz, ganz knapp verfehlt.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.0Ganz gut

Die Geschichte um fiese Drogenhändler, willfähige Diktatoren und deren gegen die Barbarei kämpfende Töchter ist simpel gestrickt und wird überraschungsfrei abgespult. Denn es geht hier natürlich in erster Linie um die Action – und davon gibt’s genug: Ein wenig Martial Arts-Gekicke von Jet Li, vollen Körper- und Fausteinsatz von Stallone, fliegende Messer von Statham sowie großkalibrige Wummen und reichlich Sprengstoff vom Rest des Teams. So spritzt das - leider zu eindeutig digital kreierte - Blut literweise und bei den unzähligen Leichen, über die die Expendables pausenlos gehen, stellt man irgendwann das Mitzählen ein. Für Fans der gealterten Haudegen in jedem Fall ein gelungenes Revival in Form eines billig produzierten, dafür umso brutaleren B-Movies, bei dem man eigentlich nur noch Steven Seagal, Jean Claude van Damme und Chuck Norris vermisst.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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8.5Ausgezeichnet

Dass Sylvester Stallone es vor allem in den letzten Jahren verstanden hat, erfolgreiche Fortsetzungen zu inszenieren, das zeigten allein "Rocky Balboa" und zuletzt "Rambo", die im zwei-Jahres-Abstand in die Kinos kamen und auf die nun "The Expendables" folgt – in gewisser Hinsicht ebenfalls eine Fortsetzung. Stallones jüngstes Werk, das war schnell klar, sollte an die Tradition des alten Actionkinos, das völlig ohne technische Spielereien auskam und seine Blütezeit in den 1980er Jahren hatte, anknüpfen und dieses quasi mit einem Best-Of fortführen. Bereits die Besetzung des Filmes liest sich dabei mehr als Intertextualität denn als eine bloße Zusammenkunft von Genregrößen. Dabei setzt Stallone aber nicht nur auf filmische, sondern auch auf popkulturelle Größen vergangener Tage. So finden sich dann beispielsweise auch Wrestler 'Stone Cold' Steve Austin, UFC-Fighter Randy Couture oder NFL-Profi Terry Crews im Film, die filmisch zwar eher Amateure sind, aber das Bild vom sportlichen, muskelbepackten, gestählten Mann perfekt in den restlichen Cast transponieren – man achte auch besonders auf die Namen ihrer Figuren.

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Filmering: Filmering.at

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7.5Sehenswert

Stallone weiß genau was er zu machen hat. Der Soundtrack gibt den Takt vor und die Bilder tanzen mit. The Expendables ist genau der Old-School Actionausflug auf den man sich als Anhänger der 80er Jahre Action gefreut hat. Der alte Hase Stallone sammelt eine Horde an Stars und zeigt wie viel Charme ein moderner Jungsfilm haben kann, bei dem die Helden cool, die Bösewichte abgrundtief schlecht und die Action krachend ist. Der Film mischt die klassische inhaltliche Struktur der 80er Jahre mit einer modernen Technik und viel handgemachter Action. Wer sich darauf einlässt bekommt einen schwer unterhaltsamen Testosteronkracher geboten, der es versteht das Buddy-Gefühl der 80er Jahre Action aufkommen zu lassen und auch eine gehörige Prise Nostalgie mitbringt. An die kreative Kraft der Meisterwerke dieser Zeit, wie Stirb Langsam oder Predator, kommt der Film zwar, dank eines mangelnden Spannungsbogens, nicht ran, aber seinen Zweck als krachende Männerunterhaltung erfüllt The Expendables in jeder Sekunde. Freunde des 80er Jahre Actionkinos sollten keine Sekunde lang zögern. The Boys are Back in Town tönt es über dem Abspann, mehr ist nicht hinzuzufügen.

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alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

Bang, Zack, Buff – betont altmodisch und dem Titel entsprechend räumen „The Expendables“ kräftig auf. Faltige Gesichter, abbruchreife Schuppen, abbröckelnde Farbe an der Häuserwand – Stallone überstrapaziert sein Konzept bisweilen. Ansonsten ist „The Expendables“ weder clever noch innovativ, sondern reines Old School-Gekloppe und lautes Geballer, das vom Rambo-Rocky exzellent inszeniert wurde. Kein Hochglanz, ohne schräge Kamerafahrten und auch kein feinsinnig choreographiertes Kugel-Ballett – nein, hier geht es nach einer schlichten Hackordnung – Action, Füller, Action – immer voll auf die Zwölf. Nett ist dabei, dass die Füllermomente manchmal durch hochkarätige Gastauftritte zu einem sympathischen Fanboy-Geschenk geraten. Und du meine Güte: Was die Produktion in den letzten 20 Minuten alles in die Luft jagt, dürfte ja fast schon beispiellos sein - und leider auch etwas eintönig. Denn im Grunde ist Stallones Dreamteam-Prügelwerk eigentlich nur ein von Genre-Nostalgikern glorifizierter aber recht substanzloser Action-Film, dessen übertriebene Brutalität in manchen Szenen ungewollt den Parodielevel der Jim Abrahams und Pat Proft-Parodie „Hot Shots 2“ erreicht. Davon einmal abgesehen unterhält „The Expendables“ den geneigten Fan – und zwar nur den – königlich. Somit kann die Chose gerne in Serie gehen. Es gibt ja noch genügend Klopperhelden aus der Vergangenheit, die sich höchstwahrscheinlich etwas Geld dazu verdienen wollen/müssen.

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Mike Beilfuß: Cinema Musica, Film-Dienst,... Mike Beilfuß: Cinema Musica, Film-Dienst,...

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5.0Geht so

Die einzelnen Kampf- und Actionszenen bewegen sich zwischen augenzwinkerndem Humor und bierernster Brutalität, zwischen aufwändiger Spaß-Inszenierung mit B-Movie-Charakter und moderner Schnellschnittoptik. Es sind solche Widersprüche, die den Film zu einem recht unausgegorenen Ganzen macht. Obendrein überfordert sich Stallone schauspielerisch mitunter selbst, wenn er sich nicht nur als schlagkräftigen Haudegen, sondern als melancholisch-müden Einzelkämpfer inszeniert. [...] Mit dieser Ebene überfrachtet Stallone seinen Stoff allerdings, auch weil er sich von der wohltuenden Direktheit der Filme entfernt, die er herbeizitieren will.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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7.5Sehenswert

Das Lustige ist, dass die Expendables nicht wirklich einen Plan haben. Der „Plan“ ist folgender: Sie tauchen einfach auf und greifen die Männer des Generals an mit Fäusten, Messern und sehr großen Waffen. Doch es ist die Art wie Stallone inszeniert - jeder Stoß mit der Machete und jede unbarmherzige Salve von Kugeln ist inszeniert mit einer unbestreitbaren... Überzeugung.
Es gibt keine Videoüberwachungsszenen, keine computergesteuerten Waffen oder digitalen Glanz. The Expendables hat dieses Zeug nicht, weil Stallone nicht auf diese Weise denkt. Und doch, indem er bei seinen primitiven Waffen bleibt, hat er einen Film gemacht, der nicht nur ordentlich kracht, sondern der so exotisch wirkt, wie irgendetwas aus dem Grindhouse.

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Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times

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6.0Ganz gut

Mit seiner Symphonie aus Muskeln, Kugeln, Tattoos und Zigarren ist The Expendables so entschieden Old School, dass seine feurige Action und erfrischenden Explosionen nicht in der wirklichen Welt stattfinden, sondern auf einer mythischen südamerikanischen Insel names Vilena. […] Wie überflüssig ist The Expendables? Das hängt davon ab, wer du bist und warum du fragst.[...] Wenn du eine altmodische, pausenlose Zerstörungsorgie sehen willst, mit Stars, so altehrwürdig, dass „Die Ledernacken“ ein guter Alternativtitel gewesen wäre, dann sind Kritiken hier eh überflüssig. Und wenn du so etwas nicht sehen willst, wird keine Kritik deine Meinung ändern können.

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Armond White: New York Press Armond White: New York Press

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4.0Uninteressant

The Expendables ist grundsätzlich keine schlechte Idee. Er hätte funktionieren können – vielleicht als ein Kommentar auf Hollywoods entbehrliche Haltung über Aussehen, Jugend, Würde und die Screen Actors Guild. […] Aber es findet sich dort nichts von Tarantinos respektvoller Genreform oder seiner allseits bekannten Vorliebe, vergessene Schauspieler wiederzubeleben. […] Mit Stallone’s Neigung zu brutalem Schmalz, kann die Hoffnung unserer Filmfans auf eine solche Verjüngung nicht erfüllt werden. The Expendables ist drittklassig.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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5.0Geht so

Macht er Spaß? Einigermaßen. Aber es hätte eben auch eine Riesenladung Spaß sein können. Stattdessen muss man froh sein um die 12-Kaliber Automatik-Schrotflinten-Splitter und die unfreiwilligen Lacher, wobei ich das Gefühl habe, das diese beabsichtigt unbeabsichtigt waren.

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Keith Uhlich: Time Out New York Keith Uhlich: Time Out New York

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4.0Uninteressant

Die Keine-Gefangenen Brutalität von Stallones letztem Rambo findet sich auch hier, aber die Idee hinter diesem Körper-spritzendem Nostalgie Trip ist ungeformt und abgestanden. […] Einige Teile von The Expendables – die Art etwa, wie sich eine Feuerspur in Ross' Augen spiegelt – stechen hervor wie gewandte Ausdrücke in einem gescheiterten Sonett. Die definitive Ode an unsere gealterte 80er Jahre Actionriege aber, muss erst noch geschrieben werden.

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Kommentare (516) — Film: The Expendables


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Troublemaker69

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Bewertung4.5Uninteressant

Leider konnte mich der erste Teil der Reihe nie so richtig überzeugen, während der zweite Teil mir schon eher gefiel.
Hier wirken die Sprüche irgendwie nicht cool, sondern einfach nur hohl und auch wenn die Actionszenen wirklich gut waren, konnten sie den Film nicht so wirklich retten. Schade! Aber wenigstens ist der zwete Teil ja besser :)

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MaceWindu1998

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Bewertung7.0Sehenswert

Hirnloser Action-Film mit bekannten Darstellern.
Wären diese Darsteller durch unbekannte Namen ersetzt worden, dann hätte dieser Film auf jeden Fall die "Hassfilm" Bewertung bekommen!
So ist der Film doch noch ganz nett, aber nichts im Vergleich zu Teil 2!

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Dahmer

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Bewertung6.5Ganz gut

Es ist sehr schwer diesen Film nüchtern, objektiv und zudem ohne "old-school-Herz" zu bewerten/kommentieren.....
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Im Vorfeld wurde viel über diesen Film diskutiert (besonders in Insider-Kreisen) und auch Sly selber heizte den Medien und Fans gehörig ein...Es sollte ein Fest und ein Schlag ins Gesicht werden, ein 80er Revival mit vielen gealterten und ergrauten Actrionstars die heutzutage auf dem Abstell-Gleis Filmchen produzieren und meist nur in den Videotheken (DVD-Markt) gewinnbringende Einnahmen garantieren.....
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Leider wurden die vielen Versprechungen vor dem endgültigen Kino-Prozess nicht eingehalten.....Erstens fehlten hier noch unzählige "Stars" aus alten Zeiten und zweitens enttäuschte man auf Technischer Linie gnadenlos.
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Keine echten Explosionen, Keine Pyro-Technischen Glanztaten und kaum echte Stunts wie man es als alter 80er Action-Haudegen gewohnt ist/war.....Zuviel Hauptaugenmerk wurde auf die CGI-Schiene gelegt, zuviele Computer-Technische Tricks wurden hier substanzlos u. zudem billig intregiert, obwohl es ja ein pures 80er gehopse hätte geben müssen....Auf der andern Seite ist die gesamte Inszenierung samt Dialogen recht altbacken für heutige Sehverhältniße (meistens zumindest....) und entzückt somit die alten Fans , wenn auch nicht allzuoft...
Da schlummert(e) viel mehr Potential in "Expendables" das schlußendlich nicht komplett ausgereizt wurde...Hier gibt es bestimmt genug Luft nach oben um die glorreichen ActionZeiten genügend zu honorieren :-/ (Ich Schlaumeier - hahaha)
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Highlights sind hier aufjedenfall die wahren Action-Helden aus früheren Zeiten wie ZB. Sylvester Stallone, Dolph Lundgren und der großartige (abgestürzte) Mickey Rourke (Wobei das ja kein wirklicher Action-Hero ist/war). Jet Li wirkt sehr farblos und beweist wiedermal das er kampftechnisch ganz gut ist aber kein so großes Charisma besitzt wie ZB. Jackie Chan.... Die anderen Darsteller sagten mir damals nicht wirklich viel, ja gut der manchmal echt coole Statham vielleicht, aber ich vermisste weitere wahre Größen wie ZB. Chan, Schwarzenegger, Willis, Norris, Seagal u.v.a.!!!
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FAZIT: Zuviele Versprechungen an die alten Fans wenn es um den Actionfizierten-Sektor geht.... Das ganze billige "CGI Gewichse" nervt schnell und läßt keine überfrequenzierten Herzattacken enstehen wie es noch Filme wie ZB. "Rambo 2", "Police Story" oder "Predator" in den 80ern schafften....Dennoch kann ich nicht anderst und muß diesem gut gemeinten und Herzerfischendem Versuch über 6.0 Punkte geben denn meine Seele schlägt eben für Sly, Arnie, Jackie und 80er Action..... Mit etwas Enttäuschung, aber großer (Action) Leidenschaft, vergebe ich 6.5 Punkte!

Und mit einem tränendem Auge gibt es nur noch folgendes zu sagen: Die glorreichen, handgemachten und unerreichten Actionfilmzeiten aus den 80ern sind endgültig vorbei, ENDGÜLTIG!!!! Aber immerhin lassen unsere alten Recken den Spirit weiterleben und zeigen den Milchbärten der heutigen Filmgeneration wo der muskulöse Action-Macho-Hammer hängt!!!! I WANT MORE!!!

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fuerchtegott

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Grossartiger Kommi! Hoffe, dass Teil 2 besseren Geschmack hinterlässt.


twentyfour

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Kann mich Deiner Meinung nicht anschließen. Aber ich Respektiere sie, und für den letzten Absatz gibts ein like ;). Expendables II müsste dann ähnlich nüchtern in Deiner Kritik ausfallen. Vom All Star Aufgebot abgesehen.


Chev-Chelios

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Bewertung9.0Herausragend

The Expendables ist eine Reise in das Actionkino der 80er. Stallone hat fast alle Actionstars der damaligen Zeit um sich versammelt und ein Actionspektakel gedreht das seines gleichen sucht. Man darf sicherlich sagen, dass es sich um den geballtesten Action-Cast aller Zeiten handelt. Bei diesem Film heißt es einfach nur „Gehirn ausschalten und genießen“. Für Freunde des Actionfilms ist The Expendables in meinen Augen ein absolutes muss (Wer sich allerdings nicht zu dieser Spezies zählt, dem kann von diesem Film nur abraten). Der Film macht einfach nur Spaß und er bietet neben seinen zahlreichen Actionszenen auch einiges für die Lachmuskeln. Alleine die Szene in der Kirche, mit Schwarzenegger, Willis und Stallone läuft vor Ironie auf die eigene Person und Filmcharaktere der Vergangenheit fast über. Wenn zum Beispiel Schwarzenegger reichlich augenzwinkernd anmerkt, dass er nun besseres zu tun habe, als in den Dschungel zum spielen zu gehen, dann kommentiert sich der Film ausreichend clever selbst. Eine sinnvolle Handlung sucht man in diesem Film natürlich vergebens, aber das macht nichts, da es nicht anders zu erwarten war. Es macht einfach Spaß die ganzen „Actionhelden“ gemeinsam vor der Kamera zu sehen und ein gewaltiges Testosteronspektakel zu erleben.

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Lili 9ochefort

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Bewertung4.0Uninteressant

In The Expendables konnte Slyvester Stallone fast alle Actionhelden der 80 er und 90 er Jahre zusammen trommeln, und es finden sich viele Helden in diesem Film wieder ein. Aber leider ist der Film nicht mal halb so kultig wie seine Actiongarde es vermuten läss
Es gibt's reinweis Explosionen, zerfetze Körper und blöde Sprüche, und inhaltlich könnte der Film simpler und reaktionärer nimmer sein. Jeder der eine Uniform trägt ist der Feind und muss weggebolzt werden. Was es dann auch dutzendfach in Großaufnahme zu sehen gibt. The Expandables ist ein ultrareaktionärer, unnötig brutaler und menschenverachtender Reißer. Komplett überflüssig.

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RoosterCogburn

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... das verstehe wer will ...


kobbi88

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...wer will und kann...


Sydraves

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film setzt auf eine brachiale Männerfront und enttäuscht in keinster Weise die Erwartungen, an einem actiongeladenen Feuerwerk mit typischen Einzeilern, die nach dem Film gerne weiterhin unter Freunden Verwendung finden.

Das Sölderteam "The Expendables" besteht rein aus Männern, die es faustdick hinter den Ohren haben und sich größtenteils aufeinander verlassen können.
Die Story ist zwar nicht ausgereift, ist bei diesem explosionsreichen Film aber tatsächlich sogar zu vernachlässigen, da der trockene, verbale Schlagabtausch innerhalb des Teams sehr gut ist und für grandiose Unterhaltung sorgt.
Die schauspielerische Leistung ebenfalls grandios, was man von einem derartigen Cast durchaus auch erwarten konnte. Immerhin sind die Männer schon jahrelang in diesem Geschäft unterwegs und kennen ihr Fach.

Wer einen starken Film sehen möchte und hierbei auf storymßigen Tiefgang verzichten kann, dem ist dieser Film zu empfehlen. Bevorzugt natürlich mit einigen Kollegen, die einem solchen Spaß nicht abgeneigt sind.

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JohnnyRico

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Endlich mal wieder "Männerkino" wie es sich gehört (Nein, damit meine ich nicht, dass der Film nur was für Männer ist).
Sarkasmus & trockene Sprüche, Oneliner am laufenden Band und ein Actionfeuerwerk, wie man es lange nicht gesehen hat.
Gut gefällt mir auch, dass hier nicht eine "Liebesgeschichte" mit reingehauen wurde, nur damit eine drin ist.
Ja, es gibt Frauen, und ja es gibt auch die ein oder andere Beziehung innerhalb des Filmes, aber die Story dreht sich nicht darum.
Es geht einfach nur um Stallone und seine Jungs, die rumballern und Sachen in die Luft sprengen.
Auf jeden Fall zu empfehlen!

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Nergala

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Bewertung7.0Sehenswert

Vollkommen sinnlose Gewalt und eine zusammenhangslose Story.
Trotzdem macht es Spaß den in die Jahre gekommenen Actionhelden
bei ihrem Versuch nochmal allen zu beweisen wie knallhart sie sind
zuzusehen.
Unnötiger Film der aufgrund seiner Besetzung trotzdem
sehenswert ist.
:)

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Moviegod

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Welcher Mann und Fan der 80er Actioner fängt bei diesem Film nicht an zu sabbern und vor Freude zu weinen. Danke Sly, danke, danke, danke!!!!

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Martin Oberndorf

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Bewertung7.0Sehenswert

Stallone.
Willis.
Schwarzenegger.
Statham.
Lundgren.
Li.
Rourke.

Selbst wenn man dem Actiongenre neutral gegenüberseteht, so ist eine solche Kombination aus bekannten Genrestars sehr verlockend.
So kaufte ich mir im Doppelpack beide bislang erschienenen Filme von "The Expendables".
...
Gleich vorweg: solche Namen machen sich immer gut auf einem Cover und welche drei da am Meisten ziehen, brauch ich wohl nicht extra zu schreiben. Dennoch sind Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger nur in einem gemeinsamen Cameoauftritt zu sehen. Dieser ist jedoch wahnsinnig amüsant inszeniert, bevor er so abrupt endet, wie er angefangen hat.
Der Screen gehört in Wirklichkeit Regisseur Sylvester Stallone, an dem das Alter schon herumgenagt hat, sowie Jason Statham, dessen Figur auch aufgesetzt viel Tiefgang für einen Actionfilm hat.

Nimmt man es genau, ist der Film eigentlich nur mittelmäßig. Kein sonderlich guter Plot, die Figuren abseits der beiden Protagonisten sind extrem eindimensional - vor Allem die anderen Mitglieder der Expendables sind nur Gesichter, die hin und wieder mal einen Satz sagen, ein Bisschen herumballern und das war's. Ach ja, dann ist da noch dee Dolphi, der eine etwas größere Rolle hat.
Und um ehrlich zu sein: so ganz konnte der Film meine Erwartungen auch nicht erfüllen.
Ich habe mir ein Actionspektakel sondergleichen erwartet, mit einem coolen Spruch nach dem Anderen, in dem einfach so richtig auf die Kacke gehauen wird, mit viel Coolness und einem gewissen Maß an Abgedrehtheit und schwarzem Humor.
Gerade diese Abgedrehtheit hat mir etwas gefehlt. Weder skurril noch so richtig abgefuckt wirkt der Film. Selbst das Gemetzel ist nicht so ungezügelt, wie es hätte sein können. Ich mein, klar, gleich in der Eröffnungsszene fliegt ein Oberkörper weg und es spritzt viel Blut, aber der Schnitt ist so rasch, dass es nicht so extrem wirkt, wie es hätte können. Jeder, der mal einen Robert Rodriguez-Film gesehen hat, der weiß, was ich meine. Die FSK18 ist hier jedenfalls irritierend
(Mir kommt's langsam vor, als würde ich zum Gorehound mutieren^^ Tatsache ist, abgewichste Action hab ich immer noch am Liebsten).

Und dennoch: "The Expendables" geht über den Durchschnitt hinaus.
Er hat eine gewisse Art von Witz, der mir recht gut gefällt.
Allein jedes Mal, wenn Jet Lis (viel zu unwichtiger) Charakter vorkommt, wird's echt cool.
Oben erwähnter Cameo von Willis und Schwarzenegger wirkt verdammt gut und erinnerungswürdig.
Und irgendwie schafft der Film es, eine eigene Atmosphäre aufzubauen.
Gegen Ende gibt's dann nochmal so richtig viel Action, da haben die Pyrotechniker sicherlich viel zu tun gehabt (oder die CGI-Animateure? So ganz sicher bin ich mir da nicht).
Apropos Freude: man merkt dem Darstellern an, dass ihnen dieses Genre verdammt gut liegt und sie in ihrem Element sind.
Und das macht dann Spaß beim.Zuschauen.

Bei solchen Filmen besteht auch immer die Gefahr, dass sie furchtbar machomäßig daherkommen, und es dürfte ja reichlich bekannt sein, dass ich das am Allerallerwenigsten ausstehen kann. Aber irgendwie schafft es dieser hier, die ganze Laufzeit über komplett angenehm zu bleiben.

Und eine letzte Sache, und die ist eigentlich die Wichtigste: er unterhält immer. Er wirkt nicht langweilig. Und darauf kommt es bei solch einem Film eigentlich an.

Im Großen und Ganzen bleibt "The Expendables" etwas hinter seinen Möglichkeiten und meinen eigenen Erwartungen zurück, ist aber dennoch ein guter Actionfilm, den man gerne gucken kann. Das große, gigantische Werk, welches er mit seiner Besetzung hätte sein können, ist er aber nicht.

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Rockoutlaw

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Bewertung10.0Herausragend

Endlich wieder einmal ein Oldschool Actionfilm.Man möge mich primitiv nennen,aber für was brauch ich bei einem Actionfilm eine Story?Das bisschen Story die der Film vorzuweisen hat ist genug.Zurücklehnen,Hirn ausschalten und geniesen wie einem die Kugeln nur so um die Ohren fliegen,zuschauen wie sich mehr oder weniger alte Männer vermöbeln lassen oder Andere vermöbeln.Und wer dann glaubt da währe viel GCI-Action dabei der sollte sich das Making Of anschaun.Jeder Schauspieler machte seine Stunts selber und an vorderster Front ein 66 Jähriger Stallone der sich von einem auch schon in die Jahre gekommenen Steve Austin gegen eine Ziegelwand schleudern lässt.Das dabei Stallones Genick fast gebrochen währe hielt ihn nicht davon ab weiter ranzuklotzen und alles aus seinem und dem Körper seiner Mitschauspieler rauszuholen und bis an die Grenze der Belastbarkeit zu gehen.Ich muß gestehen,die 10 Punkte sind einfach dem Respekt vor einem Mann der sich auch jenseits der 60 nichts schenkt und einfach den Kinobesuchern ehrliche Action bieten will,zuzuschreiben.Ich finde den Film einfach geil und nach dem sehen des Making Ofs und dem Wissen welche Wahnsinns Arbeit hinter dem Film steckt finde ich Ihn noch geiler.

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RoboMaus

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Bewertung4.0Uninteressant

Hohles Geballer. Hier sind zwar die Actionhelden der 80er und 90er unter der Führung von 'Sly' Sylvester Stallone versammelt, aber sämtliche Klasse und Charme sind Sly abhanden gekommen. Was davon vielleicht noch vorhanden war, wurde mit grotesk übersteigerter Action zugekleistert. Im Film glaubt Sly seine Seele wiedergefunden zu haben, aber in Wirklichkeit hat er sie spätestens mit diesem Streifen verloren.

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Friedsas

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein paar alte Haudegen und ein paar nicht ganz so alte Haudegen (denn sind wir mal ehrlich so rüstig sind Statham, Lee und Crews nicht ;) ) schließen sich zusammen um einem fiesen General und einem gierigen "Drogenboss" auf die Fresse zu hauen ;) Ja die Story liest sich selbst als wäre sie 30 Jahre alt aber das ist ja eigentlich egal ;) Den es kommt auf die Action an und die kommt hier nicht zu kurz :D

Jeder bekommt mal kurz sein Fett weg und Actionfans müssen mit der quälenden Frage zurecht kommen wer den nun gewonnen hätte: groß oder klein? Ich bleib bei Lee der ist mir sympathischer ;)

Kerniger Actionfilm für zwischendurch ;)

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Frankie Dunn

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Bewertung3.0Schwach

Der Reiz von The Expendables ist komplett an mir vorbeigezogen. Langeweile, keine spannenden Szenen, schwache CGI-Action, keine besonders dollen Landschaftsaufnahmen, schlechte Schauspieler (Ausnahme: Schwarzenegger und Statham. Immerhin die beiden Jungs versprühten etwas Klasse), miese Story, wenig Humor, überhaupt kein Charme (von Arni mal abgesehen).

3.5 - immerhin besser als Nordic Walking oder Altenheim

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Frankie Dunn

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Danke für deine Einschätzung. Ja, ich hätte den Namen selbst nicht zuordnen können. Hätte auch jeder andere Name werden können. Aber Million Dollar Baby hat es verdient.


Jason Born

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Hab ca. 5 Sek. gebraucht, um auf Million DB zu kommen:)
Gerne:) Ich sag mal Voraus, das dir Exp 2 nicht gefallen wird und er maximal eine 5,0 bekommt. Was sich da die Legenden für Sprüche um die Ohren hauen könnte für dich interessant sein.


henrik.bruning

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Bewertung5.0Geht so

5 Punkte wegen einigen guten Dialogen (Sly), weil der Film von den machern selbst nicht ernstgenommen wird und weil Jason mitspielt.

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RicardoCooper

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Bewertung0.0Hassfilm

0,5 Punkte für die Musik + 1 Punkt für Jason (den kriegt er immer, weil er's ist) = macht 1,5 Punkte
Eigentlich durchaus gute Schauspieler in einem völlig behämmerten Film, der wohl cool sein soll (dafür müsste ich die 1,5 Punkte normalwerweise wieder abziehen, aber weil Weihnachten ist...)
null Spannung, dämlicher Humor und eine lächerliche Gewaltorgie, die jeder Beschreibung spottet

P.S. Wer sich den nicht antut, hat nichts verpasst, sondern die Möglichkeit, 100 Minuten seines Lebsn sinnvoll zu gestalten. Ach was, ich zieh die 1,5 Punkte doch wieder ab.

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Jueves

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Bewertung4.5Uninteressant

Ist es unfair, wenn man keine flachen Actionfilme mag, sich wissentlich einen solchen anzusehen und ihn dann für seine Flachheit schlecht zu bewerten? Auf jeden Fall finde ich den Beschreibungstext hier faszinierend, der aus ner Hundewurst im pappigen Brötchen einen leckeren Hotdog macht.

Ich hatte nicht sehr viel erwartet, aber irgendwie etwas mehr Bruce Willis und Co und weniger diese ausführliche Präsentation der Langzeitauswirkungen des hollywoodschen Schönheitswahnes in Form einer optischen Parodie auf Batmans Joker. HDTV hat echt nicht nur Vorteile.

Getragen wird der Film mMn hauptsächlich durch Statham, der ja außer Stallone selbst überhaupt mehr als wenige Minuten Screentime bekommt, und ein bisschen den Eindruck macht, als würde er Opa unter die Arme greifen.

Die Story ist ziiiiemlich flach, elegante Planungen überlässt man Cloney und seinen Eleven, die harten Sölder stürmen einfach so die Hütte und nieten alles um, was im Weg ist. Was vorher schon wenig Konsistenz hatte wirkt spätestens gegen Ende teils willkürlich aneinander geschnitten, ich hab weder die Notwendigkeit der Sprengung nachvollziehen können noch welche Handlung sich im minutenlangen Bumm-bumm-peng-Finale eigentlich abspielte, das war irgendwie einfach nur Ballerei mit ner anschließenden Brandrodung.

Der Subtext der "romantischen Knisterei", die ja auch ein Actionfilm immer ein bisschen mitbringen muss, gefiel mir noch am besten: die junge Schönheit erweicht das schwarze Herz des Söldners, der zur Abwechslung nicht der Vater sondern ihr Großvater sein könnte. Doch statt sich wie so viele vorher auf den Ödipuskomplex zu stürzen nutzt der Film die Gelegenheit, durch das offensichtliche Fehlen jeglichen Sexualtriebes beim Helden, auf die Nebenwirkungen langjährigen Steroidmissbrauchs hinzuweisen. Diese grandiose Hintergrundbotschaft hatte ich nicht erwartet und bin begeistert!

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marcshake

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Ich mag stumpfe Action aber der hier war mir selbst zu stumpf. Ich hab damals son 80er Actionfilm-Revival erwartet und leider war es das nicht. Hat sich selbst zu ernst genommen und die finale Explosion hätte ich mit Final Cut besser hingekriegt...


tripple.sixeightyseven

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Bewertung7.5Sehenswert

Cooler und übertrieben harter Actionfilm, der mit einigen Logikfehlern kämpfen muss. Aber was ich als Täunschung empfinde ist, dass man auf dem Cover groß mit Willis und Arnie wirbt, obwohl diese nur einen winzigen Auftritt haben. Und ich hätte immerhin erwaret, dass Mickey Rourke auch ein wenig rumballert und nicht nur Stallone und Co.

Aber trotzdem sind die Kulissen sehr schön, die Erzfeinde überzeugend gespielt und die Action von den Aufnahmen her gelungen (betrifft nicht die Splattereffekte).

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Heimacker

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein feiner Krawumm-Film für alte Männer und kleine Jungs. Man braucht nicht nach einer Handlung zu suchen. Stallone, Willis, Lundgren, Statham und, wie sie alle heißen, bleiben unverletzt oder zumindest am Leben und haben coole Sprüche auf Lager. Sie saufen, hängen ab, werfen Messer, lassen sich tätowieren und vernichten mal eben eine Armee. Leider klappt's mit den Weibern nicht so gut. Selbst die schielende Tochter des geläuterten Bösen bleibt lieber auf ihrem trostlosen Eiland zurück, als mit Stallone alt bzw. noch älter zu werden. Die einsamen Wölfe mit den dicken Muskeln, der rauhen Schale und dem weichen Hirn äh Kern sind nicht für's Familienleben gemacht. Teil 2 ist noch'n Zahn besser.

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Mr.Queeqeq

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Bewertung7.0Sehenswert

Launiger, selbstironischer Actionkracher mit einer Besetzung die epicher kaum sei könnte.

Die Action ist super, es gibt Nahkampf, MG´s und Bombenrugby.

Soweit so geil , nur diese Liebesduselei vom guten Sly ist unnötig und steht der wirklich geil gemachten Action im Weg, dennoch sollte jeder Action Fan Expendables gesehen haben.

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