Express in die Hölle
Runaway Train (1985), US Laufzeit 106 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 22.05.1986
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von Andrei Konchalovsky, mit Jon Voight und Eric Roberts
Wegen zahlreicher Gewaltverbrechen sitzen Manny und Buck im Gefängnis. Als sich die Gelegenheit ergibt, nutzen die beiden die Chance zur Flucht. Ein gigantischer Koloß aus Eisen und Stahl soll sie auf zwei Schienen in die Freiheit führen: vier aneinander gekoppelte Loks – mehr Dämon als Maschine. Kurz nachdem Manny und Buch auf dieses dampfende Ungetüm aufgesprungen sind, erliegt im Führerhaus der Lokführer einem Herzinfarkt. Führerlos kämpft sich das Ungetüm einem ungewissen Ziel entgegen. Niemand und Nichts kann diese stählerne Bestie bändigen, die mit unvorstellbarer Gewalt alles aus dem Weg räumt, was sich ihr entgegenstellt. Auch die Behörden scheinen machtlos gegen dieses Monster zu sein. Der Weg in die Freiheit muß in ein Chaos führen.
Cast & Crew
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Andrei Konchalovsky
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Jon Voight
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Oscar Manheim
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Eric Roberts
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Rebecca De Mornay
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Kyle T. Heffner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frank Barstow
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John P. Ryan
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T.K. Carter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dave Prince
Regie
Schauspieler
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Kenneth McMillan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eddie MacDonald
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Stacey Pickren
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Walter Wyatt
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Edward Bunker
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John Bloom
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gefangener
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Danny Trejo
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Edward Bunker
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Djordje Milicevic
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Paul Zindel
- Genre
- Thriller
- Ort
- Zug
- Handlung
- Ausbrecherkönig, Fluchtversuch, Gefängnisdirektor, Techniker, Unfall, Unglück, Verbrecherjagd, Vergewaltigung, Zugunfall
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Express in die Hölle
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Kommentare (13) — Film: Express in die Hölle
Kommentar schreibenVisitorQ 2011/11/06 22:19:37
Kommentar löschenActionreicher, brutaler und schmutziger kann ein Film kaum sein. Express in die Hölle ist ein dreckiges Meisterwerk, das Genreliebhaber zurecht vergöttern.
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ewigkeit 2011/10/07 16:49:30
Kommentar löschenUnkonventioneller Thriller in eiskalter und unkontrollierbarer Umgebung mit einem ziemlich verkommenenen aber schauspielerisch tollen John Voight und einem mal nicht ganz so unsympathischen Eric Roberts mit einem passenden und runden Ende.
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FrankB2B 2011/07/07 20:18:03
Kommentar löschenEiner der besten Actionfilme der 80er Jahre und definitiv einer der besten Actionfilme überhaupt mit einem eiskalten "Jon Voight" der hier wohl mit die beste Rolle seiner beruflichen Laufbahn spielt.
Dazu gesellen sich die beiden zu diesem Zeitpunkt noch recht jungen Darsteller "Eric Roberts & Rebeca DeMornay" welche ebenso klasse agieren.
Das ist einer dieser Filme welche man hautzutage in dieser Machart gar nicht mehr zu Gesicht bekommt !!!
Ein absoluter Lieblingsfilm von mir ohne wenn & aber !!!
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doctorgonzo 2011/07/07 21:00:00
Antwort löschenDito
Framesurfer 2011/12/01 23:16:39
Antwort löschenUnbedingt im Orginal anschauen!
spanky 2011/01/24 16:56:54
Kommentar löschenDer fabelhaft naive Roberts mit dem milchbübigen Tennstedt als deutscher Stimme steht seinen Mann gegenüber dem beinharten Voight, der nur aus üblem Knastheld-Getue und fauligen Zähnen besteht. Ein beklemmendes Kammerspiel vor Permafrost-Kulisse bahnt sich da an. Dazu der treibende synthiebasslastige Soundtrack und die im Stile der Bud Spencer-Filme auf Ultramacho überhöhte, nur weniger verzweifelt um Witz bemühte Synchro und man fühlt sich direkt die Geburtswiege der 80er-Actionfilme zurückkatapultiert. Tough, spannend und trotzdem mit Tiefgang...
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doctorgonzo 2011/01/12 17:13:00
Kommentar löschenKlaustrophobie in schier endloser weißer Ebene.
Ex-Sträfling, Schauspieler und Drehbuchschreiber Eddie Bunker, bekannt als Mr. Blue aus "Reservoir Dogs", nutzt Kurosawas ursprünglich für "Red Beard" geplante Geschichte und machte daraus ein tolles Drehbuch zu einem der am meisten unterschätzten Filme der 80er Jahre.
Eric Roberts und Jon Voight als Strafgefangene, die sich durch die Schneewüste Alaskas schleppen, verfolgt vom sadistischen Gefängnisdirektor Ranken.
Mit dem Klettern auf einen aus vier schweren Dieselloks bestehenden Rangierverband haben sie es geschafft:
Geschwindigkeit, Unauffindbarkeit, Freiheit.
Aber so kommt es natürlich nicht: Der Lokführer kollabiert, betätigt zwar die Notbremse, aber schiebt beim Herausstürzen den Regler auf Vollast und die Loks gehen durch.
Die vermeintliche Sicherheit verwandelt sich in eine rasende Todesfalle und die charakterliche Gegensätzlichkeit der Ausbrecher Buck (Roberts) und Manny (Voight) tritt zunehmend deutlicher hervor, je angespannter sie werden.
Als dann auch noch die Zugbegleiterin Sara aufgefunden wird und die drei verbissen um eine Lösung ihres Problems kämpfen, nähern sie sich gemeinsam dem psychischen wie physischen Abgrund.
Dazu kommt, dass Ranken den beiden auf die Spur gekommen ist, die Verantwortlichen der Bahnlinie terrorisiert und den Zug schließlich findet...
Was zumeist als Kammerspiel mit zwei, später drei Darstellern auf dem Führerstand einer Lok durchgeht, ist hochklassiges Spannungskino mit beeindruckenden Fahr- und Landschaftsaufnahmen, angenehm bodenständigen und zurückhaltenden Effekten, einem Riesenscore von Trevor Jones (mit einem überaus gelungen Mix aus harten Industrialklängen und klassischem Orchester) und ganz großem Schauspiel
Es ist schwer, sich dem Rausch der Geschwindigkeit zu entziehen. Noch schwerer allerdings kann man sich dem abgründigen Spiel der Akteure verschließen.
Roberts und Voight spielen sich als Protagonisten quasi in die Herzen des Zuschauers, lassen aber zu keinem Moment vergessen, dass sie eben miese Gangster sind, die zweifelsfrei zurecht einsitzen.
Hier gibt es kein Auflehnen der unschuldig Eingesperrten gegen ein Unrechtssystem, diese beiden haben was auf dem Kerbholz und sind alles andere als gute Menschen. Lediglich die Tatsache, dass der Direktor ein ebenso fieses wie manisches Arschloch ist, der eine Privatvendetta mit Manny hat, läßt hier eine recht eindeutige Sympathieverteilung zu.
Roberts als etwas naiver Buck, immer unter Strom, ist klasse und so überzeugend wie später nie wieder. Noch besser ist Jon Voight, der in meinen Augen hier ebenfalls die beste Rolle seiner Karriere spielt. Als harter, desillusionierter Manny, der zuviel gesehen und erlebt hat, um an eine Form von Happy End zu glauben und gleichzeitig ein mieses Schwein ist, beeindruckt er rückhaltlos.
Gegen diese perfekt ausbalancierte Ambivalenz der beiden kommt Rebecca de Mornay nur schwerlich an, auch wenn sie die gleichermaßen verängstigte, wie vernünftige Zugbegleiterin Sara hervorragend verkörpert.
John P. Ryan als vom Jagdfieber und Blutdurst gepackter Gefängnisdirektor Ranken bringt den psychotischen Verfolger stark rüber, auch wenn seine Rolle einen Hauch zu plakativ ist.
Daneben hat Danny "Machete" Trejo hier seinen ersten Filmauftritt als Boxgegner von Buck.
Heimlicher Star ist aber der auf vier Loks verteilte 7500PS Koloss, der sich unerbittlich seinen Weg bahnt und als gesichtsloses Monstrum eine ähnliche Wirkung hat wie der Truck in Spielbergs Erstling "Duell".
Außerdem bekam eine der Loks noch einen weiteren Filmauftritt in ihren Lebenslauf, umlackiert zog sie 10 Jahre später, den Zug in dem "Alarmstufe Rot 2" spielte.
Der gebürtige Moskauer Andrei Konchalovsky, der in Hollywood auch "Tango&Cash" drehte, vereint hier ein beeindruckendes Setting, tolle Darstellerleistungen (Oscarnominierungen für Voight und Roberts), einen spitzenmäßigen Score und eine fesselnde Geschichte zu einem der atmosphärischsten und geradlinigsten Actionthriller, die ich kenne.
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hoffman587 2011/04/19 09:28:14
Antwort löschenAbsolute Zustimmung, hervorragender Kommentar zu einem hervorrgenden Film
Kreator 2011/01/12 15:59:32
Kommentar löschenIntelligenter und knallharter Actionreißer, der einem den Adrenalinspiegel bis zum Hals steigen lässt. Nahezu perfekt inszeniert, nicht zuletzt wegen dem herausstechenden Drehbuch und den wunderbar adaptierten Schauspielern. Die Story beginnt schon sehr schnell den alternativen Filmfreund anzusprechen, da der Fokus mehr auf die Protagonisten gelegt wird und diese nicht in Materialschlachten untergehen, im Gegensatz zu diversen anderen Genrefilmen. Die Charakterzeichnung ist sehr präzise und kann durch die bestechende Leistung Jon Voights sehr viel an Authentizität aufnehmen. Das Setting wurde voll und ganz ausgenutzt und interessante Passagen eingebaut. Dem gewieften Techniker, oder auch dem, der einen rationalen Gedankengang pflegt, sollte die zeitweise technische, sowie logische Inkorrektheit, wie das Abkoppeln einer Lok oder das Drosseln der Geschwindigkeit, schnell auffallen. Doch dies sei dem Regisseur verziehen, da man dies als dramaturgisches Element ansehen kann und es somit den Unthaltungs -sowie Spannungswert um einiges in die Höhe steigen lässt und nicht negativ ins Gewicht fällt. Der häufig kontrovers diskutierte Schluss mag zwar nicht ganz logischen Zügen folgen, doch ist er eine angenehme Alternative zu anderen mit einem Happy End verseuchten Thriller à la "Speed".
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Filmkenner77 2010/09/30 15:33:28
Kommentar löschenIm besten Sinne altmodische Actionkost für Hartgesottene.
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guggenheim 2009/11/02 23:21:41
Kommentar löschenVoight und Roberts beherrschen ihr Fach zwar, aber der Film ist insgesamt nicht sehr spannend, weshalb er nicht in die Topkategorie eingeordnet gehört
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Matty 2009/04/17 18:00:22
Kommentar löschenPackend inszenierte Flucht die nicht zu stoppen ist.
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Nemsis 2009/03/28 19:45:44
Kommentar löschenDer Film hatte schon was. Aber kein Top Film.
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neumann2000 2008/10/14 19:00:54
Kommentar löschenSpannender, actionreicher Film. Kurzweilige Unterhaltung - mehr sollte man aber auch nicht erwarten.
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RaZer 2008/05/02 19:58:53
Kommentar löschenSpannender und optisch sehr ansprechender Actionfilm. Die Story gewinnt schnell an Fahrt und baut eine tolle Atmosphäre auf. All zu viel Logik sollte man aber nicht erwarten. Einzig das ziemlich dämliche Ende versaut einen ansonsten gelungenen Film.
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dAShEIKO 2007/06/29 09:53:30
Kommentar löschenSpannende Flucht auf einem fahrenden Zug.
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