Eyes of Crystal

Occhi di cristallo (2004), IT/ES/GB
Laufzeit 107 Minuten, FSK 18, Thriller

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.1 Community
58 Bewertungen
6 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Eros Puglielli, mit Desislava Tenekedjieva und José Ángel Egido

Kommissar Giacomo Amaldi wird am Tatort eines brutal exekutierten Pärchens schnell klar, daß er es hier mit einem skrupellosen Serienkiller zu tun hat. Der perverse Mörder trennt seinen Opfern Körperteile ab und ersetzt sie mit puppenartigen Prothesen. Amaldi versucht, die mysteriösen, am Tatort hinterlassenen Botschaften zu enträtseln, denn nur sie führen direkt zu dem Wahnsinnigen. Doch weitere Leichenfunde erschüttern die Ermittlungen, sogar sein Chef wird bestialisch ermordet, da er die Identität des Psychopathen erahnt. Die Situation eskaliert, als die Studentin Giuditta entführt wird. Amaldi hatte sich ihrer angenommen, weil sie sich verfolgt fühlte. Jetzt läuft ihm die Zeit davon, und es beginnt ein Rennen um Leben und Tod zwischen Ermittler und Mörder…


Cast & Crew


Kommentare (6) — Film: Eyes of Crystal

Kommentar schreiben
Sortierung

DrPhil

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Sie mal einer an. Das Land, bekannter Speisen, kann ja auch den Us-Amerikanern die Stirn bieten.
Der italienische Film, "Eyes of Cristal", erzählt eine dunkle, Hollywood reife, wenn auch nicht ganz ausgefeilte, Horror-Thriller, um den Kommissar Amaldi und einem überaus verrückten Serienkiller.
Der Film ist technisch prachtvoll und überaus spannend. Aber dennoch kein Meisterwerk, denn es wird wenig über die Hauptperson referiert und das Ende ist nicht sonderlich gut ausgearbeitet.
Dennoch ist der Film einen Blick wert. Vor allem für alle die Hollywood hassen und düstere Filme lieben.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

the assassin 666

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Eyes of Crystal setzt gekonnt auf die Stärken der alte Giallo´s der haben die macher alles richtig gemacht... die Atmosphäre, Storyaufbau, Bilder usw. machen aus diesem Film einen wirklich gut gelungenen nennen wir Ihn "Spät" Giallo. :)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

eXonic

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Viele Jahre war es still um den Giallo, der seine Hochzeit in den frühen 70ern hatte und nur Dario Argento bewahrte ihn mit Genrebeiträgen in den 80ern und 90ern vor dem völligen Aussterben. In den letzten 10 Jahren fand jedoch eine kleine Renaissance des Giallos statt, denn nun wagten sich auch andere, junge Leute daran, den italienischen Krimi wieder aufleben zu lassen. Für etwas Aufsehen sorgten zuletzt Hélène Cattet und Bruno Forzanidie mit ihrer Hommage „Amer“, aber auch Filmemacher wie Alex Infascelli oder eben Eros Puglielli mit „Occhi di cristallo“ hauchten dem Giallo – neben Argento – nach all den Jahren wieder richtiges Leben ein.

Die Gefahr bei einem solchen Vorhaben besteht natürlich immer wieder darin, einen Abklatsch bekannter Genregrößen zu fabrizieren, doch Puglielli versteht es, seinem Werk eine gewisse Eigenständigkeit zu verleihen und es nicht zum Giallo-Einerlei verkommen zu lassen. Gängige Motive und Klischees wie Puppensymbolik und Kindheitstraumata fanden auch bei „Occhi di cristallo“ einen Platz im Drehbuch, welches zudem typischerweise mit ausufernden Liebesbeziehungen und offensichtlichen falschen Fährten ausgestattet ist. Auf dem Blatt ist der Film also schwer von seinen Artgenossen zu unterscheiden, aber wie Puglielli diese Standardthemen in die Moderne transferiert und mit welcher Hingabe er dabei zu Werke geht, ist sein großer Pluspunkt. Er versucht erst gar nicht die schrille Optik der 70er oder die Soundtracks eines Morricone oder Nicolai zu imitieren, sondern erschafft seine ganz eigene Version eines Giallos der Gegenwart, ohne sich jedoch auf das TV-Look-Niveau jüngerer Argento-Filme zu begeben. Nein, „Occhi di cristallo“ ist gar in Ansätzen so schön fotografiert wie die alten Glanzstücke des Großmeisters und erschafft gemeinsam mit dem vielfältigen, gialloungewöhnlichen Soundtrack eine unangenehm düstere Atmosphäre und einiges an Spannung – selbst wenn der Handlungsverlauf ohne Überraschungen auskommt.

Mit „Occhi di cristallo“ erfindet Eros Puglielli den Giallo zwar nicht gerade neu, aber er erteilt ihm immerhin eine abwechslungsreiche Auffrischung. Es bleibt zu hoffen, dass noch mehr Filmschaffende dem Subgenre verfallen, denn es ist derzeit wirklich auf einem guten Weg, wieder eine gewisse Popularität zu erlangen und somit weiterhin gute Filme hervorzubringen.

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

lieber_tee

Antwort löschen

Toller Neo-Giallo, der Regisseur hat hat das Genre verstanden.


Isolation

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Und wieder hat man einen auf "Se7en" gemacht. Und wieder kam nichts bei raus.
Ein Film für den Komposthaufen.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Filmkenner77

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Der Film ist ein später Ableger der Giallo-Filme der 70er Jahre. Giallo sind in der Regel italienische Thriller, deren Thematik sich um die Aufklärung möglichst grausamer und detailiert geschilderter Morde durch einen perfiden Serienmörder dreht. Die Filme bestachen in der Regel durch eine gelungene Mischung aus Atmosphäre, Musik und Spannung. Eyes of Crystal folgt diesen Grundzügen des Genre, ist aber insgesamt zu geschwätzig geraten. Alles wirkt wie nach Schema F gefilmt, so dass man innovative Ideen vergeblich sucht. Erschwerend kommt bei diesem konstruiert und bemüht wirkenden Thriller aber noch hinzu, dass er kaum Spannung und Atmosphäre aufbauen kann. Alles wirkt wie gewollt, aber nicht richtig gekonnt bzw. schlecht kopiert. Dies schmälert das Sehvergnügen leider erheblich.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Bäda

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

naja das war wohl nix. Mir war zwar klar dass der Film nicht halten würde was der Klappentext verspricht, der sagte: im Stile von Sieben und Saw. Aber man konnte es ja mal probieren. Der Film ist größtenteils einfach langweilig. So richtiges Thrillerfeeling kommt nicht auf. Würd es eher als blutiger Krimi einstufen. Werd ich mir sicher keine zweites mal anschauen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films mögen auch