Fack ju Göhte - Kritik

DE 2013 Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 07.11.2013

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    Dem Trailer und der Meinungen vieler nach hatte ich einige Erwartungen.
    Die wurden nicht erfüllt. Akteure sind ok, viel schlimmer als vergleichbarer Stoff auf Hollywood ist es nicht. Aber wenn man den Trailer gsehen hat, dann kann man sich den Film ersparen

    • Auric.Goldfinger 09.12.2014, 23:37 Geändert 09.12.2014, 23:40

      Ich bin nicht der Mensch der beinahe zwanghaft über das Deutsche Kino motzt, aber an diesem Film habe ich absolut kein Interesse. Ich finde diese Art von Humor ala Berlin Tag & Nacht, Köln 9047Schlagmichtot und dieses über Assis -und über dumme Menschen zu lachen- furchtbar. Mag sein, dass es den Zeitgeist trifft. Und leider ja auch den deutschen Markt, aber ich wünsche mir, dass eine andere Art von Film produziert und von den Deutschen angenommen wird. Vielleicht überzeugt mich ja Jemand vom Gegenteil, aber ich denke ich werde den Film nicht schauen.

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        Für mich ist Fack ju Goethe die lustigste Komödie des letzten Jahres geworden. Und das muss ein deutscher Film erstmal schaffen. Was ich allerdings nicht verstehe ist, dass viele Leute sich den Film anschauen nur um sich drüber aufzuregen und den Film schlecht bewerten. Mal ehrlich, wenn man sich den Trailer anschaut, dann weiß man doch was dort auf einen zukommt?!

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          cycloo77 02.12.2014, 23:31 Geändert 02.12.2014, 23:38

          Fuck You "Fack yu Göthe" Hype.... Wenn das die Rettung oder gar Zukunft des Deutschen Kinos sein soll,dann begrabt es lieber. R.i.P.

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          • Das ist ein Film, den 7 Mio. Leute gut finden, weil die Medien es ihr diktiert haben. Das Motto lautet also: Hier ist euer deutscher Kinofilm des Jahres! Schaut ihn euch verdammt nochmal an! Geht ins Kino! Ihr habt den Film gefälligst gut zu finden, denn das Geld, das für diesen Film verbraucht wurde, kam aus dem Filmfördertopf des exklusiven Filmemacher-Vereins. Vollkommen wurscht, ob es sich um alte Filmideen aus den USA handelt.
            Ja, so ist es.
            Die Filmförderschlange sagt:
            Vertrau' miiiiiiir......der Film ist guuuuuuuut, weil deine Freunde den auch guuuut fanden. Schauuuuuu iiiihn dir annnnn. [*Hisssss*] .....Schau in meine Kommerz-Augen. Vergiss deinen Anspruch auf Unterhaltung. Lass dich beleeeeeeehren, dass Kreativitääääääääät nicht wichtig ist. Können all die Schuuuuulklassen lügen, die im Kinosaal lahahahahachten????? [*Hisss*] Vertrau miiiiiiir!

            Jetzt können wir noch Wetten abschließen. Was kommt demnächst "made in Germany" auf die Kino-Leinwand? Ich meine Genz, ganz neu....noch nie dagewesen?
            Weitere....
            - flache Liebeskomödien
            - Krankheitsbewältigungs-Tragik-Komödien
            - Kriegs-Vergangenheits-Aufarbeitungsfilme
            .....hm....
            Mehr fällt mir jetzt nicht ein, außer vielleicht:

            Einen schönen Gruß an das Jahrzehnte alte Filmförder-System, an dem sich kreative Menschen die Zähne ausbeißen, weil man auf Nummer sicher gehen will.
            Einen schönen Gruß an das Entscheidungs-Gremium, das nur verständnislos die Köpfe schüttelt, wenn Menschen mit mutigen Filmideen ein Konzept für einen Genre-Film vorlegen.
            Einen schönen Gruß an die Medien, die neu aufgewärmte alte Filmideen lobpreisen, als hätte man das Tor zu einer anderen Dimension gefunden.

            So, das war es fürs erste von mir.

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            • 3 .5

              Jede Zeit hat ihren Schulfilm den es verdient

              Will heißen, was Deutschland in den 60ern mit den „Pepe“-Filmen wiederspiegelte, in Amerika die ganzen Highschoolfilme ausmacht oder in den 90ern die „Problemfilme“ der Teenager anpackte, so gilt das auch für dieses Werk: Jede Zeit bekommt das was sie verdient. Muss nicht immer gut sein, aber so isset nun mal. Ich habe mich nun endlich mal getraut diesen Film zu sehen und muss sagen: das gabs doch alles schon mal. 1999 in „Der Diamanten-Cop“ mit Martin Lawrence. Nur war der unlängst lustiger (wenn auch nur bedingt). Natürlich ist es ein deutscher Film und er hatte ja auch Erfolg. Das freut mich ungemein wenn ein deutscher Film Erfolg hat. Aber das ändert nichts an der Tatsache, das die Gags hier flach sind, die Figuren dermaßen überspitzt gezeichnet und die Story einfach ausgenudelt. Satire ist gut wenn sie wohltuend zuspitzt und nicht zu sehr übertreibt. „Dr. Seltsam“ wäre solch ein Fall. Kann man natürlich nicht vergleichen miteinander, aber der Grundkonsens, des satirischen will hier auch gezeigt sein, aber etwas zu viel des Guten. Denn wenn es wirklich solche Schüler gibt (und die gibt es und noch schlimmer), dann wirkt solch ein Lehrer nur in der Wunschvorstellung. Und jede Leitung einer Schule würde den hochkantig rausschmeißen. Davon mal ab wimmelt der Film nur so von Logiklöchern. Ein Loch in der Sporthalle? Klar, merkt keiner so riesig wie das ist. Ein Tunnel unterhalb der Sporthalle? Klar, guckt nie jemand in den Keller nach. Einfach so nachts in die Schule eindringen? Klar, gibt ja auch keine Alarmglocken. Ein Sturz auf den Hinterkopf aus den ersten Stock und alles ist mehr oder weniger gut? Klar, passiert. Nun ja ich will auch nicht ungerecht sein. Ein paar Lacher hat der Film durchaus. Aber auch nervige Charaktere. Allen voran Karoline Herfurth. Ihre Interpretation einer Junglehrerin in solch einer Schule entspricht nun vollkommen den Klischeedarstellungen. Wie auch viele andere. Und das der Film versucht die Schule als einen Ort des sozialen Miteinanders zu präsentieren ist löblich, wird aber durch die ganze Szenerie in die Irre geführt. Fazit: „Digga geht. Lass nächstes ma in Transformers 4“.

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                Tanzveit 17.11.2014, 18:33 Geändert 17.11.2014, 18:36

                Kack die Tafel an, ist der schlecht und meldet den mal jemand der Bundesprüfstelle? Weil Scheiße was soll der Scheiß? Generation Arschloch sei willkommen? Ich möchte kotzen, aber eigentlich hilft gegen sowas nur noch Kampfsport.

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                  Mir ist es schleierhaft, wieso “Fack Ju Göhte” so ein erfolgreicher Film werden konnte. Die Darsteller sind weder sonderlich gut, noch irgendwie sympathisch und der Humor des Films bewegt sich irgendwo auf dem Niveau von Streichen aus der Grundschule und schlecht verfassten Wortwitzen.

                  Wenn “Fack Ju Göhte” mit sieben Millionen Zuschauern der erfolgreichste Film des Jahres 2013 in Deutschland ist, ist natürlich klar, warum anspruchsvolle Filme und Serien hier in Deutschland so wenig erfolgreich sind und warum Unterschichten-TV immer noch eine Erfolgsgarantie für die deutschen Fernsehsender ist.

                  Ich kann einfach nicht über plumpe Streiche wie Kleber auf dem Stuhl und durchnässte Kreide lachen und wenn dann noch aufgesetzte Jugendsprache und eine unglaubwürdige Liebesgeschichte dazukommen, dann ist für mich der Punkt erreicht, wo ich mich tatsächlich Frage, warum alle immer noch darüber nachdenken warum der deutsche Film da steht wo er steht! Wegen Filmen wie diesem!

                  Ja, die Art und Weise wie Zeki Müller als Nicht-Lehrer mit seinen aufmüpfigen Schülern umgeht sorgte auch bei mir für ein Schmunzeln, mehr aber auch nicht. Weder Uschi Glas Gastauftritt, noch die pädagogisch überforderte Lisi Schnabelstedt in Person von Karoline Herfurth konnten den Film für mich aufwerten und auch Katja Riemann als gestresste Direktorin Gudrun ist alles andere als ein Lichtblick in “Fack Ju Göhte”.

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                    soilent 16.11.2014, 21:20 Geändert 16.11.2014, 23:33

                    16.11.2014: 5804 Bewertungen, 388 Kommentare - Eine verfickt alberne Dreckskomödie die massenhaft Zuschauerzeit gestohlen (Top5 deutscher Nachkriegsfilme) und den Machern über 71 Mio $ (+ 67 Mio im Ausland) eingespielt hat. Typisch deutscher Film. Ich will gar nicht wissen, wieviele SchülerInnen mit diesem Mist von ihren pseudohippen Lehrkörpern belästigt wurden. Ich würde allerdings gerne mal den ein oder anderen intelligenten Schulaufsatz darüber lesen... Halt stopp ich nehme das zurück, dieser Film verdient keine Kontroverse.

                    Lena Schömann: "Wir wollten schon immer 'ne Schulkomödie machen, weil Bora und ich aus Lehrerfamilien unter anderem kommen und wir schon immer über das Thema geredet haben, dass man das eigentlich mal aufarbeiten muss - das Trauma."(http://www.youtube.com/watch?v=JJv9xTd4W-g)

                    Bora Dagtekin: "Meistens arbeite ich mich von einer High Concept Idee runter. Vom Groben bis ins Feine. Und ich brauche dann schnell die Besetzung, damit ich das auf die Schauspieler passend schreiben kann. Dann überlege ich mir, ob das irgendwer sehen will und wenn es noch zu langweilig ist, ballere ich noch ein paar lustige Szenen rein." (http://www.ok-magazin.de/people/news/22635/-fack-ju-goehte-autor-bora-dagtekin-im-ok-interview)

                    Elyas M'Barek: "Wir haben Thor vom Thron verjagt. Ich kann in Zukunft behaupten ich hab Thor gefickt! Das ist eigentlich der Höhepunkt meiner Karriere gerade." (http://www.youtube.com/watch?v=pFstC5VderA)

                    Bora Dagtekin: "Klar mag ich privat auch Actionfilme oder Thriller oder Science-Fiction, aber ich bin realistisch genug zu wissen, dass ich nicht in dem Land arbeite, in dem man als Filmemacher mit Genre erfolgreich durchkommt. Wollen Sie 'Gravity' für fünf Mio. Euro Budget sehen? Das wird mit unseren Mitteln halt automatisch 'ne Komödie." (http://www.kino.de/news/ich-arbeite-fuer-die-zuschauer/341491)

                    Und deswegen gibt es halt immer wieder so einen Mist aus deutscher Produktion??! Das ganze hat ca. 6,8 Mio$ gekostet und über 138 Mio $ eingespielt (Gravity hat ca. 100 Mio $ gekostet und ca 716 Mio $ eingespielt.)

                    - Cinema: "Sie haben gleich mit Ihrem ersten Kinofilm, 'Türkisch für Anfänger', einen richtigen Box-Office-Knaller gelandet. Besitzen Sie nun eine Carte blanche, haben Sie für Ihre Projekte jetzt alle Freiheiten?"
                    - Bora Dagtekin: "Um das herauszufinden, hätte ich vielleicht einen Psychothriller mit Außerirdischen als neues Projekt vorschlagen müssen. Aber bei einer Komödie muss ich die nicht ziehen."

                    ... ja genau deswegen gibt es http://www.moviepilot.de/movies/fack-ju-gohte-2 :/

                    P.S.: Warum lautet die mp-url eigentlich http://www.moviepilot.de/movies/f-you-gothe ... zu derber Titel oder was ???

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                      mannypenny 14.11.2014, 11:31 Geändert 14.11.2014, 11:44

                      Also ich tippe mal frech, alle die diesem "Meisterwerk der Filmkunst,des genialen Humors,geschliffener Dialoge und Schauspielerischer Höchstleistungen" mehr als 3.0 geben sind unter 20 !
                      Stimmts oder hab ich Recht?
                      Was geht in den Köpfen von Schauspielerinnen wie Herfurth, Riemann und (sogar) Uschi Glass vor? Sie sind nicht mehr Jung aber brauchen das Geld?
                      Meine Meinung:
                      "Sis is se Undergow of se Eveningland"

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                        Farmermovies 11.11.2014, 20:25 Geändert 12.11.2014, 14:08

                        WOW !!!Bravo... endlich mal wieder ein deutscher Film der es geschafft hat sich in in meine persönliche Liste "Vergraben und vergessen" eintragen zu können. Doch wie hat Fack Ju Göhte diese sensationelle Leistung vollbracht ? Sind es vielleicht die Darsteller die mit ihrer übertriebenen hektischen Art eine gewisse Antipathie in mir hervorrufen oder die überaus gelungenen einschläfernden Witze die sich nach jeder weiteren Minute beim ansehen dieses Filmes in Aggressivität umgewandelt haben? Oder aber auch das dieser haufen Schrott als einer der besten deutschen Filme in die Annalen eingegangen ist ? Eine klare Antwort ist schwer zu identifizieren, da soviel Faktoren für diesen haufen Scheiße sprechen das es wohl eher ein Fall für Galileo Mystery sein muss.

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                          Ich bin entsetzt über diesen Meilenstein des schlechten Geschmacks!
                          Vulgär ohne Ende und dabei hat der Film eine Altersfreigabe ab 12! Gleich am Anfang fällt z.B. folgender Satz:"Ehy, Fi*k 'ne Nu*te für mich mit".
                          Auf diesem Niveau geht es aber weiter. Die Handlung spielt ja hauptsächlich an einer deutschen Schule in der Gegenwart. Es mag sein, dass es Schulen gibt an denen es tatsächlich so derbe abgeht wie in diesem Film. Das bedeutet aber trotzdem nicht, das man das in einem Film so dar zu stellen und irgendwie cool aussehen zu lassen. Wo ist da die Vorbildfunktion? Sollen die normalen Schulen auf diese Art auch noch ruiniert werden? Wenn ich "König von Deutschland" wäre, würde dieser Film auf dem Index landen.
                          Der ist einfach zu mies.

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                            warum spielt ein afrikaner einen türken, sag mal bora haste keine türken gefunden im großen germanien was ist da los?????????

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                              Ich mache es kurz:
                              - Klischees ohne Ende
                              - platt
                              - komplett vorhersehbar
                              - natürlich sehr weit hergeholt
                              - teilweise fragwürdige Botschaft
                              - Szenen zum mit den Augen rollen
                              - vom erwarteten Gag-Feuerwerk auch relativ weit entfernt
                              - ich mag den Hauptdarsteller nicht
                              - ein gewisser Unterhaltungswert ist jedoch vorhanden
                              ENDE

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                                So, nach dem 2ten mal angucken habe ich den Film auch endlich mal bewertet.

                                Fazit Nr.1:
                                Nach dem ersten anschauen hätte ich ihm wohl eine 7 / 7,5 gegeben. Ich konnte ein paar mal kichern und bei der Szene mit dem Süßigkeitenautomaten habe ich mich nicht mehr einbekommen. Die Lehrmethoden und dummen Sprüche gegenüber den Schülern habe ich anscheinend teilweise ignoriert oder fand sie sogar wirklich lustig.

                                Vor der zweiten Sichtung wollte ich mir einmal vergegenwärtigen, ob alle Sprüche und Aktionen wirklich lustig sind oder ob ich nur einen unglaublich guten Tag hatte (Normalerweise kann ich Komödien nicht viel abgewinnen, vor allem nicht wenn sie aus Deutschland kommen).

                                Fazit Nr.2:
                                Bis auf ein paar Schmunzler kam leider nichts mehr bei mir raus. Als Zeki Chantal auffordert leiser zu heulen bin ich sogar leicht sauer geworden. Die restlichen Sprüche und Aktionen der neuen "Lehrkraft" fand ich dann auch unter aller Sau.
                                Die Story war fast 1 zu 1 von "Der Diamantencop " geklaut. Ok, ich glaube selbst der Film ist ein Remake, aber trotzdem. Die Schauspielerischen Leistungen waren leider auch mehr als Minderwertig. Blöde Dialoge und Sprachmuster, die kein normaler Mensch so von sich geben würde, auch keine Lehrer.

                                Man hätte M`Barek als echten Lehrer in den Film integrieren können, ohne diese halbgare Gangster/Prostituierten Geschichte, der mit seinen eigenen/eigenwilligen Methoden die Schüler zum lernen bewegt. Hätte auch gut funktioniert, wäre höchstwahrscheinlich ein besserer Film geworden UND es wäre auch logisch gewesen! Das ist natürlich etwas, was die deutsche Filmindustrie anscheinend vollkommen abartig findet. Jeder Film muss wie die aus den USA sein, voll mit Schimpfwörtern, assigen Menschen, Witzen die nur Kleinkinder und Vorpubertäre verstehen und vollkommen halbgaren und unglaubwürdigen Geschichten.

                                Ich freue mich wirklich darauf "Who Am I" zu sehen, denn wenn ein deutscher Film direkt nach der veröffentlichung von Hollywood eine Neuauflage bekommt, dann muss er ja gut sein. ;)

                                So, genug gepöbelt. Einmal kann man gut lachen, beim 2ten mal versteht man nicht mehr warum man gelacht hat und beim 3ten mal wird man den Film wahrscheinlich hassen. Deswegen belasse ich es wohl dabei, sonst wird meine Bewertung von zuerst geplanten 7,5, die jetzt schon zu 5,0 geworden ist woh auf 2,5 oder schlechter fallen.

                                So, ich freue mich schon auf die bösen "Wie kannst du nur" Kommentare. Viel Spaß ;)

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                                  Lange hab ich mich geweigert diesen Film zu gucken. Schon bei "Türkisch für Anfänger" wurde mir übel und die Trailer zu "Fack ju Göhte" konnten mir nicht mal ein Schmunzeln abgewinnen.
                                  Nun hab ich ihn gesehen, denn immerhin studier ich Lehramt aus Leidenschaft und ich muss ja wissen was künftige Generation "unterhält". Und jetzt bleibe ich (wieder mal) traurig mit fragendem Blick zurück. Überraschenderweise aber auch zwiegespalten.
                                  Denn die ein oder andere gute Botschaft bringt der Film rüber: ja, unsere Schulsysteme passen nicht mehr in die heutige Zeit. Und ja, (in Pädagoik) schlecht ausgebildete Lehrkräfte sind mit missverstandenen Kindern und Jugendlichen überfordert. Dafür ein paar Punkte.
                                  Aber rein filmisch ist das Gebotene hier unterste Schublade. Genauso wie die Streifen der Schweiger-Mafia ist dieser hier für seine dünne Handlung viel zu lang und zieht sich an einigen Stellen mit müden Zeitfüllern. Die Dialoge sind grauenhaft. Vermutlich sollen sie sich an die Stereotypen anpassen, die hier mit Klischees von Klischees dargestellt werden. Aber da funkt wieder die miese miese miese schauspielerische Leistung dazwischen (außer M'Barek).
                                  Generell ist der ganze Film so erzwungen lustig, dass er nur stellenweise Lacher hervorrufen kann/sollte.

                                  • 6 .5

                                    Erstsichtung: 07.10.2014
                                    Vorhersage 6,5 --> Bewertung 6,5

                                    Bis auf die unvermeidliche Lovestory und den Happy End Quark recht unterhaltsam und lustig.
                                    Im Prinzip eine auf die Höhe der Zeit gebrachte, deutsche Umsetzung von Sisters Act 2...

                                    • 8 .5

                                      Boah, der Film ist wirklich megawitzig, das geht einfach mal überhaupt nicht. Nach 50 Minuten musste ich tatsächlich erst mal ein kurzes Päuschen einlegen, weil mir schon die Lunge weh tat. Und ENDLICH mal ein deutscher Film, in dem auch tatsächlich Deutsch gesprochen wird: Hier sagen die Leute eben nicht „So ein Mist, da müssen wir etwas machen“, sondern „So’n Mist, da müss ma was machen“.
                                      Fack Ju Göhte sprüht über vor Ideen: Sei es ein Mittagessen im Striplokal, das moderne Theaterstück („Wir schreiben das um, das wird cool!“), der im Snackautomaten eingesperrte Schuljunge oder das Notizbuch über die Jugendsprache. Die Charaktere sind alle echt niedlich, die Neon-Optik rockt meine Welt und die Sprüche sind der Oberknaller. Sowieso ist der Film in Sachen Humor völlig eigen. Hoffentlich kommen noch mehr Produktionen dieser Sparte - Ich habe gebrüllt ohne Ende.
                                      Der ersten Hälfte hätte ich daher sogar uneingeschränkt 11 Punkte gegeben wenn ich könnte, aber leider wird es nach hinten raus ein bisschen mau - Mit zwei Stunden ist der Film deutlich zu lang, die letzte halbe Stunde ist unendlich kitschig, die Musikauswahl schlägt Kaugummiblasen und die Schauspielleistungen sind meistens gut, aber auch durchaus mal unterirdisch.
                                      Alles in allem eine ganz, ganz sensationelle Komödie, die ich uneingeschränkt empfehlen kann - Ganz ohne das unnötige Prädikat „Deutscher Film“. Vielleicht ist die Populärkultur ja doch noch nicht ganz an unserem Land vorbeigerauscht.

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                                        Ich fand den Film einfach nur klasse und als ich im Kino war hat der ganze Saal hat alle 2 Minuten gelacht!

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                                          Meine Schwester als Lehrerin, dürfte mit einigen Szenen so ihre liebe Mühe haben, vermutlich aber mit dem gesamten Film, was berufsbedingt wohl absolut nachvollziehbar ist. Allerdings habe ich auch durchaus Verständnis für all diejenigen, die sich kopfschüttelnderweise von diesem Film abwenden. Mir hat das chaotische Treiben, zumindest teilweise, recht gut gefallen, vor allem Katja Riemann macht als durchgeknallte Schuldirektorin eine gute Figur, während es mir Karoline Herfurth als Referendarin nicht immer ganz einfach machte, ebenso übrigens wie auch manch Szenen oder Sprüche, bei denen der Streifen mitunter gar heftig überdreht, wobei die anvisierte Zielgruppe dies sicherlich nicht als störend empfinden dürfte.

                                          Insgesamt betrachtet durchaus ein Film, den man sich mal geben kann, aber keiner, den ich mir zwangsläufig nochmals ansehen müsste.

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                                            Man kann sich den Film anschauen. Für ein zweites Mal reicht es jedoch nicht.

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                                              Ich habe ja erwartet, dass der Film scheisse ist. Nicht aber, das ich mich darüber ärgere.

                                              Da gehen sie dahin, die Millionen an Fördergelder, die dafür aufgebracht werden, um unseres kulturelles Filmgut konkurrenzfähig zu halten, Arbeitsplätze zu sichern, und uns zu unterhalten. Dieses Stück Filmscheisse hat locker 70! Millionen Euro in die Kassen der Förderanstallten gespült. Geil wa? denkt der interessierte Zuschauer. Werden doch mit der Kohle viele weitere Film produziert. Jo, das werden sie. Teil 2 von diesem Dreck ist bereits angekündigt. Den Rest bekommen Herr T.Schwieger und sein junges Abbild Frau M.Schweighöfer.

                                              Zum Film:

                                              Es gibt Filme, deren Promotion mich im Vorfeld nicht ansprechen. Diese Film gehen im Trend an mr vorbei. Gut, nicht ungezwungen, verweigere ich mich ihnen ja nicht grundsätzlich. Aber irgendwie wollte ich dem Schein nicht trauen, dass es sich bei dem Film um Quatsch handeln muss.
                                              Versteht mich nicht falsch, ich mag Quatsch. Quatsch kann fantastisch sein. Wenn Figuren so überzogen, die Handlung so platt, die Dialoge so schlecht sind, dass sie damit einen eigenen Charme entwickeln, oder durch ihre Selbstironie bestehen.
                                              Bei diesen "Ding" treffen diese Dinge zu. Aber woran scheitert er dann?

                                              Dieser Film bedient eine genaue Zielgruppe. Er soll jugendliche und ältere Zuschauer ansprechen, die gerne harmlosen, einfachen Quatsch gucken ohne im Kino viel nachzudenken. Das ist legitim und völlig ok. Doch die Macher dieses Schunds machen einen Fehler. Sie halten halten diese Zielgruppe für dumm. Diese Zielgruppe interessiert sich nicht für glaubwürdige Charaktere oder gut strukturierte Dramaturgie. Nein, wir bieten ihnen klischeegezierte Abziehbilder, klischeegezierter Abziehbilder. Wir unterstreichen jede Szene mit einer unfassbar schlechten Musik, um auch den dämlichsten Zuschauer deren Intention zu erläutern. Wir bieten ihnen einfach eine so absurde Szene, das wir uns nicht mal viel Mühe geben müssen, diese mit einem guten Storytelling zu verfeinern.

                                              Ich habe mich ja lange gesträubt diesen Film " dessen Name nicht genannt werden darf" zu gucken. Irgendwann dachte ich mir "na gut, irgendwas muss er ja haben" und bereitete mich seelisch vor. Im Ernst, ich erwartete wirklich eine nette Komödie nach Lehrbuch 08/15. Wenn er diese Wertungen einhält, ist alles coolio.
                                              Dann gibt es los, und nach jeder Minute, nein, nach jedem Frame fühlte ich mich verarscht und von ihnen ausgesogen.
                                              Was ich sah war so unfassbar scheisse, dass ich es nicht fassen konnte.

                                              Das die Figuren schlecht gespielt und geschrieben sind, ok. Das die Handlung flach und scheisse inszeniert ist, ok. Welche Tatsache mir wirklich, wirklich richtig in die Fresse geflogen kam, ist die, dass dieser "Film" so unfassbar herzlos ist. Der Vergleich hinkt, zugegeben, aber bei einem Michael Bay-Film weiß ich wenigstens, das er uns geile Action liefern will(ich sag ja das der Vergleich hinkt).
                                              Den Machern ging es nicht darum, einen guten Film zu machen, sondern einen Film zu konstruieren, der Geld einbringt. Das das Eine das Andere nicht ausschließen muss, sollten klar sein, aber dass man es mir zumindest soooooo plump entgegen drischt wie es hier der Fall war, erschreckt mich schon.

                                              Oh Gott, ich habe keinen Bock mehr. Eigentlich habe ich noch zig Punkte, die ich anspreche würde, aber die Zeit ist mir dann doch zu Wertvoll...

                                              Eines noch. Ich schrieb, das ich glaube, dass die Macher diese Zielgruppe für dumm hält. 70 Mille Leute. 70!

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                                              • 8

                                                Wie herrlich ich im Kino gelacht habe. Definitiv ein schöner Film mit gut pointierten Witzen. Für FSK 12 jedoch zu asozial für meinen Geschmack.

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                                                  Was soll ich noch groß dazu sagen was nicht schon alles gesagt wurde?
                                                  Nur eins möchte ich noch unterbringen, Filme wie dieser sind der Grund warum deutsche Produktionen so einen schlechten Ruf haben!

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                                                    Eher eine Fallstudie als eine Komödie. Vielleicht sollte ich einfach Bus fahren und die anwesenden Schüler filmen - die Realität ist oft nicht weit von diesem Machwerk entfernt. Die Witze fand ich auch nur zum Teil lustig und die Arbeit der Schauspieler war auch eher mau. Man kann ihn sich ansehen, aber ich habe mehr erwartet.

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