Fack ju Göhte - Kritik

DE 2013 Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 07.11.2013

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    Mit dem unglaublichen Erfolg dieser F-Wort-reichen deutschen Komödie hätte ich nicht gerechnet. Allerdings auch nicht damit, dass hier von vorne bis hinten jeder Gag sitzt. So bleibt mir nur zu gestehen, dass mich kein anderer Film des Jahr 2013 so zum Lachen gebracht hat wie die Rasselbande um Chantal, Danger & Co. Derb, herrlich politisch unkorrekt und garantiert NICHT pädagogisch wertvoll – aber dennoch (oder gerade deshalb) absolut sehenswert!

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      Es graust mich heute immer noch, wie sehr dieser Müll bejubelt wurde. Die Anspruchslosigkeit des heutigen Kinopublikums ist grusliger als jeder Horrorfilm. Ich lasse mich nie wieder zu einem Kinofilm überreden. Denn die Realität ist teilweise schon asozial genug, ich muss mir das nicht noch als getarnte Komödie antun.

      • 6

        Hat man sich erstmal daran gewöhnt, dass der Film nicht unbedingt mit Hochdeutsch glänzt, dann kann er durchaus ganz lustig sein x'D Hat mich irgendwie erstaunt, denn ich war am Anfang doch ziiiiiemlich skeptisch (deutsche Filme gehören nicht grad zu meinen Lieblingen, dabei ist es egal welches Genre...xD)

        • 4

          Gäääähhhhn...

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          • 0
            Duchesse161 26.03.2015, 17:18 Geändert 26.03.2015, 17:21

            Beim ersten mal war es ja noch an 2-3 Stellen ganz lustig (bei einer Komödie geht das aber auch nicht) und nach einer gewissen Zeit, als ich das Ende vorhersehen konnte, abgeschaltet. Aber vor einem Monat habe ich es noch einmal mit meiner kichernden Schulklasse ertragen müssen
            Nein Nein Nein nie wieder nie wieder
            Das einzige positive: ich habe endlich den Sinn von dem Lied Let her go verstanden :)

            • 4 .5

              Vorhersage 7.0!
              Hm... Kann ich so nicht bestätigen! Selten war ich von einem Film so zerrissen. Der Film jongliert zwischen "völlig bekloppt" und "ganz nett".
              Eher am Ende, wenn die dumme fikal-Sprache ein Ende findet und die völlig untauglichen Schauspieler (gibt es da ein anderes Wort für?) halbwegs etwas auf die Beine stellen! Die Story ist äußert dämlich und vorhersehbar...
              Ich kann keine 5 geben, denn die hälfte eines Lieblingsfilms ist er nicht wert!

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                Community-Wertung 6.9?
                Selten so einen grenzdebilen Müll gesehen.
                Musste kein einziges mal lachen, nur durchgehend facepalmen.
                Unterhaltung für Sonderschüler, mehr nicht.

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                • 2 .5
                  Fumm 07.03.2015, 22:06 Geändert 07.03.2015, 22:06

                  Ein dummer Film, wo es eigentlich nichts zu lachen gibt , macht sich über Probleme lustig, die eher zum weinen sind.

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                  • 9 .5

                    Wow! Einer der wenigen Filme, bei denen 90% Witz und 10% 'Vernunftstory' vorliegen. Das schafft selbst Hollywood nur sehr sehr selten! Ich habe mich köstlich amüsiert, und das den ganzen Film durch! :)

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                    • 10
                      bruno.thorday 28.02.2015, 19:05 Geändert 28.02.2015, 19:09

                      geiler Film!! hab viel gelacht.
                      was ist mit euch deutschen los ( die diesen Film überhaupt nicht lustig fanden) die haben wirklich Probleme.
                      DAS ist prinzipiell das Problem bei euch Deutschen 0 % Humor
                      endlich ein Film "(MIT)" Humor, und was sehe ich da von euch bei den Kommentaren...? nur leeres Geschwätz und unmögliche blöde Sprüche.. was geht bei euch????

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                      • 3

                        Arschlochlehrer bringt Arschlochschülern mit unkonventionellen Mitteln (Gewalt, komplettes Desinteresse und Beschimpfung) Manieren bei, damit sie keine Harz 4 Empfänger werden. Das deutsche Schulsystem braucht eine Generalüberholung denkt sich Dagtekin, aber Zeki Müller ist letztendlich auch niemand der Bildung vermittelt, im Gegenteil noch radikaler das bestehende Schulsystem stützt.
                        Dazu Charaktere, die konsequent erniedrigt werden, nur um das Publikum dann ungeschickt mit gezielt eingesetzter, grausiger Kitschmusik unterlegten "emotionalen" Szenen doch noch irgendwie an die Charaktere fesseln zu wollen. Generell ist die Haltung des Films ziemlich grausam, wenn er sich gerade die Ausgestoßenen und Außeneiter der Gesellschaft als Opfer seines Hohns aussucht. In zwei Szenen kamen außerdem Suizidversuche vor die dermaßen nach dem Klischee "Die wollen sich eigentlich nicht wirklich umbringen, die wollen nur Aufmerksamkeit" gehalten sind, dass ich kotzen wollte. Bis auf den irgendwie ganz sympathischen M'Barek ein Totalausfall.

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                        • 5

                          wenn man die ersten 20 minuten überlebt - hat man sich dran gewöhnt und irgendwann muss man sogar mal lachen

                          • 4 .5

                            Subtiler Humor ist nicht gerade die größte Stärke von Regisseur und Drehbuchautor Bora Dagtekin, das merkt man als Zuschauer schnell. So prügelt dementsprechend mit brachialer Gewalt „Fack ju Göhte“ unentwegt mit seinen schrecklich überzeichneten Figuren, dumm-blöden Dialogen und einem lächerlich biederen Friede-Freude-Eierkuchen-Finale alles Erdenkliche aus den Lachmuskeln heraus. Schüler, die mit Schleim ihre Lehrer attackieren, ein trainierter Elyas M’Barek in Badehose und eine voll super tolle Liebesgeschichte garantieren auf jeden Fall eine hohe Zuschauerzahl.
                            Gänzlich unerträglich ist der ganze Lehrer-Schreck-Quatsch zwar nicht, viel gefehlt dazu hätte ihm aber bestimmt nicht!

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                            • 10

                              Der Film war geil. Der ganze Kinosaal hat nur noch gelacht. Geiler Film. Hat die "Goldene Leinwand" echt verdient

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                              • 6 .5

                                Nüchtern betrachtet gibt es nicht wirklich viel, was den Film gut macht. Teilweise arg konstruiert, stellenweise echt überzogen und mit einer Liebesgeschichte, die so unglaublich voraussehbar ist, wie es nur geht.
                                Wie gesagt, nüchtern betrachtet.

                                Tatsächlich hat mich der Film aber gut unterhalten. Vielleicht, weil Elyas M'Barek seine Sache ziemlich gut macht. Vielleicht, weil ich als bis-vor-einem-Jahr-noch-Schüler einen Bezug zu dem Thema habe. Vielleicht, weil einige Szenen ganz gut in mein Humor-Beuteschema passen ("Chantal, heul leiser!"). Vielleicht, weil ich mich gefreut habe, mal wieder eine ganz gute deutsche Komödie gesehen zu haben.

                                Letztendlich kann ich all die schlechten Kritiken hier durchaus nachvollziehen. Aber genau so kann ich verstehen, dass der Film ein echter Kassenschlager geworden ist.
                                Alles in allem hab ich echt schon schlimmere deutsche Filme gesehen.

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                                  Fack ju Film

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                                  • 2

                                    haben mein Freund und ich nach knapp 30 min ausgemacht. Langweilig.

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                                    • 7

                                      Ja, ich mochte den Film tatsächlich!
                                      Sicher ist "Fack ju Göhte" lange nicht der beste deutsche Film und wohl auch nicht die beste dt. Komödie, aber die meisten Witze haben bei mir doch gezündet und ich fand, dass das ganze noch gerade so weit unter der Gürtellinie war, dass man es noch ertragen konnte.
                                      Nur ab dem letzten Drittel wurde der Film leider sehr vorhersehbar und viel zu kitschig...
                                      Aber ansonsten ist "Fack ju Göhte" ein ganz witziger deutscher Film, den man aber sicher nicht 2 mal sehen muss!

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                                        Wieder mal eine Bestätigung dafür, dass Deutschland einfach die Finger von Filmproduktionen lassen sollte.

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                                        • 1 .5

                                          --- Enthält keine Spoiler. Den Sch*** kann man echt nicht spoilern... ---

                                          „Yowan Rastet Aus“

                                          Wo soll ich denn bloß anfangen? Bei der stereotypenhaften, oberflächlichen Charakterzeichnung, die von strunzblöd bis semibehindert reicht? Bei dem vorhersehbaren Plot? In der Mitte des Films buddelt Herr Müller ein wenig im Dreck und findet die geheimen Wünsche seiner Zukünftigen. Was wird er wohl am Ende tun? Na? Soll ich beim Frauenbild anfangen? Ohne Brille bist du schön und so? Und wehe du hast mehr im Hirn als dein Freund, der natürlich alle paar Minuten sein Hemd ausziehen muss, damit niemand merkt was für ein Idiot er ist. Bei den Dialogen?
                                          "Soll ich dir einen blasen? Nee, du lass mal. Keinen Bock grad."
                                          Soll ich bei widerwärtiger Intellektuellenfeindlichkeit anfangen? Man kann Shakespeare ja auch auf das eigene Niveau herunterbrechen anstatt an seinen Texten zu wachsen.
                                          "Komm schon Julia, Zack zack, ich will fickeen!"
                                          Bei zweifelhaften Bildungsmethoden? (Und damit meine ich nicht mit Paintball-Gewehren auf Asoziale ballern)
                                          Ach, wisst ihr was? Ich fang' einfach gar nicht erst an. Ich hör lieber auf.

                                          Bitte keine argumentativen Kommentare hier darunter schreiben, ich will mich mit dem Sch*** nicht mehr weiter beschäftigen müssen...

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                                          • pufaxx 09.02.2015, 14:30 Geändert 09.02.2015, 14:36

                                            Meine Mama hat mir die DVD geschenkt. Und mir was vorgeschwärmt von wegen "zackige Dialoge" und "es geht Schlag auf Schlag" ... ähm ...

                                            Hab mich am Wochenende endlich mal dazu durchgerungen, den Film einzulegen ...

                                            Könnte sein, dass man so etwas als pensionierte Grundschullehrerin (eines ihrer Fächer war Deutsch) irgendwie als erfrischend, frech, anarchisch oder spritzig empfindet - kann ich nix zu sagen, ich musste zum Glück noch nie unterrichten - so ein "Insider-Humor" fehlt mir natürlich.

                                            Wie dem auch sei: Nach so 20, 25 Minuten war's einfach zu ... unlustig, langweilig, blöd - und ich hab dann mit meiner Freundin lieber "Mensch, ärgere Dich Nicht!" (jeder mit zwei Farben) gespielt.

                                            Dummerweise hab ich dabei auch noch verloren, denn meine Freundin spielt inzwischen mit der gleichen Taktik wie ich. Verflixt. Aber die Pizza war GANZ große Klasse. Falls hier noch jemand in Fürth wohnt und einen Laden namens "Panolio" nicht kennt - Unbedingt nachholen [Nein, ich kriege keine Provision].

                                            Ich schweife ab. Den Film haben wir vorzeitig abgebrochen (Sorry, Mama) - daher gibt's hier auch noch keine Wertung.

                                            Ich werd' ihn aber irgendwann gucken ... müssen ...

                                            P.S.: Und nächstes Mal gibt's für mich die "Frutti Di Mare"-Pizza ohne Kapern. Prinzipiell finde ich die Idee mit den Kapern ja gar nicht verkehrt, es waren für meinen Geschmack bloß ein Bisschen zu viele, dadurch wurde die Geschichte einen Tick zu säuerlich - und die Pizza bekommt von mir - anders als [wahrscheinlich] der Film - 9 von 10 Punkten.

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                                            • 0

                                              Ich passe mich mit diesem Kommentar dem Niveau dieses Filmchens nicht an und erzähle einen kleinen Schwank aus meinem Leben, der heute Nachmittag so nicht stattgefunden hat.

                                              Sohn: Alda, ich will nen Film gugge
                                              Vater: Welchen?
                                              Sohn: Fuck ju
                                              Vater: Wie bitte?
                                              Sohn: Fuck ju!!!! Biste taub, oder was?
                                              Vater: Ich möchte mich aber nicht ficken, ich will wissen welchen Film Du sehen möchtest.
                                              Sohn: Boah Alda, den Goethe Streifen.
                                              Vater (erfreut): Oh Götz von Berlichingen gibts als Film?
                                              Sohn: Wat willste?
                                              Vater: „Er aber, sag’s ihm, er kann mich im Arsche lecken!“
                                              Sohn: Häh?
                                              Vater: Das Zitat ist von Goethe.
                                              Sohn: Ausm Film?
                                              Vater: Nein aus Götz von Berlichingen.
                                              Sohn: Is des en Porno?
                                              Vater: Fuck ju.

                                              Wer mich jetzt fragen möchte was dieser Kommentar mit dem Film zu tun hat, sollte sich folgendes vorstellen. Der Sohn ist der Film und der Vater bin ich.
                                              Da prallen 2 Welten mit einer solchen Geschwindigkeit aufeinander, dass der Urknall ein kleiner Furz in der Landschaft war.
                                              "Nichts ist schrecklicher als ein Lehrer, der nicht mehr weiß als das, was die Schüler wissen sollen."
                                              Ich habe heute diesen Streifen zum 2. Mal gesichtet, diesmal allerdings mit Untertitel, ich wollte den Schwachsinn auch verstehen den die "Schauspieler" von sich geben. Nach 10 Minuten hatte ich die Schnauze voll. Selbst mein Sohn, dessen Freunde von diesem Machwerk sehr angetan sind wollte sich dieses Elend nicht weiter anschauen. Im Kino fand er Ihn noch witzig. Schön was ein 11 jähriger innerhalb von etwas mehr als einem Jahr für eine tolle Entwicklung nehmen kann.
                                              Leck mich im Arsch und fuck ju Drecksfilm.

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                                              • 6

                                                DASS DER FILM EIN SOLCHER KINOERFOLG WAR KANN ICH NICHT VERSTEHEN. FÜR MICH IST DER FILM NICHTS BESONDERES, ABER DAS IST WOHL GESCHMACKSSACHE.
                                                EINMAL ANSCHAUEN GEHT SCHON.

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                                                  ich kann hier noch nicht eine der schlechten kritiken nachvollziehen. nicht ansatzweise... ich habe den film eben gesehen und war richtig mitgerissen. lange nicht mehr so oft gelacht bei einer komödie, und gleichzeitig auch noch ein wenig berührt gewesen. viele bewerten den film scheinbar viel zu subjektiv und voreingenommen. kaum werden mal nicht die üblichen gesitteten vorstadt familien mit ihren alltagsproblemen thematisiert blickt man von anfang an mit misgunst und ablehnung auf die dargestellten rollen. quasi eine art schutzhaltung um sich vor dieser bizarren welt der versager und nichtsnutze zu schützen. blos kein verständnis mit denen zeigen, blos nicht hineinversetzen in so eine lage, garnicht erst sympathien entwickeln, nichtmal beim film. nein, alles dumm, niveaulos, asozial. und entsprechend ist dann auch der film einzustufen... anders kann ich mir so manche wertung hier nicht erklären.

                                                  ich für meinen teil sehe hier einen unheimlich lustigen film, mit charmanten darstellern die allesamt prima in die rolle passen die sie spielen, und man merkt jedem einzelnen an wieviel spaß sie beim dreh hatten (was man auch im abspann nochmal sieht). die sprüche sind eiskalt und treffen voll ins schwarze, grade hier traut sich der film mal was. gleichzeitig wird viel wert auf die charaktere gelegt, hier findet viel wandlung statt, was sonst immer sofort kritisiert wird wenn es nicht der fall ist. und dabei geschieht nichts von hier auf gleich, oder gar erzwungen, sondern alles macht sinn und ist nachvollziehbar. natürlich ist alles auch sehr überspitzt und vorhersehbar, aber anders würde es schnell zu einem gesellschaftskritischen drama werden und das möchte der film eindeutig nicht sein.
                                                  also schraubt eure erwartungen nicht gleich ins unermessliche nur weil ihr gerne "den deutschen film" feiern wollt, sondern betrachtet diesen film als das was er ist. erfrischend schmutzig, lustig, ehrlich und dabei unkompliziert aber stimmig verpackt.

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                                                  • 0 .5

                                                    Ich bin so unvoreingenommen, wie es (mir) möglich war, an diesen "Kinohit" rangegangen. Nach ca. 15 Minuten habe ich mal kurz lachen müssen, dabei blieb es....dabei ging die "Komödie" satte 2 Stunden. Muss ich da noch viel mehr sagen?

                                                    Kurz und knapp: niveaulos, vorhersehbar, dumm, wirkt wie die schlechte Kopie eines noch schlechteren Til-Schweiger-Films, unterirdische Schauspielleistungen inklusive. Armes Deutschland. Bevor ich mir diesen "Film" nochmal anschaue, starre ich lieber eine weiße Wand an.

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