Faces in the Crowd

Faces in the Crowd (2011), CA/FR/US Laufzeit 103 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm

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5.5
Kritiker
2 Bewertungen
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5.7
Community
173 Bewertungen
20 Kommentare
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von Julien Magnat, mit Milla Jovovich und Sarah Wayne Callies

Anna ist Lehrerin an einer Grundschule und führt mit ihrem Freund ein glückliches Leben. Nachts auf dem Heimweg wird sie Zeuge eines Mordes und daraufhin fast zum nächsten Opfer des Killers. Bei der Flucht vor ihm zieht sie sich eine schwere Kopfverletzung zu. Als sie im Krankenhaus erwacht, muss sie feststellen, dass sie an einer “Gesichtsblindheit” leidet und somit Gesichter verschiedener Menschen nicht mehr unterscheiden kann. Trotz dieser schwerwiegenden und hochgradig irritierenden Krankheit versucht sie, mit der Hilfe des Polizisten Kerrest den Mörder ausfindig zu machen. Dieser kommt ihr immer näher, ohne, dass sie ihn erkennen kann…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: Faces in the Crowd

Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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6.0Ganz gut

Zuerst mal zu den Fakten. Den Zustand der Prosopagnosie (englisch: Face-Blindness) alias Gesichtsblindheit gibt es wirklich. Im Jahre 1947 von einem deutschen Neurologen erstmals als Krankheitsbild beschrieben, können Menschen nach schweren Gehirnverletzungen an verschiedenen Formen dieser seltenen Krankheit leiden. Neuere Untersuchungen sollen aber ergeben haben, dass oft unerkannt oder falsch diagnostiziert, ungefähr sogar 2,5 Prozent der Weltbevölkerung von dieser Behinderung betroffen sind.

Über Milla Jovovich (The Three Musketeers) muss ich eigentlich ja nicht mehr viel sagen, da sie sowieso jeder Filmfreund kennt. Als Actionheldin in den Resident Evil-Filmen ist sie ja unschlagbar, wer ihre kleineren Filme kennt weiß aber auch, dass ihre emotionale Bandbreite und somit ihre Schauspielkunst an sich nicht gerade klein ist. Ich persönlich weiß ja auch ihre Audiokommentare auf einigen DVD´s ihrer Filme sehr zu schätzen. Selten machen diese soviel Spaß wie bei ihr, vor allem ihre kindlich verspielte Art Spaß auszustrahlen, machen sie dabei zu einer grundsympathischen Person.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (19) — Film: Faces in the Crowd


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Poor Boy

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Bewertung6.5Ganz gut

Bevor Milla Jovovich von ihrem Göttergatten im neuen Resident Evil wieder in Szene gesetzt wurde drehte sie diesen Thriller.Milla spielt das verfolgte Opfer durchaus glaubwürdig und man kann sehr gut mit ihrem Charakter mitfühlen.Es gibt so Handicaps die man sich selbst nie wünscht,Blindheit,Taubheit oder eben wie in diesem Film Gesichtsblindheit.Was muss das für ein Albtraum sein,einen geliebten Menschen,Freunde,Familie,nie wieder siehst du ihr wahres Gesicht.Das mit dem Nachwuchs am Ende,da hat man dann doch etwas dick aufgetragen,aber passiert ist alles schon.Der Film zieht sich etwas und ist sehr Dialoglastig,hat aber auch einige spannende Momente.Für zwischendurch ist er ganz ok.

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Poor Boy

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ich hab extra wegen dir ein bisschen dick aufgetragen damit du vor verlangen an nichts anderes mehr denken kannst :D


Murphante

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Ooooooooh wie nett :D :D :D


LowRidah

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Bewertung6.0Ganz gut

Milla überzeugt wieder auf voller Länge, leider haben sich in dem Streifen dann doch einige Logikfehler eingeschlichen, die mich zu einer schlechteren Bewertung zwingen als der Film es eigentlich verdient hat.
Aber seien wir mal ehrlich:
//SPOIIIIILLEEEEEEER

der Regen am Ende beim Tod des Polizisten hat den Film vollständig versaut, oder? :/

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Kevin2803

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr spannender und interessanter Film, auch wenn es ziemlich schnell relativ offensichtlich ist wer hier der Täter ist. Milla spielt gut, auch der Rest ist überzeugend. Das mit den wechselnden Gesichtern wurde auch überzeugend umgesetzt.

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dmtjdc

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich schon alles gesagt: Gute Idee, streckenweise auch ansprechend umgesetzt.
Dumm nur, dass die Logik - vor allem gegen Ende! - völlig über Bord geht.
Ach ja: Die Dialoge der klischeehaften Figuren sind übrigens auch ziemlich mies und zum Teil unfreiwillig komisch.

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filmschauer

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Bewertung4.5Uninteressant

Wenn man in die ersten Minuten von "Faces in the Crowd" schaut, bekommt man einen Eindruck ziemlich schnell: die Gesichtskrankheit (unter Experten Prosopagnosie genannt) ist für das Medium Film ein sehr willkommenes, weil wirkungsvolles Thema. Die Visualisierung dieser wenig bekannten Behinderung und der schwierige Umgang damit sind zugleich die Stärken des Films. Milla Jovovich versucht einerseits, durch ihr bisweilen hysterisch anmutendes Schauspiel diese Qual zu verdeutlichen. Andererseits ist es der Einsatz wechselnder Gesichter für die jeweils gleiche Rolle, die manchmal selbst einen zweifeln lässt. Das Gesicht sah doch eben noch etwas anders aus? Leider konzentrieren sich die Vorzüge von Julien Magnats Film auf die erste Hälfte, die noch eher in Richtung Psychodrama tendiert. Dumm nur, dass der Auslöser dieser Krankheit ja eigentlich ein Serienkiller war, dessen Verfolgung eine entsprechend hohe Priorität bekommt. Die zweite Hälfte läuft dann einem wenig fordernden Whodunit-Krimi hinterher, wie man es in unzähligen B-Filmen schon durchlitten hat. Die alberne Auflösung ist schließlich die negative Krönung und hinterlässt einen entlarvenden Nachgeschmack darüber, was hätte möglich sein können. Falls ein Filmemacher das Thema Gesichtskrankheit nochmals aufnehmen sollte, gerne. Einen verstörenden Neo-Giallo könnte ich mir hier sehr gut vorstellen.

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JackoXL

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Genau so sehe ich das auch. So 40 Minuten lang hat der echt was und versemmelt es hintenraus so unglaublich. Das hätte ein richtig guter Film sein können. Als Giallo wäre eine interessante Idee.


filmschauer

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Ja, wir (lieber_tee mit seinem Kommentar eingeschlossen) sind in diesem Fall mal komplett einer Meinung.
Die Giallo-Idee kam bei mir natürlich sofort auf, als zum ersten Mal die Klinge gezückt wurde.


cruzha

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Bewertung5.5Geht so

Interessanter Ansatz, Milla Jovovich spielt auch ganz gut. Dennoch kommt der Streifen nicht über gehobenen B-Movie-Standard hinaus. Dazu ist die Inszenierung zu schlaff und unspannend geraten. Grobe Logikfehler geben dem Streifen den Rest, aber immerhin taugts für den üblichen Videothekenabend.

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jedi37

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Bewertung6.0Ganz gut

Milla Jovovich, endlich mal in einer anspruchsvollen Rolle, der sie durchaus gewachsen ist.
Die nette Grundidee des Films mit dem Hirnschaden, der die Gesichtserkennung von Anna zerstört wird gegen Ende leider von der Dramaturgie geplättet. Ansonsten solide und durchaus spannend.

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gungott

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Bewertung4.5Uninteressant

eigrntlich ganz guter spannender Film ,naja etwas "SELTENE" erkrankung das man sich keine Gesichter mehr merken kann.

2 Punkte Abzug wegen dem krassen Regiefehler gegen Ende

"Spoiler" !!!
ein Polizist (unbewaffnet) geht langsam auf einen auf einen psychopathischen Serienkiller zu und fragt ihn (bewaffnet) ob er ihm nicht bitte mal seine Waffe gibt ...

aehm ja ,sorry sowas passiert leider in amerikanischen Filmen ,wo auf jedes Piss Datail geachtet wird zu oft und kann den ganzen Film total versauen ... Übel ...

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Howaldo

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Bewertung5.5Geht so

Schauspieler gut, story gut, nur die umsetzung der story hätte man besser hinkriegen können.

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Co-Pilot

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Bewertung6.5Ganz gut

Faces in the crowd

Hatte nach zuletzt reihenweiser mieser Titel (Mad Circus, Das Haus der Geheimnisse, Barry Munday Story) eingentlich überhaupt nichts mehr erwartet - und wurde zu meiner Freude positiv überrascht(!)

Gute Schauspieler (i like M.J. ;)
Gute Story weil so noch nie gesehen
Atmosphäre stimmt
Kurzweilig

Nur hat mich das viele Gesichterwechseln selber ein wenig durcheinander gebracht, sodass ich wohl als Einziger hier nicht bereits nach 30Minuten gewusst habe wer der Täter ist. Konnte also seeehr gut M.J.´s Krankheit "nachvollziehen".

Hatte aber auch dafür bis 10Minuten vor Ende Spannung - dann wusste ich auch wer der Täter war :)

Kurzum Fazit:
Sehenswert, es gibt bei Leibe schlechtere Produktionen & es gibt sicherlich auch VIEL schlechtere Produktionen. Bessere gab es aber auch schon, daher sage ich mal:
Zu Beginn eines jeden Movies starte ich bei "5", dann gibt es Abzüge & Zugänge für dieses und jenes, für dies und das halt... - Im Endeffekt vergebe ich eine 6,5.

Vielleicht ist es zu hoch um 0,5 aber bei dem anderen Mist den ich zuletzt sehen musste ist meine Bewertung durch die Freude vielleicht etwas höher ausgefallen als unter anderen Umständen...

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dos6510

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich finde “Faces in the crowd” eine sehr dichte und packende Geschichte. Mehr auf meinem Blog....

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tucos2004

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Bewertung1.5Ärgerlich

Man muss nicht viel von Polizeiarbeit verstehen, um mitzubekommen, dass der Film komplett schwachsinnig ist. Zuerst kein Zeugenschutz, dann doch; ein Polizist zu Beginn ohne Gefühle bei einem Fastopfer nach Mord, u.s.w. das zieht sich bis zum Schluss, als der Polizist nach der Waffe fragt und sie dem Mörder einfach so aus der Hand nehmen will, wobei es dann zum Handgemenge kommt. Wer der Mörder ist, ist auch in der Mitte des Filmes schon klar. Ein enttäuschender Filmabend für mich!

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RaZer

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Bewertung6.0Ganz gut

Von der Grundidee her gar nicht übel. Sie reicht allerdings nicht aus, um den kompletten Film zu tragen. Das etwas unfaire Katz-und-Maus-Spiel zwischen gesichtsblindem Opfer und irrem Serienkiller erreicht nie die Intensität, die möglich wäre, weil schon viel zu früh klar ist, wer der Killer ist. Ich bin nicht sicher, ob die Autoren tatsächlich immernoch glauben, den Zuschauer mit solchen "Twists" überraschen zu können oder ob da einfach die Faulheit die erste Geige spielt. Jedenfalls tut es der Atmosphäre nicht gut. Milla Jovovich ist hier wirklich mal als Schauspielerin gefragt und regelt die Sache zwar nicht überragend, aber doch grundsolide.
Wenn's nicht so vorhersehbar wäre, hätte der Film echt was her machen können. So ist er - von der Grundidee mal abgesehen - nur einer von vielen.

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JackoXL

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Bewertung4.5Uninteressant

"Faces In The Crowd" beginnt vielversprechend und vermag im ersten Drittel durchaus zu überzeugen. Die Idee der "Gesichtsblindheit" ist eine prima Grundvorraussetzung für einen Thriller und wird auch ganz nett präsentiert. Damit der Zuschauer sich in Anna's Lage (von Milla Jovovich entgegen ihrer letzten Rollen auch vernünftig gespielt) hineinversetzten kann, wechseln die Gesichter der anderen Figuren von Zeit zu Zeit. Das ist auch zwingend erforderlich, andernfalls würde der ganze Film nie funktionieren, erweißt sich aber als effektives Mittel, um das Interesse hoch zu halten. Besonders die Szenen in der Schule, in der Anna in ein Meer aus identischen Kindergesichtern blickt, mutet leicht gruselig an und lässt diese verzweifelte Situation gut nachvollziehen. Ja, so etwa 30-40 Minuten war ich guter Hoffnung.
Spätestens dann fällt dieses ansehbare Gerüst aber in sich zusammen. Da offenbart der Film seine Hilflosigkeit, aus der gelungenen Eröffnung einen einfallsreichen und vorallem spannenden Thiller zu erzeugen. Die Situation der Gesichtsblindheit bleibt die einzige Stärke, der Rest ist fast sogar etwas lächerlich. Die Glaubwürdigkeit und Logik bleibt auf der Strecke (z.B. kann Anna auch keine Stimmen mehr erkennen? Oder warum spricht die seit Jahrzenten taube Therapeutin so klar und deutlich, als würde der Verlust des Hörens sich nicht zwangsläufig auch auf die eigene Sprache auswirken?). Noch schlimmer ist die unglaubliche Vorhersehbarkeit. Jetzt mal im Ernst, wer konnte nicht schon lange vor der "überraschenden" Auflösung sagen, wer der Killer ist? Das ist ja so plump und eindeutig, ich dachte erst, das soll eine bewußt falsche Fährte sein. Ich war leicht fassungslos. Auch sonst, in der letzten Hälfte ist klappt eigentlich nichts mehr. Wäre der ganze Film so, maximal 3 Punkte.
Im Prinzip splitet sich der Film für mich in zwei Hälften. Für die Erste gebe ich 6 Punkte, für die Letzte 3. 9:2 = 4,5. Das klingt jetzt einfach, aber ich kann den unmöglich anders bewerten. Dabei ist es gar nicht mal uninteressant, aber hintenraus so vergeigt und nur von seinen Anfangsminuten lebend, das der einfach nicht geht.

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JackoXL

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Genau wie dein Kommentar. Hätte ich den nur vorher gelesen, schade um die Kohle...:(


Co-Pilot

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Also ich wusste bis 10min vor dem Ende nicht wer der Täter ist - mich hat die viele Gesichtswechselei eher durcheinander gebracht... aber dafür hatte ich auch Spannung bis zuletzt :-)


lieber_tee

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Bewertung5.0Geht so

Wenn Paul W.S. Anderson Drehpause hat darf seine Frau Milla Jovovich auch mal in anderen Filmen mitspielen... Die Grundprämisse, einen Krimi um das Thema Prosopagnosie (Face-Blindness) zu gestalten, ist genial und eine pfiffige Möglichkeit neben klugem Spannungs-Kino auch einen Diskus über Täuschung von Bildern / Gesichtern im Alltag sowie über Zuschauerrezeption von Kino-Bildern zu drehen. Leider bietet Julien Magnat (Buch/Regie) in seinem ersten US-Spielfilm davon (fast) nichts. Er spielt zwar des öfteren mit den Motiven "sehen", "aussehen" und "Gesichtern" (Facebook, Spiegel usw.) und ihm gelingen zwei hervorstechende Suspense-Sequenzen (U-Bahn- und Club-Szene) aber das war es dann auch. Milla ist wie immer niedlich, der Rest ein 1000send mal gesehener, in US-TV-Optik gehaltener Serienkiller-Whodunit, mit bieder-langweiligen Schauspiel-Gesichtern, Logikfehlern (z.B. Warum hört die Gesichtsblinde im Finale nicht die "richtige" Stimme?) und standardisiertem Ablauf. Wenn der Film dann zur Täter-Auflösung schreitet (den man schon nach 30 Min erahnt) wird es nicht wirklich spannend und das Ende versülzt in triefend schlechtem US-Kitsch. ^Kopfschüttel^
Potential wäre vorhanden gewesen, entstanden ist nur ein mittelprächtiges 08/15 Thrillerchen.

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Andy78

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@lieber_tee: Ich will nicht glauben, dass der Film bei dem Thema und der Besetzung so wenig gelungen sein soll...Nur weil du keinen US Kitsch mit Happy End magst...Ist doch sicherlich wieder nur viel zu hart von dir bewertet...;)


lieber_tee

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5 Punkte sind schon o.k. Trotz guter Ansätze nur Durchschnittsware.


sitzdisko

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Bewertung4.0Uninteressant

total unlogisch, und deshalb für mich als thriller uninteressant.

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DonMunich

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich versteh die Kritik von einigen Leuten hier an der Mila Jovovich überhaupt nicht. Sie spielt die Hauptdarstellerin Anna absolut überzeugend und man kann sich richtig in ihr Problem reinversetzen. Der Film selber ist nach kurzer Zeit zu durchschauen, trotzdem ist es ein sehr kurzweiliger Film der Spaß gemacht hat ihn anzuschauen. Es ist kein Superhochglanzthriller, aber er hat durchaus seine Glanzpunkte. Allein schon die Krankheit "Gesichtsblindheit" macht den Film sehr interessant und natürlich Mila...

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Murphante

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Hier lese ich Hoffnung :D
denn ich bin ein großer Fan von Milla ... *sabber*
ich find diese Frau so hot :D


Co-Pilot

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Dann reiß dich zusammen, zu Beginn schaut M.J. wieder exxxtrem hot aus - im Club zum Beispiel... Nach ihrer Erkrankung dann halt ein wenig zerrüttelt, aber immer noch scharf... :)


niceeddy

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Bewertung5.5Geht so

Vorhersehbarer Thriller, aber sehr interessante Thematik + Milla! Dabei fällt mir ein: Hat Milla Jovovich eigentlich schon mal in einem richtig guten Film mitgespielt?

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lieber_tee

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Ja, im Das fünfte Element (1997). Oder in "Rückkehr zur Blauen Lagune" (1991) :))) Ist auch egal, Milla ist trotzdem klasse...


the assassin 666

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Johanna von Orleans. :)


Miami Twice

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Bewertung6.5Ganz gut

Milla Jovovich spielt ihre Rolle absolut überzeugend und wie die Gesichter der Personen um sie rum auch immer wieder wechseln, das ist gut umgesetzt. Eine spannende Story, bei der man richtig mitleidet.

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