Factory Girl

Factory Girl (2006), US
Laufzeit 91 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 06.08.2008

4.5 Kritiker
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6.6 Community
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16 Kommentare
Factory Girl - Bild 14891
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von George Hickenlooper, mit Guy Pearce und Sienna Miller

Aus dem beschaulichen Cambridge kommt Edie in das New York der 60er. Dort trifft sie auf Andy Warhol. Edies Charisma, gepaart mit ihrer Verletzlichkeit, lässt sie zu Warhols Muse aufsteigen. Sie lebt in der rauschenden Welt der Factory. Warhol verwandelt die stillgelegte Hutfabrik in einen Ort, der als Sinnbild der 60er gilt. Kunst, Drogen und freie Liebe prägen den Alltag der New Yorker Künstlerszene, und mittendrin ist Edie, die zum Gesicht der Gegenkultur aufsteigt. Scheinbar an der Spitze angelangt verliebt sie sich in einen mythenumwobenen Rockstar. Gefangen zwischen Warhols Welt und ihrer neuen Liebe findet sie sich letztendlich im Stich gelassen von beiden. Auf sich allein gestellt versucht sie in der modernen Welt zu bestehen. Doch ihre Vergangenheit lässt sie nicht los.

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Kritiken (6) — Film: Factory Girl

Kaltduscher: MoviezKult.de

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6.5Ganz gut

In schnörkellosen Bildern erzählt Regisseur George Hickenlooper das Leben einer der Stilikonen der 60er Jahre, Edie Sedgwick, die als Muse des Pop-Art-Visionärs Andy Warhol bekannt wurde. Nach einer turbulenten Jugend mit regelmäßigen Einweisungen in psychiatrische Kliniken flüchtet die junge Unternehmerstochter 1964 nach New York, wo sie eine recht erfolgreiche Model-Karriere startet. Über Bekannte lernt sie ein Jahr später den extrovertierten Künstler Andy Warhol kennen. Der verfällt sofort ihrem Charme und macht sie zu seiner Muse, zu seinem Aushängeschild für die Factory, einen der angesagtesten Künstlertreffs seiner Zeit. Edi steigt auf zu einer Stilikone, zu einer der ersten it girls aller Zeiten. Das exzessive und freizügige Leben der New Yorker Künstlerszene lässt die psychisch Labile aber bald in einen tiefen Sumpf aus harten Drogen fallen. Die Liebe zu Bob Dylan führt schließlich zum Bruch mit Warhol. 1971 stirbt Edie Sedgewick in Santa Barbara an einer Überdosis Tabletten.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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5.0Geht so

“Factory Girl” ist eigenwillig, kunstvoll und leicht abstrakt inszeniert, so wie man sich so ein Künstlerleben vorstellt. Leider wird der Stoff dem Zuschauer schlichtweg zu fad vermittelt. Ein Spannungsbogen lässt sich nicht erkennen. Es fehlt eine gewisse Tiefe, alles wirkt etwas zu blass und oberflächlich. Auf der Suche nach historischen Hintergründen zu den Figuren wird man also nur bedingt befriedigt. Als Kontrast dazu sind die schauspielerischen Leistungen sehr positiv hervorzuheben. [...]

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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6.0Ganz gut

Hickenlooper mischt hier wie sonst auch Dokumente und Mythen, der Einsicht folgend, dass Mythen nur eine andere Form von Wahrheit sind. Dieses spekulative Edie-Sedwick-Biopic handelt von einer Frau in der Männerwelt, ist dann aber auch - indem es Andy Warhol und Bob Dylan gleichermaßen als intrigante und manipulative, vor allem aber narzisstische Künstlervampire zeigt - eine moralische Abrechnung mit unseren Vorstellungen von Starglamour und Künstlertum.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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1.0Ärgerlich

Edie Sedgwick ist sozusagen der Stoff für großes Kino. Dummerweise hat Regisseur George Hickenlooper aber einen wirren, langweiligen, dramaturgisch untauglichen, flachen und völlig unglamourösen Film über sie gedreht. Auch das ist natürlich eine Leistung. An den Schauspielern liegt es nicht. Sienna Miller zeigt als Edie Sedgwick die gesamte Bandbreite ihres Könnens. Sie ist mal naiv, mal überdreht, ängstlich und entrückt. Und auch Guy Pearce macht als Andy Warhol eine gute Figur und steht meist angemessen blass mit silberner Perücke ausdruckslos in der Gegend herum.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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3.5Schwach

Auf sehr zweifelhafte Weise werden hier das ehrliche, bodenständige Musikgenie und der oberflächliche, nur auf den eigenen Vorteil bedachte – und nebenbei homosexuelle – Pop-Art-Schwindler gegeneinander ausgespielt. Jedem seine Interpretation, aber die Dinge lagen etwas komplizierter. So jedoch wird der Film weder der wunderbaren Edie Sedgwick gerecht noch dem wohl wichtigsten Avantgarde-Künstler des 20. Jahrhunderts.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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3.0Schwach

dilettantischer Mumpitz. Schlecht recherchiert, farblos eingefangen, uninspiriert runtergeleiert. Ging gar nicht, Bis eben auf Sienna, dem glitzernden Star. großartige Performance die wieder einmal beweist wie toll die Frau ist. Ansonsten: Schrott.

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Kommentare (10) — Film: Factory Girl

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Sanylein

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich wusste garnichts über diese Frau hatte de Film eigentlich wegen Sienna angeschaut. Fand es auch recht interessant gemacht. Mich störte aber die deutsche Synchro etwas, also vielleicht lieber in Originalton schauen.

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Blonder

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut inszenierter Film über die Popkultur der Sechziger, bei dem man das Gefühl hat Andy Warhol hätte den Film selbst gedreht. Denn vor allem besticht er durch seine ungewöhnliche Bildersprache, normal gedrehte Szenen im Wechsel mit grobkörnigen schwarzweiß Aufnahmen und verschwommen wirkenden Szenen. Die Musik besorgt den Rest, damit man richtig in diese Zeit hineinversetzt wird.

Eine junge Frau landet nach ihrem Studium bei Andy Warhol und wird seine Muse, dabei lernt sie Bob Dylan kennen und beginnt eine Affäre mit ihm. Mit der Zeit aber gerät Edie Sedgwick immer mehr in den Drogensumpf. Die biografische Geschichte von Sedgwick wird durchgehend spannend erzählt.

Andy Warhol wird von Guy Pearce dargestellt, der den Ausnahme-Künstler gut verkörpert. Aber das größte Lob gehört Sienna Miller, die ihrer Rolle so viel Authentizität verleiht, dass man manchmal meint Edie Sedgwick würde sich selbst spielen. Auch die Darstellung von Dylan ist gelungen.

Dem Film gelingt es gekonnt das Lebensgefühl der damaligen Zeit glaubwürdig widerzuspiegeln. Heraus gekommen ist eine packende und faszinierende Biographie die einen bis zum Schluß fesselt.
Wer sich für diese Zeit interessiert sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen.

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Chris12zero

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Bewertung7.0Sehenswert

... mmmmhhhhhhh ... Sienna Miller spielt das It-Girl der 60er Jahre Edie Sedgwick.
"Factory Girl" war für mich als Riesen-Fan von Sienna Miller natürlich ein "Must See" !! ;)^^
In ihrer ersten größeren Hauptrolle spielt Sienna Miller also in der Biographie "Factory Girl" das It-Girl der Sixties, Edie Sedgwick, die zugleich die Muse des großen Künstlers Andy Warhol war.
Auch wenn diese Verfilmung im Ganzen ein wenig kalt lässt als dramatisch zu erscheinen, so sind die 60er Jahre im Film perfekt und zeitgemäß eingefangen.
Sienna Miller überzeugt in der Darstellung der Edie Sedgwick voll und ganz. Zudem gibt Guy Pearce in seiner verschrobenen Darstellung Andy Warhols eine schauspielerische Glanzleistung ab und auch Hayden Christensen ist als Bob Dylan nicht zu vergessen. Auch der Soundtrack ist genial und zeitgemäß eingefangen.
Fazit: Wer sich für Pop-Kultur und zeitgemäße Künstler-Biographien interessiert, sollte dieses Porträt eines schillernden Starletts der 60er Jahre gesehen haben.

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feininger75

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Bewertung5.0Geht so

Im Original ist der Film am amüsantesten wenn Guy Pierce als Andi Wahhol und Hayden Christiansen als Bob Dylan sich einen Wettbewerb liefern, wer den besseren Stimmenimitator bekannter Pop Größen mit komischen Akzenten hergibt. Sienna Miller spielt Edie Sedgwick sehr respektabel. Bei aller schauspielerischen Leistung: Insgesamt ist der Film sonderbar egal, dafür berührt einen die historische Dreiecksgeschichte Sedwick/Warhol/Dylan dann doch zu wenig in ihrer Umsetzung. Da ist die Doku, die sich in den Extras der DVD versteckt spannender als die Spielfilmumsetzug des Themas.

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Benni-THE-KING

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Bewertung7.5Sehenswert

Irgendwie hat mich der Film gefesselt auch wenn er nicht im traditionellen Sinn spannend war...
Und über Sienna Millers Leistung muss man wohl keine Worte verlieren :)

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Etiennette

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Bewertung10.0Herausragend

absolut authentisch,aussdrucksstark und berührend
die besetzung ist hervorragend,auch wenn die schauspielqualitäten von sienna miller oft angezweifelt werden,ist sie für diesen film einfach die perfekte besetzung.ihre ganze mimik und gestig bringt die rolle der edie sedwick glaubhaft rüber.
auch guy pearce spielt seine rolle als andy warhol einfach grandios.
letzlich der verruchte billy quinn von dem (in diesem film unheimlich attraktiven...)hayden christensen gespielt
die bilder,die musik und alles drumherum einfach perfekt inzeniert.
das drama gegen ende des films zeigt aber das dieser film nicht einfach nur eine glatte,oberflächliche biographie ist
nicht ohne grund habe ich mir den film die woche darauf gleich ein zweites mal im kino angesehen

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Mayla

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Bewertung9.5Herausragend

Toller Film, athmosphärisch dicht, spannend. Sollte man allerdings im Original sehen.
Tolle Schauspieler, ein Film, den man so schnell nicht vergisst.

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tom²

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Völlig zu unrecht von der Presse zerissener Film....
Sienna Miller ist erstaunlicherweise sehr gut... von Guy Pierce als Andy Warhol bin ich völlig überzeugt.
Ich wusste bis dato nicht mal wer die Sedgewick war, und das aus der "Factory" eher selten was lebendiges rauskam ist bekannt. ich finde die Story weder flach noch an den Haaren herbeigezogen. Das die Presse den "Künstler" Andy Warhol (das ist Kunst? auf mich wirkt er wie ein Kopierer der mit Farbe spielt - OTON aus dem Film) verteidigt - spricht für deren Sachverstand:-)

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AylaView

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Bewertung7.0Sehenswert

Tragödie über ein Itgirl, welches durch den exzentrischen Künstler Andy Warhol zum unglücklichen Sternchen wurde. Interessante Filmaufmachung, die sich anfänglich etwas zieht, dafür aber plötzlich endet. Man erfährt interessante Dinge über Warhol selber (klasse gespielt von Guy Pearce) und verliert zusammen mit Sienna Miller als Edie Sedgwick immer mehr an Boden.

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R.A.Madison

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Bewertung7.0Sehenswert

Sienna Miller zeigt hier, dass sie zu den kommenden Großen gehören wird. Vllt. tu sie es auch schon. Wenn man will ist es eine tiefgehende Erfahrung, die man mit Miller hier macht. Ihre Darstellung im Taxi ist für mich die bewegendste Szene. Pierce versucht etwas zu krampfhaft Warhol zu sein. Miller macht den Film sehens- und bemerkenswert. Es ist aber genug über sie gesagt...reicht jetzt. Einmal noch: Sienna Miller :-)

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