Falco - Verdammt wir leben noch

Falco - Verdammt wir leben noch (2008), AT/DE
Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Musikfilm, Drama, Kinostart 05.06.2008

6.2 Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
178 Bewertungen
16 Kommentare
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von Thomas Roth, mit Manuel Rubey und Arno Frisch

Dieser Film dreht sich um das Leben des aus Wien stammenden Musikers Falco. Geboren als Johann Hölzel in Wien galt Falco schon als kleiner Junge als musikalisches Wunderkind. Er brachte Lieder mit deutschen Texten, wie zum Beispiel “Der Kommissar”, “Rock Me Amadeus” oder “Wiener Blut ”, nicht nur in Deutschland und seinem Heimatland Österreich, sondern auch in den USA und Kanada in die Charts. Er ist 1998 in der Dominikanischen Republik bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen. Der Film schildert den Werdegang des österreichischen Popstars Hans Hölzel, der als Falco mit “Rock me Amadeus” den ersten und bislang einzigen deutschsprachigen Nummer 1 Hit in der Geschichte der amerikanischen Billboard-Charts landete. Die Lebensgeschichte des am 19. Februar 1957 geborenen Wieners führt über die frühe Entdeckung seiner musikalischen Begabung und die Szenebands “Hallucination Company” und “Drahdiwaberl” zu seinen großen internationalen Erfolgen als Falco. Der Film zeigt den Erfolgsdruck und die große Erwartungshaltung der Musikbranche ebenso wie die öffentliche Person Falco, aber auch die zerbrechliche, private Seite dieses großen österreichischen Künstlers. Falcos schwierige Frauenbeziehungen, seine Affinität zu Alkohol und Drogen, aber auch seine unbekannten, verletzlichen Seiten sind Inhalt des Films und zeigen die Lebensgeschichte eines Mannes, dessen früher Tod, am 6. Februar 1998, Falco zur Legende gemacht hat.

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: Falco - Verdammt wir leben noch

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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8.0Ausgezeichnet

"Ich kann ohne das Lebensgefühl, so zwischen Depression und Größenwahn, nicht wirklich leben." -

Man sollte überhaupt nicht versuchen, es zu verschleiern oder zu übergehen: "Falco" wird nur für jenen Teil der Zuschauer wirklich gut funktionieren, die bereit sind, über einige Schwächen hinwegzusehen: Thomas Roth erfindet das Rad der verfilmten Autobiographie zu keiner Zeit neu, vielmehr belässt er es dabei, das konzeptionelle Malen-nach-Zahlen-Schema bestmöglich mit Details und historischen Vernüpfungen auszufüllen.
Und dieses Vorhaben gelingt ihm im Großen und Ganzen auch wirklich ordentlich: Eine Autobiografie, sei es nun Buch oder Film, wird sich immer schwer darin tun, den Spagat zwischen den markanten und bekannten Zitaten und Sequenzen des Biographierten und der Person dahinter zu zeichnen - dass Hans Hölzel offensichtlich ein sehr komplexer Charakter mit etlichen Brüchen war, macht jenes Unterfangen sicher nicht einfacher.
Roth…

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The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...

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7.0Sehenswert

„Falco - Verdammt, wir leben noch”" ist ein gelungener Spielfilm über Falco und für Falco-Fans und stellt somit definitiv ein absolutes Pflichtprogramm für diese dar, das neben seiner beispielhaften Musikeinlagen auch auf inszenatorischer Ebene zu überzeugen weiß und trotz mitunter fiktiven Einfällen ein beeindruckendes Soziogramm dieses Ausnahmekünstlers bereithält.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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4.0Uninteressant

So bleibt die Verantwortung an Hauptdarsteller Manuel Rubey hängen, und der müht sich redlich. Was an physischer Ähnlichkeit fehlt, macht er insbesondere in Sprache und Tonfall wett, am schönsten in der Szene, die ihn beim Entwickeln der Kunstfigur Falco - vielmehr: dessen Intonation - zeigt. Bei der Performance der Songs aber wirkt sein Nachempfinden der exaltieren Arroganz Falcos eher steif und peinlich berührt als begeisternd, und sein Gesang macht nur um so deutlicher, daß es bei Falcos Songs vor allem der Interpret selbst war, der sie zum Leben erweckte, nicht die heute praktisch nicht mehr erträgliche 80er-Produktion der Bolland-Brüder. Es ist dennoch Rubey, der diesen Film zusammenhält, in dem selbst der sonst zuverlässige Christian Tramitz zur Stirnfalte degradiert wird.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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7.0Sehenswert

[...]Chronologisch erzählt der Regisseur den Aufstieg des Musikers, die Höhen und Tiefen und die Auswirkungen auf den Privatmenschen. Unterbrochen wird die Chronologie lediglich durch kleine Einspielungen, die in ihrer Gesamtheit am Ende des Films wie Puzzleteile den tödlichen Unfall Falcos zeigen. Als Glücksgriff erweist sich die Besetzung des Wiener Sängers Manuel Rubey für die Hauptrolle. Rubey, der glücklicherweise den Vorzug vor Robert Stadlober bekam, besitzt nicht nur eine verblüffende Ähnlichkeit mit Falco, sondern erschafft in seinem erst zweiten Spielfilm ein ungemein dichtes und berührendes Soziogramm, welches den schwierigen Menschen Johann Hölzel für den Zuschauer erst greifbar macht.[...]

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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6.0Ganz gut

Der Film zeigt den Erfolgsdruck und die große Erwartungshaltung der Musikbranche ebenso, wie die öffentliche Person Falco, aber auch die zerbrechliche, private Seite des Hansi Hölzels. Falcos schwierige Frauenbeziehungen, seine Affinität zu Alkohol und Drogen, aber auch seine unbekannten, verletzlichen Seiten sind Inhalt des Films und zeigen die...

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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8.0Ausgezeichnet

Eigentlich erstaunlich, dass erst zehn Jahre nach dem Tod des österreichischen Megastars Falco ein Spielfilm über sein Leben erscheint.

Der Film hat seine Schwächen, macht das aber durch die dramatische und sehr sehenswerte reale Geschichte von Hans Hölzel aka Falco wett, die alles hat, was ein Biopic braucht: Steile Karriere, Höhenflug, Flops, tiefer Fall, Hybris, Depression, Drogen, Skandale und natürlich gute Musik. Ein sehr dankbarer Stoff für einen abendfüllenden Film.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.5Ganz gut

"In Wien musst erst sterben, damit sie dich hochleben lassen." Sein Comeback hat Falco alias Hans Hölzel zwar nicht mehr erlebt, dafür vorher mitgenommen, was geht. Alkohol und andere Drogen, Frauen und jede Menge Erfolg: "Rock Me Amadeus" landet als bisher einziges deutschsprachiges Lied an der Spitze der US-Billboard-Charts. Dem schillernden Leben des ersten weißen Rappers widmet sich Thomas Roth.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.5Ganz gut

Seit Jahren schon geistert die Idee eines Films über das kurze und so tragisch zu Ende gegangene Leben des österreichischen Popstars Falco durch die Filmszene der Alpenrepublik. Sogar Robert Stadlober war eine Zeitlang für die Titelrolle im Gespräch. Nun ist es Manuel Rubey geworden und der macht seine Sache perfekt (manchmal fast zu perfekt): Fast schon ein wenig beängstigend real imitiert er Falco von der Stimme und der Sprache bis hin zur Gestik eins zu eins. Mit Rubeys Darstellung nicht ganz mithalten können jedoch die weiteren Aspekte dieses Biopics: Das Drehbuch bleibt viele Erklärungen schuldig und hangelt sich etwas mühsam entlang der Albenveröffentlichungen und der dazu gehörigen Musikvideos, die für den Film extra akkurat nachgedreht wurden, durch das Auf und Ab der Vita des selbsternannten Mozart-Nachfolgers. So erfährt man zwar, dass Falco unter einer dominanten Mutter litt und mit seiner großen Liebe und späteren Ehefrau Jaqueline (Patricia Aulitzky) eine On-Off-Beziehung im Sie-küssten-und-sie-schlugen-sich-Stil geführt hat, richtig greifbar wird der Mensch hinter dem Musikidol aber nie. Nur seine Angst, die davon handelt, nicht wieder an alte Erfolge anknüpfen zu können, die ihn rastlos durch sein Leben trieb und die er mit Alkohol und Drogen so gut es geht zu bekämpfen versuchte, kann Regisseur Thomas Roth adäquat abbilden. Mag sein Film auch inhaltlich nicht immer überzeugen, so gelingt es ihm doch spielend, den österreichischen Superstar und seine Hits zu neuem Leben zu erwecken und damit ein wenig wehmütiges 80er Jahre-Feeling aufkommen zu lassen.

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Kommentare (8) — Film: Falco - Verdammt wir leben noch

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USA_Christoph

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"FALCO - Verdammt wir leben noch" ist ein Film für Falco-Fans und solche, die es werden wollen. Manuel Ruby spielt grandios, auch wenn er (natürlich) nicht so gut singt wie der echte Johann Hölzl. Selbst die Nebendarsteller überzeugen, die außerordentliche Atmosphäre wirkt bedrückend und stets passend und das trägt dazu bei, bei diesem Film den Aufstieg und den Fall des Falken mitzuerleben und mitzufühlen.
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FAZIT: Falco ist ohne Zweifel mein unangefochtener Lieblingskünstler, es grenzt an ein Wunder, dass ich diesen Film als angemessen empfinde, aber es ist so. "FALCO - Verdammt wir leben noch" wird Johann Hans Hölzl durchaus gerecht und fesselt von der ersten bis zur letzten Minute.
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Kleine Info am Rande:
Leider hat mein Lieblingszitat gefehlt: >>Wenn ich morgen meinem Gott gegenüberstehe, kann ich sagen: "Ich bin unschuldig! Ich hab niemanden was getan, ich hab niemanden g'legt, ich hab niemanden betrogen, ich hab niemanden wehgetan... außer mir selbst." Und das wird er mir hoffentlich verzeihen.<<

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regiseurin

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Bewertung7.0Sehenswert

Gesanglich ist es eine katastrophe aba es war auch eine sehr große herausfoderung für Manuel Ruby, FALCO gesanglich nachzuahmen. Vom sprachlichen her könnte man in manchen Szenen glauben, Ja das ist er. Wiener Dialekt so wie Ausprche einwandfrei. Zusammensetzung des Films auch nicht schlecht.
Das gewisse ETWAS fehlt leider trotzdem.
Für FALCO- fans ein muss.

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GunSpeed

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Bewertung6.5Ganz gut

Gelungenes BioPic eines großartigen Musikkünstlers! ... an einigen Stellen (mir persönlich) zuviel familiäres... aber ok - ist wohl gerechtfertigt. Ansonsten erlebt man hier AUFSTIEG und FALL des FALCO!

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Jason Bourne

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Falco-Verdammt wir leben noch ist ein Film mit höhen und Tiefen.Aber im Grunde hat mich der Film doch gefesselt.
Zwar hat Manuel Rubey nicht das richtige aussehen für die
Rolle hat aber durch seine Sprachliche Arbeit als Falco überzeugt.An manchen stellen wirkt der Film etwas langgezogen
und teilweise sind die Dialoge zu schwer zu verstehen aber
die Musik und die Geschichte machen diesen Film doch zu einen würdigen versuch Falcos leben wieder zu geben.Fazit:Für Falco
Fans und welche die Interesse an Falco haben eine gute Wahl.

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spanky

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Bewertung6.5Ganz gut

Überaschenderweise hat mich Manuel Rubeys Performance voll überzeugt. Der Film ist allerdings zu wenig tiefgründig und frühstückt eine Figur mit epischem Potential in Spielfilmlänge ab. Hätte man mehr draus machen können...

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Bradbury

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Macher des Films geben selbst zu, dass sie sich (gerade in Bezug auf Falco's Privatleben) oft auf eine recht spekulative Ebene begeben mussten. Ihrer Fantasielosigkeit ist es wohl zu verdanken, dass die Geschichte des Hans Hölzel, einem Superstar und Exzentriker, so bieder und koventionell daherkommt.
Die ganz Zeit beschleicht einen das Gefühl, man bekommt nur unspektakuläre Archivaufnahmen vorgesetzt und verpasst die wichtigen Momente in Falco's Karriere. Kein Glamour, kein Pep, keine Intensität! Sex, Drugs & Austropop? Fehlanzeige!
Und sogar Drahdiwaberl bleiben seltsam brav.
Manuel Rubey gibt sein Bestes und in manchen Szenen schafft er es, Falco für kurze Augenblicke wieder lebendig werden zu lassen. Doch über weite Strecken wirkt sein Schauspiel ziemlich angestrengt ... vom Gesang mal ganz abgesehen.
Grace Jones' Kurzauftritt irritiert.

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Zariel

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Bewertung7.0Sehenswert

Guter Film, jedoch denke ich, dass ein Film nicht für sein Leben ausreicht. Es gibt einige Lücken die ich gern gefüllt bekommen hätte. Aber das Gezeigte ist äusserst interessant und wenn nicht für "normale" Filmgucker, so aber für Falco-Fans ein Muss!

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BrutusD

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film ist durchaus interessant. Die Schauspieler sind okay, Manuel Rubey als Falco überzeugt. Viele der Nebencharaktere bleiben leider oberflächlich. Das kann aber auch am Drehbuch liegen, welches dem Film viel zu viele Längen beschert . Besonders die Beziehungsriesen zwischen Falco und Isabella hätte man ohne Verluste deutlich kürzer darstellen können.

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