Fallen Angels

Fallen Angels (1995), HK Laufzeit 92 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 09.01.1997

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6.8
Kritiker
16 Bewertungen
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7.6
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657 Bewertungen
23 Kommentare
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von Kar Wai Wong, mit Leon Lai und Michelle Reis

Der junge “Killer” streift durchs nächtliche Hongkong und bringt für Geld Menschen um. Seine Partnerin “Agent” lebt im selben schäbigen Hotel, organisiert seine Termine, beseitigt seine Spuren und kundschaftet Opfer und Tatorte aus. Ihre heimliche Liebe erwidert “Killer” jedoch nicht. Er beginnt an seinem Job zu zweifeln, gabelt die blonde Ausreißerin Punkie auf und stürzt sich in einen Strudel der Exzesse.

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Kommentare (23) — Film: Fallen Angels


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Jek-Hyde

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Bewertung0.0Hassfilm

Okay, erstmals das obligatorische SPOILER:
Läuft...?
Läuft.
Okay, dann los.
Die ganze Sache fing sehr vielversprechend an. Ein Killer, eine Assistentin, die heimlich in den Killer verleibt ist. Ein geniale Kamera und verzerrte Einstellungen den man eigentlich schon allein 4 Punkte geben müsste, mindestens. Warum also Fallen Angels trotzdem zum Hass Film wurde? Seit geduldig. Doch mit laufender Handlung wurde der Film immer unübersichtlicher und seelisch abstrakter. Ich verstand langsam das ich mir hier einen Film über die Liebe an sehe. Also dachte ich Okay, sehen wir uns einen Film über die Liebe an. Und dann kam da SIE. Ich weiß nicht ob ihr das Lied von den Ärzten kennt: "Baby war beim Frisör". Ich konnte mir nie vorstellen, dass eine Frisur eine Frau so entstellen kann, aber hier hat Wong den lebenden Beweis dazu gebracht. Und dazu kommt noch dass unser Killer sich natürlich nicht seine wunderschöne Assistentin als Freundin sucht. Eine wunderschöne Asiatin und ohne mit der Polizei in Schwulitäten zu geraten, 100% eine Braut für die Mann (und sicher auch Frau) MORDENT! Aber nein, er nimmt die Nervensäge. Eine Frau die sicher recht hübsch wäre, aber nicht mit diesem Ding auf dem Kopf. Ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll, eine Kugelfrisur, auf einer Asiatin und in Orange! Unattraktiver als weiße Socken und Sandalen an einem Fettkloß im Urlaub. Eine Frisur die wenigstens 6 Punkt Abzug bedeuten muss. Im Normalfall mag ich ja nervige Charaktere, sprich Ed aus Cowboy Bebop und salbt Obernervi und StarWars-Fan Hass Objekt Nummer 1 Jar jar bing konnte ich was abgewinnen, doch diese Frau war einfach nur der pure Horror, selbst eine Glatze mit Punkerschnitt, selbst eine Glatze ohne Punkerschnitt hätte ihr besser gestanden als so was! Zu kam noch dieser dämliche Typ der Leuten irgendwelche Scheiße aufdrängelt, bis sie ihn dafür bezahlen. Einen Penner den ich als erstes eine in die Fresse gehauen hätte, bis er endlich abzieht. Ein kleiner Lichtblick kam als schwarzhaarige, telefonierende Cholerikerin daher, doch die versumpfte schließlich und zurück blieb nur der übliche Mist. Noch nie habe ich in einem Film ähnlich viel Hass empfunden! Und am Ende mussten die Zuschauer natürlich beruhigt werden, dass es doch einen gütigen, gütigen Gott gibt, nämliche unsere Schönheit vom Anfang findet schließlich doch jemanden am ende, was für ein Ende aus der Dose.
So sieht echte Leibe aus und so geht's halt im Leben zu?
Kann schon sein und vielleicht ist mir auch einiges entgangen, aber der Filmabend war total im Arsch, und da ich als Tarantino Fan nun mal Tarantino vertraute der sich voller Lobes über Chunking Express auslies, versuchte ich mit diesem Film den Abend zu retten und der Albtraum ging weiter...

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David "Noodles" Aaronson

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Tja nun ist er geherzt, das sechste Herz für einen Wong Kar-wai. Hätte ich dass schon vorher ahnen können?

Der Film macht süchtig nach der Großstadt, selbst eine 500.000 Einwohner Stadt erscheint mir gerade so groß genug. Liegt es an meiner Dorf Herkunft? Oder vermittelt Herr Wong da etwa ein falsches Bild von Hongkong?
Sicher ist nur eines: vermittelt wird eigentlich überhaupt nichts, jedenfalls kein festgezurrter Zeitpunkt an denen der Film genaue Emotion befiehlt, schon gar keine Moral oder ähnliches. Es ist ein Gangster Film, ein Hard-Boiled Melancholic Crime Drama, ein 'es ist permanent Nacht Film'. Einige der schrillsten Charaktere der 1990er Jahre tummeln sich in der Dunkelheit, wenn es Nacht wird trauen sie sich im Schutze der Finsternis aus ihren Löchern, hinein in die stroboskopartige neon-schwarze City, nur um wieder im nächsten Atemzug von ihr verschlungen zu werden.

Die gefallenen Engel lungern auf der Straße, versuchen sich Erinnerungen entweder zu machen (respektive zu erleben) oder sie zu vergessen - typische Wong Kar-wai Motive. 'Killer' hat Bilder von einer angeblichen Familie in seiner Tasche (welche real gar nicht existiert) um sie dann & wann auf Nachfrage zu zeigen, Lüge auf Nachfrage.
He Zhiwu wiederum filmt seinen Vater, seine Aufnahmen werden dem "Fallen Angels" Zuschauer am Ende des Films hoffentlich ein weinendes & ein lachendes Auge bereiten, möglicherweise ist dass Auge bei dem ein oder anderen dann auch schon ermattet, könnte passieren.
Genial, lustig, schnell, klug, kalt, einsam, ja sogar blutig. Was Wong auf die Leinwand wirft sind nur Brocken, ich könnte sie mit tausend weiteren Wörtern beschreiben. Für einige mögen diese Brocken kümmerliche Krümmel sein, für andere (ich z.b.) ein hohes Gut, eine kleine Offenbarung, oder zumindest doch der subjektive Filmrausch einer pulsierenden Metropole, von einem Regisseur der dass Maximum aus seiner Malpalette herausholt, eine riesige Farbpalette die wir Hongkong nennen.

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Hektik der Großstadt wird in "Fallen Angels" gut durch die Story über den Auftragskiller und seine Partnerin, die sich eigentlich nie zu sehen bekommen, rübergebracht, ist es doch in der modernen Welt nicht unüblich, dass alle zwar von gegenseitiger Existenz wissen, aber doch irgendwie aneinander vorbei leben. Der andere Teil mit dem stummen Kleinkriminellen war als Gegenstück dazu nicht so leer und ruhig, sondern wild, dynamisch und total verrückt. Gefallen haben mir aber beide. Auch der visuelle Stil des Films ist großartig, die farbenfrohe Neonwelt und die flotte Kamera lassen das Nachtleben in Hong Kong trotz aller Einsamkeit sehr lebhaft erscheinen.

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jacker

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Bewertung5.0Geht so

Wong Kar-Wai No. 5

"Fallen Angels" heisst Kar-Wai's Nachfolger zu "Chunking Express", doch mir fällt schwer zu glauben, dass "CE" auch nur ansatzweise aus dessen Kopf verschwunden war, als er diesen hier gedreht hat. Ich hatte das Gefühl den selben Film nochmal, nur eben bei Nacht zu sehen. Wenn Handschrift und Stil zur Selbstkopie werden, sollte man sich vielleicht mal hinterfragen, oder ein wenig mehr Zeit mit dem nächsten Projekt lassen.

Schön ist, dass ich erstmals in einem von Kar-Wai's Filmen einen Charakter entdeckt habe den ich total und uneingeschränkt mochte: Die Episode um den stummen Zhiwu (hieß er so?) und überhaupt seine ganze Figur ist zum Schießen und man findet ihn direkt herzlich und amüsant!
Wie er seine 'Kunden' zum Eis essen oder Haare waschen zwingt, wie er nachts Schweine massiert und auf ihnen reitet und allein der Fakt, dass er nicht sprechen kann weil er verdorbene Ananas gegessen hat (was hat Kar-Wai nur mit diesem Zeug? Ananas-Neurose?) ist einfach skurril und liebenswürdig. Allerdings mit einer Einschränkung: Die Episode ist genial BEVOR er sich verliebt, dann verkommt die Darstellung leider wieder zu Wong Kar-Wai's Standard-Geplänkel.

Wie auch der Rest des Films.
Unglücklich, bzw. unerwidert geliebte Menschen tun nichts, werden dabei begleitet, es fallen ein paar besonders poetische Sätze über das Leben und am Ende steht (mal wieder) das Fragezeichen und blinkt im konstanten Rhythmus Hongkong'scher Leuchtschrift über meiner Stirn.
Muss man hoffnungsloser Romantiker sein um da rein zu finden? Ich bin keiner und so richtig krass unglücklich verliebt war ich auch nie, vielleicht kommt das alles deshalb nicht bei mir an?!

Natürlich ist noch zu erwähnen, dass dieses Inhaltsvakuum mal wieder in ganz großartige, atemberaubende, mega-Arthousige Ultrakunst gehüllt ist. Wackelige Aufnahmen, Handcam (ganz wichtig IMMER mit Fisheye-Objektiv), ein Farbfilter hier und da, ein Zeitraffer hier und da, schnelle Cuts und bunte Bilder: Ultrakunst!
Eigentlich fahre ich auf die meisten Filme ab, denen 'Videoclip-Ästhetik' vorgeworfen wird (Fincher, "Nat. B. K.", etc.), allerdings spielt da das WAS auch meist noch eine größere Rolle als das WIE. Hier gibt es kein was und ich glaube, da muss ich mich bei Kar-Wai nun endgültig mit abfinden.
Die Werkschau ziehe ich trotzdem durch, Zhiwu's Episode hat Hoffnung gesät.

Bleibt noch eine letzte Frage: Gibt es irgendeine, auch noch so banale Tätigkeit bei der die Figuren in WKW's Hongkong-Szenarien nicht rauchen?

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Grimalkin

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"Chungking Express" hatte ursprünglich drei Handlungssegmente, doch aufgrund der Länge, wurde eines davon abgekoppelt und später zu "Fallen Angels". Das erklärt die große Ähnlichkeit. Letzteren finde ich dennoch einen Tick besser. :)


jacker

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Dann hätte er die wohl besser in eins drehen sollen und dabei:
- die erste (menschlich wesentlich interessantere) Geschichte aus " CE" ein gutes Stück ausweiten und intensivieren.
- die zweite, ziemlich dröge Story um den anderen Polizisten und seine Stewardess soweit rauskürzen, dass eigentlich nur seine niedlichen Dialoge mit den Haushaltswaren übrig bleiben und Zhiwu's Treffen mit der Stewardess am Ende von "FA" gerade noch Sinn macht.
- Aus "FA" das komplette Segment um die Killer rausschmeißen
- dafür dann Zhiwu's Episode auf Ca.1h ausdehnen!
:D
Dass wäre dann eine, um ganz viel lahmen Leerlauf bereinigte Version, die zudem noch viele interessante ChAraktere bzw. etwas Substanz unter dem Style hätte!


uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

wirr,chaotisch und poetisch so bezeichne ich das was ich grade sah!

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chmul_cr0n

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Bewertung7.5Sehenswert

Geil inszeniert.

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MrDepad

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Bewertung7.5Sehenswert

"Fallen Angels" von Wong Kar-Wai ist inszenatorisch genauso hochwertig wie "Chungking Express". Ursprünglich war das Script als dritter Handlungsstrang für "Chungking Express" gedacht, deshalb verwundert dies nicht. Trotzdem schlägt der Film inhaltlich eine andere Richtung ein, war der Vorgänger eher mit positiven Gefühlen behaftet, thematisiert Kar-Wai in diesem Film eher die Einsamkeit und die unerfüllte Liebe. Aufgrund des Handlungsstrangs mit einem Auftragskiller geht es hier auch bedeutend kälter und härter zu, wobei der Film im Kern immer noch mehr Melodram als Actionthriller ist. Den rauen Killereinsätzen setzt Kar-Wai einen ruhigen Handlungsstrang entgegen, der für mich leider ein wenig zu viel Intensität rausgenommen hat und etwas zu viel Raum eingenommen hat. Kar-Wai versteht es trotzdem wieder meisterlich, vor allem mithilfe toller Independent-Songs das Innere seiner Figuren zum Vorschein zu bringen, die einsam durch ein träumerisches Hong Kong wandeln zu lassen. Dabei verfolgt er eben sein eigenens Tempo, einen klassischen Spannungsbogen sucht man vergeblich, die Geschichte läuft praktisch einfach vor sich hin und gibt Einblicke in das Leben jeder Hauptfigur. "Fallen Angels" ist dementsprechend wieder ein sehr gelungenes Melodram mit passend düsterem Thrillereinschlag.

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fkfilmkritik

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Bewertung7.0Sehenswert

"Chungking Express" in gefallener Stimmung. Das ist immer noch faszinierend eingefangen, verliert jedoch ein bisschen an Besonderheit. Im großen und ganzen wirkt "Fallen Angels" doch mehr wie eine Neuinterpretation mit gebrochenen Charakteren und Voice-Overn, die zu mancher Zeit irgendwie dumpf und absehbar klingen. Trotzdem ein düsteres, innovativ eingefangenes Erlebnis in frisch auf düster getrimmtem Look und starker Atmosphäre. Das macht auf jeden Fall Bock auf weitere Kar-Wai´s. Bin gespannt auf "Happy Together".

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Le Samourai

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ist ja auch nur Resteverwertung gewesen. aber großartige. :)
happy together ist ebenfalls bärenstark!


dustyOn3

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Achja, wenn du auf Kar-wai stehst, dann guck dir "As Tears Go By", "Days of Being Wild", "In the Mood for Love" und "Happy Together" an. Alle sehr gut!


ElMagico

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Bewertung7.0Sehenswert

Keine Ahnung ob "Fallen Angels" zur selben Zeit gedreht wurde wie "Chungking Express" und genauso wenig Ahnung ob es daran liegt, dass ich "Chunking Express" noch im Kopf hatte, denn an den kommt "Fallen Angels" für mich nicht heran.
Die Inszenatorische Seite spricht sehr dafür, dass beide Filme relativ simultan gedreht wurden. Denn was handwerklich und künstlerisch bei "Chungking Express" schon beeindruckte, zieht einen auch hier in seinen Bann. Eine virtuose, aber gleichzeitig auch dreckige Bilderflut, die aufgrund seines Schauplatzes scheint, als stände sie permanent vorm überlaufen oder gar einer Explosion. Kein reflektiertes Bild des Nachtlebens Hongkongs, sondern unmittelbares Dabeisein...bei den Menschen, an den Orten und ein wenig sogar an diesem Puls der Geschwindigkeit.
Leider vermochte es aber die Geschichten in "Fallen Angels" nicht mich so fest bei der Hand zu nehmen, mich mitzureissen, wie es bei "Chungking Express" der Fall war. Vieles schien mir hier eine Spur mehr gekünstelt und einiges war mir einfach zu cool, zu slackerhaft. Dunkle, gebrochene Figuren, an dunklen Orten...man hat es doch schon oft gesehen und ich muss auch zugeben: Ich wollte in dem Moment wohl einfach was anderes sehen, ich war noch verwöhnt von dieser strahlenden Kraft von "Chungking Express". Allein die Story um Ho, der nachts geschlossene Geschäfte öffnet und oftmals seine Kundschaft zum Verbleib nötigt, liess in mir desöfteren das Gefühl des Vorgängers erwachen. Insgesamt liessen mich die Personen, Geschichten und Schicksale doch relativ Kalt und ich konnte selten wirkliche Sympathie für die Figuren aufbringen.
"Fallen Angels" ist aber dadurch kein schlechter Film. Schon allein durch seine Bildsprache und sein Lebensgefühl kann er einen fesseln, und auch die erzählten Geschichten sind ja kein absoluter Mist. Aber er hat mich einfach nicht so überrannt, so mitgerissen wie "Chungking Express". Mag sein, dass es doof ist die beiden Filme so sehr in Relation zu stellen, aber den Vergleich muss sich "Fallen Angels" letztenendes gefallen lassen. Vielleicht ist ja bei einer zweiten Sichtung mehr drin....wenn Faye nicht mehr im Kopf rumspuckt.

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Aronofsky

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Zwischen beiden Sichtungen liegt eine langer Zeitraum. Ich werde sie am besten mal hintereinander anschauen.


derFilmfreak

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Im direkten Verglich und in der richtigen Reihenfolge gesehen, also erst CE und dann FA ist Fallen Angels ein Tick schwächer. Einzeln betrachtet bekommen beide eine gute 9 von mir. Hoffe das "In the Mood for Love" und "2046" genauso gut sind.


dustyOn3

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Portrait von drei differente Persönlichkeiten in den unendlichen Weiten Hong-Kongs verpackt in einem amüsansten Drama, voller Humor und Emotionen.

Achja und, dass die Musik abgekupfert ist, macht mir persönlich nichts aus. Sie passt nämlich hervorragend.

Und sagt mal, habt ihr Blondie gesehen? Ist Blondie hier?

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ash-williams

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Bewertung5.0Geht so

Fallen Angels scheint wie der Versuch Chungking Express zu wiederholen, die Geschichte jedoch mit Gangster- und Killerfilm-Elementen zu spicken, um ein größeres Publikum anzusprechen. Dieser Versuch ist leider misslungen, da das Gesamtbild des Films einfach nicht stimmig ist. Die Lichter der Großstadt und die Dunkelheit fusionieren wieder zu einem ekstatischen Bilderrausch, der wirklich schön anzusehen ist. In den Szenen welche die Arbeit des Killers zeigen wird die Kameraführung leider zu einem großen Nachteil, denn die meist für eine Actionszene recht langen Kameraeinstellungen führen dazu, das die Beteiligten aussehen, als seien sie ein Haufen Amateurschauspieler, die mit Schreckschusswaffen cool aussehen wollen. So kann man Actionszenen nur gestalten, wenn man viel Erfahrung hat und die Schauspieler wissen was sie zu tun haben. An den Hauptdarstellern hingegen kann man soweit eigentlich nichts aussetzen, sie sind engagiert und teilweise recht schön anzusehen, die Charaktere die sie verkörpern hingegen sind einfach ein Ärgernis. Die Spleenigkeit, die bei Chungking Express noch liebenswert und etwas besonderes war wird in Fallen Angels zu enervierenden Ticks und Eigenschaften, die den Zuschauer eher stören als ihn zu interessieren. Durch die teilweise tollen Bilder und einigen gelungenen Szenen und mit zwei zugedrückten Augen kann man Fallen Angels leider nur als Durchschnitt beschreiben...

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tilman62

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ich finde ja nicht, das es ein versuch ist Chungking Express nachzustellen, wo siehst du denn die Ähnlichkeiten zwischen CHungking Express und Fallen Angels? ALso jedenfalls, wenn man davon absieht, dass es der gleicher Regisseur ist und er nunmal seine Art un Weise hat Filme zu drehen, gibt es meiner Meinung nach keine Pralellen.
Der Regisseur mag es einfach durchgeknallte Personen darzustellen.
Für den FIlm ist es eigentlich auch garncht wichtig, dass man sieht, wie der Killer Leute umbringt. Wai hätte auch einfach ein Haus von außen zeigen können aus dem Schussgeräusche ertönen.
Darum geht es ja eigentlich garnicht. Daher haöte ich es für etwas fragwürdig den FIlm nach seinen Actionszenen zu bewerten.
Also ich muss sagen, mich haben die Charaktere eigentlich garnicht gestört... Besonders gut fand ich den Kerl, der den Leuten so lange auf die Nervemn geht, bis sie schliesslich das tun, was er von ihnen will


ash-williams

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Ich sehe Ähnlichkeiten natürlich in der Machart, was ich aber nicht kritisieren, weil das halt der Style des Regisseurs ist. Ich meine eher, dass man versucht hat, dass was an Chungking Express gefallen hat, nämlich die durchgedrehten und liebenswerten Charaktere, noch einmal in einem Gangstersetting abzudrehen. Fand ich einfach nicht überzeugend. Ist jetzt schon wieder fast ein Jahr her, deswegen kann ich dir jetzt keine genauen Punkte nennen. Sorry :/

Zu den Actionszenen:
Du hast recht, man hätte es so machen können. Allerdings ist es die Aufgabe des Regisseurs, alles was er in dem Film zeigt irgendwie stimmig zu gestalten. Man kann nicht sagen: "Hey, die Szene ist nicht so wichtig, deswegen lass ich jetzt mal alle doof durcheinander rennen und mit Waffen rumfuchteln. Das drehen wir dann schnell ab und gehen wieder zu wichtigeren Szenen über." Entweder weg lassen und so umsetzen wie von dir erwähnt, oder richtig gestalten. Meine bescheidene Meinung :)


Marti DiBergi

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ergötzt sich viel zu sehr an seinem Stil, um wirklich zu packen. Einzig wenn die Kamera mal ruhig bleibt und die Einstellungen konventioneller werden, hat der Film wirklich emotionale Momente. Dazwischen gibt es eine ganze Menge Handkameragewackel und Epilepsieschnitt. Der Film deuted Verbindungen zwischen den beiden Handlungssträngen nur an, lässt viele Ideen einfach verpuffen und hält sich nicht lange mit Erklärungen auf und trifft damit perfekt die Grundstimmung der Metropole, in der man für nichts wirklich Zeit hat. Alles rast an den Protagonisten vorbei, Momente der Ruhe werden selten gefunden und sind meist schnell wieder vorbei.
Mit persönlich hätte es mehr gefallen, wenn der Film nur von dem Stummen und seinem Vater handeln würde, denn die Geschichte um den Auftragskiller schien uninspiriert und wenig interessant.

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BigDi

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Bewertung7.0Sehenswert

Der kleine Bruder von "Chungking Express" lebt nachts, ist künstlerischer, aber leider auch künstlicher. Zu oft geht es dem Film nicht um den Schmerz der unerfüllten Liebe, sondern den dadurch verursachten erotischen Räkeln auf dem Bettlaken, nicht um den Ausbruch aus allen Konventionen, sondern um den Nachtrausch, in welchem dieser vollzogen wird - und nicht darum, dass Schüsse Menschen verletzen und töten, sondern darum, dass sie fliegen und zum Fliegen bringen und dass ein Rotstich der Bildgestaltung gut tut. Dadurch wird vieles zwar beinahe egal, aber irgendwie liegt gerade dieser Distanz wiederum eine gewisse Emotionalität zugrunde. Am wunderbarsten wird der Film, wenn er zur wackeligen Handkamera wechselt und mit den Händen des verrückt-liebenden Sohnes den genervt-liebenden Vater verfolgt: In dieser Aufnahme gewordener Erinnerung liegt am Schluss eine Nostalige verbogren, wie sie Filme nur selten ausdrücken können. In diesen Momenten siegt überraschenderweise doch Substance over Style - oder wendet doch nur der Style einen geschickten Redunanztrick ein, um diese Illusion zu erschaffen? Wie das auch sein mag - "Fallen Angels" ist dafür da, sich in Großstadt-Nachtwelten zu verlieren, und was man dabei findet, bleibt einem - wie auch in der Wirklichkeit - selbst überlassen.

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the traveler

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Bewertung9.0Herausragend

Hongkong 95. Eine riesige Metropole, in der die Menschen aneinander vorbeirauschen und die Zeit noch schneller rast als anderswo. Nichts ist beständig, die Zukunft ist ungewiss und die Momente fliegen rasend schnell vorbei.

3 Menschen portraitiert "Fallen Angels": Einen Auftragskiller, eiskalt und unfähig zu lieben. Eine Auftraggeberin, die mit dem Killer zusammen arbeitet und die ihn liebt. Und ein stummer Kleinkrimineller, der sich wie ein Kind fühlt und keine Gelegenheit auslässt, all die Menschen in dieser Stadt auf seine Art kennenzulernen, auch wenn sie sich wiederum alle nicht für ihn interessieren. Für Moral gibt es keinen Platz in der überfüllten Metropole. "Wie viel ein Menschenleben wert ist hängt von der Auftragslage ab", denkt der Killer. Aber alle 3 haben ihre Prinzipien. Sie haben keine großen Träume oder Ansprüche, aber sie wollen glücklich sein. Alle 3 sind einsam und suchen Jemanden, an den sie festhalten können. Sie suchen etwas was besteht und nicht vergänglich ist, aber alles was sie finden sind kurze Momente der Nähe und das Einzige was ihnen bleibt, sind die Erinnerungen. "Ich werde nie wieder seine Steaks essen, aber ihren Geschmack werde ich nie vergessen". Der Stumme trifft seine erste Liebe wieder, doch sie kennt ihn nicht mehr. Die Auftragsgeberin verliert die Nähe zum Killer, weil er die Geschäftsbeziehungen beendet. Und der Killer lässt sich für eine Nacht auf eine Frau ein, die er gar nicht mag, er will nur nicht allein sein.

Es kommen einfach keine echten Beziehungen zustande, die Zeit rast, alle leben isoliert in dieser Hektik und Anonymität und sind unfähig, sich aufeinander einzulassen. Alle 3 bleiben einsam. Sie habe keine Wahl, sie leben für den Moment. Hin und wieder wird die Einsamkeit unterbrochen. Durch kurze Momente des Glücks. Kurze Momente, in denen sich 2 Menschen nahe kommen und es keine flüchtige Großstadterotik ist, sondern echte seelische Verbundenheit. Doch diese Momente vergehen schnell.

Wie der Moment als die Auftraggeberin im Restaurant auf den Stummen trifft und sich von ihm auf seinem Motorrad, an seine Schulter geschmiegt nach Hause fahren lässt.
"Ich bin schon lange nicht mehr Motorrad gefahren...
und war schon lange keinem Mann mehr so nahe.
Der Weg ist nicht sehr lang. Ich werde bald absteigen.
Aber in diesem Moment spüre ich eine große Wärme."

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sirtob

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Mann, hört sich echt geil an!


the traveler

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Leih ich dir nächste Mal aus!


row-t

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was Kultregisseur Wong Kar-Wai (Chungking Express, Happy Together, In The Mood For Love) hier aus dem Ärmel zaubert ist schlichtweg grandios. Wie zufällig scheint er sich aus der befremdlich wirkenden, überreizten 6 Millionen Neo Noir-Metropole Hong Kong fünf Menschen ausgesucht zu haben, um sie auf ihrer Suche nach Liebe und Leben mit der Kamera durch die ständig gegenwärtige Nacht zu begleiten. Kurz vor der chinesischen Machtübernahme zeigt er die pulsierende, dem ungewissen Schicksal entgegengleitende, Großstadt als schillernden Fluchtpunkt sehnsüchtiger Phantasien.

Erzählt wird die Geschichte eines jungen Profikillers der seine anonyme Tätigkeit schätzt, weil sie ihm jede Verantwortung für sein Verhalten abzunehmen scheint. Seine Aufträge bekommt er von seiner hübschen Agentin, die er kaum zu Gesicht bekommt. Sie arbeitet im Hintergrund und während seiner Abwesenheit kümmert sie sich nebenbei um seine verdreckte Wohnung und sucht in seinen Abfällen nach seiner Seele. Längst hat sie sich in ihren Boss verschaut, doch für diesen ist eine Bindung alleine schon wegen seines Berufes ausgeschlossen. Sein Job wird ihm auch immer riskanter und so beschließt er eines Tages auszusteigen. Seiner Agentin lässt er das alles aus der Entfernung wissen und hinterlässt ihr in seiner Lieblingsbar eine Münze für ein Lied aus der Jukebox ("Vergiss Ihn!").
Gleichzeitig erfahren wir vom gehörlosen He, der im gleichen Apartment wohnt wie die Agentin des Killers. Nachts bricht er in Geschäfte ein um den Betrieb zu später Stunde weiterzuführen und um somit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er zwängt harmlosen Leuten seine Dienste auf bis diese nachgeben. Später gerät er an eine eifersüchtige Verrückte, in der er sich schließlich verliebt. Doch sie braucht ihn nur als Detektiv um die falsche Schlange, die ihren Freund ausgespannt hat ausfindig zu machen oder um sich an seinen Schultern auszuheulen. Nachdem sein Vater gestorben ist versucht er sein Leben besser in den Griff zu bekommen und eröffnet einen Imbiss. In dem Etablissement trinkt auch der Killer Wong und träumt davon eine eigene Bar aufzumachen, doch sein Schicksal ist bereits besiegelt.

Mit seinem typischen, unkonventionellen und suggestiven Erzählrhythmus schafft es der Regisseur einmal mehr die inneren Seelenzustände seiner Charaktere wiederzuspiegeln. In einer reizüberfluteten, anonymen Welt, wo Zeit, Raum, Kommunikation und menschliche Bindungen längst versagt haben, suchen die orientierungslosen, nach aussen hin extrem cool wirkenden Figuren, die Wong Kar-Wai immer wieder durch geschickten und perfekt getimten Einsatz von Independent Musikstücken auflaufen lässt um mit dieser Art und Weise ihre Gefühlslagen zu kommentieren, nach Wärme und Geborgenheit. Die verwendete Bildsprache Kar-Wai's ist dabei allesüberragend. So wird man dank der ungewöhnlichen Kameraeinstellungen, der schwindelerregnden Kameraführung, der ausgereiften Montagetechniken wie Stop Motion, dem Überlappen von Bild-und Tonspur, dem Umgang mit verschiedenen Bildgeschwindigkeiten vom Zeitraffer bis zum eingefrorenem Standbild, dem Wechsel von s/w und Farbe, dem Einsatz von Handkameras, extremer Weitwinkelobjektive, oder dem bewußten Umgang mit Unschärfen, als Zuschauer in einen tranceartigen, zeitlosen Film-Raum versetzt, der einen regelrechten Rausch verursacht und den Film beinahe zu einer Sucht werden lässt. Desweiteren wird mit surrealen Motiven und haufenweise Metaphern gearbeitet um die innersten Gefühle der Figuren kunstvoll nach Außen kehren zu lassen.
Die Tonspur ist dabei ein weiteres dramaturgisches Element, welches erheblich zur Geschlossenheit beiträgt. Oftmals verbinden die geniale Musik (von Reggae, Darkwave bis Trip Hop) und die, Kar-Wai-typisch, als Off-Stimme eingesetzten lakonischen Selbstkommentare der Charaktere mehrere Einstellungsfolgen, die zeitlich wie räumlich völlig getrennt sein können.

Fallen Angels ist ein faszinierender Einblick in die von Einsamkeit und Angst geprägte Gefühlswelt einer entfremdeten, modernen Großstadtgesellschaft. Gleichzeitig aber auch ein hochstilisiertes, audiovisuelles Kunstgemälde, das sich gegen jede Form des narrativen Kinos wehrt und besonders kunstbegeisterte Filmliebhaber und Freunde des anspruchvollen und unkonventionellen Films begeistern wird. Einer meiner persönlichen Lieblingsfilme!

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Scottie Ferguson

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wong Kar-Wai, der Regiestar aus Hongkong.

Fallen Angels, eine wilde Mischung aus Melodram, Actionthriller und Komödie besticht wie andere Filme des Regisseurs durch eine unglaubliche Optik. Die Inszenierung ist schlichtweg brilliant, der Film wirkt wie ein Rausch.

Das nächtliche Hongkong in bunten Neonfarben ist ein grandioses Setting. Das Lebensgefühl dieser pulsierenden Stadt bei Nacht wird gut rausgearbeitet.

Mal melancholisch, mal actionreich, mal komisch. Ganz große Filmkunst aus Fernost.

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RLX-Devlin

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn die Musik nicht so hemmungslos von Massive Attack abgekupfert sein würde, hätte ich mich in diesem Bildersturm fallen lassen können. So bleibt 'Fallen Angels' für mich, obschon die Rahmenbedingungen mir mehr gefallen, trotzdem weit hinter der Eindringlichkeit eines Chungking Express zurück.

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tilman62

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Nur wegen der Musik?


RLX-Devlin

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Ja, Moodkiller par excellence!


Tyler__Durden

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Bewertung9.0Herausragend

Wong Kar Wai ist leider mit Malick einer der wenigen Filmemacher die wissen was das Kino von anderen Kunstformen unterscheidet. Es sind nicht die Geschichten die erzählt werden, jedenfalls nicht diese für die man Worte braucht, den gute Geschichten bekommt man auch ausgiebiger in der Literatur. Es ist diese einzigartige Gabe Musik und Bilder so miteinander zu synchronisieren das man Momente bekommt die nicht unbedingt im Kontext der Geschichte stehen müssen sondern einfach als einzelne Kunstwerke existieren können vollgetankt mit Emotionen. Ist es ja immerhin ein Visuelles Medium. Wenn ich könnte würde ich wahrscheinlich mit jeder einzelnen Sekunde von dieser ästhetischen Pop Katharsis hemmungslosen Geschlechtsverkehr haben. Um Fallen Angels zu beschreiben muss ich wohl einfach den Titel eines der Lieder nennen die in diesem, wortwörtlich, bildschönem Wahrnehmungsdschungel die Sinne verführt:
"Because I'm cool"
Wie wahr.

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BlueSquirrel

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xD


SiameseAlex

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Sehr guter, allgemeingültiger Kommentar. Wenn bei einem Film aber auch noch die narratologische Struktur stimmt, dann ist es vollbracht..


stuforcedyou

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Bewertung10.0Herausragend

Ein hypnotisierender Trip nach Hongkong. Wong-Kar Wei zelebriert seine verlorenen Helden und gefallenen Engel in einer bunten, wilden aber oft auch traurigen Welt aus Neonlichtern, Restaurants und Menschenmassen. "Fallen Angels" ist zum einen ein betörend schöner Film zum anderen aber auch ein Spiegelbild von Hongkong, einer Metropole der Einsamkeit und des Verfalls des Einzelnen, dargestellt als Ballade voller Lichter, Gewalt, Liebe und geplatzten Träumen.

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JimiHendrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Zwar nicht so gut wie Wong Kar Wais "Chungking Express" aber trotzdem wieder sehr erfrischend anders.

Das ist eine kunstvolle Homage an Hongkongs Citylife. habe den Film damals spät nachts in ARTE aufgeschnappt und musste wirklich oft dran denken.

Die Musik plägte den film genauso, wie die dunklen Bilder.

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