Fata Morgana

Fata Morgana (2007), DE
Laufzeit 87 Minuten, FSK 6, Thriller, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 16.08.2007

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4.1 Kritiker
5 Bewertungen
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von Simon Groß, mit Jean-Hugues Anglade

Ein spontaner Ausflug mit dem Jeep in die marokkanische Wüste wird für das junge Pärchen, Daniel und Laura, zum Alptraum: Verloren im Nirgendwo. Ein mysteriöser Fremder, der sie rettet. Ein Retter der sie immer tiefer in die Wüste führt. Eine Reise ins Herz der Finsternis …


Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Fata Morgana

Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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3.0Schwach

Der deutsche Newcomer Schweighöfer schlägt dem französischen Altstar den fetten Schädel ein! Wenn das nicht ein kinopolitisches Großereignis ist! Bis es soweit ist, haben wir es nach der Aussage des Regisseurs bei seinem ersten Film mit einem komplizierten, psychologischen Spiel zu tun. Ja.

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alviesinger: bummelkino

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4.0Uninteressant

Ein Film über Ängste, der sich einerseits bei Vorbildern wie "Beim Sterben ist jeder der Erste" bedient, andererseits auch eine tiefblickende Charakterstudie á la Michael Haneke abliefert. Die filmische Gradwanderung tut dem Endprodukt beileibe nicht gut. Zuviel Leerlauf, zu oft versandet der Jeep in der Wüste, zu oft schweigt man sich an, zu oft schmachtet Laura den Fremden an, zu oft schwelgt Groß in hübschen Desert-Shots. So trudelt gegen Ende die ewige Psychokiste und dieser Survival der staubigen Art gen Bedeutungslosigkeit.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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3.0Schwach

Getreu seiner Rollenanlage belässt es Anglade bei zweideutigen Gesten und Blicken, was beunruhigt und irritiert, weil es die wahre Motivation seiner Figur verschleiert und allerlei Spekulationen Tür und Tor öffnet. Insgesamt weiß man als Zuschauer lange Zeit nicht, welchen Verlauf die Geschichte nehmen wird und welche Bedeutung Anglades Figur bei der Interpretation der Ereignisse zukommt.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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6.5Ganz gut

Die Konfrontation mit der Öde bringt die Oberflächlichkeit der Beziehung eines jungen Paares zum Vorschein. Wie im Innen, so im Außen. Leider gilt das hermetische Prinzip hier nur für die formelle und nicht ganz für die inhaltliche Umsetzung. Denn es gelingt nicht wirklich, sich in die Protagonisten und die Logik ihres Handeln einzufühlen, was jedoch am Drehbuch und nicht an den Hauptdarstellern liegt. Die bizarr-schönen Wüstenlandschaftsbilder und der auffallend gute Soundtrack retten darüber hinweg. Alles in allem ein passables Erstlingswerk.

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Kommentare (11) — Film: Fata Morgana

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Donnos

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Nette Wüstenbilder. Immerhin mal ein Film, wo sich Schweighöfer nicht auszieht. Wenn doch, hab ich es verdrängt. Kam vor Jahren in der Sneak und hat sich bei mir als langweiligster Film aller Zeiten eingebrannt.

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Sigmund

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Bewertung7.0Sehenswert

Bin überrascht, wie schlecht der Film hier wegkommt. Nehme an, es könnte an den durchweg eher unsympathischen Figuren liegen. Aber was hier an dramaturgischer Finesse aufgefahren wird! Die Spannung ist durchweg auf einem beachtlich hohen Niveau, vor allem wenn man die spärlichen Schauwerte bedenkt. Respekt auch vor dem Ideenreichtum, dieser schlichten Konstellation so viele interessante und auch überraschende Momente abzugewinnen.

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Nayuma

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Idee ist zwar gut und irgendwie ist der Ansatz vom Zusammenspiel von Verzweiflung, Angst, Wahnsinn, Vetrauen ja merkbar, aber dat reicht einfach nicht. Alles ein bisschen merkwürdig, z.B. sie vertraut dem Franzosen die ganze Zeit, er zweifelt. Er behandelt ihn wie einen Arsch, sie macht nix dagegen. Mhm mhm... Irgendwie hatte ich mehr Psychospiele erwartet, aber war doch eigentlich nur n schöne Reisedoku. Die Landschaft iss ja mal der Hammer, nur n bissl staubig eben, wie der Film quasi. :D

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loogee

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Bewertung3.0Schwach

Aus der Idee hätte man deutlich mehr machen können.
Leider bleiben auch die Darsteller farblos (dabei bin ich Fan von Anglade UND Schweighöfer). Kurz vor ärgerlich.

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filmschauer

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Bewertung2.0Ärgerlich

Wahrscheinlich sollte mit diesem Film eine Art "Kopfkino" beim Zuschauer ablaufen, bekommt man doch in den 87 Minuten so gut wie keine nennenswerte Handlung vorgesetzt. Zudem gibt es sehr, sehr wenige Dialogzeilen, was das Interesse an diesem unbeholfenem Touristenpaar nicht wirklich erhöht, wenn es sich kurz nach Beginn des Films in der Wüste verirrt. Um bei diesen zugegeben gewagt unkonventionellen Elementen jedoch keine gähnende Langeweile aufkommen zu lassen, bräuchte man ein wirklich gutes Händchen, doch leider hat Jungregisseur Simon Groß seinen ersten Film sprichwörtlich in den Sand gesetzt. Zu wenig Emotion, um ein ernstzunehmendes Beziehungsdrama zu sein, zu wenig Intensität und Spannung, um als eine Art Psychothriller zu funktionieren. Zudem ist hierfür das Ende schon fast eine Frechheit. Leider absolut nicht sehenswert.

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Grohacke

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Aufeinandertreffen von unbedachter Spaßgesellschaft und einer Realität, in der man Entscheidungen treffen muss. Einfach aber gnadenlos wie die Wüste, in der der Film spielt. Anleihen irgendwo? Meinetwegen. Komplexes Psychospiel? Nein, eher ein einfaches. Aber ein gut gemachtes und den "heutigen Zeiten" sehr gerecht werdendes.

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derblonde

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Bewertung3.0Schwach

genauso öde wie die wüste, in der der film spielt

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Sheeeeep

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Der Film kam damals in Sneak und ich übertreibe nicht wenn ich sage das in meiner langjährigen Sneak Karriere bisher unter den Flop 5 geschafft hat. Dialoge die auf 2 DIN A4 Seiten gepasst hätten und eine ganz komische Story. Für mich ein echter Reinfall

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SteveZissou

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Bewertung2.0Ärgerlich

...ist wie eine Fata Morgana: Man sucht vergebens nach der Oase.

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nalmargi

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Bewertung4.5Uninteressant

Sehr interessante und schöne Wüstenbilder, doch eine interessante Handlung oder unerwartete Wendung bleiben auf der Strecke...

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Sternenfänger*

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Bewertung6.5Ganz gut

Zugegeben, ich hab mir den Film nur wegen Matthias Schweighöfer angeguckt und hätte ihm wahrscheinlich sonst auch eher wenig Beachtung geschenkt...
Die Story des Films fand ich dann aber doch sehr interessant und außergewöhnlich, die unterschiedlichen Entwicklungen der Charaktere in dieser Extremsituation wurden für mich nachvollziehbar dargestellt. Ein Film, der ohne viele Worte auskommt und mehr durch eindrucksvolle Bilder und hervorragende Darsteller überzeugt. Es kommt mehr darauf an, was bei den Zuschauern im Kopf passiert, als um ausführliche Dialoge, die alles erklären.
Allerdings hat der Film auch einige Längen, ein paar Wüstenszenen weniger hätten wahrscheinlich auch nicht geschadet. Und am Ende werden bei weitem nicht alle aufgeworfenen Fragen geklärt, so dass der Zuschauer etwas ratlos zurückbleibt.

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