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Father of Invention
Father of Invention (2010), US Laufzeit 93 Minuten, Drama, Komödie
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von Trent Cooper und Trent Cooper, mit Kevin Spacey und Camilla Belle
Einst hatte Robert Axle es mit außergewöhnlichen Ideen geschafft, vom Tellerwäscher zum Millionär zu werden. Nach einem nicht mehr zu übertreffenden Fehlschlag hat er dann aber alles verloren – nicht nur all sein Geld sondern auch seine Freiheit, denn er musste acht Jahre im Gefängnis verbringen. Nun will er wieder ganz von vorne anfangen und es wieder ganz nach oben schaffen. Dabei stehen ihm aber nach seiner Entlassung aus der Haft zunächst auch ganz normale Allerweltsprobleme im Wege.
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Father of Invention
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Kritiken (1) — Film: Father of Invention
SchnabelPower: filmosophie.com
Kommentar löschenBis 10 Minuten vor Schluss hatte ich gedachte, ich hätte einen neuen Lieblingsfilm gefunden. Dann kam die Wende: der berühmt berüchtigte ur-US-amerikanische deux ex machina: die pathetische Rede. Alles was der Film gerade an gut durchdachter Gesellschaftsanalyse, liebevoller Charakterzeichnung und attraktivem Set-Design aufgebaut hatte, fiel in einer großen, klebrigen, rosa Kitschblase zusammen. Wie ein zu groß aufgeblasener Hubba Bubba, der einem überall im Gesicht klebt. Nervig.
Dabei hatte alles so gut begonnen. Spacey spielt gekonnt einen Home-Shopping-Produkte-Erfinder, der durch einen Produktionsfehler sein Vermögen verloren hat. Denn wir wissen ja, dass man in den USA den Hersteller verklagen kann, nur weil man selbst unfähig ist, seine Produkte ordnungsgemäß zu bedienen. Roger, unser Protagonist, ist genau dieser Regelung zum Opfer gefallen. Er hat nicht nur sein Geld, sondern auch das Vertrauen seiner Familie verloren. Nach einem jahrelangen Gefängnisaufenthalt steht er…
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Sonse Sun, 24 Jul 2011 14:32:40 -0000
Antwort löschenDu hast den auf der Berlinale gesehen, oder?
Leider gibt es ihn bis jetzt nirgends, nicht mal in den USA oder UK auf DVD, mit einer Ausnahme: Italien! Da ist der Film vor kurzem erschienen, also hab ich ihn dort geordert. Ist noch unterwegs zu mir. :)
Kommentare (2) — Film: Father of Invention
nukular00 Thu, 13 Oct 2011 17:29:02 -0000
Kommentar löschenWenn das Beste an einem Film die Performance von Johnny Knoxville ist, dann spricht das nicht gerade für einen guten Film. Langweilig, vorhersehbar, schnulzig, alles in allem ein misslungener Feel-Good-Film. Leider, denn die Idee, von einem Erfinder, auf der Suche nach seiner wahren Bestimmung ist sehr gut geeignet und bietet viel Spielraum für allerlei lustige und unterhaltsame, von mir auch aus traurige und zum Denken anregende, Szenarien. Auch der Cast (Kevin Spacey!, Rollergirl und der Schwarze aus The Office) verspricht auf den ersten Blick einen mindestens mittelmäßigen Film. Doch schon nach den ersten 40 Minuten sehnt man sich das Ende herbei, obwohl dies absolut vorhersehbar ist.
So viel verschenktes Potenzial und Einfallslosigkeit machen mich wütend 90 Minuten verschwendet zu haben.
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Sonse Tue, 30 Aug 2011 15:33:54 -0000
Kommentar löschen"Father of Invention" hat nun endlich einen Verleih in den USA. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass der Film den Weg in die Kinos findet, in unsere schon gar nicht. Ich selbst hatte ihn vor mehreren Wochen aus Italien importiert, wo er bizarrerweise seit einigen Monaten als "Professione Inventore" erhältlich ist.
Es handelt sich dabei um eine rundum gut besetzte Vater-Tochter-Geschichte. Robert Axle (Kevin Spacey) ist ein Erfinder bzw. Hersteller von leicht absurden Kombi-Geräten. Eines davon hat unzähligen Kunden vor Jahren ihre Zeigefinger gekostet, wofür er letztlich im Gefängnis landete. Zu Beginn der Geschichte kommt er frei und schaut was von seinem Leben noch übrig ist. Seine (Ex-)Frau (Virginia Madsen) hat einen Fan von ihm (witzig: Craig Robinson) geehelicht, hat das Vermögen durchgebracht, besitzt jedoch noch das Haus. Robert landet schließlich bei seiner mittlerweile erwachsenen Tochter (Camilla Belle), die mit zwei anderen Frauen in einer WG lebt, in die er zähnknirschend aufgenommen wird und ihnen gleich mit neuen Ideen ein wenig auf den Keks geht, ganz besonders Phoebe (Heather Graham)...
"Father of Invention" ist ein Film der Sorte lieb & knuffig. Nichts besonderes, aber ich habe ihn mir gerne angesehen. Er ist durchweg amüsant, wenn auch nicht schreiend lustig (ich fürchte er dürfte als Komödie vermarktet werden, was nicht so richtig zutrifft) und lebt vor allem von seinem angenehmen Ensemble.
Spacey spielt endlich wieder eine Hauptrolle, wird jedoch leider die meiste Zeit über mal wieder durch die Make-Up Artists und ganz besonders die Hairstylisten übel entstellt. Letztere klebten ihm vor allem zu Anfang des Films scheinbar seltsamfarbene Schambehaarung Lametta-Like an den Kopf als wäre er Gandalfs Christbaum. Entsetzlich. Kevin, die "Sean Connery-School of Wigs" (= privat niemals, für Rollen meinetwegen) ist nichts für dich. Auch wenn das womöglich Arbeitsplätze kostet, sag bitte einfach auch für Rollen "Nein". Danke.
Überraschend gut gefallen haben mir hier Heather Graham und Craig Robinson. Überhaupt sind die drei Mädels gut. Das Ende dieser Feel-Good-Story ist ganz schnell abzusehen, weiß man doch sofort, dass Axles Hauptaufgabe weniger eine neue Erfindung ist als die Beziehung zu seiner Tochter zu reparieren. Das versteht er am Schluss, welcher mit der Moralkeulenrede zur symbolischen Erfindung zuckriger ausfällt als notwendig.
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namow Fri, 16 Dec 2011 20:40:25 -0000
Antwort löschenDa hast du mit allem vollkommen Recht und ich hab wahrscheinlich ein zu hohe Bewertung abgegeben, aber Kevin Spacey war sie einfach wert ;-)
p.S.: Heather Graham hat mich auch wirklich positiv überrascht