Ferris macht blau

Ferris Bueller's Day Off (1986), US
Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 18.12.1986

7.3 Kritiker
30 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.1 Community
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von John Hughes, mit Lyman Ward und Mia Sara

John Hughes ist wohl so etwas ähnliches wie der König der Teenagerkomödien. Ein Jahr nach “Breakfast Club” drehte er “Ferris Macht Blau”, und beide sind keine einfachen Popcornkomödien sondern haben durchaus eine Aussage.

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Kritiken (3) — Film: Ferris macht blau

Flibbo: wieistderfilm.de

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7.5Sehenswert

[...] „Ferris Macht Blau“ ist alles in allem eine leichtfüßige Teenie-Komödie mit satirischem Unterton und gut ausgearbeitetem Drehbuch, die die Grenzen zum absoluten Klamauk ausreizt, aber stets die Kurve kriegt und witzig bleibt, und das wohlgemerkt ganz ohne platte Gags unter der Gürtellinie. Mit der Geschichte des Schul-Rebellen eines der Oft-Kopiert-Aber-Selten-Erreicht-Phänomene.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Erstaunlich wie gut sich dieser Teeniefilm-Klassiker aus der Hughes-Factory doch gehalten hat. Ferris schafft es immer noch genau den Spagat zwischen Albernheit, Ernsthaftigkeit, Herz und Hirn zu vollführen. Broderick hat hier seine Paraderolle gefunden: Den coolen Geek, der trotz allen smarten Kommentaren nicht unnahbar wirkt. Erstaunlich auch, wie unhysterisch der Film aus heutiger Sicht daherkommt, wieviel Zeit er sich stellenweise nimmt. Und noch erstaunlicher, das er lustig ist ohne je auf platte Zoten, verklemmte Sexwitze oder Fäkalhumor zurückgreifen zu müssen.

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TheCorey: MovieMaze

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9.0Herausragend

Schule schwänzen. Die meisten werden es schon einmal gemacht haben, manche oft, andere selten. Gelegentlich hatte man einfach keine Lust sich morgens aufzuraffen und sechs Stunden leeren Inhalt anzuhören, sehr oft hing es jedoch mit Klassenarbeiten, Test oder anderen Prüfungen zusammen.

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Kommentare (39) — Film: Ferris macht blau

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smartyx

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Bewertung7.0Sehenswert

Zugegeben ein wenig überdreht, aber immer wieder schön.

Und gegen Matthew kann man sowieso nichts sagen :-)

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daseinstein

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein absoluter Klassiker den ich mir auch heute immer wieder gerne anschaue. Allerdings, wie hier auch schon angemerkt wurde, wirkt der Film heute natürlich nicht mehr so wie damals. Da hier schon wirklich alles darüber geschrieben wurde schließe ich mich einfach kommentarlos den anderen Kommentatoren und deren kommentaren an :-)

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Neben "Ein Ticket für Zwei" und "Der Frühstücksclub" ist dies der beste Film von John Hughes (Regie, Drehbuch und Produktion). Die sorglose Leichtigkeit der Handlung, die Dreistigkeit und Spontanität der Hauptfigur und die Tatsache, dass die Hauptfigur gelegentlich in die Kamera zu den Zuschauern spricht (die vierte Wand durchbricht), lässt den Film zu etwas Besonderem werden. Neben Matthew Broderick begeistert mich vor allem Alan Ruck als Cameron. Hingucker in Nebenrollen sind Jennifer Grey, Charlie Sheen und ganz besonders Jeffrey Jones als Schuldirektor Ed Rooney. Ich finde es köstlich wie Rooney die ganze Zeit versucht Ferris zu überführen. Allein die Szene im Abspann mit Rooney amüsiert.
"Bueller ... Ich traue diesem Kerl nicht weiter, als ich ihn werfen kann."
"Also Ed, mit Ihrem schlimmen Knie sollten Sie niemand werfen."

Mag sein das so manchen der Film nicht so gut gefällt. Ist halt eine typische Teenie-Komödie der 80er. Aber bei weitem nicht so belanglos wie viele aus der Zeit oder von heute. Ich gebe zu, das ich diesen Film auch aus nostalgischen Gründen ein paar extra Punkte gebe. Deshalb ist er nicht nur 'sehenswert', sondern sogar 'ausgezeichnet' und bekommt 8.0 Pkt.

Übrigens:
Ferris Bueller's Day Off gehört mit mehr als $70 Millionen Einspielergebnis zu den erfolgreichsten Filmen der 80er von Hughes. 1990 folgte eine (erfolglose) TV Reihe namens "Ferris Bueller". Ausgerechnet Jennifer Aniston spielte darin die Schwester von Ferris. Den Part den im Film Jennifer Grey hatte.
Achtet mal auf folgendes wenn ihr den Film anschaut. Die im Film vorkommenden Nummernschilder sind Abkürzungen, die für Filme von John Hughes stehen. Am Wagen der Schwester steht "TBC" für "The Breakfast Club". Bei der Mutter steht "VCTN" für "National Lampoon's Vacation" (dt. Titel: Die schrillen Vier auf Achse). Am Wagen von Direktor Rooney steht "4FBDO" für "Ferris Bueller's Day Off". Bei dem Ferrari steht "NRVOUS". Das könnte für das nervöse Gemüt von Cameron stehen.

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kampfgnomus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Life moves pretty fast. If you don't stop and look around once in a while, you could miss it."

Eine Ode an das junge, unbeschwerte Leben und die Kunst, das Schule schwänzen zu genießen. Bei dem Cover erwartete ich eine simple Lausbubengeschichte, was sich zum Teil durchaus bewahrheitete. Aber selten kam das ganze so kurzweilig, offenherzig und doch irgendwie tiefgründig rüber, wie hier. Das liegt nicht zuletzt an Ferris‘ bestem Freund Cameron, der mit seiner Hypochondrie zu kämpfen hat und für mich den sympathischeren, ehrlicheren Charakter darstellt. Die Titelfigur selbst fungiert hingegen als Sinnbild und vielleicht sogar Vorbild für ein ausgefallenes Dasein ohne große Sorgen und Zukunftsängste. Er schenkt dem Zuschauer allerhand Situationen, die es an diesem Tag zu erleben und meistern gilt. So bleibt ein unerwartet direkter Spaß mit kurzen, nachdenklichen Intermezzos und wieder so ein Streifen, bei dem man sich nach früheren Zeiten zurücksehnt. Okay, es ist letztendlich nur ein Film und ich denke, die Wenigsten von uns können behaupten, dass solche Tage wie der hier gezeigte zum Alltag gehörten. Aber wäre es nicht schön, wenn wir es könnten?

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CapitanKnaecke

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Immer wenn Heinz Erhard traurig war trank er einen Korn. Immer wenn ich traurig bin, nehm ich mir Ferris Buellers kleines einmaleins des Blaumachens in die Hand. Den trotz seines Alters ist der Film durchaus ein zeitloser Klassiker, der dank herrlich gelaunter Hauptdarsteller unter der Führung der ikonenhaften Darstellung Matthew Brodericks als Ferris Bueller und seiner beiden protégés Cameron (wunderbar dargestellt von Alan Ruck) imd Sloane (Mia Sara) über die Spieldauer sehr viel Spaß macht. Auf der Klaviatur des Storydesigns ist es eine leichte Aufgabe für John Hughes, seine Figuren trotz des immer wieder aufflackernden albernen Humors ernst zu nehmen und immer die richtigen Töne zu treffen: Den Figuren werden zwischen den tausend mal zitierten Erlebnissen in New York immer wieder ruhige Momente gegönnt, in denen durchaus ernsthafte Gedankengänge verfolgt werden können, sei es die Angst vor der Zukunft oder dem Verhältnis zu den eigenen Eltern. In diesen Momenten fühlt man sich auch als (junger) Zuschauer durchaus ernst genommen.
Ernst nahm man auch seine Nebenrollen. Mit Jennifer Grey als neidische Schwester Ferris´ oder Jeffrey Jones als Direktor hat der Film zwei super geschriebene und klasse gespielte Antagonisten, die es dem ewigen Glückskind Ferris schwer machen möchten. Und im Gegensatz zu vielen anderen Antagonisten müssen die beiden nicht einmal Planeten vernichten oder Kriege führen, um bedrohlich zu wirken. Ihre Obsession Bueller *einmal* fallen zu sehen reicht um so richtig fiese, bösartige Geschütze auszupacken und auch gerne mal blau zu machen um in die vier Wände Ferris´ einzusteigen.
Außerdem in einer sehr winzigen, aber beachtlichen Nebenrolle, wer weiß es? wer weiß es? Charlie Sheen als Junkie auf dem Polizeirevier, der Jeannie einen gut gemeinten Tip gibt ;)
Ein Zeichen dafür, dass der Film noch immer hohen Kultstatus genießt, sind die vielen Szenen, die immer wieder ihren Weg in andere Filme finden und als Hommage zitiert werden. Ein gutes Zeichen, dass noch weitere Generationen Spaß an Mr. Bueller haben werden...

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anjaleerot

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Bewertung7.0Sehenswert

Charmanter Hauptdarsteller, tolle Erinnerung an die eigene Jugend

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J!GS4W

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Charlie Sheen: There's someone you should talk to.
Ferris' sister: If you say Ferris Bueller, you lose a testicle.
Charlie Sheen: Oh, you know him?"

Selten wurde einem ein Schwänzer-Tag so sympathisch und nett rübergebracht wie bei "Ferris Bueller's Day Off". Matthew Broderick ist der Charmeur schlecht hin und man vergisst während des Films einfach mal alles andere drum herum. Auch Erzählweise und sonstiger Cast sind absolut passend für diese Coming-of-Age Komödie, sodass man getrost einfach Spaß haben kann an den kleinen und großen Missetaten der Drei.

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AndreasG

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Bewertung5.0Geht so

"Must see" in meiner Teeniezeit, aus heutiger Sicht aber ganz schön dröge und in die Jahre gekommen... Allerdings immer noch charmanter und weniger platt als so manche neuere Teenie-Komödie á la American Pie.

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huggybaer

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Bewertung5.0Geht so

In die Jahre gekommener Kinderfilm mit durchweg wenig überzeugenden Schauspielern
und einem mit fast schon gequält-coolen und neunmalklugen Sprüchen um sich werfenden, unsympathisch wirkenden Matthew Broderick.
Wo zum Beispiel Kevin allein Zuhaus einen Mix zwischen Kinder-/Familien-/Kultfilm mit Bravour meistert,
bleibt "Ferris macht Blau"ein von Overacting durchzogenes Stück Nostalgie, an das sich höchstens noch
die Älteren erfreuen können, die dann an die Zeit zurückdenken, wo man davon geträumt hat die Schule
zu schwänzen um dafür den Tag im Museum zu verbringen.

Kommt es schließlich zu der Szene, auf die es den ganzen Film hinausläuft, nämlich die,
in der Ferris noch schnell vor seinen Eltern zuhause sein muss, welche wirklich wunderbar inszeniert ist,
ist leider das Interesse schon verflogen und ich wünschte mir ich könnte lieber sehen, wie sich Ferris' bester Freund
endlich vor seinem Vater behauptet, da dieser für mich der einzige nachvollziehbare Charakter im ganzen Film ist.

Die restlichen Charaktere sind alle wie aus dem Comic Buch, das muss nicht unbedingt schlecht sein, ist aber angesichts
der nicht sonderlich Comicbuch-artigen Story eher von Nachteil, beginnt es doch schnell skurill zu wirken, wie der Schuldirektor
seinen "Ich bin der Teufel und werde die Menschheit versklaven" Blick aufsetzt, als wäre er auf einer Theaterbühne geboren.

Logischerweise ist dieser auch der einzige der Ferris durchschaut, schließlich hat Ferris ja auch schon unglaubliche 9 Tage gefehlt
(was die Mutter nicht weiss, obwohl sie Ferris jedes mal krank gemeldet hat) und von der ganzen Schule, wo jeder Ferris abgöttisch liebt,
kennt niemand ihn gut genug um auch nur auf die Idee zu kommen, er könnte ein grandioses zehntes mal "blau" machen.

Das die überzogenen Charaktere auch so überzogen gespielt werden weist eine gewisse Konsequenz auf, die man dem Film postitiv anrechnen
könnte, würde es nicht wirken wie bei der Theateraufführung einer Grundschulklasse (trägt hierzu evtl. auch die deutsche Synchro bei? Es lässt sich
schwer beurteilen) und würde er nicht versuchen in die Geschichte plötzlich doch wieder Ernst, Realismus und Gefühle einzubringen.
Vor allem die ruhigen Szenen passen in meinen Augen nicht ins Konzept, da der Film nie wirklich Spannungs- oder Actiongeladen wird und in einer Szene
selten mehr als nur ein verklemmter Witz untergebracht ist, daher stellen die ruhigen Szenen weder einen Ausgleich da, noch kann man sie auf eine andere
Weise sinnvoll in diesen Film voller überzeichneter Figuren und Szenen einordnen. Für mich funktioniert das Ganze in diesem Film einfach nicht,
obwohl er sich für die Ideen und den Willen ein paar Punkte ergattern kann.

Der Soundtrack ist zwar ganz nett aber für einen Film dieser Art, und vor allem aus dieser Zeit, nicht ungewöhnlich.

Kultstatus hat sich der Film vermutlich verdient durch die Szenen in denen gezeigt wird, wie Ferris seinen Willen durchsetzt
und zweitens durch die Slapstick-artigen Szenen mit dem Direktor. Beides konnte mich nicht ansatzweise mitreißen und daher
läuft meine Wertung auch in den Bereich Popcorn-Kino, das man nicht gesehen haben muss.

Was bleibt ist ein Kinderfilm der seichten Sorte. Ich habe jedenfalls mehrmals mit dem Gedanken gespielt abzuschalten.

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MillionDollarBaby89

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ach ein Klassiker, den ich immer mal wieder sehr gerne sehe! Nur die Worte "Wer weiß es ... wer weiß es?" versüßen mir den Tag :) Mein persönliches Highlight allerdings ist Ed Rooney und sein naja sagen wir mal etwas ungünstiges Telefongespräch. Herrlich! Einfach ein lustiger und unterhaltsamer Film, auch wenn er schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat.

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doctorgonzo

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Nicht zu vergessen der saucoole Soundtrack von den Beatles über Yello bis zu Sigue Sigue Sputnik....


MillionDollarBaby89

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Ja stimmt! Wie konnte ich das bloß vergessen :) Twist & Shout !!


nikl 1987

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wirklich ein lustiger Film. Wenn doch Schwänzen immer so leicht gewesen wäre...obwohl... das artet ja schon fast in Arbeit aus :-P. Doch, ein Klassiker, den man immer wieder mal angucken kann

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philopee

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Bewertung5.5Geht so

Hätte es 1987 einen Oscar für das anschaulichste und innovativste Cover gegeben, wäre "Ferris macht Blau" wohl mit erhobenem Haupt und Sonnenbrille nach vorne geschlurpt, hätte "Platoon" ehrvoll die Hand gegeben und wäre am Ende der Nacht mit der Himbeere im Kofferraum des Ferraris wieder heimgefahren (womöglich rückwärts).

Schade nur, dass es dem Film an mehr fehlt, als nur an einem ansprechenden Äußeren. "Ferris macht Blau" unternimmt den Versuch eine Teenager-Komödie mit Lebensweisheit einzuhüllen, ohne in Schubladen gesteckt zu werden. Das würde möglicherweise funktionieren, wäre dieser Film nicht so unglaublich tief in so ziemlich jeder Klischee-Schublade drin.

Der Schulleiter einer High School bricht bei einem Schüler ein der mutmaßlich 8 Fehltage über ein ganzes Schuljahr angesammelt hat, um der Sache mal richtig auf den Zahn zu fühlen?
Wäre diese Technik auch im europäischen Raum weiter verbreitet hätten manche meiner Schulkollegen täglich das komplette Lehrerkollegium auf der Matte stehen.

Kompletter Schwachsinn ist natürlich auch, dass sich eine Schülerin, sonst getrieben von Neid und Missgunst, auf die wohlwollende und liebe Seite schlagen lässt, nur weil ein bleicher Charlie Sheen sie anbaggert. Für mich wäre das kein Grund!

Die Aussage des Films ist offensichtlich, fast schon aufdringlich, doch wenigstens dabei hat "Ferris macht blau" alles richtig gemacht. Aber anders als moviepilot das in der wenig hilfrichen Inhaltsangabe tut, würde ich den Streifen doch eher beim Popcornkino einstufen.
Zu viele Witze auf Disney-Jugendfilm-Niveau, dafür aber zu wenig Tiefsinniges.

Wow, he missed school, what a rebel!

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TinaCocaine

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein ziemlich quirliger Film mit viel Leerlauf. Es ist zwar viel Humor vorhanden, aber von Anspruch oder Spannung ist weit und breit keine Spur! Ich würde den Film als nettes Popcorn-Kino bezeichnen, welches es schafft, sein Publikum gut gelaunt zu entlassen und dessen Thematik bestimmt auch noch meine Urenkel betreffen wird ;) Allgemein finde ich ihn aber dennoch eher uninteressant und mein Lieblingsfilm wird dieser bestimmt nie!

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phoenix409

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Utopie des Schultages, der American Dream des Schülers: schwänzen.
"Ferris..." gehört durch seine unbeschwerte und doch nachdenkliche, ganz und gar 80er-prototypische Art immer noch zum Non-Plus-Ultra der Teenagerkomödien. Grandioser Cast (speziell Broderick's Gegenpol Alan Ruck und der fertige Kurzauftritt von Charlie Sheen), grandioser Soundtrack, grandioses Script - der Film ist John Hughes in Reinform, und deswegen ist er auch so gut.

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dinev

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wer Family Guy mag,der wird hier sehr viele aufgegriffene Szenen wiedererkennen ;)
Der Film ist zeitlos,witzig,charmant und versprüht den liebeswerten Charme der 90er Jahre in den USA,in der die Zeit einfach noch nen Tick langsamer zu laufen schien als in der heutigen Zeit.

Meiner Meinung nach ein Film der einem nicht vom Hocker haut,aber schon allein wegen der legendären Museums-Szene ein absolutes Must-See ist!

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dAJaro

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versprüht den liebeswerten Charme der 90er Jahre in den USA
<- typo? der film stammt aus den 80ern!


dinev

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Danke,haste recht


MovieMonster

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Genial, einer meiner Lieblingsfilme. Der Film ist irgendwie zeitlos, ich kann ihn immer wieder sehen und bin danach einfach nur gut drauf. Auch vom Sound einfach nur klasse, absolut empfehlenswert ! Ein Meisterwerk.

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doctorgonzo

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Ganz meine Meinung. Zeitlos ist das richtige Wort.


MovieMonster

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Schade, daß es nur sehr wenige Filme gibt in dieser Qualität ! Heutzutage schafft das wohl kaum einer...


RaZer

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Bewertung7.5Sehenswert

Unaufdringliche, originelle und spaßige Komödie mit einem großartigen Matthew Broderick. Als sympathischer und einfallsreicher Teenager mit Charisma trägt er den Film sehr schön. Damals hat man noch keine sexgeilen und kiffenden Volldödel gebraucht, um eine unterhaltsame Teenie-Komödie zu fabrizieren. Mit Augenzwinkern und Einfallsreichtum erreicht dieser Film einen viel größeren Unterhaltungseffekt.
Zeitlos!

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sikkmeidack

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Bewertung9.5Herausragend

"Süßer Schlagggmann, mach mit... Kennedy, Kennedy..."
"Der welche Steuer erhob?" - "Wer weiß es?, die Klasse?, irgendjemand?"
Eine der wohl großartigsten Teenie-Klamauks-en ever. Ich weiß nicht wie oft ich ihn damals gesehen habe, aber wahrscheinlich habe ich in der Zeit weniger eingeatmet, als ihn angeschaut.
"Sloane, mein Schatz, gibst du Daddy denn kein Küsschen?" - "Dankescheijn, Darlin..."

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Moe Szyslak

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Bewertung9.0Herausragend

War ja damals bei uns (ohja, ich bin alt.... ) DER Lehrfilm schlechtin in Sachen "Schule schwänzen" und wer schwänzt(e) nicht gerne die Schule und macht(e) sich nen schönen Tag? Und Broderick (für mich immer noch die mit weitem Abstand beste Rolle, die er jemals hatte) war da der absolute Lehrmeister, der ziemlich oft mit seinen Schülern (also den Zuschauern) spricht und alles so erklärt, wie er das in seiner lockerleichten Welt sieht. Auch dadurch verbreitet der Film ungemein viel gute Laune, mal wird richtig angesteckt und das ganze explodiert dann so richtig in dieser "Twist&Shout"-Szene. Und die Tricks, die Ferris anwendet, um nicht erwischt zu werden, waren schon sehr klasse und das, was sie alles erlebt haben, war sowohl lustig, als auch schön, ab und an aber auch übertrieben, aber es wurde die richtige Mischung gefunden.
Und was den Film dann so richtig klasse macht war dann trotz allem Spaß, dass es durch die Figur des Cameron am Ende einen richtig heftig intensiven und emotionalen Moment gab. Cameron tat mir ja eh schon die ganze Zeit so richtig leid. Von seinem Vater (den man nie sieht) unterdrückt und auch sonst ein richtig armes Schwein, dem es, wie Ferris uns mitteilte, krank viel besser geht, als wenn er gesund war. Ferris macht Spaß, bringt Laune und ist der charismatische Supersympath, dem man sich nicht entziehen kann, aber Cameron ist der eigentliche Star des Films und besagte Szene am Ende war dann so intensiv, dass ich sogar eine leichte Tränen wegdrücken musste.
Jeffrey Jones, der fiese Direktor, der sich auch Ferris' Spur hetzte, war auch klasse, und ich muss sogar ehrlich zugeben, dass ich dem sogar etwas die Daumen gedrückt habe, dass er Ferris dran kriegt ;-) Naja, ich bin ja auch älter geworden, als Schüler habe ich das bestimmt nicht gemacht ;-)
Die Schwester hat mich schon sehr genervt, aber dafür war die Szene mit dem abgefuckten Charlie Sheen schon arg cool.
Und was ich auch noch etwas überzogen fand war, dass irgendwie die ganze Welt Ferris die Daumen zu drücken schien, dass er wieder gesund wird...
Aber dafür waren dann die beiden Typen, die mit dem Ferrari in Begleitung vom Star Wars Theme rumcruisen, urkomisch.
Klasse Gute-Laune-Film, der damals wie heute immer noch enorm Spaß macht und verbreitet

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plattfuss69

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Jugend-Klassiker! Handlung mutet zwar nach heutigen Maßstäben etwas putzig und harmlos an, aber trotzdem ein ziemlich guter Spaß, und wie gesagt ein Klassiker!

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