Ferris macht blau - Kritik

US 1986 Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 18.12.1986

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Kritiken (5) — Film: Ferris macht blau

SoulReaver: CinemaForever

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7.0Sehenswert

[...] „Ferris macht blau“ ist letzten Endes ein Denkmal für den Jugendlichen in uns allen und für alle die, die nicht nur diese Zeit vergessen haben, sondern auch was es bedeutet, noch Ziele im Leben zu besitzen, wenn man die großen und prägenden Tage noch vor sich hat und einfach den Moment genießen kann. Dabei versteht es Hughes, trotz der Übertreibungen, mit seinem Humor immer im witzigen Bereich zu bleiben und die Albernheiten nie zu einem Plattitüdenwettrennen ausarten zu lassen. Während sich die eigene Fessellosigkeit als größtmöglicher Reiz offenbart, kommen auch die verdrängten Probleme ans Tageslicht und sind an dem Punkt angekommen, an dem man sich ihnen nicht nur stellen muss, sondern sie auch bewältigen. „Ferris macht blau“ bedeutet Leichtigkeit, Lebensfreude und Freiheit. [...]

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] „Ferris Macht Blau“ ist alles in allem eine leichtfüßige Teenie-Komödie mit satirischem Unterton und gut ausgearbeitetem Drehbuch, die die Grenzen zum absoluten Klamauk ausreizt, aber stets die Kurve kriegt und witzig bleibt, und das wohlgemerkt ganz ohne platte Gags unter der Gürtellinie. Mit der Geschichte des Schul-Rebellen eines der Oft-Kopiert-Aber-Selten-Erreicht-Phänomene.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Erstaunlich wie gut sich dieser Teeniefilm-Klassiker aus der Hughes-Factory doch gehalten hat. Ferris schafft es immer noch genau den Spagat zwischen Albernheit, Ernsthaftigkeit, Herz und Hirn zu vollführen. Broderick hat hier seine Paraderolle gefunden: Den coolen Geek, der trotz allen smarten Kommentaren nicht unnahbar wirkt. Erstaunlich auch, wie unhysterisch der Film aus heutiger Sicht daherkommt, wieviel Zeit er sich stellenweise nimmt. Und noch erstaunlicher, das er lustig ist ohne je auf platte Zoten, verklemmte Sexwitze oder Fäkalhumor zurückgreifen zu müssen.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.0Sehenswert

Der Film wirkt schon ein bisschen veraltert, aber er ist einfach so locker, cool und unterhaltsam, dass man ihn sich wirklich immer wieder ansehen kann.

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TheCorey: MovieMaze

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9.0Herausragend

Schule schwänzen. Die meisten werden es schon einmal gemacht haben, manche oft, andere selten. Gelegentlich hatte man einfach keine Lust sich morgens aufzuraffen und sechs Stunden leeren Inhalt anzuhören, sehr oft hing es jedoch mit Klassenarbeiten, Test oder anderen Prüfungen zusammen.

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Kommentare (44) — Film: Ferris macht blau


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jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ferris Bueller, ein Schelm wie er im Buche steht - in jeder Situation direkt einen durchgeknallten Plan zur Lösung parat, wortgewandt, smart und schlitzohrig veranlagt und sich dem Wert seines Lebens durchaus bewusst: 'Life moves pretty fast. If you don't stop to look around once in a while, you could miss it!'

Und damit das nicht passiert macht Ferris blau, was dank seiner aufopferungsvoll liebenden Eltern, die er mit begnadeter Schaupielkunst von seinem schweren Leiden überzeugt, kein Problem ist. Ganz zu seiner Freude, ganz zum Ärger seiner verkopften Schwester, die ihm dafür nicht das erste Mal an die Gurgel gehen möchte.

Was folgt ist ein rasanter und höchst amüsanter Tag, den Ferris mit seinem dauerkranken, psychisch verschüchterten Kumpel Cameron und seiner, in einer spektakulären Befreiungsaktion der Schulpflicht entrissenen Freundin Sloane verbringt. In bester 80er Jahre Komödien-Manier! Völlig entkoppelt davon wie die Welt wirklich ist, wie das Leben wirklich läuft, zeigt Ferris - der uns Zuschauer auch gern mal direkt anspricht um den ein oder anderen gut gemeinten Rat mit auf den Weg zu geben - uns einen Tag wie er sein könnte. Nämlich frei und jenseits von dem was die Gesellschaft uns auferlegt hat. Wir kriegen hier einen Haufen Möglichkeiten serviert.

Natürlich ist das fernab jeglichen Realismus angesiedelt, doch das macht nichts - gerade die völlige Übertreibung und der wahnsinnige Spaß den Ferris an seinem blauen Tag hat (als Sänger auf der Parade, bei Spazierfahrten im restaurierten Ferrari, bei Nobel-Essen durch erschummelte Restaurantplätze) helfen das Fundament der Geschichte zu zementieren und uns die Aussage näher zu bringen: Regeln sind zwar wichtig, ohne sie geht es nicht, doch wir müssen aufpassen, dass bei aller Reglementation und Gesellschaftsnorm nicht das Leben an uns vorbei zieht. Einfach mal die Fünf gerade sein lassen, zu dem was WIR wollen stehen und ab und an auch mal über die Stränge schlagen. Sonst bleibt der Spaß irgendwann auf der Strecke und wir verkümmern. Das Schulschwänzen ist hier eher Metapher, die auf andere Lebensbereiche angewandt gesehen werden muss.

Klingt jetzt ernster als es ist, denn trotz wichtiger Grundaussage ist FERRIS MACHT BLAU mit reichlich Klamauk verziert. Dabei geht es zwar oft recht albern zu, doch auf eine so liebenswerte Art, dass man John Hughes für diesen Angriff auf die Bauchmuskeln nur dankbar sein kann. Spaßiger Classic mit wertvollem Kern!

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albaniax

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So ist es :) Genau auf dem Punkt gebracht mein Freund.

Hab ich gestern zufällig gesehen und war erst kurz vorm einschlafen (nicht wegen dem Film), aber dann konnte ich vor lachen nicht mehr weg schauen :)

Die Charaktere sind sehr sympatisch und vor allem einige Dialoge konnte ich selbst aus Erfahrung sehr gut nachvollziehen, da hat viel gepasst!

Es wundert nicht, dass der Regisseur der selbe ist wie beim Breakfast Club und Kevin allein zuhause der Kindheit-Klassiker.


jacker

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Auf jeden Fall, die Handschrift von John Hughes ist schön erkennbar. BREAKFAST CLUB und KEVIN mag ich beide auch sehr!


Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Life moves pretty fast. If you don't stop and look around once in a while, you could miss it.

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sixdollarssixtysix

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Bewertung7.0Sehenswert

Hach, die Unbeschwertheit der Jugend. Die meisten Witze sind jedoch schon etwas in die Jahre gekommen; zu plump und die Charaktere ein wenig zu überzeichnet

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Dr.Hasenbein

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Bewertung5.5Geht so

Ja, "Ferris macht blau" ist ein Kultfilm seiner Generation,
und das vielleicht auch zurecht.
Aus heutiger Sicht wirkt er aber ziemlich überholt und altbacken.
Als Kind fand ich den Film sehr cool und witzig,
jetzt muß ich aber sagen dass die Gags (bei mir) nicht mehr richtig zünden,
es ziemlich viele Durchhänger gibt und Matthew Broderick absolut unsymphatisch rüberkommt.
Das einzige richtige Highlight des Films ist Jeffrey Jones als verbissener Direktor Ed Rooney der mit allen Mitteln versucht Ferris zu überführen.
Ansonsten plätschert alles irgendwie nur vor sich hin!
Für mich also weniger ein Kultfilm der die Zeit überlebt hat,
aber da macht ja jeder für sich seine eigenen Unterschiede!

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Scipio

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Bewertung5.5Geht so

Völlig überbewertet!

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LeJaFoUn

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich liebe diesen Film so sehr !! :)
Aber ich rate euch: Guckt ihn auf Englisch (Ferris Bueller's day off), weil die Stimmen im Deutschen so extrem nachgestellt und komisch sind. In der englschen Originalversion kommen durch die stimmen die charaktere viel besser zum ausruck :) Nur ein tipp ;)

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christian-bauer

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Bewertung4.5Uninteressant

Wirklich viele Witze sind in dieser Komödie nicht versteckt. Womöglich hat man bereits all diese Schmähs bereits zu oft gesehen, um den Film noch wirklich witzig zu finden. Nichts desto trotz ist dieser Klassiker für Sonntagnachmittag genau richtig.

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Prechtl

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Schade, ich hatte ihn mir ähnlich gut wie Breakfast Club vorgestellt.


christian-bauer

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Ich muss gestehen, dass ich mir den Film angesehen habe, als ich krank im Bett lag. Womöglich gefiel mir "Ferris macht blau" aufgrund meines Fieberwahnes nicht ^^
Wenn ich mir die anderen Kommentare und Bewertungen so ansehe, muss es fast so sein :D


ElmStreet84

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wann hatte man als Schüler wohl nicht so gedacht, wie Frris Bueller.
Einer Meiner absoluten Lieblingsfilme der 80er und speziell auch von Matthew Broderick. Als Ich ihnh zum ersten Mal sah und auch nocht nicht wusste das er mit Matthew Broderick ist, dachte ich, den jungen Jon Cryer zu sehen :-)

Absoluter Kultfilm der 80er.

Von mir regnet's eine fette 8.5

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Dridge

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Bewertung5.5Geht so

Ein Kultfilm im guten Sinne, den man sich mal ansehen kann, wenn man die 80er vermisst, denn „Ferris macht blau“ versprüht definitiv diesen gewissen Charme. Wirklich witzig ist er zwar nicht, einige Lacher sind aber dabei, vor allem durch den passenden Einsatz von Musik.
Erstaunlich ist zudem, wie unsympathisch die Charaktere sind, und noch viel erstaunlicher, dass einen das noch nicht einmal besonders stört.
Kein Must-See, wie so oft behauptet wird, aber zum Abschalten durchaus ganz nett.

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Teezy123

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Bewertung9.0Herausragend

Was den Anschein einer Teenie-Klamotte erweckt, entpuppt sich dann recht schnell zu einer der besten Komödien überhaupt mit hohem Wiedererkennungswert und sogar teilweise viel Tiefgang... ob gewollt oder ungewollt ist nicht klar erkennbar...:-)
Ferris sollte meiner Meinung nach zu einem Pflichtfilm an jeder Schule werden... Denn besonders Lehrer können hier jede Menge lernen...
Großes Kino !!!

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aberaber

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine der besten Teenie-Komödien, die die Welt je gesehen hat. Mit einem unglaublich guten Matthew Broderick.

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smartyx

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Bewertung7.0Sehenswert

Zugegeben ein wenig überdreht, aber immer wieder schön.

Und gegen Matthew kann man sowieso nichts sagen :-)

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daseinstein

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein absoluter Klassiker den ich mir auch heute immer wieder gerne anschaue. Allerdings, wie hier auch schon angemerkt wurde, wirkt der Film heute natürlich nicht mehr so wie damals. Da hier schon wirklich alles darüber geschrieben wurde schließe ich mich einfach kommentarlos den anderen Kommentatoren und deren kommentaren an :-)

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Neben "Ein Ticket für Zwei" und "Der Frühstücksclub" ist dies der beste Film von John Hughes (Regie, Drehbuch und Produktion). Die sorglose Leichtigkeit der Handlung, die Dreistigkeit und Spontanität der Hauptfigur und die Tatsache, dass die Hauptfigur gelegentlich in die Kamera zu den Zuschauern spricht (die vierte Wand durchbricht), lässt den Film zu etwas Besonderem werden. Neben Matthew Broderick begeistert mich vor allem Alan Ruck als Cameron. Hingucker in Nebenrollen sind Jennifer Grey, Charlie Sheen und ganz besonders Jeffrey Jones als Schuldirektor Ed Rooney. Ich finde es köstlich wie Rooney die ganze Zeit versucht Ferris zu überführen. Allein die Szene im Abspann mit Rooney amüsiert.
"Bueller ... Ich traue diesem Kerl nicht weiter, als ich ihn werfen kann."
"Also Ed, mit Ihrem schlimmen Knie sollten Sie niemand werfen."

Mag sein das so manchen der Film nicht so gut gefällt. Ist halt eine typische Teenie-Komödie der 80er. Aber bei weitem nicht so belanglos wie viele aus der Zeit oder von heute. Ich gebe zu, das ich diesen Film auch aus nostalgischen Gründen ein paar extra Punkte gebe. Deshalb ist er nicht nur 'sehenswert', sondern sogar 'ausgezeichnet' und bekommt 8.0 Pkt.

Übrigens:
Ferris Bueller's Day Off gehört mit mehr als $70 Millionen Einspielergebnis zu den erfolgreichsten Filmen der 80er von Hughes. 1990 folgte eine (erfolglose) TV Reihe namens "Ferris Bueller". Ausgerechnet Jennifer Aniston spielte darin die Schwester von Ferris. Den Part den im Film Jennifer Grey hatte.
Achtet mal auf folgendes wenn ihr den Film anschaut. Die im Film vorkommenden Nummernschilder sind Abkürzungen, die für Filme von John Hughes stehen. Am Wagen der Schwester steht "TBC" für "The Breakfast Club". Bei der Mutter steht "VCTN" für "National Lampoon's Vacation" (dt. Titel: Die schrillen Vier auf Achse). Am Wagen von Direktor Rooney steht "4FBDO" für "Ferris Bueller's Day Off". Bei dem Ferrari steht "NRVOUS". Das könnte für das nervöse Gemüt von Cameron stehen.

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jacker

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'Bei weitem nicht so belanglos wie vieles aus der Zeit oder von heute'
Exakt, da steckt eine Menge wahres über die Einstellung zum Leben und das Einstehen für die eigenen Ideale drin.


kampfgnomus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Life moves pretty fast. If you don't stop and look around once in a while, you could miss it."

Eine Ode an das junge, unbeschwerte Leben und die Kunst, das Schule schwänzen zu genießen. Bei dem Cover erwartete ich eine simple Lausbubengeschichte, was sich zum Teil durchaus bewahrheitete. Aber selten kam das ganze so kurzweilig, offenherzig und doch irgendwie tiefgründig rüber, wie hier. Das liegt nicht zuletzt an Ferris‘ bestem Freund Cameron, der mit seiner Hypochondrie zu kämpfen hat und für mich den sympathischeren, ehrlicheren Charakter darstellt. Die Titelfigur selbst fungiert hingegen als Sinnbild und vielleicht sogar Vorbild für ein ausgefallenes Dasein ohne große Sorgen und Zukunftsängste. Er schenkt dem Zuschauer allerhand Situationen, die es an diesem Tag zu erleben und meistern gilt. So bleibt ein unerwartet direkter Spaß mit kurzen, nachdenklichen Intermezzos und wieder so ein Streifen, bei dem man sich nach früheren Zeiten zurücksehnt. Okay, es ist letztendlich nur ein Film und ich denke, die Wenigsten von uns können behaupten, dass solche Tage wie der hier gezeigte zum Alltag gehörten. Aber wäre es nicht schön, wenn wir es könnten?

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anjaleerot

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Bewertung7.0Sehenswert

Charmanter Hauptdarsteller, tolle Erinnerung an die eigene Jugend

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AndreasG

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Bewertung5.0Geht so

"Must see" in meiner Teeniezeit, aus heutiger Sicht aber ganz schön dröge und in die Jahre gekommen... Allerdings immer noch charmanter und weniger platt als so manche neuere Teenie-Komödie á la American Pie.

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huggybaer

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Bewertung5.0Geht so

In die Jahre gekommener Kinderfilm mit durchweg wenig überzeugenden Schauspielern
und einem mit fast schon gequält-coolen und neunmalklugen Sprüchen um sich werfenden, unsympathisch wirkenden Matthew Broderick.
Wo zum Beispiel Kevin allein Zuhaus einen Mix zwischen Kinder-/Familien-/Kultfilm mit Bravour meistert,
bleibt "Ferris macht Blau"ein von Overacting durchzogenes Stück Nostalgie, an das sich höchstens noch
die Älteren erfreuen können, die dann an die Zeit zurückdenken, wo man davon geträumt hat die Schule
zu schwänzen um dafür den Tag im Museum zu verbringen.

Kommt es schließlich zu der Szene, auf die es den ganzen Film hinausläuft, nämlich die,
in der Ferris noch schnell vor seinen Eltern zuhause sein muss, welche wirklich wunderbar inszeniert ist,
ist leider das Interesse schon verflogen und ich wünschte mir ich könnte lieber sehen, wie sich Ferris' bester Freund
endlich vor seinem Vater behauptet, da dieser für mich der einzige nachvollziehbare Charakter im ganzen Film ist.

Die restlichen Charaktere sind alle wie aus dem Comic Buch, das muss nicht unbedingt schlecht sein, ist aber angesichts
der nicht sonderlich Comicbuch-artigen Story eher von Nachteil, beginnt es doch schnell skurill zu wirken, wie der Schuldirektor
seinen "Ich bin der Teufel und werde die Menschheit versklaven" Blick aufsetzt, als wäre er auf einer Theaterbühne geboren.

Logischerweise ist dieser auch der einzige der Ferris durchschaut, schließlich hat Ferris ja auch schon unglaubliche 9 Tage gefehlt
(was die Mutter nicht weiss, obwohl sie Ferris jedes mal krank gemeldet hat) und von der ganzen Schule, wo jeder Ferris abgöttisch liebt,
kennt niemand ihn gut genug um auch nur auf die Idee zu kommen, er könnte ein grandioses zehntes mal "blau" machen.

Das die überzogenen Charaktere auch so überzogen gespielt werden weist eine gewisse Konsequenz auf, die man dem Film postitiv anrechnen
könnte, würde es nicht wirken wie bei der Theateraufführung einer Grundschulklasse (trägt hierzu evtl. auch die deutsche Synchro bei? Es lässt sich
schwer beurteilen) und würde er nicht versuchen in die Geschichte plötzlich doch wieder Ernst, Realismus und Gefühle einzubringen.
Vor allem die ruhigen Szenen passen in meinen Augen nicht ins Konzept, da der Film nie wirklich Spannungs- oder Actiongeladen wird und in einer Szene
selten mehr als nur ein verklemmter Witz untergebracht ist, daher stellen die ruhigen Szenen weder einen Ausgleich da, noch kann man sie auf eine andere
Weise sinnvoll in diesen Film voller überzeichneter Figuren und Szenen einordnen. Für mich funktioniert das Ganze in diesem Film einfach nicht,
obwohl er sich für die Ideen und den Willen ein paar Punkte ergattern kann.

Der Soundtrack ist zwar ganz nett aber für einen Film dieser Art, und vor allem aus dieser Zeit, nicht ungewöhnlich.

Kultstatus hat sich der Film vermutlich verdient durch die Szenen in denen gezeigt wird, wie Ferris seinen Willen durchsetzt
und zweitens durch die Slapstick-artigen Szenen mit dem Direktor. Beides konnte mich nicht ansatzweise mitreißen und daher
läuft meine Wertung auch in den Bereich Popcorn-Kino, das man nicht gesehen haben muss.

Was bleibt ist ein Kinderfilm der seichten Sorte. Ich habe jedenfalls mehrmals mit dem Gedanken gespielt abzuschalten.

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MillionDollarBaby89

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ach ein Klassiker, den ich immer mal wieder sehr gerne sehe! Nur die Worte "Wer weiß es ... wer weiß es?" versüßen mir den Tag :) Mein persönliches Highlight allerdings ist Ed Rooney und sein naja sagen wir mal etwas ungünstiges Telefongespräch. Herrlich! Einfach ein lustiger und unterhaltsamer Film, auch wenn er schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat.

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doctorgonzo

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Nicht zu vergessen der saucoole Soundtrack von den Beatles über Yello bis zu Sigue Sigue Sputnik....


MillionDollarBaby89

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Ja stimmt! Wie konnte ich das bloß vergessen :) Twist & Shout !!


nikl 1987

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wirklich ein lustiger Film. Wenn doch Schwänzen immer so leicht gewesen wäre...obwohl... das artet ja schon fast in Arbeit aus :-P. Doch, ein Klassiker, den man immer wieder mal angucken kann

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