Fesseln der Macht

True Confessions (1981), US
Laufzeit 104 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama

- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
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4 Kommentare
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von Ulu Grosbard, mit Robert De Niro und Robert Duvall

Monsignore Desmond Spellacy (Robert De Niro), ein aufgehender Stern in der Hierarchie der katholischen Kirche, hat ein Talent für Spendensammeln, dem nur noch sein Sinn für Frömmigkeit gleichkommt. Als sein Bruder Tom (Robert Duvall), ein kantiger Cop, herausfindet, daß einer der größten Wohltäter der Kirche in den Mord an einer Prostituierten verwickelt sein könnte, bittet er seinen Bruder um Unterstützung. Obwohl Desmond hin und her gerissen ist zwischen der Loyalität zu seiner Kirche und der zu seinem Bruder, hilft er ihm bei der Suche nach der Wahrheit. Diese Suche stößt in ein politisches Wespennest und droht die Fundamente der Kirche selbst zu erschüttern – bis es zu einer ebenso aufregenden wie überraschenden Auflösung kommt.


Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Fesseln der Macht

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aberaber

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Bewertung6.0Ganz gut

Zwei großartige Schauspieler in einem leider nicht so großartigen Film. Nicht so spannend wie die Zusammenfassung vermuten ließ.

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Brotkind

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Bewertung6.5Ganz gut

Als ich "True Confessions" in meinen Player einlegte, erwartete ich einen spannenden Thriller, doch ich bekam vielmehr eine Charakterstudie, der etwas mehr Tempo gut getan hätte, die mir aber dennoch gefiel. Der Mordfall wird nur am Rande behandelt, die Figuren stehen im Mittelpunkt. Soetwas funktioniert nur, wenn man gute Darsteller hat. Robert DeNiro und Robert Duvall spielen wie gewohnt sehr gut und tragen dadurch den Film. Ohne sie wäre er ein totaler Reinfall.

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MrTrombone

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Bewertung5.0Geht so

Puhhhh, da hab ich mir mehr versprochen. Eine kirchliche Verschwörung erwartend, war ich recht enttäuscht, dass "True Confessions" mehr Wert auf die Charakterzeichnung als auf die Handlung legt. Was bei dem umspannenden Mordfall geschehen ist, wird immer mal wieder, aber insgesamt nur am Rande erläutert. Nun, das ist nicht zwangsläufig schlecht. Dabei erzählt Grosbard jedoch so langsam, dass selbst die kurzen 100 Minuten zäh dahin kriechen. Lediglich die letzten 20 Minuten sind vom Spannungsbogen her gut inszeniert.

Schauspielerisch gibt es nichts anzusetzen. Sowohl De Niro als auch Duvall kommen sehr glaubhaft rüber, was insbesondere bei dieser Schwerpunktsetzung sehr wichtig ist. Das reicht aber nicht aus, um den Film zu Höchstleistungen zu katapultieren.

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Einar

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Bewertung5.5Geht so

Ich persönlich mag auch langsam erzählte Filme. So bleibt mehr Zeit auch die Hintergründe und die Charaktere zu beleuchten, als nur die Handlung voran zu treiben. "Fesseln der Macht" entwickeln aber eben durch zu getragenes Tempo keine Spannung. Der Film geht schon fast zu sehr auf die Charaktere ein, der Fall gerät in den Hintergrund - was an sich nicht negativ sein muss. Aber hier wird man vor dem Bildschirm eingeschläfert. DeNiro und Duvall machen ihre Sache recht respektabel, aber es geschieht niemals der "Aha-Moment". Parabelhaft nur das Ende, als der Monsignore zur Einsicht gelangt. Aber auch das bringt dem Film keine großen Aufwertungen ein. Es hätte besser gemacht werden können.

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