Fetus

Fetus (2008), Laufzeit 75 Minuten, Horrorfilm

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von Brian Paulin, mit Brian Paulin und Nette Detroy

Kevins Frau verstirbt bei der Geburt ihres ersten Kindes, das auch nicht am Leben bleibt. Kevin ist dadurch schwer traumatisiert. Ein Buch über Totenbeschwörung soll ihm wieder sein seelisches Gleichgewicht bringen. Doch damit beschwört er ein unvorstellbares Blutbad herauf…


Cast & Crew

Regie
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Kommentare


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Alexandra Aje

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der krankesten Filme die ich je gesehen habe!
Brian Paulin kann auch mit wenig budget etwas anfangen.
Ein muss für jeden Gorefan!

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Ezra

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich hab mir sagen lassen, Brian Paulin ist ein absolut sympathischer Typ und liebt das was er macht. Letzteres kann ich absolut bestätigen. "Fetus" ist ein harter Low-Budget Streifen, bei dem man jederzeit sieht, dass da mit viel Liebe gearbeitet wurde.
Nach kurzem Anfang geht es dann ziemlich zügig zur Sache und Paulin ist auch bemüht das ein oder andere Tabu zu brechen, was allerdings nicht aufgesetzt wirkt, sondern passend zur Geschichte ist. Der Film kann trotz billiger Machart, auch atmosphärisch (gute musikalische Untermalung) überzeugen und bietet manchen Schockeffekt. Der einzige Negativpunkt ist wohl Paulin selbst, der auch den Part des Hauptdarstellers übernommen hat und nicht überzeugen kann. Sein Schauspiel ist in den meisten Szenen einfach nur schlecht. So sorgt er aber auch dafür, dass einigen heftigen Szenen die Härte genommen wird, was ich durchaus begrüße. Die wunderbaren handgemachten Effekte können überzeugen, zum Ende hin wird es dann zwar arg trashig, aber es passt.
In einschlägigen Foren wurde "Fetus" zwar nicht sonderlich gehyped, aber die Rede von einem der härtesten und heftigsten und... Filme, hat ihn schon ein bisschen begleitet. Wie so oft kann man dieses Bla Bla, natürlich auch hier nicht ernst nehmen, denn Paulin ist ein ordentlicher Film gelungen, der vor nicht viel halt macht, aber sich selbst immer wieder die Härte nimmt.
Als Gorehound bekommt was geboten und auch die charmante Art, man merkt das der Film von einem Fan des Genre kommt, hat was.

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Daemonik

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hoho, Fetus nimmt kein Blatt vor die Linse. Brian Paulin positioniert sich hiermit fernab jeglichen Mainstream-Horrors. Tabus, wenn es denn welche geben sollte, werden hier nicht gebrochen, sondern abgeschlachtet. Zartbesaitete Gemüter sollten großen Sicherheitsabstand halten, was letztlich auch nicht schwierig werden dürfte, denn man muss schon in den Untergrund hinabsteigen um auf so etwas zu stoßen. Somit bleibt wohl die grosse Masse von Fetus "verschont". Freunde solcher Hardcore-Splatterfilme werden ohnehin ungefähr wissen worauf sie sich hier einlassen.

Die Geschichte um Hauptfigur Kevin wird zügig und ohne große Umschweife vorangetrieben, sodass keine Längen entstehen. Seine Frau erwartet ein Kind von ihm, jedoch treten bei der Geburt Komplikationen auf und sowohl Mutter als auch Kind sterben noch im Kreissaal. Kevin wird nicht damit fertig und wendet sich schließlich der Nekromantie zu um seine Familie zurückzuholen. Doch dieses Ritual fordert Blutopfer.
Die werden auch dargebracht und zwar in einer derart heftigen Art wie ich es bisher selten gesehen habe. Zahlreiche und derbe Splattereinlagen prasseln auf einen nieder, wobei die Grenzen des (guten) Geschmacks neu definiert oder vielleicht auch
schlichtweg überschritten werden. Dabei kommen wir in den Genuss von guter, alter Handarbeit; auf CGI wurde glücklicherweise verzichtet.
Doch nicht nur der hohe Gorefaktor kann punkten. Auch die düstere Atmosphäre, in der Kevins Zustand zwischen Wahnsinn und Verzweiflung auf fast surrealer Art und Weise dargestellt wird, kann überzeugen. Jedoch bleibt Paulin, der neben dem Regiestuhl auch gleich die Hauptrolle bekleidet, schauspielerisch eher blass. Allerdings erwarte ich auch keine oscarreifen Glanzleistungen, wenn ich mich auf einen Low-Budget-Horrorstreifen einlasse.

Nun denn... Fans des Genres (mit leerem Magen) werden bestimmt ihren Spaß an dieser Blutorgie haben. Diejenigen bei denen Inside oder ähnliches schon an der Grenze des Erträglichen war, sollten tunlichst die Finger davon lassen.
Harte Kost der krankesten Sorte.

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