Fire Down Below

Fire Down Below (1997), US
Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Eastern

3.0 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.6 Community
125 Bewertungen
8 Kommentare
Fire Down Below
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von Félix Enríquez Alcalá, mit Steven Seagal und Yasuaki Kurata

Der Bundesmarshall Jack Taggert (Steven Seagal) übernimt einen Mordfall, der ihn nach Kentucky führt, wo in einer Kleinstadt der Geschäftemacher Orin Hanner (Kris Kristofferson), die umliegenden Berge dazu benutzt, seinen Giftmüll abzulagern. Fast alle Bewohner schweigen, da sie Angst vor den Gehilfen Hanners haben. Nicht jedoch Taggert, der den Kampf aufnimmt.

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Kommentare (8) — Film: Fire Down Below

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FlintPaper

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Bewertung5.0Geht so

Grundsätzlich der ideologische Nachfolger von On Deadly Ground, anstatt mit Eskimo Katharsis für Seagal jedoch mit Love Interest Marg Helgenberger und seichtem Beziehungsgequassel gewürzt, außerdem wesentlich gewaltfreier und familienfreundlicher, also leider auch weniger unterhaltsam. Überhaupt ist Fire Down Below zu seinem Release der wohl schlechteste Seagal Streifen bisher. Zu brav, zu kitschig, etwas zu wenig Action und das marginale Tempo lassen den Öko-Thriller nicht gerade spannend wirken. Und dann fängt der Film auch noch mit einer furchtbaren Rückblende an?! Trotzdem ist das Ganze natürlich nicht völlig witzlos. Bösewicht Kristofferson ist schon ziemlich nett, einige Dialogszenen gewohnt trashig und dann gibt’s auch noch einen merkwürdigen Twist, welcher einen familiären Mißbrauch involviert; Damit wären dann auch alle Hillbilly Klischees vereint – wunderbar! Stephen Lang sei Dank, wirken einige Momente sogar psychotisch genug, um für wenige Minuten halbwegs zu fesseln. Nichtsdestotrotz bleibt Fire Down Below letztendlich nur durchschnittlich unterhaltsamer Schwachfug mit moralischem Zeigefinger. Empfehlenswert für Leute, die On Deadly Ground auch ohne den Sadismus ertragen können - überraschenderweise leichter gesagt, als getan. Seagal protzt im Übrigen noch mit seinen Fähigkeiten als Gitarrist.

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Tesafilm

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

guter Seagal

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Filmkenner77

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Bewertung4.0Uninteressant

Naja, die Berge haben mehr Charisma als Seagal. Viel Spannung kann man nicht erwarten, aber wer erwartet so etwas schon von diesem Film. Einmal gesehen und schnell wieder vergessen.

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guggenheim

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn man bei einem Seagal-Film anfängt, sich über fehlende Originalität zu mokieren, ist eh schon alles zu spät, denn es ist eben ein Seagal-Film. Der Zopfträger latscht übertrieben lässig durch die Landschaft, klatscht dabei ein paar Bösewichte her und gut ist's. Darum wird dann ein wenig Story gebastelt. Das kann man dann abartig schlecht finden oder man mag die Verlässlichkeit, die solche Filme bieten. Und ich stehe ganz offen dazu: ich mag Seagal und auch schlichte Actionfilme verurteile ich nicht in Bausch und Bogen, einige können äußerst amüsant sein. Und "Fire Down Below" gehört da schon dazu.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dompathug

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Bewertung7.0Sehenswert

Steven Seagal goes Kentucky - oder Ökofilm Part Two.

Inhalt:
Ein mysteriöser Mordfall führt den Bundesmarschall Jack Taggart in eine Kleinstadt im US-Staat Kentucky. Doch bei seinen Ermittlungen stößt er auf eine Mauer aus Schweigen. Angst beherrscht die Stadt, und alle Spuren führen zu dem undurchsichtigen Minen-Tycoon Orin Hanner. Offenbar werden in der friedlichen Berglandschaft gigantische Mengen an Giftmüll verschoben - mit unkalkulierbaren Risiken. Um eine Katastrophe abzuwenden, räumt Taggart gnadenlos auf ...

Nach der herrlichen Gewaltorgie "The Glimmer Man" und Seagals Teileinsatz "Executive Decision" verschlägt es den guten Steven aufs beschauliche Land - genauer gesagt ins Kaff Jackson, irgendwo im Nirgendwo von Kentucky. Unterlegt von Country-Folk-Pop-Musik ist ein gut aufgelegter Seagal auf der Suche nach dem Mörder seines Umweltdezernat-Kollegen. Als Hilfsarbeiter getarnt mischt sich Steven unters Volk - was zu einigen wohl nicht ganz freiwillig komischen Szenen führt. Seagal ist einfach zu gut frisiert für einen Hilfsarbeiter, der Dächer, Treppen und sonstiges Repariert. Passt überhaupt nicht. Der Seagalfan nimmt dies jedoch mit einem Schmunzeln zur Kenntnis.

Weitere Charaktere werden implementiert - Sarah Kellogg (gespielt von Marg Helgenberger - bekannt aus CSI) als Seagals Love Interest - und herrlich fies, Kris Kristofferson als Orin Hanner, böser Firmenboss, der seine schmutzigen Chemikalien in der Nähe von Jackson illegal deponiert und so die ganze Gegend verseucht. Ebenso hat Harry Dean Stanton eine grössere Nebenrolle als Harry Cotton, ein leicht durchgeknallter Farmer (oder spielt ers nur...?). Im Grossen und Ganzen ein wirklich guter Cast.

Im Vergleich zu älteren Filmen des Herrn Seagal wirkt "Fire Down Below" relativ gewaltlos. Klar, geprügelt wird immer mal wieder. Auch die Waffen sprechen teilweise eine deutliche Sprache. Trotzdem, der ländliche Touch des Films ist nicht jedermanns Sache, was sich leider schon damals auf die Box Office-Zahlen negativ auswirkte. Zudem wurde der "Fire Down Below"-Soundtrack für den Razzie-Award nominiert, was das Negativ-Pendant zum Oscar darstellt. Finde ich nicht okay, bin ich selbst im Besitz dieses Albums und hats doch diverse Stücke drauf, die mehr als nur anhörbar sind.

"Fire Down Below" war Seagals letzter Kinofilm in den Neunzigern. Schön, feierte er 2001 mit "Exit Wounds" ein tolles Kino-Comeback. Noch schöner, würde er dieses Kunststück nochmals fertig bringen.

Fazit: "Fire Down Below" ist alles andere als ein schlechter Film - erreicht jedoch nicht mehr die Härte vergangener Seagal-Streifen.

Grüsse
DomPatHug

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FordFairlane

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Bewertung5.5Geht so

Steven Seagal tritt für den Umweltschutz ein, aber er tritt niemanden mehr in seinen Arsch!!

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RaZer

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Bewertung5.0Geht so

Nicht sonderlich originell oder gar spannend. Seagal rennt durch die Gegend, vermöbelt ein paar Trottel und legt einem bösen Konzern mittels explosiver Kraft das Handwerk. Also alles wie immer. Die Intention ist zwar gut gemeint, aber viel zu einfach und wenig aussagekräftig umgesetzt.

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McAlloon

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Bewertung2.0Ärgerlich

Und wieder kämpft Steven Seagal für den Umweltschutz. Hier ist offenbar ein Überzeugungstäter am Werk. Leider noch langweiliger als "Auf brennendem Eis" und das will was heissen.

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