Fitzcarraldo

Fitzcarraldo (1982), DE
Laufzeit 158 Minuten, FSK 12, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 04.03.1982

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7.3 Kritiker
28 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
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noch nicht bewertet

von Werner Herzog, mit Klaus Kinski und José Lewgoy

Der exzentrische Brian Sweeney Fitzcarraldo ist von der Idee besessen, mitten in dem unberührten Amazonas-Dschungel ein großes Opernhaus zu bauen. Von den Ersparnissen seiner Freundin, der Bordell-Besitzerin Molly, kauft Fitzcarraldo einen alten Flussdampfer. Damit will er in ein unerschlossenes Kautschukgebiet schippern, um dort das Geld für den Bau zu erwirtschaften. Kautschuk gilt als das Gold des Urwalds. Um die gefährlichen Stromschnellen einer Flussmündung zu umgehen, entwickelt der Besessene einen atemberaubenden Plan: Hunderte von Indios sollen das riesige Schiff über eine unpassierbare Urwaldhöhe transportieren.

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Kritiken (1) — Film: Fitzcarraldo

SoulReaver: CinemaForever

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10.0Herausragend

[...] Werner Herzog inszeniert ein fieberhaftes Erlebnis, das nur so von Lebenskraft umwittert wird. In 150 Minuten nimmt er sich die nötige Zeit und erzählt uns eine unglaubliche Geschichte, die gleichermaßen beeindruckt und umklammert. Ein Film, der sich wie ein Gemälde in den Köpfen des Zuschauers rahmt. Voller schöner und zerstörerisch wuchtiger Momente, die sich durch die Augenblicke der Stille immer wieder extrem aufladen können. Ein Schrei nach Freiheit und Unendlichkeit. 'Fitzcarraldo' könnte authentischer nicht sein, denn hier wirkt nichts gespielt. Umgebung, Blicke und Gefühle sind echt und die daraus entstehende Atmosphäre zieht jeden Zuschauer in ihren brennenden Sog. Vielleicht ist es der beste Film von Kinski und Herzog. Vielleicht ist es sogar der beste deutsche Film aller Zeiten. In jedem Fall zählt er aber zu den Filmen, die man im Leben gesehen haben muss. Einfach nur um zu wissen, wie groß ein Film sein kann, denn derartiges wird man nie wieder zu sehen bekommen. [...]

Kritik im Original 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

SoulReaver

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@Le Samourai Richtig :)
@ seven Ach, ich würd dir vorschlagen, dass du die einfach nach der Reihe durchgehst :) Kannst sie aber auch durcheinander gucken, versteht sich.


TheDrPepperPower

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So, jetzt habe ich mir auch endlich mal deine schöne Kritik durchgelesen. Die Bewertung überrascht mich natürlich nicht:) Ich war von dem Film allerdings ein wenig enttäuscht, auf ganz hohem Niveau versteht sich;) Für mich ist er "nur" eine 8. Das hat mehrere Gründe. Zum Einen habe ich das Gefühl, dass er in vielerlei Hinischt ähnlich wie "Aguirre" operiert, aber gleichzeitig auf weniger starke Weise. Die Themen und Aussagen beider Filme sind ähnlich, aber "Aguirre" geht mit seinem Stoff viel beeindruckender und wahnsinniger um, was mich letztendlich mehr überzeugen konnte. Auch wirkte mir Kinski in "Fitzcarraldo" oft fast ein wenig zu normal, zumindest verglichen mit "Aguirre" oder "Nosferatu". Ich mag es wohl einfach zu gerne, wenn er richtig irre spielt. Für mich ist "Fitzcarraldo" daher nur Platz 3 der Herzog-Kinski-Zusammenarbeit.



Kommentare (25) — Film: Fitzcarraldo

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RoosterCogburn

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Bewertung5.0Geht so

Auch wenn Fitzcarraldo existierte, so ist die gezeigte Geschichte doch sehr an den Haaren herbei gezogen und eine Kinski-Show. Anders als im Film war der echte Fermín Fitzcarrald ein reicher Mann. Und dessen Schiff wurde in Einzelteile zerlegt und verfrachtet, um einen Berg zu überwinden. Das hatte auch nichts mit der Liebhaberei der Oper zu tun. - Interessanter als den Film selbst, finde ich die Beziehung zwischen Herzog und Kinski. Zu sehen in der Dokumentation "Mein liebster Feind". In der auch die Enstehung zu diesem Film behandelt wird. Doch rein von meinem persönlichen Empfinden und dem Unterhaltungswert her was dieses Machwerk betrifft, kann ich mich nicht den Lobhudeleien anschliessen. Sicher, Kinski ist klasse. Aber Kinski ist eben Kinski. Der spielt nicht. Der ist er selber und geht auf in der Rolle. Er ist ein Exzentriker gewesen. Ein Choleriker mit schlimmen Wutausbrüchen. Aber will ich das in einem Kinofilm? Dann schau ich mir lieber gleich eine Doku über Kinski an.
Mein persönlicher Filmfazit: Eine wahnwitzige, unglaubwürdige Story mit einem cholerischen Protagonisten.

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TheDrPepperPower

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Klar war Kinski ein Choleriker, aber in diesem Film ist so gut wie gar nichts davon zu sehen, also verstehe ich da dein Problem nicht ganz. Er wirkt als Fitzcarraldo sogar "normaler" als er wirklich war. Wenn du den Film nicht magst, na gut, aber so kann deine Aussage hier kein Argument sein.


Markbln

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Nu fang doch mal an, den Film zu renzensieren.


Discostu

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Bewertung6.0Ganz gut

Einen "bildgewaltigen Epos" kann man es schon nennen, einen Dampfer über einen Berg ziehen zu lassen und dies mit Opernmusik zu unterlegen, aber macht das auch einen guten Film? Denn mehr als dies hat er kaum zu bieten, die Charaktere bleiben platt, die Story bewegt sich so schleppend voran wie das Schiff den Berg hinauf und ein tieferer Gehalt ist mir auch nicht aufgefallen. Bis auf gute Darsteller und ausgezeichnete Kameraarbeit ein eher enttäuschender Film.

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8martin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Von den vielen Herzog-Filmen ist dies hier wohl der am ehesten Publikumskompatible, und zwar für ein breites Publikum. Zumindest ist es ein farbenprächtiges und bildgewaltiges Epos mit einem unglaublich präsenten Klaus Kinski und einer nicht minder beeindruckenden Claudia Cardinale, die allerdings nur in einer kleineren Rolle glänzen kann. Kinski spielt den Fitzcarraldo nicht, er ist Fitzcarraldo. Ideal gecastet verkörpert er den pragmatischen Träumer. Der bekanntlich ja Berge versetzen kann bzw. ein Schiff über Land. Neben dem unglaublichen Act steht das Verhältnis zu den Eingeborenen im Mittelpunkt. Hier geht Herzog sehr sensibel vor. Die Sprachbarrieren überwinden die Indios durch wortlose, permanente Gegenwart und der Zuschauer erahnt mit Kinski ihre Absichten. Die Ungeheuerlichkeit des Unternehmens vergleicht Kinski mit dem Umstand wie ’wenn eine Kuh übers Kirchendach springt’. Dies ist ingenieurtechnisch durchaus nachvollziehbar weil optisch überzeugend. Chorgesänge verleihen dem Projekt eine gewisse Feierlichkeit. Die Spannung entsteht durch den Gegensatz von Kultur und Natur (Caruso im Dschungel!) - an und für sich unvereinbare Gegensätze. Man versteht sich nicht, aber man kooperiert irgendwie. Europäer und Indios sind letztendlich gleichberechtigt.
Als Idee zeitlos monumental, als Film fast ein Wunder.

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hoffman587

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Bewertung9.0Herausragend

Fitzcarraldo

Herzog und Kinski. Zwei Männer. Zwei Feinde. Was sie verband eine Hass-Liebe. Und immerhin schon 5 Filme. Von "Aguirre, der Zorn Gottes" bis "Cobra Verde", ein echtes Dreamteam, oder so ähnlich jedenfalls, trotz ihrer öfteren Auseinandersetzungen und Konflikte. Und irgendwie veränderten sie auch die Filmwelt mit ihren Zusammenarbeiten und bereicherten sie mit dem ein oder anderen großen Opus. (Dieser Teil könnte übrigens auch bei jedem anderen Film bzw. jeder Doku der Beiden stehen, aber gut). "Fitzcarraldo" aus dem Jahre 1982 von Werner Herzog, ist einer dieser 5 Filme, um genau zu sein ihre vierte Zusammenarbeit.

Und die Handlung wurde wirkungsvoll ausgeklügelt (jedenfalls auf mich bezogen), interessant gemacht, hat alles was mich fasziniert bzw. was ich in einen Film stets hoffe, hier mal vereint, Amazonas, Größenwahn, Opernhaus, Idee, Kunst, Dschungel. Alles dabei was ein Mensch wie Hoffman braucht bzw. was absolutes Interesse weckt bzw. bisher immer aufs neue meinen Reiz ausmachte, zusammengefasst: Brian Sweeney Fitzgerald, genannt Fitzcarraldo. Ein irischer Musikfan, von einer Idee besessen, ein großes Opernhaus zu errichten, im Dschungel des Amazonas. Und das um jeden Preis und so scheut er weder Kosten noch Mühen um sein Opernhaus zu errichten.

Und in der Hauptrolle als wahnsinniger (wer könnte solche Rollen besser spielen) und musikverrückter Fitzcarraldo, der an seinen Traum glaubt und alles dafür tut, der große Klaus Kinski (allein der Name erregt Ehrfurcht) und was soll ich da noch über seine Leistung sagen, Kinski geht seiner Rolle nahezu perfektionistisch nach, eine Mimik, eine Gestik, jede von ihnen atemberaubend, Kinski mindestens so gewaltig wie die Kulisse an sich. Einfach elektrisierend und faszinierend zu beobachten seine intensive Darstellung, man spürt förmlich den Wahnsinn vor sich und das reißt mit. Aber genauso erwähnt werden sollte auch eine großartige und himmlische bzw. wunderbare Claudia Cardinale als Bordellchefin Molly, die Fitzcarraldo Geld gibt zur Finanzierung seines gigantischen Projekts. Wie gesagt auch Cardinale zeigt sich in Bestform und überzeugt, über Kinski und Glaubwürdigkeit muss man wohl kaum Worte verlieren, denn Kinski ist Spiel ist eh im besten Maße fast schon einmalig.

Und auch Herzogs Regie ist zudem noch hervorragend, wirklich für mich mitreißend und packend erzählt, was ja nicht sonderlich schwer war bei dem Interesse was ich für die verschiedenen Themen des Films hege, Größenwahn, der Traum, der Suche nach der Erfüllung, doch irgendwie sein Glück zu finden, von einer Idee besessen, denn alles ist möglich, oder so, ein Kampf gegen die Naturgewalten. Dieses Spektrum stellt Herzog für mich spannend dar, war stets fasziniert, auch wenn ich dann doch zugeben muss, dass einige kleinen Längen meiner Meinung nach vorhanden waren, aber bei einer Laufzeit von ca.150 Minuten bei mir kaum verwunderlich.
Dennoch ein meisterhaft entwickeltes Porträt eines Exzentrikers. Aufwendig von Herzog gestaltet, allein die Kulisse des Amazonas an sich. Brillant eingefangen von der erstklassigen Kamera, sensationell für mich zu betrachende Bilder der exotischen Landschaft werden erschaffen, manch eine Szene brennt sich so geradezu ins Gedächtnis. Ich liebe diese Kulisse des Amazonas, für mich als Freund der Abenteuerfilme ein echtes Fest, opulent gefilmt, prachtvoll, kurzum famos.

Die Charaktere bzw. hier besonders der Charakter des Fitzcarraldo interessant gemacht, faszinierende Gestaltung, hier stimmt also alles, auch wenn so logischweise die Nebenfiguren dabei etwas abfallen, aber trotzdem recht gut gezeichnet wurden im Ganzen. Und dazu wird das Werk noch von einer grandiosen bzw. hervorragenden musikalischen Untermalung, eh eine der drei großen Stärken des Films meiner Meinung nach, getragen, was somit auch dem ganzen die Krone aufsetzt.

Abschließend bleibt mir dann nur noch zu sagen, dass für mich "Fitzcarraldo" ein imposantes und meisterhaft inszeniertes Kunststück von Werner Herzog ist, in dem Kinski vor einer gewaltigen Landschaft groß aufzuspielen weiß, untermalt von einem großartigen Score. Einfach stark.

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shadowhunting

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''Fitzcarraldo'' und ''Aguirre'' sind die Höhepunkte ihrer künstlerischen Zusammenarbeit. Kinski der unaufhaltsame Expressionist und ein idealistischer Werner Herzog, ein ausgezeichneter Organisator und Regisseur. Die beiden wirken in Südamerika wie zwei wahnsinnige Entdecker, die nach Irgendetwas suchen, welches sie selbst nicht definieren können. Der Wahnsinn kann Winkel des Geistes wecken, die ein gesunder Mensch niemals kennen lernen kann. Beide Filme sind in meinen Augen hochachtungsvolles Kulturgut der deutschen Filmgeschichte und zählen zu den markantesten Werken europäischer Filmkunst.
-> Eine geistreiche Kritik, vielen Dank dafür!


hoffman587

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@shadowhunting: Nichts zu danken, denn ich habe zu danken und da magst du wohl recht haben, revolutioniert haben sie das deutsche Kino in der Hinsicht, mindestens aber bereichert mit ihren Filmen.


Reload

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Manisch, bildgewaltig, fesselnd. So entwickelt sich "Fitzcarraldo." Man muss aber schon ein wenig Geduld mitbringen, denn der Film beginnt schleppend. Doch die Flussfahrt und vor allem die spätere "Schiff über den Berg Aktion" sind wirklich epochal. Gänsehaut. Einfach sehr gutes deutsches Kino mit Mut, dass es heute wohl nicht mehr geben wird.

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Kloppo09

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Danke:-)


Markbln

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Genau das ist der Punkt. "deutsches Kino mit Mut", heute fast unauffindbar.


ash-williams

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Bewertung7.5Sehenswert

Fitzcarraldo ist einer dieser Filme, bei der die Produktionsgeschichte fast faszinierender ist als das Produkt selbst. Fast zur Hälfte mit Jason Robards in der Hauptrolle gedreht musste Kinski einspringen, nachdem Robards krankheitsbedingt ausfiel. Dies kann fast als Glücksfall bezeichnet werden, denn Kinski passt zu der Rolle des Fitzcarraldo wie die Faust aufs Auge. Die Geschichte ist ungewöhnlich und spannend, auch wenn die lange Spielzeit teilweise etwas negativ auffällt. Hoher Produktionsaufwand, tolle Darsteller und eine gute Story machen den Film zu einem außergewöhnlichen Werk.

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Le Samourai

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Bewertung10.0Herausragend

Was für ein Meisterwerk!
Der erste deutsche Film, der von mir die Höchstwertung bekommt. Dass der Film überhaupt existiert, ist vielleicht eines der größten Wunder der Filmgeschichte, heute wäre solch eine Produktion undenkbar. Zu feige die Produzenten, zu feige die Regisseure, zu gewöhnlich die Darsteller. Das Drehbuch ist famos, Herzogs Umsetzung erschlägt einen vor Wahnwitz. Über Kinski muss man ja eh kein Wort mehr verlieren. Ich bin absolut sprachlos. Der halbe Film war bereits abgedreht, mit Jason Robards, Mick Jagger und Mario Adorf in den Hauptrollen, ehe aus diversen Gründen abgebrochen werden musste und der komplette Film auf der Kippe stand. Zum Glück hat Kinski übernommen und trotz legendären Wutausbrüchen, Mordangeboten an Herzog von den peruanischen Indianern und diversen Unglücken wurde der Film irgendwie fertiggestellt. Werner Herzogs Dokumentation "Mein liebster Feind" sei an dieser Stelle wärmstens empfohlen.
Ein absolut erstaunlicher Höhepunkt der deutschen Filmgeschichte und für mich persönlich der beste deutsche Film, den ich jemals gesehen habe...

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der cineast

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<3


Markbln

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Versuchs mal mit Fassbinder und Lang.


DeRossi

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr guter und sehenswerter Film. Allerdings waren die Ereignisse bei den Dreharbeiten fast genauso spannend wie der Film selbst. Legender der Wutausbruch von Klaus Kinski und die Tatsache, dass die Ureinwohner dem Autor Werner Herzog anboten, Kinski umzubringen.

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Laura Eissenberger

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kinski halt. Full stop.

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lil.weeze

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Bewertung10.0Herausragend

Wunderbare Geschichte über einen erfolglosen Unternehmer, der für die Erfüllung seines Traumes, der Erföffnung einer Oper mitten im Dschungel, Berge zu versetzen versucht.
Trotz der Laufzeit von zweieinhalb Stunden und der sehr ruhig erzählten Geschichte, kommt keine Sekunde Langeweile auf, was der großartigen Inszenierung Herzogs, der die Schönheit und Atmosphäre des Amazones in wunderschönen Bildern einfängt, im hohen Maße aber auch Kinskis enormer Präsenz zu verdanken ist, der hier um sein Leben zu spielen scheint.
Es ist auch die Tatsache, dass ein echtes Boot von echten Indianern über einen echten Berg gezogen wurde, die zu der hohen Autenzität und der gelungenen Atmosphäre beiträgt. Heute würde diese Szene wohl innerhalb weniger Tage am Rechner entstehen.. Und genau das macht diesen Film aus: man erlebt die Strapazen, das Blut und den Schweiß ungestellt und ungefiltert mit.
Ein wirklich empfehlenswertes Abenteuer aus Zeiten, in denen sich der deutsche Film noch was traute.

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Oskar Gleit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klaus Kinski und Werner Herzog, sie liebten und sie schlugen sich. Aber definitiv einer der besten Filme mit Klaus Kinski

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ElMagico

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Bewertung9.0Herausragend

Während der ersten 20 Minuten befürchtete ich, Fitzcarraldo wird eine ziemlich spröde und langweilige Angelegenheit. Zu allem Überfluss erinnerte mich Kinski am Anfang sehr an Stan Laurel...ich weiss nicht wirklich warum. Aber Film, wie auch Kinski, kriegen die Kurve überzeugend und beide sind in den restlichen 140 Minuten grandios und fesselnd. Trotz gemächlichem Tempo und ohne viel Action, schafft es Herzog durchgehend spannend die Geschichte des Menschens zu erzählen, der versucht sich über die Natur zu stellen. Man muss sie aber nicht besiegen um zu gewinnen...ein fast schon ungewöhnlich versöhnlicher Schluss. Für mich die beste Herzog/Kinski-Kooperation!

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Bradbury

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Unterschreib ich so! Besser war das Duo Kinski/Herzog nie!


kinskiFan

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Bewertung9.0Herausragend

Dieses Meisterwerk ist sicher nicht vergleichbar mit
US-amerikanischen Actionproduktionen, die Millionen von US-$ verschlingen und mit wohlklingenden Namen von Schauspielern und Regisseuren aus Hollywoods Reihen glänzen können und gängige Bedürfnisse des heutigen Mainstreamgeschmacks befriedigen.

Die Stars dieses Films sind Indios, die Kraft ihrer Muskeln gemeinsam einen ganzes Schiff über einen Dschungelberg ziehen, mittendrin ein phantastisch spielender Kinski zu der Musik von Caruso aus einem alten Grammophon wie ein Besessener hantierend.
Obgleich ich mich mit der Pauschalbezeichnung 'Actionfilm' etwas schwer tue, muss man doch wohl bei Betrachtung dieser Szenen zu dem Schluss kommen, dass
wahrscheinlich selten in einem Film derart 'harte' Action tatsächlich vollzogen wurde, hier gehen die Protagonisten (allen voran Kinski) schweißtriefend an die Grenzen ihrer Leistungfähigkeit. Es ist die Gewissheit über das 'echte' Schiff, den 'echten' Berg und die 'echten' Indios, die im Hinblick auf die Strapazen beim Dreh Respekt einflössen. So vermag der Film auch die Anspannung und Strapazen der Figuren
in Fitzcarraldos Projekt perfekt zu vermitteln, obgleich die Handlung über weite Strecken langsam wie die Wasser des Amazonas
dahinfließt. Das mag viele, die nur rasante Action heutiger Abenteuerfilme kennen, vielleicht langweilen. Auch die Naivität und Bessessenheit des von Kinski unglaublich energiegeladen gespielten Titelhelden wird vielen schon 'zuviel des Guten' sein und es gilt hier, was für alle Kinski/Herzog-Filme gilt: Wer Kinskis Art nicht mag lässt besser die Finger von dem Film, allen anderen sei er wärmstens ans Herz gelegt.
Für mich ist er (zusammen mit 'Aguirre') einer der besten Filme
des Gespanns Herzog/Kinski und dazu ein zeitloses Meisterwerk

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theONEinsane

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

der erste herzog film, den ich peinlicher weise erst letztes jahr sah, war aguirre,der zorn gottes war mir bisher einfach zu unzugänglich, mir mißfielen die passagen die mit handkamera gedreht wurden,gibt mir ein für das thema zu modernes sehfeeling.
die musik gefiel mir auch nicht, manchmal sind zeitgemäße musikwahlen schlecht für die langlebrigkeit, es sei denn, die musik schafft den drahtseilakt zwischen klische und kitsch haarscharf.mir gefallen stattdessen am liebsten musiken die auch zu der zeit passen in dem das scenario spielt.
der zweite herzog war nosferatu, wurde von mir kommentiert schlimmer als bei aguirre war ich hier überaschend unzufrieden und von kinsky nicht wirklich überzeugt.dachte vieleicht sind es halt die wutausbrüche die ihn ausmachen,weit gefehlt.bei herzog wusste ich dann kurz auch nicht, ob das nun wirklich so ein herausragender regisseur war, oder vieleicht nur ein sich bis zur besinnungslosigkeit bekiffender weiterer überbewerteter rebell der von der damaligen zeit profitiert hat?
wenn ich nach dem film hier, eines mit sicherheit verneinen kann, dann ist es die letzte virtuele frage !all die fragen die mir durch den kopf gingen beim schauen der anderen filme, alle dinge die mir mißfielen werden hier wieder gut gemacht,so gut gemacht, das er meinetwegen keinen weiteren film mehr hätte drehen müssen um zu überzeugen.
dieser film hier: fitzcarraldo, so lustig der name auch ist.haute mich soeben absolut aus den socken.
ist vieleicht das genialste und zersträubenste werk was ich je gesehen hab.
genial ist fitzcarraldo, weil ich finde man kann nicht mehr aus drebuch und kulisse rausholen.
zersträubend weil der das alles da wirklich getan hat,ich meine, er hat nen kleinen wald gerodet, einfach so, kein kavaliersdelikt mehr..
er hat irgendwelche uhreinwohner unter harten umständen arbeiten lassen, die wiederum indianer spielen, die theoretisch aus religiösen antrieb heraus, für nix arbeiteten...macht aber einen film der den idealismus, die traumverwirklichung über die reine industrielle gier und der simplizität von risikoscheuer macht stellt.der magnat lacht über brennendes geld scheut risiken und fürchtet sie,fitz ein purer idealist "ob ich sterbe egal aber ich will eine oper im uhrwald",ist faziniert und angewidert von dem magnaten zugleich, BESITZT zudem ,weil er das bessere herz hat, welches nach glück und vollendung seiner träume strebt, gefüllt ist von schneid und überzeugungskrafft, eine atemberaubende , auch in seiner abwesenheit sowie wärend seines niedergangs ,stets zu ihm stehende FRAU..
der film ist ein sich selbst verspeisendes monster..in einer monster welt, zu einer monster zeit,in der man grad erst began das monster, als ein monster zu erkennen,beziehungsweise dieses anzuprangern.
deswegen, lässt man ihn fast gewähren mit dieser wald-rodungs-nummer weil die message am ende und wärend des filmes einfach stimmt,einfach zu stimmen scheint.
zudem wusste ich garnicht das kinski auch normalere momente und dialoge derartig durchdringend spielen konnte und bin froh das endlich mal gesehen zu haben.
der reine wahnsinn . ich bin mehr als begeistert und werde den film mit sicherheit noch das ein oder andere mal mehr, zelebrieren.

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baser

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Bewertung7.0Sehenswert

Aguirre- der Zorn Gottes ist meiner Ansicht nach der bessere Fitzcarraldo und behandelt das gleiche Thema (Hybris).

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flixe

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Mir hat Aguirre auch besser gefallen, allerdings gehen sie das gleiche Thema mit sehr verschiedenen Atmosphären an. Aguirre ist viel bedrohlicher und verzweifelter, Fitzcarraldo hingegen eher weniger (vor allem mit Blick aufs Ende).

Bemerkenswert ist auch, dass der Film trotz seiner 156 Minuten Laufzeit kaum Längen aufweist und man die Geschichte bis zum Schluss aufmerksam verfolgt.


Kubrick_obscura

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Bewertung7.5Sehenswert

Kinski ist super in diesem etwas anderen Abenteuerfilm von Werner Herzog. Die Tatsache, dass man in dem Film Dinge sieht, die sich auch wirklich beim Dreh abgespielt haben (Das Schiff wurde wirklich über einen Berg gezogen und es sind wirklich Menschen dabei umgekommen) macht die Faszination aus, obwohl das auch ziemlich traurig stimmt.

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Bradbury

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Bewertung9.5Herausragend

Bildgewaltig! Kinski, die Geissel des Zelluloid.

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Pelle

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Bewertung6.0Ganz gut

"Klaus Kinski!" passt als Kommentar äußerst gut. Ohne ihn wäre der Film nicht das was er ist. Trotzdem bezweifel ich, dass ich den Film so bald wiedersehen werde. Sehr anstrengend!

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JimiHendrix

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Bewertung9.0Herausragend

Der beste Film von Werner Herzog und Klaus Kinski, sofern man es als Film bezeichnen kann, denn das Schiff wurde ja wahrhaftig den Berg hinaufgezogen, also eher eine Dokumentation. Kinski weltklasse, als Carusofanatiker und an seiner Seite, Claudia Cardinale.

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sambuk

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für Regie, Drehbuch und Hauptdarsteller gibt es nur ein Wort: GENIAL !

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