Flammendes Inferno

The Towering Inferno (1974), US
Laufzeit 165 Minuten, FSK 16, Katastrophenfilm, Drama, Kinostart 06.03.1975

6.1 Kritiker
14 Bewertungen
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6.6 Community
332 Bewertungen
13 Kommentare
Flammendes Inferno
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von John Guillermin, mit Steve McQueen und Paul Newman

Das Unheil beginnt mit einer feuchtfröhlichen Party im 135. Stock eines gerade fertiggestellten Wolkenkratzers. Dabei sind der Architekt, der Bauherr und der Sicherheitschef. Noch während man in schwindelnder Höhe feiert, bricht im 81. Stock ein Feuer aus und das automatische Sicherheitssystem verweigert den Dienst. Binnen kürzester Zeit wird der Stahl- und Glaspalast zu einer kochenden Hölle. Ein Film, bei dem Sie den Atem anhalten. Perfekte Ausstattung und Technik vermitteln den Eindruck, als säße man selbst in dieser infernalischen Feuerfalle!

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Flammendes Inferno

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Starbestückter Katastrophenklassiker, nach dessen Muster diese Filme bis heute arbeiten.

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Kommentare (12) — Film: Flammendes Inferno

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RoosterCogburn

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Bewertung5.5Geht so

Zu Film 2 in meiner
+++ STEVE McQUEEN FILMREIHE +++
Der Katastrophenfilm „Flammendes Inferno“.
Neben Paul Newman und Steve McQueen in den Hauptrollen, besticht der Film durch eine beeindruckende Besetzung. Stars wie Wiliam Holden, Faye Dunaway und Fred Astaire sind im Cast ebenfalls vertreten wie Richard Chamberlain, Robert Vaughn oder (in kleineren Rollen) Robert Wagner und (Ex-Footballstar) O.J. Simpson.
Neben der beinah epischen Laufzeit (2 ½ Stunden) - die einem so manches mal länger vorkommt - und den größtenteils farblosen Charakterzeichnungen, sollte man vor allem bedenken wann und mit welchen Budget der Film produziert worden ist. Und seine Ansprüche in Sachen 'Spezialeffekte' entsprechend nach unten schrauben. Ich kann die acht „OSCAR“-Nominierungen , u.a. als „bester Film“ trotzdem nicht nachvollziehen. Denn ich finde den gebotenen Inhalt einfach zu blass. Das wäre das gleiche als wenn ich heutzutage einem Emmerich eine „OSCAR“-Nominierung für z.B. „2012“ zuteil lassen würde. Und der Film hat mich unterhalten. „Flammendes Inferno“ nimmt sich selbst viel zu ernst. Mich nervt aber vor allem die ellenlange Einführung (40 Minuten) ehe es überhaupt interessant wird. Die Dialoge und die daraus folgende Dramaturgie erinnert mich stark an die typischen Ensemblefilme dieser Zeit. Die sehr durch Arthur-Hailey-Verfilmungen (wie „Airport“ oder „Hotel“) geprägt waren.
Warum ich den Film trotz allem ganz okay finde? Eigentlich nur wegen der beiden Hauptdarsteller. Nur sie machen den Film interessant. Und die Rettungsszenen sind auch ganz spannend gemacht. Ansonsten ist das alles bei weitem nicht mehr zeitgemäß und deswegen, für den Einen oder Anderen, bestimmt schwer erträglich.
Außerdem ist diese Produktion, filmgeschichtlich gesehen, etwas besonderes. Zwei Jahre zuvor gab es einen riesigen Erfolg mit dem Katastrophenfilm „Die Höllenfahrt der Poseidon“. Warner Bros. hat die Filmrechte des Buches "The Tower" gekauft. Kurz danach kaufte 20th Century Fox die Filmrechte zu "The Glass Inferno". Anstatt sich in den Kinos mit zwei Filmen mit ähnlichem Inhalt Konkurrenz zu machen, entschied man sich für ein Gemeinschaftsprojekt. Damit wurde der Film die erste Zusammenarbeit zwischen Warner und Fox und stellte die erste gemeinsame Produktion von zwei großen Filmstudios der A-Klasse dar. Fox erhielt die Rechte und Kinoeinnahmen innerhalb der USA und Warner aus denen außerhalb des Landes.
Mein persönliches Fazit zum Film: Eine Inszenierung, die einst als „technisch realistisch und perfekt ausgemaltes Katastrophen- und Rettungsspektakel“ galt, wirkt nur noch wie eine Motto-Party für Pyromanen mit dem Thema „Wie grille ich meinen Hollywood Alt-Star?“. Die Verfilmung ist leider zu sehr in die Jahre gekommen und wirkt altbacken. Kann ich nicht mehr für vollnehmen.

[als nächstes auf dem Programm: „Gesprengte Ketten“]

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lieber_tee

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Ja, ja, der Streifen hat etwas Staub angesetzt. Ich finde ihn aber von dem ganzen 70er Jahre-Mega-Katastrophen-Output einer der ganz großen. Trotz aller Mängel, die du richtigerweise aufführst. Und da sind noch meine Kindheitserinnerungen...


cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

„Flammendes Inferno“ ist ein typisches Produkt der Katastrophenfilm-Ära, den man sich seinerzeit vor dem heimischen nigelnagelneuen Farbfernsehgerät von Nordmende im Familienverbund ansah, so wie sich das eben Ende der 70er, Anfang der 80er in den deutschen Wohnstuben gehörte.

Tolles Staraufgebot, wobei gewiss jeder einzelne schon ansprechendere Rollen ausfüllen durfte.
Der 70er-Blockbuster ist sicherlich auch zugleich als Lehrfilm für die Feuerwehr geeignet – also eher, wie man es nicht zu machen hat. Jemand vom Fach dürfte jedenfalls vermutlich mehrfach ungläubig mit dem Kopf geschüttelt haben, angesichts der Tatsache, wie sich Paul Newman & Co. und eben auch die Jungs von der Feuerwehr, sich teils ohne Atemschutzgerät durch die dichten Rauchschwaden kämpfen.
Und vor allem immer schön den Fahrstuhl benutzen…
Aber gut, ist ja nun einmal ein Katastrophenfilm, da gehört es halt dazu, den Versuch logisches Denken an den Tag zu legen, einfach stumpf zu unterdrücken.

Handwerklich auf jeden Fall gut gemacht und auch schön anzusehen, was heutzutage dank HD bzw. Blu-ray bildtechnisch noch alles aus einem verhältnismäßig alten Schinken herausgekitzelt werden kann.

Leider trotz allem Aufwand nicht immer übermäßig spannend und mit Längen versehen, aber wen wundert´s bei 165 Minuten Laufzeit!?

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Darbon

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Bewertung7.0Sehenswert

Bange immer wieder gern mit Daddy Longleg, dass sein Vicki Baum entlehntes Flämmchen sicher im Außenfahrstuhl nach unten kommen möge: Habe seither in jedem Fassadenlift bibbernd Angst und neuerdings allein diese Wiesenhof-Schlachterei im Sinn. "The Towering Inferno" ist das einzig wahre Dschungelcamp, denn echte, legendäre Stars verbrutzeln hier im Akkord.

Schicke Seifenoper, in der außer Paul Newman eine Armada aus dem Who's'Who Hollywoods Staffage hinter oder im Flammenmeer bleibt. Ihren ersten - Golden Globe gekrönten - Absprung schafft hier auch die Soap-Queen Susan Flannery aus "Fashion Affairs": Jump!

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rupper

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Bewertung7.0Sehenswert

Wie kann man nur so ein guten Film verschandeln.
Ich hoffe das die Orginale Fassung bald mal wieder im TV ungeschnitten kommt.
Am besten HR oder MDR.

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Filmkenner77

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Oder Arte. ;-)


Filmkenner77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der Könige des Katastophenfilms. Muss man als Fan des Genres gesehen haben.

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JoeShoe

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auf seine Weise, zu seiner Zeit, ein Meisterwerk. Und: Ich glaube, das ist, was man eine Starbesetzung nennt.

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asmodina

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

genialer Film, top Besetzung super Effekte

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alanger

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Bewertung6.0Ganz gut

och ja, ganz spannend...

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Zuri

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Bewertung10.0Herausragend

Ein toller Film! Warum hat Steve McQueen auf der DVD die Stimme von Arnold Schwarzenegger? Muß das sein ?

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Matty

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der großen Katastrophenfilme der 70er. Natürlich Topbesetzt und mit Special Effects von damals höchstem Niveau.

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RaZer

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Bewertung7.5Sehenswert

Starker Katastrophenfilm mit absolut realistisch wirkenden Special-Effects. Das könnte man selbst mit heutiger Technik nicht besser machen. Spannend bis zum Schluss mit gelungener Atmosphäre.

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RoosterCogburn

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realistisch wirkende Special-Effects? Welchen Film hast du denn gesehen?


kavausch

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klassiker! Spannend bis zum Schluss.

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