Fliegende Untertassen greifen an

Earth vs. the flying saucers (1956), US
Laufzeit 83 Minuten, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Fantasyfilm

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2 Kommentare
Fliegende Untertassen greifen an - Bild 4314885
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mit Hugh Marlowe und Donald Curtis

Als die zombieartigen Aliens eine Basis der U.S.-Army ansteuern, um dort um Hilfe für ihren sterbenden Planeten zu bitten, versuchen sie zunächst in aller Freundschaft, mit dem Wissenschaftler Dr. Russ Marvin und seiner frisch gebackenen Ehefrau Carol Kontakt aufzunehmen. Das Militär begrüßt die UFO-Flotte jedoch mit Geschützfeuer, sodass die Besucher schließlich zurückschlagen.

HandlungDer Raketenforscher Dr. Marvin und seine Frau Carol arbeiten an “Skyhook”, einem Programm zur Erforschung des Weltraums. Das Projekt befindet sich in einer Phase, in der Testflüge mit unbemannten Raketen gemacht werden. Diese Tests verlaufen nicht sehr erfolgreich, da alle Raketen plötzlich verschwinden, wenn sie einen gewissen Abstand zur Erde erreicht haben. Noch ist keine Erklärung zu finden, da werden Dr. Marvin und seine Frau während einer Autofahrt von einer fliegenden Untertasse verfolgt. Das Raumfahrzeug strahlt ein seltsames Geräusch aus, das die Marvins mit einem tragbaren Tonbandgerät aufnehmen. Weltweit werden nun immer öfter fliegende Untertassen gesichtet, bis schließlich eine landet. Das Militär versucht die Untertasse abzuschießen, scheitert aber an dem Schutzschild, der das UFO umgibt.

Schließlich wird einer der Außerirdischen getötet, als er sich außerhalb des Magnetfeldes befindet. Als die anderen Außerirdischen den Verlust entdecken, eröffnen sie ihrerseits das Feuer auf die Soldaten. Das gesamte Personal, mit Ausnahme von Dr. Marvin, seiner Frau und dem befehlshabenden General wird vernichtet. Der General wird von den Außerirdischen verschleppt und untersucht, während sich Dr. Marvin und seine Frau Carol in einem Labor verstecken können. Dr. Marvin hört währenddessen immer wieder das Tonband ab, kann sich aber keinen Reim auf die aufgenommenen Geräusche machen. Erst als die Batterien des Tonbandes schon sehr schwach sind und dadurch das Band sehr langsam läuft, werden die Geräusche verständlich. Auf dem Tonband befindet sich eine Botschaft der Außerirdischen, die eigentlich in Frieden gekommen sind. Nachdem jedoch einer der Fremden getötet wurde, stellen die Aliens der Menschheit ein Ultimatum. Den Menschen bleibt nur noch die Wahl zwischen Unterwerfung oder Vernichtung.

Um ein Exempel zu statuieren, vernichten die Außerirdischen einen Zerstörer der amerikanischen Flotte, wobei hunderte Menschen ums Leben kommen. Die Wissenschaftler arbeiten nun fieberhaft an einer wirksamen Waffe gegen die Untertassen. Dabei entwickeln sie eine Ultraschallwaffe, welche das Magnetfeld der außerirdischen Raumschiffe stört, wobei sie Antrieb und Schutzschilde verlieren. Alle Länder der Welt unterstützen nun dieses Projekt. Als die Waffe funktionstüchtig ist, erscheint eine Drohne der Außerirdischen, welche das Labor infiltriert. Schnell vernichtet das Militär die Drohne, und Dr. Marvin lässt die Waffe an einen anderen Ort bringen. Als jedoch vor dem Labor eine fliegende Untertasse landet und sich die Außerirdischen auf die Suche nach Dr. Marvin machen, nimmt dieser die fliegende Untertasse ins Ziel. Das Raumschiff wackelt zwar, eröffnet jedoch kurz darauf das Feuer auf die Schallwaffe, welche kurz darauf explodiert. Ein Außerirdischer versucht nun, Dr. Marvin zu töten, was ein Soldat verhindert, indem er den Außerirdischen erschießt. Dr. Marvin untersucht den Außerirdischen, wobei er ihm den Helm abnimmt. Er stellt fasziniert fest, dass der Außerirdische einem Menschen sehr ähnlich sieht. Am Ende beginnt ein zerstörerischer Krieg um das Wohl der Erde, wobei zahllose Menschen sterben. Der Obelisk in Washington wird von einem abstürzenden Raumschiff zerstört. Ebenso der Bahnhof und fast ganz Washington werden zerstört. Die Außerirdischen eröffnen bis zum letzten Atemzug das Feuer auf die Armee. Die Menschen siegen jedoch und feiern am Ende des Films ihren Sieg.

Weiterführende Infromationen


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Fliegende Untertassen greifen an

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Filmkenner77

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Bewertung4.5Uninteressant

"Fliegende Untertassen greifen an" aus dem Jahre 1956 diente Tim Burton für "Mars Attacks!" ebenso als Inspirationsquelle wie Roland Emmerich für "Independence Day". Selbst steht er in der Tradition von Werken wie "Der Tag, an dem die Erde stillstand", "Gefahr aus dem Weltall", "Krieg der Welten" und "Invasion vom Mars", ohne jedoch letztlich die Qualität dieser Werke zu erreichen. Die Story ist einfach gestrickt, mitunter sehr naiv und unfreiwillig komisch. Natürlich ist die 50er Jahre Paranoia der USA vor einer Unterwandung beziehungsweise Invasion durch Kommunisten allgegenwärtig und der Film macht sich auch keinerlei Mühe, dies in irgendeiner Weise subtil zu verpacken. Leider besitzt der Film einige unnötige Längen und Logiklöcher, die selbst bei großzügiger Auslegung das Vergnügen schmälern. Die mit modernster Technik ausgestatteten Außerirdischen lassen sich von den Menschen relativ leicht überrumpeln, die noch Zeit finden, eine Übersetzungsmaschine zu entwickeln, um die Eindringlinge abzuhören. Warum sie ausgerechnet mit einem bestimmten Wissenschaftler Kontakt aufnehmen, der Verhandlungspartner bei der Übernahme der Erde sein soll, bleibt ein Rätsel. Warum sich die Außerirdischen leicht über den Haufen schießen lassen, obwohl sie doch so fortschrittlich sind, bleibt ebenso ein Geheimnis. Von solchen Drehbuchschwächen abgesehen bleibt der Film nur aufgrund der sehenswerten Tricks von Ray Harryhausen nachhaltig in Erinnerung, dem es einmal mehr gelingt, mit seiner Stop-Motion-Technik für die damalige Zeit verblüffende Special-Effects auf die Leinwand zu zaubern. Die letzten 10 Minuten nach einer Menge Leerlauf gehören dem Meister und entschädigen dann doch noch für manch schwache Charakterzeichnung und den schleppenden, teilweise ermüdenden Inszenierungsstil von B-Regisseur Fred F. Sears. Insgesamt ist" Fliegende Untertassen greifen an" ein typischer Vertreter des 50er Jahre Science-Fiction-Kinos, wobei dieser hinter den Meisterwerken von Jack Arnold eindeutig zurückbleibt und zeitweise gar an die Trashwerke von Bert I. Gordon erinnert. Einzig Harryhausens Leistung rettet "Fliegende Untertassen greifen an" vor dem Totalabsturz und dem endgültigen Vergessen.

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_Garfield

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Klingt tatsächlich sehr witzig. Toll geschrieben!


Filmkenner77

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Danke. Lief unter der Woche beim Spartensender Servus TV.


el-deglabolo

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Bewertung6.5Ganz gut

Wie Indipendence Day in schwarz-weiß ... und besser ... wesentlich besser :)

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