Flucht ins 23. Jahrhundert

Logan's Run (1976), US
Laufzeit 117 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 04.03.1977

7.0 Kritiker
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2 Community
960 Bewertungen
23 Kommentare
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von Michael Anderson, mit Michael York und Richard Jordan

Flucht ins 23. Jahrhundert (OT: Logan’s Run) spielt in einer scheinbar utopischen Zukunft. Im Jahr 2274 sorgen Computer und Roboter für alle nötigen Serviceleistungen. Die Menschen leben in einer unterirdischen Stadt und führen ein sorgenfreies Leben. Allerdings nur bis zu ihrem 30. Geburtstag. An diesem Tag müssen alle Menschen die Zeremonie der Erneuerung durchlaufen. Die wenigen, die sich der Prozedur verweigern, werden von den sogenannten Sandmännern aufgegriffen und zwangserneuert. Einer von diesen Sandmännern ist Logan 5 (Michael York), der auf der Jagd nach einer Gruppe Flüchtlinge auf das düstere Geheimnis hinter der Erneuerung stößt.

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Kritiken (1) — Film: Flucht ins 23. Jahrhundert

Xander8112: at the movies

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7.0Sehenswert

Nach diesem Film weiß man, woher Michael Bay die Idee für seinen Film “Die Insel” hatte und warum dieser Film zurecht einen Oscar für die Spezialeffekte bekam.
“Logan’s Run” ist ein echter Klassiker, der nur leider viel zu unbekannt ist. Sir Peter Ustinov in seiner Rolle als “Alter Mann” ist herrlich schräg, die Effekte wie gesagt für die damalige Zeit hervorragend (z.B. das überwucherte und vergammelte Washington) und immer noch gut.

Der deutsche Titel ist wie so oft ziemlich dämlich, in dem Film flieht niemand in die Zukunft und auch nicht in die Vergangenheit. “Logan’s Run” kritisiert den Jugendwahn und spricht die Problematik der Überbevölkerung an, und das schon 1976.

Und hier die News: 2010 ist geplant, “Logans Run” erneut zu verfilmen, diesmal scheinbar mit mehr Bezug auf die literarische Vorlage. Das heißt, die Leute werden schon mit 21 Jahren eliminiert…

http://xander81.wordpress.com/2008/04/17/kritik-logans-run-flucht-ins-23-jahrhundert/

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Kommentare (22) — Film: Flucht ins 23. Jahrhundert

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The_Comedian

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Bewertung10.0Herausragend

Die enorme Sympathie dieses Sci-Fi-Klassikers der Siebziger liegt zweifelsfrei im glücklicherweise nur unterdrückten, vielleicht unzerstörbaren Freiheitsdrang der menschlichen Rasse. So beginnt Logan´s Run fremdartig und bereits undefinierbar postapokalyptisch unter einer gigantischen Kuppel, in der die Menschen geschützt vor wüster Einöde und geführt von einem geheimnisvollen, end-technologischen System leben, in welchem weder Politik und Religion, noch Kunst oder jeglicher Individualismus eine Rolle zu spielen scheinen. Der Regisseur bringt liebenswert verspielt und detailliert dem Zuschauer Strukturen einer fiktiven Gesellschaftsform nahe, welche ultimativ kontrolliert wird. Entstehung, zeitlich exakt begrenztes Dasein und letztendliches ´Verschwinden´ sind klar definiert. Und hier beginnen bereits die Feinheiten des beeindruckenden, visionären Handlungsstranges, welcher durch zwar mit heutigen Maßstäben gemessenen, altbacken-wirkender, jedoch durch liebevolle, grell-psychedelisch-bunte Seventies-Bauten,- und Kostüme, sowie originelle und witzige Ideen aufgewerteter, Ausstattung punktet, das Zuschauerherz erobert und für anhaltende Spannung, Verwunderung und Belustigung sorgt: Die menschliche Exekutive wird geleitet von technologischer Legislative, deren Judikative allgegenwärtig und indiskutabel für die Bevölkerung besteht, ohne dass eine Art Bewusstsein für diese Begrifflichkeiten besteht. So verhält es sich auch mit anderen Lebensbereichen, wie zum Beispiel Sex. Empathie existiert, Liebe ist jedoch nur unterschwellig spürbar, sexuelle Begierde wird chaotisch in speziell abgetrennten Bereichen und nicht zielgerichtet ausgelebt, Prostitution oder zwischenmenschliche Kontaktaufnahme wird per Knopfdruck und Zufallsgenerator präsent. Fortpflanzung existiert nicht, Leben wird ohne Befruchtung ausgebrütet, der Tod erfolgt mit dem dreissigsten Lebensjahr. So werden auch die wohl fundamentalsten Begriffe menschlichen Seins ebenfalls nicht als solche gewertet, nein, das Ende wird mit Erneuerung beschrieben, oder zumindest derart vom ´System´ suggeriert, in Form eines rätselhaften Karussels, welches durch feierliche Propaganda als Mischung aus Neugier, scheinbar wartender Erlösung und verschämtem Voyeurismus präsentiert wird.
Genau aus der Ungewissheit über die Art und Weise der sogenannten Erneuerung manifestiert sich der bereits existierende Widerstand und wird für den Zuschauer offensichtlich. Die Story nimmt stets überraschend und wendungsreich Fahrt auf. Währenddessen haben sich die Kontrollmechanismen des Systems bereits gezeigt: Privilegierte Ordnungshüter wachen über farblich-begrenzte Lebensphasen, außerdem jagen und eliminieren sie solche, die sich der vorgeschriebenen Erneuerung entziehen.
Sträflich wäre nun weiteres Preisgeben story-relevanter Informationen, denn der auserwählte Ordnungshüter Logan soll einen speziellen Auftrag für das System ausführen und sich dafür außerhalb der Kuppel begeben.
Der außergewöhnliche Film wird nun zunehmend alle reglementierenden Hüllen fallenlassen und sich ganz und gar ´Logan´s Run´ hingeben, einer phantastischen und bisweilen epischen, bis zuletzt schlüssigen aber auch logisch-interpretationswürdigen Reise, welche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschmelzen läßt.

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mikkean

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Wow!!!


countcount

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Bewertung9.5Herausragend

der film ist wirklich gut! scifi klassiker par exallence. :)

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satyrrrr

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Bewertung9.0Herausragend

Die "Flucht ins 23. Jahrhundert", besser "Logan's Run", ist wie ein Gemälde des 70er Jahre Science Fiction-Films. Optisch ein wahrer Genuss und auch wenn einige Effekte etwas unsicher wirken und die Modellbauten als solche erkennbar sind, überzeugen vor allem die Innenkulissen und Requisiten auch heute noch. Virtuos unterlegt, mit dem äußerst dezenten Score von Jerry Goldsmith und zeitgenössischen Computer und Synthiesounds, adressiert das Werk sämtliche Wohlfühl-Sinne des Publikums.

Die erzählte Geschichte hätte sicher Komplexer ausgearbeitet, die Sozialkritik deutlich vertieft werden können. Statt dessen setzt der Film Epochentypisch auf eine angenehm ruhige und detailreiche Ausarbeitung des überschaubaren Handlungsrahmen. So muss man sich mit den angedeuteten Anspielungen auf totalitäre Gesellschaften, Überbevölkerung und Jugendwahn zufrieden geben, was dem Filmerlebnis aber auch nicht ernsthaft schadet. Die größte Metapher dürfte man, mit zwinkerndem Auge, wohl darin sehen, das das Leben künftig praktischer weise gleich ausschließlich in Einkaufszentren stattfindet, so sind die städtischen Innenszenen fast gänzlich im Dallas Market Center und der Hulen Mall (Fort Worth) gedreht worden.

Aufgrund der Handlungsvorgabe einer Mind-Controlled Gesellschaft, gehen die Protagonisten recht Naiv an das geschehen heran, weswegen die Schauspieler wenig mühe mit ihren Rollen gehabt haben dürften. Und so folgt man Michael York (Logan 5) und Richard Jordan (Francis 7) bereitwillig auf eine Reise durch das 23. Jahrhundert. Der Film weckt dann beim Zuschauer Begehrlichkeiten, denn wer wünschte sich nicht einen "Liebes-Lift", mit dem man sich eine bezaubernde Jessica 6 in das heimische Wohnzimmer zaubern könnte, mit der Logan 5 dann auf die, im deutschen Titel angedeutete, Flucht gehen wird? Jenny Agutter, in der Rolle der Jessica 6, ist eine wunderbar junge, hübsche und gesunde Frau, aus einer Zeit, als Magersucht und Schönheitsoperationen noch nicht zur Berufsbeschreibung der Schauspielerin gehörte. Das sie die Handlung stets leicht beschürzt begleitet, ist alleine schon sehenswert. Weiterhin sind in Nebenrollen eine Farrah Fawcett, in einer ihrer größten Frisuren und natürlich ein herrlich schrulliger Sir Peter Ustinov zu bewundern.

Logan's Run ist für einige sicher zu ruhig, für andere nicht schlüssig genug. Aber daneben ist er ein exemplarisches SciFi-Epos der 70er Jahre, mit entschleunigter Erzählweise, wunderbarer Ausstattung und liebenswerten schwächen. Die Flucht ins 23. Jahrhundert sollten nicht nur die Retro-affinen Filmeliebhaber wenigstens einmal in ihrem Leben antreten.

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

The_Comedian

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Die Reise wird demnächst angetreten...


satyrrrr

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Viel spass dabei ;)


Kaiser1337

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Bewertung5.0Geht so

-Spoiler-
Für Nostalgiker und Leute, die auch ältere Filme und Plots wertschätzen, ein guter Film.
Das Ende fand ich persönlich ein bisschen Plump. Eine Pointe hätte ich mir gewünscht, ein Fazit. Die Fragen nach dem warum, warum gibt es diesen Computer z.B. hätte man ruhig noch mutiger bzw überhaupt ausschmücken können. Auch den Kampf des Widerstands hätte man mehr ausarbeiten können. Eine aufklärerische Führerfigur im Widerstand wäre sehr abwechslungsreich gewesen. So beschränkte es sich hauptsächlich auf eine Person. Dass der lahme Roboter alle Flüchtlinge getötet haben soll, erschien mir nicht nur ein bisschen unglaubwürdig. Vor allem hier zeigt sich die Inkompetenz, dass man nicht mal um Glaubwürdigkeit bemüht ist. Dieser Kampf erinnerte mich fast schon an diesen Kampf, Mensch gegen Monster aus Star-Trek, indem ein Monster in Zeitlupe blind umher seine Arme schwingt und der Mensch Schwierigkeiten hat, gekünstelt auszuweichen (Youtube: Bad Star Trek Fight Scene). Auch dass der High-End Computer mal eben durch inakzeptabele Gedanken gleich explodiert und die ganze Stadt vernichtet und die Menschen befreit, da kann ich mir nur an den Kopf fassen. Warum man nach so einer genialen Kulisse und der Idee selbst, die in der Story steckt, es so holzköpfig gestaltet, bleibt mir ein Rätsel des vergangenen Jahrhunderts. Also bitte. Da wäre so viel drin gewesen und dann gestaltet man es so extrem plump. Kein Wunder, dass den Film niemand kennt. Trotzdem hat er mir von der Idee her gefallen. Wäre ich kein Genre-Fan, würde ich wahrscheinlich diesen Film als sehr uninteressant abstempeln.
Ich muss bemerken, Equilibrium hat täuschend ähnliche Vorgänge, wobei auch in diesem, das Ende ziemlich gleich plump abläuft! Wenn man schon abguckt, dann doch bitte nicht das schlechte Beispiel! Im übrigen halte ich nichts von der Ausrede, dass ein alter Film mit sehr plumpen Umsetzungen Berücksichtung und Verständnis dafür finden muss, weil er eben alt ist. Das ist Quatsch. Ein Film hat erträgliche Glaubwüdigkeit herzustellen und das kann man sehr einfach erreichen, indem man als Filmschaffender die Augen aufmacht und das Hirn einschaltet. Leider haben es die Menschen damals nicht gerafft, deswegen ist auch Bladerunner von den Kampfszenen am Schluss her einfach platt. Man erinnere sich an die puppenartige Radhandstand schlagende Mutantin, die Harrison Ford angriff, also mit den Füßen oder so und worauf er dann nach einer gefühlten Ewigkeit sie einfach niederschoss. Mittlerweile sind die Filmleute ja besser geworden. Nicht immer, aber immer öfter.

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ChandlerC

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein ziemlich packender und interessant gestalteter SciFi-Steifen. Es gibt viele interessante Ideen, auch wenn es natürlich nicht die Originalität der Filmemacher ist, es ist ja eine Buchverfilmung,. Dennoch wird die Idee aber ziemlich gelungen umgesetzt. Auch das alter stört bei diesem Film nicht, wobei man an der Gestaltung der Welt zum teil schon merkt, dass er aus den 70ern stammt. Was aber nun nicht als Kritik zu verstehen ist, es sei nur angemerkt.

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Brennegan

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Jap, hatte shcon gesehen, dass du ihn vorgemerkt hast. ABER: Das Buch ist trotzdem besser ;)


ChandlerC

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Na, das ist ja nochmal ein anderes Thema. Das muss ebenso noch kommen.


Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Unterhaltsamer, actionreicher und im besten Sinne altmodischer Science-fiction-Film aus den 70er Jahren, der allen gefallen dürfte, die Filme wie Running Man oder Der Omega Mann mögen.

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the traveler

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Bewertung4.0Uninteressant

Mit 30 ist das Leben vorbei... "Logan's Run" bietet einige interessante Ansätze - die Stadt unter einer Kuppel, die Liebesschächte, die Abschaffung der Familie als soziale Institution. Aber wozu das Ganze? Wer steht dahinter, wer herrscht über das System und warum? Warum alle Menschen, die das 30. Lebensjahr vollenden, umbringen, wenn diese Stadt doch so sauber und reich ist und genug Platz bietet? Warum diese Stadt unter der Kuppel, wenn die Erde bewohnbar und unverschmutzt ist? Kurzum - mir missfällt dieses märchenhafte, quietschebunte Kitschszenario, in dem "Logan's Run" angesiedelt ist. Eine Dytopie braucht entweder Kontraste, wenn sie schon bunt ist, oder sie soll schmutzig sein und stinken, wie in "Soylent Green", den ich wesentlich besser finde. Im zynischen "Soylent Green" lassen sich die Menschen freiwillig einschläfern. "Logan's Run" finde ich zu hölzern inszeniert, abgesehen von Peter Ustinov geben die Schauspieler nichts her und den Sound finde ich scheiße. Die FX empfand ich als kleiner Effekt-Nostalgiker im Großen und Ganzen als okay, z.B. auch die Stadt als Miniaturmodell. Einige Effekte, wie z.B. der Eishöhleneinsturz waren allerdings auch für mich zu grausam. Insgesamt gebe ich eine noch mittlere Wertung, da er einige gute Ansätze hat, vor allem die Szenen mit Peter Ustinov oder die Liebesschachtszene und auch nicht besonders langweilig ist.

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Nemsis

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine interessante Story und gut Effekte für die Zeit damals.
Gestört hat mich die langsame Erzählung. Viel zu sehr habe ich das Gefühl gehabt ein Buch zu lesen, als ein Film zu sehen. Kürzer wäre der Film besser.
Denoch ein guter Film.

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Bradbury

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Bewertung7.5Sehenswert

Da die 70er momentan ja voll im Trend liegen, sind die Dekors und Kostüme inzwischen wieder très chic. Und wenn die Retrowelle weiter so anhält, sieht die Erde im 23. Jahrhundert wahrscheinlich wirklich so aus.

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xtheunknown

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

wie gut das es damals noch nicht die spezialeffekte von heute gab, so konnte man sich auf die story konzentrieren. trotzdem ist der film aufwendig ausgestattet und optisch bis heute ein genuss. die stadt und der roboter sehen zwar ein wenig nach spielzeug aus, ist aber noch ertragbar. der phantastische und atmosphärische soundtrack unterstützt die bilder perfekt.

nach über dreissig jahren ist der film reifer geworden. computer die das handeln der menschen bestimmen ist etwas mit dem wir uns täglich auseinandersetzen. polizeikräfte die regime gegner jagen und regierungen die der bevölkerung eine falsche realität vorgaukeln sind weitere zutaten die den film noch in vielen jahren am altern hindern werden.

ausserdem ist es einer der wenigen filme aus meiner kindheit der starke bilder liefert die ich bis heute nicht vergessen habe. wegen solchen filmen habe ich mir einen beamer gekauft.

bitte kein remake. würden die briten aus den 3 büchern, die hier als vorlage dienten, eine tv serie machen wäre ich aber guter dinge. das die amerikaner solche themen nicht mehr verfilmen können haben wir in den letzten jahren oft genug erlebt.

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Herr Marcus

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Bewertung7.5Sehenswert

Aus den Kinder- oder vorpubertären Tagen des Science Fiction. Ich möchte den Filme immer - er sah nur mit den Jahren immer ein wenig dämlicher aus. Inzwischen haben wir unseren Frieden gemacht und jetzt ist er über jeden Zweifel erhaben. Für Unkundige ist er ja "kult" (brrr - wieder dieses Wort).

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DonBabbage

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Bewertung10.0Herausragend

Einer der besten Science Fiction Filme aller Zeiten, bei dem ich über ein paar Schwächen einfach hinwegsehe. Der Soundtrack von Jerry Goldsmith wurde vor ein paar Jahren komplett überarbeitet und haarklein rekonstruiert, ein wahres Fest für Filmmusik-Fans! Leider wurde der Film gegenüber der Originalfassung gekürzt; das gekürzte Material ist verloren und das ist einer der größten Verluste der SF-Film-Geschichte. :-( Es existiert allerdings noch ein Audio-Mitschnitt der Langfassung (im Internet zu finden). Ein kleiner Schwachpunkt sind sicherlich die Modelle der Stadt unter der Kuppel. Damals in den späten 70ern (oder Anfang der 80er als ich diesen Film im Fernsehen sah) hatte man noch einen anderen Blick und fand das alles total faszinierend. Heute sieht es alles leider nach Spielzeug aus. Ansonsten hat der Film ein ganz eigenes Look and Feel, die beiden Hauptdarsteller besonders Frau Agutter sind einfach klasse. Das Brabbeln von Peter Ustinov ist in der englischen Originalfassung einfach super. Und ein kleiner Schlussgag: in der letzten Einstellung mit der Menschenmenge vor dem Brunnen zeigt ein Komparse den vulkanischen Gruß, den ja Leonard Nimoy erfunden hat :-)

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Kubrick_obscura

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Bewertung7.0Sehenswert

Es wird Zeit für ein Remake und wie ich lese ist sogar eins in Planung. Es tut mir wirklich herzlich Leid für diesen tollen dystopischen Streifen aus den 70ern, aber was den Alterungsprozess angeht, kann man Logans Run eher als alte Milch, anstatt als alten Wein bezeichnen.
Als Cineast erfreut man sich natürlich trotzdem an den cleveren Thesen die der Film aufwirft, den beissenden Zynismus und guten Darstellungen von Michael Yorck und Peter Ustinov, auch das verwilderte Washington bringt einen zum Staunen. Allerdings wird es wirklich Zeit für ein Remake. :)

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AustinPowers

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Bewertung9.0Herausragend

Logan's Run behandelt Themen wie Umweltschutz und Überbevölkerung in einer fiktionalen Zukunft. Diese Fragen sind heute genauso aktuell wie damals! Ein sehr spannender Film. Die Spezialeffekte sind für die damalige Zeit sehr aufwändig gemacht.

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RaZer

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Bewertung6.5Ganz gut

Interessante Idee, leider mit ein paar Schwierigkeiten in der Umsetzung. Zu großen Teilen ist die Optik für die damalige Zeit recht gut, stellenweise sind die Effekte aber katastrophal. Dieses offensichtliche Miniaturmodell der Stadt und der Einsturz dieser Eishöhle sind nicht gerade Meisterwerke der Effektkunst. Das verlassene und zugewachsene Washington D.C. hingegen, war stark. Die Dramaturgie des Film geht in Ordnung, auch wenn ein paar mehr Hintergrundinformationen nicht schlecht gewesen wären. Ustinov als alter verdrehter Mann war großartig. Völlig daneben war der Soundtrack, dieses ständige Gepiepse und Gedudel macht einen wahnsinnig. Mir persönlich gefällt Bays Rip-Off "Die Insel" von 2005 wesentlich besser, auch wenn sich diese beiden Filme nur bedingt vergleichen lassen. In beiden spielt aber ein großer sozialkritischer Gedanke die Hauptrolle. Insgesamt nicht schlecht, hätte aber ein wenig besser sein können.

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DoM

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Bewertung7.0Sehenswert

Ustinov als letzter Ueberlebender ueberzeugt. Wirkt insgesamt sehr stimmig. Da ich den Film nun erst vor kurzen gesehen habe, muss ich sagen, dass mir die Aufmachung eigentlich zusagt aba was garnicht geht: Die Modell-Stadt ;) . . . aber tut dem Film keinen Abbruch. Erinnert mich ebenfalls an "Die Insel" - bei weitem aber nicht so actionlastig. Insgesamt ein Science-Fictioner der oberen Liga. Die sozialkritischen Punkte der Story sind nach wievor aeußerst aktuell und super umgesetzt.

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Zuri

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Bewertung9.5Herausragend

Ganz großes Kino und ein toller Ustinov. Die Zukunftstadt erinnert aber leider ein bischen an Pappe. Beim dem Budget hätte Hoolywood sich ein bischen mehr Mühe geben können! Die Tricks waren weit genung um das ein bischen überzeugender hinzukriegen. Ansonsten sind die Kulissen aber alle Klasse gewesen. Vor allem das von Efeu überwucherte Washington beeindruckt! Fast volle Punktzahl für diesen Knüller!

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doctorgonzo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Starke Story und tolle Darsteller. Ein unterschätztes Meisterwerk...
Passt beim aktuellen Jugendwahn heute mindestens so gut wie damals.
Dazu macht Michael York seine Sache toll und Jenny Agutter sieht zum Anbeißen aus.
Sympathisch aufgemachte Kulissen und Peter Ustinov als einziger Alter sind zusätzliche Highlights.
Heimlicher Held ist aber der witzige Roboter, der seine "Freunde" ähnlich aufbewahrt, wie man in der YPS die Uhrzeizkrebse bekam....

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spanky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Als Kind war ich extrem fasziniert von diesem Film und hab mir danach erstmal in die Hosen geschissen vor Angst! Und ich war sofort in Farrah Fawcett verliebt. Wer ihn aber heute anschaut, dem mag er vielleicht ein wenig zu trashig sein und zu langsam im Erzähltempo sein.

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Contadina67

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hat mich als Kind bzw. Jugendliche total fasziniert, diese Thematik.

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