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Flug in die Nacht - Das Unglück von Überlingen
2009
- Genre
- Unglück, Schicksalsdrama
- Inhalt
Der Film verarbeitet das Unglück von Überlingen. Am 1. Juli 2002 kollidieren zwei Flugzeuge kurz vor Mitternacht über dem Bodensee. 71 menschen werden Opfer dieser Katastrophe, mehr als die Hälfte davon waren Kinder. Doch die Flugsicherheitsfirma entschuldigt sich nie - bis ein russischer Familienvater den verantwortlichen Fluglotsen in seiner Verzweiflung ersticht.
- Cast
- — Mehr
- Laufzeit
- 90 Minuten
- Zeit
- 2002
- Ort
- Flugzeug, Überlingen
- Handlung
- Blackbox, Bodensee, Depression, Erstechen, Feuerwehrmann, Fluglotse, Flugzeugabsturz, Flugzeugunfall, Nachtschicht, Pflegefamilie, Pilot, Rechtsanwalt, Schuld, Schuldgefühl, Trauer, Unglück, Verlust der Familie, Wiedergutmachung
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Kommentare — Sehenswert 7.2
Der Film Flug in die Nacht - Das Unglück von Überlingen wurde von 76 Mitgliedern bewertet.
Nordseehund 2009/07/30 14:39:48
rosel 2009/07/30 10:50:56
Dieser Film war super gemacht keine Frage!
Da ich vom Bodensee bin und dieses Unglück selber live erlebt hatte kann ich die Gefühle der Angehörigen sehr gut verstehen!
Der Lotse hatte keine Schuld und wären die Schweizer nicht so stur gewesen und hätten sich entschuldigt könnte dieser Lotse heute noch leben. Leider hat in diesem Film gefehlt das die Schweizer noch die Schuld auf Deutschland schieben wollten. Mit Geld kann man eben nicht alles gut machen! Menschliches Versagen gibt es überall und das sollte nie vergessen werden.
Ich möchte auf diesem Wege noch einmal allen Angehörigen auch der Familie des Fluglotsen mein tiefes Mitgefühl aussprechen!
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annaberlin 2009/07/30 10:29:21
Flug in die Nacht könnte einer der besten Fernsehfilme 2009 sein. Ohne Pathos, ohne Kitsch wurde in dem Fernsehfilm eine Geschichte erzählt, die auf wahren Begebenheiten beruht, aber von den Filmemachern nicht als Schreckensdrama inszeniert wurde. Um dem Zuschauer die Dramatik der Ereignisse zu vermitteln, setzte Flug in die Nacht alles auf ein ausgewogenes Drehbuch und erstklassige Darsteller und ersparte uns auf wohltuende Weise voyeuristische Bilder von einem Unglück, bei dem 71 Menschen starben.
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News zu diesem Film Flug in die Nacht - Das Unglück von Überlingen
Schuld und Sühne statt Katastrophe
2009/07/30 06:49:00
Die Koproduktion zwischen SWR und Schweizer Fernsehen erzählte gestern Abend die tragischen Ereignisse in der Folge der Flugzeugkollision über dem Bodensee von 2002 nach. Dabei wurde der Akzent auf den menschlichen Konflikt des verantwortlichen Fluglotsen und die Trauer des russischen Täters gesetzt, der den Lotsen schließlich erstach.
Flug in die Nacht - Regisseur Till Endemann steht Rede und Antwort
2009/07/29 14:46:00
Der Nachwuchsfilmer Till Endemann erzählt von seinem Fernsehfilm Flug in die Nacht, der das Unglück von Überlingen und den Todschlag am verantwortlichen Fluglotsen zum Thema hat
Drama auf der Erde - Das Unglück von Überlingen
2009/07/29 10:50:00
Der SWR-Film schildert die Vorkommnisse nach dem tragischen Flugzeugunglück, zeigt Tätern und Opfern. Wie kommen sie mit der Schuld und dem Verlust, der Trauer und der fehlenden Erklärungen klar?
Der Film lief gestern abend im ersten (ARD) und ich fand ihn durchaus sehenswert! Die Unglückssituation im Tower (bzw Kontrollcentrum), wo der Fluglotse allein gelassen war mit einer Situation die ihn überforderte, wurde gut und nachvollziehbar herausgearbeitet!
Auch die verschiedenen Wege wie die Beteiligten die schrecklichen Erlebnisse verarbeiten konnten (oder eben auch nicht...) waren gut dargestellt. Wie unterschiedlich die verschiedenen Verantworlichen mit ihrer Schuld umgingen fand ich besonders eindrucksvoll. Und es war gut nachzuvollziehen, wie der Fluglotse erneut von seinem Arbeitgeber im Stich gelassen wurde, bei der Verarbeitung des schrecklichen Geschehens.
Es wurde wohl jedem Zuschauer deutlich gemacht, daß die eigentliche Ursache des Unglücks in dem unmenschlichen Gewinnstreben der Fluglotsengesellschaft lag, die sogar nachher einen Opfer- Täter- Ausgleich verhinderte, so daß ein zweites unbegreifliches Unglück passierte.
Das war so ergreifend, daß das Interesse an einer Weiterverfolgung des Handlungsfadens mit dem Ende des Films einfach nicht befriedigt war. Schade, daß die Schlußinformationen über die weiteren Schicksale in so einer schlecht zu lesenden und schnellen Schrift abgespult wurde, daß man am liebsten den Film noch einmal zurückgespult hätte: Wie war das mit der Gerichtsverhandlung des Mörders?
Kommt einem da nicht der Vergleich mit dem Verhalten unserer Banker als Verursacher der momentanen Wirtschaftskrise unwillkürlich in den Sinn?
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