Waren es vor 5 Jahren noch höchstens 2-3 computeranimierte Trickfilme, die pro Jahr erscheinen, dürfte es inzwischen locker das fünffache sein. Daran Schuld ist sicher nicht zuletzt der Erfolg der Werke sowie der immer schneller werdende Fortschritt in der Computerbranche. Mit der Masse setzen aber auch Ermüdungserscheinungen bei Zuschauer ein und viele Werke kommen nicht über das „nett, aber nichts besonderes“ hinaus. Anders sollte es sein, wenn sich die Macher von „Shrek“ mit denen von „Wallace & Gromit“ zusammen tun.
Die Hausmaus Roddy St.James lebt bei einer reichen Familie im Londoner Villenviertel Kensington. Futter und Spielzeug hat der versnobte Mäuserich zur genüge, aber vom wirklichen Leben absolut keine Ahnung. Als seine Besitzer in Ferien gehen, steigt unvermittelt die schmierige Kanalratte Sid aus dem Abfluss. Dieser findet schnell Gefallen an Heimkinoanlage und Gratisfutter und nimmt es Roddy sehr übel, dass dieser ihn wieder durchs Klo dahin…
Waren es vor 5 Jahren noch höchstens 2-3 computeranimierte Trickfilme, die pro Jahr erscheinen, dürfte es inzwischen locker das fünffache sein. Daran Schuld ist sicher nicht zuletzt der Erfolg der Werke sowie der immer schneller werdende Fortschritt in der Computerbranche. Mit der Masse setzen aber auch Ermüdungserscheinungen bei Zuschauer ein und viele Werke kommen nicht über das „nett, aber nichts besonderes“ hinaus. Anders sollte es sein, wenn sich die Macher von „Shrek“ mit denen von „Wallace & Gromit“ zusammen tun.
Die Hausmaus Roddy St.James lebt bei einer reichen Familie im Londoner Villenviertel Kensington. Futter und Spielzeug hat der versnobte Mäuserich zur genüge, aber vom wirklichen Leben absolut keine Ahnung. Als seine Besitzer in Ferien gehen, steigt unvermittelt die schmierige Kanalratte Sid aus dem Abfluss. Dieser findet schnell Gefallen an Heimkinoanlage und Gratisfutter und nimmt es Roddy sehr übel, dass dieser ihn wieder durchs Klo dahin spülen will, wo er dessen Meinung nach hingehört. Doch Sid lässt sich nichts vormachen und serviert stattdessen Roddy ab, der sich reichlich unvorbereitet im Miniatur-London „Ratropolis“ in der Kanalisation wiederfindet. Die Maus Rita soll ihn mit ihrem Boot wieder nach Hause bringen, doch abgesehen davon, dass die mit seiner arroganten Art so gar nicht kann, hat sie ernsthaftere Probleme. Die Gauner Whitey und Spike, zwei zwielichtige Ratten, sind ihr im Auftrag der Unterwelt-Bosses Kröte auf den Fersen, um ihr einen wertvollen Rubin abzuknöpfen. Und so wird Roddy unfreiwillig in ein Abenteuer gezogen, dass seine Sicht der Dinge schon bald ins Wanken bringen wird....
Die große Stärke von „Flutsch und Weg“ sind die enorm liebevoll entworfenen Schauplätze und Gegenstände.In Ratropolis findet sich, selbstverständlich aus Herangeschwemmtem Abfall aus der Kanalisation erbaut, sowohl „Big Ben“ als auch die „Tower Bridge“. Der Heizkessel auf Ritas Boot ist eine leere Dose Baked Beans und die Rattenbande verfolgt die beiden Abenteurer stilecht auf einem Handrührgerät durch die Kanalisation. Einen Jet-Ski hat heutzutage ja jeder. All das zu beobachten macht einen Heidenspaß, zumal auch die Charaktere durchaus die eine oder andere Skurillität beinhalten, allen voran der französische Profikiller „Le Frosch“ mit seinen Ninja-Fröschen. Besonderes Highlight sind daneben die singenden und kreischenden Nacktschnecken, die Hommage und Verspottung von „disneyesken Gesangsszenen“ gleichermaßen sind.
Des weiteren macht die spürbar kreative Zusammenarbeit von Shreks „Dreamworks“ und Wallace&Gromits „Aardman“ eine gute Mischung. Man sollte sich allerdings nicht allzu sehr die erwähnten Werke der beiden Produktionsfirmen zum Vergleich heranziehen. „Flutsch und Weg“ schafft durchaus etwas neues. Dennoch ist das dann auch etwas Kritik: Ganz so subversiv wie „Shrek“ kommt dann „Flutsch und weg“ doch nicht daher, auch wenn durchaus jede Menge satirische Elemente vorhanden sind. Auf jeden Fall einer der besseren Trickfilme dieses Jahres, auch wenn es für 5 Punkte nicht reicht.
Wenn die "Oscar"-prämierten Teams von Aardman und Dreamworks ihre Kreativabteilungen vereinen, dann fusionieren "Wallace & Gromit" mit "Shrek"; bevölkern die Leinwand mit einem Mal in moderne Computeranimation gegossene Knetfiguren, versehen mit britischen Eigenheiten und amerikanischem Popkultur-Witz.
Diese Pixel-Movies haben nicht den Anspruch einen zu berühren, tragische Gefühle zu erzeugen, sondern einfach nur zu unterhalten. Und das hat dieser Film auf voller Länge getan – von der ersten bis zur letzten Minute.
Ein Outsider wird ohne wirklich eigenes Verschulden in eine Welt gestossen, dessen Regeln er nur bedingt bis überhaupt nicht kennt, und im Laufe seiner Reise wird er erst selbige auf den Kopf stellen, und dann retten.
Auf dem Weg durch dieses Abenteuer wird er versuchen eine ihm kostbare Person zu retten, und erst ganz am Ende erkennen, das der Weg das Ziel war, und er zuallererst nicht die Welt, sondern sich selbst gerettet hat, und Gemeinschaft der einzige Weg ist.
Eine schöne kleine Handlungs und Subtext-Zusammenfassung von......Wall-E !!
Quatsch...SHREK natürlich.
Ähmmm....Nein...ich meinte UP und/oder FINDING NEMO.
Oder doch ICE AGE ? RATATOUILE ?
Ahh..die Überschrift hilft...um FLUTSCH UND WEG ging es ja....
Mann kann da schonmal durcheinander kommen, und man kann durchaus (und nicht erst seit FLUTSCH UND WEG) einen extrem auffälligen Ermüdungseffekt in einem Genre feststellen, das sich teilweise nur noch durch halbwegs krativ gestaltete Nebenfiguren von einander unterscheidet.
Wenn dann auch noch die verwendeten Gags immer mehr dem Strickmuster des Genres folgen (erzwungene Verfolgungsjagden bei denen zweckentfremdete Alltagsgegenstände zu Helfershelfern und Schikanen umfunktioniert werden, Tier-Antagonisten deren vermeindliche habituelle Eigenheiten bis zum Erbrechen überzogen werden, samt unterbelichtete Nebenfiguren) dann wird’s schlichtweg eintönig, voraussehbar, mechanisch.
FLUTSCH UND WEG ist bis jetzt das fadenscheinigste und am leichtesten zu durchschauende Opfer dieser Fließbandproduktion von Animationsfilmen.
Die Action wirkt teilweise erzwungen, die Motivation der Hauptfiguren gerade genug erkennbar, um daraus einen Plot in Bewegung zu setzen, die Beweggründe des Antagonisten geradezu lächerlich.
Schon lange hat die unaufhörliche, sich selbst beschleunigende Welle von Animationsfilmen einen Überreizungseffekt bei mir ausgelöst, ihnen das einstmals besondere und abwechlungsreiche genommen und ins Gegenteil verkehrt.
Und FLUTSCH UND WEG ist in seiner Gesamtheit das beste Anschauungsprojekt und Musterexemplar für diesen Trend.
Umgeben von erzwungenen Gag, mühsam eingearbeiteter Action und auch noch wirklich gezwungene wirkenden Gesgangspassagen, entkleidet sich der Kaiser hier geradezu selbst und stellt sich dann der Welt zur Schau :
Seht her, ich bin nackt !
FLUTSCH UND WEG als Drahtgittermodell eines einstmals kreativen Genres.
@Sheik
Nemo stand noch FAST am Anfang dieser Ödnisspirale, fällt in seinen Handlungsschematas aber schon ziemlich gut in die eingangs erwähnten, ewig gleichen Strickmuster.
Wobei dieser Film für mich schon aufgrund seiner mit Händen greifbaren britishness besser zieht als die Nemo-Ödie oder der überwiegende Teil der sonst erwähnten Werke.
So werden Animationsfilme gemacht! Mit viel Witz und netten Gags hat mich der Film überzeugt. Und das auf ganzer Linie! Roddy allein ist schon mit seiner tollpatschigen Art ein guter Führer zum Lachen. Aber Szenen wie die Verfolgungsjagd mit Küchengeräten oder mit Wortwitz bespickte Dialoge machen Flutsch und Weg zu etwas, dass es von der ganzen Animationsmasse hervorhebt. Hier finden keine flachen und abgenudelten Witze statt, hier wird nichts aus anderen Komödien billig nachgesprochen. Ausnahmsweise gibt es mal etwas Neues!
Mächtig amüsant! :)
Ventilklappen von Blechblas-Instrumenten als Zylinder von Schiffsmotoren, Auf-spannend-getrimmte-Hintergrund-Musik, die in Wirklichkeit von singenden Schnecken performed wird, Kafka lesende Kakerlaken, Vertrauen-hin-Vertrauen-her - französische Ninja-Pantomimen-Frösche ... dicke Sprüche, dicke Action ... dicke Portion Phantasie ... Das Ding macht Spaß.
Meiner Meinung nach der beste Animationsfilm, der bisher produziert wurde.
Ich hab noch nie einen Animationsfilm mit so viel Witz so wie in diesem gesehen.
hat mich nicht ganz überzeugt. zu aller erst gefällt mir dieser knete look von wallace and gromit nicht so sehr. zweitens fehlt dem film etwas an spannung und witz, es waren zwar einige ziemlich witzige stellen dabei und im mittelteil war der film spannend, aber gegen ende hat er mich nicht mehr mitgerissen... die charaktere sind ganz sympathisch gemacht... belangloser animationsfilm, der aber in ordnung ist; muss man nicht gesehen, schadet aber auch nix, wenn man den guckt...
Den ganzen Film ueber gute Unterhaltung. Der Witz liegt hier ganz klar im Detail. Viele witzige Dinge sind mal wieder doppeldeutig und mit unter erst in der naechsten Szene lustig. Einige Charaktere sind recht lahm, dafuer andere wieder derbe cool. Ein gesundes Auf und Ab, dass einen bei diesem Film am Ball bleiben laesst.
Dreamworks spült die Nobelratte Roddy das Klo hinunter und lässt ihn in der Londoner Kanalisation ein wildes verrücktes Abenteuer erleben. Zum Glück nimmt der Humor nicht diesen Verlauf, denn je tiefer Clarissa Gnaden (Ich lache immer noch…) in die Misere gerät, desto witziger wird der Streifen.
Störend wirkt am Anfang nur der eigenwillige Wallace & Gromit-Stil, doch dieses Gefühl vergeht nach den ersten Lachern wieder und macht „Flutsch und weg“ (komischer Titel) zu etwas besonderem.
Kein wirkliches Highlight in der Reihe der vielen animierten Filme die in den letzten 5-6 Jahren erschienen sind. Habe den Film zugegebenermaßen eher nebenher angesehen. Die Zielgruppe ist sicherlich eine etwas jüngere, so dass ich den Witz/Charme des Films nicht wirklich bewerten möchte. Als Familienunterhaltung sicherlich sehr gut geeignet.
Ein Detail ist mir aber dennoch im Gedächtnis hängengeblieben, dass Deutschland letztenendlich im Endspiel durch Elfmeterschießen gewinnt :-)
Die Schnecken sind ein wunderbarer Sidekick und sorgen für die größten Lacher (beste Szene des Films: Die Schnecken imitieren Sirenen). Ansonsten ein heiteres Vergnügen mit teilweise wirklich genialen Einfällen.
Meine Skepsis bezüglich des Film wich schnell einer munteren Heiterkeit. Denn tatsächlich ist der Film sehr witzig und bietet einige hervorragende Gags und Sprüche. Schade nur, dass die Hauptfigur nur bedingt sympathisch wirkt. Dafür sind aber diese französischen Frösche und besonders die singenden Schnecken extrem gelungen.
Einfach liebenswert und oftmals schreiend komisch.
Schließe mich meinem Vorschreiber an: Habe leider nicht wirklich viel gelacht und auch die Story überzeugte nicht gerade durch Originalität.
Pluspunkte gibt es aber für die lustigen Figuren, die im Wallace und Gromit-Stil daherkommen und sich daher wohltuend von dem Animationseinerlei abheben.
Zwei dicke Extrapunkte gibt es außerdem für die singenden Schnecken, die für mich das Highlight des Films darstellten-wenn die auftauchten habe ich mich gekringelt vor Lachen!
Ansonsten ist der Film halt so mittelmäßig, ein zweites Mal guck ich ihn wohl nicht-da greif ich lieber noch mal zu Ratatouille.
#Brauchbare Unterhaltung, mit gelegentlichen guten Lachern#
(vor allem, weil ich über mit dem Finger weggeschnippte Maden, die im Flug quieken, tatsächlich noch Lachen kann :)
Dazu:
- 'Ne Menge ich-quetsch-mir-die-Eier Humor, der nicht so wirklich meiner ist.
- Animierte Figuren, die ungefähr so hübsch anzusehen sind, wie Buzz Lightyear von anno 1995 (3 kommentare über mir ->"Liebe zum Detail" *hust* ja nee, is klar.)
- Ein Drehbuch mit dem Tiefgang einer ..äh.. ja sagen wir ruhig: Toilette. Passt ja. Mal gut das Herr Batzmann keine Kritik hierzu schreibt. Der fand ja schon Ratatouille schlimm. ;)
_http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/10/04/ratatouille/
Wenn ich so drüber nachdenke: am besten geht der Streifen wahrscheinlich bei Kindern im Grund- und Vorschulalter. :)
Albern: einen Film im Computer so animieren dass er aussieht wie mit Knetgummi animiert. Klar ist das reine Handarbeiten mit Knete aufwändiger, aber es hat eben auch mehr Charme als ein PC-Klon. Und: bevor man einen aufwändigen oldschool-Knetgummi-Animationsfilm macht überlegt man sich vorher ganz genau ob die Geschichte die man im Kopf hat auch wirklich einen Film wert ist... ;/
hmm, verspricht nicht unbedingt, was die Trailer davor erhoffen lassen . . . ein naechster Animationsfilm der sich in die Reihe der "kann man sich anschauen und vergessen-film" einsortiert! Animation ganz ok, aba bei weitem nicht auf Hoehe der Zeit. Wallace & Gromit-look ist ne gute Idee! Allerdings rocken die Schnecken :D
Wunderschönes Animationsabenteuer von DreamWorks! Mäuse, die "Wallace und Gromit"-typisch eher wie Knetfiguren aussehen, Animationen, die dieses Gefühl sogar noch verstärken, sowie ein paar richtig frische Ideen, lustige Sprüche und viel Liebe zum Detail machen diesen Film zu einem richtigen Vergnügen!
Flutsch und Weg - Kritik
GB/US 2006 Laufzeit 84 Minuten, FSK 0, Komödie, Animationsfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 07.12.2006
Kritiken (3) — Film: Flutsch und Weg
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenWaren es vor 5 Jahren noch höchstens 2-3 computeranimierte Trickfilme, die pro Jahr erscheinen, dürfte es inzwischen locker das fünffache sein. Daran Schuld ist sicher nicht zuletzt der Erfolg der Werke sowie der immer schneller werdende Fortschritt in der Computerbranche. Mit der Masse setzen aber auch Ermüdungserscheinungen bei Zuschauer ein und viele Werke kommen nicht über das „nett, aber nichts besonderes“ hinaus. Anders sollte es sein, wenn sich die Macher von „Shrek“ mit denen von „Wallace & Gromit“ zusammen tun.
Die Hausmaus Roddy St.James lebt bei einer reichen Familie im Londoner Villenviertel Kensington. Futter und Spielzeug hat der versnobte Mäuserich zur genüge, aber vom wirklichen Leben absolut keine Ahnung. Als seine Besitzer in Ferien gehen, steigt unvermittelt die schmierige Kanalratte Sid aus dem Abfluss. Dieser findet schnell Gefallen an Heimkinoanlage und Gratisfutter und nimmt es Roddy sehr übel, dass dieser ihn wieder durchs Klo dahin…
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenWenn die "Oscar"-prämierten Teams von Aardman und Dreamworks ihre Kreativabteilungen vereinen, dann fusionieren "Wallace & Gromit" mit "Shrek"; bevölkern die Leinwand mit einem Mal in moderne Computeranimation gegossene Knetfiguren, versehen mit britischen Eigenheiten und amerikanischem Popkultur-Witz.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenDiese Pixel-Movies haben nicht den Anspruch einen zu berühren, tragische Gefühle zu erzeugen, sondern einfach nur zu unterhalten. Und das hat dieser Film auf voller Länge getan – von der ersten bis zur letzten Minute.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (20) — Film: Flutsch und Weg
Kommentar schreibenKlapTrap 2011/10/08 18:10:16
Kommentar löschenEin Outsider wird ohne wirklich eigenes Verschulden in eine Welt gestossen, dessen Regeln er nur bedingt bis überhaupt nicht kennt, und im Laufe seiner Reise wird er erst selbige auf den Kopf stellen, und dann retten.
Auf dem Weg durch dieses Abenteuer wird er versuchen eine ihm kostbare Person zu retten, und erst ganz am Ende erkennen, das der Weg das Ziel war, und er zuallererst nicht die Welt, sondern sich selbst gerettet hat, und Gemeinschaft der einzige Weg ist.
Eine schöne kleine Handlungs und Subtext-Zusammenfassung von......Wall-E !!
Quatsch...SHREK natürlich.
Ähmmm....Nein...ich meinte UP und/oder FINDING NEMO.
Oder doch ICE AGE ? RATATOUILE ?
Ahh..die Überschrift hilft...um FLUTSCH UND WEG ging es ja....
Mann kann da schonmal durcheinander kommen, und man kann durchaus (und nicht erst seit FLUTSCH UND WEG) einen extrem auffälligen Ermüdungseffekt in einem Genre feststellen, das sich teilweise nur noch durch halbwegs krativ gestaltete Nebenfiguren von einander unterscheidet.
Wenn dann auch noch die verwendeten Gags immer mehr dem Strickmuster des Genres folgen (erzwungene Verfolgungsjagden bei denen zweckentfremdete Alltagsgegenstände zu Helfershelfern und Schikanen umfunktioniert werden, Tier-Antagonisten deren vermeindliche habituelle Eigenheiten bis zum Erbrechen überzogen werden, samt unterbelichtete Nebenfiguren) dann wird’s schlichtweg eintönig, voraussehbar, mechanisch.
FLUTSCH UND WEG ist bis jetzt das fadenscheinigste und am leichtesten zu durchschauende Opfer dieser Fließbandproduktion von Animationsfilmen.
Die Action wirkt teilweise erzwungen, die Motivation der Hauptfiguren gerade genug erkennbar, um daraus einen Plot in Bewegung zu setzen, die Beweggründe des Antagonisten geradezu lächerlich.
Schon lange hat die unaufhörliche, sich selbst beschleunigende Welle von Animationsfilmen einen Überreizungseffekt bei mir ausgelöst, ihnen das einstmals besondere und abwechlungsreiche genommen und ins Gegenteil verkehrt.
Und FLUTSCH UND WEG ist in seiner Gesamtheit das beste Anschauungsprojekt und Musterexemplar für diesen Trend.
Umgeben von erzwungenen Gag, mühsam eingearbeiteter Action und auch noch wirklich gezwungene wirkenden Gesgangspassagen, entkleidet sich der Kaiser hier geradezu selbst und stellt sich dann der Welt zur Schau :
Seht her, ich bin nackt !
FLUTSCH UND WEG als Drahtgittermodell eines einstmals kreativen Genres.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
Jack_Torrance 2011/10/08 18:33:38
Antwort löschenDu sprichst mir aus der Seele...
patcharisma 2011/10/08 20:16:50
Antwort löschenMir auch... xD
KlapTrap 2011/10/08 21:55:02
Antwort löschenImmer wieder ein gutes Gefühl, mit einigen Dingen nicht alleine dazustehen.
KlapTrap 2011/10/08 22:01:46
Antwort löschen@Sheik
Nemo stand noch FAST am Anfang dieser Ödnisspirale, fällt in seinen Handlungsschematas aber schon ziemlich gut in die eingangs erwähnten, ewig gleichen Strickmuster.
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doctorgonzo 2011/10/09 00:01:57
Antwort löschenWobei dieser Film für mich schon aufgrund seiner mit Händen greifbaren britishness besser zieht als die Nemo-Ödie oder der überwiegende Teil der sonst erwähnten Werke.
Shorty06 2011/10/09 11:30:31
Antwort löschenFlutsch und Weg > das meißte Zeug von Pixar
BlackPaint 2011/10/07 22:16:22
Kommentar löschenSo werden Animationsfilme gemacht! Mit viel Witz und netten Gags hat mich der Film überzeugt. Und das auf ganzer Linie! Roddy allein ist schon mit seiner tollpatschigen Art ein guter Führer zum Lachen. Aber Szenen wie die Verfolgungsjagd mit Küchengeräten oder mit Wortwitz bespickte Dialoge machen Flutsch und Weg zu etwas, dass es von der ganzen Animationsmasse hervorhebt. Hier finden keine flachen und abgenudelten Witze statt, hier wird nichts aus anderen Komödien billig nachgesprochen. Ausnahmsweise gibt es mal etwas Neues!
Mächtig amüsant! :)
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
pufaxx 2011/07/25 12:20:08
Kommentar löschenVentilklappen von Blechblas-Instrumenten als Zylinder von Schiffsmotoren, Auf-spannend-getrimmte-Hintergrund-Musik, die in Wirklichkeit von singenden Schnecken performed wird, Kafka lesende Kakerlaken, Vertrauen-hin-Vertrauen-her - französische Ninja-Pantomimen-Frösche ... dicke Sprüche, dicke Action ... dicke Portion Phantasie ... Das Ding macht Spaß.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
duffy 2011/07/25 12:24:50
Antwort löschenStimmt.
pufaxx 2011/07/25 12:37:42
Antwort löschenJo. An dieser Stelle noch einmal "Danke für den Tipp!" :)
Kreaexo 2011/07/19 22:05:32
Kommentar löschenMeiner Meinung nach der beste Animationsfilm, der bisher produziert wurde.
Ich hab noch nie einen Animationsfilm mit so viel Witz so wie in diesem gesehen.
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TheNumber 2011/04/23 15:02:59
Kommentar löschenhat mich nicht ganz überzeugt. zu aller erst gefällt mir dieser knete look von wallace and gromit nicht so sehr. zweitens fehlt dem film etwas an spannung und witz, es waren zwar einige ziemlich witzige stellen dabei und im mittelteil war der film spannend, aber gegen ende hat er mich nicht mehr mitgerissen... die charaktere sind ganz sympathisch gemacht... belangloser animationsfilm, der aber in ordnung ist; muss man nicht gesehen, schadet aber auch nix, wenn man den guckt...
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Nayuma 2011/03/03 07:54:22
Kommentar löschenDen ganzen Film ueber gute Unterhaltung. Der Witz liegt hier ganz klar im Detail. Viele witzige Dinge sind mal wieder doppeldeutig und mit unter erst in der naechsten Szene lustig. Einige Charaktere sind recht lahm, dafuer andere wieder derbe cool. Ein gesundes Auf und Ab, dass einen bei diesem Film am Ball bleiben laesst.
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moiCheCker 2010/10/21 16:50:17
Kommentar löschenRichtig lustiger Spaß aus dem Hause DREAMWORKS, den man wirklich gesehen haben sollte! Darf man sich nicht entgehen lassen, echt!!!
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Chewbacca 2010/10/12 23:15:37
Kommentar löschenDreamworks spült die Nobelratte Roddy das Klo hinunter und lässt ihn in der Londoner Kanalisation ein wildes verrücktes Abenteuer erleben. Zum Glück nimmt der Humor nicht diesen Verlauf, denn je tiefer Clarissa Gnaden (Ich lache immer noch…) in die Misere gerät, desto witziger wird der Streifen.
Störend wirkt am Anfang nur der eigenwillige Wallace & Gromit-Stil, doch dieses Gefühl vergeht nach den ersten Lachern wieder und macht „Flutsch und weg“ (komischer Titel) zu etwas besonderem.
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Miike 2009/09/26 01:24:35
Kommentar löschenKein wirkliches Highlight in der Reihe der vielen animierten Filme die in den letzten 5-6 Jahren erschienen sind. Habe den Film zugegebenermaßen eher nebenher angesehen. Die Zielgruppe ist sicherlich eine etwas jüngere, so dass ich den Witz/Charme des Films nicht wirklich bewerten möchte. Als Familienunterhaltung sicherlich sehr gut geeignet.
Ein Detail ist mir aber dennoch im Gedächtnis hängengeblieben, dass Deutschland letztenendlich im Endspiel durch Elfmeterschießen gewinnt :-)
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AylaView 2009/09/20 01:46:45
Kommentar löschenDie Schnecken sind ein wunderbarer Sidekick und sorgen für die größten Lacher (beste Szene des Films: Die Schnecken imitieren Sirenen). Ansonsten ein heiteres Vergnügen mit teilweise wirklich genialen Einfällen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
RaZer 2009/06/22 19:28:09
Kommentar löschenMeine Skepsis bezüglich des Film wich schnell einer munteren Heiterkeit. Denn tatsächlich ist der Film sehr witzig und bietet einige hervorragende Gags und Sprüche. Schade nur, dass die Hauptfigur nur bedingt sympathisch wirkt. Dafür sind aber diese französischen Frösche und besonders die singenden Schnecken extrem gelungen.
Einfach liebenswert und oftmals schreiend komisch.
Kommentar gefällt mir Antworten
emily 2009/02/08 11:22:41
Kommentar löschenSchließe mich meinem Vorschreiber an: Habe leider nicht wirklich viel gelacht und auch die Story überzeugte nicht gerade durch Originalität.
Pluspunkte gibt es aber für die lustigen Figuren, die im Wallace und Gromit-Stil daherkommen und sich daher wohltuend von dem Animationseinerlei abheben.
Zwei dicke Extrapunkte gibt es außerdem für die singenden Schnecken, die für mich das Highlight des Films darstellten-wenn die auftauchten habe ich mich gekringelt vor Lachen!
Ansonsten ist der Film halt so mittelmäßig, ein zweites Mal guck ich ihn wohl nicht-da greif ich lieber noch mal zu Ratatouille.
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LMSMDK 2009/01/20 21:44:34
Kommentar löschenAnimationsfilm der im Mittelfeld liegt.
Er ist nicht wirklich lustig und auch nicht wirklich actionreich. Sonst ist der Film eigentlich gut.
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Iwan Goratschin 2008/09/05 21:14:37
Kommentar löschenDas Drehbuch ist wirklich "unterirdisch"
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derblonde 2008/04/14 20:08:18
Kommentar löschenRasanter Animationsfilm van den Wallacae & Gromit Machern.
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fennek 2007/12/18 19:09:37
Kommentar löschen#Brauchbare Unterhaltung, mit gelegentlichen guten Lachern#
(vor allem, weil ich über mit dem Finger weggeschnippte Maden, die im Flug quieken, tatsächlich noch Lachen kann :)
Dazu:
- 'Ne Menge ich-quetsch-mir-die-Eier Humor, der nicht so wirklich meiner ist.
- Animierte Figuren, die ungefähr so hübsch anzusehen sind, wie Buzz Lightyear von anno 1995 (3 kommentare über mir ->"Liebe zum Detail" *hust* ja nee, is klar.)
- Ein Drehbuch mit dem Tiefgang einer ..äh.. ja sagen wir ruhig: Toilette. Passt ja. Mal gut das Herr Batzmann keine Kritik hierzu schreibt. Der fand ja schon Ratatouille schlimm. ;)
_http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/10/04/ratatouille/
Wenn ich so drüber nachdenke: am besten geht der Streifen wahrscheinlich bei Kindern im Grund- und Vorschulalter. :)
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oasisUK 2007/12/09 12:08:47
Kommentar löschenAlbern: einen Film im Computer so animieren dass er aussieht wie mit Knetgummi animiert. Klar ist das reine Handarbeiten mit Knete aufwändiger, aber es hat eben auch mehr Charme als ein PC-Klon. Und: bevor man einen aufwändigen oldschool-Knetgummi-Animationsfilm macht überlegt man sich vorher ganz genau ob die Geschichte die man im Kopf hat auch wirklich einen Film wert ist... ;/
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DoM 2007/11/04 17:08:54
Kommentar löschenhmm, verspricht nicht unbedingt, was die Trailer davor erhoffen lassen . . . ein naechster Animationsfilm der sich in die Reihe der "kann man sich anschauen und vergessen-film" einsortiert! Animation ganz ok, aba bei weitem nicht auf Hoehe der Zeit. Wallace & Gromit-look ist ne gute Idee! Allerdings rocken die Schnecken :D
Kommentar gefällt mir Antworten
LB_FAN86 2007/09/16 18:13:43
Kommentar löschenWunderschönes Animationsabenteuer von DreamWorks! Mäuse, die "Wallace und Gromit"-typisch eher wie Knetfiguren aussehen, Animationen, die dieses Gefühl sogar noch verstärken, sowie ein paar richtig frische Ideen, lustige Sprüche und viel Liebe zum Detail machen diesen Film zu einem richtigen Vergnügen!
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holgerd 2007/08/06 23:10:58
Kommentar löschenComputeranimation mit Hauptdarstellern, die Wallace und Gromit ähnlich sehen. Originelle Ideen und lustige singende Schnecken!
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