Frankie und Johnny

Frankie and Johnny (1991), US
Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 19.12.1991

6.4 Kritiker
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6.9 Community
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12 Kommentare
Frankie und Johnny - Bild 6054338
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von Garry Marshall, mit Nathan Lane und Michelle Pfeiffer

Johnny (Pacino) wurde gerade erst aus dem Knast entlassen, und will sich mit einem Job in einem kleinen Restaurant eine neue Existenz aufbauen. In dem Lokal arbeitet auch die einsame Kellnerin Frankie (Pfeiffer), in die sich Johnny verliebt, doch er hat es nicht leicht, seine Angebetete von seinen Gefühlen zu überzeugen.


Cast & Crew


Kommentare (12) — Film: Frankie und Johnny

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hoffman587

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Frankie und Johnny

Heute hoffman wieder über Romanzen, über Liebesgeschichten, über eine Geschichte von zwei sich liebenden Menschen, nicht aber Bonnie & Clyde, nicht Paul und Paula und auch nicht Harold & Maude, nein, es handelt sich um die Geschichte von "Frankie und Johnny", einer Romanze aus dem Jahre 1991 von Garry Marschall, die auf dem gleichnamigen Theaterstück basiert.

Eine einfache Geschichte, trotzdem wunderschön, und irgendwie auch überraschend innovativ, im Vergleich zu anderen Filmen: Gerade aus dem Gefängnis entlassen, beginnt Johnny sich Arbeit zu suchen und wird in einem maroden New Yorker Imbiss fündig, er ist ab sofort der neue Koch und gleich darauf verliebt er sich in die Kellnerin Frankie, die lässt ihn aber ablitzen, zu sehr wurde sie beim letzten Mal verletzt, zu tief sind die Wunden, doch Johnny gibt nicht auf und versucht seine enttäuschte Traumfrau zu erobern..."Wer nicht wagt, der nicht gewinnt", so das Motto des Films.

Selbstverständlich wurden Frankie und Johnny mit ordentlichen Schauspielern besetzt, was für Robert De Niro "Stanley & Iris" ist, ist für Al Pacino "Frankie Johnny", und ach Pacino spielt seine Rolle mit viel Lebensfreude, mit viel Energie, einfach toll und Michelle Pfeiffer überzeugt natürlich auch als Frankie, die doch tief verletzt wurde, sehr glaubwürdig stellt sie ihre Figur da und zusätzlich stimmt auch noch die Chemie zwischen den Beiden, es macht Spaß ihnen beim Spielen zu zusehen, man leidet mit ihnen, man fühlt mit ihnen und man lacht mit ihnen, denn auf genug Humor wurde auch nicht verzichtet. Neben ihnen glänzen aber auch noch Nathan Lane, Kate Nelligan und Hector Elizondo.

Und Überraschung, Überraschung, Garry Marschall´s Regie ist wirklich sehr gut, mit Höhen und Tiefen erzählt er uns diese Geschichte, sogar größtenteils ohne Schmalz, einfühlsam und liebevoll, was ich bei dem Mann wirklich erstaunlich finde, wenn man mal an seine anderen Filme denkt, schön, dass der Mann auch ohne so was auskommt.
Weiterhin liefert auch die Kamera eine gute Arbeit ab und erschafft recht ansehnliche Bilder, auch wenn das eher Nebensache ist.
Denn im Vordergrund stehen ja die Charaktere beziehungsweise ihre Gestaltungen und auch hier gibt es eine Überraschung, denn diese wurden wirklich ordentlich gezeichnet, ja, sogar etwas hintergründig und tiefgründig, das ist für das Genre wirklich hervorragend und die Dialoge vereinen perfekt Tragik, Gefühl, Tiefgang, Humor, Witz und natürlich Liebe, so wie der ganze Film, auch wenn ich zugeben muss, dass es für mich auch hier einige, kleine Längen gab.

Unterm Strich kann man dann nur noch sagen, dass "Frankie und Johnny" ein erstklassiger Vertreter des Genres ist, das der Liebeskomödie oder Romanze, eine warmherzige und schöne Story.

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hoffman587

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Danke für das Lob:)


pellekraut007

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Und dazu noch Claire de Lune... ach wat schön! Die zwei, schnauf!


Einar

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Bewertung7.0Sehenswert

Schöne Story, interessante Handlung mit zwei absoluten Top-Stars in den Hauptrollen. Beide machen ihre Arbeit anständig und wirken authentisch. Auf Dauer wirkt der Film aber anstrengend und der Charakter der Frankie beginnt zu nerven, da sie sich immer nur zurückzieht. Realitätsnah zum einen, aber nervenzehrend zum anderen. Die Komplikationen hätte man auch anders verarbeiten können, ohne in den Kitsch abzurutschen. Eine Liebeskomödie mit Tiefgang, die auch ohne große Lacher (oder eben deshalb) zu überzeugen weiß. Phasenweise aber wirkt das ganze Konstrukt des Filmes hölzern und nicht immer gelingt es Pacino oder Pfeiffer trotz toller Leistung den letzten Kick zu übertragen.

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G.a.G Spencer

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Bewertung9.5Herausragend

Großartige Romanze mit zwei topstars (Pacino/Pfeiffer) in den Hauptrollen! Nach dem Film hat man einfach ein gutes Gefühl.

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BobbyIII

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Bewertung7.0Sehenswert

Absolut unseichter, tiefschürfender und deshalb auch sehenswerter Liebesfilm. Der durch gute Dialoge zu Gefallen weiß. Der Film baut aufgrund weniger Schnitte und langen Kameraeinstellungen während der Dialoge und Emotionswechsel auf die Schauspielkunst seiner Protagonisten. Gut für ihn dass Al Pacino und Michelle Pfeiffer excelent spielen. Außerdem ist Pfeiffer, die sonst nicht so meine Typ Frau ist, in diesem Film so hübsch wie in keinem anderen.

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Bogatzke

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wahrscheinlich der schönste Liebesfilm, weil er völlig ohne Kitsch auskommt und in seiner Realitätsnähe mehr Gefühl beweist als alle Standard-Hollywood-Romanzen.

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Chris12zero

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Liebe zwischen Pommes und Bratfett - charmant und amüsant umgesetzt vom "Pretty Woman"- Regisseur Garry Marshall !! Gefühlvoll und romantisch gespielt von Pfeiffer/Pacino !!
Überaus sehenswerte Romanze !!

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BillyLoomis1982

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klasse Film, den ich nicht so stark erwartet hatte.

Nachdem das anfängliche, teilweise lustige Hin und Her zwischen Frankie und Johnny sich immer weiter nach oben schaukelt werden plötzlich ganz andere Töne und auch sehr ernste Themen angeschlagen, die ich persönlich in dieser "seichten Liebeskomödie" nicht vermutet habe. Und genau darin steckt auch die Stärke des Films, der einen dann plötzlich ziemlich überrascht und den Spagat zwischen Drama und Komödie spielend hinbekommt.

Lediglich an Johnny's Charakter muss man sich wirklich erst gewöhnen, da man ihn anfänglich tatsächlich als genauso nervig und aufdringlich empfindet, wie Frankie es tut. Aber auch das ist eigentlich ein positiver Aspekt, da so die Ganze Thematik viel einfacher nachzuvollziehen und realistischer ist.

Absolut zu empfehlen... Michelle Pfeiffer und Al Pacino in Höchstform.

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Sonse

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Bewertung5.5Geht so

Frisch aus dem Knast kommt Pacinos Johnny und angelt sich sofort (!) einen Job als Koch in einem Diner und bezirzt alle mit Shakespeare-Zitaten. Yeah, sure... Dort arbeitet auch Frankie (Pfeiffer) als Kellnerin. Sie ist eine Einzelgängerin und teilt sich ihre Wohnung mit ihrem schwulen besten Freund (Nathan Lane ist gut, kann einem aber schon Leid tun, wenn man sich anschaut, das er immer die gleichen Rollen bekommt). Wie originell... Johnny frisst einen Narren an ihr - ist halt Pfeiffer - und gräbt und gräbt und gräbt und gräbt... solange bis Frankie eben mitmacht. Dann schubst sie ihn wieder weg, er kommt wieder angerobbt, sie schmeißt ihn raus, er ruft tausende Male an, sie will offensichtlich nicht, er aber... Und wie endet das Ganze *not much Spoiler there* mit gemeinsamen Zähneputzen und Löffelchen...

Moral: Hartnäckigkeit bringt dich überall hin. Johnnys dauerndes Gebaggere und Stalking ist jedenfalls eher beängstigend, nervig und nicht so charmant, wie es vermutlich sein soll. Denn Frankie lehnt ihn ja nur ab, weil sie (natürlich!) eine harte Vergangenheit hatte, mieser Dreckstyp, Fehlgeburt und so... Ja, die Klischees stapeln sich hier auf Wolkenkratzerhöhe, wie ihr sicher bereits bemerkt habt. Im Grunde keine Wunder, denn der Regisseur des Films ist Garry Marshall. Genau, der "Pretty Woman"(*würg*)-Macher, der seitdem sonst nur noch mit hartem und vielfältigem Stoff wie "Runaway Bride" oder "The Princess Diaries" - Teil 1 und 2 - aufgefallen ist. Ganz in diese Mottenkiste versinkt "Frankie and Johnny" glücklicherweise dank seiner Schauspieler nicht, aber sehr viel Besseres bekommt man auch nicht geboten.

Seltsam, basiert der Film doch auf einem Stück des relativ guten Bühnenautors Terrence McNally. Mit Blick auf das Stück und dessen Grundkonzept, eine Art Kitchen Sink-Love Story zwischen zwei "einfachen" Menschen mit angeblich harten Wahrheiten über Liebe und Sex..., sind die Stars im Film auch gleichzeitig ein Problem. Auf der Bühne wurden die beiden von Kathy Bates und Kenneth Welsh gespielt, die diese Rollen für den Film natürlich abtreten mussten. Man gibt sich zwar Mühe Pfeiffer den Glamour zu nehmen, aber bitte..., letztlich sieht es eben doch aus wie Hollywood. Dabei ist Pfeiffer trotz Fehlbesetzung noch das mit Abstand beste am Film und trotz aller Klischees noch am glaubhaftesten. Pacino übertreibt sein Prince Charming-Getue und sein Text wirkt absolut geschrieben und unecht.

Letztlich handelt es sich hierbei also um eine gewöhnliche Hollywood-Romanze. Sie ist klischeehaft und ein wenig langweilig, aber in diesem Genre wohl dennoch eine der erträglicheren. Wer sowas mag, der wird hier sicher ganz zufrieden sein. Ansonsten empfehle ich den Film allen, die sehen wollen wie Pfeiffer Pacino Gegenstände an den Kopf wirft.

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mipjecjenah

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

großartiger film...Michelle Pfeiffer und Al Pacino geben immer eine perfekte figur in all ihren filme und zusammen sind sie echt unschlagbar!!

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doctorgonzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Überhaupt nicht mein Genre, allerdings spielen Pfeiffer und Pacino so eindringlich, dass man nicht anders kann, als verzückt zu sein und außerdem: Für eine Romanze eine echt überraschend gute Story.

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vicmackey

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Klasse Film;Klasse Darsteller;Gelungene Dialoge - Super! Immer wieder sehenswert!

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dAShEIKO

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine stille Liebesgeschichte mit reifen Darstellern. Der Film hat witz und jede Menge Gefühl. Tempotaschentücher sind angesagt.

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