Freddy's New Nightmare

New Nightmare (1994), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kinostart 19.01.1995

noch nicht bewertet

Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.0
Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1
Community
787 Bewertungen
40 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Wes Craven, mit Robert Englund und Miko Hughes

Viele Jahre nach dem ersten Teil aus der Freddy-Kruger-Reihe wird Heather Langenkamp von schaurigen Träumen geplagt. Als dann eines Tages ihr Mann bei einem Unfall stirbt und auf seinem Rücken vier lange Kratzer zu sehen sind, die eigentlich nur von Freddys Stahlkralle stammen können, und gleichzeitig ihr Sohn Dylan sich seltsam verhält, fährt sie zu Robert Englund, der damals die Rolle des Schlitzers spielte.

  • Freddy's New Nightmare - Bild 6028663
  • Freddy's New Nightmare - Bild 6028635
  • Freddy's New Nightmare - Bild 6028649
  • Freddy's New Nightmare - Bild 6028621

Mehr Bilder (10) und Videos (1) zu Freddy's New Nightmare


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (4) — Film: Freddy's New Nightmare

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Alles auf Null: Wie mutig dieser Film geworden ist, merkt man möglicherweise tatsächlich erst in jenen Momenten, in denen Wes Craven persönlich auf der Leinwand erscheint und die zurückliegenden Jahre mit Freddy nicht nur zur Geschichte, sondern zur Fiktion erklärt, und den eigenen kommerziellen Durchbruch zur bloßen Drehbuch-Notiz degradiert. All die Zitate und der Schabernack für Kenner können und wollen hier nur leidlich verschleiern, dass sich der siebte NIGHTMARE-Teil von seinen Ursprüngen emanzipiert hat, und sein Aushängeschild Krueger nur noch als Motiv eines Märchens versteht. NEW NIGHTMARE wegen der Übertragung des ureigenen Traum-Realität-Diskurses auf Hollywood selbst, in die Reihe großer Filme über das Filmemachen einzureihen, würde vielleicht zu weit gehen - aber er ist mit Sicherheit ein ebenso verdienter wie unkonventioneller Abschluss für ein Horror-Franchise geworden, dessen Ambition bis heute noch seinesgleichen sucht, und Ausblick auf Cravens nächste Schaffensphase und somit -pathetisch gesprochen- auf die kommende Entwicklung des Genrekinos der 90er Jahre gewährt.

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

slangbanger!

Antwort löschen

Ein würdiger Abschluss! Wenn man den darauffolgenden Crossover nicht dazu zählt. Und mMn noch einer seiner Besten!


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

[...] Die Idee hinter „Wes Craven's New Nightmare“ ist eine vergnügliche und im bescheidenen Rahmen selbstreflexive, und sie führt die zur reinen Comedy verkommenen Serie wieder in den Bereich der Ernsthaftigkeit zurück – dorthin, wo Craven einst begann. Wie bereits in seiner postmoderne Widersprüche und referentielle Genrebrüche verhandelnden „Scream“-Trilogie arbeitet sich der Regisseur mit großer Freude durch einen Irrgarten aus Verweisen, Serienmythos und dem eigenen Schaffen. Wenn die „echte“ Heather Langencamp die fiktiven Szenen ihres „Nightmare“-Films durchleben und quasi noch einmal wirklich zu Nancy werden muss, dann darf man das bei Craven auch als Fachsimpeln über den Diskurs Realität vs. Fiktion verstehen.

Dass Craven mit dem ungewöhnlichen Konzept seines Abschlusses auch die für sein Empfinden abstrus verlaufene Entwicklung der „Nightmare“-Filme kommentiert, indem er sie alle – inklusive des Originals – zur schlichten Fiktion erklärt, beweist feinsinnige Ironie, auch im Umgang mit dem eigenen Œuvre. Das Design seiner Freddy-Kreation hat er dazu entsprechend abgeändert, der einstige Sprücheklopfer erscheint nun als das ultimativ Böse, das durch kreative Vorstellungskraft zu Leben erwacht ist. Im Prinzip ist „New Nightmare“ ein Film über die Macht der Fantasie, des Kinos und Geschichtenerzählens, angereichert mit Cravens liebsten Märchenmotiven. [...]

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

Kommentar löschen
3.0Schwach

[...] Die Film-im-Film-Thematik kann einem durchaus ganz schön auf die Nerven gehen. Alles Bisherige war nicht echt, aber jetzt hält das Grauen Einzug in die Realität, die reale Realität. Was auf die einen eine besondere Faszination ausübt, ist für andere fürchterlicher Humbug, der in gewisser Weise der kompletten Filmreihe Schaden zufügt. Dass „Freddy’s New Nightmare“ die tatsächlich existierende Welt hinter den Kulissen der „Nightmare“-Filme darstellen will und nach einer langen, wenig gehaltvollen Wartezeit alles trotzdem wie ein „Nightmare“-Film aussieht, kann eine gewisse Lächerlichkeit, die sich, je nach Empfinden des Fans der Reihe, mehr oder weniger ausbaut, nicht verhehlen. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Grandioser Auftakt, klasse Ideen von Craven, die dann leider in einem schlappen Finale münden

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (36) — Film: Freddy's New Nightmare


Sortierung

NewSTARs

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein echt toller, abwechslungsreicher Teil der Kult-Reihe .. zwar anders, aber ziemlich geile Idee !

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

uncut123

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

teil 7 uncut und los!! nach 6 freddy teilen den 7ten zu schauen...ist ne frechheit...freddy in sein mantel ist aber schon cool

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

NiboraC

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

hat mir nicht gefallen

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

TinaCocaine

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Durchgedreht, abgefahren, uninteressant, unnötig und einfach eine Beleidigung für die größtenteils hervorragende "Nightmare on elm street"-Reihe. Es fehlt komplett der gewohnte Humor, der Freddy-Charme und die runde Sache. Es ist weder gruselig, noch lustig, noch spannend sondern einfach nur noch plump und abgefahren! Das einzige, was ich positiv bewerten kann, ist das die Darsteller aus Teil 1 fast alle wieder mitspielen. Leider Johnny Depp nicht - vielleicht hätte er den Film noch ein Stückchen weit retten können...Einfach nur ärgerlich!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

derlich

Antwort löschen

neben dem 1. der beste, aber bitte


TinaCocaine

Antwort löschen

Dann hat er ja wenigstens schon mal seinen Sinn erfüllt, wenn es Menschen gibt, die ihn mögen :-)


Haendler

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

[SPOILER]
Die Story war anfangs recht interessant. Mal was anderes, allerdings wurde das direkt wieder durch das Gespräch Heathers mit Wes Craven ruiniert.
Man hätte mehr aus der Idee machen können, aber leider wollte Craven seine komische Weissagerrolle durchsetzen.
Freddys Maske wurde von Film zu Film schlechter und immer mehr hat man die Gummikonsistenz gesehen. Warum das gegenüber dem ersten geändert wurde... keine Ahnung. So teuer kanns nicht gewesen sein, seine Maske >etwas< realistischer darzustellen. (Vor allem in den Filmen 3,4,5,6)

Btw: Die Kratzer sind nicht auf dem Rücken, wie in der Beschreibung angegeben, sondern auf der Brust von Heathers Ehemann.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Oliver0403

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich ein guter Abschluss der Reihe. Was mir aber nicht so ganz gefallen hat, war die etwas ungewohnte Optik von Freddys Gesicht. Habe die Reihe jetzt auch schon das 3te Mal oder so gesehen.
Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass der erste Teil der Beste ist und ohnehin ein unerreichter Klassiker. Alle Sequels, die danach kamen haben einiges an Schwächen. Aber welcher Film hat das nicht? Im Vergleich zu Jason finde ich die "Freitag der 13" Reihe aber dennoch besser.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

aberaber

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Nach vielen schwächeren Teilen mal wieder ein Lichtblick. "Freddy's New Nightmare" ist sozusagen Cravens erste Fingerübung zur Wiederbelebung des Horrorgenres, das mit Scream dann so richtig begonnen hat. Der 7. Teil wirkt viel moderner und ernsthafter als die vorangegangen Nightmare-Filme. Spannend und unterhaltsam, aber vielleicht etwas zu lang.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Teezy123

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Große Überraschung.... schien es doch so, als ob die Nightmare-Serie langsam aber sicher ausgelutscht wäre und nun sowas...
Sehr geiles Drehbuch, routiniert gute Darsteller und mit hohem Gruselfaktor.
Wirklich beeindruckend und man soll es nicht glauben, aber dieser xte Teil stellt für mich den bestel Teil überhaupt dar, auch wenn er längst nicht so blutig ausgefallen ist, wie seine Vorgänger, aber manchmal ist weniger eben mehr - Meisterwerk !!!
Grundvoraussetzung, um diesen Film in seiner Tragweite genießen zu können ist allerdings, dass man alle vorherigen Teile kennt.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

michebavaria1986

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Der Abschluss der „A Nightmare on Elm-Street“-Reihe ist nach dem Klassiker von 1984 und der hervorragenden zweiten Fortsetzung (also Nr. 3) der gelungenste Teil.

Freddy’s Schöpfer Wes Craven nimmt einen gänzlich anderen Ansatz als die vorherigen Fortsetzungen. Teil 6 und vor allem Teil 2 hatten zwar auch keine direkten Verbindungen zur restlichen Filmreihe, aber in „Freddy‘s New Nightmare“ wird direkt auf Freddy Kruegers Rolle als populäre Horrorikone bzw. Filmfigur eingegangen. Aus irgendeinem Grund (nicht nach dem Sinn fragen, es ist ein Horrorfilm) gelangt Freddy Krueger hier in die Wirklichkeit und hat es auf Hauptdarstellerin Heather Langenkamp (als Nancy Hauptfigur in Teil 1 und 3) und deren Umgebung abgesehen. In weiteren Rollen spielen sich u.a. auch Wes Craven, Robert Englund und John Saxon selber.

Nachdem Freddy in den Teilen 4-6 zum sprücheklopfenden Sadistenkasperl geworden war, ist er in diesem Film so bösartig und dunkel wie nie zuvor. Deshalb wurde auch sein Aussehen etwas verändert. Während ich die neue Kralle als sehr gelungen empfand, war das restliche Make-Up als zu künstlich zu erkennen. Obwohl auch hier der Ansatz nicht schlecht war.

Die Atmosphäre des Films fand ich sehr stimmig. Nachdem die Teile 4-6 eher Horrorkomödien waren, kommt hier zumindest manchmal ein mulmiges Angstgefühl auf. Allerdings nimmt sich der Film etwas zu viel Zeit, bis Herr Krueger das erste Mal in Aktion tritt.

Das ist eine Schwäche des Films. Er dauert mindestens 20 Minuten zu lange. Mit 108 Minuten ist er der längste Teil der Reihe.

Ein weiterer Minuspunkt ist der relativ niedrige „Bodycount“ des Films. Eigentlich gibt es nur eine richtige Tötungsszene von Freddy zu sehen. Was dies anbelangt, ist der Film damit der schwächste der Reihe.

Die düsteren Traumwelten, die in den anderen Teilen eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielen, fehlen hier völlig. Aber das ist in Ordnung, da der Ansatz dieses Films einfach ein Anderer ist.

Nachdem ich nun alle Teile der „Nightmare“-Reihe (nochmal) gesehen habe, meine Rangliste in der Übersicht:

1. Teil 1
2. Teil 3
3. Teil 7
4. Teil 6
5. Teil 5
6. Teil 4
7. Teil 2

Das sehr gelungene Aufeinandertreffen mit Mr. Jason Vorhees (Freddy vs. Jason) würde ich wohl zwischen Teil 3 und 7 einordnen. Das furchtbare Remake (von Jackie Earle Haley abgesehen) käme für mich sang- und klanglos auf den letzten Platz.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JackoXL

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Halbwegs versöhnlicher Abschluß der Box-Sichtung, aber wirklich nur halbwegs.
Versöhnlich stimmt mich, dass Wes Craven dem zum Schluß unerträglichen Kaspertheater mit einem radikalen Bruch ein Ende setzt, wobei der für meinen Geschmack aber etwas über's Ziel hinausschießt. Vielleicht entsteht jetzt der Eindruck, man könne es mir nicht recht machen. Die letzten Teile waren mir zu albern, der hier nimmt sich viel zu ernst.
Craven's grundsätzliche Idee ist ja gar nicht verkehrt und war irgendwie sogar notwendig. Mit dem einfachen Fortsetzten der Serie wäre es schwierig geworden, den Cartoonanstrich der letzten Jahre abzuschütteln und wieder den bösen Freddy zu erwecken. Ihn in die "Realität" zu holen ist ein gewagter Schritt, macht ihn wieder bedrohlicher, entzaubert den Mythos aber leider auch. Man will irgendwie nicht sehen, dass Freddy die echte Heather Langenkamp terrorisiert. Dieser Realität- und Fiktionmischmasch wirkt unausgewogen, lässt nicht die richtige Stimmung aufkommen und seine aufgesetzte Ernsthaftigkeit ist manchmal sogar unfreiwillig komisch. Wenn Wes Craven Heather erklärt, warum Freddy auf einmal real wird, schon ziemlich haarstreubend.
Trotz dieser Kritik ist mir FNN immer noch lieber, als Freddy Krueger mit Sonnenbrille und Joystick. Cravens Versuch, die Serie nicht in einem Sumpf aus Albernheiten versinken zu lassen, rechne ich ihm hoch an, auch wenn es nicht optimal gelungen ist.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

JackoXL

Antwort löschen

Schlußendlich leider war, das Gesamtkunstwerk Freddy Krueger ist und bleibt aber einmalig. Und so was kann immer noch gut wiederbelebt werden, vielleicht wird man ja noch mal positiv überrascht.


lieber_tee

Antwort löschen

Ihr beiden habt ja sooo recht. Das Remake hat eine originelle Neubelebung leider verpasst.


crab1973

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Dieser Teil der Nightmare Reihe stellt schon Kuriosum innerhalb der Reihe dar. Das ist alles wie auf einem Klassentreffen, man freut sich alte Gesichter wieder zu sehen aber dasselbe wie früher ist es dann doch nicht.
Dieses Gefühl beschleicht nicht nur den Zuschauer auch der gesamte Cast und ein Teil der Crew führen sich so auf. Craven setzt auf eine fadenscheinige Film im Film Geschichte, die zu keiner Sekunde ernstzunehmen ist und nicht halb so orginell ist wie sie gern wäre.
Selbst die Effekte und das Make-Up sind irgendwie schlechter geworden. Und das obwohl, höchstwahrscheinlich ein deutlich höheres Budget zur Verfügung stand.
Richtig Mies ist er dann aber doch nicht und ich hab mich ja auch gefreut, die alten Gesichter mal wieder zu sehen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

EmoKitty

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

WIE MICH FREDDY KRÜGER NUR AUFREGT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
DER FILM IST ÜBERHAUPT KEIN HORRORFILM;DABEI WÜRDE NICHT MAL NE 9-JÄHRIGE SCHREIEN!!!!!!!!!!
UND SCHLECHT GEMACHT IST ER AUCH NOCH.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

EmoKitty

Antwort löschen

woher willst du das wissen,NewFilmkonsument ??


Teezy123

Antwort löschen

Emo... hast du die anderen 6 Teile dieser Reihe gesehen? Wenn nicht, dürfte es schwer sein, den Film zu verstehen und somit fukktioniert er dann auch nicht.


Mr.Film

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

"Na? Hast Du mich vermisst?"

Hajo Freddy, wie kann man dich nicht vermissen. Aber dieser Teil hier hat nichts mehr mit den restlichen Teilen gemein, Wes Craven baut hier absolut neue und verrückte Ideen ein, was natürlich alles erfrischend wirkt, aber man vermisst auch den alten Story-Grundrahmen, denn Freddy liebt man wegen seinem Humor und seiner Kreativität, doch davon kommt hier nichts zur Geltung.
Aber das ganze an sich wirkt recht unterhaltend, es wird klar gestellt das die "Nightmare on Elm Street"-Reihe wirklich nur Filme sind(ich weiß, WTF) und deshalb spielen sich alle selbst, Wes Craven spielt Wes Craven, Robert Englund spielt Robert Englund und Heather Langenkamp spielt Heather Langenkamp. Ja, das ist recht witzig, doch abgesehen davon ist hier alles tödlicher Ernst, kein Platz für Witze, die Geschichte lässt keinen Freiraum dafür.
Ist alles sehr nett gemacht worden, die Liebe zum Film spürt man förmlich, doch meinen Spaß hatte ich hier nicht wirklich, Freddy ist vollkommen anderst, das fängt beim Aussehen an und hört bei seinem Verhalten auf. Hätte man das noch geändert wäre ein verdammt guter Nightmare-Film rausgekommen.

So, und ihr habt gedacht ich verschone euch mit meinen Reimen? Muahaha, das kann ich verneinen:

Und wie ist die Moral der Geschicht?
"Morden macht Spaß" sagt Freddy mit einem lächeln im Gesicht,
der Teenie dagegen sagt, "Träumen nicht..."

Danke Freddy für die spaßige Zeit,
du bist wahrlich der Schrecken jeder Kindheit.

bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Mr.Film

Antwort löschen

Puh, hatte schon Angst ;)
Jap, nachdem ich nun beide Franchisen gesehen habe, hab ich mir jetzt auch FvJ ausgeliehen, werd ich mir heute vielleicht auch nochmal anschaun.


Benner

Antwort löschen

FvJ ist überraschenderweise extrem cool gewesen. Gehört zu den Teilen, die ich aus beiden Reihen mit am meisten geschaut hab.


Ansi

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Wie meta man sein kann zeigte Regisseur und Gruselexperte Wes Craven schon zwei Jahre vor der legendären "Scream"-Reihe mit dem Film "Freddy's New Nightmare", seinem persönlichen und finalen Beitrag zur bis dato sechsfach fortgeführten Slasherreihe um Kultkiller Freddy Krueger.

Im Jahr 1980 entfachte Wes Craven mit seinem Film "Nightmare on Elm Street - Mörderische Träume" eine große Welle der Slasherfilme und sorgte für eine Weiterentwicklung des Horrorgenre. Schon allein die Figur des Freddy Krueger war wegen ihres sarkastischen und schwarzhumorigen Auftretens so faszinierend gestaltet, dass natürlich die zahlreichen mehr oder weniger überzeugenden Fortsetzungen nicht lange auf sich warten ließen. Den ursprünglich finalen Alptraum sollte im Jahr 1991 Regisseurin Rachel Talalay ("Tank Girl") verfilmen, aufgrund der schwachen Story und peinlichen 3D-Einlagen von "Freddy's Finale - Nightmare on Elm Street 6" entschied sich Wes Craven allerdings dafür, den Schlusspunkt seiner eigens erdachten Horrorreihe persönlich zu setzen.

"Freddy's New Nightmare" nennt sich Cravens Beitrag um die nachträgliche Wiederauferstehung Freddy Kruegers. Dabei ist sein Werk ein echtes Pfund von einem Film, denn der Streifen verwirft im Rahmen seiner Exposition nicht weniger als die gesamte "Nightmare"-Reihe. Die gesamten Vorgänger werden als ein einziges Phantasiekonstrukt abgetan, eben nichts weiter als Filme... Hier zeigt sich Craven bereits ungemein selbstreferentiell, zitiert munter aus den bekannten Horrorwerken, erspart sich aber auch die kritische Auseinandersetzung mit seinem eigenen Schaffen nicht. Indem er alles zuvor gesehene als reine Fiktion abstempelt, schafft er eine reizvolle Vorlage für seinen Film.
So wird man zu Beginn selbst Zeuge des Drehs eines neuen "Nightmare"-Films, quasi dem "Stab"-ähnlich zelebrierten Film-in-Film. Nicht minder paradox und gleichzeitig ein ebenso genialer Schachzug Cravens, mit dem er seinen Freddy Krueger aus den Fängen der Bedeutungslosigkeit sowie Lächerlichkeit zu retten versucht - mit Erfolg! Die realistische Herangehensweise hebt Krueger auf ein Realismuslevel, welches er am ehesten bei "Nightmare on Elm Street - Mörderische Träume" innezuhaben schien. Zugegebenermaßen wirkt Cravens Erzählung zu Beginn arg konstruiert und umständlich, zeigt aber im weiteren Verlauf ihre ganze Stärke. Schon die bisherigen Filme der Serie setzten sich nicht nur mit den Problemen der Jugendlichen im Bezug zum Erwachsenwerden auseinander, auch der kulturelle Einfluss insbesondere durch Horrorfilme wurde immer wieder treffend seziert. Dass Craven diese Wirkungsbeziehung nun umkehrt und die Auswirkungen der Horrorfilme auf die verantwortlichen Schöpfer zeigt, ist fabelhaft und im Gesamtbild der Filmreihe ungemein kreativ, verzichtet aber schon im Ansatz auf die psychologische Vielschichtigkeit der früheren Filme.

Dass die für einen Horrorfilm ungemein anspruchsvolle Ausgangssituation und metadimensionale Story nicht ohne Auswirkung auf die Inszenierung und Dramaturgie bleibt, ist in diesem Fall selbsterklärend. Da sich hier das realistischste "Filmerlebnis" um Freddy Krueger zeigt, muss gleichzeitig ein Verzicht insbesondere auf ästhetischer Ebene akzeptiert werden. Es dürfen weder die fantastischen und technisch perfekten Effekte aus "Nightmare III - Freddy Krueger lebt", noch die typisch surrealistisch anmutenden Traumwelten aller übrigen Teile erwartet werden. Nur zum Ende hin kann Craven hier ansatzweise etwas Boden gutmachen, da das Finale auch die einzig nennenswerte unwirkliche Traumszene zeigt. Selbst die Figur des Freddy Krueger hat sich komplett verändert. Nicht nur ist ihm seine ironische und humorvolle Art abhanden gekommen, auch sein gesamtes Aussehen hat sich zu einer neu gestalteten und organischeren Version gewandelt. So diskussionswürdig dies auch wirken mag, ist es doch ein zwingender Schritt gewesen, um den fiktionalen und cartoonesken Krueger von seinem Realität gewordenen Pendant zu unterscheiden. Neben diesen teils auffallenden Änderungen ist zudem bemerkenswert, dass die obligatorischen Schockeffekte eher rar gesät sind, was vielen Zuschauern in Erwartung eines Horrorfilms durchaus missfallen dürfte. Überhaupt zeigt sich "Freddy's New Nightmare" mit einer Laufzeit von 108 Minuten nicht nur als längster Film der gesamten Reihe, streckenweise ist gar deutlicher Leerlauf festzustellen, der allerdings zu keinem Zeitpunkt in Langeweile endet.
Schauspielerisch ergeht sich der Film komplett in seiner Metakonstruktion. Nicht nur Heather Langenkamp ("Die Eisprinzessin und das Biest - Die wahre Geschichte von Tonya und Nancy"), welche schon in Teil eins und drei mitspielte, verkörpert sich selbst. Auch John Saxon ("From Dusk Till Dawn"), Wes Craven ("Jay und Silent Bob schlagen zurück") und Robert Englund ("Wes Craven's Wishmaster") spielen sich höchst selbst, um teils in Personalunion anschließend auch die ihnen angestammten Charaktere älterer "Nightmare"-Teile zum Besten zu geben.

Zusammenfassend kann man Regisseur Wes Craven ("Hügel der blutigen Augen") mit "Freddy's New Nightmare" eine gute Arbeit attestieren, die sich mit ihrer genialen Idee komplett aus der Filmreihe um Freddy Krueger hervorhebt. Die Inszenierung gelingt Craven gewohnt routiniert, die Musik von Komponist J. Peter Robinson ("Mit Herz und Hand") ist genretypisch atmosphärisch und die Schauspieler überzeugen mit ihren Leistungen durchaus, auch wenn man sich letztlich mehr Auftritte von Robert Englund in seiner Paraderolle wünscht. Die wenigen Auftritte Kruegers führen auch zu der markantesten Schwachstelle des Films: Die Ermangelung an Schockeffekten und der fast konsequente Verzicht auf die fantastischen Traumszenen und technischen Effekte zeigen sich in Anbetracht der Vorgängerfilme als besondere Enttäuschung.

Als selbtsreflexiver Vorläufer zur "Scream"-Quadrologie funktioniert "Freddy's Final Nightmare" in seiner leider überwiegend harmlosen Form aber überraschend gut, sodass der Streifen an dieser Stelle nicht nur Fans der "Nightmare"-Reihe als interessantes und rückblickend temporäres Finale empfohlen werden kann.

- - -

Schon gewusst: Im Film hat Robert Shaye einen kurzen Auftritt. Der US-Amerikaner ist nicht nur Filmproduzent und Regisseur, sondern gründete auch die Filmproduktions- und Vertriebsgesellschaft New Line Cinema. New Line produzierte unter anderem die drei "Der Herr der Ringe"-Teile und die gesamte "Nightmare"-Reihe.
Teile der Erdbebenszenen wurden während eines tatsächlichen Erdbebens im Jahr 1994 in Los Angeles gedreht. Ein Filmteam wurde für nachträgliche Dreharbeiten an die Drehorte geschickt und nahm dann das echte Erdbeben zufälligerweise auf.
Das neue düstere Aussehen Freddy Kruegers basiert auf Cravens ursprünglicher Planung und Auslegung der Figur. Schon von Anfang an hatte er einen düstereren und weniger zeichentrickhaften Krueger vorgesehen.
Freddy Krueger tötet in diesem Film nur vier Personen, in keinem Teil der Reihe waren es bisher weniger Opfer.
Das Budget des Films wird auf ungefähr vierzehn Millionen Dollar geschätzt. In den Kinos konnten weltweit etwas mehr als achtzehn Millionen US-Dollar eingespielt werden, sodass sich zumindest die Produktionskosten amortisieren konnten. Trotzt des mäßigen Erfolgs an den Kinokassen fand der Film unter Horrorfans zu kultischer Verehrung.
Im Abspann wird Freddy Krueger als von sich selbst gespielt ausgewiesen, obwohl auch diesmal Robert Englund die Rolle übernahm.
Der Schauspieler Johnny Depp ("Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street") spielte nicht nur bei "Nightmare on Elm Street- Mörderische Träume" mit, auch im sechsten Teil hatte er einen kurzen Auftritt in einem Traum. Ursprünglich wollte Wes Craven Depp auch in seinem Film auftreten lassen, traute sich allerdings nicht den Schauspieler darum zu bitten. Im Nachhinein erzählte Johnny Depp in einem Interview, dass er sich sehr gerne selbst in Cravens Film gespielt hätte.
Die allgemeinen Kritiken zum Film fallen insgesamt recht gut aus. Die Internet Movie Database weist eine Bewertung von 6,3 aus, die Internetcommunity Rotten Tomatoes zeigt einen kumulierten Wert von überragenden 81 Prozent. Der renommierte Kritiker Roger Ebert, der für die Chicago Sun-Times schreibt, vergibt drei von vier möglichen Sternen.
Im Jahr 2003 erschien der Film "Freddy vs. Jason", in dem es zu einem Aufeinandertreffen zwischen Freddy Krueger und Jason Voorhees, dem Killer aus den "Freitag der 13."-Horrorfilmen, kommt. Offiziell wird der Crossover-Film zu keiner der beiden Filmreihen gezählt.
2010 drehte Regisseur Samuel Bayer in Zusammenarbeit mit Michael Bays Produktionsfirma Platinum Dunes das Remake "A Nightmare on Elm Street", mit Schauspieler Jackie Earle Haley ("Watchmen - Die Wächter") in der Rolle des Freddy Krueger. Ein zweites Remake wurde bereits für das Jahr 2012 angekündigt.

Spaß:



Action: *



Spannung: *
 


Gefühl: 



Anspruch: 



Kreativität: *

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Dennis89

Antwort löschen

"Wie meta man sein kann,..." - herrlich :D


Link36

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Einfach ein Klassiker etwas komische story aber gute Schauspieler

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ElWray

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Ziemlich schwach hat mich nicht überzeugt.Jetzt bin auch nicht unbedingt der Nightmare on Elm Street Fan was aber weniger daran liegt das die Reihe nicht gut als dass Freddy für mich mehr ein Clown als ein böser Killer ist.
Das einzige gruselige an der Sache ist dieser kleine Junge der ist furchteinflößend..

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

I_Want_To_Believe

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Wes Craven hat sich wieder selbst herangewagt und konnte immerhin die Fortsetzungen toppen, jedoch ncit das Original. Die Idee an sich Freddy in die echte Welt zu holen ist natürlich klasse, jedoch wie sooft hapert es doch etwas an der inszenierung, aber trotzdem ist der Film ganz gut. Herrausragend allerdings ist Miko Hughes, einfach genial der kleine.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

---OMFG---

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Aussergewöhnliche, aber richtig gute Story. Story. Efekte deutlich besser als die Vorgänger. ich habe nach dem 6 Teil nicht soviel erwartet, war deshalb sehr überrascht. Für mcih der Beste Film der Reihe. Nur 2 Sachen haben mcih gestört:
1. Freddy sah am Ende ganz anders aus als früher.
2. Wieso heisst er in diem und dem 3 Teil Freddy KrUger und nicht KrÜger???

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

der cineast

Antwort löschen

:D


TheJoker

Antwort löschen

"Freddy sah am Ende ganz anders aus als früher." Diese Aussage beweist, dass du den Film nicht verstanden hast =)


mikkean

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Halloween Top: Freddy ist ausgelutscht, wer hat das gesagt? Einmal antreten zum Aufschlitzen. Spaß beiseite, mit "Freddy's New Nightmare" hat Wes Craven eindrucksvoll bewiesen, dass manche Schöpfungen nicht nur aus Geldnot wiederbelebt werden müssen. Im siebten Teil, nach offizieller Zählung, erweist sich Meister Craven wiederum als Spannungs-König und Spaß-Versteher zugleich. Er erklärt sein Monster Freddy Krueger zur dunklen Mythen-Gestalt, die über alle Meta-Ebenen hinaus nach der Fleisch-Werdung trachtet. Deswegen spukt er den realen Darstellern Heather Langenkamp und Robert Englund im Kopf herum und verbreitet schon bald sehr realen Schrecken. Das hat nur bedingt mit den comic-haften Kalauern der übrigen Sequels zu tun. Craven nutzt die Idee, neben einer vergnüglichen Satire auf den Langzeit-Ruhm der Filme und Hollywood allgemein, für eine interessante Mischung aus Slasher- und Kopf-Kino. wahrscheinlich zu verkopft für manche, aber niemals zu erhaben oder gar niederschauend. "Freddy's New Nightmare" ist und bleibt der wahrhaft fantastische Versuch, eine Fortsetzung mal zu etwas mehr zu machen. Keine bloße Kopie des Schemas F oder eine hanebüchene Fort-Führung mit allerlei nonsensen Einführungen. Ein wirklich schönes Schauer-Vergnügen, fantastisch durchdacht und umgesetzt. Danach hätte sich Freddy wirklich beruhigt ins Grabe legen können.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

FordFairlane

Antwort löschen

guter film hab die deutsche boxXd


mikkean

Antwort löschen

Ich plädiere für eine nette Neu-Auflage, die bisherigen Scheiben wurden den Filmen nie gerecht :)


Schubi

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mit dem ersten Teil schuf Craven einen der bekanntesten Horrorfilmklassiker und nebenbei eine der kultigsten Horrorfilmfiguren. Die Fortsetzungen wurden dann immer schlechter, bis jeder weitere Teil nicht unbedingt für Qualität stand und nur noch die letzten Hardcorefans hinter dem Ofen hervorlocken konnte. Das Ende der einst erfolgreichen Horrorserie schien besiegelt....

Bis wieder Wes Craven auf dem Regiestuhl Platz nahm.New Nightmare war sogar storytechnich sehr gelungen, endlich auch wieder spannend, Heather Langenkamp und John Saxon aus dem aller ersten Teil, waren auch wieder mit am Start. Das war dann, nach dem wirklich sehr enttäuchendem FREDDY`S FINAL, aber (eigentlich) auch wirklich der länst überfällige würdige "Abschluss".

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch