Freedom Writers

Freedom Writers (2007), US
Laufzeit 123 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 05.04.2007

6.3 Kritiker
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
403 Bewertungen
20 Kommentare
Freedom Writers - Bild 3903778
  • DVD
  • VoD
Online-Videothek
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Richard LaGravenese, mit Hilary Swank und Patrick Dempsey

In dieser auf wahren Begebenheiten basierenden Romanverfilmung spielt Hilary Swank die Lehrerin Erin Gruwell, die ihren Schülern die Augen öffnet für mehr Toleranz und Verständnis. Sie bringt ihnen die Geschichte der Anne Frank näher, mit deren Schicksal sich viele Studenten identifizieren können. Gruwell geht noch einen Schritt weiter. Sie schlägt vor, dass die Studenten ein Tagebuch führen, in dem sie ihre Erfahrungen und Gefühle, ihre Herausforderungen und Erfolge niederschreiben.

Handlung
Als Erin Gruwell (Hilary Swank) als Lehrerin an einer Highschool in Long Beach zu arbeiten beginnt, ahnt sie noch nicht, was ihr bevorsteht. Aus Idealismus, und weil sie von den Unruhen 1992 beunruhigt war, studierte die junge Frau nicht Jura, sondern Englisch. Nun will sie die Wurzel der Gewalt anpacken und den Schülern helfen, etwas aus sich zu machen. Doch der harte Alltag sieht anders aus: Die Schüler respektieren Mrs. Gruwell kaum, ihre Vorgesetzte Margaret Campbell (Imelda Staunton ) will ihr kein Lehrmaterial geben, da dies die Schüler ohnehin nur zerreißen würden und ihr Vater Steve (Scott Glenn) findet, sie solle an einer anderen Schule unterrichten.
Nach und nach findet die engagierte Lehrerin jedoch Mittel und Wege, um das Interesse der Schüler zu wecken. Sie lässt sie Rap von Tupac Shakur hören und beginnt zu begreifen, wieso die Schüler keine Chance im Bildungswesen sehen. Als einer der Schüler eines Tages eine rassistische Zeichnung von einem Mitschüler anfertigt, wird Mrs. Gruwell ärgerlich und vergleicht dies mit dem Holocaust. Doch keiner ihrer Schüler hat je etwas vom Holocaust gehört.

In den folgenden Schulhalbjahren bemüht sich Mrs. Gruwell darum, den Schülern etwas beizubringen. Sie lässt die Schüler eigene Tagebücher schreiben und läd sie zu Exkursionen ein, die sie aus eigener Tasche bezahlt. Dies finanziert sie durch zwei weitere Nebenjobs, wodurch letzlich ihre Ehe zu ihrem Mann Scott ( Patrick Dempsey) zerbricht. Die Schüler wachsen jedoch immer mehr zu einer Gemeinschaft zusammen und beginnen Mrs. Gruwell zu respekieren. Jeder von ihnen hat große private Probleme zu bewältigen, die durch dne täglichen Kampf ums Überleben geprägt sind: Eva (April L. Hernandez) soll ihren Freund aus der Latino-Gang schützen, der jedoch den Freund einer Mitschülerin erschossen hat. Andere müssen sich jeden Tag ihrer Gang und deren Feinden beweisen.

Durch einen Besuch im Simon Wiesenthal Center und die Lektüre des Tagebuchs von Anne Frank beginnen die Kids zu begreifen, wie universell Rassenhass und Gewalt zu verstehen sind. Sie beginnen ihren Alltag und ihre Einstellung zu verändern. Schließlich fassen sie Exzerpte ihrer täglichen Tagebücher in einem Buch unter dem Titel The Freedom Writers zusammen.

  • 37795279001_1031590638001_29330-thumb-square
  • Freedom Writers - Bild 29330
  • Freedom Writers - Bild 29331
  • Freedom Writers - Bild 29332
  • Freedom Writers - Bild 29333

Mehr Bilder und Videos zu Freedom Writers


Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Freedom Writers

Anj S: Mann beisst Film

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Auch ohne die wahren Hintergründe hätte es der Film geschafft, ergreifend zu sein, allerdings fühlt man sich durch das Wissen, hier Tatsachen erzählt zu bekommen, viel mehr in seinem Mitgefühl bestätigt. Es sind also nicht nur die Musik, die dramatische Inszenierung oder die gefühlvollen jungen Darsteller, die den Zuschauer bewegen, sondern eben der Fakt, dass alles genau so war.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

Kommentar löschen
3.0Schwach

Lehrerin kommt an Ghettoschule, kämpft sich aufs Niveau ihrer verzogenen Gören herunter und nimmt sie schließlich an die Hand, um die wahre Schönheit der doch gar nicht so aussichtlosen Welt zu entdecken. Der obligatorische Wettbewerb (=Finale) wird hier leicht variiert, obwohl die Kids dennoch jegliche genreüblichen Lebensprüfungen bestehen müssen. [...] Da diese Filme auch immer ein inhaltliches Ziel formulieren müssen, führt es die Kids auf dem Weg zur Selbsterkenntnis gar zum Holocaust. Das ist sogar noch schlimmer als es klingt: Nicht ein simples Konzert, eine doofe Bühnenaufführung oder irgendwie anders geartetes Event muss gemeistert werden, sondern die Kids entdecken den Schrecken der Geschichte. "Freedom Writers" lehnt sich dabei so weit aus dem Fenster, dass der Zuschauer den Fall angesichts seiner drohenden Bewusstlosigkeit nicht mehr miterleben dürfte. Tatsächlich geht es darum, dass die Schüler ihre eigenen Probleme mithilfe der historischen Bewältigung des Dritten Reichs kompensieren und schließlich lösen. Das meint der Film übrigens todernst: Von einem Tag auf den anderen verwandeln sich die kauzigen Gangster mit losem Mundwerk in aufgeschlossene Projektbegeisterte – inklusive feuchten Augen beim Museumsbesuch. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Über die festgelegten Rollen der Jugendlichen hätte ich ja noch hinwegsehen können. Leider ist aber die Story selbst in ihrer Entwicklung ebenso festgeschrieben. So kann Hilary Swank noch so genial spielen. Solange der Zuschauer bereits beim ersten Satz ahnt, wie der nächste lauten wird, kann man keine Spannungskurve erzeugen. Schon kurz nach Filmbeginn ahnt der Zuschauer wie sich der Streifen entwickelt und vor allem, wie er enden wird. Daran ändern auch einige “Überraschungen” in der Handlung nichts, zumal diese ebenso vorhersehbar sind. Darüber hinaus weicht der Regisseur leider während des Films von der Idee eines reinen Jugenddramas ab und verbaut eine Menge Kitsch. So wirkt es schlichtweg unglaubwürdig, wie sich die Hauptdarstellerin für “ihre Kinder” abrackert und dabei sogar ihr Privatleben an die Wand fährt. Keine Angst, von der Handlung ist hier nichts verraten, was der Zuschauer nicht schon nach kurzer Zeit selbst erahnt. Hier hat man den Film leider nicht konsequent weiter entwickelt sondern wohl eher versucht, das amerikanische Mainstream-Kino zu bedienen. Ein Happy-End (im Grunde sogar gleich mehrere) musste da ganz offensichtlich her. [...] Mit Freedom Writers hat Regisseur Richard LaGravenese ein im Ansatz überzeugendes, im Detail dann leider nicht mehr ganz so beeindruckendes, Jugenddrama geschaffen. Mit Hilary Swank bietet er jedoch einen besonderen Lichtblick, der den Film in jedem Fall eine Spur besser als so manches anderes Drama dieses Genres macht.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (17) — Film: Freedom Writers

Kommentar schreiben
Sortierung

hoffman587

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Freedom Writers

"Freedom Writers" ist ein Jugendrama von Richard LaGravanese aus dem Jahre 2007, das auf wahren Begebenheiten beruht, wie war das alles aber wirklich ist, weiß nicht...

Die Story wurde oft genug abgehandelt und dürfte manchen mehr als bekannt sein, natürlich läuft das ganze nach dem altbekannten Schema ab, aber man bedenke nochmal, der Film basiert auf wahren Begebenheiten: Eine neue, junge Englischlehrerin bekommt es an ihrem ersten Tag mit der Problemklasse zu tun, diesen möchte sie natürlich aus ihrem Elend helfen...

In der Hauptrolle darf eine überzeugende Hilary Swank, die engagierte und motivierte Lehrerin spielen, auch wenn ich sie nicht als in Hochform bezeichnen würde, aber sie kann, wie gesagt, überzeugen. Auch die Darsteller der verschiedenen Schüler wirken größtenteils überzeugend. Übrigens spielt Patrick Dempsey, den liebevollen Mann, mehr hat seine Figur aber leider nicht zu bieten außer eben in gewisser Weise "liebevoll", sie bleibt oberflächlich und er selbst kann nur blass bleiben.
SPOILER:
Er sagt mal ja, er sagt mal nein und am Ende ist er nicht mehr da.
SPOILER ENDE: Mehr gibts nicht von seiner Figur zu holen.
Zusätzlich hat Scott Glenn einige "Höchstens 5 Sätze"-Auftritte, doch diese verschönern den Film wenigstens ein kleines Bisschen.

Die Regie macht ihre Sache gut, sodass das Werk kaum langweilig oder zäh wird. Es gibt dennoch auch ein paar Makel an der Regie.
Die Kameraführung ist okay, sie ist keinesfalls perfekt, da sie meistens herumwackelt, etwas grob wirkt und an ein paar Stellen, zwar an wenigen, aber immerhin überhaupt welchen, etwas deplatziert ist.
Im Gegensatz dazu können aber die erschaffenen Bilder genau so gut sauber und fein sein.

Die Charaktere sind an sich solide gezeichnet, auch wenn sie teilweise etwas klischeehaft gestaltet wurden, aber immerhin hat jeder Charakter jeweilige Hintergründe, auch wenn sie für mich etwas zu schnell, kurz und an manchen Stellen zu einfach abgehandelt wurden.
Wie mit den Figuren, so hält es sich auch mit den Dialogen, sie gehen in Ordnung, obwohl manche stark dramatisiert wurden und so wenig authentisch sind.

Außerdem fiel mir, durch einen Freund auf, dass die "Erschossenen" nicht logisch oder besser unrealistisch bluten. Ich denke aber, das kann man schon verkraften.

Des weiteren wurde der Film mit einem netten Hip-Hop-Soundtrack ausgestattet.
Ich fühlte mich durch dieses Werk ein wenig bewegt und ergriffen, das kann aber auch an dem so traurigen, ein wenig übertrieben eingesetzten und ruhigen Score gelegen haben, wer weiß.

Besonders überrascht war ich darüber, dass MTV den Film produzierte, unglaublich, dass der Feind der menschlichen Intelligenz, einen solch, im Verhältnis zu Anderen, guten Film hinbekommt. Wirklich erstaunlich, da hatte ich schlechteres erwartet.

So komme ich zum Schluss, dass "Freedom Writers" kein bedeutsames oder gar herausragendes Werk der "Jugenddramen"ist , aber trotzdem ein durchaus solides und gelungenes Werk.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

BaitfroN

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Wow, den Film sollte jeder mal gesehen haben, nicht nur weil der Film packend und gut erzählt ist, sondern auch wegen der Botschaft die nicht nur für die Amerikaner selber wichtig seien sollte.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

guerre_pere

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Vielleicht ist der Film etwas kitschig, er hat mir aber gut gefallen. Feelgood-Movie

Kommentar gefällt mir Antworten

Blonder

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Egal wie oft man den Film schon gesehen hat, er berührt einen immer wieder aufs Neue.
Hilary Swank als engagierte Lehrerin voller Ideale, die aber feststellen muß, dass die Realität etwas anders aussieht.
Von der ersten bis zur letzten Minute läßt einen die packende Geschichte nicht mehr los trotz einigen Klischees. Dass der Film so gut funktioniert liegt aber auch an den großartigen Schauspielern.
Für mich ist er eindeutig einer der besten Vertreter des Genre.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

wahrerkrieger

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film ist Klasse!
(Achtung evtl. Spoiler)
Natürlich, wird in diesem Film keine Universelle Formel zum Thema Pädagogik gegeben. Will es auch nicht (hoffe ich zumindest). Die Botschaft ist eher: Man kann sich und die eigenen Umstände ändern. Natürlich hat alles seinen Preis. Die Lehrerin musste ja erst nebenbei arbeiten und dann auch zwischen der Klasse und ihrem Mann wählen. Aber das ist ihr Preis um diesen Kindern eine Chance zu geben. Natürlich müssen die Amis an ihr Schulsystem stark arbeiten. Bei uns wäre eine Reform auch langsam nötig. Besonders was Geschichte angeht!

Leider war es, ist es und wird es noch sehr lange so bleiben, dass Rasse und Religion die größten Streitpunkte überhaupt sind. Das kann man von Heute auf Morgen auch nicht ändern. Aber man kann daran arbeiten. Und man muss von sich selber anfangen. Genau das hat der Film gut übermittelt. In der Szene wo die Lehrerin den Kids sagt sie sollen Sie nicht als Ausrede nutzen, dass sie jetzt den Abschluss nicht schaffen, da kommt es sehr deutlich rüber. Man muss nicht aus einem Ghetto kommen um zu merken, dass man einfach nur so dahin lebt und das Leben keinen Sinn macht und man viele beschuldigt und viele ausreden hat.
Klischee oder nicht Klischee spielt in diesem Fall keine Rolle. Wenn man in einer besseren Welt leben will, muss man die Welt um sich selber verbessern. Das fordert aber Disziplin und Arbeit. Man muss einen gewissen Preis zahlen. Es ist es aber Wert.

Wenn man nicht mit einem Stereotyp diesen Film anschaut kann man viel lernen. Man muss manchmal einfach lernen die Klischees zu ignorieren und das Positive und Lehrhafte anzunehmen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ThomasWzS

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wenn du auf die Welt kommst, bist du rosa, dann wirst du weiß, bekommst du keine Luft, wirst du blau, liegst du zu lange in der Sonne, wirst du rot, spinnt deine Leber, wirst du gelb, hast du einen Herzinfarkt, läufst du lila an, ist dir schlecht, schaust du grün aus, bist du tot, schaust du grau aus - und DU nennst MICH " F A R B I G E R

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

ezjune

Antwort löschen

<strong><a href="http://www.purepandora.com/">pandora</a></strong><strong><a href="http://www.purepandora.com/">pandora store</a></strong><strong><a href="http://www.purepandora.com/">pandora jewelery</a></strong><strong><a href="http://www.purepandora.com/">cheap pandora</a></strong><br><strong><a href="http://www.purepandora.com/">buy pandora</a></strong><br><strong><a href="http://www.purepandora.com/pandora-diy-c-18.html">Pandora DIY Beads Products</a></strong><br><strong><a href="http://www.purepandora.com/pandora-gold-plated-charms-c-7.html">cheap Pandora Gold Plated Charms</a></strong><br><strong><a href="http://www.purepandora.com/pandora-sets-c-14.html">buy Pandora Sets</a></strong><br><strong><a href="http://www.purepandora.com/pandora-sets-c-14.html">Pandora Sets on sale</a></strong><strong><a href="http://www.purepandora.com/free-gift-zone-c-17.html">Free gift zone</a></strong>


ezjune

Antwort löschen

<br><strong><a href="http://www.bootsaunt.com/">ugg store</a></strong><strong><a href="http://www.bootsaunt.com/">ugg boots cheap</a></strong><strong><a href="http://www.bootsaunt.com/">ugg boot sale</a></strong><br><strong><a href="http://www.bootsaunt.com/">ugg clearance</a></strong><strong><a href="http://www.bootsaunt.com/">ugg on sale</a></strong><strong><a href="http://www.bootsaunt.com/ugg-classic-cardy-5819-c-8.html">Buy Genuine UGG Boots</a></strong><strong><a href="http://www.bootsaunt.com/ugg-classic-mini-5854-c-11.html">UGG Outlet Store</a></strong><br><strong><a href="http://www.bootsaunt.com/ugg-sundance-5325-c-21.html">Chestnut UGG</a></strong><br><strong><a href="http://www.bootsaunt.com/ugg-accessories-c-43.html">UGG Gloves</a></strong><strong><a href="http://www.bootsaunt.com/ugg-classic-tall-5815-c-13.html">Cheap UGG Boots</a></strong>


Leila57

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das Problem bei der Verfilmung wahrer Begebenheiten ist das gesunde Maß an Wahrheit/ Realität und Kitsch/Romantik. Obschon "freedom writers" an vielen Stellen den Eindruck erweckt, sich den klassischen Kitschvariationen einer "Rassen-Ghetto-Thematik" zu nähern, die wir all zu gut kennen, gelingt es allen daran Beteiligten, der wahren Geschichte dahinter ihre Authentizität zu bewahren. Die schauspielerische Leistung der Kids bewegt. Dadurch bewegt der Film von Anfang bis Ende, unabhängig der Tatsache, dass das Thema schon zur Genüge durchkaut wurde.
Ich denke, man sollte in diesem Falle einfach klar unterscheiden zwischen einer Themenverfilmung und einer biographischen Verfilmung. In diesem Sinne: die Abhandlungen, Situationen und Gespräche, die Charaktere und Figuren, sind einem wirklichen Geschehnis entnommen.

Der Film bewegt, er nimmt dich mit und ist zudem pädagogisch tatsächlich wertvoll. (Es gibt ein paar unglaublich geniale Ideen der Lehrerin.)
Mag sein, dass man hier mit einer scheinbaren Utopie konfrontiert wird, Fakt dabei ist, alle Kinder dieser Klasse sind raus aus der Scheiße, sind nicht tot und leben heute mit Abschluss, mit Ausbildung, mit Jobs in richtigen Häusern oder Wohnungen außerhalb der Sozialbauten und nicht mehr auf der Straße! Dieser Tatbestand umschreibt keinen klischeehaften amerikanischen Traum like Hollywood. Dieser Tatbestand zeigt einfach, dass es auch positiv enden kann.

Ich kotz auch gern bei zuviel Positivismus und Schönmalerei, aber ich denke nicht, dass der Film das präsentieren will und wollte. Und ganz ehrlich, schön ist es nicht! DEr Horror steckt im Detail, in der REALITÄT!

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

viewer

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Der Film gibt sich alle Mühe, pädagogisch wertvoll zu sein und das ist schon das Problem. In jeder Szene gibt es erhobene Zeigefinger und jede Menge kitschige Läuterungen von Gang-Kids. Jugendliche der Immigranten-Unterschicht sollen sich mit dem Holocaust beschäftigen und schon werden alle ganz brav. Und die Lehrerin der Oberschicht begreift, dass man diese Kinder nicht aufgeben darf. Zum Einschlafen.
Irgendwie erinnert auch jede Plotwendung an "Dangerous Minds" und seine vielen Nachahmer. Beeindruckend sind höchstens die schauspielerischen Leistungen der Jugendlichen, dramaturgisch bewegt sich aber alles nur auf dem Niveau eines Schul-Musicals.

Der kitschige Höhepunkt ist, als ein Ghettokid nach der Lektüre von "Das Tagebuch der Anne Frank" zum anderen sagt: Hey, die Anne Frank ist echt cool. Die war in unserem Alter. Sie versteht unsere Probleme, meine Probleme! Nein, sie ist nicht gestorben. Sie lebt weiter. - Und dann kommt eine Montagesequenz mit hipper Rap-Music in der die ganze Klasse Aktionen veranstaltet, um Geld zu sammeln, damit sie die Autorin des Buches in ihre Schule einladen können. Und als diese dann von den Nazis erzählt steht ein Junge auf uns sagt "Ich hatte nie Vorbilder oder Helden. Jetzt schon! Sie sind meine Heldin". - ich konnte meinen Würgreiz kaum noch unterdrücken!

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Wizzard

Antwort löschen

Ich stimme dir zwar zu bezüglich dem was du bemängelst, jedoch möchte ich hinzufügen, dass vieles (wie etwa die zuletzt von dir genannte Szene) unglaublich an der deutschen Synchronisastion gelitten hat. Im Original ist das noch erträglicher und verursacht nicht diese Fremdscham. Insofern eine treffende Bewertung.


miguelito7

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

ich finde den film sehr gelungen, obwohl er manchmal schon sehr kitschig ist !
und vllt. wusste man auch nach 5 min wie der film ausgeht, trotzdem ändert es nichts daran das es ein guter film ist ! für mich ist und bleibt es mein lieblingsfilm, trotz der ab und zu kitschigen szenen !

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

mcköstje

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Kennt man einfach schon.
Bietet somit nichts neues.Der Film an sich ist ja nicht schlecht aber er ist alles andere als einfallsreich,und das macht sich im Laufe des Films auch bemerkbar.Viel zu häufig denkt man sich-das kenn ich doch schon!
Letzlich macht einzig und alleine Hilary Swank hier den Unterschied aus,wobei diese den Film auch nicht vie besser macht.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

reem

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Guter Film, der zum Nachdenken anregt.
Keine Spannungskanone, aber mitreissend und durch gute Schauspielleistung überzeugend.

Kommentar gefällt mir Antworten

Mayla

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Langweilig: Nach 5 Minuten weiß man wie der Film ausgeht. Soviel Klischee habe ich lange nicht gesehen: Junge hübsche weiße Lehrerin rettet verlorene Seelen (Ghettokids)Und zwar gleich eine gesamte Schulklasse!
Ich selbst bin Lehrerin und war mit einer 10. Klasase in dem Film. Selbst die Schüler konnten diese kitschige Verfilmung nicht mehr ertragen und ernst nehmen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Leila57

Antwort löschen

Interessant. Wurden die Kids der 10. Klasse auch vorab darüber aufgeklärt, dass es sich um eine zwar bekannte Thematik handelt, die schon zum erbrechen oft verfilmt wurde, dass aber genau DIESE Verfilmung einer realen Begebenheit entnommen ist??
Interessiert mich einfach, bin Pädagogin und ich mochte den Film trotz Klischeebomben und unabhängig davon, dass Der Club der toten Dichter geistig wesentlich mehr Tiefe bietet. lg


fburges

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Ein wunderschöner Film, der Hoffnung vermittelt und irgendwie aufbaut! Beeindruckend!

Kommentar gefällt mir Antworten

Luciusperca

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Absolut mitreißender Film mit einem perfekt abgestimmten Soundtrack

Kommentar gefällt mir Antworten

Benni-THE-KING

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein guter und sehr bewegender Film mit sehr guter Musik

Kommentar gefällt mir Antworten

Isdaron

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

MTV Films hat inzwischen eine Reihe hübscher Filme produziert, darunter auch diesen hier. Und auch wenn Hilary Swank als Lehrerin manchmal eher wie ein hübscher cheerleading Teenager umherläuft: Die Story ist packend, sogar wahr; die Botschaft wichtig und gut gefilmt.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

illusionist

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr guter Film

Kommentar gefällt mir Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch