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Freelancers

Freelancers (2012), US Laufzeit 96 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller


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Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.8
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123 Bewertungen
14 Kommentare
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von Jessy Terrero, mit Curtis '50 Cent' Jackson und Forest Whitaker

In Freelancers wird der Rapper 50 Cent zum Cop und will seinen toten Vater rächen.

Der Sohn (Curtis ‘50 Cent’ Jackson) eines ermordeten Polizisten aus New York tut sich mit dem ehemaligen Partner seines Vaters und einer Gruppe abtrünniger Cops zusammen. Sein neuer Boss Captain Sarcone (Robert De Niro) will herausfinden, ob er wirklich das Zeug zum Cop hat und nimmt ihn unter seine Fittiche. Als der junge Mann schließlich herausfindet, wie sein Vater wirklich ums Leben kam, will er Rache. Ein Film über Vertrauen, Loyalität und Respekt…

Hintergrund & Infos zu Freelancers
In der Hauptrolle von Freelancers ist Curtis Jackson, besser bekannt als Curtis ‘50 Cent’ Jackson, zu sehen. Mit Get Rich or Die Tryin’ startete der Rapper 2005 seine Leinwandkarriere und drehte seitdem bereits mit Schauspielern wie Bruce Willis (Set Up – Freunde für’s Leben, Feinde für die Ewigkeit, Fire with Fire – Rache folgt eigenen Regeln), Val Kilmer (Gun) oder Ray Liotta (All Things Fall Apart). Jessy Terrero übernahm die Regie bei Freelancers. Zuvor arbeiteten Torrero und 50 Cent unter anderem gemeinsam an Gun und an der Dokumentation 50 Cent: The New Breed. (AP)

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Mehr Bilder (5) und Videos (2) zu Freelancers


Cast & Crew

Drehbuch
Filmdetails Freelancers
Genre
Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Mysterythriller
Produktionsfirma
Cheetah Vision, Emmett/Furla Films, Envision Entertainment, Grindstone Entertainment Group

Kritiken (2) — Film: Freelancers

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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1.0Ärgerlich

Rapper mit Schauspielambitionen gibt es in Amerika zuhauf. Talentiertere wie Eminem, Mark Wahlberg, Snoop Dogg, Ice-T, Mos Def oder Will Smith und wenigere talentierte wie LL Cool J oder Ice Cube. Als solcher hat sich auch Curtis „50 Cent“ Jackson durch seine Quasi-Autobiografie „Get Rich Or Die Tryin’“ erwiesen. Im Direct-To-DVD-Release „Freelancers“ mischt er einen starbesetzten Cop-Thriller auf. Regisseur Jessy Terrero, 2010 mit 50 Cent bereits beim Gangster-Rache-Geballer „Gun“ zugange, präsentiert eine durch geläufige Genremotive und Zwischenschnitte der New Yorker Skyline dominierte gelackte Videopremiere, aus der sein von Bad Lieutenants umgebener Hauptdarsteller als Strahlemann hervorgeht, ohne selbst geglänzt zu haben.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JackoXL: Die Drei Muscheln

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3.0Schwach

Die x-te Variante von "Training Day", diesmal so was von over the top, dass es fast schon als Parodie durchrutschen könnte. In der Hauptrolle mit Curtis Jackson, der Zwei für einen Dollar Typ, der auch genau so spielt, mit stets halboffenen Mund und festgefrorener Mimik aufgrund von Coolness-Überdosis. Selbst wenn der Rest vom Film noch vernünftig wäre, mit diesem Hauptdarsteller dreht man sich schon mal das warme Wasser ab. Soll man jetzt froh darüber sein, dass er wenigstens keinen guten Film versaut? "Freelancers" latscht nicht nur auf einem ausgetrampelten Klischee-Pfad herum, es wid auch noch so dermaßen übertrieben. Cops sind die wahren Gangster, wussten wir schon lange. Allein die ersten Szenen von Forest Whitaker (ja, der Oscarpreisträger): Beim ersten Tag vom halben Dollar kokst sein Partner am Steuer, wickelt einen Drogendeal ab, kauft illegale Waffen, lässt sich von einer Nutten einen Blow-Job hinter einem Müllcontainer verpassen und erledigt eine unschuldige Frau mit Kopfschuss, um Drogen bei einer Durchsuchung einzustecken. Mitten im Leben. Auf dem Niveau geht es munter weiter. Drogen, Nutten, Mord und Korruption im Minutentakt, der "Held" macht da mit, als wenn es nichts anderes geben würde. Dazu donnert der Gangster Rap aus den Boxen und Robert De Niro (ja, der zweifache Oscarpreisträger) gibt sich voll und ganz seinem Gnadenbrot hin und darf so Sätze sagen wie: "Das ist dein Anteil, plus ein kleiner Bonus, um die Muschis zu bezahlen" oder "Keine Schlampe verdient Vertrauen". Ach herrje. Auf was diese nicht beabsichtigte Karrikatur hinausläuft ist dazu auch noch so offensichtlich und tut auch nichts dafür, irgendwie doch noch einen anderen Weg einzuschlagen.

Ausgelutscht, einfallslos und so was von überwürzt, dass es niemals erntzunehmen ist, aber leider genau das sein will. Dazu auch noch De Niro und Whitaker, kann man für die nicht mal einen Spendenaufruf starten? Curtis gibt vielleicht auch 50 Cent.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten

JackoXL

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Ich gebe mir Mühe. :)
Danke!


c8n8b1s

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"Die x-te Variante von Training Day" - jepp, und von noch ein paar Streifen laaange vor Training Day ;) aber stimmt scho. Iss unnötig der Film. Hat mich auch ziemlich geärgert. Der Showdown war abba noch ganz lustig ...



Kommentare (12) — Film: Freelancers


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LivingDead

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Bewertung3.0Schwach

Wären hier nicht die beiden Oscar-prämierten Stars Robert de Niro und Forest Whitaker, der Film wäre nicht einmal eine Randnotiz wert. Und so passierte es doch, dass man sich als geneigter Fan jener alt gewordenen Stars einen Film ansieht, welcher doch besser nicht gedreht worden wäre. Fraglich einmal mehr ist, warum es Curtis "Fuffzich Cent" Jackson immer noch erlaubt wird, in Filmen mitzuspielen. In dieser Liga (musikalisch enthalte ich mich mal) ist er schlichtweg eine Nullnummer, sodass ich ihn mir unter normalen Umständen nicht mal für 50 Cent ( ;-) ) freiwillig antun würde. Doch die prominente Besetzung der Nebenrollen und ein immer gängiger Cop-Plot stimmten mich einigermaßen optimistisch.
Unter'm Strich kann man aber sagen, dass selbst ein De Niro oder Whitaker (der einmal mehr seine "Street Kings"-Rolle einnimmt) den schwachen Plot, mit völlig unglaubwürdigen Charakteren und deren Wandlungen, nicht aufzuwiegen vermögen. Selbst als Potpourri konventioneller Genredogmen scheitert der Film durch seine wirre Story und dem dilettantischen Hauptdarsteller, welcher jede auch nur ansatzweise emotionale Szene jedweder Emotion beraubt.
Eine Bauchlandung von einem Film.

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Einar

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Bewertung6.0Ganz gut

Robert de Niro - Agenda (RdN-Sonntag)
---

Habt ihr gedacht, ich bin mit dieser Serie durch? Noch lange nicht, schließlich dreht der gute alte Mann ja so schnell einen Film nach dem anderen, dass man gar nicht mehr nachkommt, wieviele Streifen jetzt in seiner Vita stehen.
Dass ich die letzten Wochen keinen bewertet habe, lag daran, dass ich u.a. "Der Pate II" und "Es war einmal in Amerika" gesehen habe.

Und glücklicherweise kam ich jetzt an "Freelancers".
Denn das ist mal wieder ein richtig guter Film mit De Niro.
Endlich wieder anspruchsvoll, beeindruckend, intelligent, spannend, berührend, stringent, subtil und vor allem auf De Niro abgestimmt. All das ist "Freelancers"...
... NICHT !!!

Irgendwie erinnert die Art an "Training Day", aber auch wenn ich den schon nicht so knülle fand, kommt der hier nicht mal da dran. Trotz eines De Niro, den ich aber wie immer gerne zusehe. Das ist das Problem: Man sieht ihm nur noch zu, man kann bei seinen Filmen gar nicht mehr mitgehen, weil er keine gute Rollen auf den Leib geschrieben bekommt oder weil er seine Rolle nur souverän runterspielt.
Warum ich "Freelancers" dennoch eine 6.0 gebe? Fragt mich was Leichteres. Da ich keine Drogen nehme, hat mich wahrscheinlich schon der exzessive Anblick eben dessen in so eine Umnachtung versetzt, dass ich mich intuitiv dafür entschieden habe.
Bei Zweifel in der Gemeinde, kann ich aber beruhigen: Tendenz ansonsten nach unten!
Jedenfalls muss man das nicht gesehen haben - auch wenn man ein paar Namen kennt...

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MonsieurTomate

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Bewertung1.5Ärgerlich

De Niro und Whitaker wie immer großartig, dennoch reicht es nicht, um über die schwache Story mit Logiklücken und die noch schlechtere Leistung von Curtis Jackson hinwegzutrösten.

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Co-Pilot

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Bewertung6.0Ganz gut

Gut gemachter und -anzusehender Actionmovie mit ordentlicher Besetzung. Nichts besonderes, aber eine bündige Story und soldie Actioncost... War in Ordnung, gibt schlechteres.

Fazit:
Wie jeder Movie startete auch Freelancers bei uns mit 5,0 neutralen Punkten. Up`s & Down`s ergeben dann unsere Endbewertung. Freelancers geht mit ganz passabelen, relativ ordentlichen & aber auch wenig inspirativen 6,0 Punkten in the books.
*kann man ansehen*

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TinaCocaine

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Bewertung3.0Schwach

Was bitte war denn das? Peinlicher kann man eine Story wohl nicht aufziehen! Nichtssagend, unlogisch, undurchdacht und komplett auf Sex ausgelegt. 50 cent mal wieder endlos schlecht (wie ich es mir bereits dachte, bevor ich den Film anschaute) und auch die restlichen Darsteller haben nicht sonderlich viel zu bieten. Und wieso in Herrgotts Namen wird immer sofort geschossen? Macht echt keinen Sinn das Ganze...Naja, schwach, überaus schwach - vor allem das lachhafte Ende!

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patcharisma

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Bewertung2.0Ärgerlich

Vom Editing-Pult direkt ins hinterste Gestell Ihrer Videothek! Diffuse Charakterzeichnungen, schwammige Motive, sinnlose Abfolgen, absolute Unglaubwürdigkeit und keinen roten Faden - zu "Freelancers" gibt es wenig zu sagen. Die völlig hanebüchene Geschichte mit ihren abgekurbelten Namen ohne Ende (wer ist da eigentlich wer?) ist vorallem eins: Nämlich kaum je nachvollziehbar, unmöglich zu folgen und bis zum bescheuerten Schluss unter dem Strich völlig unverständlich. Der Drehbuchautor wusste wohl schon zu Beginn selbst nicht, was er dem geplagten Zuschauer hier eigentlich vorsetzen wollte - es kommt einem vor, wie wenn hier so "World without End"-mässig einfach ein bisschen drauflos gekritzelt wurde. Das ganze lächerliche (da völlig übertriebene) Korruptionselement dieser Möchtegern-NY-Polizisten geht nicht mal als Parodie durch. Freunde praller Titten (und der dazugehörigen Primitiv-Sprache) kommen immerhin auf ihre Rechnung - und wenn es solche frei Haus gibt, ist auch Curtis "50 Cent" Jackson nicht weit. Forest Whitacker (der dringend endlich mal zur Diät-Kur sollte) spielt in Peinlichkeit noch seine ganzen jungen B-Cast-Kollegen an die Wand.

Tragisch: Robert De Niro war wohl noch nie so gruslig! Diese grottige Rolle und sein hundsmiserables und aufgesetztes Schauspiel wird ihm wohl nicht nur Sympathien bei seinen Hard-Die-Fans kosten, sondern langsam auch seinen unantastbaren Mythos begraben.

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JackoXL

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De Niro und Whitaker sind so gut, aber sie betteln um die Rente. Vollkommen unverständlich, ich würde die jederzeit verpflichten. Die können es noch, aber neben dem halben Dollar in so einem Klischee-Suppen-Eintopf-Durchfall zu spielen, und sich dann auch noch so lächerlich zu machen, ist eine Schande!


pischti

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Ich habe diesen Mist zum Glück nicht grundlos in der Videothek stehen lassen. Trotz de Niro hat mir das Geldstück, was hinten draufstand, gereicht um NICHT zuzugreifen :D


frank-br

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Bewertung6.5Ganz gut

Whitaker und De Niro wie immer ausgezeichnet (wenn ich auch gerne mehr von ihnen gesehen hätte). Ansonsten ein unterhaltsamer Cop/Gang Film. Sicher nichts was man nicht schon kennt, aber ganz gute Kost für einen netten Abend.

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Marzellus

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Bewertung2.0Ärgerlich

Doof und peinlich. Schade um die (ansonsten) recht guten Darsteller.

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C_C

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Bewertung7.5Sehenswert

hatte was. Der Whitacker wie immer genial. 50 Cent erstaunlich cool. Und, irgendwie, ein sehr schönes, quasi-offenes Ende.

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c8n8b1s

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Fands du nicht dasser inner Polizeiuniform aussah als will er zuner Lack-und-Leder Party gehn? ... Ich weiß nich ...


C_C

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es ging doch eh dauernd um's ficken, wie üblich bei Filmen über korrupte Cops...


BrittaLeuchner

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Die Kritiker sind verstummt und viele Kommentatoren fragen: was bitte war denn das? Und ich kann wenig zu dem Film sagen, da ich ihn nach 15 Minuten ausgemacht habe. Aber ich kann etwas zu dem Phänomen sagen, zu dem was hier passiert ist: Jede Zeit in der Filmgeschichte hatte seine schwer zu erklärenden Darsteller-Phänomene. Leute, die einfach nur dastehen und nichts tun als nur da stehen, und plötzlich stehen lauter gute Leute um sie herum und man fragt sich: wie ist das passiert. Im Rückblick verklärt sich das oft und wir halten diese Leute für gute Schauspieler weil sie ein in der Rhetrospektive faszinierendes Gesicht haben und interessante Leute um sich herum scharen. Damals war es mit Charles Bronson genauso. Er stand nur da und glotzte. Weiter nichts. Und heute schwören die Cineasten darauf, dass er einfach nur großartig war. Brando genauso. Und letzten Endes sogar De Niro als er anfing. Mr. C. "50Cent" Jackson ist (aber nur schwach im Ansatz) auch so ein ähnliches Phänomen. Und so gibt es immer wieder nicht nachvollziehbare Magneten in der Branche, um die sich unerklärlicher Weise Leute versammeln, die augenscheinlich da erst einmal tunlichst wegbleiben sollten, aber wahrscheinlich glauben wieder so einen Magneten entdeckt zu haben. Wer hier schreibt "De Niro lässt nach" , oder "De Niro macht ja nur noch Müll" etc., hat a) nicht begriffen, dass De Niro diesen Film nicht "macht", und b) nicht verstanden, wie so etwas abläuft und warum so ein hochkarätiger Schauspieler in solch einem Film landet oder was ihn mit den Film verbindet. Denn es ist schwer seine eigenen Projektionen, die man als Verehrer eines Schauspielers im Kopf hat abzuschalten.

Da kommen viele Dinge zusammen, die wir beim Gesamteindruck unterschätzen, und obwohl wir um die Dinge wissen, messen wir Ihnen nicht genug Bedeutung bei der Einschätzung der Lage bei:

Da wäre an erster Stelle das Lokalkolorit zu nennen, das wir dem Film nicht abschätzen können, da wir nicht aus der Region kommen. Es gibt Filme, die schaffen es deswegen noch nicht einmal über den großen Teich, da sie zu regional-spezifisch sind. Dann kann ein zu "fleischiger" Schnitt einen Film schlagartig herunter ziehen, weil er zu viel In's und Out's preis gibt und der Filmrhythmus im Eimer ist. Zu fleischig heißt, er hat zu viel "dran" gelassen. Ins und Outs sind die Warmspielsekunden nach dem "Action"/"Bitte" oder die Momente am Ende, wo die Darsteller auf das "Cut" - "Danke" warten. Dann noch die Lebensgeschichte De Niros, der selbst aus dem Ghetto (Little Italy in N.Y.) kommt, wie Mr. C. Jackson. Dann die Synchronisation aller Übersee-Filme, die uns einen komplett anderen Stimmungsbogen vermittelt. Dann dass De Niro schon immer "afroamerikanische" Kultur unterstützt hat und deswegen in der amerikanischen Hip Hop Szene seid den 1980zigern bereits einen sehr wohlwollenden Ruf genießt und das sicherlich hier mit reinspielt, als er das mittelmäßige Drehbuch in den Händen hielt. Denn, spielen wir das Szenario spaßeshalber mal durch. Selbst wenn ein Berater zu ihm gesagt hätte: "Hey, lass die Finger von dem 50Cent. Der kann weder schauspielern noch ist er ein talentierter Rapper. Und dumm und gefährlich ist der auch. Der hat in Hollywood nichts zu suchen". Dann hätte De Niro schon aus Trotz geantwortet: "Er kommt aus der Gosse, wie ich, und er hat es schwer in unserem Land etwas zu werden, weil er Afroamerikaner ist. Ich mach den Film." Ich hatte sogar kurz in meiner Verzweiflung den kindlichen Gedanken in mir, dass De Niro und Whittaker dem Regisseur, der ja vorher schon mit C. Jackson gearbeitet hatte und ihn wohl protegiert, vielleicht einen Gefallen schuldig waren. Wer ein wenig Einblick hinter die Kulissen hat, weiß, dass vieles ganz anders läuft als manche meinen, die sich damit von außen lange beschäftigt haben, und wenn das Kind dann erst einmal in den Brunnen gefallen ist, kriegt man es da nicht mehr heraus. Wenn De Niro am Set steht ist das Kind bereits im Brunnen und ein Profi bringt zu Ende wo er zugesagt hat.

Ich hätte zu gern De Niros Gesicht gesehen, als er im Schnittraum die Rohfassung gesichtet hat. Es würde mich stark wundern, wenn es ihm nicht genauso gegangen wäre wie mir und euch. Aber er ist ein sehr erfahrender und langjährig gesattelter Schauspieler, der inzwischen weiß dass sich die Welt nicht nur um gute Filme dreht und wird es trotz innerlichen Ärgernisses gelassen nehmen. Drum möge er uns verzeihen, dass wir uns in der schlechten Bewertung einig sind. Und wir dürfen nicht vergessen, es wird Leute geben, die auf Grund ihrer niedrigen Erwartungen, ihrer Unkenntnis über De Niro Filme wie Taxi Driver, Hexenkessel, Mission, Kap der Angst etc. und weil sie zufällig abends im Fernsehen in den Film reingeschaltet haben, diesen Film völlig neutral begegnen, auf sich wirken lassen und hier schreiben werden: "Ich fand ihn doch garnicht so schlecht. Ich wurde gut unterhalten."

Warum ich nichts zum Film geschrieben habe? Nun, da wüsste man nicht wo man anfangen soll. Von der ersten Minute an wird man das Gefühl nicht los: was bitte ist denn da passiert?? Und wer mir jetzt sagt, das liegt doch vor allem an der hanebüchen schlechten Story und dass der Film eine Kopie von hundert anderen Filmen ist, dem sage ich: Ja, aber das kann man über viele andere Filme auch sagen, die aber gute Filme waren und deshalb viel es Dir nicht auf ;-)

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daniel.weilich

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zu Britta Leuchner: fand den Film, wie du schon vermutet hast, garnicht sooo schlecht als ich ihn mal eher zufällig sah. Also nicht so schlecht, wie du zumindest :-) Aber ich kann nachvollziehen was du meinst. Stimmt schon auch dass der Film sich irgendwie an vielen Stellen so unfertig anfühlt und man denkt warum spielt De Niro da mit. Und dann wiederum denkt man: stimmt, hat er ja oft, in Filmen die in der afro-amerikanischen Kultur angesiedelt waren. Er wird ja auch oft in Rap Texten zitiert.

zu Wu-Tang-Sven: Don't feed the Troll please! Allerdings frag ich mich: wen genau meinst du hier? Außerdem finde ich es nicht sonderlich wichtig in Foren pingelig auf Tippfehler zu achten.


Brentano

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Sachlich vernübftigere Menschen gibt es auch noch, das ist zumindest beruhigend, ... hier und da ------------> x


caccia.dreiachtfunf

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Bewertung1.0Ärgerlich

Totale Katastrophe!!Ein Punkt vergeb ich nur weil De Niro mitspielt...aber auch er rettet den Film nicht!Total unauthentisch...Eine Mischung aus billigem Training Day und was weiss ich noch alles...

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c8n8b1s

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ging mir auch so. Auch wenn das Thema schon so häufig filmisch be-ackert wurde, hätte man bestimmt noch was draus machen können mit so einem Cast. Schade


caccia.dreiachtfunf

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du sagst es...SCHADE


xantilon

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Bewertung4.5Uninteressant

de Niro macht nur noch Scheiß

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c8n8b1s

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naja, De Niro würd ich da jetzt nicht die Schuld für in die Schuhe schieben ;-)



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