Friedliche Zeiten

Friedliche Zeiten (2008), DE
Laufzeit 98 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 18.09.2008

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5.5 Community
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4 Kommentare
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von Neele Vollmar, mit Katharina Schubert und Katharina M. Schubert

Nach ihrer Flucht in den Westen 1961 sollten für die Striesows eigentlich friedliche Zeiten beginnen. Aber Irene (Katharina Schubert) sehnt die vertraute DDR zurück, fürchtet die angeblichen “Zweitfrauen” ihres Mannes Dieter (Oliver Stokowski) und erwartet täglich den dritten Weltkrieg. Als der Krieg schließlich im Wohnzimmer ausbricht, beschließen ihre Kinder Ute (Nina Monka), Wasa (Leonie Brill) und Flori (Tamino Wecker), dem Glück ihrer Mutter etwas nachzuhelfen. Mit unerwarteten Folgen…

Handlung

Die Striesows sind vor einigen Jahren in den Westen geflüchtet. Doch Mutter Irene (Katharina Schubert) ist noch immer nicht angekommen im Wirtschaftswunderland BRD. Sie hat Heimweh nach der DDR und findet keinen Kontakt zu den Nachbarn. Sie wird von zahlreichen Ängsten geplagt, verdächtigt ihren Mann Dieter( Oliver Stokowski), eine Geliebte zu haben, fürchtet den Ausbruch des dritten Weltkrieges und glaubt, dass sie früh sterben wird.

Dieter nimmt ihr Verhalten mal amüsiert, mal genervt hin. Die Kinder, besonders die beiden älterne Mädchen Ute (Leonie Brill) und Wasa (Nina Monka), versuchen alles, um ihre Mutter glücklich zu machen. Aber alle Versuche scheitern, bei einer nächtlichen Panikfahrt mit dem Auto verursacht Irene fast einen Unfall und die Kinder beschließen, dem Schicksal nachzuhelfen.

Sie glauben, wenn die Eltern geschieden sind, werden alle glücklicher. Sie schmuggeln Kinokarten in Papas Tasche und Irene schmeißt ihren Mann raus. Schließlich hatte er ihr gerade eine echte Affäre gebeichtet. Dieter kommt bei seinem Schwager (Axel Prahl) unter.

Als die Kinder merken, dass ihr Plan nur noch mehr Kummer bringt, beichten sie alles. Irene nimmt ihren Mann wieder auf, die Versöhnung wird mit dem Bau der eigenen Wohnung gekrönt.

Quellen
Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Friedliche Zeiten

Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag

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1.5Ärgerlich

[Dies ist] deshalb ein missglückter Film, weil er nicht weiß, was er von seinem Stoff halten soll und solange, wie er sich das überlegt, die Kamera laufen lässt. Das produziert Wiederholung und Langeweile des lustvoll ausgestatteten Kleinbürgerlebens. Weder der psychologische Konflikt (die Isolation der Mutter versus die Freiheitssuche des Vaters ) wird ausgearbeitet, noch der politische: Die frühe Form der Ostalgie, wie sie die nicht angekommene Mutter verspürt, versus Übernahme des westlichen Lebensstils, wie ihn der Vater versucht.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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5.0Geht so

Das ist alles so herzig, man möchte fast weinen. Und vergessen, dass das Zeitkolorit hier nur die Tapete liefert für eine ganz alltägliche Familiengeschichte. Warum muss eine Erzählung aus nicht gar so ferner Zeit immer "dringlich" sein? An den meisten Menschen rast die Weltgeschichte unerkannt vorbei, zum Glück. Das war 1968 nicht anders. Wäre "Friedliche Zeiten" ein Film aus dieser gar nicht friedlichen Zeit, man hätte vermutlich einen Klassiker.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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5.5Geht so

Nach dem Überraschungserfolg „Urlaub vom Leben" legt Regisseurin Neele Leana Vollmar nun ihren zweiten Langfilm vor. Dabei trifft sie mit Leichtigkeit den Ton der Romanvorlage der Bestseller-Autorin Birgit Vanderbeke, die eine dramatische Situation aus der unverstellten Sicht der Kinder erzählt. In den Hauptrollen der anrührenden Tragikomödie sind Katharina Schubert ("Shoppen"), Oliver Stokowski ("Die wilden Hühner und die Liebe") und Axel Prahl ("Halbe Treppe") zu sehen...

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LisaBein

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Witzige DDR Komldie! Besser als der Rest.

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