Frühlingssinfonie

Frühlingssinfonie (1983), DE
Laufzeit 103 Minuten, FSK 6, Musikfilm, Drama, Kinostart 08.04.1983

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7.2 Kritiker
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von Peter Schamoni, mit Nastassja Kinski und Herbert Grönemeyer

“Frühlingssinfonie” ist ein Film der Leidenschaften. Er erzählt die Liebesgeschichte zwischen Clara Wieck und Robert Schumann, aber auch die Geschichte der Haßliebe zwischen Schumann und Friedrich Wieck, dem Vater Claras, der seiner Tochter in mehr als väterlicher Liebe verbinden ist. Indem er ihre Karriere betreibt, will er sich selbst als Künstler verwirklichen. Was wäre Wieck ohne Clara? Was würde aus Schumann ohne sie? Eine Leidenschaft haben alle drei: die Musik. Der Kampf, den die beiden Männer um Clara führen, ist zugleich ein Kampf verschiedener Kunst- und Lebensstile, ein Kampf der Generationen. Schumanns voreheliches Leben, seine wechselnden Liebschaften, seine exzessiven Klavierübungen, die bis zur Selbstverstümmelung führen, seine frühe, manisch-fiebrige Musik stehen in krassem Kontrast zum traditionellen Virtuosentum, das Wieck mit seiner Tochter glänzend manifestiert. Höhepunkt des Films ist der Prozess, der um Schumanns und Claras Eheerlaubnis geführt werden muss. Für Wieck bricht eine Welt zusammen, er ist die tragische Figur der Geschichte. Schumann gewinnt Clara. Seine “Frühlingssinfonie” ist Ausdruck seiner Liebe, seiner Leidenschaften für Clara und Ausdruck eines nach vielen Rückschlägen errungen Sieges. Der Schluss des Films lässt anklingen, daß es ein Sieg auf Zeit ist.

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Kommentare (4) — Film: Frühlingssinfonie

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Brigittes Helm

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Bewertung2.0Ärgerlich

Absoluter Quark. Gröneschreier nervt und nervt. Einmal mehr.

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Es ist ein Musikfilm und ein Liebesfilm. Nicht nur für Liebhaber der klassischen Musik. Ein prominentes Starensemble überzeugt durchaus, auch wenn man der gemütlichen Inszenierung (1983) das Alter ansieht. Ein schöner deutscher Beitrag zum Problem Robert Schumanns (Herbert Grönemeyer) grosse Liebe Clara (Nastassja Kinski). Der Soundtrack enthält viele wichtige Salonstücke des Meisters, inklusive der ’Träumerei’. Gutes altes Kino zum zurücklehnen und genießen, nichts aufwühlend Dramatisches, aber authentisch! Man fühlt sich ins frühe 19. Jahrhundert zurückversetzt.

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maslobojew

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein herausragender deutsch(-deutscher) Film. Das Schauspiel wirkte auf mich eine wenig steif, aber die Geschichte spitzt sich mehr und mehr dramatisch zu. Getragen wird der Film von den Ambitionen Vater Wiecks versus der Liebe zwischen Robert Schumann und Tochter Clara. Und damit funktioniert dieses Drama nicht in erster Linie als Musiker-Biopic, sondern mehr auf einer allgemeineren Ebene.

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RaZer

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Bewertung5.5Geht so

An sich gar nicht so schlecht wie ich befürchtet habe. Wenn man bedenkt, dass ich den Film nicht freiweillig gesehen habe. Schauspielerisch war das Ganze gar nicht so übel, auch musikalisch kann man ihn ertragen. Ob die Geschichte jetzt so hundertprozentig stimmt oder ob da wieder übertrieben wurde, kann ich nicht beurteilen. Ist nicht mein Genre, wird es auch nie werden, aber geschadet hats mir auch nicht.

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