[...] All das macht Frühstück bei Tiffany zu einem kurzweiligen Klassiker, der seine Beschwingtheit auf das Publikum übertragen kann. Doch genau hier liegt das Perfide von Edwards' Werk: Er ist derart fachmännisch auf Sympathisch getrimmt, dass die große Verlogenheit der Romanverfilmung gut überdeckt wird. Im Grunde stellt Edwards’ Film die literarische Vorlage völlig auf den Kopf. Doch auch diejenigen, die Capotes Werk nicht kennen, finden viele Gründe sich zu ärgern. Denn eigentlich ist Holly Golightly eine nur an materiellen Werten orientierte Prostituierte oder, salopp gesagt, eine geldgeile Hure; dazu noch überaus naiv und egozentrisch. Auch aufgrund des klugen Schachzuges, statt der ursprünglich gewünschten Marilyn Monroe die im Kontext der Rolle anachronistisch wirkende Audrey Hepburn zu besetzen, bewerkstelligt es Frühstück bei Tiffany clever, aus der überaus bedenklichen Handlung heraus beschwingt und sympathisch zu wirken. Wäre Edwards’ Werk sarkastisch und doppelbödig, Frühstück bei Tiffany wäre ein zeitloser Kommentar auf die damalige wie heutige Wohlstandsgesellschaft – doch der Film meint das alles erschreckend ernst und gibt seiner Hauptfigur als Belohnung für ihr verachtenswertes Ego sogar noch ein Happy End. [...]
Wer "Frühstück bei Tiffany" noch nicht kennt, sollte diese Wissenslücke ganz schnell schließen und wer den Film schon einmal gesehen hat, wird mir sicherlich beipflichten, dass es "Frühstück bei Tiffany" wert ist auch ein zweites oder drittes Mal gesehen zu werden.
Zugegeben, der Film selbst ist nicht genial, aber Audrey macht ihn durch ihre Eleganz und Liebenswürdigkeit zu einem der schönsten Filme. Der Vorspann mit dem Lied "Moon River" sagt alles. Das Lied wurde für Audrey geschrieben und wird in einer Szene von ihr gesungen. Das Lächeln, das sie hat, als sie zu Paul hinaufschaut, verzaubert einen immer wieder.
Ich werde nie den Tag vergessen, an dem ich diesen wundervollen Film zum ersten Mal gesehen habe. Er ist auch der Grund für mein Interesse an alten Filmen.
»Two drifters off to see the world …« »Breakfast at Tiffany’s« mag eine mißglückte Literaturadaption sein (Blake Edwards und George Axelrod verschieben Truman Capotes schwebend-nostalgischen Kurzroman in eine faktisch-präzise Gegenwart, ersetzen sehnsüchtiges Erinnern durch distanzierte Beobachtung) – und ist dennoch ein außerordentlicher Film, eine geschliffen-funkelnde, jazzig-vibrierende Darstellung des Lebens im real-existierenden Kapitalismus: Es geht, seien wir ehrlich, um Prostitution (wenn auch auf hohem Niveau), um eine in Givenchy-Roben gehüllte Nutte (»Any gentleman with the slightest chic will give a girl a fifty-dollar bill for the powder room.«) und um einen literarischen Stricher (»I'm a writer, W-R-I-T-E-R.«), beide radical chic und very sophisticated, modische Maskenträger und attraktive Identitätsflüchtlinge in einer (falsch-)goldenen Welt der dream maker und heart breaker, (Möchtegern-)Freigeister auf der Suche nach sich selbst – und einem anderen, zu dem sie (vielleicht) gehören. Audrey Hepburn, in der Rolle der Holly Golightly ideal fehlbesetzt, und George Peppard als Paul (»Fred-baby«) V-A-R-J-A-K finden (anders als bei Capote) in einem komplizierten Prozeß der Emanzipation auf den umwegigen, verregneten Nebenstraßen des Lebens heraus aus der aufgedrängten Pseudonymität, den selbstgebauten Käfigen, hin zum eigenen Ich, zum ersehnten Wir – und schließlich zu einer (bald wohl nicht mehr namenlosen) Katze. Ihre abgrundtief-oberflächliche love story kommt als scharfzüngig-traurige Sittenkomödie daher, urban und sentimental, trist und exzentrisch – ein perfektes Werk voller Brüche. D-E-R Großstadtfilm. D-I-E »moderne« Romanze. D-A-S (zumindest: E-I-N) Glanzstück des Post-War- und Pre-New-Hollywood: »People do belong to each other, because that's the only chance anybody's got for real happiness.«
Habe den Film jetzt ungefähr ein dutzend Mal angeschaut und finde ihn immer noch genial!
Audrey Hepburn verzaubert einen durch Witz, Naivität und Charme.
Jedes Mal, wenn ich mir den Film anschaue, habe ich hinterher ein kleines glückliches Lächeln auf der Lippe, das den ganzen Tag anhält :)
Natürlich ist Audrey süß. Aber der Film ist doch recht seicht. Ich persönlich empfehle den Roman von Truman Capote als die weitaus bessere Alternative. Im Buch ist der Ich-Erzähler eindeutig schwul, das hätte man sich damals wohl in Hollywood nicht getraut. Auch der Sarkasmus kommt in dem läppischen Film nicht so durch. Nur wegen der grandiosen Audrey vergebe ich 5 Punkte.
Der Film ist einfach wundervoll.
Holly ist einfach toll, Audrey Hepburn ist eine unglaubliche Schauspielerin. Im nachhinein hat es mich gewundert, dass die ewige Masche mit dem 'Brille-runterschieben-und-drüber-gucken' mir nicht auf die Nerven ging, aber irgendwie schafft sie es, das man das jedesmal wieder toll findet. Bei der Szene wo sie im Fenster sitzt und singt fällt einem richtig auf, was für Gesichtsausdrücke die Frau eigentlich draufhat und wie alle heutigen Schauspieler dagegen gnadenlos abstinken.
Die Anfangsszene, in der sie bei bzw. vor Tiffany frühstückt, zeigt einfach gleich den ganzen Charakter der Frau und irgendwie auch doch nicht. Man entdeckt immer wieder neues an ihr.
Die Klamotten und Frisuren von Holly fand ich alle wunderschön. Holly sieht einfach immer toll aus. Auch die Kulissen gefallen mir gut.
Die Buchvorlage wurde natürlich wie immer abgewandelt, Mag Wildwood und Rusty Trawler kommen nur kurz vor, am Ende gibt's ein Happy End, war ja klar, aber das stört gar nicht. Das einzige was da stört ist die neue Figur, diese Geldgeberin von Paul. Die nervt einfach nur. Gut hingegen finde ich, dass die Figur des Mr. Yunioshi weiter ausgebaut wurde, er übernimmt auch mit die Rolle von Madame Spanella und ist einfach amüsant.
Generell glaube ich, dass es eine ganze Menge Leute gibt, die nur den Film und nicht das Buch kennen. Und das ist auch gar nicht schlimm, denn bei 'Frühstück bei Tiffany' handelt es sich um die einzige Romanverfilmung, die ich bisher gesehen habe, die BESSER ist als das Buch. Der Film unterhält einfach besser, und wer es tiefgründiger haben will, kann ja einfach das Buch lesen. Das Happy End ist einfach schön. Sowas braucht der Film. Mich hat es total aufgeregt, dass Holly im Buch weggegangen ist und nicht mal den Kater mitgenommen hat.
Super Film, einfach klasse. 10 Punkte dafür.
Ich bin kein Mensch, der übermäßig in der Vergangenheit lebt oder überschwänglich Vergangenem nachtrauert. Doch wenn es etwas gibt, was zahlreiche Film-Klassiker neuen Produktionen vorraushaben, dann ist es Stil.
"Frühstück bei Tiffany" besitzt Klasse, Stil und Eleganz, von denen heutige Filme nicht einmal träumen können.
Vor genau 50 Jahren kam dieser Film heraus. In einer Zeit, als Alkohol und Zigaretten noch Zeichen für Wohlstand waren. Und in der, in den richtigen Kreisen, ein zeitloser und prägender Glamour vorherrschte. Wenn ich in eine Zeit des vergangenen Jahrhunderts zurückreisen könnte, würde ich mich, ohne zu zögern, für die Sixties entscheiden. Die Party, die Holly während des Films schmeißt, wäre genau mein Ding. Vorallem natürlich, wenn Audrey Hepburn dieser beiwohnen würde... Sie ist ebenso hinreißend wie wunderbar. Niemand kann mit solchen Rehaugen so verführerisch schauen. Unvergleichlich. Sie ist in dieser stilprägenden Zeit genau richtig aufgehoben.
Und obwohl der Film bereits ein halbes Jahrhundert vorweisen kann, hat er keinen Millimeter Staub angesetzt. Im Gegenteil. Wenn man vergleicht, was für Filme sich heutzutage "romantische Komödie" schimpfen, möchte man "Tiffany" bei der Hand nehmen und aus diesem, wenig angenehmen, Umfeld erretten. Der Film kann einen köstlichen Humor, eine beschwingte Atmosphäre, den bereits oft genannten, zeitlosen Song "Moon River" und natürlich Romantik (und zwar echte Romantik, ohne das man vor lauter Kitsch davonrennen möchte) vorweisen.
Ein wunderschöner Klassiker, bei dem ich jede Minute genossen habe.
In einer Welt voller Ratten und Superratten, scheint es kaum andere Möglichkeiten zu geben, als den trüben Stunden den Kampf anzusagen und den Vorteil unter den Gebenden zu suchen. Die anstrengende Jagd nach Geld bestimmt dabei das Leben, selbst wenn sich die Nehmende, so wie hier, mit erlesener Anmut und unzähmbarer Lebenslust zu verkaufen weiß. Doch so beeindruckend die vorgeführte Verantwortungslosigkeit und die ebenso charmante Verweigerung von vergangenen Verpflichtungen auch erscheinen mag, Erinnerungen lassen sich nicht immer verdrängen, und gewinnversprechende Zukunftspläne nicht immer in die Tat umsetzen. Denn unter der ganzen Oberflächlichkeit, brodelt eine unbefriedigte Sehnsucht, die einen Ort der Zufriedenheit ersehnt, der Glück oder das Gefühl von Geborgenheit vermittelt. Diese ersehnte Erfüllung bringt aber weder das titelgebende Schmuckunternehmen noch die ewige Geldsuche, sondern der konsequente Ausstieg aus dem Wettbewerb, der neben dem Sprung ins kalte Wasser des Lebens, auch Romantik in reinster Form verspricht.
wenn er das ende konsequent hart durchgezogen hätte, wäre der film perfekt gewesen, daher gibt es bei mir abzüge für hollys "plötzlichen sinneswandel" . oder was sagst du zu der glücklichen vereinigung am schluß?
Der Sinneswandel gefällt mir wunderbar und die Regenszene stellt für mich einen der magischen Höhepunkte des Filmes dar. Auch wenn ich denke, dass der Wandel gar nicht so überraschend kam. Waren doch bereits lange vor dem eigentlichen Ausstieg erste Ermüdungserscheinungen auszumachen. Die Aufgabe der Abhängigkeit, ist für mich also folgerichtige Weiterentwicklung und hübsche Gesellschaftskritik zugleich.
"Where do you go to my Lovely" von Peter Sarstedt als Film,oder?Hab den Film (leider) bis Heute nicht gesehen, aber was ich denke und was du schreibst ergeben diesen Gedanken...
Interessanter und auch irgendwie stimmiger Vergleich. Der Film selbst ist ein absoluter Klassiker, ich weiß nicht wie oft ich den schon gesehen habe. Also schnell nachholen! :)
Ein zeitloser Klassiker mit einer zauberhaften Audrey Hepburn auf dem Zenit ihrer Schauspielkarriere.
'Breakfast at Tiffany's' ist sehr stilvoll, wunderbar traurig, sehr humorvoll und hoffnungslos romantisch -kurzum: ein richtig schöner Film zum immer und immer und immer wieder anshehen, mit einem Traumpaar, bei denen die Richard Geres und Julia Roberts dieser Welt vor Neid erblasssen...
Sexy Partygirl auf der Suche nach Fortune und Fun. Stolpert über die kleinen Probleme des Alltags wie die Liebe, Probleme, Schicksalsschläge und Tatsachen. Blind durch die wunderschönen Straßen New Yorks, Frühstück at Tiffany‘s, verwöhnt und eingebildet. Holly goes lightly! Unbedacht und stürmisch sind ihre Entscheidungen, ihr Gemüt jedoch liebenswert und cute. Das Gegenstück, der Mann ihrer Träume. Nur erkennt sie erst spät wie der Mann ihrer Träume sein muss. Gravierung at Tiffany‘s, Abenteuer in der Großstadt, zeitloser Glamour der Trends setzt. Ein leichte, melancholische, zweistündige, stilvolle Party im Style der frühen 60s. Audrey verzaubert dich, verschmäht dich, ehe sie wieder in voller Pracht auf dich zukommt und verführt. Im kleinen Schwarzen. Schonmal einen liebevollen und vor allem eleganten Trip durch New York‘s Straßen unternommen?No! Erst wenn du diesen kleinen aber feinen Film siehst weißt du was Glamour bedeutet. Hot und zurückhaltend zugleich. Eine Augenweide in vielerlei Hinsichten. A little Klassiker. Obacht! Holly goes lightly! Love, love, love it... her!
Ein Klassiker. Ein Film, wie man ihn heute kaum noch findet und der trotzdem auch nicht so richtig typisch für seine Zeit ist. Schon die Eingangsszenen, natürlich mit der unvergesslichen Hintergrundmusik rund um „Moon River“ unterlegt, machen Lust auf mehr. Audrey Hepburn macht dieses sowieso – auch wenn sie in anderen Filmen, so wie ich finde, mehr Charme hatte. Dennoch: Holly Golightly bleibt die Rolle der Audrey Hepburn, die Rolle ihres Lebens. Denn der Film lebt von diesem ganz speziellen Charme den die Hauptperson hier verkörpert.
„I’m crazy about Tiffany’s”. Ja, verrückt, das ist Holly Golightly, nicht nur nach Diamanten, sondern in ihrer ganzen Art. Eine Frau, der man nicht widerstehen kann in ihrer faszinierenden und bezaubernden Art. Aber gleichzeitig auch eine Frau, die nur schwerlich zu ertragen ist in ihrer unheimlich anstrengenden Art.
Anstrengend kann so mitunter auch „Breakfast at Tiffany’s“ erscheinen, wirkt es doch mitunter genauso abgedreht und wirr wie Holly Golightly. Dennoch ist es ein schöner Klassiker, dem es gelingt eine leichtfüßige Komödie, Romantik und tiefgründige Gedanken in einer individuellen Art miteinander zu verbinden und die durchaus zwielichtige Lebenseinstellungen der Hauptcharaktere so darzustellen, dass diese auch in entsprechend prüden Zeiten nie den Eindruck vom etwas Verwerflichem machen.
Mitunter verliert sich „Breakfast at Tiffany’s” jedoch auch in Albernheiten, die störend wirken. Nimmt man dieses bei Holly Golightly so hin, so haben mich die Nebencharaktere, allen voran der japanische Nachbar, hier doch mitunter eher genervt.
Das soll aber das Gesamtbild wahrlich nicht zerstören. Es bleibt einfach ein rundum schöner Film mit einer erfreuenden Botschaft: "Okay, life's a fact, people do fall in love, people do belong to each other, because that's the only chance anybody's got for real happiness."
Schön anzuschauen, harmonisch und nie zu aufdringlich...
Nostalgie? Ich bin doch eigentlich viel zu jung, um mich an diese Zeiten zurückerinnern zu können. Schon eigenartig, wie viel einem alte Filme mitteilen können und wie sie vergangene Zeiten wieder aufleben lassen... Leider kann ich meine Begeisterung für in die Jahre gekommene Filme nie beiseite lassen. Ich will es trotzdem mal probieren:
"Frühstück bei Tiffany" ist ein umgänglicher Film, der mit sehr viel Liebe zum Detail und einer herausragenden Audrey Hepburn zu Recht Kultstatus erreicht hat. Puhh, geschafft...
Frühstück bei Tiffany - Kritik
US 1961 Laufzeit 115 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Musikfilm, Kinostart 12.01.1962
Kritiken (2) — Film: Frühstück bei Tiffany
Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
Kommentar löschen[...] All das macht Frühstück bei Tiffany zu einem kurzweiligen Klassiker, der seine Beschwingtheit auf das Publikum übertragen kann. Doch genau hier liegt das Perfide von Edwards' Werk: Er ist derart fachmännisch auf Sympathisch getrimmt, dass die große Verlogenheit der Romanverfilmung gut überdeckt wird. Im Grunde stellt Edwards’ Film die literarische Vorlage völlig auf den Kopf. Doch auch diejenigen, die Capotes Werk nicht kennen, finden viele Gründe sich zu ärgern. Denn eigentlich ist Holly Golightly eine nur an materiellen Werten orientierte Prostituierte oder, salopp gesagt, eine geldgeile Hure; dazu noch überaus naiv und egozentrisch. Auch aufgrund des klugen Schachzuges, statt der ursprünglich gewünschten Marilyn Monroe die im Kontext der Rolle anachronistisch wirkende Audrey Hepburn zu besetzen, bewerkstelligt es Frühstück bei Tiffany clever, aus der überaus bedenklichen Handlung heraus beschwingt und sympathisch zu wirken. Wäre Edwards’ Werk sarkastisch und doppelbödig, Frühstück bei Tiffany wäre ein zeitloser Kommentar auf die damalige wie heutige Wohlstandsgesellschaft – doch der Film meint das alles erschreckend ernst und gibt seiner Hauptfigur als Belohnung für ihr verachtenswertes Ego sogar noch ein Happy End. [...]
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenWer "Frühstück bei Tiffany" noch nicht kennt, sollte diese Wissenslücke ganz schnell schließen und wer den Film schon einmal gesehen hat, wird mir sicherlich beipflichten, dass es "Frühstück bei Tiffany" wert ist auch ein zweites oder drittes Mal gesehen zu werden.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (51) — Film: Frühstück bei Tiffany
Kommentar schreibenhollygolightly1 2011/12/24 16:49:45
Kommentar löschenZugegeben, der Film selbst ist nicht genial, aber Audrey macht ihn durch ihre Eleganz und Liebenswürdigkeit zu einem der schönsten Filme. Der Vorspann mit dem Lied "Moon River" sagt alles. Das Lied wurde für Audrey geschrieben und wird in einer Szene von ihr gesungen. Das Lächeln, das sie hat, als sie zu Paul hinaufschaut, verzaubert einen immer wieder.
Ich werde nie den Tag vergessen, an dem ich diesen wundervollen Film zum ersten Mal gesehen habe. Er ist auch der Grund für mein Interesse an alten Filmen.
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Joe Gillis 2011/12/18 23:55:23
Kommentar löschen»Two drifters off to see the world …« »Breakfast at Tiffany’s« mag eine mißglückte Literaturadaption sein (Blake Edwards und George Axelrod verschieben Truman Capotes schwebend-nostalgischen Kurzroman in eine faktisch-präzise Gegenwart, ersetzen sehnsüchtiges Erinnern durch distanzierte Beobachtung) – und ist dennoch ein außerordentlicher Film, eine geschliffen-funkelnde, jazzig-vibrierende Darstellung des Lebens im real-existierenden Kapitalismus: Es geht, seien wir ehrlich, um Prostitution (wenn auch auf hohem Niveau), um eine in Givenchy-Roben gehüllte Nutte (»Any gentleman with the slightest chic will give a girl a fifty-dollar bill for the powder room.«) und um einen literarischen Stricher (»I'm a writer, W-R-I-T-E-R.«), beide radical chic und very sophisticated, modische Maskenträger und attraktive Identitätsflüchtlinge in einer (falsch-)goldenen Welt der dream maker und heart breaker, (Möchtegern-)Freigeister auf der Suche nach sich selbst – und einem anderen, zu dem sie (vielleicht) gehören. Audrey Hepburn, in der Rolle der Holly Golightly ideal fehlbesetzt, und George Peppard als Paul (»Fred-baby«) V-A-R-J-A-K finden (anders als bei Capote) in einem komplizierten Prozeß der Emanzipation auf den umwegigen, verregneten Nebenstraßen des Lebens heraus aus der aufgedrängten Pseudonymität, den selbstgebauten Käfigen, hin zum eigenen Ich, zum ersehnten Wir – und schließlich zu einer (bald wohl nicht mehr namenlosen) Katze. Ihre abgrundtief-oberflächliche love story kommt als scharfzüngig-traurige Sittenkomödie daher, urban und sentimental, trist und exzentrisch – ein perfektes Werk voller Brüche. D-E-R Großstadtfilm. D-I-E »moderne« Romanze. D-A-S (zumindest: E-I-N) Glanzstück des Post-War- und Pre-New-Hollywood: »People do belong to each other, because that's the only chance anybody's got for real happiness.«
http://kinotagebuch.blogspot.com/
17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
_Sarah_ 2011/12/02 20:47:17
Kommentar löschenEin Film so süß wie eine Tasse heiße Schokolade und Audrey Hepburn war, ist und bleibt einfach zeitlos zauberhaft. Wie die Diamanten bei Tiffany's.
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Audreyfan 2011/11/30 14:39:30
Kommentar löschenHabe den Film jetzt ungefähr ein dutzend Mal angeschaut und finde ihn immer noch genial!
Audrey Hepburn verzaubert einen durch Witz, Naivität und Charme.
Jedes Mal, wenn ich mir den Film anschaue, habe ich hinterher ein kleines glückliches Lächeln auf der Lippe, das den ganzen Tag anhält :)
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Brigittes Helm 2011/11/19 14:53:40
Kommentar löschenNatürlich ist Audrey süß. Aber der Film ist doch recht seicht. Ich persönlich empfehle den Roman von Truman Capote als die weitaus bessere Alternative. Im Buch ist der Ich-Erzähler eindeutig schwul, das hätte man sich damals wohl in Hollywood nicht getraut. Auch der Sarkasmus kommt in dem läppischen Film nicht so durch. Nur wegen der grandiosen Audrey vergebe ich 5 Punkte.
Kommentar gefällt mir 1 Antworten
<3<3 2011/11/27 18:31:50
Antwort löschenAlso mir kam der nicht schwul vor. Mir kam dieser im Film komplett weggelassene Barmann schwul vor.
<3<3 2011/11/18 12:40:29
Kommentar löschenDer Film ist einfach wundervoll.
Holly ist einfach toll, Audrey Hepburn ist eine unglaubliche Schauspielerin. Im nachhinein hat es mich gewundert, dass die ewige Masche mit dem 'Brille-runterschieben-und-drüber-gucken' mir nicht auf die Nerven ging, aber irgendwie schafft sie es, das man das jedesmal wieder toll findet. Bei der Szene wo sie im Fenster sitzt und singt fällt einem richtig auf, was für Gesichtsausdrücke die Frau eigentlich draufhat und wie alle heutigen Schauspieler dagegen gnadenlos abstinken.
Die Anfangsszene, in der sie bei bzw. vor Tiffany frühstückt, zeigt einfach gleich den ganzen Charakter der Frau und irgendwie auch doch nicht. Man entdeckt immer wieder neues an ihr.
Die Klamotten und Frisuren von Holly fand ich alle wunderschön. Holly sieht einfach immer toll aus. Auch die Kulissen gefallen mir gut.
Die Buchvorlage wurde natürlich wie immer abgewandelt, Mag Wildwood und Rusty Trawler kommen nur kurz vor, am Ende gibt's ein Happy End, war ja klar, aber das stört gar nicht. Das einzige was da stört ist die neue Figur, diese Geldgeberin von Paul. Die nervt einfach nur. Gut hingegen finde ich, dass die Figur des Mr. Yunioshi weiter ausgebaut wurde, er übernimmt auch mit die Rolle von Madame Spanella und ist einfach amüsant.
Generell glaube ich, dass es eine ganze Menge Leute gibt, die nur den Film und nicht das Buch kennen. Und das ist auch gar nicht schlimm, denn bei 'Frühstück bei Tiffany' handelt es sich um die einzige Romanverfilmung, die ich bisher gesehen habe, die BESSER ist als das Buch. Der Film unterhält einfach besser, und wer es tiefgründiger haben will, kann ja einfach das Buch lesen. Das Happy End ist einfach schön. Sowas braucht der Film. Mich hat es total aufgeregt, dass Holly im Buch weggegangen ist und nicht mal den Kater mitgenommen hat.
Super Film, einfach klasse. 10 Punkte dafür.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
<3<3 2011/11/18 12:45:20
Antwort löschenAchja da war noch was. Ich glaube das Buch spielt doch im Krieg oder? Und der Film zur damaligen 'Gegenwart'? Oder?
Brigittes Helm 2011/11/27 09:13:34
Antwort löschenStimmt, und daher wirkt der Film auch so glattgebügelt, trotz der phänomenal guten Audrey.
Benjamin Barker 2011/10/09 18:51:14
Kommentar löschenIch bin kein Mensch, der übermäßig in der Vergangenheit lebt oder überschwänglich Vergangenem nachtrauert. Doch wenn es etwas gibt, was zahlreiche Film-Klassiker neuen Produktionen vorraushaben, dann ist es Stil.
"Frühstück bei Tiffany" besitzt Klasse, Stil und Eleganz, von denen heutige Filme nicht einmal träumen können.
Vor genau 50 Jahren kam dieser Film heraus. In einer Zeit, als Alkohol und Zigaretten noch Zeichen für Wohlstand waren. Und in der, in den richtigen Kreisen, ein zeitloser und prägender Glamour vorherrschte. Wenn ich in eine Zeit des vergangenen Jahrhunderts zurückreisen könnte, würde ich mich, ohne zu zögern, für die Sixties entscheiden. Die Party, die Holly während des Films schmeißt, wäre genau mein Ding. Vorallem natürlich, wenn Audrey Hepburn dieser beiwohnen würde... Sie ist ebenso hinreißend wie wunderbar. Niemand kann mit solchen Rehaugen so verführerisch schauen. Unvergleichlich. Sie ist in dieser stilprägenden Zeit genau richtig aufgehoben.
Und obwohl der Film bereits ein halbes Jahrhundert vorweisen kann, hat er keinen Millimeter Staub angesetzt. Im Gegenteil. Wenn man vergleicht, was für Filme sich heutzutage "romantische Komödie" schimpfen, möchte man "Tiffany" bei der Hand nehmen und aus diesem, wenig angenehmen, Umfeld erretten. Der Film kann einen köstlichen Humor, eine beschwingte Atmosphäre, den bereits oft genannten, zeitlosen Song "Moon River" und natürlich Romantik (und zwar echte Romantik, ohne das man vor lauter Kitsch davonrennen möchte) vorweisen.
Ein wunderschöner Klassiker, bei dem ich jede Minute genossen habe.
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Pygar 2011/09/25 01:14:05
Kommentar löschenIn einer Welt voller Ratten und Superratten, scheint es kaum andere Möglichkeiten zu geben, als den trüben Stunden den Kampf anzusagen und den Vorteil unter den Gebenden zu suchen. Die anstrengende Jagd nach Geld bestimmt dabei das Leben, selbst wenn sich die Nehmende, so wie hier, mit erlesener Anmut und unzähmbarer Lebenslust zu verkaufen weiß. Doch so beeindruckend die vorgeführte Verantwortungslosigkeit und die ebenso charmante Verweigerung von vergangenen Verpflichtungen auch erscheinen mag, Erinnerungen lassen sich nicht immer verdrängen, und gewinnversprechende Zukunftspläne nicht immer in die Tat umsetzen. Denn unter der ganzen Oberflächlichkeit, brodelt eine unbefriedigte Sehnsucht, die einen Ort der Zufriedenheit ersehnt, der Glück oder das Gefühl von Geborgenheit vermittelt. Diese ersehnte Erfüllung bringt aber weder das titelgebende Schmuckunternehmen noch die ewige Geldsuche, sondern der konsequente Ausstieg aus dem Wettbewerb, der neben dem Sprung ins kalte Wasser des Lebens, auch Romantik in reinster Form verspricht.
18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Mimuschka 2011/09/25 09:01:08
Antwort löschenwenn er das ende konsequent hart durchgezogen hätte, wäre der film perfekt gewesen, daher gibt es bei mir abzüge für hollys "plötzlichen sinneswandel" . oder was sagst du zu der glücklichen vereinigung am schluß?
Pygar 2011/09/25 09:47:08
Antwort löschenDer Sinneswandel gefällt mir wunderbar und die Regenszene stellt für mich einen der magischen Höhepunkte des Filmes dar. Auch wenn ich denke, dass der Wandel gar nicht so überraschend kam. Waren doch bereits lange vor dem eigentlichen Ausstieg erste Ermüdungserscheinungen auszumachen. Die Aufgabe der Abhängigkeit, ist für mich also folgerichtige Weiterentwicklung und hübsche Gesellschaftskritik zugleich.
JohnnyKee 2011/09/25 14:19:36
Antwort löschenToll geschrieben!
Pygar 2011/09/25 17:59:39
Antwort löschenDanke. :)
Andy Dufresne 2011/09/25 22:42:35
Antwort löschen"Where do you go to my Lovely" von Peter Sarstedt als Film,oder?Hab den Film (leider) bis Heute nicht gesehen, aber was ich denke und was du schreibst ergeben diesen Gedanken...
Alle 7 Antworten zeigen
Pygar 2011/09/26 07:38:18
Antwort löschenInteressanter und auch irgendwie stimmiger Vergleich. Der Film selbst ist ein absoluter Klassiker, ich weiß nicht wie oft ich den schon gesehen habe. Also schnell nachholen! :)
Andy Dufresne 2011/09/26 09:45:52
Antwort löschenJa,wird wirklich Zeit...:D
moviereporter 2011/09/17 20:19:24
Kommentar löschenEin zeitloser Klassiker mit einer zauberhaften Audrey Hepburn auf dem Zenit ihrer Schauspielkarriere.
'Breakfast at Tiffany's' ist sehr stilvoll, wunderbar traurig, sehr humorvoll und hoffnungslos romantisch -kurzum: ein richtig schöner Film zum immer und immer und immer wieder anshehen, mit einem Traumpaar, bei denen die Richard Geres und Julia Roberts dieser Welt vor Neid erblasssen...
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Jasminchen 2011/09/13 20:33:43
Kommentar löschenEin film den man gesehen haben muss <3
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anti__heldin 2011/09/13 16:31:47
Kommentar löschenEiner so putzigen Irren stünde mein Balkonfenster auch immer offen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
JohnnyKee 2011/09/08 15:27:26
Kommentar löschenSexy Partygirl auf der Suche nach Fortune und Fun. Stolpert über die kleinen Probleme des Alltags wie die Liebe, Probleme, Schicksalsschläge und Tatsachen. Blind durch die wunderschönen Straßen New Yorks, Frühstück at Tiffany‘s, verwöhnt und eingebildet. Holly goes lightly! Unbedacht und stürmisch sind ihre Entscheidungen, ihr Gemüt jedoch liebenswert und cute. Das Gegenstück, der Mann ihrer Träume. Nur erkennt sie erst spät wie der Mann ihrer Träume sein muss. Gravierung at Tiffany‘s, Abenteuer in der Großstadt, zeitloser Glamour der Trends setzt. Ein leichte, melancholische, zweistündige, stilvolle Party im Style der frühen 60s. Audrey verzaubert dich, verschmäht dich, ehe sie wieder in voller Pracht auf dich zukommt und verführt. Im kleinen Schwarzen. Schonmal einen liebevollen und vor allem eleganten Trip durch New York‘s Straßen unternommen?No! Erst wenn du diesen kleinen aber feinen Film siehst weißt du was Glamour bedeutet. Hot und zurückhaltend zugleich. Eine Augenweide in vielerlei Hinsichten. A little Klassiker. Obacht! Holly goes lightly! Love, love, love it... her!
24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Jack_Torrance 2011/09/08 16:16:26
Antwort löschenSchön !
JohnnyKee 2011/09/08 17:28:40
Antwort löschenDanke ^^
kronenhummer 2011/09/01 21:58:12
Kommentar löschenEin Klassiker. Ein Film, wie man ihn heute kaum noch findet und der trotzdem auch nicht so richtig typisch für seine Zeit ist. Schon die Eingangsszenen, natürlich mit der unvergesslichen Hintergrundmusik rund um „Moon River“ unterlegt, machen Lust auf mehr. Audrey Hepburn macht dieses sowieso – auch wenn sie in anderen Filmen, so wie ich finde, mehr Charme hatte. Dennoch: Holly Golightly bleibt die Rolle der Audrey Hepburn, die Rolle ihres Lebens. Denn der Film lebt von diesem ganz speziellen Charme den die Hauptperson hier verkörpert.
„I’m crazy about Tiffany’s”. Ja, verrückt, das ist Holly Golightly, nicht nur nach Diamanten, sondern in ihrer ganzen Art. Eine Frau, der man nicht widerstehen kann in ihrer faszinierenden und bezaubernden Art. Aber gleichzeitig auch eine Frau, die nur schwerlich zu ertragen ist in ihrer unheimlich anstrengenden Art.
Anstrengend kann so mitunter auch „Breakfast at Tiffany’s“ erscheinen, wirkt es doch mitunter genauso abgedreht und wirr wie Holly Golightly. Dennoch ist es ein schöner Klassiker, dem es gelingt eine leichtfüßige Komödie, Romantik und tiefgründige Gedanken in einer individuellen Art miteinander zu verbinden und die durchaus zwielichtige Lebenseinstellungen der Hauptcharaktere so darzustellen, dass diese auch in entsprechend prüden Zeiten nie den Eindruck vom etwas Verwerflichem machen.
Mitunter verliert sich „Breakfast at Tiffany’s” jedoch auch in Albernheiten, die störend wirken. Nimmt man dieses bei Holly Golightly so hin, so haben mich die Nebencharaktere, allen voran der japanische Nachbar, hier doch mitunter eher genervt.
Das soll aber das Gesamtbild wahrlich nicht zerstören. Es bleibt einfach ein rundum schöner Film mit einer erfreuenden Botschaft: "Okay, life's a fact, people do fall in love, people do belong to each other, because that's the only chance anybody's got for real happiness."
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
angelmoonsoul 2011/08/02 17:16:10
Kommentar löschenWunderschöner Klassiker!!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Biersepp 2011/07/09 13:19:41
Kommentar löschenSchön anzuschauen, harmonisch und nie zu aufdringlich...
Nostalgie? Ich bin doch eigentlich viel zu jung, um mich an diese Zeiten zurückerinnern zu können. Schon eigenartig, wie viel einem alte Filme mitteilen können und wie sie vergangene Zeiten wieder aufleben lassen... Leider kann ich meine Begeisterung für in die Jahre gekommene Filme nie beiseite lassen. Ich will es trotzdem mal probieren:
"Frühstück bei Tiffany" ist ein umgänglicher Film, der mit sehr viel Liebe zum Detail und einer herausragenden Audrey Hepburn zu Recht Kultstatus erreicht hat. Puhh, geschafft...
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Spielberg_Fan 2011/06/21 19:37:17
Kommentar löschenEin wundervoller Klassiker, mit einer noch wundervolleren Audrey Hepburn und einem traumhaften Score von Henry Mancini.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Lillyfee 2011/06/10 16:03:59
Kommentar löschenDas erste Mal, dass ich mich selber in einem Film wiedergefunden hatte... ohne Worte - einfach überirdisch!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Lina Xd 2011/04/08 18:28:51
Kommentar löschenGaaanz großes Kino;D mein absoluter Lieblingsfilm
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Thomas Günter 2011/03/12 20:07:36
Kommentar löschenGrandioses Kino!!!!!!!!!!!!
Kommentar gefällt mir Antworten
Ronon_Dex 2011/03/06 22:31:50
Kommentar löschenAudrey Hepburn mit einer Performance zum verlieben...
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
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